

Europa Universalis IV
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.
























01Über Europa Universalis IV
Führe eine Nation durch vier Jahrhunderte, vom Spätmittelalter bis in die napoleonische Ära. Gestalte ihr Schicksal mit Diplomatie, Handel, Krieg und dem klugen Einsatz monarchischer Macht. Steam-Spieler bewerten das Spiel zu 86%% positiv bei 91.694 Rezensionen. Die Steam-PC-Version bietet Einzelspieler, Mehrspieler und Koop.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 0,00 €2023-08-12 · Epic Game StoreGrundspiel · dieselben Daten wie in der obigen Grafik; USD-Preisverlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Englisch | Ja | — | — |
| Deutsch | Ja | — | — |
| Französisch | Ja | — | — |
1 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Spanisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Spielmodi
Steam führt Einzelspieler, Mehrspieler und Koop auf. Auch plattformübergreifender Mehrspieler ist angegeben.
Abo-Details
Das optionale Erweiterungsabo setzt das Grundspiel voraus und wird im Spiel auf Steam unter Windows abgeschlossen. Es verlängert sich monatlich automatisch, bis es gekündigt wird.
03Häufig gestellte Fragen
Welchen Zeitraum umfasst Europa Universalis IV?
Die Kampagne erstreckt sich über vier Jahrhunderte, vom Spätmittelalter bis zur napoleonischen Ära.
Was lässt sich als Herrscher verwalten?
Diplomatie, Handel, Krieg, die Entwicklung des Landes und Forschung gehören dazu. Die Fähigkeiten des Monarchen beeinflussen das Entwicklungstempo.
Kann ich das Startdatum wählen?
Laut Beschreibung kannst du vor der Renaissance beginnen oder ein Datum innerhalb des Kampagnenzeitraums wählen.
“Four centuries of world history rebuilt as a hands-on sandbox — a grand-strategy evergreen as deep as it is demanding”
Unser Fazit
Add it all up and Europa Universalis IV stands as one of the defining achievements of grand strategy — a game whose depth and difficulty are inseparable, and whose particular trick of turning four centuries of world history into a playable sandbox still has no real equal more than a decade on.
A genre benchmark that refuses to age out

Released in 2013, it remains busy and beloved well into its second decade — the acknowledged evergreen of its category, the title other grand-strategy games are still measured against. The numbers tell the story plainly: tens of thousands of Steam reviews, an 87% positive rating, millions of owners across the years, a Metacritic score of 87, and a shelf of period accolades that includes the 2013 awards for best strategy and best historical game, alongside editors' picks from across the press. Those are not the marks of a game that merely launched well; they are the marks of one that kept earning its place.
Few titles of any kind stay this alive this long, and almost none in a genre this demanding, where the barrier to entry alone might be expected to thin the ranks year by year. Instead the opposite happened: the player base compounded, taught itself, wrote the guides, built the mods, and kept the servers busy. That endurance is not nostalgia and it is not inertia. It is the mark of a design that people are still actively choosing to spend their evenings inside, a full decade after it first asked for them.
Who it is for, and who should steer clear

Be clear-eyed about the fit, because it is an unusually sharp one — sharper than for almost any other game worth recommending. This is a title for people who love history not as backdrop but as substance, who are genuinely happy to sink a hundred hours and more into a single world, and who find real joy in calculation, in weighing one option against another, in the slow and patient craft of running a state across generations. For that specific player, the one who reads a tooltip and feels a small thrill rather than a wave of fatigue, Europa Universalis IV is close to a perfect object — a game that gives back exactly as much as it asks, and asks a great deal.
For everyone else, the honest advice is to look elsewhere. If you want gorgeous visuals, twitch-fast action, or something you can pick up and enjoy in an evening without a tutorial marathon, this will frustrate more than it rewards. The brutal learning curve and plain graphics are not flaws to apologise for so much as the natural shape of a game pointed squarely at the hardcore. Knowing which side of that line you fall on matters more here than for almost any other title.
Its place in the line, and whether anything has caught it
Within Paradox's historical universe, Europa Universalis IV is the load-bearing pillar. It is the benchmark predecessor that the studio's other grand-strategy games are quietly measured against, and chronologically it is the bridge between the medieval era its sibling covers and the industrial age that comes after, sitting at the centre of a shared timeline of human history rendered as playable systems. A direct successor, Europa Universalis V, was announced in 2025, which makes right now the natural moment to take the full measure of the fourth game's long reign before its heir arrives to claim the throne.
