

Going Medieval
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.


01Über Going Medieval
Going Medieval ist ein Einzelspieler-Aufbauspiel über den Wiederaufbau nach einer Seuche. Aus wenigen Überlebenden entwickelst du eine befestigte Siedlung, planst Gebäude und kümmerst dich um die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Bewohner. Zufällig generierte, mehrstöckige Karten lassen sich durch Graben und Terraforming gestalten; gegen Räuber helfen Fallen, Befestigungen und bewaffnete Siedler. Steam-Spielerbewertungen: 88% positiv bei 17.077 Rezensionen. Die Oberfläche ist unter anderem auf Englisch, vereinfachtem und traditionellem Chinesisch verfügbar.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 0,00 €2024-04-20 · JoyBuggyBasisspiel · dieselben Einträge wie in der obigen Tabelle; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | — | — |
| Englisch | Ja | — | — |
| Französisch | Ja | — | — |
8 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | — | — |
| Japanisch | Ja | — | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | — | — |
| Russisch | Ja | — | — |
| Spanisch | Ja | — | — |
| Koreanisch | Ja | — | — |
| Polnisch | Ja | — | — |
| Türkisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Spielmodus
Steam-PC unterstützt Einzelspieler. Eine Mehrspieler- oder Koop-Funktion ist hier nicht belegt.
Sprache
Die Oberfläche ist unter anderem auf Englisch und Chinesisch verfügbar. Vollständige Sprachausgabe ist nicht aufgeführt.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Going Medieval?
Du baust eine Siedlung aus einer kleinen Gruppe Überlebender auf, verwaltest ihre Bewohner und verteidigst sie gegen Angriffe.
Sind die Karten zufällig generiert?
Ja. Die Karten werden zufällig erzeugt und erstrecken sich über mehrere Ebenen; Gelände und Wasser lassen sich verändern.
Unterstützt das Spiel Modding?
Ja. Das Spiel bietet Modding-Werkzeuge für kreative Anpassungen.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Die Auswahl bildet nicht die allgemeine positive Bewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Steckt noch in den Kinderschuhen (14.6.21) Aber die Grafik ist nett. Und es macht Freude, dieses 3D-Bauen und graben. Und vor allem: es hat gigantisches Potential! Ich hoffe, die Entwickler denken groß, und über Rimworld hinaus, Richtung Dwarf Fortress. (Also der Weg, um an Rimworld heranzureichen allein ist noch ein sehr weiter Weg..) Ich kann es aber jetzt schon empfehlen. Bis jetzt würde ich es zwar eher bei so 15 euro content ansiedeln, aber mit 100 Spielstunden, beschwere ich mich nicht, 20 Euro ausgegeben zu haben. Es macht trotz Bugs und Fummeligkeit Freude, auch wenn es noch nicht viel Inhalt hat. Der Vergleich mit Rimworld in den Kommentaren: Na ja. Nach 1000h Rimworld sehe ich das nicht ganz so. Bis jetzt ist es eher so etwas, wie 20% Rimworld. Oder noch weniger. Es fehlt viel zu viel, um es mit Rimworld direkt zu vergleichen (besonders die 1000 Einstellmöglichkeiten und die Modfunktion von Rimworld, die dem Game eine extrem hohe Replayability geben, fehlen hier komplett!). Nur weil das Tätigkeitsfenster so aussieht, wie bei Rimworld? Leute, ich weiß nicht. Da muss noch sehr viel passieren, dass Spieler, die sich das Game hier kaufen, weil andere rufen "hey, ein Rimworld Clone in schön und 3D!" nicht maßlos enttäuscht sind.. Hier