

Alien: Isolation
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01Über Alien: Isolation
In Alien: Isolation erkundest du als Amanda Ripley die Raumstation Sevastopol und suchst nach Antworten zum Verschwinden ihrer Mutter. Ein unberechenbarer Alien verfolgt dich, während du Ressourcen sammelst, Systeme hackst und Gegenstände herstellst, um Gefahren zu umgehen oder abzulenken. Steam-Spielerbewertung: 92% positiv bei 48.738 Rezensionen. Die Steam-PC-Version unterstützt vollständige Controller-Steuerung.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 4,19 €2026-07-30 · KinguinBasisspiel · dieselben Daten wie in der obigen Tabelle; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | Ja |
| Italienisch | Ja | Ja | Ja |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja | Ja |
| Spanisch | Ja | Ja | Ja |
| Tschechisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | Ja |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | Ja |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-13
02Vor dem Kauf
Überleben auf Sevastopol
Amanda muss auf der Raumstation Sevastopol Ressourcen sammeln, Systeme hacken und Gegenstände herstellen, um zu überleben.
Steuerung und Sprache
Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung sowie englische Sprachausgabe und Untertitel.
03Häufig gestellte Fragen
Wer ist die Hauptfigur?
Du spielst Amanda Ripley, die auf der Raumstation Sevastopol das Verschwinden ihrer Mutter aufklären will.
Welche Art Spiel ist Alien: Isolation?
Es ist ein Survival-Horror-Spiel, in dem ein reaktionsfähiger Alien Amanda jagt.
Kann ich allein spielen?
Ja. Die Steam-PC-Version unterstützt Einzelspieler.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der eigenen Sprache · 10 RezensionenAusgewählte hilfreiche Rezensionen in dieser Sprache zeigen sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
**Vorsicht! Beinhaltet den ein oder anderen minderen Spoiler!** Dies ist nicht gleichzusetzen mit Alien: Colonial Marines. Alien: Isolation ist Terror pur, ein würdiger Vertreter der Alien Filme und Alien: Colonial Marines ist dagegen geringer als der Staub. Obwohl ich noch nicht weit in der Story bin, wird alleine das Warten auf einen Transit zur Tortur, fürchtet man doch jeden Moment, das Alien würde erscheinen. Die Anspannung steigt mit jedem Moment, den man in der Sevastapol Station verbringt. Panische und schießwütige Überlebende, die in euch nur eine Bedrohung sehen, Androiden, die nur ihre unangebrachten Sicherheitsbestimmungen kennen und um jeden Preis umsetzen wollen... ...und natürlich unser säurebluthaltiges Lieblingstier auf steter Suche nach dem nächsten Leckerchen. Wer meint, hier mit Colonial Marines Taktiken rumballern zu können, irrt gewaltig. Sei leise wie eine Maus, lass dich nie von dem Alien sehen und um Himmels Willen lass die Finger vom Abzug! Jeder Schuss wird dem Alien nur eins mitteilen: Es ist angerichtet! Glücklicherweise lässt sich die Brut auch ab und an gut ablenken und wird ihre Runden drehen. Für meinen Geschmack sind diese Runden allerdings zu kurz, aber das würde wohl jeder sagen, der in einem Schrank feststeckt und nur noch auf den Motion Tracker schaut, hoffend und betend, ein vernünftiges Zeitfenster zu erwischen und zu entfliehen. Dieses Spiel wird dich, den Spieler einführen in eine Welt, in der du ganz unten in der Nahrungskette stehst. Es wird dich erschrecken, es wird dich anspannen und mit seiner Detailtreue schlichtweg begeistern. Gute Flucht! Und immer dran denken: Wirst du gehört, bist du so gut wie tot. Wirst du gesehen, BIST du tot! * * * * * Update 1: Nachdem das Spiel fortgeschritten ist, wird deutlich, dass diese KI keinesfalls dumm ist, sondern eine Herausforderung an den Verstand. Man versucht, Taktiken zu entwickeln, Pläne, wann man sich wie bewegen kann. Dies ist auch bitter nötig, denn nicht jeder Teil der Station strotzt vor Speicherstellen oder Verstecken. Und selbst in Verstecken verliert man HP, wenn man die Luft anhält, weil Mister Säureblut direkt vor einem steht und schnuppert. Keine HP mehr und man ist Alienfutter. Ich selbst bewege mich leise durch die Korridore, verstecke mich wo es nur geht in den Spinden und Schränken der Station, um der außerirdischen Bedrohung zu entgehen. Allzu oft aber erschnüffelt der säurebluthaltige Spürhund mich dann doch. Besonders prekär wird es, wenn Menschen in die Gleichung mit reinkommen. Ist dieser Punkt auf dem Motion Tracker nun außerirdisch oder menschlich? Und allzuoft hört man dann die entsetzten Schreie, wenn die armen Schweine selbst gefunden werden. Mit Menschen wird man fertig, die schießen allenfalls und machen Lärm, was die Essensglocke für unseren ständigen Begleiter läutet. Daher vermeide ich selbst Kontakt mit menschlicher Bedrohung. Wenn es ruhig bleibt, läutet keine Essensglocke. Wenn keine Essensglocke läutet, ist man sicherer. Auch fällt auf, dass die Station riesig ist und manche Areale erst später erforscht werden können oder müssen. Die Story ist für mich noch fortgeschritten, jedoch nicht weit genug, um dies beurteilen zu können. Weitere Updates folgen. * * * * * Update 2: Der Alptraum geht weiter als man denkt, wieder einmal stellt sich raus (Wie könnte es auch anders sein in der Alien Franchise?) dass der Konzern mal wieder seine Griffel im Spiel hat. Nachdem die Besatzung der Nostromo wohl entbehrlich war, ist wohl auch Sevastapol Station plus Besatzung komplett entbehrlich. Schön zu wissen, wieviel man der Chefetage wert ist... Säcke! Das Spiel trumpft mit einem Flashback zur Hintergrundgeschichte sowie gehörigen Plottwists. Wer sich sicher wiegt, wird vom Spiel für einige Zeit in disem Glauben gelassen, nur um sich dann noch unsicherer zu fühlen. Du meinst, du kommst gut klar mit den Androiden? Tja, dann nehmen wir dir doch mal die Waffen weg und machen es spannender. Den Flammenwerfer, den man im Laufe der Handlung bekommt, erweist sich als Gottesgeschenk gegen die außerirdische Bedrohung. Wenn unser liebes Tierchen einen Meter vor euch von der Decke tropft, ist der Flammenwerfer eure beste Möglichkeit, dem lieben Tierchen klarzumachen, dass es sich verkrümeln soll, damit ihr euch verkrümeln könnt. Und was euch im Reaktorraum der Station erwartet, werde ich an dieser Stelle nicht spoilern, aber sagen wir es so: Amanda Ripley steht in ihren Eskapaden mit der Alien Spezies ihrer Mutter in NICHTS nach. * * * * * Update 3: Letztes Update