

Farthest Frontier
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-13 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.

01Über Farthest Frontier
Farthest Frontier ist ein Städteaufbauspiel, in dem du eine kleine Siedlergruppe durch eine Wildnis führst. Sammle Rohstoffe, jage, fische und bestelle Felder, während du Gebäude errichtest und die Versorgung deiner wachsenden Siedlung organisierst. Produktionsketten und Handel helfen, benötigte Güter zu beschaffen; Krankheiten, Wetter und mögliche Angriffe stellen Herausforderungen dar. Zufällig erzeugte Karten und anpassbare Schwierigkeitsoptionen verändern den Verlauf. Steam-Spielerbewertungen: 86% positiv bei 24.565 Rezensionen. Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2025. Unterstützte Oberflächensprachen: Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Schwedisch, Japanisch und Ukrainisch.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 15,63 €2026-04-20 · SteamBasisspiel · dieselben Daten wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | — | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | — | — |
| Englisch | Ja | — | Ja |
12 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | — | — |
| Italienisch | Ja | — | — |
| Deutsch | Ja | — | — |
| Spanisch | Ja | — | — |
| Tschechisch | Ja | — | — |
| Koreanisch | Ja | — | — |
| Polnisch | Ja | — | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | — | — |
| Russisch | Ja | — | — |
| Schwedisch | Ja | — | — |
| Japanisch | Ja | — | — |
| Ukrainisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-14
02Vor dem Kauf
Aufbau und Spielweise
Der Aufbau dreht sich um Sammeln, Landwirtschaft, Produktion und den Ausbau einer Siedlung. Friedliche Spieloptionen können Kämpfe vermeiden.
Steam-PC-Funktionen
Auf Steam für PC sind Einzelspieler und vollständige Controller-Unterstützung angegeben.
Sprache
Die Oberfläche wird in mehreren Sprachen unterstützt; englische Sprachausgabe ist angegeben. Weitere unterstützte Oberflächensprachen stehen unter {supportedLanguages}.
03Häufig gestellte Fragen
Sind die Karten immer gleich?
Ja. Zufällig erzeugte Karten variieren Gelände und Ressourcenverteilung; Wasser- und Berganteile sowie mögliche Ressourcen lassen sich festlegen.
Kann ich ohne Kämpfe spielen?
Ja. Friedliche Optionen können Eindringlinge und Krankheiten ausschalten; außerdem gibt es einen pazifistischen Modus ohne Kampf.
Unterstützt das Spiel Mods?
Ja. Die Beschreibung nennt Unterstützung für Mods über Steam Workshop und Unity-Entwicklungswerkzeuge.
“Food spoilage mechanics and historical disaster events challenge players in this grounded city builder, which ultimately stalls without compelling narrative stakes or long-term progression goals.”
Unser Fazit
This is a game that knows what it wants to be. It doesn't aim to tell an epic story, create a visual spectacle, or introduce revolutionary gameplay. It simply wants you to experience the authenticity of medieval colony management—including the tedious, repetitive, and frustrating parts.
Is it worth dozens of hours? That depends on your patience for "management" as a concept. If you enjoy the process of careful calculation, methodical planning, and watching numbers slowly grow, this game can provide enough satisfaction. If you expect more narrative, more variety, more climactic moments, you'll find it monotonous.
Its Early Access status is both an advantage and a limitation. On one hand, the core gameplay is already formed, bugs are minimal, and it's fully playable. On the other hand, the content depth isn't yet sufficient to sustain long-term engagement, and repetitiveness will emerge after twenty or thirty hours. You can have fun with it now, but it might not reach that "can't stop playing" level.
It's not the kind of game that keeps you up all night, but rather one you play for an hour or two each day over several weeks. The pace is slow, but solid.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl bildet nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Bis ich verstand wie alles läuft, brauchte ich als 75-jähriger 3 Neustarts. Doch dann fing ich an zu die Zusammenhänge zu begreifen und das Spiel macht mir Spass. Wichtig ist, dass die Dorfbewohner auf den Winter genügend Nahrung und Brennholz zur Verfügung haben. Das Anklicken jedes einzelnen Baumes zurm Fällen ist ein wenig aufwändig. Es sollte möglich sein das Rodungsgebiet irgendwie mir einer "Einkreisung " zu bestimmen. Ebenso das Beeren-Erntegebiet. UOTILOMehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Game ist vom Ansatz her ganz cool, aber es schöner zu reden als es ist, hilft auch nicht. Es ist voller Ungereimtheiten und vieles klappt noch nicht. Die Logistik und tausend andere Dinge funktionieren einfach 0. Am Jahresanfang geht jeder Bürger einzeln los und holt sich ein Stück Seife vom Seifenmacher. Das dauert dann einen Monat. Den Handelsposten mit etwas Holz auffüllen dauert auch problemlos 50 Tage. Aktionen, die vollkommen sinnbefreit erscheinen, gibt es hunderte. Auf Dauer leidet dann auch die Sinnhaftigkeit des Games. Das Spiel hat Potenzial, sieht schön aus und