

A Plague Tale: Innocence
Preisverlauf
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01Über A Plague Tale: Innocence
Als Amicia und ihr jüngerer Bruder Hugo flieht ihr 1348 vor der Inquisition durch pestverseuchte Dörfer Frankreichs. Auf dem Weg müssen die Geschwister mit anderen Kindern zusammenarbeiten und Rattenschwärme mithilfe von Feuer und Licht umgehen. Ihre gemeinsame Flucht erzählt von Vertrauen und dem Kampf ums Überleben. Steam-Spielerbewertung: 93% bei 63.875 Rezensionen. Erscheinungsdatum: 14. Mai 2019.
Mitwirkende
Niedrigster Wert in 36 Monaten
≈ 0,00 €2024-01-03 · Epic Game StoreBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | Ja |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | Ja |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Tschechisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Spanisch (Lateinamerika) | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Steuerung
Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung. Eine Maus-und-Tastatur-Steuerung ist hier nicht näher beschrieben.
Sprache und Audio
Die Oberfläche und Untertitel sind auf Deutsch verfügbar; deutsche Sprachausgabe ist nicht aufgeführt. Englisch, Französisch und weitere Sprachen bieten vollständige Sprachausgabe.
Spielmodus
Auf Steam für PC ist das Spiel als Einzelspieler-Titel ausgewiesen.
03Häufige Fragen
Worum geht es in A Plague Tale: Innocence?
Amicia und Hugo fliehen 1348 vor der Inquisition durch von der Pest verwüstete Dörfer. Feuer und Licht helfen ihnen, Schwärme von Ratten abzuwehren.
Unterstützt die Steam-PC-Version Controller?
Ja. Für die Steam-PC-Version ist vollständige Controller-Unterstützung angegeben.
Kann man allein spielen?
Die Steam-PC-Version ist als Einzelspieler-Titel ausgewiesen.
“A mid-budget sibling escape that turns the Black Death into a light-versus-rats hook nobody else has copied”
Unser Fazit
Taken as a whole, A Plague Tale: Innocence is a game that knows what it wants and mostly gets there. An 8 is the fairest summary of "perfect on story, flawed on play."
A game that defined AAA polish on an AA budget
Rewind to 2019, and it stood beside Hellblade: Senua's Sacrifice as proof that an AA outfit could conjure the sheen of AAA storytelling. Neither leaned on open-world bulk; both held you with one focused tale and one unmistakable mood. Metacritic 81, OpenCritic 82, eighty-one percent of critics recommending it — those figures mark a game with a sturdy reputation, widely admired, but short of the masterpiece tier above 85. The missing breath is gameplay depth, and only that.
Looking back, the thing hardest to replace is how tightly it locks three pieces together: the subject of the Black Death, the firelight-versus-rat-sea play, and the sibling bond at its heart. Even now, few games braid theme, mechanic, and narrative into a single cord like this — that is its true talisman. Others may push sharper visuals, deeper combat, bigger worlds, but few can make you picture "the girl holding a torch, shielding her brother as she pushes through a sea of rats" and instantly know which game it is. That one-of-a-kind hook is why it is still talked about years after release.
Who should buy, and who should walk past
If you value narrative density and atmosphere, and want a complete story told in a dozen unhurried hours, it is very nearly the benchmark answer among mid-budget games. It suits players who love escort or guardian tales and do not mind featherweight combat — you are here for the story, and the mechanics are merely the vessel.
Flip it around: if you crave open-world freedom, hardcore combat depth, or heaps of grindable content, this game will feel too linear, too led by the hand. It is not a systems player's game; it bet nearly everything on narrative and mood, and forcing it will only disappoint. Think of it less as a game you master and more as a story you are walked through — a guided thing, by design, that asks you to surrender to the telling rather than to test the seams. Decide first whether you want a story to be told or a system to dig into, and you will save yourself the letdown — there is no shame in either appetite, only in bringing the wrong one to this particular table.
