
Dragon's Dogma: Dark Arisen
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
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01Über Dragon's Dogma: Dark Arisen
Dragon's Dogma: Dark Arisen verbindet Erkundung einer weitläufigen offenen Welt mit dynamischen Actionkämpfen gegen Monster. Drei KI-Gefährten, die Vasallen, kämpfen eigenständig und können online geteilt oder ausgeliehen werden. Steam-Spieler bewerten das Spiel zu 88% % positiv, bei 37.527 Rezensionen. Die Steam-PC-Version unterstützt vollständige Controller-Steuerung. Englische Sprachausgabe sowie deutsche Oberfläche und Untertitel sind verfügbar.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 2,67 €2024-08-27 · GameBilletBasisspiel · dieselben Einträge wie in der obigen Tabelle; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-13
02Vor dem Kauf
Steuerung
Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung, darunter Xbox-Controller und DirectInput-Gamepads.
Sprache
Englische Sprachausgabe ist verfügbar; die Oberfläche und Untertitel unterstützen außerdem Deutsch.
03Häufige Fragen
Wie funktionieren die Gefährten?
Drei KI-Gefährten, sogenannte Vasallen, begleiten dich und kämpfen selbstständig. PC-Spieler können Vasallen online teilen und ausleihen.
Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es?
Du wählst aus neun Berufungen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Rüstung lässt sich verbessern, und Vasallen können auf deinen Kampfstil abgestimmt werden.
Kann ich allein spielen?
Ja. Die Steam-PC-Version unterstützt Einzelspieler.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der eigenen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl bildet nicht die Gesamtwertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
Dieses Spiel macht es mir nicht leicht, ein Urteil darüber zu fällen. Besonders deshalb, da ich damit eine gewisse Hassliebe verbinde und zu allem Überfluss auch nur einen Daumen nach oben oder nach unten wählen kann. Müsste ich das Spiel für das bewerten, was es zu sein versucht, ein Open-World-RPG, dann müsste ich dem Spiel einen "ungenügend" nach Schulnotensystem vergeben. Es ist mir wahnsinnig schwer gefallen, der Geschichte zu folgen, was überwiegend am allgemein schlechten Questdesign liegt sowie der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und sie präsentiert wird. So würde euch ein gutes Spiel wie Mutti an die Hand nehmen, euch Stück für Stück in die Welt einführen und euch klar sagen, was von euch erwartet wird, in Bezug auf die Hauptgeschichte. Erwartet das bitte nicht von DD:DA. Hier werdet ihr die meiste Zeit im Regen stehen gelassen, während ihr den Großteil der verfügbaren Nebenquests vom Schwarzen Brett abarbeitet, bis ihr per Zufall auf einen NPC stoßt, bei dem die Hauptquest weiterführbar ist. Die Story passt auf einen Bierdeckel, die Questen sind in der Regel beschränkt auf töte 20 Wanninchen, sammle 10 Bierdeckel für Onkel Bob oder sonstige interessante Tätigkeiten, die bei anderen Spielen Achivements darstellen würden. Die Welt ist trotz schlecht gealterter Grafik ansehnlich gestaltet, es macht durch aus Spaß nach den überall versteckten kleinen Geheimnissen zu suchen, aber für ein Rollenspiel reicht das alles nicht wirklich aus. Die Open-World ist am Anfang nur so offen, wie man nicht gegen die Betonwand aus Gegnern rennt, denn Level-Scaling sucht man hier vergeblich. Es gibt drei Hauptklassen, die sich in einige Spezialisierungen und Hybriden unterteilen, wobei letztere nur von eurem Hauptcharakter und nicht von euren Vasallen erlernt werden können. Vasallen sind Brot und Butter eures Spiels, da sie eure Skills ergänzen sollen. Euer Setup lässt sich allerdings nur bedingt optimieren, da ihr nur für euren Hauptvasallen dessen Klasse und Skills bestimmen könnt. Für eure Nebenvasallen seit ihr darauf angewiesen, dass eine Kombi für euch im sogenannten Rift dabei ist, die euch zusagt. Überwiegend stellen sich die KI-Pappkameraden nicht mal so dumm an. Interessant wird es immer dann, wenn ihr von Gegnern vermöbelt werdet und sie in der Pampa stehen und bedröppelt aus der Wäsche schauen. Auch herrlich und immer wieder einen Lacher oder ein lautstarkes Fluchen wert, ist die Vorliebe eurer KI-Begleiter immer dann, wenn sie ihrer Vorliebe frönen, einfach in jeden noch so offensichtlichen Abgrund zu springen. Da macht es noch um so mehr Spaß, dass nur auf einem einzigen Speicherstand gespeichert wird und ihr nach dieser Speicherung feststellt, dass einer eurer Vasallen winselnd im Abgrund liegt, den ihr nicht erreichen könnt, bevor dieser das zeitliche segnet und ihr zum nächsten Rift latschen müsst, um ihn wiederzubeleben. Nun kommen wir zum großen aber, wenn ich das Spiel für das bewerte, was es eigentlich ist: ein Action RPG mit KI-Party und Schulterblick. Das