And the verdict on that reign is striking. In all the years since release, with all the strategy games that have come and gone, no one has managed to replicate what this game does — emergent history grown from a real map and a dozen interlocking systems, a different world written every single time you play. Plenty of titles are prettier, plenty are faster, plenty are friendlier to the newcomer. Not one of them has reproduced this particular alchemy. That, in the end, is why it endures, why it remains the recommendation it is, and why — for the right player — it richly earns every one of the many hours it asks of you.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl nach Originalsprache · 10 RezensionenAusgewählte hilfreiche Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der allgemeinen positiven Bewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Ich spiele EU IV schon eine ganze Weile. Ich habe Höhen und Tiefen erlebt. Unglaublich frustrierende Momente erlebt, Momente wo ich das spiel deinstalliert habe nur um es 2 Tage später wieder zu installieren. Es ist ein Spiel mit extrem STEILER Lehrnkurve welches man nicht einfach so in einer Stunde oder gar in einer Woche perfekt verstehen kann. Frankreich ist schlichtweg unbesiegbar, Russland ist der Titan des Ostens und Österreich will dich entweder küssen oder dir deine Augen ausdrücken. DIese drei Länder werden deine Peiniger oder besten Freunde werden. Eines ist aber klar: Die AI will dich am Boden sehen! Jeder noch so kleine Fehler, jede aggresive Handlung wird dazu führen das sie Krieg erklären werden... Ich habe aufgehört zu zählen wie oft ich in am Ende von 6 verschiedenen Ländern eine Kriegserklärung erhalten habe und dann unter ihnen aufgeteilt wurde. Das Spiel ist frustrierend, teilweise ungebalanced und ein Grund seinen Bildschirm einzuschlagen. Auf der anderen Seite ist es unglaublich tiefgründig, komplex und... einfach nur GROß. Forme deine eigene Geschichte.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Wie bereits hundertfach gesagt: Das Spiel selbst ist großartig. Aber mit jedem neuen DLC werden nicht nur zusätzliche Inhalte eingebracht (deren Preis/Leistung-Verhältnis auch schon sehr zweifelhaft ist), sondern es werden Mechaniken des Grundspiels verändert, die man nur nutzen kann, wenn man das entsprechende DLC gekauft hat. Beispiel: Institutionen. Spiele ich abseits von Europa, werden meine Technologien über die Jahre immer teurer, da ich die benötigten Institutionen nicht erforscht habe. Diese verbreiten sich von Europa aus, so dass ich z.B. in Asien hunderte von Jahren warten muss bis sie dort von selbst ankommen. Ich könnte aber auch einer Stadt einen höheren Entwicklungslevel geben, womit automatisch die Institutionen gesteigert werden, egal wie weit man von Europa weg ist. Das steigern der Entwicklung geht aber nur mit dem entsprechenden DLC. Habe ich den nicht, spielt sich das Spiel völlig anders. Das ist eine sehr unschöne Praktik seitens Paradox. Insgesamt ist der Einstieg in das Spiel im Moment viel zu teuer. Paradox sollte entweder eine neue Grundversion packen, in der die meisten grundlegenden Verbesserungen auch so drin sind, oder man sollte Tabula Rasa machen und das Spiel mit den essentiellen DLCs in einem Paket für einen sehr reduzierten Preis verkaufen, was natürlich wieder die ärgern würde, die die ganzen DLC einzeln gekauft haben. Update 02/2021: Ich habe jetzt erst mitbekommen, dass einige der wichtigen Spielfunktionen die vormals hinter DLC-Paywalls verborgen waren schon seit einiger Zeit ins Basegame gerutscht sind. Z.B. die von mir oben angesprochene Institiutionsförderung über die Entwicklungslevel, oder aber auch die Vewaltung der Estates. Das war sehr gute und faire Entscheidung von Paradox, das ist definitiv der richtige Weg. Insofern ist das Beispiel in meiner Rezension von oben nicht mehr richtig. Ein Problem das bleibt ist die für eine Neueinsteiger fast unüberwindliche Hürde an DLC die für ein vollständiges Spiel potentiell