

Desperados III
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Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
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01Über Desperados III
In Desperados III begleitet John Cooper vier Spezialisten durch den Wilden Westen auf der Suche nach Erlösung. Plane Schleicheinsätze sorgfältig, kombiniere die Fähigkeiten der fünf Figuren und wähle zwischen tödlichem und nicht tödlichem Vorgehen; im Showdown-Modus pausierst du jederzeit, um auf Gefahren zu reagieren. Steam-Spielerbewertungen: 96% positiv bei 11.942 Rezensionen. Veröffentlicht am 16. Juni 2020.
Mitwirkende
Niedrigster Wert der letzten 36 Monate
≈ 3,17 €2025-09-29 · GameBilletBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der obigen Grafik; USD-Preisverlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
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| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | Ja |
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| Deutsch | Ja | Ja | Ja |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
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Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-17
02Vor dem Kauf
Fünf Figuren, viele Wege
Jede der fünf Figuren hat eigene Fähigkeiten, und Herausforderungen lassen sich unterschiedlich angehen. Schwierigkeitsgrade und besondere Wiederspiel-Herausforderungen bieten weitere Anpassungsmöglichkeiten.
Pausieren und reagieren
Im Showdown-Modus kannst du jederzeit pausieren, um auf Hinterhalte oder Überraschungsangriffe zu reagieren. Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung.
03Häufige Fragen
Worum geht es in der Geschichte?
John Cooper sucht nach Erlösung und reist mit Kate, Doc McCoy, Hector und Isabelle durch den Wilden Westen.
Kann ich Gegner verschonen?
Ja. Du kannst tödliche oder nicht tödliche Angriffe einsetzen und zwischen Schleichen und Schusswaffen wählen.
Welche Orte kommen vor?
Die Reise führt durch ländliche Städte, Sümpfe und Flussufer sowie weitere klassische Wildwest-Schauplätze.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in Originalsprache · 10 RezensionenAusgewählte hilfreiche Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
Mit 'nem Messer zur Schießerei kommen? Gute Wahl! Nach den ersten fünf Missionen bin ich mir sehr sicher, dass Desperados 3 in meiner GOTY-Liste weit oben stehen wird. Die Western-Atmosphäre ist zum Schneiden dicht. Und die Missionen waren bisher sowohl vom Look als auch der spielerischen Abwechslung richtig gut. Dazu kommt, dass sich ein richtig schöner Gameplayflow einstellt und zumindest in diesen ersten fünf Missionen deutlich weniger Trial & Error nötig ist, als bei Shadow Tactics. --> "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert." Mein bisheriges Highlight ist aber die Chemie zwischen den Charakteren. Diese sprechen quasi pausenlos miteinander. Setzt man z.B. eine Fähigkeit ein, kommentieren das andere Spielfiguren. Beispielsweise Hektors Schrotflinte, deren Einsatz der auf Heimlichkeit bedachte McCoy kritisiert. Worauf Hektor erwidert, wozu man den leise sein müsse, wenn keiner mehr übrig sei. Dazu haben die Helden jede Mission unterschiedliche Kommentare, die jeweils zur Mission passen. Zum Beispiel Cooper, der sich immer wieder fragt, was er hier eigentlich macht, nachdem Hektor ihn in seine lokalen Probleme hineingezogen hat. Das sind großartige kleine Details, die die Interaktion mit meinen Spielfiguren unglaublich spaßig macht