macht das Spiel durchaus unterhaltsam, wenn auch lange nicht perfekt. Besonders die langen Wind-Ups, insbesondere bei Magiern, machen es nicht immer leicht. Doch die zahlreichen kämpfe gegen Gruppen von Gegnern, verstehen durchaus zu unterhalten. Das Hauptaugenmerk liegt hier aber sehr deutlich auf den Kämpfen gegen große und zähe Brocken, wie Drachen, Hydren, Chimären, Zyklopen, Trollen, Golems und Greifen, die ihr zum Teil Stück für Stück oder nur über das treffen an bestimmten verwundbaren Stelllen erledigt. Für den Teil des Spiels finde ich die Bewertungen, die das Spiel abgegriffen hat (zum Teil um die 80%) durchaus berechtigt. Das reicht für mein Empfinden jedoch nicht für ein wirklich gutes Spiel aus. Als Fazit würde ich allen, die nach einem "echten" RPG nach Art der Witcher oder Elderscrolls Reihen suchen: Schaut euch lieber woanders um. Alles in Allem also Daumen runter, obwohl es kein ausschließlich schlechtes Spiel ist, da es keine Daumen seitwärts gibt. Mehr als 65% gibt das Spiel im Schnitt einfach nicht her.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
In Dragon's Dogma übernehmen wir die Rolle des "Erweckten". Zu aller erst muss ich sagen, das der PC-Port super gelungen ist, aus rein technischer Sicht. Das Spiel läuft sehr flüssig auf höchsten Einstellungen und es wurden einige Möglichkeiten zur Anpassung der Grafik zur Verfügung gestellt. Da das Spiel allerdings schon etwas älter ist und noch zu Zeiten von PS3 und Xbox 360 erschienen ist, wurden zwar einige Sachen überarbeitet und angepasst, allerdings sieht man dem Spiel an aus welcher Ära es kommt. Nichts desto trotz, sieht es im Vergleich deutlich besser aus. Anti Aliasing, höhere Sichtweite und bessere Schatten machen da schon einiges aus. Die Texturqualität halte ich für ausreichend gut, allerdings hätten einige Stellen, wie zum Beispiel die Rüstungen etwas höher aufgelöst sein können. Ich denke aber, da werden uns die Modder bald etwas basteln ;) (es gibt derzeit schon am Tag des Release einige ENB Mods) Was das Interface und das ganze Menü angeht, hat sich leider nichts verändert. Mir persönlich macht es nichts weiter aus, da ich es von den alten Versionen noch gewohnt bin. Aber für Leute die es mit Maus und Tastatur spielen wollen, könnten da an andere Zeiten zurückerinnert werden... z.B. TES: Oblivion. Was auch schon ein kleines Fiasko in sachen Menüführung war. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, aber schon ein wenig verschachtelt und unübersichtlich. Mit dem Gamepad lässt es sich allerdings deutlich besser bedienen. Was mir aber besonders gut gefällt ist das Kampfsystem. Am Anfang des Spiels wählt man eine von 3 Laufbahnen, die die Klasse des Charakters darstellen. Krieger, Bogenschütze/Dieb und Magier sind dabei die grundlegenden Klassen. Wenn man nun eine dieser gewählt hat und im Level aufsteigt, dann erhält man je nach gewählter Laufbahn entsprechende Attributspunkte. Der Krieger erhält mehr Lebensenergie und Angriffsstärke und der Magier mehr magische Angriffskraft und Verteidigung, dafür weniger Lebenspunkte usw. Im Laufe des Spiels werden noch weitere Laufbahnen freigeschaltet mit denen man seinen Charakter noch individueller "skillen" kann. Die meisten Klassen besitzen zudem eine Sekundäre und eine Primäre Waffe. Anhand des Kriegers wäre das Schwert und Schild. Nun kann man mit dem Schwert normale einfache und starke Angriffe ausführen, die auch keine Ausdauer kosten. Oder man hält R1 oder RT (je nach Gamepad) gedrückt und schaltet so zu den Spezialattacken um. Das geht bei der Primär- und Sekundärwaffe. Deswegen empfehle ich schon das Gamepad, da es viel praktischer ist. (Wer das PS4 Gamepad nutzen möchten, der kann es zwar auch so benutzen nur sind die ingame Einstellungen des Pads nicht richtig eingestellt. Mit dem Tool "InputMapper" welches eine Xbox Pad vorgauckelt, klappt das aber alles reibungslos.) Man kann aber auch Gegner oder Gegenstände hochheben und werfen. Das klappt bei kleinen Goblins noch ganz gut, bei größeren dann aber nicht mehr. Dafür kann man auf alles was größer als man selbst ist hochklettern. Richtig gelesen, ihr könnt auf Gegner klettern und so zum Beispiel dem Zyklopen direkt ins Auge pieksen ;) Ihr könnt Waffen verzaubern oder verzaubern lassen, mit Öl überziehen und so bestimmte Effekte bei Gegnern verursachen. Im Kampf unterstützen euch sogenannte Vasallen. Am Anfang erstellt ihr zusätzlich zu euerm eigenen Charakter noch einen Hauptvasallen der immer an Eurer Seite kämpft. Zudem könnt ihr noch bis zu Zwei weitere dazukommen lassen, also als Vierer Gruppe umherziehen. Die Vasallen agieren meistens wirklich gut. Sie sammeln nebenbei auch mal Sachen für einen ein, oder geben Euch Tipps zu gewissen Gegnern oder auch an interessanten Orten. (Man kann das auch ausstellen, das