
Dragon Age™: The Veilguard
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
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01Über Dragon Age™: The Veilguard
Führe Rook und sieben Gefährten durch Thedas, um zwei entfesselte Götter aufzuhalten. Wähle Klasse und Herkunft, entwickle Fähigkeiten und verbinde schnelle Angriffe, Paraden, Ausweichmanöver und Gefährtenfertigkeiten im Kampf. Auf Steam bewerteten 67% von 41.514 Spielenden das Spiel positiv. Die Steam-PC-Version erschien am 31. Oktober 2024.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 16,03 €2026-06-18 · SteamBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der Tabelle oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
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| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | Ja |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | Ja |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-20
02Vor dem Kauf
Spielmodus und Steuerung
Die Steam-PC-Version ist ein Einzelspieler-Rollenspiel mit voller Controller-Unterstützung.
Sprache
Die Benutzeroberfläche ist auf Deutsch verfügbar; deutsche Sprachausgabe ist nicht aufgeführt.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Spiel?
Du spielst Rook und führst sieben Gefährten durch eine Kampagne, in der Entscheidungen die Schicksale in Thedas beeinflussen.
Wie funktioniert der Kampf?
Du wählst aus Krieger, Magier und Schurke. Angriffe, Paraden, Ausweichmanöver und Gefährtenfähigkeiten lassen sich im Kampf kombinieren.
Kann Rook Beziehungen zu Gefährten aufbauen?
Ja. Die Gefährtengeschichten können Beziehungen vertiefen; du kannst dich mit ihnen anfreunden oder eine Romanze beginnen.
“Looking for an action-fantasy RPG that looks gorgeous, carries a marquee score, and plays smooth — and you're not lugging a decade of series baggage? This one fits. But if you came for the pause-and-command, grimdark CRPG of Origins, brace yourself first.”
Unser Fazit
Eighty from the critics, sixty-eight from the players — a rare fracture

Lay the numbers on the table. Veilguard sits at 84 on Metacritic and an 80 top-critic average on OpenCritic, level with Inquisition's 84 — the press handed it a "solid mainline sequel." Cross over to the players and Steam's long-run rating is just 68 percent, tagged Mixed. That fracture between critics and community is the most telling thing about the game, and even EA eventually filed it under commercial disappointment.
Why the split? Because the critics were grading "is this game well made" — combat, visuals, score, signposting, all of it on point — while the veterans were measuring "is this still the Dragon Age I knew." Pause-tactics gone, the grimdark dialed down, choices hollowed out, the lore only ever skimmed. One game, two different rulers, two different scores.
It is a competent action RPG and not necessarily a competent Dragon Age sequel, and both of those can be true at once. The series chased a wider, smoother, more action-forward audience, and it caught them — at a cost the old guard tallied very differently. The commercial shortfall that followed, and the studio turbulence after it, is the kind of outcome that happens when a sequel wins the review average but loses the fanbase's sense of ownership.
Who falls for it, and who should brace first

So should you buy it? Depends who you are. If you want a third-person action-fantasy RPG that looks gorgeous, carries a marquee score, and plays smooth — and you aren't hauling a decade of franchise baggage — this is a fine pick. Seven character threads will hold you across thirty or forty hours, and newcomers in particular tend to be won over by the sheer level of finish. Its official companion podcast, Vows & Vengeance, even took a Best Audio award at the Tribeca Festival; the production values are no bluff.
But if you came for the grimdark CRPG of Origins — the pause-and-command strategy, the heavy moral choices, the dense worldbuilding — then take the warning early: the game walked away from all of that, and it is not the entry built for you. In the end it reshapes a veteran strategy RPG into the smoothest-playing action adventure the series has made, splitting hard from Inquisition's open-world path. That direction is a delight for the newcomer and a bittersweet pill for the faithful. Settle which one you are before you check out, and your experience won't end up pointed in the wrong direction. Go in expecting a sleek modern action RPG with a great-looking world and a film-grade score, and you will likely come away happy; go in expecting Origins reborn, and the disappointment is baked in before the title screen. The game is exactly what it set out to be — the trouble was only ever that not everyone wanted that thing.
Its place in the series — a bet on direction that won the press and lost the faithful

Pull back to the whole of Dragon Age and Veilguard is destined to be its most divisive entry — not because it's bad, but because it pivoted so completely. From Origins in 2009 to Inquisition in 2014, the series kept oscillating between strategy RPG and action, and this time it simply strode all the way to the action end and pulled the pause button out by the roots. That was a bet on direction: a wager that the new audience outnumbers the old one, that slickness sells harder than depth.
