
Black Desert
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-12 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.
01Über Black Desert
Black Desert ist ein Open-World-Action-MMORPG, in dem ihr euch in Kämpfen behauptet und zahlreiche Beschäftigungen in einer offenen Spielwelt verfolgt. Die Steam-PC-Version hat 75% positive Bewertungen aus 63.225 Rezensionen. Der Erscheinungstermin war 24. Mai 2017.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 0,00 €2024-12-19 · SteamBasisspiel · dieselben Einträge wie in der Tabelle oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | Ja |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
8 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | Ja |
| Russisch | Ja | Ja | Ja |
| Thai | Ja | Ja | — |
| Türkisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Spanisch (Lateinamerika) | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-13
02Vor dem Kauf
Spielmodi
Die Steam-PC-Version bietet Einzelspieler, Mehrspieler und Koop.
Sprache
Englisch ist mit vollständiger Sprachausgabe und Untertiteln verfügbar; vereinfachtes und traditionelles Chinesisch mit Untertiteln.
03Häufig gestellte Fragen
Kann ich allein spielen?
Ja. Die Steam-PC-Version führt Einzelspieler als Kategorie.
Gibt es Mehrspieler und Koop?
Ja. Mehrspieler und Koop sind als Kategorien aufgeführt.
Was prägt die Kämpfe?
Die Beschreibung nennt actionreiche Kämpfe, Weltbosse und Belagerungen von Burgen.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache zeigen sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
So, nach über 1000 Spielstunden es ist mal Zeit für ein kleines Review zu diesem Spiel. Ich finde hier immer wieder Revies von Leuten unter 50 Spielstunden. Wie ernst man diese nehmen kann, sei einmal dahin gestellt. Ich möchte mal den geneigten Käufern einen Blick aus Sicht eines Langzeitspielers bieten. Gehen wir nach und nach auf die Spielaspekte ein: Grafik: Grundsätzlich ist die Grafik geil, kann man nicht allzuviel daran bemängeln. Performance: Das Spiel lädt Bereiche je nach Hardware des Computers nach und nach ein. Besonders nervig ist dies beim Reiten großer Strecken, da man abhängig der Hardware und der Lags immer wieder mitten auf der Strecke am ungeladenen Bereich stecken bleibt. Ebenfalls ist zu bemängeln, dass eigene Reittiere, welche man aus dem Stall holt, erst am Ende des Zyklus geladen werden, also man auf sein Pferd warten muss. Ebenfalls ist ein riesiges Manko, dass Feinde (feindliche Spieler) nicht sofort geladen werden wenn man die Bereich wechselt. Dies kann natürlich tödlich enden. Kampfsystem: Das Kampfsystem ist (abhängig der gewählten Klasse) auch nett, aber etwas gewöhnungsbedürftig. Den Tastenkombinationen nach wurde das Spiel für Controller entwickelt. Für Leute die es einfach mögen, die Mage braucht nur 3 Skills :p Abwechslung: Man kann sich mit vielen Dingen beschäftigen (live-skills), Boot fahren, sammeln, angeln, Alchemie, Kochen, etc. Diese Features sind nicht nur hilfreich (Buffs) und nett, sondern auch eine gute Einnahmequelle. Man kann live-skills auch semi-afk betreiben (angeln, verarbeiten, etc.), jedoch ist hier immer Grenzen über die Inventargröße, die Tragfähigkeit und die Haltbarkeit des Zubehörs gesetzt. Spielmechanik: Das Grinden ist halt typisch für asiatische Spiele und somit grundlegende Arbeit im Spiel. Am Anfang levelt man auf Servern mit +200% xp-Bonus (Olvia-Server). Danach gehts ab auf die regulären Server. Ab Level 50 wird das Grinden langsam anstrengend, ab Stufe 56 gibts ein hartes Cap für Erfahrungspunkte. Ab dieser Stufe levelt man sich die Finder wund. Man kann an einem Tag Stufe 56 erreichen (als erfahrener Spieler), danach dauert es Tage und Wochen für jedes weitere Level. Dieser Schranke muss man sich bewusst sein, viele neue Spieler geben ab diesem Cap auf, da man hier massiv an Interesse einbüßen. Verwöhnt von den Olvia-Servern (den XP-Servern) und dem schnellen Aufstieg auf Stufe 50 - 56 werden diese hier schlagartig mit der harten Grind-Realität konfroniert. Am Anfang noch 7% die Stunde bis zu 3% die Stunde (mit Buff) auf Level 60. Ich bin der Meinung, dass ein kontenuierlicher Anstieg an erforderlichen Erfahrungspunkten hier sinnvoller wäre, als die Spieler schnell PvP-fähig werden zu lassen (ab Level 50 kann man von anderen Spielern angegriffen werden) und diese nachher mit den wenigen Grind-Spots ins kalte Wasser springen zu lassen. Hier gilt das Recht des Stärkeren und die PvP-Spieler treiben sich mit Ihren Twinks und Gear der großen Chraktere auch immer an den Spots der kleinen Spiler herum. Das RNG ist eine Katastrophe. Ab Stufe 17 der Ausrüstung selbst zu pimpen kostet einfach nur Nerven. Es kann mit 0 failstacks das Plussen klappen oder mit 50+ failen und der Gegenstand wieder eine Stufe nach unten fallen. Man kann nach 10 Minuten einen Drop um x Millionen erhaschen oder nach 8 Stunden noch keinen gesehen haben. Alles ist Random! Besonders die Events und die Kisten hier bieten zwar angeblich Chancen auf gute Beute, jedoch zeigt sich dies in der Spielpraxis aufgrund der Wahrscheinlichkeiten kaum bis gar nicht. Community: Die Kinder und Leute, welche sich über dieses Spiel definieren sind hier eine echte Plage. Solche Zustände kennt man fast nur aus DayZ. Es gilt einzig das Recht des Chars mit dem besseren Equip. Egal welches Level man hat und an welchem Spot man grinded, es kommt immer ein höherer Char (man fragt sich was die an diesen Spots machen?) oder jemand mit seienr überausgerüsteten 2t-Klasse und meint "spot taken". Also entweder man überlässt dem Spieler das Feld oder wird angegriffen. Damit sich die hohen Spieler die Karma-Strafe für das angreifen kleinerer Spieler ersparen wird einfach ein Gildenkrieg angemacht, bei dem die kleinen Gilden immer den kürzeren ziehen. Gildenkriege