die einem nicht alle 10m das selbe erzählen) Der Inventarplatz jedes Charakters ist begrenzt und je nach Auslastung verhält sich auch die Bewegung anders. Langsameres Rennen und erhöhter Ausdauerverbrauch wären solche Dinge. In Gasthäusern kann allerdings alles mögliche eingelagert werden. Gegenstände können darüberhinaus im Inventarmenü auch kombiniert werden und somit auch nützliche Dinge erstellt werden. Man kann aber nicht nur seinen Kram dem Gastwirt in die Hand drücken, sondern auch übernachten und bei ihm/ihr Fähigkeiten erwerben. Allerdings nicht über die Spielwährung "Gold" sondern über Disziplin-Punkte die ihr nach erfolgreichen Kämpfen erhaltet. Es gibt dafür neue Attacken für das Schwert, Bogen, Dolch, Stab, Schild usw. und permanente Boni wenn die gewählte Laufbahn ein bestimmtes Level erreicht hat. (unabhängig vom Spielerlevel) Ausrüstungen können bei einem Schmied verbessert werden. Dafür benötigt man je nach Aufwertung Gegenstände die ihr von Gegnern erhalten könnt. Die Story ist eine leicht bessere Standardkost, die teilweise aber gut insziniert ist. Es gibt zudem massig Nebenaufgaben und auch solche die nur an bestimmten Tages oder Nachtzeiten zu erfüllen sind. Gold und Erfahrung sowie Items stellen die Belohnungen dar. Das Spiel kann einem viele Stunden Spaß bringen, der Anfang kann aber wirklich holprig sein und sich ziehen. Bis man sich an die grundlegenden Mechaniken gewöhnt hat. Die große Welt lädt schön zum erkunden ein :) MfG ALP Hier gibts das erste Video dazu: (etwas über eine Stunde) https://youtu.be/8UeLWy2Ars8Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dragon's Dogma: Dark Arisen ist eines dieser Spiele, deren Feature-Auflistung sich für viele Gamer nach einem "must have"-Titel anhören, dessen Trailer eine gewisse Spannung aufbauen, dessen Hype man sich kaum entziehen kann... aber bei dem letztlich vieles deutlich mehr Schein als Sein ist, da man hinter jedes dieser herausragend klingenden Merkmale ein "aber" setzen muss. Story Die Hauptgeschichte findet auf einem Bierdeckel problemlos Platz. Die Inszenierung selbiger ist... nein, anders... stellt euch eure absolute Lieblingsserie im TV vor... und jetzt denkt an einen dieser "in nur 15 Sekunden geht es weiter"-Werbespots. Genau dieser Werbespot vermittelt seinen Inhalt glaubwürdiger, spannender, logischer und authentischer als es DD:DA in seinen besten Momenten schafft. Die Dialoge reichen von "klischeebeladen-langweilig" über "völlig belanglos" bis zu "und was willst du mir jetzt eigentlich damit sagen?" und schaffen es keinesfalls, ebenso wenig wie die nur minimal besseren, spärlich verteilten Videosequenzen, so etwas wie Spannung aufzubauen und der Hauptplot hat dazu noch Logiklücken so groß wie der atlantische Ozean. Questdesign Die meisten Nebenquests erhaltet ihr von Anschlagtafeln - etwa 85%. Diese kommen im Normalfall gänzlich ohne jede Story aus. Die anderen 15% gibt es bei NPCs mit einem hübschen Ausrufezeichen über dem Kopf. Diese versuchen zumindest meist eine kleine Geschichte rund um die Aufgabe zu erzählen, aber... nun ja. Beide Questarten - und eigentlich auch die Hauptquest - haben gemein, dass es sie ausschließlich in 3 strikten Variationen gibt: 1. Suche und bring mir Item yx! 2. Töte (Anzahl) beliebiger Gegner oder Boss! und 3. eskortiere mich an Ort abc. Wenn ihr jetzt an ein 15 Jahre altes MMO denkt, liegt ihr damit nicht so verkehrt. Aber gut, wenn die Story schon zum Vergessen und das Questdesign ziemlich unterirdisch ist, reißt es bestimmt das Gameplay wieder raus... Kampf Das stark auf reine Action fokusierte Kampfsystem macht mitunter Spaß. Als Magier ist zwar, aufgrund der Aufladedauer von Zaubern, alles ein wenig langsamer, aber als Nah- oder Fernkämpfer ist das Tempo schon recht hoch. Das Finden und Ausnutzen der Schwachstellen stellt allerdings quasi auch die einzige taktische Herausforderung dar. Das Klettern an/auf Gegner - vorwiegend Bosse - um bestimmte Körperregionen zu zerstören, worauf diese dann in ihrem weiteren Kampfverhalten reagieren (ein fliegender Gegner, dessen Flügel zerstört sind, wird beispielsweise nicht mehr fliegen) ist durchaus unterhaltsam. Dafür sieht es aufgrund der sonderbaren Animationen oft seltsam aus und Clippingfehler sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Ein aktives Blocken oder Ausweichen ist leider nicht vorhanden - letzteres gibt es allerdings als Skill für Schurken. Die Gegnertypen sind in ihrer Anzahl eher überschaubar und ihre KI ist doch sehr beschränkt. Der Schwierigkeitsgrad reguliert nur die Lebenspunkte und den ausgeteilten Schaden, nicht wirklich das Kampfverhalten der Gegner. Er wird in DD:DA vorwiegend durch hohe Lebenspunktzahlen erreicht, die es gilt, mühsam stückchenweise "runter zu prügeln", durch eine sehr hohe