und dazu bereits nach fünf Missionen große Sympathie für die Recken weckt. Da vergisst man fast, dass die Level nun zusätzlich deutlich mehr Inzensierung vorweisen oder auch Gespräche seitens der NPCs. Kurzum: Bislang ist Desperados 3 auf allen Ebenen eine großartige Verbesserung von Shadow Tactics! Und eine deutsche Synchro gibt es dieses Mal auch! <3 Mit diesem Spiel kann man absolut nichts falsch machen! „Tomorrow hopes we have learned something from yesterday. “ — John Wayne über QuicksavesMehr anzeigenWeniger anzeigen
Es wird recht viel richtig gemacht in Desperado III. Die Story ist stärker als bei den Vorgängern, die Taktik macht eine Menge aus... gleichzeitig ist der Handlungsspielraum weiterhin ziemlich eingeschränkt. Dadurch, dass pro Szenario die Teilnehmer vorgegeben sind - das gilt sowohl für die eigene als auch die gegnerische Seite - ist der Spielraum für Lösungen ziemlich gering. Dieser geringe Spielraum, verbunden mit dem fehlenden RPG-Faktor lässt den Spieler nur bedingt Entscheidungen treffen. Unterschiedliche Personen auf der eigenen Seite erlauben (bzw. verpflichten) zwar zu leicht abweichenden Handlungen, alles in allem ist der Spielraum und der Lerneffekt aber viel zu klein um großen Spass zu versprechen. Mir bringt es auf Dauer einfach keinen Spass. Vielleicht grabe ich das Spiel demnächst nochmal für ein paar Szenarien aus, ein Fan werde ich aber sicher nicht.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Im Vergleich zu Desperados 1 ein Fortschritt Die meisten Rezensionen (auch die in der Fachpresse) beschränken sich bei der Bewertung dieses Spiels hauptsächlich auf den Vergleich mit Shadow Tactics. Mich, der Shadow Tactics nicht gespielt hat und der ich ein Desperados-Fan der ersten Stunde bin, haben diese Rezensionen daher nur teilweise zufrieden gestellt. Daher ziehe ich im Folgenden einen kurzen Vergleich zu Desperados 1 (Den "Ego-Shooter" Desperados 2 - Cooper's Revenge klammere ich einmal aus): Steuerung Wer Desperados 1 gespielt hat, wird sich schnell mit den Mechaniken zurechtfinden. Einige Komfortfunktionen wurden hinzugefügt, sodass beispielsweise ein Charakter bei gehaltener Strg-Taste sein Opfer gleichzeitig niederschlägt und zum Abtransport bereit ist. Auch in Desperados III gibt es Quick-Time-Events, mit denen sich mehrere Aktionen gleichzeitig planen lassen. Insgesamt steuert sich Desperados geschmeidiger als der Vorgänger von 2001. Grafik/Atmosphäre Vom Grafikstil erinnert Desperados III sehr an den Vorgänger, sodass sich schnell die Atmosphäre von damals einstellt. Auch die bekannten Charaktere sind wieder zu erkennen. Natürlich handelt es sich inzwischen um eine hübsche 3D-Grafik die sich frei zoomen und drehen lässt. Von diesen beiden "Features" habe ich bisher allerdings kaum Gebrauch gemacht. Der Orientierungsverlust wiegt hier aus meiner Sicht schwerer als die größere Übersicht, wenn ich die Routen und Sichtkegel der Wachposten studiere und dann das Bild drehe. Ein kleiner Kritikpunkt: Sonderlich nah heranzoomen kann man leider nicht. Spieltechnisch ist das auch nicht notwendig, aber manchmal hätte ich mir die stylischen Charaktere und deren Aktionen gerne einmal aus nächster Nähe angesehen. Dafür wäre der Detailgrad aber wohl doch zu gering. Spielmechanik Die Spielmechanik wurde teilweise deutlich vereinfacht. 