enden nur, wenn die Gilden einvernehmlich diesen beenden. Es ist jedoch auch Gang und Gebe (und von den GM's voll toleriert), dass höhere Gilden kleinere vom Server vertreiben, indem diese den Gildenkrieg anlassen und die kleineren Gilden einfach solange griefen, bis sich diese verziehen. Es gibt einen Schutz für kleine Gilden (Gilde ist nicht kriegsfähig) vor Übergriffen großer Gilden, welchen man einfach umgehen kann, der Schutz also letztlich sinnfrei ist. Die deutsche Community ist über x-Gilden verstreut, jeder neue Spieler meint, er muss eine eigene Gilde aufmachen. Dementsprechend haben es deutsch Gilden aufgrund des geringen Angebots an neuen Spielern relativ schwer gegenüber englischsprachigen Gilden. Klassenbalancing: Die Klassen sind unbalanced, vor allem Mage und Striker sind total überpowered. Wenn man keine Mage oder einen Striker spielt kann man de facto schon das Spiel wieder weglegen. Die Mage braucht gegenüber anderen Klassen kaum vernünftiges Gear, aufgrund des Magie-Schadens kann diese AK und VK haben was Sie will, eine andere Klasse mit gleichem Gear hat kaum Chancen dagegeben. Der Striker ist ohnehin ein eigenes Thema, neu und daher overpowerded da noch nicht genervt. Wer zu Beginn die flasche Kalsse wählt, wird in diesem Spiel nicht glücklich. Besonders erwähnenswert ist, dass die Mager der einzige Fernkämpfer ist. Alle anderen Klassen (auch Ranger) werden mit der Erweckung zum Nahkämpfer! Items für reales Geld: Das Spiel selbst kostet fast nichts, so werden viele Kunden angelockt. Im Spielverlauf (vor allem fürs Grinden und PvP) braucht man aber Hilfsmittel aus dem Perlenladen. Vor allem Pets zum Aufheben von Loot während man selbst grindet, ohne die Kommt man kaum aus. Traglasterweiterungen sind für die Main-Charaktere Pflicht, sonst kann man sammeln, Verarbeiten udgl. im effizienten Rahmen schnell mal vergessen. Im Perlenshop gekauftes Equip ist zum Großteil auf einen Chrakter gebunden (vor allem die Kostüme). Dass heisst, Outfits und Kostüme, ebenso Inventarerweiterungen und Traglasterweiterungen muss man individuell für jeden Char kaufen. Nur die Pets gehen übergreifend! Ein Kostüm/Outfit kostet rund 30 Euro, ein Pet 10 Euro (5 raucht man), zudem die Erweiterungen. Ohne Skins für Pferde etc. kommen da schnell mal 100 Euro+ zusammen, das muss jedem bewusst sein! Der Tarnanzug ist schlichtweg eine Plage, da Spieler sich an einen heranschleichen kann und so überrumpeln. Mit dem Tarnanzug kann man anonym und ungesehen andere Spieler griefen. Man bemerkt die gegnerischen Spieler nicht einmal mit einem Hund, dafür sind die zu schnell. Nach dem Motto "hit and run" wird man ohne reele Chance von hinten ohne Vorwarnung niedergeprügelt. Wer wieder zum Spot zurückgeht, riskiert für seine Gilde einen Gildenkrieg auszufassen, da der Spotklauer ja sein Karma nicht runterprügeln will. Conclusio: Wer also hinsichtlich Grinden und RNG noch nicht abgeschreckt ist, ist es bald durch die anderen Spieler. Solange keine Verbesserungen (z.B. strengeres Karma-System, höhere Kosten für Kriegserklärungen, etc) für den Schutz kleinerer Gilden und einzelner Spieler implementiert werden, kann ich dieses Spiel nicht besten Gewissens empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Updates unterhalb der Rezension! Nach 1111 Stunden Spielzeit schreibe ich doch auch mal was zu BDO. Zu allererst: ich bin ein altes Zocker-Weibchen und habe sicher andere Schwerpunkte als die jungen Burschen^^ Ich spiele schon lange MMO-RPGs, aber fast nur PvE. Deshalb kann ich selbst hier nichts über PvP sagen ;)) Nur so viel, dass ich bis jetzt gut questen konnte, ohne überfallen zu werden...ein Aspekt, der mich fast daran gehindert hätte, das Spiel überhaupt zu spielen! Ich spiele nicht in den oberen Reihen und mache keine Jagd auf beste Rüstung und so. Das ist aber auch das schöne an BDO, jeder kann sich dem widmen, was ihm Spaß macht, ob Handel, Pferdezucht oder Gartenanbau, Inselhopping, See- bzw. Meerschlachten, Schiffsflotte pflegen, Posten-Eroberung, PvP oder einfach nur questen... Was mir an BDO gefällt ist schon mal die hervorragende Grafik und die damit verbundene Atmosphäre. Die Charaktererstellung - ich liebe sie. Ich habe über 23 Chars, also alle Klassen. Ständig lade in die Foto-Alben hoch, einfach weil sie hübsch und sexy sind ;) Das Gameplay insgesamt gefällt mir, nach einer kurzen Eingewöhnung, gut: Interface, Steuerung usw. geht insgesamt flüssig (auch wenn mir die alten Menüs besser gefallen haben). Das Kampfsystem gefällt mir sehr: viele Tasten-Kombis und sehr actionreich. Die automatische Wegfindung ist sehr bequem und zeitsparend, suchen muss man selten. Aber in vielen Dingen des Spiels muss man sich echt auch erst reinfuchsen. Last Euch nicht abschrecken von den vielen Meldungen auf dem Bildschirm anfangs, die kann man alle abstellen, man muss aber etwas suchen in den Optionen! Das Spiel ist auch für Ulta-Wide-Monitore geeignet. Die deutlich unterschiedliche Spielmechanik der verschiedenen Klassen gefällt mir. Als Ex-Reiterin kann ich von den Pferden nur schwärmen: beste Darstellung und Bewegungsabläufe die ich von einem Game kenne. Natürlich sammel ich die Pferde auch, bilde aus, verkaufe, züchte.... Die Pets gefallen mir, weil sie Aufgaben haben und nicht nur nutzlos hinter einem herlaufen. Das Gärtnern finde ich unterhaltend - unterhält im wahrsten Sinne mein Karottenbedarf für die Pferde. Ebenso gut finde ich den Häuserkauf, das Housing und die Herstellung über die Arbeiter. Bis das machbar ist, muss man viele Höfe und Posten verbinden, was Beitragspunkte verbraucht, Arbeiter anheuern und deren Unterkünfte beschaffen... In manchen Sachen allerdings muss man selber an die Arbeit, bei der Leder- und Stoffherstellung z.B.. Was mir nicht gefällt, sind die verschiedenen Verbesserungen/Aufrüstmodi