The bet half paid off. Critics endorsed the finish, and the 84 on Metacritic is real validation; but a sizable chunk of the diehards a decade of games had built up didn't follow, and the 68 percent Steam rating and EA's own "commercial disappointment" are the bill for the turn. It ends up an instructive case: a sequel that's genuinely well made on its own terms yet reads as a rebellion when slotted back into the series' lineage. Looked at years from now, it will likely be remembered as the boldest — and most fracturing — turning point Dragon Age ever took.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der Originalsprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
(Bewertung zum Gameplay unter EDIT 2) Ich möchte mich an dieser Stelle ein paar Vorrednern anschließen: Mich stört es extrem, dass das Spiel einem die Gender-Sprache AUFZWINGT. Das Thema ist in Deutschland höchst umstritten und die Mehrheit der Deutschen lehnt die Gender-Sprache ab. Ich möchte gar nicht erst davon anfangen, dass man beim Gendern auch Menschen exkludiert (namentlich vor allem sehbehinderte Menschen und Menschen mit Leseschwäche). Schon mal versucht einen gegenderten Vertrag zu lesen und zu verstehen? Viel Spaß. EA ist ein riesiger Konzern und da will man mir erzählen, dass es nicht für eine Option "Gendern Ein/Aus" gereicht hat? Oder die Sprache einfach abhängig vom gewählten Geschlecht im Editor zu machen? Ich möchte in ein Spiel abtauchen und die Story sowie die Kämpfe genießen und mir nicht Gedanken um Gendern machen müssen. Soll doch jeder leben (und Games spielen) wie er mag. Das heißt auch, dass man Menschen respektieren muss, die NICHT gendern möchten. EDIT Inzwischen bin ich im Spiel weiter fortgeschritten und kann nur schlicht zu der Erkenntnis kommen, dass man in den Dialogen mit non-binären Personen nicht mehr von Gendern, sondern eigentlich nur noch von einer reinen Fantasiesprache reden kann. Mein Highlight: „Wer ist diesey Idiote?“ als Gesprächsoption. EA und BioWare erweisen sich selbst und non-binären Personen einen absoluten Bärendienst, schlichtweg dadurch, dass die Thematik falsch angegangen und überstrapaziert wird. Es gibt nun einmal (noch) keine sprachliche Lösung für den Umgang mit non-binären Personen. Warum wird hier eine „Lösung“ übers Knie gebrochen, anstatt genau das zu thematisieren? Es wäre viel sinnvoller gewesen, die Problematik nur im Rahmen von Taash und Taash’s Quest anzugehen. So wie man es halt mit Krem (Trans-Mann) und Dorian (Homosexualität) in Inquisition gemacht hat. EDIT 2 Nachdem ich das Spiel nun abgeschlossen habe, möchte ich auch noch etwas zum Spiel an sich sagen. Insgesamt ist DA:V für mich eine Enttäuschung. Es fehlt an bedeutsamen Entscheidungen, tiefgründigen Beziehungen zu den Begleitern und selbst Rook ist extrem blass und zuweilen sogar nervig. Zudem schmeißt BioWare sämtliche Vorgeschichte und Lore von DA aus dem Fenster. Ein Beispiel: In DA:I sagt Solas noch, dass Blutmagie nur eine Art der Magie ist. Er lehnt sie nicht ab, praktiziert sie aber nicht, da sie seine Verbindung ins Nichts stört. In DA:V sagt er plötzlich, dass er Blutmagie verabscheut, ohne weitere Begründung. Ja ne. Ist klar. Und solche Löcher in der Erzählung und der Lore findet man regelmäßig in DA:V. Kein Wunder, dass man nur drei Entscheidungen aus DA:I übertragen durfte, aber selbst das ist eine Farce und hat keine Auswirkungen auf den Weltstatus. Auch die wiederkehrenden Charaktere sind nur ein Schatten ihrer selbst. Akt 1 baut im Endeffekt die Geschehnisse nur auf, macht das stellenweise sogar gut (zB. Solas spielbare Vergangenheit) , doch diese interessanten Momente sind flüchtig. Akt 2 ist viel zu groß und aufgeblasen mit schlecht eingebundenen Nebenquests (suche X, rette Y, töte Z), die nichts (oder kaum etwas) zur Story oder der Lore von Dragon Age beitragen (oder im schlimmsten Fall sogar widersprüchlich zur Lore sind). So verliert man komplett den Draht zu der Hauptstory, zumal auch die Storyquests nur Mittelmaß sind. Die Begleiter können das nicht auffangen, man hat eher das Gefühl sieben für sich stehende Mini-Geschichten zu spielen, die aber nur an der Oberfläche kratzen, statt eine tiefgründige zusammenhängende Erzählung zu bieten. Dementsprechend flach und enttäuschend war für mich auch die Romanze (ich habe Lucanis gewählt). Schade, denn die Ansätze sind bei manchen Begleitern wirklich interessant. Ein weiteres Problem ist, dass Rook die gesamte Zeit gefühlt Mama/Papa der Gruppe ist, man ist nie richtig integriert, sondern man steht immer nur daneben, statt halt dabei zu sein. Zudem MUSS man nett sein, wirklich böse Handlungen lässt das Spiel nicht zu. Hat man sich endlich durch Akt 2 gequält (irgendwann wiederholt sich alles nur noch, sogar die gleichen Gegner stehen IMMER am selben Ort), zündet BioWare auf einmal die „Story-Bombe“ am Ende von Akt 2/in Akt 3. In den letzten 6-7 Stunden passiert sehr viel, es kommt eine düstere Stimmung auf, die Story hat plötzlich interessante Wendungen. Auf einmal hat mich das Spiel gepackt. Da waren brillante Ideen bei, die aber schlicht und ergreifend zu spät kommen. Warum drängt man alles auf den letzten Metern zusammen? Hier wurde so viel Potenzial verschenkt. Das Ende (ich hatte das bestmögliche) ist nicht schlecht, aber irgendwie nicht zufriedenstellend, weil Solas‘ Sinneswandel viel zu plötzlich kommt und nicht ordentlich aufgebaut wird. Zum Kampfsystem möchte ich noch sagen, dass es schnell eintönig wird. Wenn man einmal verstanden hat, wie die Kombinationen funktionieren, fehlt jeder Anreiz zum Experimentieren. Abwechslung hat man nur dadurch, dass man die Begleiter durchtauscht, wobei man dann oft den eigenen Build ändern müsste, um eine optimale Gruppe zu haben. Ich persönlich mache das nicht gerne, ich möchte eigentlich lieber mit einem festen Team spielen. Achja, und wer sich diese Kinderrätsel ausgedacht