2001 hatten jeder Held und jeder Gegner (von denen es sehr viele verschiedene gab und deren Eigenschaften erste einmal in Erfahrung gebracht werden mussten) eine Anzahl von Lebenspunkten, die für den Spielablauf sehr relevant war. So machten Schüsse aus großer Entfernung in der Regel weniger Schaden, als solche aus nächster Nähe. Das musste in die Taktik eingeplant werden. Bei Desperados III gibt es nur noch drei Gegnertypen: 1) Standard-Gegner (männlich und weiblich), 2) "Ponchos", die ihren Posten nie verlassen und 3) "Long-Coats", die drei Treffer einstecken und auf keinerlei Tricks der Charaktere hereinfallen. Bereits nach den ersten beiden Missionen hat man alle Gegnertypen kennengelernt - schade. Alle Gegner, bis auf Long-Coats, können nur einen Treffer einstecken - und alle Waffen machen nur einen Trefferpunkt Schaden. Egal ob Kate's Derringer oder McCoys Präzisionsschuss. Hieran muss ich mich noch gewöhnen. Es ist für mich sehr kontra-intuitiv, dass sich Gegner (also hier die Long-Coats) nicht per Präzisionsschuss ausknipsen lassen. Sie sind dann nur kurz verwirrt und sind selbst dann noch nahezu immun gegen jeden Nahkampfangriff. Die einzige elegante Möglichkeit, diese Kerle auszuknipsen, ist es, den neuen Charakter Hector Mendoza auf sie zu hetzen. Praktisch: Jeder Charakter, außer Kate, kann bewusstlose Gegner fesseln. Das ist auch nötig, da Gegner nur sehr kurz bewusstlos bleiben. Außerdem ist jeder Charakter in der Lage, Opfer in Deckung zu tragen/zu schleifen. Die Charaktere John Cooper Direkt ein Kritikpunkt vorweg: Er hat nicht mehr die Stimme von Bruce Willis! Den Umgang mit dem Colt beherrscht er nicht annähernd so gut wie im ersten Teil. Und das ist auch gut so! Im Jahr 2001 konnte man ganze Levels abschließen, indem man sich mit Cooper mit unendlich Munition auf ein Dach gelegt hat und der Reihe nach alle Gegner mit Blei vollgepumpt hat, die zu einem auf's Dach geklettert kamen. Das hat zwar irgendwie Spaß gemacht, aber mit ausgeklügelter Taktik hatte das nicht mehr viel zu tun. Inzwischen hat Cooper zwei Colts, die aber nach jedem Schuss einige Sekunden zum Abkühlen brauchen. Außerdem ist die Munition sehr stark begrenzt. Größere Schießereien gehören also der Vergangenheit an. Den Umgang mit dem Messer beherrscht er allerdings so gut wie eh und je. Da Gegner in der Regel nur einen Trefferpunkt haben, sind selbst Würfe aus größerer Distanz zuverlässig tödlich. Der Messerwurf ist also eher noch mächtiger als früher. Nahkampf mit Messer und Faust funktionieren so wie früher. Anstelle der aufziehbaren Spieluhr (logisch: er erhält sie ja auch erst in der Tutorial-Mission des ersten Teils, der 6 Jahre später spielt) hat Cooper Münzen, die er werfen kann, um Gegner kurz abzulenken oder Pferde und Stiere zu reizen, wodurch Gegner in der Nähe ausgeknockt werden. Doc McCoy Die Vogelscheuchen-Fähigkeit und die Fähigkeit, Sumpfgasphiolen per Ballon fliegen zu lassen behrrscht McCoy nicht mehr. Außerdem kann er seine Buntline nur noch als Sniper-Gewehr benutzen. Munition ist auch hier stark begrenzt. Abgesehen von Long-Coats lässt sich per Präzisionsschuss jeder Gegner aus riesiger Distanz umnieten. Das ist nach wie vor cool, aber in der Regel nur dann ideal, wenn das Ziel von keinem anderen Gegner gesehen wird. Ansonsten wird sofort Alarm geschlagen, wodurch sich noch mehr Gegner auf der Karte tummeln und wodurch die Aktion in der Regel eher kontraproduktiv als hilfreich ist. Insgesamt ist diese Fähigkeit aus meiner Sicht also weniger mächtig als bei Desperados I. Neu hinzugekommen sind die Nahkampffähigkeiten Chloroform und Giftspritze. Beide sind extrem effizient, da Gegner sehr leise ausgeschaltet