Pick the right version and walk the dark road through
On versions, lean toward the next-gen PS5 or Xbox Series builds or the PC release for 60 frames and steadier visuals, sidestepping the launch-era optimization debt; the Switch port is a cloud-streaming version that needs a connection and is a notch behind, not a first choice unless you must. This is a complete single work — no DLC or season pass required, one purchase is all of it, a rare bit of peace of mind in today's market. It has shortfalls, and the play wobbles late, but its strengths — those two children keeping each other alive across a sea of rats — are moving enough that you will forgive the gaps and walk the whole road with them. Few games leave you carrying a single image for years; this one leaves you the girl, the torch, and the dark pressing in at the edge of the light. For anyone who loves a story, the trip is worth it; and if it moves you, the 2022 sequel A Plague Tale: Requiem is waiting to take you further down the same road.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache zeigen Empfehlungen und Kritik. Die Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
+ Exzellent erzählte Handlung im Mittelalter zur Pestzeit + Detailverliebte Grafik, gelungene Lichtstimmung + Stimmungsvoller Soundtrack, der sich mittelalterlicher Instrumente bedient + Einsatz von alchemistischen Mixturen bietet verschiedene Möglichkeiten + Interaktion zwischen Charakteren ist herzerwärmend und lässt diese lebendig erscheinen + Perfekt in die Spielwelt integrierte Sammelgegenstände + Technisch ausgereift, kurze Ladezeiten, gute Performance +/- Story klischeebeladen mit "Abenteuer-Erfolgsrezept" +/- Sehr viele fantastische Elemente in dem "realistischen" Szenario +/- Solides, aber eher uninspiriertes Gameplay +/- Auf Standardeinstellungen niedriger Kampf-Schwierigkeitsgrad, anspruchslose Rätsel - Ausrüstungswechsel während des Kampfes fummelig Spielzeit: Ca. 12 Stunden Handlung - Die Pest einmal anders Frankreich 1349: Als die gefürchtete Inuqisition plötzlich auf dem Anwesen der Adelsfamilie De Rune auftaucht und ein gewaltiges Blutbad anrichtet, sehen sich die 15-jährige Amicia und ihr 10 Jahre jüngerer Bruder Hugo gezwungen, gemeinsam zu fliehen. Ihre Widersacher im Nacken wollen sie herauszufinden, warum es die Inquisition speziell auf Hugo abgesehen zu haben scheint und was es mit der Pest auf sich hat, die das Land in Angst und Schrecken versetzt. Es klingt wie das perfekte Erfolgsrezept für ein klassisches Abenteuer: Eine Gruppe Jugendlicher, die sich für einen gemeinsamen Zweck zusammenschließen und von denen jeder seine definierte Rolle in der Gruppe einnimmt, ein auserwähles Kind, ein fieser Bösewicht mit ebenso fiesen Handlangern, eine Portion Abenteuer und Spannung, gewürzt mit einer saftigen Prise Drama und Herzschmerz. Ich kann verstehen, wieso Plague Tale auf sehr viel Begeisterung stößt, muss jedoch dazu sagen, dass mir persönlich das Ganze etwas zu aufgesetzt wirkte, fast kitschig - die Bösen waren so offensichtlich böse, wie es nur sein kann, die Handlung um den Jungen irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Und obwohl ich die ausgesprochen gelungene Inszenierung der Geschichte genossen habe, ähnlich wie bei gutem Popcorn-Kino, hatte ich Probleme damit, einen richtigen Bezug zu den teils arg klischeelastigen Charakteren aufzubauen. Mit dem Thema Schwarze Pest des Mittelalters hat die Handlung, trotz des Namens, allenfalls am Rande etwas zu tun. Ich hätte mir persönlich auch weniger fantastische Elemente und eine akkuratere Darstellung der Pestzeit gewünscht, aber natürlich ist das alles reine Geschmackssache und am Ende bleibt mir, anmzumerken, dass sich Plague Tale, trotz Klischees und Logiklöchern, erzählerisch auf hohem Niveau bewegt. Gar nicht genug loben kann ich die Kommunikation zwischen den Charakteren, die niemals Phasen langweiliger Stille aufkommen lässt. Es gibt fast kein Element der Spielwelt, auf welches die Charaktere nicht in irgendeiner Weise reagieren und gerade dieses Detail erzeugt eine Lebendigkeit, an der sich viele Spiele ein Beispiel nehmen sollten. Gameplay - Nicht viel mehr als ein Träger für die Handlung Amicia ist eine interessante Protagonistin und Plague Tale leistet gute Arbeit darin, sie weder als hilfloses Opfer, noch als hartgesottene Kriegerin zu porträtieren. Das Spiel legt großen Fokus auf die Schleich-Dynamik, welche auch storytechnisch viel Sinn ergibt, aber auch mit Steinschleuder und einigen alchemistischen Mittelchen bewaffnet, schafft es Amicia, ihre Feinde auf vielfältige Weise zu bezwingen. Die gewünschte Lösung einer Situation ist meistens offensichtlich, was aber nicht immer bedeutet, dass der Spieler sich an starre Vorgaben halten muss. Die Integration der Alchemie in das Gameplay ist gut gelungen - in zeitlichen Abständen werden neue Mixturen vorgestellt, so dass sich dem Spieler eine stete Lernkurve bietet. Lediglich das nötige Umschalten zwischen Waffe und Elixieren während des Kampfes erweist sich als hektisch, da das Spiel mit dem Abrufen des Menürades leider nicht pausiert. Stirbt ein Hauptcharakter, wird der letzte