Random die sehhhhhr nervigen Bugs und mangelnden Funktionen: - Auswahlfunktion ist fummelig (mehrere Dinge auswählen? Ganz ganz schlechte Idee..) - Einstellmöglichkeiten sind gering (z.B. in der Prioritätenliste der Tätigkeiten keine "Unterkategorien", kein Speichern der random erstellten Charaktergruppe möglich, - keine einzelnen InGame-Töne abwählbar ("Siedler sind untätig" BAM-Warnton, alle 3 sekunden.. ich platze vor Genervt-sein, keine Blueprintfunktion, Tastenbelegung ist rudimetär) - Hitzewellen, Kältewellen, Thors Donner etc sind NICHT anwählbar. So nervig. - (bisher) kein Reisen möglich, außer ein paar Angriffe von eher dummen AI-Gegnern passiert noch nicht so viel - Tätigkeitenliste, Klamottenliste etc. haben alle keine Speicherfunktion, also keine einstellbaren Kategorien (so was wie "Kampfmodus, Sommermodus, Wintermodus" wäre doch gut..) - man muss bei jedem Kampf, Wetterwechsel etc alles und jeden Einzelnen durchklicken. Sehr fummelig und nervig, besonders bei +10 Siedlern. - keine Prioritäten der Lagerplätze vorhanden (also "Lagerplatz immer voll halten" und halt Prioritäten, wie in Rimworld von "Super wichtig bis völlig unwichtig" fehlen komplett. Das ist anstrengend und fehlt elemtar. -->UPDATE 8.21: wurde geändert. Es gibt Prioritäten. - keine Schnelltaste "alle Siedler auswählen" vorhanden - wird stark vermisst. Nervt, hat man viele Siedler. Also die Basics fehlen noch, um überhaupt flüssig den Content spielen zu können, der da ist. Bugs: - Siedler "vergessen" die Prioritätenliste der Tätigkeiten komplett und machen irgendwas. Oder sie "sehen" Aufgaben nicht mehr und sind "untätig", trotz sehr vielen Aufgaben. (Spiel neu starten hilft oft, aber genau so oft taucht es wieder auf) - Kopieren der Lagerplätze funktioniert nicht. Der "Kopieren-Button" ist eher fake. -->UPDATE 8.21: Kopieren funktioniert jetzt! Echt super :) - Performance-Probleme im großen Stil, sobald man 3 Geschosse nach unten und 3 Geschosse nach oben gebaut hat (also schon eine Burg) - oder bauen will. Game throttelt alle 2 Sekunden. FPS geht runter auf 2. Von dann eh schon mühseligen 20 FPS (wegen der Burg, der Wegfindung von 10 Siedlern usw.) (Mein Rechner: n alter 3770 I7, 16gb RAM, 1070ti Grafikkarte - Grafik runter schrauben macht die Dinge teilweise schlimmer..) - Material beim Graben fällt eine (unerreichbare) Ebene tiefer - somit kann man dann keine Treppe mehr bauen, für die man das Loch gegraben hatte.. passiert so oft, dass ich es mit erwähne. -->UPDATE 8.21: wurde gefixed. Man kann jetzt die Treppe trotzdem bauen. - Werte der Waffen und Klamotten ändern sich nach Neustart des Spieles. - Siedler graben nicht intelligent, sondern meist so, dass sie schnell fest stecken, wenn man nicht aufpasst (kennt man von Rimworld auch; ist dort bis heute so...) meine Wünsche: Ich habe große Hoffnungen! Was ich mir wirklich wünsche ist: 1) Entwickler, öffnet das Spiel für den mod-support!!!!!!!! Die fixen dann schon alles :) Ansonsten wird das Game ein Schuss in den Ofen... (Rimworld lebt von den mods, das ist keine Schande, das ist eine Gabe) - und zwar noch bevor irgend was anders gefixt/entwickelt wird. 2) Dev-Tools! Also wie in Rimworld oder Oxygen Not Included: Ich möchte mit EINEM Tastendruck die Dev-Tools haben (auch Cheats genannt), um Bugs auszugleichen. Oder um frei bauen zu können. Dinge selbst spawnen, Jahreszeiten ändern, die Kälte und Hitzewellen ausschalten können (boah, wäre das gut!), Gegner reinspawnen um Verteidigungsanlagen zutesten, vor alledem: mit einem Mausklick Dinge löschen. Wie Erdhaufen, die dem Treppenbau im Weg umgehen... Alles das ist in diesem Game (noch) NICHT möglich! Warum, liebe Entwickler? Warum darf ich das nicht machen? 