werden können. Außerdem kann McCoy nun seinen Arztkoffer auf dem Boden platzieren, um neugierige Gegner anzulocken. Wenn sie den Koffer öffnen, explodiert eine kleine Blendgranate - der perfekte Zeitpunkt für eine Giftspritze aus dem Hinterhalt. Diese Kombination ist bei Standard-Gegnern sehr mächtig. Ach ja: Verbündete verarzten kann der Doc nach wie vor. Insgesamt ist sein Auftreten stylisch wie immer - wie früher schon, mein Lieblingscharakter. Hector Mendoza Ein neues Gesicht in der Runde. Der einzige, der Long-Coats mit einem Angriff ausknipsen kann. Vor allem seine Fähigkeit, eine Bärenfalle aufzustellen und Gegner durch Pfeifen (z.B. in selbige) heranzulocken spielt sich bei Standard-Gegnern hervorragend. Sobald jemand in die Bärenfalle tritt, segnet er das Zeitliche (also der Gegner). Außerdem kann Hector mehr Treffer einstecken als alle anderen Helden und sich beliebig oft mit seinem Flachmann heilen. Er ist also ideal für grobe Arbeiten. Seine Schrotflinte, die direkt mehrere Gegner im Schussbereich ausschaltet, tut hier ihr Übriges. Allerdings muss auch sie nach jedem Schuss "abkühlen" und die Munition ist auf maximal 4 Schuss begrenzt. Durchballern geht also auch mit ihm nicht. Insgesamt eine sinnvolle Ergänzung für's Team. Kate O'Hara Kate kann keine Spielkarten mehr auf dem Boden verteilen, um Gegner wegzulocken. Auch ihre Sexappeal ist noch nicht so ausgeprägt: Sie kann keine Gegner mehr von weitem becircen und anlocken, sondern sie nur noch in Gespräche verwickeln und somit ablenken. Das kann sie jedoch unbegrenzt lang, ohne aufzufliegen. Das ist in manchen Situationen sehr mächtig. Außerdem kann sie sich immer noch verkleiden. Diese Fähigkeit ist nun wichtiger, denn nur so erhält sie die Fähigkeit, Gegner wegzulocken. Dann können sie durch einen gezielten Tritt (der nicht mehr ins Gesicht, sondern in die Weichteile geht) ausgeknockt werden. Der Derringer ist nach wie vor vorhanden, ist jedoch auch von der Munition her stark begrenzt und. Isabelle Moreau Derzeit noch nicht getestet. Fazit Desperados III ist auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger. Es spielt sich flüssig, immer nachvollziehbar und ist atmosphärisch sogar noch dichter als der Vorgänger. Die Charaktere werden gut in Szene gesetzt und erhalten durch Zwischensequenzen und Kommentare deutlich mehr Persönlichkeit.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
ich bin der meinung, dass dieses spiel weder den daumen hoch, noch runter verdient. verglichen mit desperados (1) ist es atmosphärisch sehr schlecht. beispielsweise hört man keine koyoten im hintergrund oder sporen wenn cooper läuft, nichts außer musik. auch die "sprechenden köpfe" beim missions- briefing wurden nicht übernommen. liebevolle details - beispielsweise dass die namen der meisten level nach alten western- filmen benannt wurden - wurden nicht berücksichtigt. viel mehr ist das spiel eine vom stil abgeänderte variante von shadow tactics, als eine fortsetzung von desperados (1), die entwickler haben sich wohl nicht viel mit dem ersten teil beschäftigt... andererseits wurde natürlich auch einiges verbessert, wie z.b. der schnellvorlauf oder dass der quicksave auf 3 speicherplätze zugreifen kann. alles in allem weiß ich nicht, ob ich das spiel weiterempfehlen würde, aber in diesem genre hat man wenig alternativen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Habe es jetzt auf "normal" durch und bin mittendrin im "hart" Durchlauf, um alle Abzeichen zu holen. Wird