

Crusader Kings II
Preisverlauf
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01Über Crusader Kings II
Führt im mittelalterlichen Europa eine christliche Dynastie durch Machtkämpfe, höfische Intrigen und wechselnde Generationen. Baut euer Lehen aus, gewinnt Prestige und versucht, das Reich zusammenzuhalten, während Vasallen eigene Interessen verfolgen. Steam-Spielerbewertung: 90% bei 73.842 Rezensionen. Erscheinungsdatum: 14. Februar 2012.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 0,00 €2023-08-12 · GOGBasisspiel · dieselben Einträge wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Englisch | Ja | — | — |
| Französisch | Ja | — | — |
| Deutsch | Ja | — | — |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Spanisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-12
02Vor dem Kauf
Dynastie und Herrschaft
Der historische Großstrategie-Titel lässt euch eine christliche Dynastie durch mehrere Generationen führen, Lehen ausbauen und Intrigen am Hof bewältigen.
Spielmodi und Sprachen
Der Steam-PC-Eintrag nennt Einzelspieler und Mehrspieler für bis zu 32 weitere Personen. Unterstützte Oberflächensprachen sind Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Spiel?
Ihr spielt eine Folge von Nachkommen eines christlichen Herrschers und versucht, das Überleben und den Ruhm der Dynastie zu sichern.
Gibt es Mehrspieler?
Ja. Der Steam-PC-Eintrag beschreibt kompetitiven Mehrspieler für bis zu 32 weitere Personen.
Welche Zeitspanne deckt eine Partie ab?
Eine Partie kann zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen 1066 und 1337 beginnen und bis 1453 reichen.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der Originalsprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl bildet nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
Da stehe ich nun, alt, bärtig, vom harten Leben meiner Zeit gezeichnet. Ich kämpfte, ich siegte, auch das Verlieren lernte ich. Ich musste grausam sein, war manchmal gütig, überlebte Anschläge, verbog das Gesetz zu meinen Gunsten, Ich hatte Wiedersacher, Konkurenten, ich rang sie nieder, wurde veraten, verlor einen Sohn und musste einen anderen selbst töten... So ähnlich fühlt man sich, wenn die eigene Spielfigur in Crusader Kings II am Ende ihres Lebens angekommen ist und die Geschicke an den Erben übergeben werden, dem Familienmitglied, welches man als nächtes begleitet. Man schaut zurück, erkennt was man erreicht hat, was man dafür tun mußte. Ich habe selten ein Spiel erlebt, in dem man eine solche Verbundenheit zu seiner Figur und deren Familie eingeht. Fantastisch! Wenn man sich auf dieses Spiel einläßt ist man verloren, im positiven Sinne. Wie spielt sich ein Spiel, was sich als reines Strategiespiel sieht und wo man keinerlei Actionellemente hat? Im Grunde simuliert das Spiel eine Dynastie im Mittelalter, welche der Spieler selbst erstellt und bestimmt. Die richtigen DLC's (welche die Sache nur verfeinern aber nicht zwingend notwendig sind) vorausgesetzt bis ins letzte Detail. Man beginnt als Häuptling oder kleiner Lord in einer Provinz seiner Wahl. Dafür steht die gesamte europäische Karte mir weiten Teilen Kleinasiens und Teilen Nordafrikas zur Verfügung. Historisch exakte Provinzen, Religionen, Sitten und Bräuche werden simuliert, allein das ist schon eine enorme Leistung des Spiels. Man verwaltet seine Provinz, kann seine Länderreien durch Eroberung oder arrangierte Heiraten vergrößern schafft sich mit jeder Aktion Freunde und Feinde, man ernennt einen Hofrat mit Kanzlern, Verwaltern, Kriegsherren und kann diesen diverse Missionen erteilen. Man