macht auch kurzzeitig Spaß, aber derzeit bietet es einfach nichts. Ein wenig lustig Häusle bauen und wenn ihr Bock habt, dann dürft ihr Bugs melden. Das ist derzeit auch alles. Spielt ein oder zwei oder drei Games bis zu einem gewissen Punkt und ab T4 habt ihr dann auch alles gesehen. Es gibt keine Herausforderungen, keine Kampagne, die man testen könnte, auch keine Szenarien, Aufgaben oder auch nur ansatzweise irgendetwas, dass euch für längere Zeit beim Spiel halten würde. Dafür zahlt ihr dann 30 Euro. Diese „es ist Alpha, aber wir kassieren eure Kohle, als wäre es schon ein Release“-Story ist einfach nicht mehr okay. Es mag Publisher geben, die auf das Geld angewiesen sind, aber es gibt immer mehr Projekte,bei denen ein gutes Spiel angeteasert wird, das eigentlich nie fertig wird oder so weit vom Release weg ist, dass es frech ist dafür Geld zu verlangen. Vergleichbar mit einer Sauna ohne Heizung. Man kann ja schon mal reingehen, aber warm wird es eben nicht. Das Patchtempo des Entwicklers ist dazu sehr langsam. Wer erwartet, dass jeden Tag oder einmal die Woche Bugs gefixt werden oder das Spiel richtig vorangetrieben wird, wird sicher enttäuscht. Ich habe das Game gekauft und über hundert Spielstunden ausprobiert, in dieser Zeit gab es nur einen einzigen kleinen Patch, der aber mehr Probleme brachte, als er löste. Daher gab es dann 5 Hotfixes, die aber auch nur die Probleme das Patches behoben. Der Game-Content wurde seit vielen Wochen nicht erweitert. Seitdem ich das Spiel besitze gab es eigentlich gar nichts neues. Ergo kann man eine Karte spielen, die Zufalls-generiert wird, dort eine Weile frei vor sich hinbauen und Ende. Man erreicht irgendwann T4, setzt sich noch mal eigene Ziele wie: „Ich möchte xy Einwohner erreichen“, aber auch das hat man irgendwann geschafft und dann gibt es schlichtweg nichts mehr zu tun. Derzeit würde ich behaupten, dass das Game die nächsten 12 Monate definitiv nicht den Alpha-Status verlässt. Bis es Spielmodi, Aufgaben, Quests oder Achievments gibt oder gar einen Multiplayer wird es noch sehr lange dauern. Die Manpower im offiziellen Forum dient mittlerweile fast nur noch dazu die zuweilen noch geduldigen Kunden zu koordinieren, die einfach hunderte von Bugs, Crashes und Ideen melden, anstatt sie zu beheben oder zu implementieren. Dabei sind die Mods mitunter auch noch patzig und werden immer dünnhäutiger den Kunden gegenüber – Grüße an medea_fleecesteale – die prinzipiell ja nur versuchen zu helfen. Es wird sicher nicht mehr lange Dauern bis die Stimmung kippt. Es ist ohnehin problematisch wenn ein Entwickler, der durch hunderttausende Verkäufe 'zig Millionen einnimmt, dennoch auf ehrenamtliche Mods ohne Entlohnung setzt. Das ist nicht nur unangebracht sondern führt früher oder später zu Frust. Das Game hier ist vom Umsatz her mittlerweile AAA, das muss jedem klar sein. Das Geld fließt aber weder in eine schnellere Entwicklung noch in die Kundenbetreuung. Wenn ich euch einen Rat geben darf, dann wartet mit einem Kauf. FF kann ein geiles Game werden, aber eine Garantie dafür gibt es nicht. Sobald es fertig ist, könnt ihr es immer noch kaufen. Derzeit kann man definitiv keine Empfehlung aussprechen. Viele andere Rezensionen bewerten das Potenzial und den ersten Eindruck und hypen ein Game, dass aber eigentlich noch nichts kann und reden nicht über den IST-Zustand… Im Moment ist es keine 30 Euro wert und entweder vom Alpha-Status noch weit weit entfernt oder man wird damit leben müssen, dass Spielmodi etc. nicht angedacht sind und man die Einnahmen größtenteils abschöpft ohne ein Vollpreisgame zu liefern. Dass Features erst per kostenpflichtigen DLCs nachgereicht werden sollen, klang im Forum bereits öfter mal an.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
"Wissen Sie, ich hätte mir meinen neuen Job als Bürgermeister eigentlich ganz anders vorgestellt. Ich will mich nicht beschweren, schließlich bin ich ja nur ein einfacher Pixelmann, aber meine Siedlung gleicht irgendwie schon sehr einer Geisterstadt, hmmm... Ich frage mich, wie es so weit kommen konnte. Als ich in Amt und Würden gehoben wurde, lief der Laden im Grunde noch recht ordentlich. Meine Mit-Siedler und ich waren gerade frisch aus der großen weit entfernten Metropole hierher geflüchtet und hatten ein beschiedenes Dorf aus dem kargen Boden gestampft... ... da gingen die Probleme auch schon los. Sie kennen das sicher: Wenns allen mies geht und jedermann ums nackte Überleben kämpft, hilft jeder jedem und Solidarität und Bescheidenheit sind alleroberste Bürgerpflicht. So auch bei uns, wir lebten von Tag zu Tag und hatten nix. Aber eben auch nix, worüber wir uns den Kopf zerbrechen konnten. Ein wenig Jagen und Fischfang, ne Bretterbude, um die gröbste Kälte fernzuhalten - und das wars. Nicht gerade viel und schon gar kein Luxus, aber es reichte zum Überleben und von besseren Zeiten träumen. Und dann gings los... Dank meiner genialen, durch unzählige ähnliche Jobs erworbenen Bürgermeister-Fähigkeiten gedieht unsere Siedlung von Tag zu Tag mehr, wir bauten und bauten, säten und spähten (nach neuem Bauland selbstverständlich) und am