Respawnrate, die dafür sorgt, dass nach kürzester Zeit die gerade erst zur Hälfte gesäuberte Höhle wieder vollständig bewohnt ist und nicht zuletzt durch unglaublich dumme Begleiter... womit wir auch beim nächsten Punkt sind... Vasallen (Pawns) Das Herzstück von DD:DA ist das Vasallensystem. Jeder Spieler erstellt, neben seinem eigenen Charakter, auch noch einen Vasallen und kann dazu zwei weitere Vasallen anheuern, so dass insgesamt eine idealerweise möglichst ausgeglichene Vierergruppe entsteht. Der Clou ist, dass dieser selbst erstellte Vasall von anderen Spielern ausgeliehen werden kann. Neben etwas Geld, einem Gegenstand und einer mehr oder minder nützlichen Bewertung erhält der Vasall so auch Wissen - primär über Orte (so kann es durchaus passieren, dass ein mit der Quest schon bewanderter Vasall die Führung übernimmt und die Gruppe zum Questziel führt) und Gegner (bei denen er die Resistenzen und Anfälligkeiten dann bereits kennt und idealerweise danach handelt). Das klingt alles super, scheitert aber nicht nur an den beschränkten Einflussmöglichkeiten des Spielers auf diese Begleiter (mehr als "geht da hin", "wartet hier" und "helft mir" hat man als Optionen nämlich nicht) sondern vor allem an ihrer absolut unterirdischen KI, die schon Party-RPGs vor 20 Jahren deutlich überboten haben. Sicher, einige Dinge, wie das Looten im Kampf oder das als Fernkämpfer auf Nahkampfdistanz gehen, kann man ihnen abgewöhnen ("Erziehungsstuhl", spezielle Tränke), andere Dinge wie das minutenlange Springen von Klippen zum Beispiel, bleiben. Oder die Unfähigkeit im Kampf, die dann schon einmal darin resultiert, dass der Magier schreit, der Gegner wäre gegen Feuer empfindlich, selbst mit etwas Glück sogar Feuerbälle verschießt... aber die Waffen der anderen Gruppenmitglieder lieber mit einem Eiszauber verzaubert. Oder das der Bogenschütze energisch in sicherem Abstand auf einen Gegner schießt - nur leider nicht bedenkt, dass sich zwischen ihm und dem Gegner ein haushoher Felsen in der Sichtlinie befindet. Oder das alle Vasallen ständig seelenruhig in Angriffen, die Flächenschaden verursachen, stehen bleiben. So gewinnen die Kämpfe, die im Regelfall darauf ausgelegt sind, von einer ausbalancierten Vierergruppe erledigt zu werden, mitunter eine höhere Schwierigkeit, als sie eigentlich haben sollten. Und man kann als Spieler absolut nichts dagegen tun. Charakterentwicklung Nicht viel Außergewöhnliches an dieser Stelle. Man kann als Spieler aus 9 Klassen/Spezialisierungen (3 Grundklassen, 3 spezialisiertere Klassen, 3 Mischklassen, für Vasallen nur die 3 Grundklassen) wählen und jederzeit zwischen ihnen wechseln. Jede Klasse hat einige aktive und einige passive Fertigkeiten (passive Fertigkeiten kann man bei einem Klassenwechsel auch mit der neuen Klasse nutzen), die durch erreichte Ränge in der jeweiligen Klasse freigeschaltet und dann für Disziplinpunkte gekauft und aktiviert werden können. Zur Nutzung dieser Skills steht eine begrenzte Anzahl von Slots zur Verfügung. Attribute erhöhen sich bei einem Stufenaufstieg automatisch auf Basis der gewählten Klasse. Allerdings ist der Einfluss des gefundenen, gekauften oder im umfangreichen, aber oberflächlichen Craftingsystem erhaltenen Equipments letztlich eh deutlich Größer als der von Attributsverbesserungen durch Levelaufstiege. Weltdesign Vorwiegend streift man an grünen Wiesen und Bergen vorbei, sonderlich viel Abwechslung wird in der ansonsten recht ansehnlichen Landschaft also nicht geboten. Die Dungeons sind meist ganz nett. Die Welt wird oft durch nicht überquerbares Wasser, nicht erklimmbare Berge oder auch unsichtbare Wände limitiert. "Natürliche" Hindernisse wie besonders starke Gegner in bestimmten Gebieten schränken die freie Erkundung zusätzlich ein. Technik Okay, das Spiel ursprünglich schon 2012 auf Konsolen erschienen... allerdings ist die Grafik auch für 2012 schon ziemlich unterdurchschnittlich und erinnert eher an 2008. Die Texturen sind unscharf, die Animationen schlecht und hakelig. Die Sprachausgabe ist immerhin okay, die Musik sogar gut. Ein Technikwunderwerk braucht man hier aber keineswegs erwarten. Fazit Fast nichts, was dieses Spiel als Besonderheit bietet ist auch letztlich gut umgesetzt worden. Ich verstehe, dass viele Spieler, so auch ich, an den Kämpfen (insbesondere den Bossfights) einen gewissen Reiz finden können und hätte vermutlich allein dafür einen "Daumen zur Seite gegeben". Da es diesen aber hier nicht gibt und DD:DA letztlich jetzt schon die Enttäuschung des Jahres (insbesondere für den Rollenspieler in mir, der gute Stories liebt) ist, bleibt somit nur ein Daumen nach unten. Grind-Simulator.