erforscht neue Technologien, entwickelt die eigene Struktur der Provinz, baut Städte, Klöster und Burgen aus... ich könnte ewig so weiterschreiben, da die Möglichkeiten unbegrenzt sind. Vielleicht mal ein Beispiel, welches die komplexität des Spiels verdeutlichen kann, hier speziell zum Thema Expansion und Eroberung: Eine Gruppe von Nachbarländern inklusive meines eigenen, ergeben zusammen eine Grafschaft, deren Herrscher ich werden möchte. Einfach so den Krieg erklären und los stürmen ist realistischer Weise nicht möglich, es bedarf einem Grund, einer Rechtslage die für eine Aktion von Nöten ist. Nun kann ich unter gewissen Umständen, falls noch nicht von der KI getan, den Titel des Grafen für diese Länder erschaffen. Dies wiederum ermöglicht es mir von Rechts wegen, einen Anspruch auf die Nachbarländer zu stellen. Ich kann nun defensiv via ausgefeilter Diplomatie versuchen, die anderen Provinzherrscher unter meine Vasallen zu bekommen. Oder ich kann den angrenzenden Lords den Krieg erklären und um die Gebiete kämpfen. Beide Möglichkeiten sind überhaupt erst möglich, weil ich den Titel geschaffen habe und somit die Grafschaft definierte und es rechtens ist, meinen Anspruch gelten zu machen. Klingt kompliziert und undurchsichtig? Ist es nur bedingt. Zugegeben, es bedarf schon einer gewissen Geduld, bis man tatsächlich alle Kniffe und Taktiken der mittelalterlichen Herrschaft kennt und zu nutzen weiss. Ist man hier aber erstmal im Thema, kann man gar nicht so gerissen denken, wie es einem das Spiel erlauben würde. Hier wird unheimlich historisch realistisch eine glaubhafte, ernsthafte und faszinierende Welt simuliert, die ich so noch in keinem Spiel erlebt habe. Attentate, Titelenzug, Heiratsabkommen, Bestechungen und vor Allem die politischen Folgen eines Erfolges oder Misserfolges bei diesen Dingen sind eine Klasse für sich. Das steuern der Einheiten auf der Karte ist übrigens kinderleicht und intuitiv, zudem kann man die Zeit beschleunigen und abbremsen, was längere Reisezeiten wichtiger Trupps verkürzt oder andersherum genug Zeit bietet, um viele anstehende und wichtige Entscheidungen zu treffen. Wie kann man sich in einem so hochkomplexen Spiel die KI vorstellen? Hierzu kann ich nur sagen: Hut ab! Die politischen Gegner agieren entschlossen und nutzen alle vom Spiel gebotenen Möglichkeiten aus, um einem das Überleben so schwer wie möglich zu machen. Militärisch weiss die KI ihre Armeen auf höherem Gelände zu belassen, was einen Bonus gibt. Truppen werden geschickt verstreut um den Gegner selbst zu zwingen, seine Armeen zu teilen und nicht selten treten mitten im Krieg neue Bündnisse auf, die von der in Bedrängnis geratenen KI unter Einsatz von viel Geld und Intriegen ins Feld geführt werden. Man muss ständig dafür sorgen Trümpfe in der Hinterhand zu haben, um die Trümpfe der Gegner zu kontern. Ich habe es mal in der von mir bevorzugten Wikinger DLC erlebt, das durch die Grenzkonflickte zweier halbstarker Jarls in Südschweden halb Skandinavien in einen De Jure Krieg verwickelt wurde, der über 10 Jahre lang die gesamte Region belastete. Auf Grund der unzähligen verwandtschaftlichen Verknüpfungen, Allianzen und losen Bündnisse konnte auch ich nichts gegen eine Intervention meines Jarltums tun und stand am Ende mitten drin im Wahnsinn. Alle meine Pläne und teuren Vorbereitungen für eine ganz andere Aktion lagen auf Eis oder wurden zunichte gemacht. Sowas ist aber keineswegs ärgerlich, sondern man erwischt sich ständig grinsend dabei, wie man "wow" sagt und auf die unerwarteten Wendungen reagiert. Gekämpft wird übrigens zur