Ende hatten wir ne kleine Stadt mit allem erdenklichen Mittelalter-Luxus errichtet. Ein Theater nannten wir unser eigen und ne Gerberei. Eine Schänke und Weizenfelder, soweit das Auge reichte und dreimal über den Horizont hinaus. Doch dann kam das jähe Ende... Meine Bürger wurden bequem! Der Luxus hatte uns korrumpiert, wir wollten mehr, mehr und immer nur noch mehr! Dies und das musste gebaut werden, die Leute verlangten Nach Gesundheit und Bildung, Zerstreuung und Prunk! Die Felder reichten hinten und vorne nicht, um der Verschwendungssucht meiner Bürger standzuhalten und wir vergaßen, die Äcker brach liegen zu lassen, sodass sie bald ausgezerrt und verdorrt da lagen... Meine ehemals tapferen und fleißigen Siedler waren feist, fett und träge geworden, wir hatten von allem zuviel und vom wirklich essentiellen zu wenig. Denn bald schon kamen die Plünderer und wir waren schutzlos. Und als all unser Wohlstand uns geraubt war und wir wieder ganz am Beginn standen, hatten wir verlernt, wie man sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdient. Und zu allem Überfluss fielen dann auch noch die Wölfe über uns her... Und nun sitz ich hier allein in meiner Geisterstadt und überlege, einfach weiterzuziehen. Es ist mir ohnehin nicht pixlelig genug, alles ist so hochauflösend, das tut mir in den Augen weh. Auch wenn mich das alles schon sehr ans heimische Banished erinnert, such ich mir doch lieber ein neues Abenteuer..." Tja, lieber Leser, so kanns gehen und der Pixelmann hat schon recht. Zuviel des Guten kann auch schädlich sein. Aber wenn Du mal so eine richtig fiese Siedel Sim haben willst, dann greif zu. Den Schwierigkeitsgrad kannst Du hier in ungeahnte Höhen schrauben. Zum Glück musst Dus nicht, aber es ist eben möglich. Schön, schön. Und auch auf einem etwas leichteren Grad an Gaming Brutalität (hihihi, Du Weichei) ist das hier trotzdem kein Zuckerschlecken. Du kriegst, wofür Du gezahlt hast, nämlich ne tolle, äußerst komplexe Mittelalter Sim mit ausgefeilten Warenkreisläufen, einzeln simulierten Bewohnern und krummen und schiefen Straßen (Juhu!). Obendrein gibts ein extrem ausgeklügeltes Landwirtschaftssystem, dass ist in der Form so noch nirgends sah, sogar Klee pflanzt Du von Zeit zu Zeit, um dem geschundenen Boden ne lässige Ruhepause zu gönnen, cool. Aber auch gebaut wird fleißig und zwar nicht zu knapp, denn mit immer höher aufgewertetem Stadtzentrum erklimmen Deine Bauoptionen ungeahnte Höhen, bis Du schließlich eine richtige, Anno-würdige kleine Stadt Dein Eigen nennst. Übrigens sind Deine Bürger nicht (immer) faul, sondern packen ordentlich mit an. In Wohlstandszeiten rüsten die ihr trautes Heim selbsttätig auf und stolpern somit die gesellschaftliche Leiter forsch empor. Plünderer und wilde Tiere statten Dir ab und zu nen Besuch ab und snacken Dir die lieben Bürger frisch vom Felde weg, das ist ärgerlich, aber noch kein echtes Kampfsystem, welches allerdings noch kommen soll. Und insgesamt merkt man vom angeblichen Early Access sehr wenig, alles wirkt bereits rund und geschliffen, sieht richtig toll detailliert aus und klingt auch stimmig. Nur bei der Musik brauchts wirklich noch ein bisschen Abwechslung und die Performance ist direkt aus den sieben Höllen entliehen, also Daumen drücken für dortige Besserung. Ansonsten kannst Du aber eigentlich schon richtig los siedeln und wirklich viel ausprobieren und erforschen. Das macht Spaß, ist vielleicht noch nicht ideal balanciert, aber insgesamt für mich jetzt schon ein kommender Hit. Es ist halt recht schwer, aber hey: Wenn Du wie der Pixelmann Banished-gestählt bist, schockt Dich das sicher nicht und deshalb wünsch ich Dir beim fleißigen Siedeln, Bauen und hoffentlich in feist-faulem Wohlstand Schwelgen wie immer... ... viel Spaß ;-) Pixelmann Anthologie Teil 27 Und hey, wenn´s Dir gefallen hat, ne Runde von mir zu lesen, dann klick hier https://store.steampowered.com/curator/41622336/ und da gibts mehr von mir auf meiner Kuratoren-Seite. Schmökern for free: Also stell Dir nen Tee bereit und viel Spaß beim Lesen...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Je mehr ich es spiele desto enttäuschter bin ich. Das Spiel hat den Hype einfach nicht verdient. Ja es sieht gut aus. Und da hört es aber auch schon auf. Banished ist einfach in JEDEM einzelnen Gameplay Aspekt besser. Von der Performance werde ich mal gar nicht erst reden, da wurde ja schon genug drüber geschrieben. Sie ist jedenfalls sehr schlecht und ihr solltet euch das Spiel nicht holen, wenn euer Rechner schon etwas älter ist. Hier meine Hauptkritikpunkte: Es spielt keine Rolle wie viele Leute sterben, wenn man z.B. angegriffen wird oder durch Krankheiten, weil direkt nach dem Tod Zuwanderer oder Neugeburten die erleideten Verluste ersetzen. Dadurch fühlen sich die Bewohner austauschbar und völlig unwichtig an. Es ist schlicht egal wenn Einwohner frühzeitig sterben. Eine Abwärtsspirale wie bei Banished gibt es nicht. Thema Neugeburten: Das sind Menschen, die einfach durch eine Zahl in der Statistik dargestellt werden und irgendwann einfach wie durch Magie Erwachsen sind und dann in der Stadt rumlaufen. Erst