der Rüstungen und Waffen. Für mich zu viel "des Guten", zu umständlich, zu teuer und glücksabhängig, zu komplex mit vielen Steinen, wo man auch erst mal durchblicken muss. Auch der Handel mit den Höfen ist mir zu langwierig - selbst wenn es anfangs durchaus Spaß macht, mir dem Wagen durch die Gegend zu kutschen :) Es konnte mich bisher jedenfalls nicht begeistern. Unter dem Strich macht das Game Laune, weil es vieles anders macht. Aber es ist stellenweise komplex und zeitintensiv! Serverprobleme oder Abstürze kenne ich nicht und auch Bugs haben mich bisher gemieden ;) Bei großem Ansturm in Boss-Kämpfen kann es mal zu kurzen Laggs kommen, im normalen Spiel nie erlebt, selbst mit meinem älteren PC nicht. Spiele aber mittlerweile mit neuerer Hardware auf höchster Grafik-Stufe. Den Shop kann man außen vorlassen, vieles bekommt man über Events oder als Login- oder sonstige Belohnungen. Ob nun p2w oder nicht, darüber lässt sich streiten. Man kann es sich bequemer machen z. B. mit dem Vorteilspaket (Posten müssen zum Verbinden nicht örtlich einmalig aktiviert werden u.a.). Man kann auch mit manchen Sachen "Zeit sparen", aber es geht auch ohne! Modebewusste Helden kommen manchmal nicht drum herum...aber ich warte immer auf Angebote, denn die Sachen sind insgesamt nicht billig. Aber auch diese Outfits bekommt man immer wieder mal geschenkt! Fans von MMO-RPGs sollten BDO auf jeden Fall mal ausprobieren. So teuer ist es ja nicht und A b o Gebühren fallen ja nicht an! Danke wenn ihr es bis hierhin mit dem Lesen geschafft habt und ich hoffe, es hilft jemandem, der auch eher ein Casual-Gamer ist, der dennoch ein anspruchsvolles Spiel mag! Update: 19.01.2024 Leider muss ich kund geben, dass mir die Entwicklung des Spieles nicht ganz so gefällt. Es kommen immer mehr "Beschäftigungsmaßnahmen" hinzu. Sicher gibt es auch sinnvolle Erweiterungen, wie zum Beispiel übergreifende Lager, aber insgesamt erinnert mich das alles ein wenig an Aion...ein großer Spiele-Jahrmarkt. Wenn man einloggt, ploppen zig Belohnungsfenster auf, ein Haufen Krempel meist, und allerlei neue Möglichkeiten irgendwas wieder irgendwo zu erweitern. Mag ja interessant klingen, aber wohl nur für die, die sich ansonsten langweilen. Mir ist das zuviel. Jetzt hat man noch Kristalle zum Aufwerten, als ob es nicht schon genug Zeugs gab... Dann gibt es ein Wachtumspass - und hier eine neue Option und dort ein weiteres Fenster (Tauschinventar, Abenteuertafel, Legententagebuch, Abenteuer des Schwarzgeistes usw.). Die neuen Questreihen finde ich schrecklich. Man ist lvl 30 und hat noch nicht einmal irgendwo drauf gehauen, nur Spiel-Sequenzen und weiter klicken, von Ort zu Ort reiten um mit zig Leuten zu sprechen. Völlig übertrieben. Ich mache fast lieber Nebenquests, die sind noch halbwegs old school. Aber ohne Hauptquests kommt man bei bestimmten Punkten halt nicht weiter. Das Schlimmste: man kann nicht mehr die einzelnen Skillpunkte in die einzelnen Kampffähigkeiten verteilen. Das geht nun automatisch, bis auf vereinzelte, unwichtige Fähigkeiten. Gleichwohl man genug Punkte hat, so dass alle Fähigkeiten voll frei sind, entscheide ich das lieber selbst, was ich skille! Update 24.01.25 Ich spiele trotzdem mal wieder weiter, weil die neuen Klassen einfach Spaß machen :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ganz ehrlich: BDO ist ein fantastisches Spiel, mit Spielmechaniken, die man oft in anderen Games dieses Genres vermisst hatte. Immer, wenn ich an einer Stelle dachte "Hmm, wäre nice jetzt eine Funktion XY zu haben" dann gab es die tatsächlich, es wurde scheinbar an alles gedacht und BDO überrascht einen immer wieder. Das Spiel macht Spaß - keine Frage, grafisch braucht sich der Titel keinesfalls zu verstecken und die zahlreichen Einstellungsoptionen lassen BDO (mit Abstrichen) nahezu auf jedem System laufen. Nach fast 300 Stunden aber kommt die Ernüchterung und es ist nur ein einziges, winziges Detail, das mir das komplette Spiel und den Spaß daran versaut, denn es wurde nicht an ALLES gedacht. An den europäischen Markt und die Kaufkraft wurde nämlich nicht gedacht, was man daran erkennt, das die Asiaten (die ja meinen, die Europäer wären alle steinreiche Trumps und Gates) ihre Preise einfach total überzogen haben. Nun gibt es in Spielen immer zwei Varianten von "teuer": Entweder ist die "Premiumwährung" an sich schon extrem überteuert, ODER die Preise sind annehmbar, ABER der Gegenwert ist verschwindend, sprich man braucht mehr PremWährung, was im Endeffekt auf die erste Variante herauskommt. Bei BDO schlagen gleich beide Versionen davon zu buche. Perlen im Shop sind nicht nur extrem (extrem, ja EXTREM!!!!) teuer, auch das, was man dafür bekommt, ist absolut lächerlich...einfache Buffrollen, Inventarerweiterungen oder Traglasterhöhungen, ganz gewöhnliche Dinge, kann sich der Normalsterbliche fast schon nicht mehr leisten, ganz abgesehen von hochdekorierten Wagen oder Schiffen, funkelnden Kostümen oder einem lumpigen Hund als Pet oder Haustiere allgemein. Also ist eine Charakterindividualisierung nicht wirklich möglich und ihr durchstreift die Lande wie 80% aller anderer, von denen ihr euch in eurem Obdachlosen-Crackpenner-Outfit nicht unterscheidet...Haustiere sind ebenso nahezu unerschwinglich, also bleibt ihr auch noch einsam dazu. Normale Spielmechaniken werden ausgehebelt. Durch die fehlende Möglichkeit der Traglasterweiterung rennt ihr nach jedem 10. Mob beim Grinden zu nem Händler, weil sich euer Charakter nicht mehr bewegen kann, weil er einfach zu schwer wird. Sehr amüsant inmitten einer Quest am Ende der Welt, Grinden ist ja auch kein essentieller Bestandteil von BDO, nein...