Genüge. Dabei stellt man eine Armee aus Wehrpflichtigen oder Söldnern auf, letztere sind erheblich teurer. Diese Truppen werden dann als Figur auf der Karte dargestellt. Organisieren kann man diese nach Lust und Laune, kann Truppen abtrennen und hinzufügen, kann je nach Größe der Armee Komandeure festlegen, bei größeren Armeen sogar für den rechten Flügel, den linken Flügel und das Zentrum der Truppen. Hierbei sind die persönlichen Eigenschaften der Anführer wichtig, wie gut sie allgemein als Krieger sind, wie diszipliniert sie sind ect. Nicht selten erlebt man in größeren Schlachten, das ein Flügel der Armee unter dem Kommando eines Mannes mit den Eigenschaften "zornig" und "ehrgeizig" eher dazu neigt, den Gegner zu stürmen, als andere Teile der Armee. Zieht man seine Armee nun in eine Provinz mit feindlichen Kräften kommt es zum Kampf. Hier spielen zwar Positionen wie Hügel oder Berge eine Rolle, weiteren Einfluss hat man aber nicht, da dieser wie oben beschrieben von den Eigenschaften der Kommandeure abhängt. Die Reste der unterlegenen Armee, die moralisch bedingt irgendwann den Rückzug antritt, flieht in eine Nachbarprovinz. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Das Ziehen in eine andere Provinz benötigt Zeit, Zeit in der der Gegner durch geschicktes Manövrieren ganz schnell aus dem Jäger den Gejagten machen kann. Falls man sich nun denkt "schön und gut, aber Strategiespiele sind meist hässlich und die gedudelte Musik geht einem schnell auf die Nerven", so kann ich beruhigen. Optisch ist das Spiel in super Form und auch die Soundeffekte der Umgebung, sowie der großartige Soundtrack sind absolut gelungen. Es gibt übrigens einen Multiplayermodus, welchen ich leider noch nicht testen konnte. Es gibt aber ganze Internetforen, die Spielrunden organisieren und diesen Modus in den höchsten Tönen loben. Ich kann das wie gesagt nicht bestätigen, bin aber gerne bereit in eine Kampagne mit vielen Spielern einzusteigen, wer also Lust hast, lasst es mich wissen. :) Fazit: Ich kann über dieses Spiel ganze Romane schreiben und das Erlebte darstellen, das sprengt aber den Rahmen und ich fasse mich vergleichsweise kurz. Jeder, der bei Spielen nachdenken möchte, der enorme Spieltiefe actionlastigen Titeln vorzieht, jeder der sich für historische Simulationen und das Mittelalter interessiert, kommt an Crusader Kings II nicht vorbei. Mein Tipp - Eintauchen, in den Bann ziehen lassen, ein großartiges Spiel erleben! Ich geh jetzt Finnland erobern, bis dann.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Crusader Kings 2 ist ein vielschichtiges Strategiespiel. Es macht die Stimmung in einer mittelalterlichen Herrschaftsordnung mit einer Vielzahl rivalisierender Adelshäuser erlebbar und bringt interessante Intrigengeschichten hervor. Leider läuft das Spiel auch nach Jahren der Weiterentwicklung nicht rund. Die KI hat wiederholt Aussetzer. Die von Paradox verwendete Clausewitz-Engine ist ein angestaubtes Frankenstein-Monstrum mit einem Buckel von unzähligen Eingriffen und einer einzigartigen Kultur der Verschlimmbesserung. Dazu kommen mir unbegreifliche Designentscheidungen. Warum in aller Welt hat man als Patriarch einer Dynastie keinerlei Kontrolle über seine Enkelkinder? Die Geschäftspraktik von Paradox unsauber programmierte, komplexe Spiele zu verkaufen und statt einem soliden Fundament eine Vielzahl mehr oder weniger gehaltvolle DLC mit einem miesen Preis-/Leistungsverhältnis nachzuliefern, ruiniert für mich das Spielerlebnis. Ich habe wiederholt angesetzt, war zwischenzeitlich auch durchaus erfreut, aber im Endergebnis ist das Gesamtpaket seit Jahren ein Ärgernis.