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ein großartiges Spiel. Und das obwohl eigentlich die meisten Aspekte eher schlicht sind. Die Geschichte sticht nicht besonders heraus, die Charaktere sind nicht besonders prägnant und auch die Charakterbuild-Elemente sind nicht überragend komplex. Auch die Spielwelt ist, verglichen mit dem was z.B. Elder Scrolls so bietet, eher klein. Warum empfinde ich es also als ein großartiges Spiel? Weil Dragons Dogma es schafft, vielen Dingen die ich an anderen Spielen liebe auf eine Weise ähnlich zu sein und zugleich etwas völlig eigenes daraus zu machen. Ich liebe es Quests abzuarbeiten, komme mir aber manchmal fast veralbert vor, wenn Spiele versuchen einer simplen "Sammel 30 XY" eine epische Bedeutung beizumessen. Hier ist es nicht so. Im Gegenteil, ich kann Objekte mit in den nächsten Spieldurchlauf nehmen und, wenn ich will, Quests einfach annehmen und direkt wieder abhaken. Ich liebe beispielsweise Dark Souls für seine Kämpfe, die sich aber dennoch immer eingrenzend anfühlen. In Dragons Dogma kann ich Gegner packen und werfen, Zyklopen auf den Rücken klettern, auf Beine einschlagen um den Gegner zu Fall zu bringen und selbstverständlich sorgen 10 Pfeile auf einmal im Auge beim Gegner für Verwirrung. Die "kleine" Spielwelt fühlt sich nicht im geringsten so an. Nirgendwo gibt es eine Textnachricht "Du kannst hier nicht weiter gehen". Ein Ort der wichtig aussieht, aber wo nichts passiert? Abwarten, manche Quests sind nur in bestimmten Spielabschnitten verfügbar, oder von deinem Verhalten abhängig. Schnellreisen? Ja, da manche Wege schon recht lang sind bieten sie sich an. Und ICH entscheide wo ich sie gerne setzen möchte. Ich kann nicht ständig überall hin reisen, aber ich kann entscheiden welche Wege ich mir verkürzen möchte. Zu guter letzt die Charakterentwicklung. Dragons Dogma schafft es einen Mittelweg zu finden der jeden zufrieden stellen sollte. Sowohl ein simples und Einsteigerfreundliches Fähigkeitensystem, dass es dir erlaubt alle Klassen auszuprobieren, fast jederzeit zu wechseln und trotzdem das Spiel gut zu beenden. Man hat kaum das Gefühl sich "verskillt" zu haben. Gleichzeitig geschieht aber im Hintergrund die eigentliche Charakterentwicklung die jene belohnt, die sich mit ihr auseinandersetzen wollen. Verbringe ich viel Zeit als starker Krieger, wird mein Charakter physisch stärker sein. Das hat zur Folge, dass mein Charakter am Ende der 200 Stufen deutlich mehr einstecken kann, mit magischen Talenten dafür etwas weniger austeilt. Diese Freiheit wird dadurch komplettiert, dass man sich jederzeit neue passende Begleiter wählen kann, die der jeweiligen Aufgabe, oder meiner eigenen Klasse, zuträglich sind. Dragons Dogma macht Spaß. Es ist ein eigenständiges Spiel das viel zu bieten hat und auf jeden Fall einmal ausprobiert werden sollte. Achja, ehe ich es vergesse. Dark Arisen und damit die Insel Finstergram sind ein sehr fordernder DLC. Es bietet jenen, die sich nach mehreren Spieldurchläufen "unterfordert" fühlen eine völlig neue Herausforderung. Es ist schwierig, es soll schwierig sein, aber es ist mit etwas Durchhaltewillen durchaus zu meistern.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Durch die vielen positiven Steam Bewertungen, könnte man meinen, es handelt sich um einen Toptitel. Man sollte sich davon aber nicht täuschen lassen. Es handelt sich bestenfalls um ein höchstmittelprächtiges Spiel. Hier mal die Punkte, die zu meiner negativen Bewertung führen: Vasallen leveln nicht mit, sie regenerieren auch keine HP nach den Kämpfen. Man muss sie zwangsläufig austauschen. Party Feeling kommt bei mir da keins auf. Wenn man einen Vasallen entlässt, kann man ihn noch mit Sternen bewerten und etwas schenken. Was das bringen soll, keine Ahnung (Pseudo MMO Feeling?). Elemente die die Welt nicht braucht. Die Gespräche zwischen den Vasallen/Hauptcharakter (manche Leute führen die hier echt als Pluspunkt auf), dabei sind diese an Banalität nicht zu überbieten. Ohh hier sind 2 Wege, wir sollten die Karte prüfen. Manchmal gibt es einen nützlichen Kampftipp, das wars dann aber auch schon. Wer Dragon Age oder Kotor gespielt hat, der weiß, wie gut so was gemacht werden kann. Die Laufwege sind ein Ärgernis, zu lang, zu häufig hin und zurück. Ein Mount hätte dem Spiel absolut nicht geschadet. Immer wieder die gleichen Gegner, an den gleichen Stellen! (Viele Wölfe, viele Banditen, viele Goblins, paar Harpien). Wölfe bekämpft man wirklich ständig, die dürften zwischenzeitlich schon vom Aussterben bedroht sein. Ein absoluter Immersionskiller, so was wirkt einfach immer extrem deplaziert und unglaubwürdig.Dazu tauchen dann auch noch auf den Wegen immer wieder die gleichen Steinfallen auf. Speichersystem auch ein Krampf für PC Verhältnisse (kein Quicksave). Nebenquests in bester MMO Manier (Da sollte man es lieber lassen und den Fokus auf die Hauptquest legen). Töte xx bla, zur Abwechselung dann noch