(Ironie off)... Und bevor jetzt die ganzen KKKOL's (Kreditkarten-Kinder ohne Leben) schreien: "Blablub kauf doch alles für Ingamegeld auf dem Markt, möööp, nup11elf!!" Nein, tue ich nicht. Erstens, ich habe keine Zeit 12-16 Stunden am Tag den Marktplatz zu belagern um ein Item zu snipen, das noch tausende andere mit ihren MarketBots ebenfalls abgreifen wollen, weil ich noch ein echtes Leben und einen echten Beruf habe. Zweitens ist Geld verdienen in BDO zwar nicht schwer, aber es wird für alles mögliche gebraucht, ergo sollte man bei größeren Ausgaben genau überlegen, wo es wieder herkommen soll...für Casuals nicht ganz einfach. Drittens würde ich damit den Perlenshop ja noch unterstützen, was ich keinesfalls will... Ich bin und war niemals abgeneigt, in ein Spiel zu "investieren" das mir gut gefällt und das habe ich in den letzen 25 Jahren meiner Gamerzeit auch immer getan, nur bei BDO verkneif ich mir das und das wird auch so bleiben. Neben Wartunes das teuerste MMO der letzten 25 Jahre das ich jemals gesehen habe... Ein solches Top-Spiel für 9,99 musste ja einen Haken haben. Wer zuviel Geld hat, mehr als er ausgeben kann, keine Freunde, keine Familie, kein Leben, eine Vorliebe für asiatischen Kommerz und einen guten Sachbearbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit, für den ist BDO eine klare Kaufempfehlung...für "normale" Menschen jedoch nicht, deswegen momentan auch einen Daumen nach unten, aber sowas von weit unten, das wir gleich wieder bei den Asiaten sind...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich bin jetzt als selbsternannter MMORPG-Profi mal ganz offen... Black Desert hat mich Anfangs maßlos überfordert und das halbe Forum tat es mir gleich. Wie, wo, wer und was - noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele nach Hilfe suchende Spieler vernommen. Und das könnt ihr mir glauben, Black Desert ist ein gnadenloses Monster. Es frisst deine Zeit! Verführt deine Augen! Lässt deine Finger bluten und Zersäbelt dein Hirn! An dieser Stelle vermerkt: ich werde vieles Anreißen, gebe einen allgemeinen Einblick und werde euch das Monster versuchen näher zu bringen, aber Detailiert geht es nicht... es würde förmlich die Datenbank sprengen. Dabei fing doch alles so unscheinbar an… Es war einmal ... 2015 war das Jahr. Auf der Suche nach einem neuen "mmorpg" stieß ich durch diverse Trailer und Seiten auf einen Titel: "Black Desert". Ich war von dem gezeigten Videomaterial und den Bildern, welche die grafische Pracht einfingen, einfach nur verzaubert und verliebt. Prompt suchte ich mir alle möglichen Informationen ran und entdeckte eine Fan-Forum Seite für jenes Game. Eine Gruppe von gleichgesinnter sprang mir ins Auge und schloss mich ihnen an. Gemeinsam luden wir uns die Beta für den Russischen Clienten runter und loggten uns via VPN mit unseren ersten Fußstapfen ein - Black Desert war unser! ... wenn auch in russisch. Wir machten unsere Erfahrungen und profitierten durch unser Wissen in den darauf folgendem Jahr, dem Erscheinungsjahr von BDO. Vorbestellungen waren raus, die Europäische Beta wurde mitgenommen und der Tag der veröffentlichung rückte immer näher. Wir gründeten eine Gilde, setzten unseren Vorteil durch Russland ein und waren in nur ein paar Tagen am Softcap... Wenn ich mich heute daran zurückerinnere, war es eine enorm geile und prägende Zeit, die mir dieses Spiel geschenkt hat. Zum Spiel... Nach Abschluss der Charaktererschaffung wirft uns BDO ohne jede Erklärung ins sprichwörtlich "kalte Wasser". Man startet als Fremder Bauer ohne Erinnerung in einem nach Wallachei schreiendem Dorf. Die Strahlen der Sonne brechen zwischen den Bäumen und taucht das Land in ein warmes amtosphärisches Licht. Wundervoll! Wäre da nicht dieser kleine nervige Schwarzgeist, der einem immer begleitet. Dieser seltsame Typ versorgt einen mit ersten Missionen. Black Desert Online zeigt hier seine asiatischen Wurzeln ... Grinden, grinden und nochmals grinden. Damit muss man mit sich selbst sehr im reinen und ehrlich sein - ist dies wirklich etwas für mich ? Kann ich monoton stundenlang eine Horde an Monstern verkloppen ohne mir danach mit der Schere die Augäpfel ausstechen zu wollen ? Fakt ist: Wir befinden uns direkt nach dem Charakter-Editor quasi im Endgame. Du suchst einen roten Faden? Lege ihn selber aus! Was macht Dir Spaß? Mach es. Erschaffe deinen eigenen Content und gehe darin auf ... ! Wertung Pro: Gigantischer Sandboxtitel Dynamisches einzigartiges Kampfsystem Komplexes Wirtschaft- sowie Craftingsystem Nahezu keine Casualisierung Fortlaufende fesselnde Grafikverbesserungen Charakter Editior ist schon ein Standalone Game wert Contra: Klassen besitzen einen Gender-Lock Für Einsteiger schwer Hohe monotone Grindkost Cashshop zwar überwiegend auf Komsetika aber in relation sehr teuer Fazit BDO ist ein Hauch von Eve-Online im Mittelalter Gewand. Es ermöglicht dir kaum Grenzen, was am Anfang verschreckt und überfordert. Vieles muss selbst erfahren und probiert werden – was Zeit, durchhaltevermögen und nerven kostet. Man kann Stundenlang Handel betreiben, gar Tagelang oder sich im Handwerk verlieren oder vielleicht doch eine Range aufbauen und Arbeiter anstellen? Willst du Pferde züchten oder Wilde Pferde zähmen? Motivation erbauen durch als Entdecker Gebiete zu erkunden und Wissen anzuhäufen ?. Werde ein Gauner und überfalle Händler oder befreie das Land von Hochaushohen Bossen ? Es gibt eine schier unendliche Zahl an Möglichkeiten, erwarte nur keinen roten Faden, keine Dungeons, keine Raids, kein "World of Warcraft"! Erwarte eine Gigantische und komplexe Welt in der du versinken kannst, optisch wie inhaltlich. Verliebe Dich in das süchtig machende und flüssige Kampfsystem das seines gleichen sucht. Umarme die komplexität und erfreue dich das ein mmorpg in der heutigen Zeit so etwas noch bieten kann! Du findest meine Reviews hilfreich und willst weiterhin keines verpassen? Dann folge jetzt unserer Kuratorseite um uns zu