hat, um zB Barrieren zu entfernen oder Brücken aufzubauen: Es gibt zu viele davon und sie beleidigen den Intellekt der meisten Spieler. Da ich ein Fan von klassischer Musik bin, ist das für mich auch ein Faktor für die Bewertung, zumal DA bisher gute bis sehr gute Musik hatte. Da schneidet DA:V trotz großer Namen leider absolut mittelmäßig ab. Die Musik bietet kaum Abwechslung und hat wenig Wiedererkennungswert, selbst das Main Theme ist mir persönlich zu nichtssagend. Lediglich das Stück „An Unfamiliar Sense“ gefällt mir sehr gut. Insgesamt ist es das DA-Spiel mit der schlechtesten Musik. Es schmerzt sehr, aber BioWare hat hier ein mittelklassiges Action-Adventure herausgebracht, kein RPG, in dem man „sein kann, wer man will und spielen kann, wie man möchte“. Einen Wiederspielwert kann ich im Spiel nicht erkennen – also vielleicht in drei, vier Jahren, wenn man die blasse Geschichte und sich wiederholenden Kämpfe sowieso längst wieder vergessen hat. Zudem will das Spiel einen auf inakzeptable Art und Weise über den Umgang mit non-binären Personen belehren, statt geschickt die Problematik einzubinden. Für Fans von Dragon Age: Finger weg. Falls ihr die Story unbedingt erfahren wollt (was meine Hauptmotivation war), schaut einschlägige YT-Videos. Wer neu ist und auf der Suche nach einem Action-Spiel, der mag mit DA:V wahrscheinlich ganz zufrieden sein.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Action-Fast-Food statt RPG-Feinkost Disclaimer: Wenn ihr in RPGs keinen strahlenden Helden spielen wollt oder bei dem Begriff „woke“ sofort Brechdurchfall bekommt, dann werdet ihr The Veilguard kacke finden und könnt es getrost skippen. Ich bin weder der Typ für evil playthroughs, noch juckt mich diese ganze woke-gender-DEI-Debatte auch nur ein bisschen, daher hat mich beides nicht gestört. Noch da? Gut, dann legen wir los. Wie bewertet man als Fan von früher das neue BioWare? Dazu erlaube ich mir mal einen etwas schiefen Vergleich: BioWare ist wie meine alte Lieblingsband Parkway Drive. Nachdem sie mich im Alleingang für ein Genre begeistert hatten, wollten sie sich einem größeren Publikum öffnen und verloren dabei dummerweise genau das, was sie ursprünglich mal so gut gemacht hat. Nach tollen RPGs wie Baldurs Gate 2, Dragon Age: Origins oder Mass Effect geriet BioWare ins Schlingern. Das Ende von Mass Effect 3 war kontrovers, die Dragon Age-Nachfolger fand ich noch gut, aber sie waren beileibe kein Origins mehr und dann waren da noch Andromeda und Anthem... die ließen meine Vorfreude endgültig in Sorge umschlagen, was sie wohl als Nächstes verzapfen würden. Da passte der katastrophale Trailer zu The Veilguard gut ins Bild. Das konnte ja nix werden. Und jetzt kommt das große aber: The Veilguard hat mir richtig viel Spaß gemacht (der Twist war vorhersehbar, ich weiß). Das mag zwar auch an meiner Erwartungshaltung gelegen haben und ein komplexes CRPG ist es ganz sicher nicht mehr, aber anders als Andromeda oder Anthem finde ich, ist es insgesamt endlich mal wieder ein wirklich gutes Spiel geworden – vorausgesetzt, man kann sich mit ein paar Dingen abfinden. Story und Charaktere Solas, der Überraschungsfiesling aus Dragon Age: Inquisition, will den Schleier zerstören und bringt dabei versehentlich zwei fiese Elfengötter mit ins Spiel – die natürlich gleich die Welt vernichten wollen. Das ist einerseits eine wirklich cool inszenierte Nummer mit riesigen Stakes, andererseits ist es aber auch leider eine vertane Chance. Solas ist ein wirklich komplexer, interessanter Bösewicht mit nachvollziehbaren Motiven. Der tritt aber eher in den Hintergrund und macht den beiden anderen Göttern Platz, die einfach nur lächerlich böse Abziehbilder sind – ähnlich eindimensional wie der rote Typ aus Inquisition. Und „Rette die Welt!“- ist dann natürlich auch nicht gerade die originellste Prämisse aller Zeiten. Die Story wird aber im Verlauf immer besser und endet in einem wirklich tollen Finale – die letzten drei Stunden gehören für mich zum besten, was BioWare je veröffentlicht hat. Insgesamt würde ich die Handlung auf dem Niveau von Inquisition ansiedeln. Das Writing der Hauptfiguren hat viel Prügel im Vorfeld kassiert, ich kann das aber nicht so recht nachvollziehen. Man ist in Gesprächen zwar fast durchweg auf nette Antworten beschränkt, und es herrscht eine „piep-piep-piep, wir ham uns alle lieb“-Stimmung - trotzdem fand ich die Gespräche mit der Gruppe meistens unterhaltsam, auch wenn sie gerne mal in Fremdscham abdriften und oft nicht sonderlich erwachsen daherkommen - das ist mir aber immer noch lieber als z.B. das stinklangweilige Writing eines Starfield. Insgesamt mochte ich die Begleiter sogar recht gern (im Verlauf der Story dann immer mehr), einen Garrus, Alistair oder meinetwegen auch Dorian sucht man hier aber vergebens. Das war bei BioWare in der Vergangenheit sehr viel besser. Gameplay Das Kampfsystem ist mehr God of War als Dragon Age: Origins – simples, aber durchaus spaßiges Gekloppe. Die Skilltrees sind zwar umfangreicher als in Inquisition, aber die Itemauswahl ist stark zusammengeschrumpft; Begleiter können nur wenige Waffentypen tragen und Loot gibt’s generell eher selten. Insgesamt bleiben die RPG-Mechaniken flach und erinnern mehr an ein modernes Assassin’s Creed als an BioWares Klassiker. Wenn einen so ein seichtes Actiongeholze nicht stört, macht das Spiel aber großen Spaß. Wuchtigere Kämpfe haben die Kanadier bisher noch nicht hinbekommen. Bis auf wenige Ausnahmen auch sehr spaßig sind die Quests und Aufgaben, denn der vollkommen spaßbefreite MMO-Sammelquark aus Inquisition feiert hier zum Glück kein echtes Comeback. Die Areale sind wieder sehr viel kleiner und geradliniger geworden, was ich super finde. Eine Open-World ist nämlich wirklich das letzte, was ein BioWare-Spiel braucht. Grafik Noch ein Disclaimer: Wenn ihr Fortnite-artige Comicgrafik nicht ausstehen könnt, wird euch