paar Eskortquests. Diese Aufgaben hängen dann an einem schwarzen Brett aus, weil natürlich jede Person solche Aufträge erteilen würde. (Töte 45 Skelette, es müssen genau 45 sein, sonst finde ich keinen Seelenfrieden) Bosskämpfe Ja, man kann an ihnen hochklettern, das ist dann halt auch zu 90% schon die richtige Taktik. Oh und natürlich wieder rechtzeitig abspringen ;) Gibt noch einige weitere negative Punkte: Menüs, Interface, Story. Aber das Ganze soll ja nicht den Rahmen sprengen. tl;dr Das Spiel hier ist quasi Dragon Age für Arme. Wie das Spiel derartig hoch bewertet werden kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Lt. globalen Achivements schaffen es auch nicht sehr viele Leute bis zum Ende. Wesentlich bessere Alternativen: Skyrim, Dragon Age, Witcher, Dark SoulsMehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach über 40 Stunden erlaube ich mir jetzt mal ein Urteil. Den Einstieg in das Spiel fand ich ziemlich zäh. Die erste große Hürde ist das erlernen des Mircomanagements hinter der Charakter und der Inventarverwaltung. Die Menüführung ist erstmal alles andere als eingänglich. Ich hab bis jetzt noch nicht begriffen wie das mit den Hotkeys und deren Belegung funktioniert :). Ich versuche mal ein Paar Pros und Cons zusammen zu fassen: Pro: - riesige Welt, wenn man in der Ferne Gebäude sieht kann man sich sicher sein das man dort auch hin kommt. - gemessen am Alter immer noch sehr schöne Grafik - Wege zu Quests und Zielen fühlen sich wie eine Reise an - Abseits der Wege wird man für Neugier und Forscherdrang belohnt. - das Kampfsystem macht sehr viel Spaß. Das klettern auf rießige Monster um deren Weakspots zu erreichen ist oft sehr fordernd. Man hat nach dem Kampf wirklich das Gefühl etwas "Großes" ;) geleistet zu haben. - die Gefährten tragen durch ständge Unterhaltungen und Kommentare zur Situation zur Immersion bei. Manchmal kennen Sie schon Teile der Aufgeben und weisen einem zB. den Weg dort hin. Contra: - :) die langen Wege......eine Reise welche mehrmals gemacht werden muss wird mit der Zeit öde. - Menüführung, diese ist mir viel zu verschachtelt. (Ich mag Micromanagement wenn es Übersichtlich ist) - Gerade in der Hauptstadt Gran Soren wirken einige Stadteile unbelebt, hier hätte ich mir mehr Läden Leute und Gewusel gewünscht. - Das Inventar ist ruck zuck voll und mann kann nichts mehr tragen (könnte auch an mir liegen ;) ) - Es gibt vor allem unter den Aufgaben von den Anschlagtafeln sehr viele 08/15 Samme x von diesem oder töte x von diesem Quests, welche zumindest ich nicht als sehr unterhaltsam empfinde. Alles in Allem überwiegt ganz klar ein sehr guter Gesamteindruck. Ich mag das Spiel wirklich. Ich spiele seit über 20 Jahren Rollenspiele am PC, und war noch nie ein Fan von JRPGS. Ich bin wirklich mit sehr gemischten gefühlen an das Spiel gegangen und wurde wirklich positiv überrascht. Die Entwickler haben auf den knallbunte (mirpersönlich oft zu albernen) JRPG Style verzichtet, und sich an eher westlichen Spielen orientiert. Vielen Dank dafür, jetzt kann ich doch noch ein JRPG spielen :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Kann ein positives Feedback zu diesem Spiel nicht nachvollziehen... Hier mal meine Bewertung des Spiels: Positiv: + Die Spielwelt ist groß/ Städte sind auch wirklich große Ortschaften und keine Fischerdörfer mit nur zehn Einwohnern. + Kämpfe gegen große Monster, die Stärken und Schwachstellen haben, auf die man aufspringen kann und denen man Teile abschlagen kann (größtes Argument FÜR das Spiel) + Charaktergestaltung und -anpassung. Negativ: - keine echte Schnellreise zwischen den aufgedeckten Orten (obwohl es diese Möglichkeit grundlegend ja im Spiel gibt...über seltene Reisesteine). Dadurch wird das durchforsten der Spielwelt zu einer künstlich verlängerten 'Arbeit' - das Kampfsystem scheint anfangs erfrischend anders zu sein, jedoch sind die Animationen irgendwann immer die gleichen und die Kämpfe gegen kleinere Gegner werden schnell zur belastenden Wiederholung... - kleine Gegner erscheinen ständig neu und wann immer man durch die laaaaaaaaangen Wege der Spielwelt laufen muss (keine Schnellreise) verschwendet man viel zu viel Zeit mit den immer wieder gleichen Kämpfen, weil man keine Region jemals wirklich von Monstern befreit - bis wir also mal einen neuen Inhalt sehen, schlagen wir uns stundenlang durch die gleichen Feinde - erhaltene Items sind meist Plunder den man am besten verkauft und so gelangt man schnell zu seeeeehr viel Gold - doch existieren neben Heilmitteln keine wirklich sinnvollen Items, die es zu kaufen lohnen könnte... schnell hat man seine ideale Waffe so verbessert, dass man kaum noch besseren Kram findet...wozu brauche ich also noch das ganze Gold?.... Das alles ließe sich ja noch verschmerzen...Jetzt aber zu den