für das Hauptspiel. Habe die Story nun durch. Das Spiel hat einem immer wieder Ruhepausen gegönnt, indem es einem einfachere Gegner hinhält, was Erfolgserlebnis birgt und den Spieler für die mitunter stressigen und/oder frustrierenden Alien-Abschnitte des Spiels zu entschädigen. Gegen Ende hin jedoch wird die Alienbrut aber zusehends aggressiver und selbst die Spielmusik wird dramatisch und aufreibend, als wolle sie den Spieler bewusst quälen. Wahrlich ein Erlebnis der Superlative. Und auch wenn das Ende offen ist, habe ich den Lichtblick darin als gutes Ende, als Scheinwerfer einer Rettungsmannschaft interpretiert. Wer es sieht, wird es, so hoffe ich, ebenso verstehen. Grafik und Liebe zum Detail: 10/10 für eine authentische Umgebung in der Mache des ersten Films. Großartig gelungen. Gameplay: 8/10 für stellenweise frustrierende Stellen, die aber NIE unlösbar sind. Die Stellen, wo man mit dem Alien noch nicht genau umzugehen weiß, sorgen dafür, dass man öfter als Alien-Leckerchen endet als man es vertragen mag. Einfach mal Spiel beiseite, mal drüber schlafen und am nächsten Abend mit frischen Ideen und frischem Geist nochmal versuchen hat bei mir geklappt. Dennoch ist dieses Alien das Beste, was die Spieleindustrie je auf den Markt warf, wahrlich ein "perfekter Organismus". Musik: 10/10 für originalgetreuen, atmosphärischen Soundtrack, der die Nerven noch einmal extra kitzelt. und exzellent zur Atmosphäre beiträgt. Storyline: 9/10 für eine langsame Steigerung der Bedrohung an Bord einhergehend mit einer immer besser ausgestatteteren Amanda Ripley, nur um die Herausforderung schließlich auf die Spitze zu bringen. Handlung ist OK für ein Horrorspiel und die Erkenntnis der stets neuen Bedrohungen an Bord sorgt dafür, dass der Spieler zwar verschnaufen kann, doch sich nie wirklich sicher fühlt. 10 von 10 gäbe es für ein schöneres Ende, dieses ist mir persönlich etwas ZU offen, auch wenn man es als gut interpretieren kann. Von Carter Burke in Teil 2, Aliens, weiß man, dass Amanda Ripley über 60 wurde, daher ist ein Tod ausgeschlossen. Kommen wir zusammenfassend auf eine 9.25! Ein wahrer Schmaus für wahre Alien-Fans und ich bin gespannt auf den DLC Crew Expendable, den ich mir wohl demnächst auch noch gönnen werde. Solche Spiele verdienen Lob und ich würde gern weitere DLCs oder gar eine Fortsetzung sehen, beispielsweise den Überlebenskampf der Kolonisten auf LV-426. Bis dahin verbleibe ich, VM meldet sich ab.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Wieder einmal ein Fall, für den ich gerne einen Querdaumen für die Bewertung hätte. Schlecht ist Alien: Isolation nämlich durchaus nicht - zumindest in dem Sinne, dass es zu unterhalten weiss. Das Problem ist nur, dass das eigentliche Hauptargument für das Spiel, nämlich der Xenomoprh, auch ganz schnell zu seinem größten Schwachpunkt wird. Kurz und schmerzlos gesagt - das verdammte Vieh nervt. Nach den ersten Begegnungen mit den aufdringlichen Tierchen verkommt es dann ganz schnell vom Angst- zum Frust- und dann zum Nervfaktor. Dabei sieht anfangs alles so unglaublich gut aus. Man merkt, wieviel Liebe zum ersten Film, wieviel Aufmerksamkeit für Details in dem Spiel stecken. Das ganze "Retro-Zukunft"-Setting des Spiels ist unglaublich. Viele Designelemente wurden eins-zu-eins aus den ersten beiden Filmen übernommen, was fehlte wurde ästhetisch passend ergänzt. Ähnlich sieht es in der Tonabteilung aus. Da passt einfach alles. Doch leider, leider reisst es das auch nicht heraus. Mir ist schon klar, dass das Alien eine Gefahr darstellen soll, die man nicht bekämpfen, sondern der man nur ausweichen kann. Dumm nur, wenn man das nicht kann und das Alien mehr oder weniger macht, was es will, wann es will. Das fängt schon damit an, dass man sich als Spieler viele Wege erst hart erarbeiten muss. Dumm ist nur - kommt man dann endlich dort an, wo man hinwill, ist das Alien schon da. Weil sich das elende Vieh im Gegensatz zu den menschlichen Erbauern VÖLLIG ungehindert durch die Station bewegen kann - und die vom Spieler erschlossenen Wege lediglich ein paar neue Joggingstrecken für Mr. Xenomorph eröffnet haben. Nervig ist auch, dass das ganze mitgeschleppte Waffenarsenal eigentlich völlig für die Katz ist. Wobei ich mich SEHR genau daran erinnern kann, dass in Aliens 2 (und übrigens auch in den alten AvP Spielen) Aliens ganz klar NICHT immun gegen Schrotflinten waren. Hier ist das Alien anscheinend aus Adamantium und die einzigen überhaupt brauchbaren Waffen sind Flammenwerfer und Brandsätze. Weil, kugelsicher isses ja, unser Alien und auch Überleben im Vakuum ist so gar kein Problem - aber wehe Mensch packt sein Fauerzeug aus. Damit wird kostbare Muni für den Flammenwerfer zur einzigen wertvollen Resource. Und weil die sich, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, bei denen ein paar Kanister davon direkt im Spiel plaziert wurden, meist nur in Containern oder an Toten findet und hier der Loot per Zufallsgenerator ausgewürfelt wird, kann das Nicht-finden von Napalm durchaus das Ende für das Spiel bedeuten. All die anderen kleinen Gadgets? Lärmmacher, Rauchbomben etc? Nahezu völlig nutzlos, weil sie nichts am eigentlichen Problem ändern können - das Alien findet dich, das Alien tötet dich und egal wie vorsichtig du dich bewegst, letztlich läuft das Überleben auf das pure Glück hinaus. Ich hatte da so eine Stelle... an der ich ungelogen 20 Mal hintereinander gestorben bin - ohne das ich IRGENDETWAS hätte anders machen können. Reload an einem Checkpoint. Ziel ist es, in einen kleinen Raum einzudringen und dann anschliessend und nacheinander in zwei daneben liegende Räume. Das Areal ist winzig - ein kurzer Korridor und dann drei cirka 10 m² große Räume. Also in den ersten Raum rein, dann zu Raum zwei, die Tür aufschweisen. Noch während ich den Schweisbrenner ansetze, höre ich hinter mir das Alien durch einen Luftschacht rumpeln. Abbrechen kann ich nicht mehr, weil Ripley ja erst einmal ihre ar...langsame "Ich bewundere jetzt erst einmal in aller Ruhe mein Wekrzeug"-Animation abziehen muss. Als nächstes sehe ich dann die "Alienschwanz penetriert mein Herz von hinten"-Animation und den Reload. Es hat tatsächlich zwanzig Versuche gebraucht, ohne das IRGENDEINE Aktion ein anderes Resultat gebracht hätte. Und erst bei Versuch 20... war das Alien dann auf einmal weg und tauchte erst Minuten später auf. Und genauso kann es auch durchaus