3) Bitte, bitte! Macht eine (im Hintergrund) voll eigenständig funktionierende, sich entwickelnde Welt (wie bei Dwarf Fortress). Also meinetwegen Fraktionen, die aufgrund von irgendwelchen Zufallsparametern sich erst einmal aus einzelnen Siedlungen bilden, dann miteinander Krieg führen, Frieden schließen, Handel treiben etc. So dass "Leben" in die Welt kommt. Die vom Spieler erstellte Siedlung soll eine von vielen sein. Und man hat dann einen sehr hohen Replayability-Wert, denn bei jedem Durchgang passiert etwas anderes. Das wäre mal was! Wachst über Rimworld hinaus. Lasst die KI-Siedlungen richtige Burgen bauen mit der Zeit, sich gegenseitig angreifen, lasst Fraktionskriege entstehen, wo ich mich als Spieler einer Fraktion anschließen kann. Lasst Fraktionen fusionieren, zugrunde gehen etc. Lasst die Siedler am Alter sterben und (vorher :) Nachkommen zeugen, so dass man Jahrhunderte überstehen kann. Alles per zufälliger Parameter bestimmt (und im Grunde ohne Grafik, da dies im Hintergrund berechnet wird). Das wäre absolut O.P. und ja, ich bin sicher, das würde ein mega Kracher werden. Ein episches Spiel. Also Potential ist ja da :) Und das wäre größer, als Rimworld je geworden ist. ...wo ich am Träumen bin... ...es könnte Informationskanäle geben, mit den anderen Siedlungen/Fraktionen, die es im Mittelalter auch gab: Brieftauben. So erfährt man, welches Königreich grad wo an der Macht ist usw. Pferde für Berittene Bogenschützen/Ritter wären toll. Und falls es die Rechenleistung her gibt: ganze Fraktionskriege (Baronien und Königreiche), mit richtig großen Armeen, wo ich als Spieler Seite an Seite mit meinen befreundeten Fraktionen kämpfe. Für mein Königreich... Wow. Das wäre so episch und exzellentes Late-Game Content :) Die Könige könnten unterschiedliche Repressalien verlangen oder Benefits geben, so dass es sich lohnt, der einen Fraktion anzugehören und gegen eine andere zu kämpfen; sich mit den einen gut zu stellen, mit den anderen nicht. Der Spieler kann König werden (also ein Siedler des Spielers. Mit Hofstaat, Burg etc...) oder man kann als "Horde" durch die Landen (map) ziehen, gar nicht siedeln, sondern einfach plündern. Dann hätte man in einer sich selbst entwickelnden Welt mehrere Spielwege.. Entwickler, bitte macht das. Es wäre so episch, wenn dieses Game mit dem 3D Bauen und allem was es jetzt schon hat, dort hin kommt! Wow, das hast du alles gelesen? Respekt :) Like die Rezension, wenn Du den gleichen Traum hast für das Game. Vielleicht hilft es ja was. ^^ **Bearbeitet: Da wo "-->UPDATE 8.21:" steht habe ich den Text geändert.