größten Schwächen --- die 'Story' und die 'Charaktere' dieses Spiels sind so inhaltsleer und bedeutungslos wie in Tetris.... --- Missionen haben keinen sinnvollen Gehalt (töte 45 Hasen), sind mit immenser Laufarbeit verbunden...und belohnen nur mit weiterem Geld und Erfahrung (wovon man ja schon genug bekommt) jedoch nie mit einem tiefsinnigen Dialog oder einem humorvollen Scherz auf den Lippen. --- völlig leblose und überhaupt nicht glaubwürdige Spielwelt, in der es keine wirklichen Probleme oder Lösungen gibt... Dragons Dogma stellt damit eine gewaltige Sandbox für diejenigen dar, die gerne stundenlang auf diverse große und kleine Monster einschlagen. Wer diese Tätigkeiten jedoch im Rahmen einer Geschichte erwartet, die dem Ganzen einen Sinn verleiht, der wird hier bitter enttäuscht. Daher ist das Spiel für ein oder zwei Kämpfe gegen große Monster mal ganz unterhaltsam, darüber hinaus werden jedoch nur Spieler Freude an diesem Werk haben, die keinen Sinn, keine Story, keine Charaktere und keine Entscheidungen in einem Spiel benötigen, sondern sich mit der endlosen Wiederholung von immer gleichen Tastenkombinationen zufriedengeben. Mir ist das Spiel daher zu stumpf, zu faul inszeniert, zu einseitig und es ist so denkwürdig wie das Naseputzen. Habe gelesen, dieses Spiel sollte ein Konkurrent für Skyrim sein? Hahahahahahahaha. Für 3-4 Euro kann man dieses Spiel mal beschmunzeln. Wer zu viel Zeit in seinem Leben hat und den Kopf mal völlig ausstellen will, während er mit immer wieder gleichen Tastenkombinationen so seine bösen Monsterchen klatscht, die nach 5min wieder an der gleichen Stelle erscheinen...., der kann hier vielleicht noch zugreifen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dragon´s Dogma: Dark Arisen Review Entwickler: CAPCOM Publisher: CAPCOM Weitere Spiele des Entwicklers: Street Fighter, Resident Evil, Bionic Commando (Aufgrund des doch langen Names, kürze ich mit DDDA im Text unten ab) Dragon´s Dogma: Dark Arisen ist ein Action-RPG in einer offenen Spielwelt. Das Spiel wurde am 22. Mai 2012 für die Playstation 3 erstmals veröffentlicht und die Erweiterung Dark Arisen ein Jahr später am 26. April 2013. Die Portierung von Konsole auf PC ist Capcom im Großen und Ganzen gut gelungen, aber man merkt DDDA an, dass es ursprünglich ein Konsolenspiel war. Die Grafik wirkt trotz Überarbeitung veraltet und die Menübedienung ist auf die alte Konsolengeneration zugeschnitten. Wer jetzt denkt: "Na toll, der meckert ja schon im Vorwort..." dem muss ich schreiben: "Ja, aber!", den außer dieser Mängel, bin ich von DDDA vollkommen überzeugt, wie auch schon damals auf der PS3. Die Story Als Erweckte oder Erweckter wird man nach dem tollen Intro in die Welt entlassen. Die Story ist leider ein Schwachpunkt von DDDA, obwohl die Ausgangssituation spannend ist und Lust mehr macht, verliert man sich aber in den unzähligen Nebenquests, so vergisst man schnell, was in der Hauptquest gerade geschehen war und was man eigentlich machen muss. Trotz dem Spannungsschwachpunkt kann man immernoch sagen, dass die Story sehr gut geschieben ist und ein paar besondere Ereignisse für den Spieler bereithält. Die Grafik Wie im Vorwort schon beschrieben ist die Grafik von DDDA ziemlich angestaubt und bei weitem nicht mehr aktuell. Die Texturen wirken bei näherer Betrachtung wie Pixelbrei und auch die düster angehauchte Spielwelt sieht nicht sehr einladend aus, da stehts ein Grauschleier über der Spielwelt liegt. Ja man könnte meinen, die Entwickler sind mit den Farben sparsam umgegangen, um eine düster Welt zu erschaffen, was Ihnen auch über weite Strecken gelungen ist, aber dies sieht nicht sehr ansehnlich aus, trotz Überarbeitung. Trotzallem spielte die Grafik bei meiner Kaufentscheidung keine große Rolle, den ich hab DDDA auf der PS3 gerne gespielt und das nicht wegen der Grafik. Das Gameplay Am Anfang steht die Charaktererstellung, die sehr umfangreich ausfällt und einem viele Freiheiten lässt. Nach der Hauptcharaktererstellung erstelllt man sich noch seinen Hauptvasallen, mit dem man immer unterwegs ist. Zusätzlich zum Hauptvasallen kann man in der Vasallengilde noch 2 weitere Damen oder Herren zur Unterstützung mitnehmen. Ob als Krieger, Schütze oder Magier, die Kämpfe von DDDA sind immer herausfordernd und teilweise sehr schwer, vorallem wenn man mittem im Wald einem Wyvern über den Weg läuft, der auch noch mehrere Level über einem ist. Was machst man in solch einer Situation? Genau! Neu laden.....nein natürlich nicht, man nimmt die virtuellen Beine in die Hand und kommt wieder, wenn man sich besser ausgerüstet und weiter aufgelevelt hat. Mit jedem Levelaufstiegt wird der Charakter spürbar stärker und kann die unterschiedlichsten Skills erlernen. Die Auswahl an Skills ist zwar nicht sehr groß, doch man kann, gegen eine