ab dem Erwachsenenalter altern sie wirklich wie im Spiel die Jahre vergehen. Fühlt sich danach an, dass man krampfhaft irgendwie Banished kopieren wollte und es nicht richtig hinbekommen hat. Was an dem Spiel schwer sein soll muss mir nochmal einer sagen. Das angeblich ach so komplexe Anbauverfahren ist total leicht zu durchschauen. Ja klar das erste Mal denkt man "oh wow" aber dann legt man eine Bearbeitungsreihenfolge für seinen Acker fest und das war's dann auch schon. Danach muss man es nie wieder anfassen. Die Dürren und Kälteeinbrüche werden einem so kurzfristig angesagt, dass man eh nichts mehr daran ändern kann, wie z.b. in diesem Jahr etwas Hitzeresistentes aussähen bei einer Hitzewelle oder eben bei einem Kälteeinbruch etwas Frostresistentes. Die Nahrungsverluste die man durch solche Events erleidet spielen ebenfalls keine Rolle. Man hat immer viel zuviel Nahrung weswegen ja auch ständig was vergammelt. Richtig nervig wird es dann wenn man zu 100% vom Händler abhängig ist. Ohne Handel geht nämlich gar nichts. Was an und für sich kein schlechter Gedanke ist aber die Art wie das im Gameplayloop eingebunden wird fühlt sich nicht natürlich an, sondern aufgezwungen und ist deswegen einfach nur nervig. Man hat absolut keinen Einfluss darauf, was die Händler einem anbieten oder abkaufen. Es ist purer Zufall ob man gerade das angeboten bekommt, was man auch braucht oder ob die Händler einem das anbieten was sich eh schon in den Lagern stapelt. Wenn man also z.B. Eisenbarren braucht, weil man diese erst auf Stufe 3 selber herstellen kann und die Händler dieses Jahr keine Eisenbarren anbieten, dann bleibt einem nichts anderes übrig als aufs nächste Jahr zu warten. Man kommt dann einfach nicht weiter. Und ja, man braucht vieles schon bevor man es selbst herstellen kann. Die Reihenfolge in der man Gebäude freischaltet ist scheinbar willkürlich. Ich verstehe den Gedanken dahinter. Der sollte wohl gewesen sein, dass man erstmal noch von den Händlern abhängig ist und dann später mal eventuell unabhängig wird. Nur das System mit den Händlern ist halt echt schlecht gemacht (siehe oben). Deswegen fühlt sich auch die Reihenfolge in der man Gebäude freischaltet einfach unbefriedigend an. Die Schule kann man zwar bauen um Siedler auszubilden, aber um einen Lehrer einzustellen benötigt man zunächst einen ausgebildeten Siedler. Toll nicht? Und den bekommt man wieder zufällig, oder auch zufällig nicht. Dann hat man da erstmal jahrelang eine leere Schule stehen und hofft darauf, dass irgendwann mal ein gebildeter den Weg ins Dorf findet. Das ganze Transportsystem ist einfach nur schlecht. Meine Wagner scheinen nur Erze bzw. gewisse Rohmaterialien zu transportieren. Besitze ich beispielsweise einen Beerensammler etwas außerhalb, wird dieser vollkommen ignoriert (selbst mit extra Wagner direkt daneben) und meine Beeren vergammeln, während meine Bürger an Skorbut leiden und die Früchte eigentlich dringend als Vitaminquelle bräuchten. So das sind jetzt alle Punkte die mir grad spontan eingefallen sind. Alles in allem, ist das Spiel zwar ein Augenschmaus aber es fehlt die Substanz dahinter. Ich meine ja klar, es wäre super wenn ein Banished die Grafik eines Farthest Frontier hätte. Aber wenn ich wählen muss, zwischen guter Grafik und gutem Gameplay, dann wähle ich gutes Gameplay. Und das gibt's nach wie vor bei Banished und den inzwischen sehr zahlreichen und guten Mods. Aber gut, es ist Early Access und die Hoffnung, dass das Spiel doch noch dem Hype gerecht wird stirbt zuletzt. Derzeit kann ich es für den Preis von 30€ auf keinen Fall empfehlen. Spielt solange lieber etwas anderes und wartet bis das hier fertig ist und ob sich bis dahin wirklich etwas geändert hat. Denn auch das ist nicht immer gegeben. Hab schon genug gehypte EA-Titel untergehen sehen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Wertung: 8/10 - Klare Kaufempfehlung tl;dr: Falls euch die meisten Städtebau-Simulationen der letzten Jahre zu Casual gewesen sind, wird dieses Spiel wahrscheinlich was für euch sein. * Grundsolides Städtebau Gameplay im Stil von Genregrößen wie Banished * Hoher Wiederspielwert durch zufallsgenerierte Karten und unterschiedliche Schwierigkeitsmodi * Beste Simulation einer Felderwirtschaft die ich in diesem Genre kenne * Für das Spiel sehr gute und glaubwürdige Grafik ohne irgendeinen Bonbon-Look * Krumme Straßen!!! * Reines Single-Player Spiel * Early-Access Spiel, jedoch schon so vollständig, dass man lange gut unterhalten wird * Absolut angemessener Preis für das Spiel Gameplay: Endlich ist es da! Ein Spiel, dass es schafft, in die großen Fußstapfen von Genre-Urgesteinen wie Banished zu treten und wohl sogar noch darüber hinaus zu wachsen. Dieses Spiel ist hart, es ist unbarmherzig. Es versucht einen nicht mit niedlicher Grafik, lustigen Animationen und Dialogen, plattgeschmierten Texturen oder infantiler Hintergrundmusik um den Finger zu wickeln. In diesem Spiel wird geboren, geschuftet, gehungert, gedarbt, gelitten und gestorben. Deal with it! Bevor ihr nun aber Sorgen bekommt, das Spiel wäre zu brutal: So hart ist es nun auch wieder nicht. Es