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Hey, ich habe schon die eine oder andere Rezension geschrieben und wollte mal meinen Senf hierzu abgeben. Ich kann diese ganzen positiven Rezensionen schon irgendwie verstehen, doch leider gehen echt wenige auf die allgemeine Leistung und Steuerung des Spiels ein. Die Leistung lässt nach 10 Siedlern und 10 Gebäuden schon ziemlich rasch nach - mit flüssig Laufen hat das sicher gar nichts mehr zutun. Auch das Switchen zwischen Ebenen - abartig nervig und unübersichtlich. Hier muss wirklich viel gefeilt und gehobelt werden. Aber man kann es ja schon anhand der Errungenschaften sehen: Gerade mal 30%~ haben die Motivation aufgebracht, es bis zum ersten Winter zu spielen. Bitte tut etwas gegen diese Unübersichtlichkeit, dass ist sowas von schrecklich. Ich stehe irgendwie ständig unter Druck bei dem Spiel. Klar soll das alles kein Spaziergang sein, aber ich würde schon gerne die Ein oder Andere Jahreszeit nicht nur optisch, sondern auch gerne spielerisch genießen können und nicht nach 30 Minuten auf Mittlerer Geschwindigkeit einen kompletten Zyklus überspringen. Das Spiel ist gut und es macht eigentlich Spaß, aber mehr als 10 Stunden Spielzeit werden vorerst glaube ich nicht drin sein. Edit: Ich habe jetzt nochmal ein paar Stunden reingesteckt. Ich habe versucht mich mit der Steuerung und dem ganzen drumherum anzufreunden. Wenn man die Tasten anders belegt, geht das eigentlich. Ich habe die Shortcuts ähnlich wie in Rimworld gemacht, damit es vertrauter wirkt. Ich glaube ich habe mittlerweile ganze feindliche Familien ausgelöscht - mit 10 Leuten.. 4 Bogenschützen und 6 Nahkämpfer. Bogenschützen mit Armbrüsten ausgestattet und auf einen Turm in der Mitte platziert - gar kein Problem, die fallen wie die Fliegen. Da muss wirklich etwas gemacht werden. Wie mir auch aufgefallen ist, hängt die Leistung des Spiels sehr stark von der Wegfindung deiner Untertanen ab. Je komplexer die Stadt verschachtelt ist, desto schlimmer wird es mit der Performance. Ich hoffe das wird noch verbessert. Was auch tierisch nervt sind die Items, die beispielsweise in einer Blaupause liegen. Treppen nach unten bauen stellt sich als richtige Herausforderung raus (Da deine Untertanen Blaupausen nicht anrühren, wenn sich ein Item innerhalb der Blaupause befindet). Gefühlt wird mir das auch etwas sehr schnell eintönig. Ich habe ein kleines Städtchen mit ca. 20 Gebäuden und einer 3 Felder dicken Mauer herum. Unmöglich für die Feinde da durchzukommen. Es gibt einfach nichts mehr zutun :/ Ich würde mit dem Kauf echt noch warten, oder kauf es dir, wenn du die Entwicklung unterstützen willst. Für mich ist es aktuell leider viel zu langweilig. Edit Nr. 2 Ich will mal auf die Reviews der Anderen eingehen und ein wenig 'motzen'. Ich weiß das beispielsweise Grafik Geschmackssache ist, aber es als "Wunderschön" zu betiteln, hebt den Sinn von Grafik komplett aus den Angeln. Die Grafik ist Okay, nichts besonderes aber auch nicht abgrundtief hässlich. Was mir bei dem Spiel auch komplett fehlt ist der Bezug zu meinen Bewohnern. Eigentlich ist es mir egal ob Frida stirbt, gefühlt hat sie sowieso nichts für die Kolonie getan und humpelt den ganzen Tag nur herum. Für einen genaueren Blick über meine Lieblings-Dorfbewohner fehlt mir einfach der Überblick aufgrund des Arbeits-Chaos. Die wohnen halt einfach so vor sich hin... Tun ihr Ding und sind halt da. Beispielsweise in Rimworld, da tut es mir regelrecht leid, wenn einer einfach mal so abkratzt - dabei kannte ich Jim eigentlich kaum. Und Leute die schreiben "Das ist ja auch kein Rimworld, sondern Going Medieval" soll gesagt sein: Wer ein Spiel (Abgesehen von der Grafik natürlich) 1:1 kopiert samt Funktionen etc. muss sich über solche