

Gloomhaven
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Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-15 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.


01Über Gloomhaven
Führe eine Söldnergruppe durch gefährliche Verliese, Wälder und Höhlen: In Gloomhaven bestimmen Kartenwahl, Positionierung auf dem Hexfeld und knappe Ressourcen den rundenbasierten Kampf. Die verzweigte Kampagne stellt schwierige Entscheidungen zwischen Gewinn und Moral. Steam-Spieler bewerten es zu 82%% positiv bei 13.681 Rezensionen. Die Steam-PC-Version unterstützt Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Polnisch als Oberflächensprachen. Veröffentlicht am 20. Oktober 2021.
Mitwirkende
Niedrigster Wert seit 36 Monaten
≈ 5,18 €2026-07-30 · KinguinBasisspiel · dieselben Daten wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Englisch | Ja | — | Ja |
| Französisch | Ja | — | — |
| Deutsch | Ja | — | — |
2 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Spanisch | Ja | — | — |
| Polnisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-16
02Vor dem Kauf
Taktische Kämpfe
Der rundenbasierte Kampf verbindet Kartenwahl mit Bewegung auf einem Hexfeld; Fähigkeitenkarten sind zugleich eine begrenzte Ressource.
Spielmodi und Steuerung
Allein oder online im Koop für bis zu vier Personen spielbar. Volle Controller-Unterstützung ist für die Steam-PC-Version angegeben.
Sprachen
Die Steam-PC-Version unterstützt Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und vereinfachtes Chinesisch als Oberflächensprachen. Englische Sprachausgabe ist angegeben.
03Häufig gestellte Fragen
Was für ein Spiel ist Gloomhaven?
Die digitale Umsetzung eines taktischen Rollenspiels nach dem Brettspiel führt durch eine verzweigte Kampagne mit 95 Story-Missionen.
Kann man gemeinsam spielen?
Ja. Die Beschreibung nennt Online-Koop für bis zu vier Personen und eine Gruppe aus zwei bis vier Söldnern.
Wie funktioniert der Kampf?
Pro Söldner wählt man zwei Karten und nutzt jeweils eine Hälfte. Kämpfe laufen rundenbasiert auf einem Hexfeld ab.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtwertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Updates Update der Bewertung nach ca. 30 Stunden samt den ersten Multiplayer-Koop Missionen als auch ein paar Tips für Anfänger nach ca. 60 Stunden weiter unten! Wichtiger Hinweis zum Spielstart: Das Spiel benötigt scheinbar bei einigen Systemen recht viel Zeit zum anfänglichen Laden! Wartet und brecht das Spiel nicht vorzeitig ab! Die Entwickler arbeiten wohl an einer Beschleunigung des Ladevorganges! Erster Eindruck Ich hatte mich riesig auf dieses Spiel gefreut, denn das Brettspiel vermochte ich mangels weiterer Interessenten und des enormen Regelwerkes nicht wirklich zu finden. Also setzte ich meine Erwartungen in diese digitale Version. Nun ist sie auch in deutsch erschienen und ich musste einfach zuschlagen. Was mir aber bereits gut und stimmig gefiel war die liebevolle Grafik. Auch die Bedienoberfläche scheint gut gelungen. Die Soundeffekte passen sehr gut und die Musikuntermalung ebenfalls. Obschon mir das Spiel wirklich gefällt, muss ich aber leider auch sagen, dass der Schwierigkeitsgrad enorm hoch ist. Mangels der Brettspielvorkenntnisse wird man hier als Neuling meines Erachtens regelrecht erschlagen. Zunächst muss man sich mit dem Interface beschäftigen, dann die Sinnhaftigkeit der Karten irgendwie verstehen und fühlt sich dann leider schlicht überfordert. Zumindest fühle ich mich noch immer so. Selbst beim Tutorial musste ich mich regelrecht durchbeißen, da ich einfach nicht wusste, was ich eigentlich machen sollte oder anders, wie ich es denn richtig machen muss und kann. Dazu kommen dann im Spielverlauf viele Zufallsentscheidungen der KI die einem dann fast den Rest geben, wenn man auf einmal beim Gegner keinen Schaden macht, er dafür aber sehr wohl trifft. Für mich ist es schon ein Hardcorespiel das einem einiges abverlangt und man sich durchbeißen muss. Für mal so nebenbei scheint dieses Spiel nichts zu sein. Nach 5 erfolglosen Versuchen, einem rauchenden Kopf und reichlich verlorenen Nerven (so kam es mir zumindest vor) schaffte ich endlich die erste, ja ihr habt richtig gelesen, die erste Quest (Update: in der Kampagne). Wouw. Und das auch noch auf der einfachsten Spielstufe! Das war für mich ohne jegliches Vorwissen echt ein K(r)ampf. Habt ihr Entwickler euch mit der Spielstufe nicht ein wenig vertan? Selbst auf dieser einfachsten Stufe ist das Spiel irre schwierig. Dennoch machte es mir riesigen Spaß und daher geht der Daumen nach oben. Ich hoffe noch weiter in die Materie einsteigen zu können um den Spielablauf bzw. die Spielmechanik besser zu verstehen. Kurzum: Für Leute die das Brettspiel nicht kennen, sich aber festbeißen und Geduld aufbringen wollen, könnte dieses Spiel eine echte Herausforderung sein. Andere sollten sich sehr wohl den Kauf überlegen, denn ich finde den Schwierigkeitsgrad sehr hoch. Zumindest sagt euch das ein völliger Neuling zu diesem Spiel. Schauen wir wie es weiter geht. PS: Entwickler ... vielleicht dreht ihr doch noch einmal an der Schraube der Schwierigkeitsstufen? Update 1 nach ca. 30 Stunden Spielzeit Vorausgesetzt man ist gewillt sich mit der Spielmechanik etwas intensiver auseinanderzusetzen, so erhält man ein fantastisches Spiel mit zwei unterschiedlich schwierigen Spielvarianten bzw. Modi (die Kampagne und den langsam schwieriger werdenden Gildenmeistermodus), die man aber zugleich auch zu maximal 4 Personen im Multiplayer bewältigen kann. Hierzu kann man andere Spieler über Steam direkt in sein Spiel einladen bzw. diesen einen Invitecode zusenden. Das Spiel kann dann nach einer Mission gespeichert und später zusammen wieder fortgesetzt werden. Es können mehrere Kampagnen und Gildenmeisterspiele gespeichert und jeweils wieder weitergeführt werden. Server gibt es allerdings nicht! Nur den Einstieg in ein (selbst) gehostetes Spiel. Für mich eine digitale Perle eines umgesetzten Brettspieles. Nach den nunmehr ersten Einarbeitungsstunden macht es einfach nur noch riesigen Spaß und ich habe bislang nur an der Oberfläche gekratzt. Für mich eine deutliche Kaufempfehlung für Taktiker und Leute, die nicht vor anfänglichen Schwierigkeiten zurückschrecken und eine Herausforderung wünschen, die man zudem gegebenenfalls auch mit Freunden bewältigen kann. Update 2 - Achtung Spoiler Tips nach ca. 60 Stunden Spielzeit Ab hier bitte nur weiterlesen, wenn euch ein paar kleine Starthilfen von einem Spieler genehm sind, der keine Vorkenntnisse hatte und sich selbst auch jetzt noch durchbeißen muss. Alle anderen Spieler dürften diese wohl getrost ignorieren können! Spielt zunächst wirklich erst das Tutorial um die Grundprinzipien besser kennen zu lernen. Startet mit dem Gildenmeistermodus und nicht mit der Kampagne. Der Schwierigkeitsgrad der Kampagne ist deutlich höher und kann daher leider anfangs sehr schnell frustrieren. Startet tatsächlich erst mit zwei Charakteren. Hilfreich waren bei mir die Startcharaktere des Barbaren als Tank+Schaden und die Schurkin als Damagedealer und Goldsammlerin. Lernt die Karten und das Spielprinzip kennen. Ihr könnt auch später noch weitere Charaktere in eure Gruppe aufnehmen, denn der Schwierigkeitsgrad des Spieles passt sich der Erfahrungsstufe eurer Charaktere an, egal ob Stufe 1 oder 5! Super gemacht! Nach bisheriger Erfahrung kann man später besser mit 4 als mit 3 Charakteren spielen. Im Gildenmeistermodus habt ihr einen gemeinsamen Goldvorrat den ihr je nach Bedarf auf die Charaktere verteilen könnt. Im Kampagnenmodus nicht! Schaut euch genau die Spielkarten an. Spielt stets jeweils eine Fähigkeit aus dem oberen und unteren Kartenbereich auf. Achtet darauf, dass ihr nicht versehentlich zweimal eine gute Fähigkeit von der selben Kartenhälfte ausgewählt habt (mir oftmals passiert). Beachtet auch immer die Möglichkeit, dass ihr die Standardfähigkeiten in der oberen (Kampf) und unteren (Bewegung) Kartenhälfte (die kleinen Symbole) nutzen könnt.Also habt ihr immer 4 Möglichkeiten die ihr auf einer Karte aktivieren könnt! Auf den Gegner schlicht zu warten und sich nicht zu bewegen ist oftmals die schlechtere Variante, da man auch dann immer zwei Spielkarten verbraucht, die einem später evtl. fehlen !!! (Ausnahme z.B. Stärkungs-zauber und Heilungen). Lauft nach Möglichkeit nicht zurück um einem anderen Charakter zu helfen, wenn er alleine damit zurecht kommen kann. Ihr verliert dadurch auch Bewegungspunkte bzw. verbraucht Karten. Macht nicht zu viele und zu schnell Pausen da sie bei jedem Einsatz Karten verbrennen! Gerade bei einem langen Szenario mit vielen Gegnern benutzt soweit möglich nicht bereits zu Anfang eure Karten die bei Anwendung automatisch verbrennen. Beachtet hier das kleine Kartensymbol mit der brennenden Karte! (Ausnahmen z.B. bei Charakteren die verbrannte Karten reaktivieren können) Nutzt nach Möglichkeit erst die Kartenhälfte, die nicht sofort zur Verbrennung der Karte führt, sonst könntet ihr gegen Ende des Szenarios ohne Karten da stehen und das Spiel ist für euch beendet (Charakter ist dann erschöpft). Selbst Charaktere die verbrannte Karten auf die Hand zurückholen können sind davor nicht geschützt weil sie von vornherein weniger Karten auf der Hand haben! Der Ausdauertrank ist sehr stark , denn er kann eine verbrauchte (nicht verbrannte!!!) Karte für euch in den Handkartensatz zurückholen! Wenn ihr einen Ausrüstungsgegenstand benutzen könnt, der euch Gegenstände (damit sind nicht die Karten gemeint) nach ihrem Gebrauch einmalig erneuert, könnt ihr z.B. den verbrauchten Ausdauertrank auffrischen. Dadurch kann man sehr gute Karten deutlich öfters aufspielen! Werdet nicht raffgierig um alles Gold aufzunehmen indem ihr wiederholt Bewegungspunkte verschenkt. Diese könnten euch am Ende des Szenarios sehr wohl fehlen! Später kann man das Aussehen eines Charakters ändern! Euch allen viel Spaß!