der Stil hier nicht gefallen – das bleibt Geschmackssache. Auch das Gegnerdesign ist stellenweise zum Fürchten (und ich meine damit nicht auf die gute Art). Technisch ist die Grafik aber astrein umgesetzt: Licht und Schatten sehen super aus, die Texturen sind hochwertig und die Animationen, insbesondere der Gesichter, sind die besten, die BioWare je abgeliefert hat – State of the Art sind sie aber nicht. Und die Level sind sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet und dabei auch noch echt abwechslungsreich. Hinzu kommt, dass ich in der ganzen Spielzeit keine Bugs oder Abstürze hatte. Wirklich keine. Nicht einmal kleine Grafikglitches. Sound Hier gibts gar nix zu meckern. Guter (nicht überragender) Soundtrack, nette Soundeffekte und eine wirklich sehr gute englische Vertonung. (Deutsch hab ich nicht getestet). Wiederspielbarkeit Ich habe das Spiel bisher nur einmal durchgespielt, daher kann ich zur Wiederspielbarkeit noch nicht viel sagen. Die gewählte Herkunft wird aber an einigen Stellen in Dialogen aufgegriffen und bietet einige exklusive Optionen im Verlauf der Handlung – ähnlich wie in Cyberpunk. Auch wenn man keinen bösen Weg wählen kann, gibt es Entscheidungen mit spürbaren, direkten Auswirkungen. Komplett unterschiedlich ablaufende Kapitel wie in The Witcher 2 oder weitreichende Konsequenzen à la BG3 sollte man aber nicht erwarten. Umfang Für meinen Durchlauf inklusive der meisten Nebenquests habe ich etwa 60 Stunden gebraucht. Wer nur die Story und wichtigsten Begleiterquests mitnimmt, hat am Ende warscheinlich ca. 40 Stunden auf dem Tacho. Bedenkt auch, dass es hier kaum Filler-Content gibt, man hat also am Ende nicht die Hälfte der Zeit damit verbracht, irgendwelche Scherben, Risse oder Pfandflaschen zu sammeln. In Zahlen Writing Charaktere 7/10 Story 7/10 Nebenquests 7/10 Technik und Atmosphäre Spielwelt 9/10 Grafik 8/10 Sound 8/10 Gameplay Kampfgefühl 7/10 Waffenarsenal und Fähigkeiten 3/5 Skillsystem 3/5 Wiederspielbarkeit 6/10 Umfang 10/10 Insgesamt: 75/100 Wie ihr unschwer erkennen könnt, muss man bei The Veilguard mit so einigem klarkommen. Wokeness und PRONOUNS, (sie sind überall!!1! ;) ), ein viel fröhlich-freundlicherer Ton als noch in den ersten beiden Dragon Age Teilen („HR is in the room“ und so), wenig Rollenspieltiefe und Comic-Grafik. Wer sich damit arrangieren kann, der findet hier aber ein ansonsten durch die Bank kompetentes Action-RPG (Betonung auf Action!), das ich BioWare ehrlich gesagt gar nicht mehr zugetraut hätte. Ein Mass Effect 2 oder Dragon Age: Origins ist das sicher nicht – aber wer das ernsthaft noch von BioWare erwartet hat, hat die letzten 10 Jahre verschlafen. Ihre goldene Zeit ist endgültig vorbei. Daher bin ich einfach froh, dass sie es zumindest wieder hinbekommen, ein durchweg solides Spiel zu veröffentlichen. Wenn ich die Summe aus The Veilguards Teilen „objektiv“ für andere bewerten sollte (falls das überhaupt geht), würde ich dem Spiel eine 7,5/10 geben. Vielleicht sind solche pseudo-objektiven Zahlenwertungen aber auch generell einfach Quatsch, denn ehrlich gesagt hatte ich trotz seiner Schwächen mehr Spaß mit dem neuen Dragon Age, als mit jedem anderen Singleplayer-Spiel dieses Jahr. Wie soll man das beziffern? Ich kann genauso aber auch jeden verstehen, dem das hier Abgelieferte eben nicht mehr gut genug ist.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
In diesem Spiel geht die Gendersprache über den Punkt hinaus, von dem aus man ihn noch wohlwollend ignorieren bzw. darüber hinwegsehen kann. Da auch Kinder und Jugendliche im formbaren Alter Zugang zu diesem "Produkt" haben, sollte es in Deutschland sogar indiziert werden, da hier politische Korrektheit in ihrer schlimmsten Form praktiziert wird. "Hen" und "Hem" sind keine anerkannten Worte und schon gar keine Pronomen, die in irgendeiner Form irgendwo sonst genutzt werden. Schlimmstenfalls soll hier ein neuer Trend losgetreten werden. Und wenn ich noch ein einziges Mal von einem "Behütere" angesprochen werde, bekommen meine Augen und Ohren einen politisch sehr unkorrekten Anfall. Man könnte diese absolut übertriebene "Message" noch irgendwie akzeptieren, wenn man sie optional gestaltet hätte. Gäbe es irgendwo einen Regler, mit dem ich diese Inhalte vermeiden könnte, und der auch standardmäßig ausgeschaltet ist und erst vom Spieler bewusst aktiviert werden muss, dann wären diese "Inhalte" noch irgendwie akzeptabel. Aber in dieser Form muss es als toxisch positiv feministisch linksgerichtete Propaganda gewertet werden. In seiner jetzigen Form versucht es seine Spieler zu korrumpieren damit Diese sich an verfälschte Sprachformen gewöhnen. Das ist auch nicht besser als schlüge man in Dead Island 2 mit seiner Faust durch den Kopf eines Zombies oder mäht in einem [hier x-beliebigen Shooter einfügen] unzählige Gegner mit einem MG von den Beinen. Ich zähle mich selbst als "bisexuell" aber was hier passiert, das geht über alles hinaus, was geduldet werden sollte. Schlimmer noch, durch solche Machwerke werden Vorurteile erzeugt, unsere komplette Community gehöre zu diesem penetrant toxischen Gesocks, welches solche Produkte in den Äther pustet.