Vergleiche echt nicht wundern. Dieses Spiel ist ein Apfel, genau wie Rimworld ein Apfel ist. Nur Rimworld ist ein Goldener Apfel. Das soll jetzt nicht fies klingen oder so, aber wer das Spiel hier länger als 15-20 Stunden spielen kann, der ist entweder überdimensional langsam, hat keine Ansprüche, weiß einfach nicht was gut ist oder hat noch nie im Leben was von Rimworld gehört. Das Spiel war anfangs auch eigentlich echt toll - hat mir wirklich Spaß gemacht. Aber schon nach 5-6 Std wusste ich gar nicht mehr was ich tun sollte. Wie gesagt, dass Spiel ist zwar nicht schlecht, aber einfach viel zu leicht und viel zu langweilig. Edit Nr.3 Ganz ehrlich, was ist das für ein Quark hier in den Reviews? Hilfreiche Kommentare werden nach hinten verlagert, aufgrund von Negativ-Bewertungen. Das macht den ganzen Sinn von Reviews komplett zuneige. Mir geht es hier nicht darum, dass Leute mein Review gut finden, oder ich Auszeichnungen bekomme (Ich benutze die Punkte sowieso nicht), viel mehr geht es mir darum, dass einfach mal 90% dieses Spiel so dermaßen hoch anpreisen und maximal positiv bewerten, obwohl der Großteil einfach mal nur 10~15 Std. in dem Game verbracht und seit dem auch nie wieder angepackt haben. Was ist denn bitte der Sinn dahinter? Und warum werden Rezensionen nach hinten verschoben, wenn irgendwelche Blindschleichen, die ohne zu überlegen positive Rezensionen schreiben - negative Rezensionen natürlich auch negativ bewerten. Das wäre das Selbe, ich würde jede Positive Rezension negativ bewerten. Komplett bescheuertes Review-System - komplett unseriös. Ach ja, ganz kurz noch zum Preis: Ich finde den Preis eigentlich angemessen. Man muss sich einfach mal überlegen, wie viel Coding und Zeit in so einem Spiel steckt. Das ist nicht einfach mal so dahingezaubert. Hier liegt Code auf Code und das ohne Ende. Und das hat jemand oder viele Geschrieben und sowas muss nun mal bezahlt werden. Ist ja jedem des Seine ob er es ausgeben will, oder eben nicht. Was ich eigentlich auch ein wenig heftig finde, ist diese Blindverkostung. Hier werden Reviews geschrieben, dass dieses Spiel ach so toll sei und man total süchtig danach sei: 12,5 Std gesamt - Zuletzt gespielt am 3 Juni (12 Std seit der Rezension) Das Review-System in Steam ist komplett broke. Einfach sinnlos, weil um die 70% blind Reviews schreiben aufgrund erster Erfahrung. Ja, ich habe vielleich erst 13 Std., aber ich habe alles erforscht und gesehen. Ich habe auch bereits alle Errungenschaften. Weil das Spiel einfach simple und ziemlich stumpf ist.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Es hat nicht lange gedauert, bis Going Medieval mich überzeugt hatte. Schon der Startscreen, die Musik und die Spielerstellung machen bereits einen sehr guten und fertigen Eindruck. Im Spiel selbst müssen wir uns viel selbst beibringen. Es gibt ein sehr kurzes Tutorial, das die Kamerasteuerung, die Erstellung eines Lagerplatzes und erste Aufgaben für die Siedler beinhaltet. Weitere Hilfefenster öffnen sich dann im Verlauf des Spiels, oder wenn man die Menüreiter durchgeht. GEISTIGER VATER Wer bereits Spiele wie Rim World oder Space Haven kennt, der dürfte sich schneller zurecht finden. Der Rim World-Einfluss ist hier sehr deutlich zu erkennen: Wir haben unsere Siedler mit ihren individuellen Fähigkeiten und Attributen. Meistens arbeiten sie