automatische Speicherpunkt geladen. In der Spielwelt lassen sich Handwerksmaterialien finden, welche an Werkbänken zu Verbesserungen der Ausrüstung dienen - ein Prinzip, das aus etlichen Action-Adventures bereits bekannt ist. Die im Spiel verborgenen Sammelgegenstände wirken nie deplatziert, der Spieler muss also keine Angst haben, während eines tragischen Moments oder einer actiongeladenen Verfolungsjagd noch die Umgebung nach blinkenden Teilchen abzusuchen zu müssen und die Anmerkungen der Protagonisten zu den einzelnen Gegenständen sind definitiv hörenswert. Alle Kapitel können außerdem bei Bedarf jederzeit wiederholt werden, um beispielsweise Sammlungen zu vervollständigen. Obwohl Plague Tales Schwerpunkt ganz eindeutig auf der Handlung liegt, kann das Gameplay als grundsolide bezeichnet werden. Mehr jedoch leider nicht. Ein Problem dürfte der allgemein sehr niedrig gehaltene Schwierigkeitsgrad sein, der sich aber mit einigen Menüeinstellungen etwas erhöhen lässt. Die Lösung der wenigen Raumrätsel ist meist von Anfang an offensichtlich. Sollte man doch einmal kurz zögern, präsentiert Plague Tale dem Spieler die Lösung des Rätsels in Form irgendeines Kommentares der Protagonisten quasi auf dem Silbertablett auch schon nach wenigen Sekunden. Keine großartige Herausforderung bieten auch die wenigen geskripteten Bosskämpfe. Präsentation - Optisch wie akkustisch überzeugend Obwohl die Grafik vielleicht rein technisch nicht mit den anspruchsvollsten AAA Titeln mithalten kann, ist Plague Tale wirklich schön anzusehen. Die Spielwelt wirkt detailliert und lebendig mit atmosphärischen Licht- und Schatteneffekten. Gekrönt wird der positive Eindruck noch von ausgeklügelter Kameraführung, cinematischen Sequenzen auf Spielfilmniveau und einem stimmungsvollen Color-Grading. Die lebensechten Animationen tun ihr Übriges und als ganz besonders herzerwärmend empfinde ich die Interaktion zwischen Amicia und kleinem Bruder. Speziell die Szenen, in denen der Spieler beide zeitgleich steuert, fühlen sich so natürlich an, dass der Spielfluss nie beeinträchtigt wird. Musikalisch ist Plague Tale ebenso ein Genuss. Die mittelalterlichen Instrumente, die in dem herausragend komponierten Soundtrack gekonnt Einsatz finden, sind eine unglaubliche Bereicherung für die Immersion. Auch die Synchronisation der Charaktere (englische Sprachausgabe) ist gut gelungen, so dass es einfach Spaß macht, den Unterhaltungen zu lauschen. Die deutsche Ausgabe klingt leider mal wieder ein wenig unmotiviert, aber in Ordnung. Technik - Vorbildlich Bei der ansprechenden Grafik schafft es Plague Tale, relativ wenige Ansprüche an die Hardware zu stellen und lief auf meinem Computer (4x4,5Ghz, 16GB RAM, GF 1080) auf höchsten Einstellungen flüssig. Lediglich im letzten Bosskampf sackte die Performance auf Grund der vielen Bildschirmelemente etwas ab. Bugs sind mir keine aufgefallen. Zusammenfassung: Obwohl mir ganz persönlich die Geschichte zu d ick aufgetragen rüberkam und für meinen Geschmack zu viele fantastische Elemente enthielt, die mich an einen Abenteuerfilm mit Jugendlichen für Jugendliche erinnerten, bin ich beeindruckt davon, wie gut es Plague Tale schafft, diese Geschichte zu erzählen: In einer fast kinoreifen Umsetzung mit fantastischer Musikuntermalung. Die Charaktere sind klischeehaft, doch liebenswert und was die automatische Interaktion zwischen ihnen betrifft, geht Plague Tale mit strahlendem Beispiel voran. Das Gameplay wirkt wie ein Mittel zum Zweck, was ich in dem Fall aber verzeihbar finde. Die Spielzeit empfinde ich als angemessen, lang genug, um eine ausführliche Geschichte zu erzählen, ohne dabei die Aufmerksamkeit des Spielers zu verlieren. Ein schönes Spiel, das mir viel Freude bereitet hat. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1742804206 Folgt GGC-Curations, wenn ihr mehr Reviews wie dieses lesen wollt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Eine Geschichte über die Pest wird den Verbrauchern zwar mit dem Titel einsuggeriert aber der Fokus der präsentierten Geschichte liegt weder im Mittelalter, noch bei der erwähnten Geißel der Menschheit. Hier kristallisiert sich schnell heraus, dass es bei dem Titel von Focus Home Entertainment um etwas ganz Anderes geht. Einzig allein ein paar Kreidekreuze, Ratten und eine im wahrsten Sinne des Wortes tote Spielwelt erinnern zwischenzeitlich an das betitelte Szenario. Sonst hat das Spiel mehr mit einer 0815 Geschichte von Allmachtsfantasien alter Männer (wie im richtigen Leben?) und diversen Fantasyelementen zu tun. Das vermischt mit Begriffen wie Alchemie, einem sporadischen Craftingmenü, ein paar lateinischen Begriffen und Fähigkeiten auf die selbst die Marvel Avengers neidisch gewesen wären. Ant-Man würde vielleicht als Vergleich passen. Abgerundet mit dem Versuch Emotionen glaubhaft zu transportieren. Fertig ist das Werk. Spielfortschritt und Umsetzung Geschichte und Wege in dem Spiel laufen komplett linear ab. Die Hauptfiguren bewegen sich quasi nur vorwärts mit kurzen Unterbrechungen in... ich nenn es mal "Mini-Arena-Areale". Wurde etwas vergessen oder möchte sich noch einmal an einem früheren erreichten Punkt