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dieses Spiel hat mir geholfen die wahre Natur meiner Seele zu entdecken. Ich bin schlicht und ergreifend in der falschen Zeit geboren worden, denn die schiere Freude daran Ungläubigen den heiligen Krieg zu erklären ist atemberaubend. Das Intrigenspiel um Macht und Ansehen, die ständige Gefahr von den eigenen Verwandten umgebracht zu werden und de ständige Inzucht haben sich bei mir in eine Sucht verwandelt. Und erst das Ausheben der Truppen! Die Vereinigung zu einer gewaltigen Armee die im Gleichschritt auf ihr Ziel marschiert um sich für ihren König/Vaterland/Religion zu opfern versetzt mich beinahe in sexuelle Ekstase , denn all das tun sie nur weil ich es so will.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
257,75€ in DLC's.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Müsste man das beste Echtzeit-Globalstrategiespiel von Paradox benennen, würde mir persönlich die Auswahl sehr schwer fallen, Crusader Kings II wäre aber auf jeden Fall unter den Favoriten. Zuerst möchte ich auf den Facettenreichtum des Spiels eingehen: Man spielt nicht nur einen unbedeutenden irischen Grafen oder den römischen Kaiser, sondern immer auch Familienoberhaupt, Vater [oder Mutter], Mentor, religiöses Oberhaupt... Man kann einen brutalen Lehnsherr spielen, der unterdrückt, foltert und erobert, aber auch einen weisen Mentor, der nur durch geschickte Heiratspolitik und Bündnistreue sein Reich vergrößert. Die umfangreichen Facetten des Spiels gehen fließend ineinander über, die Komplexität zwischen Religion, Politik, Dynastie, Militär und Intrigen sind besonders für Neueinsteiger relativ komplex, aber wenn man sich fokussiert mit den Tutorials und eventuell dem CK2 Wiki auseinandersetzt ist das Handwerk eines mittelalterlichen Herrschers gut erlernbar. Im Vergleich zu anderen Paradoxtiteln, namentlich Europa Universalis oder Hearts of Iron, wobei der Spieler selbst über große Teile von Staatsführung, Militärkomposition und Technologie zu entscheiden hat, sind bei CK2 militärtaktische Handlungen und technologischer Baum weitgehend automatisiert. Man kann darüber streiten ob es ein Manko ist oder ob der Hersteller das Hauptaugenmerk des Spiels auf dynastische Politik und die simartigen Elemente des Spiels legt. Desweiteren finde ich, dass man durch die spezifischen, mittelalterlichen Auswirkungen von Religion, Stand, Geschlecht, Berufung, Titel .... sehr gut in eine Atmosphäre gebettet wird, welche zu immer nenen und dauerhaften Spielsitzungen einlädt. Nun zum eigentlichen Hauptelement des Spiels dem Charakter, dem "Sim": Man ist verantwortlich für Erziehung, lebenslange Eigenschaften, für Kinder und Verwandte. Man hat selber zu entscheiden ob der Charakter ein mutiger, freier, christlicher Ritter wird oder ein feiger, versoffener Versager. Deswegen kann man sich auch in diesem Spiel nicht zurücklehnen und sagen: " Ich habe ein großes Imperium erschaffen, mein Kaiser ist mutig, stark, gütig und gerecht, für den Rest des Spiels entspanne ich mich und belächle die kleinen Länder." Denn man muss am Ball bleiben, den Nachfolger richtig ausbilden, aufpassen, dass keine Versallen aufmüpfig werden, man selber nicht mit 35 ohne vernünftigen Regenten stirbt. Crusader Kings verlangt Planung über Jahrhunderte und Generationen, einen Weitblick und ein bisschen Glück. Auf Grafik möchte ich nicht weiter eingehen, da es für ein Grand Strategy Game nur von sekundärer Bedeutung ist. Der Sound ist mit seiner mittelalterlichen Ästhetik ist eine Geschmackssache, aber