kleine Gebühr, seine Spezialisierung bestimmen oder komplett ändern. So kann der Magier etwa zum Erzmagier aufsteigen und bessere Fähigkeiten erlernen. Oder wenn Ihr keinen Lust mehr auf Feuerbälle habt, wie wäre es dann, wenn Ihr doch das Schwert oder den Bogen nehmt? Der Vorteil besteht darin, Ihr könnte alles mal ausprobieren ohne das Spiel neu anfangen zu müssen. Zum Kampfsystem ist noch zu sagen, dass man sich auch an großen Gegner hochklettern kann, dass ist hilfreich wenn man zum Beispiel einem haushohen Troll begegnet. Aber man kann auch kleinere Gegner, wie Goblins festhalten, sodass die Vasallen ihnen den Rest geben können. Kleiner Spaß am Rande, selbst Bürger von Gransys lassen sich "fangen", aber das siehen die Wachen leider gar nicht gerne..... Die Spielwelt Die Welt von DDDA, Gransys, besteht aus dem Anfangsort Kassardis und der Hauptstadt Gran Soren . Zusätzlich gibt es natürlich noch andere Orte, wie den Mondsichelpass oder Die Klippen von Berta, aber die meisten Händler und Questgeben findet man in den beiden Städten. Da die Spielwelt von schon sehr groß ausfällt, haben die Entwickler ein Schnellreisesystem eingebaut. Das Schnellreisesystem umfast am anfang nur 2 Orte, will man nun einen weiteren Ort in System integrieren, so muss man ein Zielkristall an diesem Ort plazieren, leider sind die Kristall sehr rar und gut versteckt, was euch sehr viele Laufwege bescheren wird und immer durch die gleichen Gebiete wieder und wieder reisen, kann auf Dauer ganz schön anstregend sein, weil manche Gegner auf wieder zurückkehren. Viele Orte bieten einem aber auch eine einmalige Stimmung, etwa die beklemmende Stimmung am Lager oder das lustige Treiben auf dem Marktplatz der Hauptstadt, jeder Ort hat seinen eigenen, besonderen Reiz. Quests, Crafting und Umfang Die Quests von DDDA sind meistens Hol-und-Bring-Aufgaben , die ich aber nie als störrend empfand, da auf dem Weg zum Questsziel alles passieren kann. Außerdem werden ca. 90% aller Quests sehr gut belohnt, und wer will würde den schon ein goldenes Breitschwert nicht, gegen ein Krokodilgeldbörse tauschen? Trotz guter und seltener Questbelohnungen und vieler Beute, sollte man ein Auge auf das Craftingsystem haben, hier lassen sich die eigene Rüstung und die Waffen aufwerten und man kann verschiedene Inkredenzien kombinieren, was zu vielerlei Gegenständen führt. Auch Tränke lassen sich sehr gut selber herstellen, was die Kosten für die Abenteuer senkt. Hat man keine Lust auf sammeln, so kann man viele Craftingitems und Tränke einfach in der Stadt kaufen, aber mal ehrlich, das ist ein Rollenspiel und jeder der RPG´s mag, der lootet auch gerne, oder? ;) Der Umfang des Spiels kann aufgrund der vielen Quests varieren. Wenn man einfach nur der Hauptquest folgt, so schätze ich die Spielzeit auf 35-50 Stunden, verliert man sich aber in den Quests und erliegt der Sammelsucht, so sind bis zu 100-150h Stunden wahrscheinlich keine Seltenheit. Fazit: Dragon´s Dogma Dark Arisen ist eine Perle unter den Rollenspielen. Zugegeben, es ist nicht mehr alt zu schön und die Zugänglichkeit lässt zu wünschen übrig, sowie auch die Menüführung, aber wer sich auf das Spiel einlässt, der wird mit einem tollen Kampfsystem, einer guten Story und vielen Stunden Spielspaß in einer düsteren Welt belohnt. Der Preis von 30 € ist meiner Meinung, für mehr als 50 Stunden, gerechtfertigt. Wer nicht frustresistent ist und keine Lust hat, sich in ein Spiel etwas einzuarbeiten, der ist bei DDDA an der falschen Adresse, alle anderen können hier bedenkenlos zugreifen. Geschrieben am 21.07.2016, ShadowMehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich liebe Open World RPGs, aber mit Dragons Dogma bin ich trotz der vielen positiven Stimmen nicht warm geworden. Die Welt ist viel zu klein und besteht auch noch zur Hälfte aus engen Schläuchen, dadurch kommt man bei den repetetiven Sammel- und (nervigen) Geleitschutz-Aufgaben ständig an den gleichen Stellen vorbei, wo jedes mal die selben Gegner lauern. Das Kampfsystem gibt sich komplex, aber am Ende hämmert man doch nur die effektivsten Skills im Dauerfeuer auf die immergleichen Gegnertypen. Einzig ein paar Dungeons bieten eine nette Abwechslung vom ewigen Quest und Gegnergrind, nur leider ist interessantes Loot generell selten und auch sonst gibt es wenig Spannendes zu entdecken. Mit 35 Stunden habe ich DD mehr als genug Zeit gegeben mich zu überzeugen, aber mit jeder Spielstunde wurden die Schwächen des Spiels deutlicher und meine Motivation geringer. Ich habe fast alles gesehen was das Spiel zu bieten hat und trotz einiger guter Ideen ist es mir zu wenig, um eine Empfehlung aussprechen zu wollen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind eine archivierte Momentaufnahme, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.