umsehen ist es nicht möglich. Warum? Tja, wieder mal eine nervige automatische Speicherfunktion die jeweils den eigenen Fortschritt überschreibt. Desweiteren werden Rückwege wie durch Zauberhand verschlossen. Balken stürzen hinter einem ein, Türen fallen hinter einem ins Schloss etc. Somit muss beim ersten Durchgang alles erkundet oder ein neues Spiel gestartet werden. Würde Plague Tale daher eher als Walking Simulator mit Hindernissen beschreiben. Diese werden einem auch zu Hauf entgegengeworfen um die Inhalte als auch Zeit künstlich zu strecken. Dazu gehören kleine einfache Rätseleinlagen, strategisch plazierte Gegner, die aus dem Weg geräumt werden müssen, Schlauchlevel, Kletterpartien und vor allem langsame Bewegungsabläufe der Hauptcharaktere (abgesehen von einigen Levelabschnitten) Interaktion bleibt repetitiv. Folge dem Schlauch, weiche Gegnern aus bzw töte Gegner, sammel Zutaten für Munition, weiche Ratten aus indem Feuer entfacht wird, kletter, lösche Feuer um Ratten zu lenken, töte wieder Gegner, Spiel fertig. Ein typischer Fehler der auch sehr oft in anderen Titeln zu beobachten ist, ist der, dass Level/Kapitelabschnitte/Länge proportional gesehen zum Fortschritt der Spieler immer kürzer werden. Grafik Grafik ist meiner Meinung nach teils sogar besser als z.b. bei Call of the Wild von Avalanche Studios. Das Spiel hat seine Momente, Details, Umgebungen und Licht passen, aber speziell bei Pflanzen wird in "A Plague Tale" komplett gepfuscht und bei näherer Betrachtung können Spieler schnell zweidimensionale flache Modelle ausmachen, die sich leider auch in einigen anderen Bereichen immer wiederfinden. Darüber kann theoretisch hinweggesehen werden, aber wenn einem so etwas schon direkt zu Anfang auffällt... Naaja. Kleinigkeiten machen es manchmal aus :/ Was noch schade ist... In einigen Levelabschnitten werden wir als Spieler einfach nur durchgehetzt, sodass man von der Umgebung nicht wirklich etwas mitbekommt. Hauptsache Ansel von NVidia dabei... Vertonung & Mimik Das Spiel handelt von Tod, Leid, Schmerz, Anstrengungen, Aufopferung eines Geschwisterpaars und deren Freunden. Liest sich zwar im ersten Moment toll, nur werden diese Gefühle und die erzählte Geschichte durch die schlechte deutsche Vertonung direkt zunichte gemacht. Monotone Fließbandsprüche ohne Pause...oder unpassenden Pausen. Genannte Emotionen und sämtliche Gespräche wirken allesamt oberflächlich, aufgesetzt und gestelzt. Das kratzt durchgängig am Gesamteindruck und ist alles andere als glaubhaft. Nervend würd's eher beschreiben. Die Mimik der Charaktere gleicht desöfteren einem Stück Holz. Die Gesichter sind zwar teilweise sehr schön modelliert, aufgeplatzte Lippen, Dreck... natürlich wieder mal Wert auf die Augen gelegt...(an der Masche hat sich seit Jahren nichts geändert weil Vorzeigebeispiel für Grafik), aber sobald die Scripts durchgelaufen sind bzw erst noch starten müssen, hat man das Gefühl einen toten Gegenstand anzuschauen bzw. damit zu interagieren, da Charaktere stur geradeaus gucken. Ausdruckslos. Da ist ein Goldfisch lebhafter... Vermischt mit der platten Sprache der Charaktere ein kompletter Stimmungskiller. Die Hauptcharaktere Amicia und Hugo sind linguistisch ein Griff in die mittelalterliche Kloake. Weitere negative Dinge sind Stimmen die durch meterdicke Steinmauern dringen. Natürlich in Loopfunktion über mehrere Stockwerke verteilt. Ebenso einige ständig wiederholende Dialoge der Begleitcharaktere. Hinzu kommt ein weiteres Manko, da wohl einige bekannte Sprecher für die Charaktere gewonnen wurden. Diese mögen vielleicht im realen Leben irgendwo einen Namen haben, aber mehr... auch nicht. Prominenz ist halt nicht alles, auch wenn das üblicherweise so gehandhabt wird damit sich Verbraucher identifizieren können Oo Mir persönlich sind unbekannte/re Sprecher lieber die wirklich mit Herz bei der Sache sind als "Professionelle". Aber das sieht jeder anders. Steuerung Ist ok, sowohl Tastatur als auch mit Pad. Den Aspekt setze ich allerdings heutzutage als selbstverständlich vorraus. Gibt es überhaupt ein sinnvolles Wort für Gamepad/Controller in deutsch? Weder wäre mir eins bekannt, noch einen passenden Begriff gefunden ~.~ Fazit Abgesehen von der Grafik hat das Spiel keine Konsistenz und kann eher als teures Blendwerk bezeichnet werden. Die Geschichte selbst ist klischeehaft, die Vertonung ist mau, selbst die "tollen" Stealth(Schleichen)-Einlagen mit denen das Produkt mitunter beworben wird, machen keinen Spaß, da es immer nur vorwärts geht, meistens die kleine Bratze an der Hand hat (künstlich ausgebremst) und ein Schwierigkeitsgrad ist defakto nicht vorhanden. Alles was gebraucht wird um weiterzukommen, ist ist etwas Timing. So hat "A Plague Tale: Innocence" mitsamt abruptem Ende nach knapp 10 Stunden ein eher fades Gefühl hinterlassen mitsamt dem Wissen, dass 44€ defintiv zu viel für dieses Produkt waren. Vor allem, wer einmal durch war, benötigt weitaus weniger Zeit, vor allem, weil Gegner sind immer am selben Platz mit denselben Abläufen verharren. Kann weder die Jubelwertungen (offiziell wie auch inoffiziell) nachvollziehen, noch die positiven Reviews die selbst schlechte Dinge positiv bewerten... Wiederspielwert 0, schade. Potential hat das Produkt allemal gehabt. Das Grundsetting war definitv mal etwas anderes. Datenerfassung Zu jedem Spielstart werden Hardwaredaten von Verbrauchern durch die Crashlogfunktion von Steam erfasst. Die Eula auf der Shopseite zu diesem Produkt wurde seitens Focus Home Interactive per "Copy/Paste" eingefügt und hat mit dem Spiel selbst als auch mit der implementierten Methode nichts zu tun. Daher darf die Eula ruhig als ungültig betrachtet werden.