zu erwerben wären. Und natürlich auch der hohe Preis der DLC an sich. Ich denke immer noch das Paradox da ein gescheites Bundle anbieten sollte in dem die wichtigsten (vielleicht auch einfach die ältesten) DLC schon drin sind zu einem sehr rabattierten Preis. Die angesprochene Änderung bei den ins Basegame gewanderten Kernfunktionen dürfte aber dafür sorgen das man mit dem Grundspiel alleine schon sehr sehr gut spielen kann. Wer das hier als potentieller Neueinsteiger liest und sich überlegt ob er einsteigen soll...hier trotz negativer Rezension mein Rat: Kauf Dir das Grundspiel und denke für die ersten 100 Stunden erst mal gar nicht an irgendwelche DLC.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Mit Abstand das beste Strategiespiel unserer Zeit! Eine unmenge an Herausforderungen und der Wiederspielwert ist unerschöpflich!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Die Dlc-Politik ist wucher! Die Preise sind viel zu teuer für den im gegenzug gebotenen inhalt. Wir werden nur als Cash-Cows gesehen. Das Spiel ist genial, aber die Gier von Paradox ist unermässlich. Ich Rate ab das Spiel zu kaufen, nicht solange Paradox den Kapitalismus Maximus betreibt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
look at my playtime,i think it speaks for itself^^Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe jetzt ca. 1200 Stunden im Spiel verbracht. Es macht sehr viel Spaß, läuft stabil - auch im Multiplayer. Da gibt es nichts zu meckern. Das Spiel mach definitiv Laune. Empfehlen kann ich es dennoch nicht. Paradox treibt es mit dem DLC-Wucher auf die Spitze. Es scheint einem fast so zu sein, als ob man das fertige Spiel wieder auseinandergenommen hat und nun in Einzelteilen verkauft. Ich, als Jäger und Sammler falle natürlich voll darauf rein. Man will das Spiel einfach komplett haben. Im Endeffekt zahlt man ein Vermögen. Das Spiel mit allen DLCs kostet mehrere hundert Euro - das sollte einem klar sein. Wer glaubt, er kann sich dem entziehen kann es ja ruhig versuchen. Es ist witzig, wie in den Menüs noch Platz ist und man weiß genau, das der nächste oder übernächste DLC hier etwas reinbringen wird. Mir ist klar, dass man sich irgendwann von dem "Premium-Computerspiel = 50 Euro max" Gedanken verabschieden muss. Und ich war schon immer der Meinung, dass gute Dinge auch gutes Geld kosten dürfen. Bei Paradox fühlt man sich allerdings perfide abgezockt. Man weiß genau, dass es gerade passiert, kann sich aber kaum wehren. In der BWL nennt man das Drip-Pricing. Ein ähnliches Geschäftsmodell betreiben manche Verlage, die in jedem Heft ein Teil für ein Modell haben. Würde man versuchen, das Modell direkt für 800 Euro an den Mann zu bringen, würde niemand drauf anspringen, aber für 5 Euro in der Woche, fallen Trottel drauf rein. Aussteigen kann man nach den ersten Heften kaum noch. Man ist irgendwie gezwungen weiterzumachen. Exakt so ist EU IV. Das war mit Sicherheit mein letztes Paradox-Spiel. Die Spiele sind durchweg gut - aber dieser DLC-Wahnsinn ist m.E. hier auf die Spitze getrieben. Ich bin durchaus der Meinung, dass es andere Freizeitaktivitäten gibt, wo man für sein Geld viel weniger Unterhaltung bekommt. Nur diese fiese Art und Weise, wie man hier eine Menge Geld mit Salamischeibchentaktik aus der Tasche gezogen bekommt - die lehne ich ab. Man kann einmal reinfallen, aber man sollte nicht zweimal auf so etwas reinfallen...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Europa Universalis IV, eine Perle und auch Herausforderung von einem Spiel. NIcht jedem wird sie passen, so muss man viel Zeit investieren, mit der vergleichsweise komplexen Steuerung klarkommen und auch die Geschichte muss einem im Ansatz interessieren, da es sonst schnell langweilig wird. Wer sich dieser Herausforderung stellt, der wird mit einem glanzvollen Spielerlebnis belohnt. Europa Universalis ist eine Globalstrategiespielserie, die in Echtzeit verläuft. Im vierten Teil wird hierbei die Zeitspanne von 1444 bis 1821 abgedeckt, alle Länder der