macht die ganze Zeit über Spaß, weil es trotz allem einen stetigen Fortschritt gibt. Okay, außer ihr lasst natürlich die Siedler verhungern oder von Banditen meucheln. Oder ihr lasst die Bevölkerung an Seuchen verrecken oder die Ernte von Ratten, wilden Tieren oder schlechtem Wetter vernichten. Natürlich hilft es auch nicht, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu ignorieren obwohl ich schon meine, dass es den Leuten reichen sollte, wenn sie ab und zu eine Handvoll Weißdornbeeren bekommen. Sowas wie Schuhwerk oder Kleidung oder gar Werkzeug mach einen nur dekadent, undankbares Pack! Schuhe schützen aber vor Würmern? Kleidung vor Erfrierungen? Sauberes Trinkwasser vor Krankheiten wie Ruhr oder Typhus? Bessere Hygiene in Form von Seifen soll vor Diphterie und ähnlichem schützen? Obst gegen Skorbut? Mehr Rattenjäger vor der Pest und angefressenen Lebensmitteln schützen? Kräuterkundige bei gebrochenen Knochen oder Pocken eine Behandlung anbieten können? Papperlapapp! Krankheiten stärken die Siedlung! Nur die Harten überleben. Oder etwa nicht? Nicht nur Menschen werden krank, auch auf Feldern können sich durch permanente Monokulturen typische Pflanzenkrankheiten ausbreiten, die ganze Ernten vernichten können. Es ist immer wichtig zu beachten, was man wann wo anbaut und wie oft man einem Feld Zeit zur Regeneration oder Pflege durch die Bauern gibt. Glücklicherweise ist es nicht zu schwer, die eigene Siedlung am Laufen zu halten, wenn man vorsichtig ist und für eine einigermaßen ausgewogene Ernährung der Einwohner sorgt. Im Grunde hat man gleich zu Beginn einer Partie dazu alle Möglichkeiten. Sammler können Heilpflanzen, Früchte, Pilze und Nüsse sammeln sowie Weidenzweige aus denen Korbmacher Körbe flechten können damit die Arbeiter größere Mengen tragen können. Fischer angeln Fische, Jäger jagen Rotwild. Zu beachten ist aber auch, dass alle Lebensmittel ganz unterschiedliche Mindesthaltbarkeitsdaten aufweisen und unterschiedlich schnell verderben. Daher ist es wichtig, Fleisch und Fisch zu räuchern und Lebensmittel in kühlen Rübenkellern aufzubewahren. Dennoch lässt es sich kaum verhindern, dass immer wieder Lebensmittel verderben und so schnell aus einer vermeintlich gut gefüllten Vorratskammer einen Raum mit leeren Regalbrettern machen in dem man höchstens noch Spinnweben findet. Teils kann man sehr wichtige Gegenstände im Spiel erst recht spät bauen. Fässer sorgen für bessere Haltbarkeit bei Lebensmitteln, benötigen aber Eisen. Eisenminen lassen sich schon im relativ früh bauen aber Gießereien oder Schmiede für Werkzeug und Waffen erst viel später. Daher ist es wichtig, möglichst bald einen Handelshof zu bauen damit man mit Händlern von außerhalb Waren gegen glänzendes Gold tauschen kann. Ohne Handel geht ab einem gewissen Punkt gar nichts. Denn nur so kann man das erste schwere Werkzeug importieren, dass man selber für den Bau von Gießereien, Schmieden und Windmühlen benötigt. Ohne Kauf gibt es keine Möglichkeit, an Nutzvieh zu kommen. Waffen und Rüstungen benötigt man auch recht bald, da Banditen und Plünderer immer wieder in die Siedlung einfallen wollen, wenn es dort etwas von Wert zu holen gibt. Sehr gut wurde der Wechsel der Jahreszeiten realisiert. Zu unterschiedlichen Zeiten können auch verschiedene Früchte geerntet werden. Im Winter werden Fellmäntel benötigt. Das Balancing in dem Spiel ist schon recht gut, teils aber in meinen Augen noch etwas verbesserungswürdig. So dürfen meiner Meinung nach Krankheiten mehr Seuchencharakter haben. Oft erkrankt nur ein oder zwei Bürger an Typhus oder Windpocken und egal ob sie nun gesunden oder sterben, der Spuk ist bald vorbei. Goldminen mit Gießereien sind im späten Spiel wortwörtlich eine Form der Lizenz fürs Gelddrucken. Manchmal fehlen auf Karten bestimmte Rohstoffe gänzlich. So hatte ich schon einmal eine Karte ganz ohne Gewässer oder Sandvorkommen. Sand wird benötigt, um die Fruchtbarkeit der Felder für bestimmte Pflanzenarten zu verbessern und im späten Spiel auch für die Glasherstellung. Händler verkaufen Sand aber nur in eher homöopathischen Mengen. Grafik & Sound: Für ein Spiel dieses Genres ist die Grafik gut. Die Landschaften wirken sehr glaubhaft und mit der Zeit wuchern ungenutzte Flächen durch Büsche und Bäume regelrecht zu. Alte Bäume sterben ab. Die Jahreszeiten sind deutlich zu unterscheiden. Zurzeit laufen noch nicht allzu viele unterschiedliche Menschen durch die Siedlung. Ich denke, dass sich dies aber noch ändern wird. Alle Gebäude wirken je nach Ausbaustatus abgewrackt oder herausgeputzt. Die unterschiedlichen Animationen der Arbeiter in den Fertigungsstätten sind eher einfacher, dort wäre vielleicht ein klein wenig mehr Abwechslung hübsch gewesen. Die Hintergrundmusik ist gut und nervt auch nicht, auch wenn sie sich irgendwann wiederholt. Soundeffekte für das Ambiente sind sehr gut, das Wolfsheulen im Winter gibt einem schon Gänsehaut. Wieso aber müssen alle kranken Menschen im Spiel Husten? Weil die Geräusche von Durchfall nicht so gut klingen würden? Technik: Das Spiel hat trotz gehobener Qualität nicht zu hohe Ansprüche an den PC. Ein normalguter