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Was für ein geiles Spiel! A Plague Tale: Innocence ist ein wunderschönes Beispiel warum ich seit inzwischen über 15 Jahren Gamer bin. Lange ist es her, dass ich eine Review geschrieben habe, aber dieses Spiel hat es wirklich verdient! Für mich ganz klar das Spiel des Jahres! Ich werde jetzt nicht die Handlung erklären, denn das steht alles auf der Shopseite, stattdessen werde ich erklären, warum ich so begeistert bin. Heutzutage stört es mich sehr, dass es in den meisten Spielen keine oder kaum Atmosphäre mehr gibt und man keinen Bezug zu den Hauptcharakteren mehr entwickelt. Dies ist hier völlig anders: A Plague Tale: Innocence ist kein schweres Spiel und der Fokus liegt hier ganz klar auf der Story. Und die Story ist auch der größte Pluspunkt! Die zwischenmenschlichen Beziehungen während des Spiel sind super in Szene gesetzt und glaubwürdig dargestellt. Ich hab während des gesamten Spiels mit dem Charakter mitgefühlt. Auch wie sich langsam eine Bindung zwischen dem kleinen Bruder und der großen Schwester entwickelt ist einfach klasse. Überall sind kleine Details in die Spielwelt eingebaut wo man sieht, dass die Entwickler wirklich viel Zeit und Liebe in ihr Spiel gesteckt haben. Sei es ein Frosch den Hugo findet und sich darüber freut oder Gespräche von Dorfbewohnern oder Soldaten. Die Grafik ist auch wirklich wunderschön gehalten und ich konnte das Spiel auf 60FPS genießen mit meiner GTX1060. Mit schwächeren PCs wird das Spiel wohl nicht auf maximum laufen aber es müsste tr. spielbar sein. Der Preis von 45€ für ein Indiespiel ist schon wirklich viel, dafür dass ich 15 Stunden fürs Spiel gebraucht habe aber meiner Meinung nach lohnt sich jeder Cent. Gerne mehr solcher Spiele. Lieber 2 solche Spiele im Jahr als 100000 Trashgames im Jahr.... Ich habe oft den Kritikpunkt gelesen, dass das Spiel viel zu leicht ist. Das sehe ich völlig anders. Es sind klasse Rätsel dabei die nicht unlösbar schwer sind aber auch nicht so leicht dass man denkt das Spiel ist für behinderte. Auch die Bosskämpfe sind super aufgebaut und meiner Meinung nach ist der Schwierigkeitsgrad genau richtig. Klar ist das kein Darksouls, aber das will es auch gar nicht sein. Hier geht es um die Atmosphäre und die Story, genau wie ich es gerne hab und es würde nur frusten und die Story runieren wenn man für alles 1000 Versuche braucht... Das Spiel gibt es in Französisch, Englisch und Deutsch. Ich habe es auf Deutsch gespielt und die Sprecher leisten wirklich sensationell gute Arbeit. Gerade die Hauptcharaktere sind super eingesprochen worden und soweit ich weiß wurde Hugo wirklich von einem Kind eingesprochen. Klare Kaufempfehlung an jeden, der eine tolle Story auf Blockbuster Niveau mag und sich an kleinen atmosphärischen Details erfreuen kann. :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Puh, schwieriger Kandidat... Es ist etwas zu gut, um vom Kauf abzuraten, aber doch zu langweilig, um zu einem Kauf zu raten... Ich glaube, ich habe einfach viel zu viel erwartet. Ich hab mich von den hervorragenden Kritiken überzeugen lassen und das Ganze dann im Sale gekauft - zum Glück, würd' ich sagen, denn für den regulären Preis hätte es sich leider wirklich nicht gelohnt. :/ Tatsächlich ist es ziemlich schwierig, die Pros aufzuzählen, weil leider gleich auch immer ein 'aber' mit dranhängt. 1) Die Stimmung und die Grafik ist in Teilen wirklich nett und unglaublich wirksam auf Screenshots, ABER im Gameplay selbst wirkt die Grafik gerade bei einigen Gesichtern sehr schlecht (oder man hat sich einfach furchtbar wenig Mühe mit dem Charakterdesign gegeben). Es wundert mich daher echt ein bisschen, dass viele ausgerechnet die Grafik so episch finden... 2) Die Ratten, ja, die Ratten sind überall - wirklich bedrohlich sind sie aber nur in den ersten Minuten, richtig gruselige Stimmung wollte bei mir die ganze Zeit über nicht aufkommen. Dazu kommen langweilige bis ziemlich nervige Charaktere (Mélie ganz besonders, Gott, was ein unsympathischer Mensch. Altklug, nervig, ordinär und oberflächlich. Aber gut, manche Menschen sind ja wirklich so), was teilweise auch an der deutschen Synchro liegen könnte. 