passieren, dass sich das Alien einfach nicht aus einem Raum ver...krümeln will. Nö, will es dann halt nicht. Auch die praktisch platzierten Schränke sind eine Mogelpackung. Denn es reicht nicht, dass man sich versteckt - man soltle dann schon auch das optimale Timing draufhaben. Und sich dann im Schrankl schön weit nach hinten lehnen, weil die 20 cm DEFINITIV dafür sorgen, dass einen Mr. Alien auf einmal nicht mehr hört. Und allzu lange sollte man auch nicht im Schrank rumhängen, weil das Alien sonst eine göttliche Eingebung hat und dann weiss, in welchen Sxhrank du steckst. Dumm nur, wenn das Drecksvieh mal wieder gemütlich eine stundenlange Meditationssitzung genau vor deinem Versteck abhalten muss und. einfach, nicht. geht. Irgendwann ist das dann einfach nur noch nervtötend. Der Spieler WEISS, das Alien wird kommen und ihn töten. Da geht kein Weg drum herum. Aber weil das Alien sich den Hintern abschummelt, ist das egal. Weil man ja eh nix daran ändern kann und das Überleben ohnehin nur vom Glück abhängt. Weil kein Lerneffekt einsetzt, wenn man auf den aller-allerletzten Metern und mit 10% Füllung im Flammenwerfer doch noch stirbt, wenn das Alien mal wieder nicht auf die Feuerstöße reagiert und sich erst nach zwei weiteren Ladungen in Bewegung setzt, Zwei kostbare Feuerstöße, die eine Minute später schon fehlen werden. Und am ärgerlichsten ist, dass all dies die endlose Zahl von gescripteten Begegnungen mit dem Alien, bei denen Ripley dann völlig ungeschoren davonkommt, noch unglaubwürdiger macht als sie das ohnehin schon sind. Ganz ehrlich - wie oft das Mädel durch irgendwelche Luftchächte fällt, durch die Gegend geschleudert wird, Sachen an den Kopf geknallt bekommt und dann völlig wehrlos vor dem Alien liegt, welches dann... beschliesst, sich einfach umzudrehen und einfach wegzulaufen, passt auf keine Kuhhaut. Die "Ich bin fast da, falle aber in den letzen zwei Sekunden vor Erreichen von Ziel X einer Katastrophe zum Opfer"-Quote dürfte bei so etwa 3 zu 1 liegen. Ich persönlich hätte dann auch exakt NULL Motivation, mich vor Verlassen der Station noch einnmal durch erst im allerletzten Moment zugängliche Bereiche zu wagen und dort zu findende Collectibles einzsammeln. Da gab es zum Beispiel einen gasgefüllten Raum, an dem man geschätze 3,139 Mal vorbeikommt. Die Gasmaske dafür gibts dann auf den letzen Metern des Spieles und man KÖNNTE ja zurückgehen und... sich noch ein paar hundert Mal vom Alien oneshotten lassen? Für 30 Sekunden Sprachnachricht? Klaroooo....Mehr anzeigenWeniger anzeigen
„Alien Isolation – Das Alien Spiel, auf das wir alle gewartet haben?“ Alien Isolation wurde von Creative Assembly, den Machern der Strategie Reihe „Total War“ entwickelt, somit war ein Entwickler Studio am Werke, welches noch nie ein First Person Survival Spiel gemacht hat. Ob CA der richtige Entwickler für dieses Spiel war, erfahrt ihr in meiner Review! „Worum geht’s in Alien Isolation?“ Alien Isolation spielt nach den Ereignissen des ersten Alien Films aus dem Jahr 1979. Man schlüpft in die Rolle von Amanda Ripley, die Tochter des Filmcharakters Ellen Ripley. Amanda macht sich auf den Weg, um die Endurance, das Raumschiff ihrer verschollenen Mutter, 15 Jahre nach den Ereignissen des Filmes, ausfindig zu machen. Der Flugschreiber der Nostromo befindet sich auf der Raumstation Sevastopol. Als Amanda an dem besagten Ort ankommt, findet sie einen komplett verwüsteten Ort vor: Nahezu alle Bewohner der Station wurden von einem mysteriösen Wesen, dem Alien, ermordet. Die Suche nach dem Flugschreiber wird zum reinsten Albtraum... „Geht der Survival Aspekt auf?“ Voll und ganz! Man merkt bereits in den ersten Stunden, in denen man das Alien noch nicht einmal zu Gesicht bekommen hat, dass man sehr stark unterlegen ist und nur ein ganz normaler „Mensch“ ist und nicht irgendein Supersoldat (Colonial Marines *hust*). So wird einem schnell klar gemacht, dass das Alien nicht die einzige Gefahr ist, sondern auch die paranoiden Überlebenden auf der Raumstation, für die meistens das alleinige Überleben zählt, oder auch die wirklich gruseligen Androiden. Nach und nach findet man bei der Reise durch die Sevastopol diverse Bauteile und Baupläne für Gerätschaften, die man gegen seine Gegner einsetzen kann. Dies ist nicht immer zwingend notwendig: Ich für meinen Teil, hab einige Tools nie verwendet. Jeder Gegenstand hat seine Vor- und Nachteile: Mit dem Geräuschsmacher kann man z.B. das Alien weglocken, oder mit dem Flammenwerfer für kurze Zeit auch mal verjagen. Einige werden jetzt sicherlich denken: Ja gut, dann latsche ich halt feucht fröhlich durch den Laden und wenn das Vieh kommt, hole ich einmal meinen Feuerstängel raus und dann hab ich Ruhe. Falsch gedacht: Je mehr man das Alien mit Geräuschmachern, Rauchgranaten, dem Flammenwerfer und Co ärgert, desto aggressiver agiert es. Die K.I. des Aliens ist über das ganze Spiel hin unberechenbar: Man weiß nie, was es als nächstes tun wird. „Was passiert wenn ich sterbe? Was hat es mit dem berüchtigten Speichersystem auf sich Hinzu kommt das geniale Speichersystem: So gibt es keine automatischen Checkpoints! Die einzige Speichermöglichkeit stellen die sogenannten „Notfallstationen“ da, die in regelmäßigen Abständen auf der Sevastopol verteilt sind. Dieses Spielmechanik trägt zum einen zum Survival-Feeling bei und zum anderen macht es das Spiel sehr herausfordernd: Jedes mal, wenn man eine der Speicherstationen erreicht macht sich ein großartiges Gefühl des Erfolges im Körper breit! Tötet das Alien einen dann mal (was definitiv oft während des Spielens passieren wird!), sieht das meist genauso lecker aus, wie in der Filmvorlage und auch nach dem zwanzigsten Tod lief es mir noch eiskalt den Rücken hinunter! „Wie sieht es mit der Atmosphäre aus? Ist die wie in dem Film?“ Ich habe vorm Spielen den Film nochmal angeschaut und es ist unglaublich, wie detailverliebt die Entwickler gearbeitet haben! Selbst so Alltagsgegenstände wir Cornflakespackungen und Ketchupflaschen sehen 1:1 wie in dem Ur-Film aus! De Grafik ist unfassbar schön: Die Beleuchtung stimmt, die Charaktermodelle sehen sehr gut aus und vor allem die Partikeleffekte und die Beleuchtung sind unglaublich schön anzusehen, ohne dabei recourssenfressend zu sein. Die Soundkulisse ist auch perfekt: Man hört wirklich alles: Die Bewegungsgeräusche des Aliens, Amandas quietschende Turnschuhe – Hier wurde einfach an alles gedacht! Die deutsche Synchro ist sehr gelungen und auch der Einsatz von Musik ist stets passend und trägt zur Atmosphäre bei! „Hört sich nach dem Alien Spiel an, was sich die Fans immer gewünscht haben!