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe zehn Jahre lang auf dieses Spiel gewartet. Es ist keine stilistische Übertreibung, wenn ich sage, dass ich Tränen in den Augen hatte, als das Release-Datum angekündigt wurde, und ich habe mir Urlaub für ein extra langes Dragon-Age-Wochenende genommen. Objektiv bin ich also vielleicht nicht, aber ein paar Gedanken zum Spiel möchte ich trotzdem loswerden. In Zahlen: Ich habe in ca. 70 Stunden die Hauptstory und alle Nebenquests abgeschlossen, nicht aber alle Collectibles geholt, und dank häufiger Schnellreisen wohl auch einiges an Party Banter verpasst (ein Fehler für alle Worldbuilding-Fans, habe ich mittlerweile gehört). In all dieser Zeit hatte ich genau einen Bug, der dazu führte, dass ich das Spiel neu starten musste und an derselben Stelle wieder einsteigen konnte. Auf Ultra-Settings (Radeon RX6750 XT) gab es nur eine einzige Ecke, in der die Framerate kurz einbrach (ich hatte auf der Suche nach einem Schatz drei Wasserfälle und den dazugehörigen See im Bild). In einem Vakuum würde ich DA:TV eine 9/10 geben, als lang erwartete Fortsetzung der Serie ist es eher eine 7/10 – ich pendle mich insgesamt also bei einer 8/10 ein. Zum Writing: Dass das Writing teils als grottenschlecht beschrieben wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke, es ist auf ähnliche Art und Weise inkonsistent wie auch in anderen Teilen der Reihe. Manche Charaktere und deren Questreihen sind besser geschrieben als andere, letzten Endes sind sie mir aber alle ans Herz gewachsen. Auffällig war, dass die Qualität immer besser wurde, je länger das Spiel dauerte. Ich hatte den Eindruck, dass der Einstieg vielleicht spät in der Entwicklung noch einmal über den Haufen geworfen und nicht so gründlich poliert wurde wie spätere Quests. Die deutsche Übersetzung hatte es mit einem erhöhten Schwierigkeitsgrad zu tun, da es erstmals auch Charaktere gibt, die sich nicht ins binäre Geschlechtssystem einordnen lassen. Im Englischen ist das mit „they“ relativ unkompliziert gelöst, im Deutschen hat man sich für das Neopronomen „hen“ entschieden. Das ist ungewohnt und liest sich teils noch etwas sperrig, kommt aber eh nur in einer Handvoll Kodex-Einträge und in ein paar wenigen Dialogzeilen direkt zum Einsatz. Zum Gameplay: Ich gebe es zu, ich trage eine Mitschuld daran, dass das klassische Origins-Gameplay ausstirbt, weil ich einfach keine Kampfstrategin bin und nie Freude daran hatte, die anderen Mitglieder meiner Party zu kontrollieren. Da das nun aus dem Weg ist: Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Kampfsystem wie in The Veilguard. Endlich hatte ich die Möglichkeit, die Glaskugel-Bogenschützin mit magischen Spezialfähigkeiten meiner Träume zu spielen, und ich habe mich damit von Anfang bis Ende nie gelangweilt. Als jemand, der normalerweise entspannte rundenbasierte Schlachten bevorzugt und nicht viel Erfahrung mit Action-lastigerem Gameplay hat, waren die Kämpfe in DA:TV für mich fordernd, aber bis auf zwei, drei Ausnahmen (Bogenschützin – schmaler Korridor voller Gegner, schmaler Korridor voller Gegner – Bogenschützin) nie frustrierend. Das Loot-System, bei dem Duplikate vorhandene Ausrüstung aufleveln, statt nutzlos im Inventar zu vergammeln, hat mir ebenfalls gut gefallen. Der andere Teil des klassischen Dragon-Age-Gamplays – das Treffen schwieriger Entscheidungen mit echten Konsequenzen – kommt im Mittelteil etwas zu kurz, dafür gibt es gleich im ersten Akt ein echtes Brett und im dritten Akt geht es Schlag auf Schlag. Ich habe Konsequenzen gefürchtet, hatte Selbstzweifel, habe Entscheidungen bereut und wusste gleichzeitig schon, dass es hier nicht eine richtige und eine falsche Entscheidung gibt – großartig! Zur Spielwelt: Hier kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt: Alles wirkt ein bisschen abgeschliffen. Es ist nicht so, dass das Spiel keine Momente bietet, in denen es düster oder eklig oder schaurig wird, denn davon gibt es genug. Mich stört allerdings, dass einiges an Konfliktpotential, das sich aus unserem Wissen aus den Vorgänger-Titeln ergibt, aus dem Endprodukt herauspoliert wurde. Die offensichtlichsten Beispiele sind einerseits Minrathous, das bisher hauptsächlich als Hauptstadt der Sklaverei bekannt war, von dem wir jetzt aber nur ein Arbeiterviertel zu Gesicht bekommen, in dem sich alles um den Widerstand gegen diese Sklaverei dreht, und andererseits die Krähen von Antiva, eine ehemals moralfreie, eiskalte Assassinengilde, die in DA:TV eher herzerwärmende Found Family Vibes bietet. Wer da an Diskussionen mit Dorian oder Zevran zu den jeweiligen Hintergründen zurückdenkt, muss sich schon ein bisschen am Kopf kratzen. **Achtung: milde Spoiler zum Ende in diesem Absatz** Auch die wenigen Cameos von Charakteren aus den letzten Teilen wirken sehr blutleer (was wohl dem fehlenden Import von World States zu verdanken ist), weil sie ihre Vergangenheit nie referenzieren. Besonders meine Inquisitorin hat mich enttäuscht – nicht einmal die sehr wenigen Entscheidungen, die importiert werden konnten, schienen am Ende irgendeinen Unterschied zu machen. Ich hege den Verdacht, dass es Extra-Content für Solavellans gibt (weil ich mir sonst einfach nicht erklären kann, warum es diese Entscheidungsmöglichkeiten am Anfang überhaupt gibt), aber ich weiß es nicht wirklich. Fazit: Dragon Age: The Veilguard ist nicht das große Meisterwerk, auf das ich heimlich gehofft hatte, aber es ist trotzdem mein persönliches Game of the Year. Nach zehn Jahren Entwicklungshölle und mehreren Resets hat Bioware es irgendwie geschafft, ein technisch einwandfreies Single-Player-Erlebnis ohne Mikrotransaktionen, ohne Online-Zwang, ohne Season Pass, ohne Premium Access und ohne obligatorischen Day-One-Patch zu liefern. Ich war mir nicht sicher, ob das bei einem AAA Game noch möglich ist. Das Wichtigste aber ist: Ich hatte 70 Stunden lang Spaß und denke schon darüber nach, wann und wie ich meinen zweiten Spieldurchlauf starte. 💚Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Spiel ist ok. Leider kommt sehr wenig Dragon Age Feeling rüber. Aber wenn man es als Spiel unabhängig davon betrachtet ist es wirklich ok. ABER - dieses andauernde Gegendere mit "hen" statt sie oder er? Teilweise kann man die Texte gar nicht mehr entziffern.... Das Spiel gibt dir das Gefühl, dass die Hälfte der Welt trans ist. Wtf? Was hat das in einem Mittelalter-Fantasy-Spiel zu suchen? Gar nichts. Ich möchte das nicht immer aufgezwungen bekommen. Ich habe überhaupt kein Problem mit Leuten, die trans, schwul usw sind, aber wieso muss ich das überall bis zum Erbrechen eingetrichtert bekommen? Ich versteh es nicht, das schürt doch viel eher Hass gegen diese Community... Daher Daumen nach unten!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