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Gloomhaven. Platz 1 bei Boardgamegeek, DIE Plattform für die weltweite Brettspielcommunity schlechthin und ein Spiel dass sich dort monatelang die Pole Position sichert interessiert mich als leidenschaftlicher Brett- aber auch PC Spieler natürlich brennend. Welche Features Gloomhaven im Großen und Ganzen mit sich bringt, war mir vor meiner Empfehlung an meine beiden besten Freunde, dieses Spiel regelmäßig einmal die Woche zu spielen bereits bekannt. Das Spiel verspricht hunderte Stunden langen Spielspaß in einer immersiven Fantasywelt mit unzähligen Geschichten und Abenteuern die man durch Auswahl seines äußerst individuellen Charakters erlebt. Sehr positiv dabei: Man spielt gegen das Spiel und obwohl die Gegner vorgezeichneten Verhaltensmustern folgen soll auch der Grad der Herausforderung nicht zu knapp liegen. Soweit so gut. Ich habe praktisch beide Spielmodi (Kampagne und Gildenmeister) parallel gespielt, Kampagne mit meinen Freunden, Gildemeister solo. Die ersten positiven Eindrücke nach den ersten paar Abenteuern und ein paar Wechseln zwischen Schwierigkeit Schwer und Normal: Angenehm knackig, wir haben uns bereits im Vorfeld Gedanken bei unserer Charakterwahl und der Rollenverteilung gemacht, ging gut auf (Barbar, Tüftler, Gedankendieb). Gute Absprachen untereinander fördern meist bessere Partie Ergebnisse, die Charakterentwicklung ist langsam, aber trotzdem spürbar und nicht zu langsam. Auch Tutorial, Charakterbeschreibungen und die technische Inszenierung gefielen. Als unsere Charaktere die 5. Stufe überschritten waren folgende Dinge feststellbar: Unsere Truppe war für Normal übertrieben stark, für Schwer waren wir entweder immer noch zu schwach oder - und das vermute ich eher - nicht ehrgeizig genug. Wobei Ehrgeizig hierbei bedeutet Anstrengen allein reicht nicht aus. Wer schwer meistern möchte macht perfekte Zugkombinationen. Und die macht man am besten im SOLO. Jawohl. Im solo als Gildenmeister verknüpften sich alle Überlegungen wie welche Karten zusammenspielen könnten bei den unterschiedlichen Charakteren wesentlich schneller und effektiver als im Spiel zu dritt. Immer wenn es schwer wird und sich langsam das Spielen in Arbeit ausartet, schlich sich immer ein AlphaTier ins Spiel um allein zu erörtern welche Möglichkeiten die Gruppe aktuell hat. Die anderen dürfen kommentieren. Nicht schlimm - Schwierigkeitsgrad "Normal" macht auch Spaß. Und ist fordernd genug. Das heißt: Wenn man hoch gelevelt ist als Gruppe, dann ja nicht mehr - dann wird normal vor allem aus einem Grund schwer: Dem teils verbuggten aber auch verkorksten Leveldesign. Ich werde mich an dieser Stelle nicht in Beispielen verlieren, wir haben davon jedoch merklich mehr als 3 Pannen erlebt. Die Begleitermechanik ist genau so schlecht wie die eigenen Charakterbuilds gut sind, manche Events triggern nicht, manchmal lässt sich deswegen auch eine Mission nicht beenden. Normalerweise sind die Missionen unsägliche Massenware und dann kommt diese eine Mission wo man genau die und die KArten mitnehmen muss, sonst macht die Gruppe die Grätsche. Trial and Error. Bei einem Spiel welches vom Spieler verlangt das Maximum aus seinen Zügen zu holen und dabei allen Gehirnschmalz anzustrengen. Da kann es durchaus frustrierend sein wenn plötzlich etwas geschieht oder entdeckt wo einem die Kinnlade nach unten fällt und denkt "warum konntet ihr mir diese Information nicht schon vorher geben?". Achja richtig. Wir sind immersiv unterwegs, in einem Fantasysetting. Einer lebendigen Welt usw. usf. Ich kann euch eins sagen: Gloomhaven mag ein tolles Tüftlerspiel sein, welches anregt immer wieder neue Charakterbuilds auszuprobieren und Synergien zu erschaffen mit anderen Charakterklassen, aber eines ist Gloomhaven ganz sicher nicht: Ein DUNGEONCRAWLER. Das Spiel ist für meine Begriffe unsagbar weit entfernt von einem Abenteuerspiel wie man es sich nur irgendwie vorstellen kann. Ich bin nach 80 Stunden entrüstet und genervt von belanglosen Begegnungen, Abenteuerbeschreibungen die immer auf die gleiche Weise enden "... und plötzlich steht ihr mitten im Getümmel". Es liegt dabei nicht nur am Design des Spiels