“ Genauso ist es! Ich kann „Alien: Isolation“ bedingungslos jedem empfehlen. Dieses Spiel ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk! Die Atmosphäre stimmt, die 18-24 Stunden lange Story fesselt einen bis zum Ende, die Unberechenbarkeit des Aliens und die großartige Inszenierung machen Alien: Isolation für mich zum Spiel des Jahres 2014! ============================================ [x1,5]Grafik: ●●●●●●●●●● (10/10) [x1,5]Sound: ●●●●●●●●●● (10/10) [x2,0]Atmosphäre: ●●●●●●●●●● (10/10) [x1,5]Steuerung: ●●●●●●●●●○ (9/10) [x1,5]Umfang: ●●●●●●●●●○ (9/10) [x2,0]Story: ●●●●●●●●●○ (9/10) ============================================ Auf-/Abwertung: keine ============================================ ➳ GESAMTWERTUNG: ●●●●●●●●●○ (95%) ============================================Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Frustrierender Spielablauf, KI-Fehler, Logikfehler gepaart mit Bugs, sowie ein stark beschnittenes Alien: Pro: -Perfekte Atmosphäre aus den ersten 3 Alien Filmen wenn es um die Grafik geht! -Original Soundkulisse die perfekt zu den Szenen passt -Abwechslungsreiche Minispiele, die nicht besonders schwer ausfallen -Das Gefühl, ständig allein zu sein, egal wo man sich befindet (auch unter anderen Menschen) Kontra: -Sichtkegel ALLER Gegner nicht im Geringsten nachvollziehbar. Gegner KÖNNEN mich nicht sehen oder hören, aber sie tun es trotzdem. Anders herum ist dies leider auch er Fall....... so geht die Atmosphere dahin. -Dunkelste Logikfehler! ("suche ein Medkit für Person X", obwohl ich einige in Inventar habe; Alien greift mit Vorliebe mich (obwohl im dunklen versteckt) an, statt andere Gegner im Raum die auf es feuern; usw.) -Alienauftritte sind fast vollständig geskriptet (entgegen der vorangestellten Aussagen der Entwickler)! Schämt euch!!! -Das Alien ist zu einem Fußgänger degradiert worden. Nutzung der Decke und Wände wurde gelöscht. So wirkt es unfreiwillig unecht. Auch Säureattacken, Sprungkräfte oder seine Aliensinne sind ihm genommen worden. -Die erstellten Gegenstände sind nutzlos, da sie zum Teil das Alien anlocken sollen, was aber durch die starke Skriptung größtenteils nicht passieren kann. Auch ist die Nutzung der Umluftkontrollen oder der Rauchgranate sinnfrei, da die Gegner nicht merklich darauf reagieren. -Einige kleine Bugs, die sich im unfairen Spieldesign versteckten sind augenblicklich tödlich und rauben so jeden Spaß. -Manuelle Speicherpunkte liegen teils einen harten Fußmarsch von 10-20min auseinander, was zu schwersten Frustmomenten führt. Wogegen am Anfang alle 5 Meter einer zu sein scheint, obwohl die erste Stunde praktisch keine ernsthafte Gefahr auf mich wartet. Wer hat sich das ausgedacht? Ist das eine künstliche Spielzeitverlängerung?----JA! -Die Gegner KI ist eine Schande. Man kann ganze Gruppen von schwer bewaffneten (und offensichtlich beschränkter) Menschen mit einer Handwaffe nacheinander töten, obwohl sie genau nebeneinander stehen und auf mich ungezielt schießen (oder auch nicht schießen). 04/10 Punkten - Für Fans der Reihe und hartgekochte Stealther, die nichts aus der Fassung bringen kann. 01/10 Punkten - Alle AnderenMehr anzeigenWeniger anzeigen
Horror-Survival für starke Nerven Nach dem misslungenen Aliens: Colonial Marines aus dem Hause Gearbox, erschien 2014 mit Alien: Isolation ein weiteres Alien-Spiel, für das Sega das eigene Studio Creative Assembly beauftragte. Was eine gute Entscheidung war, denn die Entwickler entpuppten sich als Fans und erschufen ein Spiel, welches der Vorlage alle Ehre macht. Handlung Die Handlung setzt 15 Jahre nach dem ersten Alien-Film ein. Man schlüpft in die Rolle von Amanda Ripley, der Tochter von Ellen Ripley, die seit den Ereignissen auf der Nostromo verschollen ist. Amanda arbeitet als Ingenieurin für die Weyland Yutani Corporation, der auch die Nostromo gehörte. Als sie erfährt, dass der Flugschreiber des Raumschiffs gefunden wurde und dieser sich auf der Raumstation Sevastopol befinden soll, macht sie sich mit einem fünfköpfigen Team auf den Weg dorthin. Beim Einstieg in die Sevastopol wird Amanda jedoch von ihrer Gruppe getrennt und muss sich fortan alleine durch eine runtergekommende und zum Teil zerstörte Raumstation kämpfen. Ihre Gegner sind Überlebende, die aus Angst auf alles schießen was sich bewegt, außer Kontrolle geratene Androiden, Facehugger und eine biomechanische Tötungsmaschine. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=855327532 Gameplay Wie gesagt ist Amanda Ingenieurin und kein bis an die Zähne bewaffneter Colonial Marine. Alles was uns bleibt ist Dinge zu sammeln, aus denen wir in MacGyver-Manier nützliche Gegenstände basteln, wie Medikits, Geräusch-Macher und Molotov-Cocktails. Hierfür benötigt man jedoch zuerst die jeweilige Blaupause. Diese Baupläne kann man durchaus übersehen, daher ist es wichtig die Räume gut abzusuchen, bzw. die Tische, auf denen sie zu finden sind. Finden müssen wir auch den berühmten Motion Tracker, unser wichtigstes Gerät, welches in einem kleinen Radius Lebewesen auf einem Display anzeigt. Des Weiteren gibt es Leuchtstäbe, sowie eine Taschenlampe, die wie vor allem in den Lüftungsschächten brauchen. Etwas später im Spiel bekommen wir auch noch Waffen, deren Einsatz aber gut überlegt sein will, da jeglicher Lärm das Alien anlockt. Erstmal passiert jedoch nicht viel. Wie im Film, wird auch hier Spannung aufgebaut. Es dauert etwa eine Stunde, bis man den Hauptgegner das erste Mal zu Gesicht bekommt und noch mal eine halbe, bis man sich vor ihm verstecken muss. Dann aber wird uns bis zum Ende des Spiels kaum noch eine ruhige Minute gegönnt. Die Aufgaben die uns gestellt werden sind simpel. Erreiche den Fahrstuhl, besorge einen Gegenstand, finde eine Person und dergleichen. Wäre alles im Nu erledigt, wenn es nicht dieses Biest gäbe, dass uns den Garaus machen will. Und so hocken wir mehr in Lüftungsschächten, unter Tischen, oder halten im Schrank stehend die Luft an, als das wir uns fortbewegen. Angespannt bis zum Äußersten, wenn dieser Killer in die Nähe unseres Verstecks kommt. Creative Assembly hat eine KI geschaffen, die dem Alien ebenbürtig ist. Eine fiese Kreatur, die keinem festen Script folgt und daher unberechenbar ist. Hinzu