Gaming-PC aus den letzten Jahren sollte keinerlei Probleme mit dem Spiel haben. Bugs: Ja, das Spiel hat Bugs, es befindet sich ja auch noch im Early-Access. Allerdings sind die Bugs meist eher harmlos oder sogar nur kosmetischer Natur. Das Schlimmste, was ich erleben durfte, war ein Absturz nachdem ich über 20 Minuten das Spiel im Hintergrund pausiert hatte um etwas anderes am PC zu machen. Dank regelmäßiger Autosaves habe ich auch da nur wenige Minuten Spielzeit verloren. Spieldauer: Meine aktuelle Spielzeit beträgt über 47 Stunden. Ich habe jedes Gebäude auf jeder Ausbaustufe einmal gebaut und genutzt, jedoch noch nicht den höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt. Langweilig ist mir das Spiel auch jetzt noch nicht, man wird für sein Geld also eine geraume Zeit unterhalten. Folgt doch unserem Empfehlungs-Programm: GGC-Curations, wenn ihr mehr Reviews wie dieses lesen wollt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zu viele Köche, die gute Ideen nur halbgar gekocht haben. Das Spiel ist weit davon entfernt, fertig zu sein. Und ich spreche nicht von performance Problemen oder so, es geht um die gesamten Warenketten und die Spielmechanik. Beispielsweise kann man bereits in den Tier 2 Gebäuden sowas wie eine Rüstungsschmiede bauen, die Eisenbarren benötigt - die Schmiede, die die Barren fertigt, ist aber erst ein Tier 3 Gebäude. Gebäude wie die Mühle (Tier 2) benötigen dagegen schweres Gerät, das sich nur durch Händler organisieren lässt, die wahllos erscheinen und selten das dabei haben, was man wirklich braucht. Frustrierend. Mit einer Population von >125 und Tier 3 wird es echt chaotisch und das ist nicht im positiven "Wuselfaktor"-Sinne a la Anno, Siedler und co gemeint. Wie die Arbeitswege der Bevölkerung organisiert sind, wie man diese optimieren kann oder wie man überhaupt ein grundlegendes Warenwirtschaftssystem etablieren und optimieren kann - keine Ahnung. Ab Tier 2 gibt es plötzlich super viele verschiedene Nahrungsmittel, aber die Unterschiede für die Bevölkerung bleiben das Geheimnis der Entwickler. Fisch und Fleisch lassen sich räuchern und damit länger haltbar machen, aber was genau Käse als einziges Tier 3 Nahrungsmittel bringt - keine Ahnung. Länger haltbar? Macht länger satt? Man weiß es nicht. Es wird auch nicht wirklich ersichtlich, wie schnell/langsam die Gebäude arbeiten. Wie ausgelastet ist eine Schmiede mit 4 Arbeitskräften im Vergleich zu einer Eisenmine mit 6 Leuten in Vollbesetzung? Und was spielt die Ausbildung in der Schule für eine Rolle auf die Effizienz? Alles viel zu unklar für eine wirklich gute Wirtschaftssimulation. Warenketten gehen darüber hinaus selten über zwei Stufen hinaus. Dorfbewohner beschweren sich bereits früh im Spiel über zu wenig Unterhaltung, aber Unterhaltungsmöglichkeiten sind überhaupt erst im Mid-Game verfügbar und dann auch noch recht eintönig - es gibt halt in Tier 2 eine Kneipe mit Bier und auf Tier 3 ein Theater. That's it. That's the fun. --------------- Sieht schön aus, keine Frage. Aber in Sachen Content, Mechanik und der ganzen Logik ist noch *viel* Luft nach oben. Also mir hat's nicht geschmeckt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Farthest Frontier – Wenn Banished und Die Siedler ein Kind bekommen hätten, das ständig Hunger hat Es gibt Spiele, die sagen: „Bau dir eine schöne Stadt.“ Und dann gibt es Farthest Frontier, das sagt: „Bau dir eine schöne Stadt. Ach übrigens: Der Winter kommt, die Ernte ist mies, deine Leute haben Durchfall, ein Bär frisst gerade den Holzfäller und Banditen stehen auch schon am Ortsschild.“ Willkommen am äußersten Rand der Zivilisation. Oder wie ich es nenne: Montagmorgen als Aufbauspiel. Worum geht’s? In Farthest Frontier gründet man eine Siedlung irgendwo im Nirgendwo. Am Anfang hat man ein paar Menschen, etwas Hoffnung, ein bisschen Holz und den naiven Glauben, dass schon alles irgendwie gutgehen wird. Spoiler: Wird es nicht. Man baut Hütten, sammelt Beeren, schlägt Holz, jagt Wild, legt Felder an, lagert Vorräte ein und merkt spätestens im ersten Winter: Eine schöne Stadt bringt gar nichts, wenn alle tot sind. Das Spiel erinnert sehr stark an Banished, würzt das Ganze aber mit mehr Komfort, hübscherer Grafik, mehr Produktionsketten, Handel, Verteidigung und einer ordentlichen Portion „Warum zur Hölle fehlt jetzt wieder Feuerholz?“. Die Stärken Die größte Stärke von Farthest Frontier ist dieses Gefühl, wirklich eine lebendige Siedlung aufzubauen. Deine Leute laufen nicht einfach dekorativ durch die Gegend, sondern schleppen Waren, holen Wasser, pflügen Felder, verarbeiten Rohstoffe und tun im besten Fall genau das, was du geplant hast. Im besten Fall. In der Realität steht natürlich irgendwo ein Lager voll mit Rohmaterial, während am anderen Ende der Stadt jemand verzweifelt schreit: „Wir haben keine Werkzeuge!