also Zeit für ein Review, und das fällt sowohl lange und detailliert aus. Aber ich liste erstmal die ganzen Pros und Contras auf bevor ich ins Detail gehe: PROS: - Stimmungsvolle Grafik und abwechslungsreiche Schauplätze - Tolle Musik- und Soundkulisse - Gute bis sehr gute Vertonung sowohl deutsch als auch englisch - Vier voreingestellte bzw. auch frei anpassbare Schwierigkeitsgrade, um vom Einsteiger bis zum Profi alle Spieler zufrieden zu stellen - Charakterfähigkeiten sind gut durchdacht und ermöglichen komplexe und viele Vorgehensweisen - teils sehr fordernd, aber niemals unfair - Atmosphärisch super - optionale Abzeichen für Missionen mit besonderen, oft sehr fordernden Bedingungen - optionale Herausforderungskarten - Einige nette Easter Eggs und lustige Ideen - "leicht zu verstehen, schwer zu meistern" - Hoher Wiederspielwert - Endlich wieder was nahezu bugfreies und ohne Performanceprobleme (siehe utnen) - nicht zuletzt ein super Gefühl, wenn man eine schwierige Stelle nach der anderen schafft und Aktionsketten voll aufgehen :) CONTRAS: - Was ich sehr gewöhnungsbedürftig finde ist, dass Charaktere nach einer Kette "schleichen-Leiche tragen-Leiche entsorgen" dann auf einmal stehen und nichtmehr schleichen. Paar ärgerliche Szenen dadurch entstanden. - Selten aber doch Betonungsfehler in der deutschen Synchro, auch ein Sprichwort-Übersetzungsfehler ist mir leider aufgefallen - Eine unübliches Taktik mit Cooper ermöglicht das unentdeckte, sukzessive Ausradieren ganzer Armeen (will ich hier nicht anführen) - Letztendlich keine wirkliche KI, sondern leicht lernende Verhaltensmuster aller Wachen bei Alarm etc. BUGS: - Sehr selten optische Bugs, wie ein blauer Wirkungskreis der bei einer Wache nichtmehr verschwindet und selbst bei der Leiche verbleibt nachdem man sie "entsorgt" hat - Ein einziges Mal blieb Cooper bei mir endgültig in einer Wand stecken nachdem ich versucht habe eine Wache auf der anderen Seite anzugreifen. Die Tür war verschlossen. Kein Ausweg außer quickload. - Das Vorspulen funktioniert manchmal erst nach zweimaligem Drücken der Taste, oft wenn Charaktere gerade eine Animation ausführen. Weiß nicht ob das so gewollt ist. REVIEW: Mit Shadow Tactics hat Mimimi schon damals gezeigt, wie gut sie Stealth-Echtzeit-Taktik basteln können. Mit Desperados 3 setzen sie genau die richtigen Schritte und neben einigen Verbesserungen blieb vieles gleich bzw. bekannt. Ein paar Kleinigkeiten stören ein wenig, wie die KI die nichts dazugelernt hat und zB sehr oft Büsche oder Türen nicht durchsucht nachdem Alarm geschlagen wurde. Ich will aber klar betonen, dass all meine Kritikpunkte ein Jammern auf sehr hohem Niveau darstellen und die KI keinesfalls für ein einfaches Spiel sorgt. Das Spiel wird jedem, der etwas mit Stealth anfangen kann oder gar Shadow Tactics mochte, sehr gut gefallen. Die Story ist sehr nett, nicht mehr und nicht weniger. Die negativen Reviews stützen sich hier oft auf repetitives Gameplay, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, das ist als würde man einen Shooter für das ständige Schießen kritisieren. Das Schleichen ist in wundervolle, abwechslungsreiche und teils urkomische Missionsdesigns gewickelt. Wer Spoiler aus Sicherheitsgründen ganz vermeiden will, bitte den nächsten Absatz auslassen: In einer Mission wacht ein Charakter in einer Hütte mit einem mörderischen Kater auf und hat seine Ausrüstung verloren. Von seinem One Night Stand borgt er sich provisorischen Waffenersatz aus und macht sich