sondern vielmehr auch an dem was es bietet: Hindernisse und Fallen sind das einzige was mir z.B. an Terrain in den Dungeons begegnet ist. Immer dieselben Türen, keine Schalter, keine Hebel, die Fallen die die Gegner legen dienen ausschließlich dazu ihre Erschaffer hinein zu schubsen. Was ist das für ein Stuss? Es gibt keine Geheimtüren, es droppt immer dieselbe Menge Gold, Truhen sind immer genau so gesetzt, dass sie den Spielern möglichst viele Karten kosten... Bosse gibt es gelegentlich und sind auch i.d.R. wirklich gut gemacht von den Mechaniken, zwangen mich aber zu einem Umdenken, welches ich gern öfter im Spiel erlebt hätte. Charaktere zur Ruhe setzen ist eine FURCHTBARE Mechanik in der Kampagne, denn setzen sich nicht alle Spieler gleichzeitig zur Ruhe rennt ein LVL 8 und zwei LVL 2 Charaktere umher und ja genau die Abenteuer laufen genauso ab wie ihr es euch jetzt vorstellt, auch wenn der Schwierigkeitsgrad gut mitskaliert. Gildemeister ist unbeschreiblich besser als Kampagne, denn dort habt ihr unglaublich viele Dinge die ihr freischalten könnt durch Spielen auf Achievements, eine echte Motivation z.B. um mal den Charakter umzuspezialiseren. Ich komme viel schneller an die ganzen anderen super interessanten Charaktere die im Spiel verborgen sind. Insgesamt hat mir Gildemeister sehr viel besser gefallen, nicht weil ich dort allein und effektiver gespielt habe, sondern weil es das ganze Story Gewäsch der Kampagne einfach weglässt und sich mechanisch auf die Stärken des Spiels verlässt nämlich den taktischen Rundenkampf, statt ständig irgendwelche furchtbar gescripteten Mission zu ertragen wo NPCs die man beschützen soll, hirnlos nach vorne stürmen um sich abschlachten zu lassen (um nun doch einmal ein Beispiel zu nennen). Ihr sollt mich aber auch nicht falsch verstehen: Gloomhaven macht auch Spaß wenn man es nicht "perfekt" spielt, es ist gerade in Zeiten der Pandemie wirklich toll gewesen, doch stellenweise eben zu anstrengend oder zu frustrierend, da hätte ich mir einfach gern etwas schnelleren Fortschritt gewünscht und weniger triviale aufgesetzte Texte. Natürlich gibt es auch unzählige Dungeon Crawler Systeme die kein gutes fesselndes Storytelling mitbringen, gerade für Erwachsene, aber an großes Erkunden denke ich bei Gloomhaven eben überhaupt nicht, wenn ich eine furchtbar wertvolle Karte spielen muss um mal gerade 3 Bewegungspunkte zu erhalten wobei die Dungeons ohnehin immer passgenau sehr klein gebaut sind, damit es auch ungefähr mit der Kartenausdauermechanik hinkommt. In vielerlei Hinsicht fühlt sich Gloomhaven halt sehr sehr mechanisch an, im solo ist das super denn da puzzle ich gern entspannt an meinen Zügen herum oder spinne auf der Weltkarte herum welche Charakterkombis ich mal basteln könnte um bestimmte Strategien zu probieren. Das ist aber auch genau der Moment wo mir das Spiel immer wieder das Gefühlt gibt, dass ich hier eher sowas wie ein WarGame spiele als ein Abenteuer Dungeon Charakter Entwicklungs sonstwas RPG. Allein schon die Individualisierung der Charaktere, die ist praktisch überhaupt nicht vorhanden, ich kann der Figur im Kampagnenmodus nichtmal einen Namen geben. Immerhin: Ein alternativer Skin ist mit dabei, aber das ist auch weit gespuckt wenn man bedenkt, dass es überhaupt unglaublich ist, dass ein Brettspiel einen derart grafisch imposanten Port erhalten hat mit entsprechendem Umfang, ein sehr ambitioniertes Projekt das im Großen und Ganzen auch gut abgeliefert hat. Der Reiz ist für mich jedoch in weiten Teilen verflogen, zu viele Erwartungen die nicht erfüllt wurden bleiben am Ende und der Gedanke, dass wenn ich mal wieder Lust habe ALLEIN ein anspruchsvolles Taktik Kampfspiel spielen zu wollen hierauf zurückgreifen kann. Für alles andere gibt es zu viele und bessere Alternativen. Amen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Fazit ! Daumen hoch für dieses Spiel. Für die Komplexität dieses Spieles und in Anbetracht dessen, dass es sich hier um eine frühe Version handelt, sind die Bugs, die es in jedem frühen Spiel gibt, eher unbedeutend. Es spielt sich wunderbar und sieht auch noch wunderschön aus. Was sind die Unterschiede (offline Brett / online digital) ? 