Welt sind spielbar, sofern sie beim gewünschten Startdatum existiert haben. Somit kann man beispielsweise versuchen, als Byzanz 1444 versuchen, den drohenden Untergang abzuwehren, mit Frankreich ab 1453 zu einem starken Nationalstaat aufbauen oder als Spanien versuchen, die Neue Welt mithilfe von Konquistadoren zu erobern. Das Wichtigste, was man zu beachten hat: Das Spiel unterscheidet sich in Hinsicht zu der Total War-Serie dadurch, dass es keine animierten Echtzeitschlachten gibt, alles wird auf der interaktiven 3D-Karte handgehabt. Im Gegensatz zu Civilization 5 bietet Europa Universalis IV ein historisch korrektes und spannendes Erlebnis, welches man beim Firaxis-Spiel nur mit entsprechenden Mods rausholen kann, die aber nur als fortgeschrittene Anwender multiplayerfähig machbar werden können. Die fünf wichtigsten Themenfelder im Spiel sind Politik, Krieg, Wirtschaft und Diplomatie und Forschung. Allein über ein solches Feld kann man schon Seiten füllen, deswegen bleibt es bei einer vergleichsweise kurzen Vorstellung. Politisch müsst ihr im Inland für stabile Verhältnisse sorgen. Dazu ist erstmal ein fähiger Herrscher notwendig, denn der Gewinn der "Ressource" administrative Macht, die in gewisser Weise die Aktionsfähigkeit des Staates entspricht, wird in erster Linie von der Regierungsfähigkeit des Königs abhängig gemacht wird sowie von der Fähigkeit seines Regierungsberaters. Sollte man demnach einen unfähigen König erwischen, kann man dann leider nur sehr langsam Gerichtsgebäude in Provinzen errichten oder langsam eroberte Provinzen administrativ in die Kernlande eingliedern. Auch Rebellen unterschiedlichster Art, von Nationalisten, kulturellen Patrioten, Thronanwärterrebellen über Bauern ist alles dabei, mit jeweils unterschiedlichen Forderungen. Sollten diese die Kontrolle über eure Provinzen übernehmen, könnt ihr mit einem militärischen Gegenschlag antworten oder deren Forderungen nachkommen, was sogenanntes "Prestige" kostet. Diese Forderungen könnten sein, dass die Staatsreligion geändert wird, die Steuern gesenkt werden, die Dezentralisierung erhöht wird oder auch dass sich Provinzen vom Land unabhänigig erklären. Durch Krieg könnt ihr euch strategische Vorteile sichern und eure Machtstellung ausbauen. Aber es verhält sich nicht so einfach wie in Civilization: Zuallererst benötigt man einen Kriegsgrund, den Casus belli. So irrsinnig der auch sein sollte, einen Krieg zu beginnen, ohne einen solchen Grund zu besitzen, kann das Land durch Stabilitätsverlust ins Chaos stürzen. Man könnte beispielsweise mittels Agenten die Verwaltung einer Provinz des Feindes unterlaufen und einen Anspruch auf diese fingieren. Man könnte durch unterschiedlichen Glauben einen Krieg beginnen. Oder einfach nur, wenn sie einen beleidigt haben. Beim Führen von Schlachten sollte man darauf achten, dass diese einen fähigen General besitzt, dass der Anteil der Kavallerie an der Gesamtarmee nicht höher als 50% liegt und dass man technologisch mit dem Kriegsgegner mithalten kann, dass die Moral der Truppen nicht gering ist. Wenn dazu noch große zahlenmäßige Überlegenheit kommt, sollte man jede Schlacht gewinnen können, wenn man nicht gerade jemanden ungünstig über einen Fluss angreift, ebenso Armeen auf Bergen. Euer Land darf auch nicht wirtschaftlich zurückbleiben, es ist immer darauf zu achten, dass die Inflation nicht überhand nimmt oder euer Handelseinfluss in regionalen Warenumschlagplätzen im Vergleich zu anderen Ländern hoch bleibt. Natürlich ist in erster Linie auch das Saldo wichtig: Die kostspieligen Berater und die Armee und deren Verstärkungskosten im Kriegsfall werden dann die Hauptlast sein, die ihr zu tragen habt. Dem stehen die Steuereinnahmen, Handelserträge, Produktionsgewinne sowie die Einnahmen von Vasallen und Kolonien entgegen. Die Steuereinnahmen kann man erhöhen, in dem man die entsprechenden Gebäude errichtet, die auch administrative Macht kosten. Die Handelserträge sind mittels dem Bau von Handelsposten oder dem Bau von Straßen, die