kommt, dass sie dazu lernt. Wollen wir überleben, müssen wir dies ebenso. Da es kein Tutorial und Hinweise gibt, wo uns erklärt wird, wie wir uns zu verhalten haben, stirbt man anfangs des Öfteren. Doch wenn man bekannte Fehler nicht erneut begeht, vorsichtig agiert und die Hilfsmittel klug einsetzt, bekommt man die Sterbeanimation irgendwann nur noch bei unvermeidbaren Begegnungen zu sehen. Der Xenomorph ist aber nicht unser einziges Problem. Auch die Androiden sind unangenehme Gegner, die uns das Leben, bzw. Überleben schwer machen. Diese lassen sich zwar im Gegensatz zum Alien eliminieren, stecken aber eine Menge ein und machen ordentlich Schaden. Im Unterschied zu den Syntheten aus den Filmen, haben diese nichts menschliches an sich und wirken mit ihren leuchtenden Augen und den monotonen Stimmen recht unheimlich. Gespeichert wird weder automatisch, noch kann man dies selber jederzeit tun. Es gibt Speicherstationen, was den Nervenkitzel noch mal erhöht. Zudem dauert dieser Vorgang ein paar Sekunden. Anspannung pur auch beim Aufschweißen und Hacken von Türen. Für Letzteres müssen wir mit einem Gerät einen Code entschlüsseln, was nicht sonderlich schwer ist. Doch wenn die Nerven flattern, kann das auch mal nicht gelingen, wodurch wir noch länger wie auf dem Präsentierteller dastehen. So ist es auch meistens nur unter Risiko möglich die Computer-Terminals zu benutzen, durch die wir u. a. scheibchenweise erfahren, was sich in den vergangenen Wochen auf der Sevastopol zugetragen hat. Die 19 Missionen, die es zu überleben gilt, bieten jede Menge Abwechslung. Darunter ein Besuch auf dem Planeten LV-426, auf dem die Crew der Nostromo auf die Alien-Eier gestoßen war. Aber auch missionsbedingtes Backtracking gibt es, was mich jedoch in dem Spiel überhaupt nicht störte. Die Spielzeit wurde von den Entwicklern mit etwa 15 Stunden angegeben. Meine Durchgänge auf Normal, Schwer und Alptraum dauerten allerdings irgendwas um die 25 Stunden. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1237408896 Optik und Sound Die Grafik ist sehr ansehnlich. Meine Screenshots zeigen jedoch nicht die Vanilla-Grafik, da ich meine Spiele mit Reshade aufhübsche und zudem Downsampling nutze, wodurch auch die Kanten gänzlich verschwinden, was das Anti-Aliasing im Spiel nicht schafft. Auch spielte ich ohne Filmkörnung, die man in den Optionen nach belieben einstellen, oder halt abstellen kann. Die Entwickler erhielten Zugang zum Archiv der Filmproduktion und adaptierten gelungen den Retro-Sci-Fi-Look der 70er Jahre. Dabei ist man mit enormer Detailverliebtheit vorgegangen, was einen einfach nur staunen lässt. Nicht weniger beeindruckend die Geräuschkulisse, sowie die Musik, die sich ebenso an dem ersten Film orientiert. Zusammen mit der schummrigen Beleuchtung und den visuellen Effekten, ergibt das eine authentische Atmosphäre, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht. Schwierigkeitsgrad Alien: Isolation ist eins der schwersten Spiele die es gibt, doch auf der niedrigsten Stufe sollte es meiner Meinung nach für jeden schmerzfrei zu bewältigen sein. Es wird zwar auch geschossen im Spiel, dennoch ist für die Wahl des Schwierigkeitsgrades weniger von Bedeutung, wie geübt ihr in Shootern seid. Ihr solltet danach entscheiden, wie geduldig ihr seid und wie hoch eure Frustresistenz ist. Es lässt sich aber jederzeit im Spiel ein anderer der 5 Schwierigkeitsgrade einstellen, falls ihr es leichter oder schwerer haben wollt. Negativ Ich habe lediglich 2 Kritikpunkte: 1. Die Gesichts- und Bewegungsanimationen der menschlichen Charaktere sind nicht gut gelungen. 2. Die Lippensynchronität ist nicht immer gegeben. Hätte man das besser hinbekommen, wäre Alien: Isolation in meinen Augen ein perfektes Spiel. So ist es für mich aber immerhin fast perfekt und auch das hatte ich bislang noch nie. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=837955674 Fazit Als junger Kerl sah ich Alien im Fernsehen und war begeistert. Das ist schon über drei Jahrzehnte her, doch an der Begeisterung hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert, so dass ich Alien und seine Nachfolger in- und auswendig kenne. Daher war dieses Spiel, welches die filmische Vorlage perfekt einfängt, ein tolles Erlebnis für mich. Endlich ein Game, was den Namen Alien auch wirklich verdient hat. Bereits nach der Hälfte der Spielzeit hat sich Alien: Isolation an die Spitze meiner Top-Games gesetzt. Es ist ein außergewöhnliches Spiel, mit einer extrem dichten, beklemmenden Atmosphäre und einer KI, die ihresgleichen sucht. Das Game hat mich gefordert wie noch keins zuvor und meinen Adrenalinspiegel konstant oben gehalten. Die Entwickler haben sich redlich Mühe gegeben unser Nervenkostüm zu zerfetzen. Das Spiel erzeugt ein Gefühl von permanenter Unsicherheit wie auch Angst und wird somit dem Genre Horror-Survival mehr als gerecht.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe bis jetzt viele Rezensionen gelesen, die das Spiel anpreisen als wäre es das beste, was das "Space-Horror Genre" je hervorgebracht hat. Was ich momentan mit diesem Spiel verbinde ist allerdings weniger Horror, sondern vor allem eines: purer Frust. Einen Großteil seiner Zeit verbringt man in Alien:Isolation damit zu sterben, um dann vom letzten Speicherpunkt neu zu starten. Das ganze funktioniert frei nach dem Motto Trial & Error; beispielsweise wurde ich zu Anfang vom Alien in einem Schrank aufgespürt und umgebracht. Nachdem es mich zum zweiten Mal im selben Schrank erwischte, bemerkte ich den Hinweis, dass man sich zurücklehnen sollte, was wiederum dazu führte, dass mich das Alien erneut umbrachte, diesmal allerdings, weil ich nicht die Luft angehalten hatte.. (Das Verstecken in Schränken macht übrigens einen weiteren Großteil des Spiels aus; leider passiert das Ganze so häufig, dass selbst das kleinste bischen Spannung/Horror in Langeweile umschlägt.) Die vorgegebenen Speicherpunkte liegen weit auseinander, so dass man nach dem Ableben oft das "Vergnügen" hat sich den jeweiligen Level nocheinmal vom Anfang anzusehen. Hinzuzufügen wäre hier noch, dass an Speicherpunkten eine Animation abläuft, die man nicht unterbrechen kann. Dies kann dazu führen, dass man vor dem Speicherpunkt stehend von Feinden über den Haufen geschossen, oder vom Alien gefressen wird. Das Alien selbst ist praktisch an den Spieler gekettet. Hat man es in einem entlegenen Winkel des Levels