1) 6 Startcharaktere / 4 Startcharaktere (restliche folgen) 2) 3 "X-Karten" mehr für die Starthände / - (beantrage ich hiermit offiziell) 3) Kampagne mit vielen Szenarien / folgt noch 4) zufällige Szenarien bestehend aus 3 Räumen / Adventure-Mode 5) 1-4 Spieler / 1 Spieler (Multiplayer folgt) 6) Interaktion in Gloomhaven / Interaktion auf Landkarte 7) Stadt-Ereignisse und Weg-Ereignisse / Weg-Ereignisse 8) Gegenstände sind permanent / Gegenstände nutzen sich ab 9) Modifier Deck lässt sich verbessern / wir werden sehen Worum geht es in Gloomhaven ? Die Brettspiel-Ausgabe vereint die Elemente taktischer Kampf, Erkunden, kooperatives Rollenspiel, Kampagnen-Geschichte und Deck-Building. Die digitale Version hat (noch!) keine Kampagne. Das macht aber nichts, denn den größten Teil des Spiels verbringt man nun mal mit den Monstern ... Kern des Spiels sind die multifunktionalen Karten der einzelnen Charaktere. Schon vor dem Beginn eines Szenarios fangen die strategischen Überlegungen an. Welche der Karten (je höher der Level des Charakters desto mehr Auswahl hat man) nehme ich in die Decks? Dann während des Szenarios bestimmt eine der beiden ausgespielten Karten die Initiative, die von niedrig bis hoch die Zugreihenfolge aller Figuren (Charaktere+Feinde) für eine Runde festlegt. Je nach Situation will man spät oder früh agieren, wann genau das ist, erfährt man aber erst nachdem alle Karten gewählt und auch die Karten und somit die Aktionen der Feinde aufgedeckt werden. Die Pläne, wie man seine gewählten Karten ausspielen wollte, werden durch dieses Aufdecken oft wieder geändert. Das macht einen Reiz des Spiels aus und die Karten geben diese taktischen Umentscheidungen her. Jede besitzt 4 Aktionen (2 oben, 2 unten), von denen eine gewählt werden muss. Die obere Standard-Aktion bei allen Karten aller Charaktere ist immer Angriff 2 und die untere immer Bewegung 2. So weit so gut, so weit einfach. Die obere/untere Nicht-Standard-Aktion ist (nahezu) immer eine einzigartige Fähigkeit, die viele verschiedene Effekte haben kann. Wählt man eine obere Aktion der einen Karte, muss man eine untere Aktion der anderen Karte auswählen und umgekehrt. Schwierig kann es sein, die richtige Kombination und Reihenfolge dieser beiden Aktionen zu finden. Initiative und Aktionen sind nicht die einzigen Funktionen dieser Karten, sie dienen auch als Timer, denn im Laufe des Spiels "verbrennt" man Karten und solcherart verlorene Karten sorgen dafür, dass irgendwann ein Charakter keine ausspielbaren Karten mehr besitzt. Passiert dieses bei allen Charakteren ist das Szenario vorbei. Agiert man also zu hastig und verbrennt früh die Karten, ist das Spiel auch schnell vorbei. Besagtes Verbrennen wiederum kann auf verschiedene Arten passieren: 1.) Bestimmte Karten haben in der rechten unteren Ecke ihrer Beschreibung der (meist mächtigen) Nicht-Standard-Aktion ein Symbol, welches auf das einmalige Benutzen (Verbrennen=Verlieren) hinweist. 2.) Alle Karten lassen sich so ausspielen, dass man sie "nur" ablegen muss. Sind alle Karten im Ablagestapel ist man allerdings gezwungen zu rasten. Bei einer kurzen Rast geht eine zufällige der abgelegten Karten verloren und die restlichen abgelegten Karten werden wieder spielbereit gemacht. Die Zufallsauswahl kann man einmalig ein zweites Mal gegen Abgabe eines Lebenspunktes durchführen. So behält man die Erstgewählte (die Spruchweberin freut sich über diese Regel am meisten ...) 3.) Es gibt auch eine lange Rast. Diese funktioniert wie die kurze, nur dass man die Karte selbst auswählt. Weitere Vorteile: man heilt 2 LP (oder Gift) und bestimmte Gegenstände sind wieder bereit. 4.) Will man einem Charakter keinen Schaden zuweisen, kann man stattdessen eine selbst ausgewählte Handkarte verbrennen oder zwei aus dem Ablagestapel wählen, die man dann verliert. Die Monster haben übrigens auch Karten für ihre Aktionen. Standardmäßig im Brettspiel sind dieses immer acht Karten. Diese Aktionen sind im Regelfall immer verschieden, aber es kann vorkommen, dass sie sich wiederholen. Das passiert, weil nach dem Mischen der Karten die vorherige wieder oben liegt. Zusätzliche Würze ins Spiel bringen die Modifier Decks. Jeder Charakter und jeder Monster-Typ hat davon ein eigenes. Diese Decks schwächen oder stärken den Angriff je nachdem was gezogen wird. Auch diese Decks werden neu gemischt, wenn ein kritischer Fehlschlag (die böse "0") oder ein kritischer Treffer (die gute "2x") aufgedeckt wurde. Warum empfehle ich dieses Spiel? Es macht einfach Spaß an den einzelnen Spielzügen zu knobeln. Planen, Umplanen, Hoffen, dass die richtigen Karten gewählt wurden und das Modifier Deck fair mitspielt. Man könnte die Neuerung bezüglich der abnutzenden Gegenstände kritisieren, mache ich aber nicht. Die Gegenstände können kriegsentscheidend sein, aber die Haltbarkeit kann ja noch verbessert werden durch die Entwickler. Ein größeres Angebot an Gegenständen in den einzelnen Städten auf der Landkarte wäre schön, aber wichtiger ist eigentlich die Deckauswahl. Nach der Deckauswahl kommt die Strategie, dann die taktischen Entscheidungen und Umentscheidungen. Wie ein Snooker-Spieler beim Break Building muss man gut im Voraus planen. Den Pulk der Gegner aufbrechen? Wo lasse ich meine Charaktere für die nächsten Runden stehen? Stupse ich den Feind nur an oder haue ich mit aller Kraft drauf? Versenke ich ihn und zerbreche mein ... äh sorry ... Töte ich ihn und verbrenne meine Karte oder oder oder ... Viel Spaß beim Spiel und Gruß MabMehr anzeigenWeniger anzeigen