unterstützen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Optisch ansprechender MMO-Traum oder doch nur ein typischer Asia-Grind-Blender? - Black Desert Online - Der erste Blick ... ... sieht ja erstmal verdammt gut aus. Grafisch muss sich das Game vor keinem anderem MMO verstecken, da sticht es klar heraus. Sogar mit bekannten Spielen wie the Witcher 3, Kingdom Come oder ähnlichen Titeln kann das Game locker mithalten. Verschlafene Dörfchen, lebendige Städte, malerische Landschaften; von allem gibt es hier mehr als genug. Auch stehen die NPC`s hier nicht nur stumpf in der Gegend herum und warten darauf das ein Spieler sie anspricht, sie gehen ihrem Tagwerk nach und sind sogar zu bestimmten Uhrzeiten nicht verfügbar. Dies erinnert mich sehr an beispielsweise Skyrim. Immersion wird hier groß geschrieben. Alles in allem findet man sich in einer sehr glaubwürdigen Welt wieder. Eine Welt, die man für 10€ komplett frei bereisen kann, denn das Game liefert einem jeden Content gratis nach. Neue Klassen, Gebiete und Quests gibt es allesamt for free dazu. DLC? Fremdwort. Die ersten Schritte ... ... sind schnell gemacht und fallem einen generell einfach. Vlt ein wenig zu einfach. Das Game führt einen behutsam in die grundlegensten Mechaniken ein. Anfangs sogar mit einer Geschichte, die, wenn man sie sich überhaupt antun mag, interessant erscheint. Doch schon nach ein paar Stunden ist von einer Geschichte keine Spur mehr zu erkennen. Die Quests führen einen zwar zu vielen aufregenden Orten, doch haben die Entwickler daraus einfach nicht genug gemacht. Überall findet sich nur der übliche Einheits-MMO-Quest-Brei alà "Töte X davon", "Bring mir Y davon" und die Story wird schlichtweg nicht weitererzählt. Die Atmosphäre des Spiels beginnt zu verblassen. Der Wandel Bis Lvl 50 rauscht man nur so durch das Game, jede Quest ist herausforderungslos und EXP schnell verdient. Bis hierhin sind sogar WOW Spieler noch unterhalten. Doch ab 50, dem sogenannten "Lvl-Softcap" beginnt es. Der Grind für den das Game so berüchtig ist. EXP wird nur noch durch eine immer krasser ansteigende Menge an besiegten Monstern verdient. Erst dauert es Stunden um einen Level zu erreichen, dann Tage, dann Wochen. Auf diesem Weg klinken sich die ersten Spieler aus. Bis 50 sind die 10€ für das Game noch gut investiert, danach wird es eine Ermessenssache. Jetzt wird`s Hardcore Wer es bis 56 schafft, dem sogenannten "Hardcap" erhält vom Spiel die Möglichkeit, eine Erweckungswaffe zu erhalten. Diese neue Waffenart krempelt die eigene Klasse noch einmal mitten im Spiel vollkommen um und stellt den Spieler vor neue Herausforderungen. Das war allerdings alles was das Game an Motivation auffahren kann. Ab diesem Zeitpunkt besteht das Game aus 99% Grind. Und da nicht genügend EXP-Ressourcen (Monster etc) im Game vorhanden sind, werden um deren Spawnpunkte, den "Spots" harte Kämpfe geführt. Zumindest sollten sie hart sein. In der Regel gestaltet es sich so, dass neue Spieler, die versuchen aufzuleveln, von anderen Spielern, die bereits einen hohen Level besitzen (60+) und sich nur für die Dropps in der Gegend aufhalten, schlichtweg ermordet. An dieser Stelle bleiben nur noch die hartgesottensten am Ball und die Community schrumpft aufgrund der Selbstsucht der Stärkeren. Ein Verhalten, dass sich auf lange Sicht auf jeden Spieler überträgt. Ein Schneeballsystem das dem Spiel mehr schadet als nutzt aber gegen das der Entwickler nichts unternimmt. Sich riesengroßen Gilden anzuschließen, die in der Lage sind ihre Member effizient vor den Übergriffen anderer Spieler zu beschützen, ist die einzige Möglichkeit sich den eigenen Progress zu sichern, allerdings ist da die Chance auch hoch, in einen Gildenkrieg mit hineingezogen zu werden. Überhaupts ist PvP erst möglich, wenn man schon Monate zum erarbeiten von Ausrüstung im Spiel verbracht aht. Pay to win? Pay to Convenience? Was bietet der Cashshop? Das Spiel muss sich seit Release mit sich hart haltenden Pay-to-Win Vorwürfen auseinandersetzen. Meine Meinung?: Ja, es ist auf eine ganz hinterhältige Art und Weise etwas dran. Generell wird man im Cashshop keine Items finden, die einem einen direkten Vorteil bieten, also keine Waffen und Rüstungen etc die man für harte Euros kaufen kann. Allerdings Items, die einem beispielsweise die Aufwertungschancen von Ausrüstung erhöhen (allerdings nicht garantieren). Zudem massenweise EXP Boosts (schneller leveln = schneller stärker werden = schneller andere Spieler töten), Inventarerweiterungen und Traglasterhöhung mit deren Hilfe man nicht mehr so oft von seinem Farm-Spot runter muss und damit effizienter EXP farmen kann. Und das ganze zu gesalzenen Preisen die ihresgleichen suchen. Ein Kostümset mit mehreren reelen Vorteilen? 40€! Die nehmen einen eiskalt aus. Insbesondere da die Standardrüstungen im optischen Vergleich zu den Kostümen so dermaßen fad wirken, das man nicht mit Standardzeug rumrennen will. Und Tarnanzüge die die Infos über seinen Träger verschleiern und erst deutlich erkennbar werden lassen, wenn man von deren Trägern schon angegriffen wird. Ab da ist es meistens schon zu spät da man mit einer Kombo stirbt. Endgame-Content Das Endgame besteht rein theoretisch aus dem Weg zum Endgame. Da es kein bekanntes Level-Cap gibt, kann man endlos weitergrinden um EXP zu erhalten. Da gibt es schonmal kein Ziel. Die beste Ausrüstung zu erhalten ist für den größten Teil der Spieler nur reine Theorie. Miserable Dropchancen und horrende Preise auf dem Markt sind die erste Hürde, die Aufwertung die nächste und die höchste Stufe des "Bossgears" für 99,99% der Spieler nur ein feuchter Traum. Die eben genannten Bosse sind übrigens die einzigen PVE-Herausforderungen für größere Spielergruppen. Mit dem Potenzial zum Onehit wird man diese Gegner allerdings erst nach mehreren Wochen