abgehängt, taucht es plötzlich wie von Zauberhand in nächster Nähe wieder auf. Nach knapp 8 Stunden wirkt das Alien, auch wegen seiner Omnipräsenz, nicht mal mehr das kleinste Bischen einschüchternd, sondern es erscheint zunehmend als wandelnder Frustfaktor, der einen zum letzten Speicherpunkt zurückschickt. Problematisch ist auch, dass das Alien manchmal minutenlang die Umgebung absucht. Wenn man zum dritten Mal in Folge nach einer gefühlten Ewigkeit den Schrank verlässt, nur um im angrenzenden Flur dem Alien zu begegnen das einen wieder zurück in den Schrank treibt, ist das weder spannend noch gruselig sondern frustrierend. Ich hoffe darauf, dass bei der Alien-AI per Patch nachgebessert wird, bis dahin liegt das Spiel bei mir fürs Erste auf Eis. Selbst für Alien-Fans kann ich das Spiel nur bedingt empfehlen, hohe Frusttoleranz ist hier ein absolutes Muss. Wer auf keinen Fall verzichten will, sollte auf Rabattaktionen warten. Spieler die Horror suchen und nicht auf Schränke verzichten wollen greifen zu Amnesia oder Outlast.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das ganze A.L.I.E.N. Franchise wurde durch die Shooter der letzten Jahre und die Verquickung mit einer gänzlich anderen Kreatur namens Predator derart verwässert, dass es fast weh tat und HR Giger Bauchschmerzen bekommen haben muss. Ich spreche jetzt gar nicht mal von den Filmen, die alle völlig unterschiedliche Herangehensweisen hatten, sondern von den Games. Alien vs. Predator zum Beispiel oder Colonial Marines, welches für mich den Tiefpunkt bezeichnet. Jetzt hat dieses kleine britische Studio etwas gewagt, viel Mut bewiesen und das Ganze endlich zurück zu den Anfängen geführt. Das Spiel ist nicht perfekt, es hakt hier und da und könnte in einigen Punkten kleine Verbesserungen vertragen, die Technik der Grafik für PC User ist etwas seltsam und man muss erst selber das Ganze etwas modden, aber ich gebe dem Spiel 9.5/10. Es ist das Beste was man zurzeit unter Horror spielen kann. Warum? Es bedient die Fans des ersten Films ALIEN von Regisseur Ridley Scott 1979 sehr intensiv. Sie betreiben hier richtiges verwöhnen! Unzählige Hinweise, Stimmungen, Einrichtungsgegenstände, Handlung, vermitteln pure Nostalgie! Der bezaubernde futuristische "RETRO" look, wie man sich halt 1979 das 22. JHD vorstellte, die monochromen grünen Röhrenbildschirme, die Computer, die ganze Räume füllten und aus blinkenden Lichtern bestanden (wie "MOTHER" im Film so hier "APOLLO"). Die Musik, ja, die Musik. Das Spiel lebt von seinem Sound Score! Normalerweise drehe ich in solchen Spielen die Musik runter, weil sie ja in Wirklichkeit auch nicht da wäre und ablenkt, aber das DARF man hier NICHT machen! Die Musik und die Geräusche sind ein integraler Bestandteil der Stimmung hier und lassen die Haare aufstehen! Einerseits fühlt man sich wie in einem U Boot, klaustrophob, dann wieder kommt man sich in der schier gewaltigen Station mutterseelenallein vor (was man aber nie ist..). Es ist auch ein Spiel, welches ENDLICH den Spieler nicht an der Hand nimmt, ihm alles erklärt, ihn sich automatisch heilen lässt, alle schweren Ecken abrundet und alles tut, damit er bei Laune bleibt und das Game weiter spielt...NEIN! Es ist gnadenlos hart, knapp an der Frustgrenze, es ist das Spiel der tausend Bildschirmtode (Zitat der Entwickler), aber es ist nie unfair! Man kommt immer einmal weiter, aber auf sich selbst gestellt. man muss hier alles entdecken, auf alles daraufkommen und durch Fehler lernen. UND: das Alien ist hier nur EIN (1) Alien. Wir waren gewohnt, sie zu hunderten dahinzumetzeln, mit Pulserifles, Granatwerfern usw., aber wenn man es nicht töten kann?? Dies ist endlich ein STEALTH HORROR-SURVIVAL Game!! Hier treffen sich Gefühle von Outlast (wenn wir uns in Schränken oder unter Betten wieder finden) und THIEF (wenn wir uns verstecken und kriechen). Wir müssen unser Arsenal an Geräten erst mühsam finden oder zusammenbasteln aus lauter Rohstoffen und Bestandteilen, können aber wie in der Realität nur ein begrenztes Gewicht tragen (Gott sei Dank!), daher bleibt auch mal viel liegen... Wir haben es mit einem Gegner zu tun, der einen besonderen Algorithmus verpasst bekommen hat: die KI ist adaptiv, selbst lernend und passt sich dem Verhalten des Spielers an. Wenn bei OL auch nach dem 25. verstecken unter dem Bett Frank Manera mit seiner Akkusäge oder Chris Walker nicht nachgeguckt haben (außer sie haben es gesehen), sollte man hier vielleicht die Taktik mal ändern....der Gegner wird immer schwieriger und fällt auf Tricks immer weniger rein... Und was ich sehr schätze: es verläuft nicht ganz linear: du kannst fast immer überall hin, ja, auch in die völlig falsche Richtung! Das Kartensystem bzw. der Richtungsanzeiger helfen aber ganz gut (sofern du sie hast...). Das sog. "Backtracking" in dem Spiel, welches in der Gamepress unverständlicherweise auch bemängelt wurde, finde ich genial. War da nicht zu Spielbeginn ein verschlossener Raum, für den ich das passende Werkzeug (zB Flammenschneider) noch nicht hatte? Na, dann lass uns mal dorthin zurückgehen und ordentlich looten. Jetzt hab ich mit eine Granate gebastelt und dadurch wieder Platz im Rohstoff-Inventar bekommen. Vielleicht sollte ich doch noch mal zurückgehen und die Items aufsammeln oder zur letzten Speicherstation. Wer weiß, wann die nächste kommt? Und da sind wir schon beim nächsten Feature: endlich kein quicksave. Die meisten Spiele kommen ja mit dem Sicherheitsnetz daher, damit möglichst jeder Spieler durchkommt. Das ist gängige Firmenpolitik: Anpassung an die Schwächsten. Aber dadurch sinkt auch der Anspruch. Nein, das gibt es hier nicht! Dies ist ein Spiel für Puristen: Alien meets Dead Space 1 und 2. Gespeichert wird, wenn die Möglichkeit besteht. Also erst mal in Ruhe nachdenken und das weitere Vorgehen planen! Das Spiel ist extrem slow pacing, fast wie ein Hitchcock Film oder wie der erste ALIEN Film halt. Die Spannung wird langsam aufgebaut und spielt sich meist im Kopf ab, weil wir durch unsere Fantasie dauernd verführt werden. Die Jumpscares sind enorm und man erschrickt so oft grundlos, bis man dann doch mal einen Grund bekommt...und dann beginnt das Grauen. Es gibt immer mehrere Alternativen! Ich kann durchstürmen und um mich schlagen (klappt vielleicht ein bisschen auf den niederen Schwierigkeitsgraden) und dauernd sterben, oder besser doch schleichen und langsam, aber dafür leise