beide diplomatische Macht kosten. Mit Erweiterungspacks ist es dann auch möglich, eine Ostindienkompanie zu gründen oder Handelseinfluss gezielt an andere Länder zu übertragen, was vielleicht aufgrund mancher Machtkonstellation nicht gerade unvorteilhaft wäre. Die Diplomatie ist die mit Abstand komplexeste, die ich bei einem Spiel bisher angetroffen habe. Das Spiel mag kompliziert sein, aber trotzdem ist es unvorstellbar benutzerfreundlich. Sobald man eine diplomatische Aktion mit einem Land ausführen will, die deren Zustimmung benötigt, sieht man die Gründe für und gegen eine Zustimmung von ihrer Seite. Dies gibt erstmal die grundlegende Basis für eine gute Diplomatie. Dann sind noch die unzähligen Möglichkeiten und Aktionen hervorzuheben. Von Bündnisbildung über Koalitionsschluss und Personalunionen und dadurch auch Erbfolgekriege ist alles möglich. Lustig wird es, wenn man in einem feindlich gesinnten Land Rebellen finanziell unterstützt oder versucht, den Ruf bei anderen Ländern zu schädigen. Dies kann in der komplizierten Struktur des Heiligen Römischen Reiches mit den 7 Kurfürsten sehr nützlich sein, die eben den Kaiser wählen. Auf der anderen Seite kann es dann verhängnisvoll sein, wenn diese Aktionen ans Licht kommen. Die Technologie ist praktisch das übergeordnete Konzept des Spiels. Zu forschen kostet Machtpunkte, die aber auf jeden Fall gut angelegt sind. Schließlich erhält man wichtige Boni oder erfindet neue Truppenarten. Als amerikanische Ureinwohner wird man dann natürlich militärisch gegen Europäer keine Chance haben. Zu bemerken ist, dass jeder Kontinent seinen eigenen Forschungsbaum besitzt, als amerikanischer Ureinwohner könnte man nur durch Verwestlichung den europäischen Baum übernehmen - oder man gibt gleich auf und wird ein "Protektorat" einer Kolonialmacht. Nun will ich meine eigene Geschichte zum Spiel erzählen. Ich habe bei einem Sale EUIV für 10€ entdeckt und habe gehofft, es würde mir gefallen. Dann hat sich ein Kumpel auch das Spiel gekauft, ich war überrascht, als der Download nur ca. 800 MB groß war. Ich hangelte mich durch die Tutorials durch und ich spürte manchmal die leichte Müdigkeit vom Spielen dieses Spiels. Es gab so viel, was ich nicht verstanden habe und selbst nach 60 Stunden Spielzeit habe ich das Handelssystem noch nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall wollten wir eine Alternative zu Civilization, was auch Spielspaß brachte, aber dessen Multiplayermodus nicht ganz ausgereift ist. Ich habe nun nach 50 Stunden Spielzeit in einem Save Frankreich vereint, besitze Kolonien in Amerika und Afrika - schwäche weiterhin Österreich, auch zum Dank der guten KI, die auch Bündnisse "lebt" und nicht wie in Civilization, wo man sich am besten auf sich selbst verlässt. Ich habe die Entdeckung der Neuen Welt, die Reformation, die Bauernkriege sowie die Zeit des Imperialismus und Nationalismus "hautnah" erlebt. Was sehr multiplayerfreundlich ist, dass wenn der Host DLCs besitzt, dass alle anderen diese auch für die eine Multiplayer-Session "besitzen". Was in Civilization nach 4 Jahren immer noch fehlt, ist, dass man Spiele mit einem Passwort schützen kann. Schaut auch nach dem Extended Timeline Mod, lohnt sich sehr: Ich bereue keinesfalls den Kauf. Ich werde auch weiterhin Spaß und "Arbeit" mit dem Spiel haben ;)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Eine etwas bessere DLC-Politik wäre schön.