3) Die Soldaten sind unfreiwillig lustig - einfach, weil sie im ganzen Game die besten Dialoge haben. Dafür hatte man für sie nur eine Handvoll Synchronsprecher; einen von ihnen kenn' ich gut als Schauspieler und hab ihn daher ziemlich schnell rausgehört - was so ziemlich hinter jeder neuen Ecke war . ;D 4) Hugo... ja, er ist klein und unselbstständig und noch etwas naiv... aber ich war irgendwann an einem Punkt, wo ich dachte, "Herrgott, lass das Kind halt laufen und sei froh, wenn's nicht wiederkommt." Nun habe ich wenig Erfahrung mit Kindern in dem Alter, aber manche Reaktionen und Aktionen von dem Jungen waren wirklich absolut nicht nachvollziehbar und haben arg gestört. SPOILER: Da schafft es der Kleine angeblich nicht, einige Sekunden außerhalb des Sichtfeldes seiner Schwester zu warten, weil er dann Panik bekommt, schafft es aber dann, ALLEIN in die Festung der Stadt und hinab in den Kerker, um seine Mutter vor den Folterknechten aus dem tiefsten Verlies zu retten? Man könnte es Charakterentwicklung nennen, aber dann "endet" er doch wieder nur an der Hand seiner Schwester. Da hätte man mehr draus machen können; ihn selbst zu spielen, hat mir tatsächlich am meisten Spaß gemacht, an der Hand seiner Schwester war er schon echt anstrengend. 5) Die einzelnen Kapitel waren ganz nett, aber wenig abwechslungsreich. Dazu kam, dass das Umschalten zwischen den verschiedenen Munitionen während eines Kampfes teilweise echt ungünstig zu machen war. Während einige Kapitel zu leicht bis uninteressant waren, waren die anderen teilweise extrem anstrengend - gerade wenn man nach einem Tod und Neustart immer und immer wieder die Dialoge hören musste, ohne überspringen zu können. Ich hab dann irgendwann die Kopfhörer rausgenommen oder den Ton ausgestellt. 6) Das Spiel hat einen Award für die tiefgründigste Story bekommen... wär ich böse, würd ich fragen, wie dann die Konkurrenz aufgestellt war... Die Story hat gute Ansätze und einen netten kleinen Plottwist, aber richtig tiefgründig ist sie nicht. Man erfährt weder mehr zu der "Gabe" von Hugo, d.h. ihren Ursprung, ihre Vererbung, ihre Bedeutung etc. noch wirklich viel über die Familie selbst. So ganz erschließt es sich mir auch nicht, dass Amicia ihren Bruder all die Jahre nicht sehen durfte - er war ja weder ansteckend noch gefährlich. Die Mutter der beiden kommt gerade vor der ersten Flucht sehr kalt und unsympathisch rüber und Amicia selbst sagt, dass sie mit ihrer Mutter selten Kontakt hatte. In so einem kleinen Anwesen etwas merkwürdig, auch wenn ich verstehe, was damit ausgesagt werden sollte; die Mutter, die alles tut, um ihren kranken Jungen zu retten und dafür den Rest der Familie vernachlässigt; zu Amicia scheint sie generell keinen guten Kontakt gehabt zu haben. Naja, gut.. soll es geben. Vieles wird überhaupt nur in einem Nebensatz erwähnt und nie wieder behandelt. Schade! Die Geschichten der anderen Charaktere bleiben aber auch im Dunkeln oder werden nur dezent angekratzt; zu keinem erfährt man etwas Interessantes oder Spannendes. Da hätte man viel, VIEL mehr rausholen können. Viel mehr! --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Alles in allem lässt sich sagen: Am Anfang war es eher langweilig, am Ende (gerade Kapitel 15 und 16) war es einfach NUR NOCH nervig. Das Ganze klingt jetzt enorm negativ - nein, ich hatte zeitweise wirklich meine Freude und Hugo war schon echt niedlich, wie er da allein in der Festung umhergetappert ist, keine Frage! Das war aber auch das einzige Mal, wo ich wirklich ein wenig Angst um einen der Charaktere hatte und ansatzweise so etwas wie gespannte Stimmung aufkam. *** Fazit... so lala, im Sale würd' ich's empfehlen, regulär nicht. ***Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Normalerweise schreibe ich keine Reviews und dieses Spiel ist eigentlich nichts für mich – so dachte ich. Als Mit-Vierziger habe ich mir vor einigen Monaten Gameplay zu A Plague Tale: Innocent angeschaut und dachte mir «Meh. Was will ich zwei Kinder spielen?» Ausserdem sieht das Gameplay fad und langweilig aus. Das war 2018. Da ich Open World Spiele mag oder Action mit Anspruch (Nioh, Cuphead) ist es erstaunlich, dass dieses Spiel trotzdem auf meiner Wunschliste gelandet ist. Nun immerhin ist es 3rd Person, was ich bevorzuge. Ich könnte mir das ja in 2-3 Jahren für 5 Euro holen, dachte ich mir. Dann kam das Spiel letzte Woche am 14. Mai 2019 raus und die Reviews überschlugen sich mit Lob. Als sogar Jim Sterling und 4Players das Spiel gelobt hatten wurde ich endgültig hellhörig. Ich kaufe sehr selten ein Spiel zum Launch, aber hier liess ich mich neben den positiven Reviews von meinem Bauchgefühl leiten und legte das Spiel in den Warenkorb. Kaum installiert ging es schon direkt los an einem regnerischen kühlen Freitag Abend… …wow….einfach nur wow! Mich hat God of War weniger gefesselt als andere, ja der Junge hat mich sogar genervt. Bei The Last of us fand ich die Story zwar gut, aber es war für mich kein historischere Meilenstein wie für viele andere. Es waren sehr gute Spiele, aber keine Meisterwerke (im Gegensatz zu Witcher 3). A Plague Tale: Innocent vermochte nun etwas, was andere Spiele seit vielen Jahren nicht mehr schaffen: Immersion, Glaubhaftigkeit, Stimmung und Pacing passen perfekt und haben mich direkt gefesselt! Ich konnte mich kaum lösen und wollte unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte weitergeht. Die Grafik ist mit Anpassung der Hex-Datei auch auf 21:9 mit 3440x1440 Pixeln wunderschön und flüssig auf Ultra spielbar (1080 Ti). Die Musik ist stimmig und untermalt die Atmosphäre unglaublich