DISCLAIMER: Ich habe das Spiel erst einen Bruchteil gespielt. Dennoch erlaube ich mir bereits jetzt ein Urteil, weil ich bereits für meinen Teil viele Facetten des Spiels ausgiebig sehen konnte. Ich werde die Review dennoch stetig anpassen. Ich hoffe dennoch euch damit einen guten Eindruck geben zu können. PROS: + eine umfangreiche Geschichte… Kommentar: Bereits nach knapp 5 Stunden merkt man, dass die Story viel zu bieten hat. 40 Stunden reine Hauptquestzeit ist angesagt und von dem, was ich bisher sehen durfte, wird das Spiel das vermutlich auch einhalten können. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Geschichte nicht bloß schwarz und weiß ist. Ich bin gespannt, was sich noch ergibt. + Eine noch umfangreichere Customization Kommentar: Dieser Punkt ist für mich ein großer Pluspunkt, auch weil ich unter diesem Aspekt mehrere Punkte zusammenfasse. Zum einen sind da die Einstellungsmöglichkeiten: Wer will, kann als PC-Spieler sein Erlebnis stark individualisieren. Ultrawide-Spieler, wie ich (21:9 auf 34 Zoll) kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten und können sogar Cutscenes in Ultrawide erleben. Ein weiter Punkt, der hier runter fällt ist der umfangreiche Charaktereditor. Auch hier lässt sich vieles einstellen. Und in-Game geht es dann erst richtig los: Transmog-System, Rüstungen sind klassenunabhängig und der Talentbaum erinnert von der Größe her an Spiele wie Path of Exile. Da ist vieles dabei, um dem eigenen Stil gerecht zu werden. + Sound-Design Kommentar: Für mich ist Sound-Design und Soundtrack ebenfalls stets ein nennenswerter Aspekt eines Spiels. Der Soundtrack, welcher dieses Mal von Hans Zimmer und Lorne Balfe stammt, überzeugt. Vor Release durften wir bereits ins Main Theme hören, aber auch die anderen Tracks überzeugen, wie Kampf-Themes oder Ambient Themes. Bereits mehrfach habe ich Cinematic-Shots gehabt, die durch die musikalische Untermalung Gänsehaut bei mir ausgelöst haben. Und auch das Sound-Design ist stimmig und passt. + Die Technik Kommentar: Dragon Age: The Veilguard ist endlich mal ein Triple-A-Spiel, das nicht vollkommen verbuggt oder schlecht optimiert auf den Markt geworfen wird, um die Arbeit dann DLSS und Konsorten zu überlassen. Ich habe zwar ein Highend-Setup und erreiche dadurch 100+ FPS bei UWQHD mit Ultra Settings inklusive Raytracing, aber auch Freunde von mir, die wesentliche schlechtere Hardware haben, können das Spiel ohne große Abstriche oder Probleme spielen. Und das bereits erwähnte umfangreiche Optionsmenü gibt uns viele Möglichkeiten die Last zu minimieren. Ja, es ist nicht alles perfekt. Auch ich hatte bereits ein-zwei Abstürze aufgrund von DirectX. Ein clean Reinstall des Grafiktreibers hat dieses Problem aber für mich und andere behoben. Im Vergleich zu anderen Spielen, zählt Dragon Age aber definitiv zu den besser optimierten Spielen. AUSGEWOGEN: +/- Grafik Kommentar: Die Grafik wurde bereits mit den ersten Trailern im Sommer zum Streitthema. Und auch mich lässt sie zwiegespalten zurück. Einerseits finde ich die Grafik sehr gelungen, zeitgemäß und mit Raytracing und HDR einfach bombastisch. Features, wie die realistische Haarphysik geben ihr Übriges dazu und auch die Atmosphäre kommt gut rüber. Andererseits muss ich auch den kritischen Stimmen zustimmen: Sie wirkt irgendwie fehl am Platz. Die Charaktere sehen teilweise so aus, als wären sie aus Wachs. Und über die dunkle Brut brauchen wir gar nicht erst reden. Dennoch würde hält mich die Grafik nicht vom Weiterspielen ab. Für wen eine gute und passende Grafik unabdingbar ist, könnte sehr schnell abgeschreckt werden. +/- Die Thematik rund ums „Gendern“ Kommentar: Ich will jetzt hier kein Fass aufmachen über ein Thema, bei dem schon in den sozialen Netzwerken rege diskutiert wird. Allerdings will ich auch, dass diese Review möglichst komplett ist: Ja, in diesem Dragon Age wird gegendert. Aber nicht so, wie man es vielleicht erwartet mit „Der/Die Beschützer*in“ oder ähnlichem. Stattdessen kommen Neopronomen wie „hen“ zum Einsatz und aus dem benannten Beispiel wird „De Beschützere“. Es lässt sich nicht deaktivieren, allerdings wird es auch nicht durchgehend verwendet. In 5 Stunden habe ich dies erst in einem Dialog erlebt. Ich persönlich halte zwar nichts vom Gendern, aber mich hält es auch nicht vom Spielen ab. Wen das stört kann entweder auf Englisch spielen (dort wird „they/them“ verwendet, was besser funktioniert, da die englische Sprache damit besser umgehen kann) oder sollte vom Spiel besser die Finger lassen. +/- Diversität im Bezug auf Charaktere Kommentar: Dieses Thema geht mit dem voran gegangenen Aspekt einher. Auch Diversität ist ein großes Thema im neuen Dragon Age. Inwieweit Diversität in ein Mittelalter-Fantasy-Setting passt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich halte nichts davon, BioWare oder das Spiel dafür zu haten, aber ich kann die Kritik daran genauso nachvollziehen. Ob jetzt auch alle Begleiter pansexuell hätten sein müssen, halte ich für gewagt. Wie sich dies spielt, wird sich für mich aber erst noch zeigen müssen. Dennoch sei gesagt: Diversität spielt bereits im Charaktereditor beim eigenen Charakter eine Rolle. Wen das stört, könnte bereits abgeschreckt werden. +/- Das Kampfsystem Kommentar: Nur noch 2 Begleiter, die unverwundbar sind und mehr Fokus auf Action. Das ist im Grunde eine Kurzbeschreibung für das Kampfsystem. Es hat gar nichts mehr mit der Taktik von einem Origins zu tun. Ich steuere meinen Charakter aktiv selbst und bin mitten im Kampfgeschehen. Mich stört es nicht. Aber ich kann verstehen, wenn man ein taktisches System, wie Origins erwartet hat. Dann wird man leider enttäuscht. CONS: - …die erstmal Fahrt aufnehmen muss Kommentar: Ja, die Geschichte