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Europa Universalis IV (v1.15) http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=362995887 POSITIVES + schöne und sehr übersichtliche, zoombare globale 3D Karte (besser als jeder Erdkunde-Unterricht) + echt stimmige und passende Soundtracks + unzählige Nationen zur Auswahl, auch außerhalb Europas, wie Arabien, Indien, Teile Asiens und Afrikas sowie der Neuen Welt, so dass einfach für jeden was dabei ist (ich bevorzuge Preußen von den weit über 250 Nationen) + Startposition frei wählbar + sehr viele kulturtypische Einheiten mit offensiven und defensiven Varianten und klarer Aufteilung der Truppengattungen + sehr gutes Handelssystem das man seiner Politik angleichen kann + Zufallsereignisse in Textform und kleinen Grafiken + große historische Korrektheit (zumindest solange bis sich die Nationen über ihre historischen Grenzen hinaus entwickeln oder zu früh ausgelöscht werden) wie der Rosenkrieg, die Reformation der Katholischen Kirche, die Französische Revolution, usw. und viele geschichtliche Hintergrundinformationen die sehr lehrreich sind (besser als jeder Geschichts-Unterricht) + gierige aber sehr nützliche Berater + Regierungsform änderbar + Gesellschaftsstruktur wählbar + ausgefeiltes Diplomatie- und Bündnissystem inklusive Staatsehen und Geschenken usw. + alle nur erdenklichen Religionen (erweitert seit 1.12) + Stände als innenpolitische Gruppierungen eines Reichs (seit 1.14) + Kriege können jetzt als Kolonialkriege gestartet werden (seit 1.14) + Spione können nun auch Technologien stehlen (seit 1.14) + alle nur denkbaren Filter und Kartenmodifikationen + Statistiken + Tooltipps die wirklich jeden Wert haargenau erklären (was auch nötig ist) + komplett freies Spiel möglich, man wählt seine Ziele selbst aus und auch wie man diese erreicht; aber es gibt auch landestypische Missionen die man angehen kann und dafür auch Belohnungen erhält + Staatskunst in seiner Höchstform (komplexer geht's kaum, was ich sehr positiv finde, andere aber vielleicht abschrecken mag) + berechtigte oder fingierte Kriegsgründe nötig, bevor man ein Land angreifen kann (wie in echt halt) + sehr kluge KI die sich auch gegen den Spieler verbündet, keinen Bereich vernachlässigt und auch überraschende Gegenangriffe startet + bleibt stets herausfordernd + Singleplayer als auch Multiplayer sehr gut gelungen, wobei letzterer kompetitiv als auch kooperativ möglich ist (ich bevorzuge aber Singleplayer) + moderate Systemanforderung + großer Umfang des Spiels und große Zeitspanne die von 1444 bis 1821 reicht + Spielzeit weit über 100 Stunden (bei mir sind es in Steam etwas weniger, aber nur weil ich viel Offline spiele) + enormer Wiederspielwert und Langzeitmotivation durch die ganzen Nationen und die unzähligen DLCs die das Spiel noch weiter perfektionieren und stets erweitern + sehr gute Community http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=362995981 NEGATIVES - DLC Wahn, wie in vermutlich keinem anderen Spiel - Tutorial ist nicht ausreichend (ich musste mir Dutzende Stunden YouTube Videos ansehen, wobei ich die von Steinwallen empfehle, der Typ ist genial und besser als TV oder Kino) - Schlachten werden nur sehr rudimentär in einem Statistikbildschirm ohne weiteres Zutun ausgefochten (kein Vergleich zu den Total War Spielen) - grafisch detailarme Einheiten - kaum Spezialeffekte (mir ist klar dass dass das hier kein Total War Titel ist, aber etwas mehr in der Richtung hätte ich mir schon gewünscht) - gebaute Gebäude sind auf der Karte nicht zu erkennen bzw. hervorgehoben oder angedeutet (wie bei der Total War Reihe) - keine Sprachausgabe im gesamten Spiel - kein Einfluss auf den eigenen Herrscher (hier hätte ich mir ein wenig mehr Crusader Kings 2 gewünscht) http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=362995797 FAZIT Europa Universalis IV, aus dem Jahr 2013, ist ein hochkomplexes Strategie-Epos und ohne zu übertreiben das beste Spiel seiner Art, das ich kenne (auch besser als Crusader Kings 2). Man merkt den Paradox Entwicklern ihre große Erfahrung mit Strategiespielen an. Wer gerne Strategiespiele spielt, echt viel Zeit hat und nichts dagegen hat süchtig nach diesem Spiel zu werden und eine Einarbeitungszeit von locker über 20 Stunden verkraften kann, muss sich EU4 einfach holen um seine bevorzugte Nation zum Sieg zu führen. Wenn ihr an weiteren Reviews von mir interessiert seid, dann folgt meiner Gruppe.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Die DLC-Politik ist schlimmer als bei EAMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 14.08.2026.