gut. Die Kinder und Jugendlichen wachsen einem sofort ans Herz – das ist etwas, was ich noch nie in einem Spiel erlebt hatte. Und das, obwohl ich selber keine Kinder habe und mir der direkte Bezug fehlt. Amicia und Hugo sind herzerwärmend. Das Gameplay mag einfach, die Spielwelt relativ klein und schlauchig sein. Trotzdem tut das der wunderschönen 10h-Reise mit den Geschwistern keinen Abbruch. Ich möchte, dass es einen weiteren Teil gibt! Daher mein Entschluss, dieses Spiel nicht nur zum Vollpreis aus Steam zu kaufen, sondern auch noch für meine Schwester für die PS4. Man kann die Bedeutung einer solchen Perle im von Mikrotransaktionen und Lootboxen-verseuchten AAA-Markt nicht hoch genug hängen. Jeder Cent ist hier gut investiert. Lasst den Entwickler unsere Botschaft laut und deutlich hören: «Ja, dieses Spiel ist toll! Bitte macht weiter – entwickelt euch weiter! Wir lieben narrative Single-Player Spiele!» Selbst Leute wie ich, die solche Spiele normalerweise nicht als must-buy auf dem Schirm hatten. Fazit: unbedingte Kaufempfehlung! 10/10 mit Auszeichnung! Bravo Asobo! Bitte mehr davon!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Verstehe nicht, was die Leute an diesem Spiel so unglaublich toll finden. Noch weniger verstehe ich die ganzen Bewertungen 9/10 von irgendwelchen professionellen Gamekritikern. Story ist absehbar, Gameplay eher langweilig und repetitiv. Die Schleicherei ist wenig anspruchsvoll, hunderte Male ein und dieselben Feuerschüsseln anzünden, Rattenschwärme mit der Steinschleuder abwehren, immer dasselbe... Für mich rein technologisch gesehen nicht würdig für das Jahr 2019, aber soll sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
The Last of Us trifft auf The Witcher. Unglaublich intensives und atmospärisches Spiel für Story-Liebhaber, dessen Protagonisten und der Soundtrack einem das Herz aufgehen lassen. Die ersten drei Stunden waren so intensiv, wie es das einfach kein Service-Game liefern kann. Fans von linearen, aber dafür umso intensiveren Singleplayer-Spielen sollten diesen Titel unbedinkt mit einem Kauf unterstützen. So, ich muss mich weiter in diesem Fest der Atmosphäre verlieren! Gott will es! Update: Ich bin inzwischen durch und das Spiel bleibt bis zum Ende ein unglaublich intensives atmosphärisches Erlebnis. Wer diesen Titel nicht kauft, kann sich nur durch einen Ablassbrief freisprechen lassen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Die Grafik ist schön, die Geschichte akzeptabel und das Loot-, Skill- und Kampfsystem sind grauenhaft schlecht. Das Spiel beginnt schön einfach und man erlebt eine nette Story, genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag. Falls die Spielfigur einmal sterben sollte, kein Problem, die Szene beim nächsten Versuch etwas genauer betrachten, auf die Tipps der computergenerierten Begleiter hören und schon umschifft man die Gefahren und spielt die Geschichte weiter. Gute Unterhaltung, auch für weniger geübte Spieler - meistens (dazu gleich mehr). Der Spielverlauf ist strikt linear, das bedeutet: kein Abweichen von den vorgegebenen Pfaden möglich, gehe hier entlang, hüpfe über diesen Baum und öffne diese Tür. Schade, Möglichkeiten zur Erkundung der schön gestalteten Umgebung sollten heute, bei einem Spiel in dieser Preisklasse, Standard sein. Ebenso das Skillsystem: du hast diese Teile gesammelt und kannst nun jene Fähigkeit erwerben, schön, aber falls man als Spieler lieber eine andere Fähigkeit freischalten würde, so steht auch hier das lineare Konzept im Weg und sagt: "Friss, Vogel, oder stirb". Mit anderen Worten, man spielt hier einen interaktiven Film, mehr nicht. Aber auch das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Wirklich schlecht sind die Bosskämpfe. Undurchsichtig, schwierig und langweilig. Ein Hardcorespieler, mit hoher Streßtoleranz, wird diese Spiel nach kurzer Zeit als zu langweilig empfinden; jemand der Spiele ohne große Kämpfe bevorzugt wird nach dem zwanzigsten Tod an derselben Stelle entnervt das Programm von seiner Festplatte fegen. Fazit. Wer die Geschichte sehen möchte sollte sich auf Youtube die Cutscenes oder einen Walkthrough anschauen. Das spart Geld, Zeit und Nerven und macht auch noch viel mehr Spaß.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Apokalypse im Mittelalter Wie schnell sich das Leben im spätmittelalterlichen Frankreich von ruhiger Idylle zur absoluten Hölle wandeln kann, müssen Amicia und Hugo de Rune in A Plague Tale: Innocence am eigenen Leib erfahren. Erst fällt die Inquisition auf dem Hof der adligen Familie ein, tötet jeden in Schwertreichweite und zwingt das junge Geschwisterpaar zur Flucht. Doch damit nicht genug, denn aus irgendeinem Grund scheint die Inquisition ein dringendes Interesse am erst fünfjährigen Hugo zu haben, der an einer mysteriösen Krankheit leidet. Erschwert wird die Situation außerdem von der Rattenplage, welche die Menschen in den Städten und Dörfern in Angst und Schrecken versetzt. Die blutdurstigen Biester zerfleischen selbst gestandene Soldaten im Nu und haben nur Angst vor dem Licht. Aus diesem glücklichen Umstand entwickelt A Plague Tale: Innocence auch seine hauptsächliche Spielmechanik. In Person von Amicia müssen wir uns, den kleinen Hugo an der Hand, einen lichten Weg durch das gefräßige und eindrucksvolle Rattenmeer bahnen und mit unserer Schleuder auch den ein oder anderen Soldat der Inquisition ausschalten. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas eintönig, doch dem Entwickler Asobo Studios gelingt es sehr gut, über die etwa elfstündige Spielzeit hinweg immer wieder neue Elemente und Twists einzubauen, die für Abwechslung sorgen und die Mechanik frisch halten. Zudem sorgen einige durchaus gelungene Bosskämpfe und Rätselpassagen für willkommene Tempowechsel. Ein weiteres motivierendes Feature ist das Crafting-System, mit dem wir unsere Ausrüstung verbessern. Die dafür benötigten Ressourcen regen genauso zum Erkunden der detaillierten Levelumgebungen an, wie sammelbare Relikte und Kuriositäten, die von meist sehr interessanten Beschreibungstexten begleitet werden. Insgesamt ist A Plague Tale: Innocence trotz seiner versteckten Geheimnisse aber ein recht lineares Spiel. Wir haben neben dem guten alten Stein als Munition für unsere Schleuder zwar auch mit laufender Spieldauer eine immer stattlicher werdende Auswahl an alchemistischen Geschossen parat und die Level lassen uns auch immer wieder die Wahl zwischen verschiedenen Wegen, doch meist gibt es eine offensichtlich beste Vorgehensweise. Ob man die aber gleich beim ersten Versuch findet, ist nochmal eine andere Sache. Andernfalls hat Amicia eine schwere Zeit, weil die KI durchaus einigermaßen clever agiert und das fünfzehnjährige Mädchen zudem mit nur einem Treffer außer Gefecht setzt. Dadurch spielt sich das Action-Adventure durchaus herausfordernd und erfordert ein bedachtes Vorgehen, hat aber aufgrund der moderaten Gegneranzahl und des oft eher übersichtlichen Leveldesigns meine Geduld auch nur selten so richtig auf die Probe gestellt. Die Story im Fokus Sein Hauptaugenmerk setzt A Plague Tale: Innocence aber auf die Geschichte und seine Charaktere. Dem Spiel gelingt es, einen ordentlichen Spannungsbogen und ein gutes Erzähltempo aufzubauen - ich wollte unbedingt wissen, was es mit Hugos Krankheit auf sich hat und warum ihn die Inquisition so dringend sucht. Auch die Wendungen und das Ende haben sich befriedigend und einigermaßen logisch angefühlt. Die größte Stärke der Geschichte sind aber die Hauptcharaktere selbst. Amicia hat ihren kleinen Bruder vor ihrer Flucht kaum gekannt, da der abgeschirmt in seinem Zimmer gelebt hat, während die alchemistisch begabte Mutter versucht hat, Hugo zu heilen. Dementsprechend müssen die beiden erst eine Beziehung zueinander aufbauen, was dem Spiel in sehr empfindsamer Weise gelingt und mit starken Bildern untermalt wird. Auch sonst gelingt es A Plague Tale: Innocence sehr gut, die Gefühlswelt des jungen Geschwisterpaars darzustellen, das in diese brutale Welt geschmissen wird. Widerliche Szenen, in denen die beiden beispielsweise durch knietiefe Blutlachen waten müssen, sorgen für ein dumpfes Gefühl in der Magengegend. Dazwischen gibt es aber auch viele schöne Momenten, in denen Hugo etwa zum ersten Mal echte Frösche am Rande eines beschaulichen Sees entdeckt. Diese ruhigen und unbeschwerten Momentaufnahmen wirken umso stärker, da sie so sehr im Kontrast zur ernsten Grundthematik stehen. Sehr der Glaubwürdigkeit der Charaktere zugute kommt zudem die exzellente deutsche Vertonung der Protagonisten. Besonders der junge Sprecher von Hugo sticht nochmal heraus und wirkt auf die Rolle perfekt zugeschnitten. Etwas blasser fallen dagegen die Charaktere aus, welche die beiden auf ihrer Reise begegnen. Zuletzt verdient auch die optische Umsetzung des Spiels ein großes Lob. Mit dem Wechsel von malerischen Landschaften zu dreckigen, düsteren Umgebungen, von ausladenden Feldern zu großen, verwinkelten Städten, gelingt auch hier ein guter Kontrast. Stimmungsvolles Licht, eine perfekt passende Farbpalette, die technische Umsetzung der riesigen Rattenscharen und das reduzierte HUD fallen besonders positiv auf. Die Gesichtsanimationen haben zwar kein Triple A-Niveau, fallen aber auch nur selten negativ auf. Die einzige Sache, die mich optisch etwas gestört hat, war ein recht starker Unschärfefilter, der die Dinge außerhalb des Fokus für meinen Geschmack etwas zu sehr verschleiert. Für eine intensive Atmosphäre sorgt außerdem der Soundtrack, der mit dem dominanten Einsatz von Streicher-Instrumenten die Stimmung und das Leid in dieser Epoche sehr gelungen widerspiegelt. Fazit Die enorm liebenswürdigen Hauptcharaktere und ihre Beziehung zueinander sind die größte Stärke von A Plague Tale: Innocence. Doch dahinter verbirgt sich auch ein recht lineares aber gutes Schleichspiel mit einigen kreativen Twists, die für Abwechslung sorgen! Wertung 85 Wenn dir mein Review gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung. :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
An sich ist das Game nicht schlecht, aber bei dem Preis, trotz langsamen gemütlichen durchspielen, nur 10h, das finde ich doch arg kurz. Story ist ganz nett, Gameplay ok, Grafik ist gut, Gegner KI nicht so gut.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.