bei mehrstündigem Spielen kann er durchaus etwas reizen. Zur DLC-Politik: Das Grundspiel wurde über Jahre hinweg stetig erweitert: Man kann durch verschiedene DLCs nicht nur neue Fraktionen oder Religionen spielen, sondern auch das Startdatum verändern. Da man bei den DLCs durchaus merkt, dass sich Leute in den Studios wirklich kreative Gedanken gemacht haben und dem Spiel neuen Inhalt geben wollen, kann man mit gutem Gewissen DLCs kaufen und sein Spielvergnügen erweitern. Das Spiel erlebt dadurch eine gewisse Kontinuität, bedenkt man das eigentliche Releasedatum des Spiels [2012] und die danach erschienenen DLCs, welche den Facettenreichtum des Spiels umfangreich bereichern. Ebenfalls positiv: Wie bei den meisten neueren Paradoxtiteln entscheidet der Host über den Einsatz von DLCs im Mehrspielermodus, so müssen sich nicht alle Spieler alle Titel holen. Anzumerken ist, dass das Grundspiel viele Fehler im sprachlichen Bereich aufweist, welches durch einen Patch behoben werden kann. [Ich persönlich habe das lange nicht bemerkt, weil ich das Spiel auf Englisch spiele.] Resümierend möchte ich das Spiel allen ans Herz legen, welche ein einmaliges mittelalterliches, simaritges Grand-Strategy- Game suchen und sich für das Strategiegenre interessieren. Dieses Spiel erfordert Fokussierung und längerfristige Planung und ist deswegen deutlich zu empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Spiel ist sehr geil nach meiner Meinung. Leider macht Paradox nur DLC´s und bietet keine Free-LC an. Meiner Meinung nach sollte Paradox den ganzen DLC Content einfach in ein Paket schnüren und für max. 10-15 EUR anbieten. Mehr ist es einfach nicht Wert weil die DLC´s nur minimale Veränderungen bieten. Ich mag das Spiel aber ich sehe nicht ein für den ganzen Content eines Steinalten Spiels über 200 EUR hinzulegen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe soeben meine beiden Schwestern geschwängert. 10/10Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich geb 99% der negativwertungen recht: Überteuerte DLC'S mit zuwenig content. Paradox hat eine Linie überschritten. Man kann dlc's teurer machen und man kann auch wenigeri nhalt für mehr geld anbieten aber man kanns eben auch übertreiben und wenn sich preise ver zehnfachen oder verdoppeln und dann nur noch 25% content drinne ist, dann wirds eben zuviel.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Crusader Kings II einer der Strategiemeilensteine von Paradox! Jaja, Crusader Kings 2, wie oft habe ich dich verflucht und gehasst? Und doch sitze ich jetzt hier und versuche mich an einer Review, die dir gerecht wird, denn trotz aller Frustmomente bist du eines der besten Strategiespiele die ich kenne. Gameplay Dies liegt vor allem an der unglaublichen Komplexität des Spieles. Militär, Forschung, Wirtschaft, Religion, Diplomatie und Politik. Es gibt so viele Aspekte zu beachten und alle fließen nahtlos ineinander und müssen stets im Auge behalten werden. Wenn nicht bestraft einen das Spiel erbarmungslos. So müsst ihr an einem von 3 Startzeitpunkten, von denen 1066 der früheste ist, in die Rolle eines Herrschers schlüpfen und versuchen, eure Blutlinie irgendwie bis 1453 am Leben zu halten. Als König oder Kaiser mag einem das noch recht einfach erscheinen, aber als kleiner Fürst der nur eine Provinz kontrolliert oder gar mit einer weiblichen Figur, wird die ganze Angelegenheit schon deutlich schwerer. Die Auswahlmöglichkeiten sind dabei riesig, umfassen hunderte von Figuren mit ganz unterschiedlichen Titeln, Religionen und Kulturen. Dadurch wird der Wiederspielwert immens