sein (wär vielleicht etwas lauter aber schneller nicht doch besser?). Ich kann Konfrontationen (ich spreche hier nicht vom Xenomorph, denn da gibt es eh nur eine Konfrontation und die endet immer gleich) vermeiden, einen Weg herum suchen...vielleicht gibt´s ja einen Lüftungsschacht? Oder ist dort das Alien? Ich kann Lärm machen und jemanden herlocken, um ihn dann zu umgehen oder ich lass auf mich schießen und die anderen Lärm machen? Dann kommt sicher der Xenomorph und räumt auf. Aber dann muss ich mich mit einem noch gefährlicheren Feind herumschlagen! Was ist das kleinere Übel? Oh, da ist ja eine Verkabelungsbox, hm, mal sehen, vielleicht lässt sich hier was aus-oder einschalten, was mir hilft? O-o, eine Alarmanlage! Oder benütz ich lieber das Computer Terminal?? Fast unbegrenzte Freiheit der Entscheidung! Jeder wird das Spiel etwas anders erleben! Aber eines bleibt immer gleich: der Puls ist selten normal! Und nie vergessen: DAS IST KEIN SHOOTER!! Waffen mögen manchmal hilfreiche Werkzeuge sein, aber sie geben kein Gefühl der Sicherheit! Wirken sie? Verdammt, so wenig Munition! Wichtiger Hinweis: unbedingt auf HARD spielen (wird zur optimalen Erfahrung auch empfohlen). Gilt auch für Newbies! Keine Angst! Das Spiel ist auch so schwer, aber auf allen anderen Graden kommt das Feeling nicht so rüber. Dies ist das einzige Spiel, wo ich mich dieser Empfehlung nur voll und ganz anschließen kann! PS: Unbedingt den ersten Film anschauen! Sonst geht fast alles an AHA- Erlebnissen sang-und klanglos vorbei!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Polarisierung pur... Noch nie hat mich ein Spiel so in den Bann gezogen und gleichzeitig so arg frustriert. Im folgenden werde ich meine Eindrücke unter verschiedenen Gesichtspunkten schildern. Story Die Story fügt sich nahtlos in das Alien-Universum ein; mit ebenso bekannten Schauplätzen und Charakteren. Auch ein Nicht-Alien-Fan kann die Geschichte sehr gut verfolgen, da genug Informationen auf dem Weg verteilt sind.Leider fehlen Emotionen und Dialoge, um einen Epos zu bilden. Positiv zu erwähnen ist, dass die weibliche Hauptprotagonaisten ohne jeglichen Sexismus auskommt. Eine Seltenheit in der Spielindustrie. Leider wird dem Charakter zu wenig Tiefe gegebe. Am Ende weiß man genau soviel über die Person, die man spielt, wie zu Beginn. Nämlich so gut wir gar nichts. Demensprechend fehlt die emotionale Bindung zum Protagonisten. Es ist einem deswegen total egal, ob man stirbt (was Angesichts der Insta-Kills vllt. gar nicht so schlecht ist). Im Kleinen sind zu viele unsinnige Handlung zu finden. Es geht eigentlich, überspitzt formuliert, permanent nur darum Dinge ein oder aus zu schalten, bis man ein Ende bekommt, was nur dazu da ist, eine Möglichkeit eines Sequels offen zu halten. Man kanns dem Spiel aber auch nicht übel nehmen. Es möchte ja gar keine Story erzählen. Es möchte eigentlich eine Stimmung transportieren. Grafik Es gibt relativ wenig zu meckern. Lichteffekte sind recht stimmig und vermitteln einem durch geringe Farbsättigung die richtige kalt-kuschelige Atmosphäre des Weltraums. Herumfliegende Teilchen, Feuer, Explosionen, all das meistert Alien: Isolation ohne arg unrealistisch zu übertreiben. Die Texturen sind detailreich, besonders an den menschlichen Gesichtern scheinen sich die Entwickler ausgetobt zu haben. Leider wirken diese so tot, wie die der ebenfalls vorkommenden Androiden. Die Animationen sind ein großer Schwachpunkt des Spiels. Die wenigen gescripteten Szenen verpuffen, weil Mimik und Gestik gar nicht vorhanden sind. Auch die Aktionen der Gegner wirken oft unrund, sodass ein leichter Anflug von späten 90er-Ego-Shootern zu bemerken ist. Viel besser sind die Bewegungsabläufe (Klettern, usw.) aus der First-Person-Perspektive. Auch das Alien macht einen bodenständigen Job, kommt aber auch im allgemeinen zu ungelenk und klopsig rüber. Sound Toll,Toll,Toll. Wenn man die lippenunsynchrone Synchro mal weg lässt, so ist die Vertonung sehr gelungen. Die Soundeffekte passen und sind zu jeder Zeit nachzuvollziehen (wichtig für's Gameplay). Es knatscht, quitscht, piept und kracht und neben sehr zurückhaltendener Musik gibt's eigentlich nichts. Und das ist auch gut so, denn nur so kann eine gruselige Atmospäre überhaupt entstehen. Wenn's denn dramatisch wird schlägt dies plötzlich um und erzeugt so gute Kontraste. Auch bei der Vertonung ist schon deutlich, wohin der Hase hier läuft. Richtung die ersten Alien-Filme, sprich futuristische Vorstellungen der 70er und 80er. Setting Und genau das ist auch der größte Voteil des Spiels. Es versetzt einen mit sovielen Kleinigkeiten in Ridley Scotts Fantasiewelt, in der der Mensch klein und bedeutungslos ist. Höhepunkt ist für mich eine Szene, in der man mit einem Raumanzug ein Alienschiff erkundet. Dieses kurze Stück erlebarer Kinofilm zeigt das unglaublich potential dieser Geschichten und erinnert zugleich sehr stark an Prometheus. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der seichte Einstieg in das Spiel, der einem Lust auf mehr macht, bis das Alien kommt, ja leider bis das Alien kommt. Gameplay Eigentlich ist der Gedanke ganz nett: ein unbesiegbarer Feind. Dadurch bekommt man ganz neue Anreize und das Repertoire an selbst gecrafteten Gegenständen lässt viel Spielraum für verschiedenste Taktiken gegen Alien, Mensch und Maschine zu. Alien: Isolation ist dadurch kein Shooter, es ist ein Schleich- und Geduldsspiel, nur leider mit göttlichem Frustfaktor. 1. die Stärke der KI ist zugleich ihre Schwäche: der Zufall bestimmt, bis in wenigen gescripteten Momenten, welche Bewegung der Gegner (Freund und Feind sind nicht immer sofort erkennbar) ausführt, es sei denn er hört oder sieht dich. Nichts mit vorgegebenen Routen. Vielfalt ist angesagt. Aber genau durch diese Unberrechenbarkeit wirst du zu oft erwischt oder siehst dich minutenlang in einer Ecke hockend. Dieser gehobene Anspruch ist durchaus im gesunden Maß fordernd und spiegelt eine "Realität" besser wieder. 