auf die Suche nach seinen ebenfalls verkaterten Gefährten, die in einer chaotischen Stadt verteilt sind. Einer lässt sich garnicht aufwecken und muss getragen werden, und jeder Charakter kommentiert mit einem Restalkohol alle Aktionen. In einer anderen Mission infiltriert man mit zwei Leuten eine riesige Feier auf einem Anwesen und schleicht mit zwei anderen über die Meeresseite hinten rein. Dabei soll am Ende eine Zielperson entführt werden die natürlich im Mittelpunkt der Party steht, und es dürfen keine der vielen Gäste getötet werden. So geht es hin und her, in jeder Mission gibt es andere Ziele und viele Wege sie zu erreichen. Ebenfalls finde ich den Umfang völlig in Ordnung. Vielmehr noch, durch den Wiederspielwert hat man noch viele weitere Stunden Spaß: Die knackigen Sheriffsmarken sammeln, höhere Schwierigkeitsgrade ausprobieren oder einfach auf einer anderen Sprache nochmal erleben. Ich mache zurzeit alles zusammen im zweiten Durchlauf. Was bleibt da noch groß zu sagen. Wie bereits oben angeschnitten: jeder, der mit Stealth und Schleichen etwas anfangen kann, wird seinen Spaß damit haben. Jeder der so wie ich Stealthspiele liebt und evtl. schon Shadow tactics sehr gern hatte, wird auch Desperados 3 absolut fressen. Alle, die mal sowas ausprobieren möchten, können die Demo runterladen und müssen keine Sorge haben, dass das Spiel zu schwer ist. Der Anfänger Schwierigkeitsgrad ist leicht genug selbst für Schleich-Neulinge. Ich habe Vollpreis bezahlt und bereue keinen Cent, und schreibe dieses Review nach bereits abgenommenem Hype :P ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNGMehr anzeigenWeniger anzeigen
So ein ungenaues Spiel habe ich noch nicht erlebt. Ich würde das Spiel nicht einmal haben wollen wenn man mich dafür bezahlt es zu spielen. Ich geben den Befehl eine Leiche aufzuheben und was mach der Char? Er hockt sich neben die Leiche und wird dann dadurch erwischt. Und soetwas passiert ständig. Man will sich in einem Busch verstecken und der Char rennt wo völlig anderes hin als angeklickt. Nein das ist reine Zeit Verschwendung dieses Spiel auch nur anzuspielen. Schade um das Geld.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
John Cooper ist zurück und das besser denn je Desperados 3 ist ein Echtzeitstratgie-Spiel aus einem Subgenre, welches ich gerne Commandos-like nenne. Dieses Subgenre ist recht klein und umfasst die Commandos-Serie, Robin Hood, die Desperdos Reihe sowie das bereits sehr gut besprochene Shadow Tactics, welches wie Desperados 3 auch aus dem Hause Mimimi stammt. Das Spiel ist im wilden Westen angesiedelt und wer die Vorgänger gespielt hat, wird auch den einen oder anderen spielbaren Charakter wiedererkennen – allen voran John Cooper, der wie in den alten Teilen wieder der Protagonist ist. Jedoch spielt die Story vor den Ereignissen damals, somit lernt er alte Gefährten nun erst kennen und auch jemand der die Serienableger 1 und 2 nie gespielt hat, kann hier problemlos loslegen. Vorkenntnisse sind nicht von Nöten und bringen auch keinen echten Mehrwert. Die Story selber entspinnt sich um Rachegelüste John Coopers und der skrupellosen Devitt Company in feinster Western-Manier – nicht wirklich tief, aber stets stimmig und unterhaltsam. Der Spielablauf Desperados 3 versucht nicht das Genre neu zu erfinden, sondern spielt sich vom Prinzip her nicht anders, als der erste Teil aus dem Jahre 2001. Wir sehen das Spielgeschehen aus einer isometrischen Ansicht und Ziel der einzelnen Missionen ist