überstehen können. Nach Dungeons und Raids sucht man vergeblich, das restliche Spiel besteht sonst nur aus Grind und dem Kampf um die besten Grind-Spots. PvP Balance, Stabilität und andere Krankheiten Die Kämpfe unter den Spielern sind stark von der durch den Entwickler gesteuerten Meta abhängig. Zwar versuchen sie irgendwie die Kämpfe zu regulieren, aber durch mangelnde Möglichkeiten für die Spieler und damit deren wachsende Selbstsucht ist das Erfolgsrezept = hochleveln, so viel Schaden wie möglich aufbauen und damit alles wegbomben was einem nicht passt; meistens sind es neue Spieler die, davon gefrustet, das Handtuch werfen und sich vom Game abwenden. Nach oben hin wird die Community immer kleiner und dünnhäutiger. Doch nicht nur beim PVP versagt der Entwickler auf ganzer Linie. Auch mit jedem neuem Patch werden neue Fehler eingebaut die die Stabilität des Spieles beeinträchtigen. Lags, Abstürze und asynchrone Server sind keine Seltenheit. Und da es die Entwickler genauso halten wie Player-killende-Spieler, schlagen sie gerne noch auf einen ein wenn man am Boden liegt. Intransparenz ist neben Anfängerfeindlichkeit ein beliebtes Zauberwort. So kommuniziert des Spiel nur ungenügend mit dem Spieler, erklärt einem beispielsweise das Wirtschaftssystem des Spieles nur ungeügend bis gar nicht, versteckt die Werte bestimmter Ausrüstungsteile und ab höheren Leveln sogar die Werte des eigenen Charakters so das jede Berechnung zu einem Glücksspiel wird. Kompetetiv untauglich. Fazit In den ersten Wochen kann BDO durchaus unterhaltsam sein. Besonders in einer Gilde, die einem die Feinheiten des Spiel erklären kann. Doch spätestens nach einem Monat wird man realisieren, das man Fortschritt nur durch die Investition von unfassbar viel Zeit und Geld erzielen wird und der Weg dahin zudem unheimlich frustrierend sein kann. Die 10€ sollten für niemanden ein Hinderniss darstellen einen Blick auf das Spiel zu werfen, doch ein längerer Aufenthalt ist nicht empfehlenswert. 4/10Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Viel Licht, etwas Schatten Zu aller erst möchte ich eine Entwarnung geben für alle, denen unweigerliche die Nackenhaare zu Berge stehen, wenn sie die Worte "MMORPG" und "Korea" in einem Satz lesen. Der Zeitaufwand für Black Desert Online ist verglichen mit anderen Genrevertretern überschaubar, das Leveln ist nicht langatmig wie in Aion oder Tera. Das bedeutet nun nicht, dass Black Desert frei von Grind wäre. In der Tat ist es so, dass man am schnellsten levelt, wenn man konsequent alles tötet, was einem vor die jeweilige Waffe rennt. Allerdings fallen die Gegner deutlich schneller und geben mehr Erfahrung als im Genre üblich. Die fröhliche Monsterhatz hat daher mehr von Diablo als von einem typischen Asia-Grinder. Die Quests bringen dagegen kaum Erfahrung, sondern andere Boni, wie die dringend benötigten Inventar-Erweiterungen. Gleich bei der Charakter-Erstellung stößt man in Black Desert auf eine der größten Stärken und eine der größten Schwächen des Spiels. Der Charakter-Editor gehört zu den besten, die jemals entwickelt wurden und ist sogar jenen von Aion und APB Reloaded noch überlegen. Allerdings entscheidet man sich mit der Klasse gleich auch für Rasse und Geschlecht des Helden. Dunkelklingen sind weibliche Elfen und Streiter männliche Menschen, freie Kombinationen wie in Guild Wars 2 oder ESO sucht man vergebens. Einmal in der Spielwelt angekommen, fällt zuerst die wunderschöne Grafik auf. Anders als in anderen Genrevertretern sehen hier nicht nur die Charaktere gut aus, auch die Welt zeigt sich von der besten Seite. Die Landschaften sind zauberhaft gestaltet und die Städte wirken lebendig und glaubhaft. Besonders beeindruckend sind die Wettereffekte. So lässt spontan fallender Regen Pfützen zurück und bleibt an der Kleidung der Charaktere haften. Einzig Texturen, entfernter Charkater, die sich zu langsam aufbauen, trüben den positiven Gesamteindruck. Ob das die Schuld des Spiels, oder je meiner Internetverbindung ist, kann ich jedoch nicht mit Sicherheit sagen. Das Kampfsystem ist aktiv und actionreich, in etwa vergleichbar mit jenem von Tera, wenn man einmal davon absieht, dass Kämpfe in Black Desert nicht so lange dauern wie in Tera. Mit ansteigender Stufe kann der Spieler Skills ausbauen, was zwar eine gewisse Freiheit gibt. Die Komplexität und Vielfalt, die etwa Guild Wars 2 in diesem Bereich hat, fehlt Black Desert allerdings. Neben Maus und Tastatur bietet das Spiel auch noch den Controller als mögliche Steuerung an. Wie sinnvoll das ist, hängt natürlich vom Spieler ab. Maus und Tastatur haben nicht die objektiven Vorteile, die sie in Shootern bieten, allerdings sind die meisten MMORPG-Spieler wohl diese Steuerung gewohnt. Wer aber auch in Action-Adventures und Singleplayer-Rollenspielen den Controller vorzieht, wird das vielleicht auch in Black Desert tun. Was Wirtschaft und Handwerk angeht, ist Black Desert in waschechtes Sandbox-Spiel. Handel, Handewerk und Housing spielen in Black Desert eine sehr wichtige Rolle. Dabei hat das Spiel einige Besonderheite. So kann man Gegenstände etwa nur in jenem Lager abholen, in dem man sie auch eingelagert hat. Wenn man etwa in Heidel ein Stück Holz in eine Kiste legt, kann man es nicht einfach in Calpheon wieder herausnehmen. In der realen Welt klingt das logisch, in einer Spielwelt ist es eher ungewöhnlich. Die zweite Besonderheit ist, dass man sein Vermögen nicht überall hin mitnehmen kann. Black Desert Online spielt bekanntlich in einer mittelalterlichen Welt, viele Jahrhunderte vor der Erfindung von Kreditkarten. Die Währung sind Silbermünzen und Silbermünzen in großen Mengen sind schwer - sehr schwer. In anderen Spielen ist man es gewohnt, dass hochstufige Helden kleinere Planeten aus Edelmetall in der Tasche führen, bei Black Desert Online ist das nicht mehr möglich. Apropos Gewicht: Ja, das Inventar ist nicht nur durch die Anzahl an Plätzen begrenzt, sondern auch durch eine maximale Tragelast. Der Held kann Pferde und Esel als Reittiere oder zum Ziehen von Wagen einsetzen. Dabei gilt ebenfalls: Ein Reittier kann man nur dort aus dem Stall holen, wo man es auch eingestellt hat. In Black Desert Online materialisieren sich Pferde nämlich nicht einfach unter dem Heldenhintern. Neben Reittieren begleiten auch Haustiere den Protagonisten. Dabei gibt es unter anderem Katzen und Hunde... ...aber leider nur im Shop. Die Preise im Shop liegen irgendwo zwischen überhöht und absolutem Wucher. 