gesteigert und man erlebt das Spiel immer wieder von einer ganz anderen Seite. Leicht hat man es aber nie. Egal ob nur ein kleiner Vasall mit einer Provinz oder großer Kaiser über ein riesiges Reich mit dutzenden Untergebenen. Ständig will irgendwer etwas von dir. Deine Nachkommen wollen verheiratet werden und Titel erhalten. Vasallen wollen Gesetze oder Gold von dir. Andere Reiche begehren dein Land. Dein religiöses Oberhaupt möchte, dass du dich an einem heiligen Krieg beteiligst. Und gerade wenn du denkst, du machst es jedem Recht, rammt dir jemand einen Dolch in den Rücken. Das sind dann diese Momente, in denen man das Spiel hasst, abgrundtief. Wenn die Vasallen rebbellieren und das ganze Land im Bürgerkrieg versinkt. Wenn mächtige Feinde einem den Krieg erklären und riesiege Armeen durch das eigene Land maschieren. Wenn der Papst einen Kreuzug gegen einen ausgerufen hat. Dann fragt man sich: Warum tue ich mir diesen Mist an? Aber wenn man seine Untergebenen dann zur Räson gebracht und den Aufstand zerschlagen hat, wenn man den eigentlich überlegenen Feind niedergerungen hat, wenn man sieht, wie die eigenen Ländereien zahlreicher werden und Intrigen erfolgreich verlaufen, dann weiß man warum und das sich die ganze Mühe lohnt. Es ist einfach so zufriedenstellend wenn man die verschiedenen Herausforderungen, welche einem das Spiel immer und immer wieder sogar bis ins Lategame entgegen wirft, gemeistert hat und der KI zeigt, wer im Spiel das Sagen hat. Egal ob mit viel politischem Feingefühl, sinnvoller Heiratspolitik und Bestechungen oder mit militärischer Macht, Intrigen und Verrat. Die Möglichkeiten sind rieisg und bieten etwas für jeden Spielstiel und jede Situation. Dank zahlreicher Erweiterungen kommen zudem noch weitere Herausforderungen, Provinzen und sogar Startzeitpunkte hinzu. Zwingend notwendig ist aber keine der Erweiterungen, da das Spiel auch durch kostenlose Patches regelmäßig optimiert wird. Grafik & Sound Die Grafik ist eher zweckmäßig. Wer Kinoreife Filme oder hoch detailierte Einheiten erwartet ist bei CK2 falsch. Es gibt sehr viele Kartenmodi, übersichtliche Tabellen und gut strukturierte Menüs, eben alles, was die Planung in einem Strategiespiel erleichtert. Hinzu kommen noch schicke Portraits für die einzelnen Figuren. Die musikalische Untermalung des Spieles ist großartig und abwechslungsreich, sodass man CK2 stundenlang lauschen kann. Fazit Wenn ihr auf Strategiespiele steht ist CK2 ein absolutes muss! Nur Genreneulinge sollten sich fernhalten, da das Spiel einiges an Einarbeitung erfordert. Am besten einfach ein Let`s Play ansehen und darüber das Spiel richtig kennen lernen. Ansonsten lautet das Motto: Learning by Failing. Aber Vorsicht Paradox typisch gibt es massig DLC´s, die den Preis ordentlich in die Höhe treiben, wenn man alles erleben möchte, was das Spiel zu bieten hat. Möchte man sich nur die inhaltlichen Erweiterungen (also ohne Musik oder Grafik DLC´s) aktuell (27.11.2018) zum Vollpreis holen, muss man fast 200€ extra hinlegen. Deshalb meine Empfhehlung: Kauft euch das Hauptspiel oder ein Bundle welches CK2 und einige DLC´s beinhaltet. Wenn euch das Spiel dann zusagt könnt ihr euch Stück für Stück die restlichen Erweiterungen holen. Wenn euch die Review gefallen/geholfen hat dann folgt doch unserem Reviewprogramm und wenn ihr mir etwas zu dieser Review mitteilen wollt dann schreibt gerne in die Kommentare.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Eine Preispolitik zum davon laufen. Danke, aber erstmal nix mehr von Paradox.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.