“ Und du sitzt davor wie ein mittelalterlicher Logistikleiter mit beginnendem Stirnkrampf. Die Produktionsketten sind angenehm tief, ohne sofort in komplette Tabellenkalkulation auszuarten. Aus Getreide wird Mehl, aus Mehl wird Brot, aus Holz wird Brennholz, aus Erz werden Werkzeuge und aus schlechter Planung wird eine Hungersnot. Klassischer Aufbau-Alltag also. Besonders stark ist auch das Landwirtschaftssystem. Felder sind nicht einfach nur grüne Rechtecke, die magisch Nahrung ausspucken. Man muss auf Fruchtbarkeit, Unkraut, Steine, Fruchtwechsel und Bodenermüdung achten. Das klingt trocken, macht aber erstaunlich süchtig. Plötzlich diskutiert man innerlich ernsthaft über Rüben, Bohnen und Klee, als hätte man gerade ein Praktikum beim mittelalterlichen Landwirtschaftsamt begonnen. Grafik und Atmosphäre Optisch ist Farthest Frontier richtig hübsch. Keine übertriebene Hochglanz-Fantasy, sondern bodenständige, warme, detailreiche Aufbau-Optik. Wälder, Felder, kleine Wege, rauchende Schornsteine, wuselige Dorfbewohner — das hat schon ordentlich Charme. Man schaut gerne zu, wie aus einer Handvoll Hütten langsam ein funktionierendes Dorf wird. Und kurz danach schaut man panisch zu, wie ein Feuer ausbricht, die Nahrung knapp wird oder Räuber beschließen, dass dein mühsam erarbeiteter Wohlstand ihnen eigentlich viel besser stehen würde. Der Sound hält sich eher im Hintergrund, macht aber genau das, was er soll: Atmosphäre schaffen, ohne zu nerven. Naturgeräusche, Arbeitslärm, dezente Musik — keine Metal-Oper, aber passend. Wobei ein dramatisches Gitarrensolo beim ersten Wolfsangriff schon Stil hätte. Herausforderung Farthest Frontier ist kein gemütliches „Ich male mir ein hübsches Dorf“-Spiel. Man kann es zwar hübsch bauen, aber das Spiel fragt regelmäßig: „Schön gemacht. Und wie willst du die Leute jetzt ernähren, du Baumeister des Verderbens?“ Nahrung, Brennstoff, Krankheiten, wilde Tiere, Wetter, Rohstoffmangel, Lagerlogistik und Angriffe greifen angenehm fies ineinander. Fehler rächen sich nicht immer sofort, sondern manchmal erst eine halbe Stunde später. Genau dann, wenn man denkt: „Läuft doch.“ Das Spiel: „Haha. Nein.“ Und genau das macht den Reiz aus. Man lernt mit jeder Siedlung dazu. Beim ersten Mal vergisst man genug Nahrung. Beim zweiten Mal fehlt Brennholz. Beim dritten Mal baut man zu weitläufig. Beim vierten Mal überlebt man, fühlt sich wie ein Genie — und dann kommen Banditen. Für wen ist das Spiel? Farthest Frontier ist perfekt für Spieler, die gerne: Produktionsketten aufbauen, Siedlungen wachsen sehen, Ressourcen planen, Winter hassen lernen, Fehler machen und danach sagen: „Okay, diesmal aber richtig“, Banished mochten, aber gerne etwas Moderneres hätten. Wer dagegen schnelle Action, klare Kampagnenziele oder permanentes Belohnungsfeuerwerk sucht, könnte hier ungeduldig werden. Das Spiel ist eher langsam, methodisch und manchmal gnadenlos. Es belohnt Planung — und bestraft Größenwahn mit leerem Vorratslager. Kritikpunkte Ganz ohne Macken ist es nicht. Gerade später kann die Verwaltung etwas kleinteilig werden. Manchmal ist nicht sofort klar, warum bestimmte Waren nicht da landen, wo sie gebraucht werden. Und wie bei vielen Aufbauspielen hat man gelegentlich das Gefühl, nicht Bürgermeister zu sein, sondern Lagerverwalter mit Burnout. Auch das Tempo ist nicht für jeden. Wer nach zehn Minuten Explosionen, Drachen oder diplomatische Intrigen erwartet, wird hier eher mit der Frage konfrontiert, ob das Bohnenfeld genug Fruchtbarkeit hat. Das ist nicht sexy. Aber verdammt, es ist wichtig. Fazit Farthest Frontier ist im besten Sinne ein dreckiger, bodenständiger Survival-Städtebauer. Es nimmt die Grundidee von Banished, macht sie moderner, schöner und komplexer, ohne komplett in Anno-artige Megawirtschaft oder RimWorld-Chaos abzurutschen. Es ist ein Spiel über Aufbau, Planung, Mangel, Jahreszeiten und die bittere Erkenntnis, dass eine Stadt nicht an Drachen scheitern muss — ein schlecht geplantes Lagerhaus reicht völlig. Wer gerne tüftelt, optimiert und dabei zusieht, wie aus ein paar Holzhütten eine richtige Siedlung wird, bekommt hier ein richtig starkes Aufbauspiel. Wer glaubt, ein Dorf sei einfach nur ein paar Häuser mit Wegen dazwischen, wird von Farthest Frontier höflich, aber bestimmt mit einem gefrorenen Fisch geohrfeigt. Kurzsatz Farthest Frontier ist Banished auf Steroiden: hübscher, umfangreicher, lebendiger — und immer bereit, deine schlechte Planung mit Hunger, Krankheit und Banditen pädagogisch wertvoll zu bestrafen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dem Spiel geht "schnell" die Luft aus! Verstehe den Hype nicht, habe mich aber leider anstecken lassen. Der Liebe zum grafischen Detailreichtum steht eine Armut in der Sorgfalt und Tiefe der Spielmechaniken gegenüber. Grafisch gibt es nichts zu bemängeln. Es sieht toll aus und durch den Detailreichtum motiviert es Gebäudeupgrade zu erspielen und ein schönes Dorf zu bauen. Aber im LateGame wird es dann kaotisch, verbuggt, unlogisch und nervig. Das gesamte Waren u. Handelssystem würde ich als gescheitert einordnen und so wie es sich anfühlt und bis jetzt umgesetzt wurde gehe ich auch stark davon aus das sie es nicht mehr in den Griff bekommen werden. Als Spieler hat man so gut wie keinen Einfluss auf die Warenwege. Man kann nichts sortieren, ordnen oder gar einzelne Warenflüsse optimieren. Alles wird einfach wahllos irgendwo und irgendwann (oder auch nicht) abgeholt und irgendwo eingelagert. Es fühlt sich kaotisch an. Wer Liefer u. Produktionsketten und deren Optimierungen liebt wird hier total enttäuscht. Man kann lediglich die Gebäude vernünftig platzieren. Auch der Handel fühlt sich nicht gut an. Es gibt keine Automatisierung und der Händler hat meist nur wenig und das was man nicht braucht, auch kauft er oft nur das was man selbst braucht. Je länger das Spiel dauert desto weiter werden die Wege für Ressourcen und es fühlt sich nach und nach an als ob das Spiel langsam verödet bzw. austrocknet, bis man nur noch eine schöne Hülle hat. Ja, es ist ein Early Access und nein, das bedeutet nicht das es 100% Schutz genießt. Wer ein Produkt auf den Markt wirft und dafür Geld kassiert muss sich die Wertungen gefallen lassen. Der Kunde kauft kein Potenzial oder Träume, Wünsche sondern das was momentan ist! Momentan würde ich vom kauf abraten! Das Spiel taugt, je nach Spielweise, für 20-40std, Spielspaß. Wiederspielwert sehe ich jetzt nicht so und ich liebe eigentlich Aufbau u. Managementspiele und hab in div. Spielen schon hunderte Std versenkt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ein tolles Spiel. Fühlte mich in die gute alte Banished-Zeit zurückversetzt. Es macht wirklich Spaß den Dorfbewohnern zuzuschauen, wie sie die neue Siedlung errichten. Das Terrain wird beim Spielstart auch stets neu generiert, so ist sichergestellt, dass keine Karte der nächsten gleicht. Positives: Anfangs ist Farthest Frontier sehr schwer zu spielen. Das empfand ich allerdings als sehr angenehm, da es einen durchaus herausfordert und man überlegen muss und nicht einfach nur drauf losbaut. Nachdem die Startvorräte nämlich aufgebraucht sind und man durch geschickte Bauweise und Aufgabenzuordnung die Siedlung allein versorgen muss, fehlt es schnell an jeder Ecke und wird hektisch. Gibt es genug Essen, fehlt es an warmer Kleidung. Gibt es genug Holz, fehlt es an Steinen und wenn die Öfen im Winter kalt bleiben muss für neues Brennholz gesorgt werden. Da werden die Dorfbewohner schnell krank und sterben wie die Fliegen. Sobald man aber den Bogen raus hat, kann man seine Siedlung auch viele Jahre versorgen und erweitern. Es macht wirklich Spaß den kleinen Wesen zuzuschauen, wie sie arbeiten, jagen, fischen oder ihre Felder bestellen und Tiere züchten. Die Übersichtsfenster (Aufgabenzuordnung, Vorräte) kann man nach Belieben auf dem Bildschirm verteilen, je nachdem wo sie einen nicht stören. Es gibt eine Geschwindigkeits-Funktion, mit deren Hilfe man die Zeit auch fix spulen kann. Die Animationen der Jahreszeiten sind herrlich anzuschauen. Regen, Stürme, Schnee und purer Sonnenschein sind nett animiert und fügen sich stimmig ins Gesamtkonzept ein, Wiederholen sich aber leider ohne Variationen. Die Details der Animationen (wachsende Pflanzen, Tiere, Bewegungen der Siedler, usw.) sind sehr gut umgesetzt. Negatives: - Kaum etwas da das Spiel noch im Early Access ist und die Kinderkrankheiten hier mit Sicherheit behoben werden Fazit: Ich empfehle Farthest Frontier weiter, allein wegen der guten alten Banished-Zeiten. Macht Spaß das Geschehen zu verfolgen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach 4 Stunden Spielen bin ich ehrlichgesagt enttäuscht. -nach 4 Stunden hatte ich irgendwie nichts mehr zu tun außer auf die Upgrades und mehr Einwohner zu warten -Gebäude können nur am Grid ausgerichtet werden. (Sieht alles sehr unnatürlich aus) -Es gibt unzählige Gebäude die scheinbar nur gebraucht werden um das Gameplay hinauszuzögern da der reele Mehrwert fehlt) -die Stufen machen gelinde gesagt keinen SInn und dienen ebenfalls nur dem hinauszögern (Warum zur Hölle kann ich auf Stufe 2 Eisen und und Kohle abbauen aber erst auf Stufe 3 ne Schmelze bauen. Gezielt Bergbau betreiben oder Landwirtschaft zu betreiben fällt somit natürlich flach) Oben genannte Systeme verhindern absolut das man ein spezialisiertes Dorf baut. Man baut effektiv jedesmal die selben Gebäude in der selben Reihenfolge. Die Anzahl der verschiedenen Materialien und die Zufallsgeneration machen da auch nichts mehr aus da man eh nur streng der Reihenfolge nach auch Zeug freischaltet. -Ebenso müsste die GUI überarbeitet werden da sie gefühlt gezwungen Benuterzerunfreundlich ist. -Bugs exestieren, sind aber in einem Early-Access zu erwarten. Für alle die sich jetzt denken "Aber die Leute vergleichen es mit Banished!....so schlecht kanns doch nicht sein!?" Nun Ja Banished ist großartig. Weshalb 30€ hier augeben wenn es Banished schon gibt? Damit ich nicht wie ein kompletter Arsch klinge noch ein paar Pluspunkte -Das Spiel sieht wirklich wunderschön aus -Das Straßenbauen funktioniert ziemlich nice. (Scheint mir etwas von Tropico abgekupfert. Aber gut.) -Die generierten Welten sehen echt Top aus. (Auch wenn Features wie Berge oder richtige Flüsse scheinbar fehlen) Fazit: Spart euch das Geld. Um einfach simplen Spaß zu haben hat es (noch) zu viel Bugs und um ein ernst zu nehmendes Aufbauspiel zu sein ist es zu einschränkend was man wann machen kann. n schönen Tag LeuteMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.