10 Euro werden für ein Pet fällig. Ein Kleidungsset mit zugehörigem Waffenskin schlägt gleich mit 30 Euro zu Buche. Faire Preise sehen in jedem Fall anders aus. Sicher, die Kleidungsset gehören zu den schönsten, die man in irgendeinem Spiel kaufen kann, die Preise sind dennoch unverschämt. Dass die Skins zusätzlich die erhaltenen Erfahrungspunkte steigern und die Standard-Rüstungen verglichen mit jenen aus dem Shop potthässlich sind, hinterlässt zusätzlich einen schalen Nachgechmack. Recht günstig ist dagegen der Preis für das Spiel selbst - 9,99 Euro, keine Abogebühren, das lasse ich mir einreden. Ich habe das Spiel selbst und einen Rüstungsskins gekauft, obschon ich den Preis für letzteren für unverschämt, damit habe ich ein gutes Spiel und einen Hauptcharakter der toll aussieht. Trotzdem hätte ich es eher verstehen können, wenn ich 30 Euro für das Spiel und zehn Euro für den Skin bezahlt hätte.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich kann Black Desert NICHT weiterempfehlen. Das Spiel kann man nicht in 3 Sätzen beschreiben deswegen werde ich nur auf die für mich wichtigsten Punkte eingehen. Es macht am Anfang schon Spaß weil es gut aussieht und vieles etwas anders macht. Statt zu Kämpfen kann man auch mit Lifeskillen (Arbeiten) sein Geld verdienen, so kann theoretisch die komplette Ausrüstung Kaufen ohne kämpfen zu müssen. Mir hat das Lifeskillen ziemlich gut gefallen aber wie ich dann mit der Zeit feststellen musste dauert das deutlich länger bis man damit effizient Geld verdienen kann, besonders wenn man damit ohne Startkapital anfängt. Der weit schnellere Weg ist mit Kampf sein Geld verdienen wobei man als nicht 24/7 Grinder für Endgear auch eher in Jahren rechnen sollte die man dafür braucht. Normal wäre es nicht so schlimm das man für die beste Ausrüstung so lange braucht, was ich aber ganz furchtbar finde ist das diese einfach so viel stärker ist als die vorherige Stufe. PVE ist man so höchstens als Heiler noch eine kleine Hilfe für stärkere Kollegen, im PVP ist Top Gear vs eine Stufe darunter wie Ameise gegen Elefant, da hat man auch nicht das Gefühl eine Bereicherung für die Gilde zu sein. Der nächste Punkt ist der Echtgeldshop. Das spiel ist KEIN Pay to Win aber dafür sehr heftig Pay for Progress und Pay for Comfort. Komfortfunktionen die andere Spiele als Premium anbieten sind hier auf 3 Pakete aufgeteilt zu je ca. 20€. Wenn man warten kann kann man diese im besten Fall immerhin noch etwa 2 mal im Jahr für 180 Tage im voraus zum halben Preis erwerben. Damit hat man aber erst einen eher kleinen Teil der kaufbaren Vorteile. Das Inventar z.B. hat eine Begrenzung für Plätze und Gewicht welche man beide mit Echtgeld für jeden Charakter einzeln erweitern kann/muss. Die Aktivitäten die man mit anderen Spielern (Gilde) unternehmen kann sind eher wenige und vor allem lohnen sich viele im Vergleich zu Sologrinden überhaupt nicht. Die paar die dann noch überbleiben erfordern um daran teilzunehmen oder dabei nützlich zu sein geschätzt bestimmt 500 Stunden aktive Spielzeit (wenn man weis was man tut). Ein weiterer Wichtiger Punkt ist dass Glück fast überall im spiel einen sehr hohen Stellenwert hat. Es gibt allgemein sehr viele Lootkisten, es gibt sogar Pets im Shop die man mit nur als Lootkisten kaufen kann. Ausrüstung verbessern geht nur mit Glück und bei den letzten 4 Stufen fällt es sogar wieder eine Stufe zurück wenn es fehl schlägt. Viele unvorsichtige Spieler ohne Backup-Ausrüstung standen nach dem Upgradeversuch schon mit schlechterer Ausrüstung da dazu noch der Grind der letzten 200+ Stunden für die Katz, keine Wunder wenn der ein oder andere da dann das Spiel beendet. Das Risiko mit der Ausrüstung kann man zwar auch umgehen indem man diese im Zentralmarkt von den anderen Spielern kauft da hat man dann aber garantiert sehr viel Grinden vor sich. (Handeln ist für den Verkäufer auch immer mit Verlust.) Mit anderen Spielern direkt tauschen geht übrigens nur mit unwichtigen Verbrauchsgegenstände wie Heiltränken. Wie komme ich also zu meiner Spielzeit ? Es hat am Anfang auf jeden Fall Spaß gemacht und ich habe mir recht schnell eine Gilde Gesucht mit der ich über Discord eine gute Unterhaltung hatte. Die Gilde war auch sehr hilfreich bei der Informationsbeschaffung wodurch ich mit viele Stunden der Informationsbeschaffung über google und youtube gespaart habe um wenigsten einen kleinen teil von Black Desert Online zu verstehen, da das Spiel vieles selbst nicht ausreichend erklärt. Außerdem sind von meiner Spielzeit mindestens 2/3 AFK-Zeit weil man dadurch auch Spielfortschritt erzielt. Ich finde es nicht gut dass so künstlich Spielzeit generiert wird aufkosten von unnötigem Stromverbrauch, würde ich so auch nicht wieder machen. Zusammengefasst, wer kein Problem mit extrem glücksbasiertem Gameplay hat und entweder viel Geld locker hat oder damit gut klarkommt eben keins oder wenig auszugeben und dafür deutlich weniger vorankommt als viele andere und bei Gildenaktivität auch damit leben kann dass es dabei mehr um Konversation als ingame geht der könnte damit auch Spaß haben, aber ich empfehle es nicht weiter. Edit: Die meisten der