es in der Regel zu entkommen, jemanden zu befreien oder jemanden auszuschalten und dies ohne großes Aufsehen zu verbreiten. Zentrales Spielelement ist es, sich die Sichtbereiche der Gegner anzeigen zu lassen - einen grünen Kegel, der uns anzeigt, wo der jeweilige Kontrahent uns sehen würde. Um nicht gesehen zu werden, können wir geduckt gehen, uns in Büschen oder ähnlichen verstecken oder allerlei Ablenkungsmanöver nutzen. So versucht man Schritt für Schritt die Gegner leise und unauffällig (selten auch mit purer Schusswaffengewalt) zu dezimieren, bis man bestimmte Wege oder Orte zugänglich bekommen hat. Man beobachtet Laufwege und tüftelt an einer Lösung um voranzukommen. Hierfür stehen uns je Mission verschiedene Charaktere (die Story gibt vor, dass in manchen Missionen manche Protagonisten nicht abkömmlich sind) zur Verfügung, welche jeweils eigene Stärken und Aktionen mitbringen. John Cooper zum Beispiel hat u.a. ein Wurfmesser und 2 Colts. Im Spielverlauf kommen noch weitere spielbare Charaktere dazu. Hector (ein brummiger, starker Fallensteller) hat eine Bärenfalle namens Bianca und eine Axt, während Kate, eine bekannte Figur der ersten Teile, zb Verkleidungen tragen und Wachen ablenken oder weglocken kann. Doc McCoy, ebenfalls ein alter Bekannter, hat neben anderen Dingen ein Scharfschützengewehr und eine Giftspritze. Die flinke und Voodoo begabte Isabelle kann u.a. Gegner übernehmen und sie steuern. Soweit zum Spielablauf, welcher nicht groß vom Grundprinzip der Vorgänger abweicht. Trotz dessen ist Desperados 3 in meinen Augen um Längen besser, als jene und auch zum Vorgängertitel des Entwicklerstudios ein weiterer Sprung nach vorn. Dies liegt nicht an großen Innovationen, sondern an vielen kleinen Stellschrauben, die gedreht wurden und das Spiel unglaublich rund wirken lassen. Unbegrenzte Möglichkeiten Da wären zb die Möglichkeiten, um an das jeweilige Ziel in einer Mission zu kommen - sie sind in größer Fülle vorhanden. Ablenken, vorbei schleichen, Schusswaffengebrauch, mit mehreren Charakteren gleichzeitig angreifen, einen Unfall auslösen, den Besitz über jemanden ergreifen und die Wachen sich gegenseitig töten lassen, bezirzen, in eine Falle locken, vergiften, betäuben, erschlagen usw. Dazu meist mehrere Optionen die Mission selbst anzugehen (zb eine Explosion auslösen und für Ablenkung sorgen oder versuchen eine Tierherde zum selben Zweck aufzuscheuchen). Das Spiel schafft es einen nie die Flinte ins Korn werfen zu lassen, weil es immer wieder eine Freude ist, all die Möglichkeiten durchzugehen und endlich die richtige Lösung gefunden zu haben. Bei den Vorgängern war das Frustpotenzial ungleich höher. Ebenfalls viel besser ist die Bindung an die Charaktere. Während die Story zwar gut aber nichts besonderes ist, sind die Unterhaltungen unter den Charakteren und wie sich deren Wesen während des Abenteuers darlegt, ein großer Pluspunkt. Sehr unterhaltsam und obendrein ebenso gut vertont. Die Orte, die man in den Missionen besucht sind durchgehend stark, kein Level fällt ab. Stets detailliert und einfallsreich, sei man in New Orleans, auf einem Zug, im Sumpf oder einer Farm – um nur einige Orte zu nennen – die Grafiksets versprühen das Westernflair, was ein solches Spiel braucht. Auch finden sich vielerorts kleine Details, wie Geccos an Häuserwänden. Zudem sind die Level so aufgebaut, dass sie nicht nur optisch was her machen, sondern auch Sinn ergeben in Sachen Gameplay und Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung. Kleine