macht einen umfangreichen und facettenreichen Eindruck, aber es stimmt auch, dass sie erst Fahrt aufnehmen muss. Mir macht sie bereits jetzt Spaß, aber nach 5 Stunden ist sie immer noch recht träge. Natürlich wird es der finale Blick aufs Spiel offenbaren, wie gut die Story am Ende ist, aber der Aufbau des Plots braucht auf jeden Fall länger als bei vorherigen Titeln. - Quasi irrelevante Vorgänger Kommentar: 3 Entscheidungen aus Inquisition. Mehr bleibt aus der Weltlage der Vorgänger zum Start von The Veilguard nicht übrig. Die Entwickler begründen es damit, dass sie Widersprüche in der Logik verhindern wollen. Aber wer die Dragon Age Keep (noch) kennt und weiß, wie viele Entscheidungen man in den 3 Vorgängern treffen konnte, ist das doch schon sehr mau. WERTUNG & FAZIT (VORLÄUFIGE) WERTUNGSTENDENZ: 75-85/100 "Ich sage es gleich vorweg: Dragon Age: The Veilguard ist KEIN Origins. Es ist aber auch kein Dragon Age 2 oder Inquisition. The Veilguard ist halt ein Dragon Age. Für mich hat bisher jeder Teil etwas Eigenes gemacht, das trifft auch auf den 4. Teil zu. Wer hingegen zu der Fraktion gehört, die ein Origins erwartet, denen muss ich leider sagen: Ja, dann ist The Veilguard für euch kein Dragon Age. Wie viel Rollenspiel am Ende im Spiel steckt, muss sich für mich noch zeigen. Wie und ob sich die Story entfaltet, weiß ich noch nicht. Wie hoch der Entscheidungsreichtum sein, wird, ebenfalls nicht. Ich kann die Enttäuschung von Fans und Veteranen verstehen nach 10 Jahren Wartezeit etwas so Eigenes vorgesetzt zu bekommen, wie es bei The Veilguard der Fall ist. Ich kann die (konstruktive) Kritik am Spiel ebenfalls nachvollziehen. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann: Der grundlose Hate gegenüber den Entwicklern oder dem Spiel nur weil gegendert wird, weils divers ist oder weil die Grafik wie Play-Doh-Figuren aussieht. Mit einem finalen Urteil halte ich mich nach erst 5 Stunden Spielzeit noch zurück. Bisher habe ich Spaß, habe aber auch nur einen Bruchteil gesehen. Ich bin gespannt, was das Spiel noch so mit sich bringt. Aber vielleicht reicht es für euch, eine Entscheidung zu treffen."Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Im Charakter-Editor kann man keine annähernd weiblichen Kurven erzeugen. Außerdem sehen die weiblichen Charaktere aus wie amerikanische Wrestlerinnen. Und genderneutrale Sprache in einem Mittelalter-Spiel? Ich habe das Spiel zurückgegeben und kann es nicht empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Den Göttern.. „Auf´s Maul“ Achtung!! Ich bin gehöre zu den Menschen, die ausnahmslos alle Dragon Age Teile geliebt haben, so auch diesen hier. Wer schon mit Inquisition nichts anfangen konnte, der sollte auch hier vielleicht lieber die Finger davonlassen. Für mich ist Dragon Age: „The Veilguard“ ein spielerisch logischer Nachfolger von Inquisition und ein großartiges Spiel geworden. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=3368442044 Aber fangen wir von vorne an: Durch wichtige Ereignisse, die sich im vorherigen Teil angekündigt hatten, kriegen wir plötzlich die Leitung über eine (anfangs kleine) Heldentruppe aufgebrummt. Diese nimmt eine unheimlich große Bürde auf sich, nämlich die abtrünnigen Götter zu besiegen. Bis es so weit ist, dauert es erstmal. Je nachdem wie weit man alles erkundet und wie viele der zahlreichen Nebenaufgaben erledigt, können so schon an die 100 Stunden vergehen. Wer nur die Hauptquest spielt, wird vermutlich auch mit der Hälfte der Zeit auskommen. Ein ganz großes Lob möchte ich an dieser Stelle für die technische Umsetzung des Spiels aussprechen. Nicht einen einzigen Absturz bei mir und eine trotz Raytracing hervorragende Performance lassen mich wieder hoffen, dass die gut optimierten Spiele doch noch nicht ausgestorben sind. Den kein anderer der grafisch anspruchsvolleren Titel in diesem Jahr lief bei mir so gut und sauber, wie The Veilguard. Und das Spiel sieht dazu auch noch wirklich wunderschön aus. Manche Spieler stören sich an der etwas comicartigen Optik der Charaktere. Ich fand den Kontrast zwischen den bunten Landschaften und der Düsternis der verderbten Gegenden sehr gut und fast jedes der Gebiete hat seinen eigenen Charme. Es gibt viele Stellen, an denen man das Spielen pausieren und erstmal die schöne Landschaft bewundern kann. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=3359398283 Die Vertonung war für mich persönlich hervorragend umgesetzt. Was besonders positiv dabei auffällt: Die Charaktere sprechen lippensynchron auf Deutsch!! Das war mir bisher in keinem anderen Spiel bekannt und sowas macht einen hervorragenden Eindruck. (Da könnte sich Bethesda eine Scheibe von abschneiden.) Auch die Musik ist mal wieder herrlich geworden. Einige der Lieder brennen sich nach einiger Zeit ins Gehirn ein und man bekommt nicht genug davon. Ich liebe sowas! Das Kampfsystem ist gut, viel besser als das von mir zuletzt gespielte Final Fantasy 16. Es gibt die Möglichkeiten zu blocken oder auszuweichen. Da ich einen Kampfmagier (Mit Orb und Dolch) gespielt habe, habe ich mich auf das Ausweichen konzentriert. Und das gelang gut, wie ich finde. Es gibt eine Menge Ausrüstung, die man finden kann, die nach einem Stapel-Prinzip funktioniert: Finden wir ein erneutes Exemplar, erhöht sich sie Seltenheit der Ausrüstung, bei Behütere kann man die Stufe der Ausrüstung noch zusätzlich erhöhen, was sie noch besser macht. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=3364729926 Einige beschweren sich über die auf „Teenie“ Niveau geschriebenen Charaktere. Das mag zwar so sein, aber ich liebe gut gemachtes Popcorn-Kino und genau das ist The Veilguard geworden: Gute Unterhaltung!! Gegen Ende des Spiels dreht die Geschichte noch richtig auf und es wird noch besser, aber je nach Entscheidung auch dramatischer. Ich habe letztendlich das gute Ende erreicht, dafür muss man aber viele Bedingungen erfüllen. Ich bin der Meinung, nur die Hauptquest zu spielen reicht dafür nicht aus. Kommen wir zu einem „Nachteil“ des Spiels: Dem Gendern. Einige der Charaktere im Spiel sind divers. (Für mich persönlich nach wie vor ein schreckliches Wort) Und Ja, es gibt eine Begleiterin im Spiel, die nicht weiß, was sie ist und sich quasi „outet“. Dieses „Hen“ als Geschlecht erscheint anfangs richtig störend und falsch. Aber den Charakter von Taash fand ich persönlich so sympathisch und gradlinig geschrieben, dass mir das nach anfänglichen Problemen einfach total egal war. Also was soll´s. Dragon Age: The Veilguard ist für mich persönlich ein sehr gutes Spiel geworden, welches ich sicherlich nochmal spielen werde. Es ist ein tolles Action-Rollenspiel geworden. Willst Du mehr Rezensionen, oder schreibst Du selbst gerne welche, dann komme zu den Unbeschreiblichen oder folge unserem Kurator .Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Andromeda, bist dus? Es bricht mir das Herz, aber einem Dragon Age Fan würde ich das Spiel nicht empfehlen. Nach 13 Stunden Spielzeit muss ich das jetzt einfach mal loswerden: Zuerst mal: ich bin eine von denen, die seit 10 Jahren auf ein neues DA wartet. Inquisition spiele ich ungefähr ein mal im Jahr zur Herbstzeit. :) Pros Look Das Spiel ist eine absolute Augenweide – wirklich! Es sieht wunderschön aus. Ich lasse meinen Rook oft an Aussichtspunkten stehe und schaue mir erstmal für ein paar Minuten nur die Gegend an. Auch die Charaktere sehen gut aus. Fanservice Einige Bezüge zu vorherigen Games: es wurden z.B. Objekte aus Inquisition wieder eingebaut, wie Statuten oder Wandmalereien, es laufen Nugs rum. Das sind die kleinen Herzwärmerchen, die man auf dem Weg verteilt findet. Aber ehrlich gesagt – das durften wir auch erwarten, oder? Kampfsystem Macht mir total Spaß. Die Kämpfe sind energiegeladen und schnell. Das waren Sie bei mir in DA:I nicht immer. Die Bewegungen fühlen sich butterweich an und bisher kann ich da nicht viel kritisieren. Cons Charaktere Oh je...wo fängt man da an? Ich habe noch nicht alle Companions gefunden aber...was haben sie sich dabei gedacht? Stell dir vor, du gehst in ein Restaurant und der Kellner bringt dir 3 mal Kürbissuppe aus dem gleichen Topf – nur einmal mit Pfeffer, einmal mit Oregano und einmal mit bisschen Salz gewürzt....Vielleicht wird es ja später noch besser aber bisher ist mein Eindruck, als wären die Mitstreiter alle von der gleichen Person mit schlechtem Humor geschrieben worden. Und das ist der nächste Punkt: „Humor“ - kaum ein Satz wird einfach ernst ausgesprochen (obwohl die Weltlage eigentlich gar nicht so witzig ist). Das mochte ich schon an Mass Effekt Andromeda nicht. Dazu die viel zu „moderne“ Sprache, die mich gar nicht erst in die Immersion abtauchen lässt (zur gendergerechten Sprache komme ich noch). Ich will bitte meine „grimmigen Fatalisten“ zurück! Und als der grimmigste Fatalist von allen, Solas, mir kommt mit „Höhöhö, hab ichs doch gesagt...Duh! Nänänä schau wie du da rauskommst“ (fehlte noch ein Dab am Ende) - war bei mir das Feuer aus. Ich mag Rook nicht. Kommt es nur mir so vor, oder ist Rook einfach Ryder im Dragon Age Setting? Ich glaube, die weibliche deutsche Stimme ist sogar die selbe. Vielleicht haben sie ja einfach die Audiodateien von Ryer kopiert und bei Rook eingesetzt. Und wer ist Rook eigentlich? Wieso ist er/sie da? Nur weil Rook jemanden kennt, der jemanden kennt? Nah! Kauf ich nicht! Geschlechtsneutrale Sprache Dragon Age war immer „woke“. Von Rassen und Klassen aller Farben und Geschlechter, gleichgeschlechtlicher Liebe und in DA.I gab es noch Krem (<3). Es fühlte sich für mich aber immer organisch an und stimmig. Du konntest mit Krem und dem Eisernen Bullen darüber sprechen oder es lassen. Find ich super! In Veilguard kannst du eine Transperson spielen und deine Pronomen festlegen. Cool! You do you!. Und auch damit, dass dort „Schurk:innen“ steht, kann ich noch leben. Aber dass ein Geist, dessen Geschlecht man nicht assumen will, als „ders Behütere“ [sic] und mit „hen/hem“ angesprochen wird...dass ein offensichtlicher Mann mit Glatze und Bart im Hauptquartier der Krähen steht und ich die Dialogoptionen „Ihr seid Politikere, oder?“ und „Wer ist diesey Idiote“ habe – das reißt mich komplett aus dem Spiel. Ich habe schon ein Video von einer späteren Sequenz gesehen wo ein Charakter sich entschuldigt, einen anderen falsch gegendert zu haben und uns dann erklärt wird, wie man sich richtig entschuldigt. Gebt uns bitte einfach eine Option im Menü hierfür! Und wenn jemand kommt mit „das ist doch alles Fantasy, da gibt’s auch Wörter wie Qunari oder Eluvian aber über hen wird sich aufgeregt“ - der hat nicht verstanden, worum es geht. Wenn ich ein Spiel spiele, will ich in eine Welt eintauchen und abschalten und mir nicht noch Gedanken über Themen machen, die uns eh überall ins Gesicht gedrückt werden. Welches Geschlecht/Sexualität wohl der Geist haben könnte ist mir doch egal! Schlauchlevel Bisher habe ich eigentlich nur Schlauchlevel gesehen. Ich sehne mich danach, mit meinem Hirsch durch die Westgrate zu galoppieren oder die wunderschönen Smaragdgräber zu erkunden. Zum Erkunden lädt Veilguard jedenfalls nicht ein. Fazit Ich glaube, wir „alteingesessenen“ Dragon Age Fans sind nicht mehr die Zielgruppe. Mir kommt es vor, als wäre das Spiel für Fortnite-Spieler gemacht worden. Großes Hintergrundwissen von den DA Teilen davor ist auch nicht mehr nötig – alles vergessen und eingestaubt. Wer Spaß an kurzfristigem Geschnetzel und flachen Sprüchen hat, der wird Spaß an Veilguard haben. Es sieht ja auch bombe aus und die Kämpfe machen Spaß! Wer sich aber nach tiefgründigen Charakteren, verzwickten Situationen in einer komplexen Welt, die man frei erkunden kann, sehnt, der sollte lieber wieder einen der vorherigen Dragon Age Teile installieren.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.