2. festgelegte Speicherpunkte, die man selber suchen und ausführen muss, geht meiner Meinung nach gar nicht. Die Abschnitte zwischen zwei Speicherpunkten sind zwa nie gigantisch (wenn man alle findet). Dennoch beinhalten diese Raumabschnitte mehrere Aktionen, die man im Todesfall wieder und wieder ausführen muss. 3. die hakelige Steuerung mit Tastatur und Maus ist wohl der Ausrichtung auf die Konsolen geschuldet, verschafft einem also zusätzlich Todesfälle, die bei einer besseren Adaption (auch in der Menüführung) vermeidbar sind. 4. die Nichtlinerität der Wegefühung ist ebenfalls ein große Stärke, verschafft einem aber hin und wieder Orientierungsschwirigkeiten, gerade in Stresssituation (Wo ist der Feind?). die vier Punkte in Kombination führen zu einer Trial-and-Error-Spielführung. Nun ist dies in Maßen erträglich, aber mit zunehmenden Spiellänge wünscht man sich ein anderes Spielprinzip herbei. Man stirbt viel zu oft und die tolle Atmosphäre nimmt man irgendwann nicht mehr war, weil man immer ständig was sucht, während man gejagt wird, immer die dramatische Musik hört, immer die gleiche Todesanimation sieht. Das spiel ist nicht schwer, sondern unfair (ein wichtiger Unterschied!). Das ist toll, weil es der Realität nahe kommt und gleichzeitig der Grund, warum man immer wieder auf den Desktop geht und das Spiel deinstallieren möchte. Fazit Und hier die harten Fakten gerade mal 53% schaffen die 3.Mission 27,4% absolvieren die 6.Mission (1/3 des Spielumfangs) nur 17,4%, sprich jeder 5te, bringt es fertig das Spiel überhaupt zu Ende zu spielen. Ich muss leider diesem Spiel meine persönliche Empfehlung verwehren.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
*UPDATE: Fazit am Ende* Lange habe ich darauf gewartet. Wurde ich enttäuscht? Nein. Ein Alien Spiel das sich an dem ersten Film anlehnt und unglaublich fordernd ist. Der Sound, Atmosphäre, Grafik ist super und der 70er Stil ebenso. Oft haben sich viele beklagt, dass das Spiel unfair ist, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich spiels nun schon eine weile auf "schwer" und hab, wenn ich gestorben bin einfach immer einen Fehler gemacht. Ich hab nie das Gefühl gehabt, dass das Alien einfach weis wo ich bin und sich zu mir teleportiert. Entweder bin ich mal zu schnell gelaufen, oder habe meinen Motion Tracker zu lange draußen gehabt, oder habe einfach zu viel Lärm gemacht, indem ich immer wieder Türen geöffnet habe...und so weiter. Die Alien KI ist wirklich grandios. Sie passt sich deinem spielverhalten an und lernt immer dazu. Du versteckst dich oft in Schränken? Irgendwann wird es das Alien merken und anfangen die Schränke zu kontrollieren. Oder manchmal wartet es einfach auf dich, bis du unter einem Luftungsschacht läufst und schnappt dich. (Man kann es allerdings sehen, wenn Schleim aus dem Schacht tropft. ;) Dann sollte man am besten nicht unten drunter laufen.) Insgesamt kann ich das Spiel einfach jeden Horror/Alien Fan empfehlen. Man muss nur etwas geduld mitbringen. Denn wer einfach durchrennen will und sich keine Mühe beim verstecken gibt wird seeehr oft sterben. *UPDATE* Fazit: So hatte das Spiel nach 18 Stunden auf "hard" durch. War ein wunderbares Erlebnis! Das Alien erschien mir nie unfair und, wenn ich gestorben bin wars schlicht meine Schuld. Man hat genug Möglichkeiten das Alien mit seinen Tools abzulenken. Oft bin ich auch nicht gestorben. Die Spannung hat sich durch das ganze Spiel gehalten und das Alien hat einen immer wieder Pausen gegeben. Vor allem die letzten Level waren nochmal sehr intensiv. Wenn das Alien einen sucht ist das einfach ein wirklich beklemmendes Erlebnis und man hofft immer "bitte seh mich nicht, bitte, bitte, bitte!" ^^ CA hat hier echt eine wunderbare Alien KI geschaffen, bei der man glaub sie wäre wirklich intelligent. Es scheint immer als würde das Alien dazu lernen, sich an dich anpassen und dich gezielt jagen, damit du unter Druck gerätst und irgendwann einen Fehler begehst. Kann das Spiel jedem empfehlen, der etwas für Survival übrig hat. Und Alien Fans sowiso. ;) Grüße.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Alien: Isolation hat mir eine Form von Horror aufgezeigt, die ich so nicht erwartet hatte, denn es wurde für mich zum Horror dieses Spiel zu spielen. Auch jetzt noch frage ich mich, wie bei der Anzahl von Spielstunden, die ich mit diesem „Game“ ausgehalten habe, nicht sämtliche Hardware von mir vernichtende Schäden davongetragen hat. Die ersten paar Minuten von Alien: Isolation sind sogar durch die nostalgische Erzählung und die zur Franchise passenden und gut umgesetzten Visuals tatsächlich gelungen. Aber um der Ursache des Scheiterns auf den Grund zu gehen bedarf es auch keiner komplexen Erklärung: Was, anhand der Reviews erkennbar, bei Vielen scheinbar funktioniert hat, lässt mich einfach nur komplett kalt. Es hat sich bei mir nie eine Spannung oder Atmosphäre aufgebaut, was dazu führt, das keine Horrorelemente übrig bleiben. Was allerdings übrig bleibt ist ein viel zu langer „trial-and-error-der-Scheiß-geht-mir-auf-die-Eier-Langeweile-Trip“. Zunächst dauert es gefühlt eine halbe Ewigkeit, bis der Xenomorph auftaucht und dann kommt damit gleich das nächste Problem. In der Theorie ist die Tatsache, dass der Alien ungescriptet und unberechenbar ist bestimmt nicht übel und kann mit vorhandener Spannung bestimmt eine der größten Stärken des Spiels sein. Aber es kann eben auch mit die größte Schwäche des Spiels sein. Der Alien kann in die Lüftungsschächte an der Decke kriechen und wenn er Bock hat sofort wieder raus und zurück in den Raum droppen oder einfach fünf Minuten lang den aktuellen Raum untersuchen und einen natürlich bei dem kleinsten Einfluss von Licht oder Geräuschen umbringen. Es war zeitraubend und frustrierend, da ich mir teilweise selber einfach keinen Vorwurf für viele random deaths machen konnte. Auch das Erreichen der nächsten Speicherstation hat mich nicht aufmuntern können. Auch nicht besser waren die Bots, die man zwar killen kann aber das hat sie nicht weniger nervig gemacht. Und um zu entkommen, was ja permanent das Ziel ist, rennt man für etliche kleine Besorgungen irgendwo hin und dann wieder zurück und dann dorthin und wieder zurück – es ist einfach nur repetitiv und zieht sich eben völlig ohne Grund in die Länge und wirft dabei immer mehr von dem, was man schon gesehen hat auf einen. Das Konzept scheint bei der Masse zu funktionieren und ich wünschte, das wäre bei mir auch der Fall. Ich kann deshalb nicht behaupten, dass es sich hierbei um ein schlechtes oder gescheitertes Spiel handelt. Ich kann es nur auf gar keinen Fall empfehlen, da es für mich eine schreckliche Erfahrung und vergeudete Zeit war.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind eine archivierte Momentaufnahme, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.