Schwächen verzeihe ich dem Spiel gerne, diese sind auch schnell aufgezählt. So ist die Kamera manchmal nicht so positionierbar, wie man es gerne hätte und Objekte im Sichtfeld. Die Ladezeiten vor Missionen empfand ich als einen Tick zu lang. Der Musik ist zwar passend, aber sich schnell wiederholend. Mehr "Mimimi" habe ich an der Stelle nicht. Fazit Ich habe die alten „Commandos-like“ Spiele geliebt, Desperados mochte ich am Meisten. Shadow Tactics hatte mich schon spielerisch abgeholt, nur war das Setting nicht meins. So rennt Mimimi mit diesem Spiel bei mir offene Türen ein und ja - ich bin begeistert. Das Spiel verbessert alles was an den alten Spielen schon stark war. Taktisch fordernd mit so vielen Lösungsoptionen, interessanten Charakteren und klasse Westernflair. Dazu ein recht hoher Umfang (20+ Stunden) mit Wiederspielwert, dank versch. Schwierigkeitsgrade, Erfolgen und Herausforderungen. Empfehlung an jeden, der die alten Spiele mochte, aber auch an jeden, der diese noch nicht gespielt hat – dieser Ableger ist ein perfekter Start ins Genre. Daumen hoch. ------ Dir hat der Review gefallen? Dann komm gerne auf unserer Seite vorbei und werfe einen Blick in unser Reviewprogramm!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Schade dass es hier nur Positiv oder Negativ als Bewertung gibt. Das Spiel ist definitiv nicht schlecht. Mimimi steht für sehr gute Spiele. Das haben sie nicht zuletzt durch Shadow Tactics bewiesen. Aber Desperados 3 ist leider athmosphärisch eine Katastrophe. Die Charaktäre sind leider extrem langweilig und die Story einer Korrupten Eisenbahn-Bau-Firma mehr als öde. Das Spiel ist zum Teil erheblich schwieriger als Shadow Tactics, was nichts schlechtes ist. Ich finde es auch hanebüchen, dass die Nebenquests nur Sichtbar werden, wenn man das Level erst geschafft hat, statt vorab zu wissen welche Quests es noch gibt. Besonders gut gefällt mir, dass man endlich vorspulen kann. Das war es aber auch schon. Das Cowboy Setting ist so unpassend für ein Spiel dieses Genres.... das alles ist so unblaubwürdig. Wenn ein Cowboy Ninja-like von einem Dach auf den Gegner springt, um ihm mit einer Spritze den Gar aus zu machen, dann passt das alles irgendwie nicht zusammen. Bei japanischen Kriegern wie in Shadow Tactis ist das alles irgendwie logisch, aber hier wirkt es fehl am Platz. Hinzu kommen einige Glitches und kleinere Bugs die das ganze nochmal erheblich abwerten. Daher mein Fazit: Würde ich das Spiel jedem empfehlen? NEIN. Ich empfehle es Spielern die noch keine Berührungspunkte mit dem Genre hatten, oder aber vom Commandos Remake (zu recht) enttäuscht waren. Allen anderen sei Shadow Tactics ans Herz gelegt. Hier spürt man die Ideenfreiheit der Entwickler, als sie noch nicht ins Desperados Korsett passen mussten. Nächstes mal bitte eigene IP entwickeln!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Mimimi bekommt ganz klar den Daumen hoch. Super Studio, super Spiel! Ich freu mich, dass das Genere wieder gescheiten Nachschub bekommt!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Man kämpft eher mit der fummeligen Steuerung als mit den Gegnern. Wer gerne alle 5 Sek. Schellspeichert-/lädt um sich Millimetergenau durch ein Level zu schlawienern für den ist Desperados genau das Richtige. Mir sagt das Spielkonzept und deren mäßige Umsetzung nicht zu.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: Originalrezensionen von Steam-Nutzern. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.