genannten Punkte merkt man am Anfang gar nicht oder sie stören einfach noch nicht, dass kommt erst später. Wer sich über BDO ein bisschen informiert hat und zu dem Schluss kommt es auszuprobieren wird gute Chancen haben dass es ihm am Anfang Spaß macht. BDO ist sehr gut darin seine Schattenseiten so lange wie möglich zu verbergen. Wer BDO erst 100 Stunden gespielt hat der hat vielleicht schon einen großen Teil der Welt gesehen, er kennt das Spiel aber noch nicht wirklich. Ich möchte klarstellen, dass ich grundsätzlich kein Problem damit habe wenn ein Spiel Geld kostet und wenn es längere Zeit Spaß macht dann darf es eben auch mal etwas mehr sein. Bei BDO ist es aber stark übertrieben, sowohl in Anzahl der erwerbbaren Vorteile als auch im Preis. Egal was man in diesem Spiel tut, man wird irgendwann feststellen das es besser geht wenn man noch ein paar € reinsteckt. Ich habe mir extra die Arbeit gemacht den Shop nochmal genauer anzuschauen und es war sogar noch etwas heftiger als ich eh schon dachte. Als Beispiel möchte ich die Inventarerweiterung nennen, für maximale kaufbare Plätze und Gewicht ist man bei ca. 200€ für EINEN Character.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
I will leave the cat here, so that everybody who passes by can pet it and give it a thumbs up and awards /> フ | _ _ l /` ミ_xノ / | / ヽ ノ │ | | | / ̄| | | | | ( ̄ヽ__ヽ_)__) \二つMehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach bald einem Jahr Spielzeit ist jetzt Zeit für eine Abrechnung: - BDO ist ein psychologisch ausgeklügelter Blender, der wie kein anderes Spiel mit der Frustrationsgrenze der Spieler spielt. - Zunächst ist man gefangen von der unglaublich liebevoll gestalteten Landschaft und man fragt sich warum andere Rollespiele so etwas nicht hinbekommen. Die Charaktere sind unglaublich detailliert und hübsch gestaltet und die Individualisierungsmöglichkeiten riesig. Die ersten Quests, erste Erfolge, stellen sich leicht und kurzweilig ein. Das Kampfsystem nicht einfach, aber beherrschbar und die Moves sind erstklassig. Grafisch wird bei BDO jederzeit ein wahres Feuerwerk entfacht das lange Spass macht. Bald wird aber klar: Die Quests sind insgesamt dürftig und ohne großen Tiefgang. Der Spieler beschränkt sich weitgehend darauf in Monstergebiete zu gehen und dort ohne Sinn und Verstand Monster zu kloppen oder minutenlang von A nach B zu reiten/laufen. Eine Schnellreise hat das Spiel nicht, kann man aber verschmerzen. - Die Questbelohnungen sind meist äußerst dürftig, die Monster lassen meist nur immer denselben Müll fallen. An dieser Stelle wird immer gerne als Entschuldigung angebracht, dass asiatische Spiele halt Grinding-Spiele sind. Ich bin da der Ansicht, dass hirnloses Rumgegrinde über Stunden kein ausreichend ausgearbeitetes Spielprinzip ist, aber gut, da sind die Geschmäcker verschieden, - Der Handelsaspekt in BDO ist nicht zu unterschätzen, der Transport von Waren ist sicher nett und einträglich, aber auf Dauer zu öde. Viel interessanter ist die Erschließung von Produktionsstätten so dass mit einiger Mühe ein echtes Warenproduktions- und Transportnetzwerk entsteht. Automatisch geht aber nicht viel, so dass ständige Präsenz bei BDO erforderlich ist, auch ein asiatisches Prinzip. Muss man nicht mögen. Mit ein bisschen Geschick kann man sich immerhin auf einige Produkte spezialisieren, die sich lukrativ verkaufen lassen oder sich halbwegs brauchbare Rüstungen schmieden. - Der berüchtigte Perlenshop ist weniger schlimm als man vielleicht denkt. Ein Outfit ist nicht zwingend erforderlich, zwei bis drei Begleitertiere komfortabel und preislich so zu halten dass man im Limit eines Vollpreisspieles bleiben kann. Alles andere was man da an Tand angeboten bekommt ist entbehrlich. Insgesamt sind die Preise im Shop grotesk hoch, da bleibt einem sogar das Schimpfen im Hals stecken und ich belasse es bei einem Kopfschütteln. - Das Upgrade der Ausrüstung ist Nervpunkt Nr. 1 im Spiel und hat im Ergebnis auch dazu geführt dass ich das Spiel auf Eis gelegt habe. Waffen und Ausrüstung muss in BDO mühsam auf PEN(20) gebracht werden. Hierbei zeigt sich die Tücke dass BDO ein rein RNG-basiertes Spiel ist in der nervigsten Form. Nicht Können ist Grundlage spielerischen Fortschritts, sondern pures Glück. Ich kann stundenlang irgendwo rumgrinden und finde nur Müll oder ich gehe einmal früh morgens online und finde beim ersten Mini-Zwerg den begehrten Ring. Das ist nervig, kann man aber noch verschmerzen. Auch bei den täglichen Belohnungen hatte ich immer das Glück den Schrott "herauszuwürfeln". Übel wird es aber beim Upgraden von Items. Besonders bei Gegenständen die selten sind. Fehlversuche bestraft das Spiel mit einer Reduzierung der Haltbarkeit des Gegenstands und ab TRI mit einem Verlust der erreichten Stufe. Für die Wiederherstellung der Haltbarkeit benötigt man Erinnerungsfragmente, die natürlich selten sind oder denselben Gegenstand. Mit mehr Fehlversuchen steigt die Chance eines Erfolges, der aber nie sichergestellt ist (bis zu bestimmten Grundstufen ist der Erfolg immer 100 %). Es gibt Fehlversuchsanleitungen, ohne Frage, die ich streng beachtet habe, aber nach ca 25 Versuchen einen Boss-Fokusreif auf 15 zu bringen, ohne Erfolg, ist mir dann endgültig der Kragen geplatzt. - Ergebnis: Trotz vieler schöner Aha-momente im Spiel überwiegen doch die Frustrationserlebnisse und auf diese hirnlose glücksbasierte Upgraderei habe ich schlichtweg keine Lust und mir fehlt die asiatische Ruhe und Gelassenheit es immer wieder zu probieren. Klar mit Geld kann man in diesem Spiel viel heilen, aber p2w macht für mich keinen Sinn, man möchte sich ja was erarbeiten. Im Gesamtergebnis kann ich es gerade noch, nicht empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand und keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.