An sich ein gutes Spiel für alle die auf DnD / Tabletop stehen, allerdings hatten wir bereits nach <10 h Spielzeit einen Bug bei dem, nach einer Aktion eines Charakters, "warte auf andere/n Spieler" aufploppt und man nichts machen kann ausser das Spiel zu schliessen und neu zu laden. Dieser Fehler tritt zwischen 3 und 6 mal pro Stunde auf, wodurch sich das Spielgeschehen unnötig in die länge zieht und man einfach nicht in die Pötte kommt. Solche und andere Fehler scheint den Entwickler aber nicht zu interessieren... Daher nicht empfehlenswert, es sei denn man ist bereit diesen Fehler und dadurch sehr häufiges Laden / Zeit verschwenden in Kauf zu nehmen. Spielstand löschen und von vorne Anfangen wäre auch ne Option...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Welcome to BGG-Platz 1: Doomhaven, der Puzzle-Klopper mit ungewissem Outcome Unter Brettspiel-Geeks ist "Gloomhaven" nicht nur irgendein Spiel, sondern auf der DER Brettspiel-Katalogisierungsseite schlechthin, BoardGameGeek, "the s.hit" seit Release 2017 - auf Platz 1 ALLER Brettspiele konstant seit 5 Jahren zu bleiben, ist schon eine große Hausnummer. Vor allem, weil der Brettspielemarkt in den letzten Jahren einen wirklich KRASSEN Zuwachs bekommen hat. Auf diversen Kickstarter-Plattformen gibt's für Fans jeglicher Art Spiel etwas im Angebot: Worker-Placement, Eurogames, Push your luck usw. - ich bin selbst ein Geek, doch die Top-100-Liste finde ich zum Teil schon ein wenig gewöhnungsbedürftig - es ist nämlich nicht alles Gold was glänzt und somit würde ich auch Pi-mal-Daumen einschätzen: "Je höher das BGG-Ranking, desto geekiger und nischenartiger wird das Spiel". Gloomhaven ist im physischen Original mit 10kg Packungsgewicht, 140€-Preis, 95 Szenarien und mehr als 1700 Karten (kein Witz) nicht nur ein Lebensprojekt, sondern auch etwas, was sich nicht jeder holt. Und die, die dafür Geld auf den Tisch geblättert haben, leiden am typischen "Das hat was gekostet / das ist wertig = das ist fehlerfrei"-Syndrom. Wer Dungeon-Crawler prinzipiell geil findet, kann sich heutzutage vor vergleichbaren Produkten kaum noch retten: Chronicles of Drunagor, Tainted Grail, Descent (Neuauflage), ... - größer, teurer, immer mehr Minis - ja sogar Klassiker wie "Hero Quest" wurden in neuem Gewand (nach ETLICHEN Jahren der schier endlosen Zeit des Betens und Bibberns) aufgesetzt. Aber seid euch bewusst: Die physische Variante eines Dungeon-Crawlers erfordert meist gerne viel Karten- und Marker-Micromanagement, die Story ist meist flach und im schlimmsten Fall macht man eh nur immer dasselbe: Monster kloppen. Gloomhaven macht hier keine Ausnahme - doch ist die digitale Variante durchaus besser. Erstens spart man sich den Platz auf dem Tisch und das stetige Besuchen des Hosts - denn die Kampagne ist auch im Network-COOP spielbar. Ich selbst spiele immer alle zwei Wochen eine Mission mit 3 weiteren Freunden: Einer ist bereits retired und hat einen neuen Char. Gespielt wird das aber über den Tabletop Simulator mit echt genialen Scripts, sodass wir die Initiative nicht bestimmen, das Szenario nicht umständlich aufbauen und die Hitmarker nicht dumm verfolgen müssen. Das ist im Original nämlich ein reines Micromanagement-Desaster. Aber auch an dem Mini-Gloomhaven ("Gloomy" liebevoll genannt): "Pranken des Löwen" habe ich mich (dieses Mal in echt) versucht - es aber inmitten der Kampagne wieder verkauft, weil ich entdeckt habe, dass Gloomhaven auf alles eine Antwort weiß, aber nicht auf die Frage, warum Figuren nicht am Stück, falls notwendig, viel laufen können - dafür gibt's nämlich keine adäquate Lösung. Aber das liegt am besonderen System von Gloomhaven: Nachdem ihr euch anfangs für 2-4 Chars (Diebin, Berserker, Zauberin, Steinmensch, Mindthief, (der verdammte) Tinkerer entschieden habt, geht's an die Deck-Ausstattung jedes Chars. Jeder hat seine eigenen Starter-Karten, von denen jeder ca. 8-10 mitnehmen darf. Pro Level-Up gibt's die Auswahl von einer von zwei neuen, die ihr dann wiederum mit einer aus eurem aktuellen Deck austauschen könnt. Damit zieht ihr dann in die Dungeons auf der Weltkarte. Jede Karte hat einen oberen und einen unteren Bereich - oben gibt's meistens Angriffsaktionen, unten Bewegungsaktionen - oder halt auch mal umgekehrt, mal kombiniert mit Vergiftungen, mal mit Heilungen, mal erzeugt ihr Elemente, die anderen zur Verfügung stehen - und jede Karte kann standardmäßig anstatt der speziellen Aktion für einen kleinen Angriff oder eine kleine Bewegung genutzt werden. Danach kommen sie auf den Abwurfstapel - und sobald keine 2 Karten pro Zug mehr gespielt werden können, müsst ihr entweder groß oder klein rasten - und müsst dabei entweder gezielt oder durch Zufall eine Karte dauerhaft abwerfen. Somit erschöpft ihr langsam, aber sicher. Wer erschöpft ist (weil Life oder Cards down), der ist raus. Sind alle raus, habt ihr verloren. Eins vorweg: Gloomhaven ist, egal, ob ihr auf leicht oder normal spielt, IMMER sauknapp. Gloomhaven kennt kein "Oh, das war aber easy" - und wenn, dann war es nur das Glück. Denn wann ihr dran seid, könnt ihr mit den Initiativewerten ein wenig bestimmen, aber was die Monster ziehen und gleich machen, seht ihr erst, sobald ihr euch für eure Rundenkarten entschieden habt. Und wenn ihr angreift, zieht ihr aus eurem Angriffsdeck Modifikatorkarten. Und da gibt's auch eine nicht entfernbare Niete drin, die - egal was ihr macht - sofort ein Autofail ist. Es kann also passieren, dass ihr voll die krasse Attacke plant - und diese dann einfach verpufft. Abspeichern inmitten der Mission ist (entgegengesetzt der Brett- und TTS-Version) NICHT möglich. "Mal eben in der Mittagspause eine Runde spielen" muss zeitlich gut eingeplant werden. "Win a mission or fail a mission". Wow, super modern. Und es kann sein, dass ihr einen superguten Run habt - und dann im letzten Raum bitterlich verkackt. Auch wenn der Gameplay-Speed hier verdoppelt werden kann und die Monster schön automatisch gesteuert werden, ist es teilweise arg frustrierend (entgegengesetzt der Brett- und TTS-Version) nicht zu wissen wie die unaufgedeckten Dungeonräume aussehen und wo Monster gleich stehen werden. Auch gibt's keine vernünftige Story oder Präsentation. Der animierte Trailer ist nur Marketinggeblubber. Alles wird über vorgelesene Texttafeln erzählt - von Cutscenes fehlt jegliche Spur. Die Queststränge sind absolut unübersichtlich und nachdem ihr 3 Missionen gemacht habt, stehen euch plötzlich tausende Orte zur Verfügung. Die Möglichkeiten, die ein Divinity Original Sin 2 oder Dragon Age Origins nutzt, nämlich eine spannende Geschichte und Tiefe in Charakteren zu etablieren, fehlt hier völlig. Das ist immer noch genauso megaflach und uninteressant wie auf dem Brett. Und das eingangs besprochene Bewegen über weite Strecken ist immer noch eine Katastrophe. Auch wenn keine Monster da sind, müsst ihr munter eure Karten hinlegen - und eure "Energie verbrauchen". "Ich will jetzt mal eben 10 Felder weit laufen" erstreckt sich im schlechtesten Fall über 4 Runden, wo ihr immer jeweils eine Angriffsaktion verschwendet. Sehr mies. Denn Gloomhaven ist ein Railroad-Monsterklopper: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" - und am besten klappt alles gleich so wie es geplant wurde. Aber dafür ist der RNG zu hoch in diversen Komponenten. Ach, und warum müssen Road- und Stadt-Events eigentlich immer so ein zusätzlicher Tritt in die Eier sein? Nervig! Bottom Line: GH ist nichts für Einsteiger, sondern von Geeks für Geeks. Das Menüdesign ist nicht super einsteigerfreundlich und die Komplexität anfangs noch gar nicht abschätzbar. Dass man nicht abspeichern kann, ständig 1000 RNG-Optionen hat, die einen in die Suppe spucken können, lässt euch trotz guter Taktik manchmal völlig gegen die Wand fahren. Fehler werden nicht erlaubt und "locker dahinspielen" ist auch nicht möglich: Ihr müsst STÄNDIG euren Kopf intensiv benutzen, um die bestmögliche Option für euch rauszuholen. Das holt hier gewisse Souls-Vibes mit rein - und macht das Spiel nicht für jeden zugänglich. Trotzdem ist das System intelligent und hochkomplex, sodass es immer mal wieder - nach einigen möglichen HARTEN Enttäuschungen - erneut einlädt. Seid ihr bereit auf die Fresse zu bekommen und eurem Cerebrum einzuheizen? Seid ihr darüber hinaus Geek genug und habt keinen Bock auf so viel Platz-Konsum und Geld-Ausgabe? Na dann: "Tötet alle Gegner!" (rinse and repeat) Der (Wertungs-)Daumen weist euch die Richtung: "Zur Seite" ;) 🔫 Pew Pew Pew! 💥 Bock auf mehr Reviews? 🔎 🏃💨 Folge mir und verpass' keine weiteren Neuigkeiten! ⚡Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Mein persönliches Fazit nach 45 Std. Spielzeit: sehr schwierig und demotivierend, kaum Fortschritte. An sich denke ich dass die TableTop-Umsetzung recht gut gelungen ist. Dieses Spiel wirkt auf mich regelrecht unbarmherzig, wenn man das Regelwerk nicht kennt. Ebenso so die skrupellos, beinahe permanenten debuffs durch die Angriffsmodifikatoren. Regelmäßig am Ende meiner Kräfte sehe ich kaum verwendete positive Modifikatoren. Der Dreh- und Angelbunkt dieses Spieles ist aus meiner Sicht die Mechanik rundum "Karten verbrennen". Aus meiner Sicht bietet dieses Spiel keinen Lernfortschritt/ Progress bei kleinen "Ausrutcher/- Missmanagement-Eingaben. Wer die Spielmechanik zu 100% beherrscht und dabei nicht die richtige Auswahl an Talente vorgenommen hat, wird durch die Spielmechanik auseinander genommen und erlebt das reinste demotivierende Spielerlebnis. Die zufälligen Modifikatoren der einzelnen Aktionen hauen dir dann auch noch so richtig in die Fresse. Nach meinem Geschmack absolut unspielbar. Ich habe mir verschiedene Let´s Plays und diverse Tutorial Videos auf YT angesehen, den Schwierigkeitsgrad heruntergesetzt, etc. Das Spiel kann mit dem komplexen Charakter-Entwicklungssystem und den Items eine Faszination auslösen- zugegeben. Der Rest aber eben nicht. Für mich ein echter Fehlkauf.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ab wann auf deutsch?Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Also ich bin ein wahrer Gloomhaven Fan und habe das Spiel am Spieltisch mit allen Erweiterungen und mit Begeisterung durchgespielt. Von der Umsetzung hier bin ich über alle Maßen enttäuscht. Die Steuerung ist kompliziert und unübersichtlich. Fähigkeiten mit Elementen werden oft angewendet, ohne die Elemente zu nutzen .... und der Zufallsgenerator bei den Angriffsmodifikatoren spinnt völlig. Habe jetzt 7 Versuche des allerersten Dungeons Schwarzgrab hinter mir und bin 7x auf Einfach!!! gescheitert, da ich ich nur -1, -2 und Fehlschlag ziehe und die Gegner stets +1, +2 und x2 .... NICHTS anderes .... JEDES MAL! Totale Zeitverschwendung ....Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Sehr gut umgesetzte digitale Version der klassischen Gloomhaven Brettspiel-Kampagne. Meine Multiplayer-Runde lief bislang stabil, Bugs waren bis auf ein paar kleinere Anzeigefehler im Interface nicht festzustellen. Ich freue mich riesig darauf, die Kampagne nun auch mit meinem Online-Freundeskreis spielen zu können und kann das Spiel absolut empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Einfach nur extrem Langweilig und sinnlos kompliziert und umständlich (und ich meine nicht die Schwierigkeit an sich). Nichts für Ungeduldige oder Leute, welche ihre Zeit wertschätzen. Erklärung: Für jede Runde muss man für jeden Söldner 2 Karten mit jeweils 2 Möglichen Fähigkeiten auswählen u.a. wird so die initiative bestimmt. Ist der Söldner am Zug muss man sich nun entscheiden: welche Fähigkeiten man nimmt (darunter fällt auch eine simple Bewegung). Nimmt man für die eine Karte die obere Fähigkeit MUSS man bei der übrigen die untere Fähigkeit nutzen... und alles am besten 3 mal bestätigen... Nach der Nutzung wird die Karte abgeworfen und steht nicht mehr zur Verfügung, außer man rastet, dann wird aber immer eine Karte verbrannt, d.h. sie ist komplett raus in der Mission. Folgendes Beispiel: erste Mission der Kampagne: Ich stehe mit meinen 4 Söldnern einer Gruppe von 6 Gegnern gegenüber. Also angefangen zu kämpfen. Den Tank so platziert dass er 4 Gegner um sich rum hat und auf sich zieht. Die Zauberin teilt aus der Ferne Schaden aus. Den Brute mit in den Nahkampf geschickt. Durch eine dumme Unachtsamkeit meinerseits mit dem Meuchler die Tür zum nächsten Raum geöffnet: 4 weitere Gegner strömen herbei. "Na geil" dacht ich mir. Also jetzt klare und nicht vorgesehene Überzahl der Gegner. Trotzdem stehe ich am Ende als Sieger da ohne das ein Söldner gestorben ist, war aber knifflig. Also weiter zum nächsten Raum. Ich denke da wäre der "Boss" für die Mission gewesen. Aber: Der ganze Kampf hat so locker ne Stunde gedauert...einfach nur wegen dieser Mechanik des Fähigkeiten wählen und 25 tausendmal bestätigen usw. in jedem anderen rundenbasiertem RPG wär der Kampf ne Sache von 5-10 Minuten gewesen... In dieser Zeit hat man bei "Divinity Original Sin 2" die halbe Startinsel in Schutt und Asche gelegt und hat auch noch mehr Spaß und deutlich mehr Story um ehrlich zu sein. Aber das Fass zum Überlaufen gebracht hat der Weg zur Tür: keine Gegner mehr da, aber trotzdem schön vor der Runde Karten wählen... bestätigen...und dann für jeden der 4 Söldner folgendes: Fähigkeit Bewegung wählen... laufen... bestätigen... 2te aktion angriff wählen...Aktion überspringen... bestätigen... Es hat mich 3 Runden mit den 4 Söldnern gekostet um zu dieser verefften Tür zu kommen... danach noch ne Rast weil alle Fähigkeiten abgeworfen werden die gespielt werden (ja für Bewegung auch)... quasi nur um zur Tür zu kommen eine Karte verbrennen. In diesem Moment wurde mir klar, "die Kampagne hat über 90 Missionen"... Alt+F4 end of storyMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.