selbstständig die anstehenden Aufgaben ab - wer was macht, können wir anhand einer Prioritätenliste einstellen (wer einen hohen Intellekt hat, sollte forschen, wer gut mit Pflanzen kann, sollte gärtnern, etc). Bei Bedarf können wir die Siedler aber auch direkt steuern, z.B., um sie zum Lager zu schicken und sie dort eine Waffe aufnehmen zu lassen und danach einen Feind anzugreifen. Am Anfang stehen einfache Tätigkeiten an: Bäume fällen, Beeren und Pilze sammeln und eine Unterkunft bauen. Mit der Zeit können wir weitere Gebäude erforschen und Ressourcen weiterveredeln. SPIELINHALT Im Mittelpunkt von Going Medieval steht der Aufbau einer Siedlung bzw. einer Festung. Wir können sowohl in die Tiefe, als auch in die Höhe bauen, und der Fantasie sind wenige Grenzen gesetzt. Damit das alles auch hält, müssen wir wie in Valheim auch auf Stabilität der Konstruktion achten und Querbalken als Stützen einziehen. Beim Bau müssen wir auch Verteidigungsanlagen denken, denn es ist später mit Überfällen zu rechnen! Gut gefallen haben mir auch die Details, wie dass Gegenstände, die ohne schützendes Dach und direkt auf dem Erdboden liegen, schneller "verfallen" (also an Haltbarkeit verlieren und kaputt gehen), als wenn wir einen ordentlichen Lagerraum einrichten - am besten gut gekühlt im Keller. Hin und wieder (selten) treten Ereignisse auf, die mich an Crusader Kings erinnert haben: Ein Fenster ploppt auf, versehen mit einer kleinen Geschichte und einem sehr schicken Artwork. Wir haben dann die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. Deren Konsequenzen werden als Wahrscheinlichkeiten, genau wie in Crusader Kings, ebenfalls angegeben. Auf der Karte gibt es auch weitere freundliche und feindliche Ortschaften, mit denen ich in meiner recht überschaubaren Spielzeit allerdings noch keinen Kontakt hatte. GRAFIK UND ATMOSPHÄRE Die Grafik ist einfach, aber liebevoll. Unsere Siedler haben keine ausgeformten Gesichter, aber unter den Bäumen liegen herabgefallene Blätter verteilt. Die Geländeformen sind rechteckig wie in Minecraft, aber beim Ernten von Gemüse und Obst werden die Früchte in Körbe gelegt. Es gibt schöne Lichteffekte und vom Dach tropft der Regen. Tag und Nacht wechseln sich ab und auch die Jahreszeiten ändern sich (sehr langsam). Der Grafikstil sieht für mich aus wie eine Kombination aus Minecraft und Zelda - Breath of the Wild :D Der Sound passt gut und die musikalische Untermalung ebenfalls. Atmosphären-Fazit: Passt :) KLEINES FREUDE-HÄPPCHEN FÜR HISTORIKER Das "Medieval" in Going Medieval ist übrigens nicht nur eine beliebige Bezeichnung für einen Aufbau-Survival-Simulator im vorindustriellen Setting, von denen es ja unendlich viele gibt. Die Geschichte hier spielt in einem konkreten Jahr im 14. Jahrhundert und sie wird in der Vergangenheitsform als "Buch" erzählt: Die tapferen Siedler haben die Pest überwunden und schöpften neue Hoffnung, als sie an einem geeigneten Ort die neue Siedlung [Name] gründeten. Die Charaktere werden kurz vorgestellt und als "Quellenangabe" wird das "Liber Hermagedonem" des Ehrwürdigen Favian, New Exeter, um 1365, angegeben :D Ansonsten hat Going Medieval natürlich nicht viel mit historischen Ereignissen zu tun, aber die Quellenangabe und die Erzählweise in der Vergangenheitsform vermitteln den Eindruck, dass wir hier unsere eigene Geschichte erzählen. MEINE MEINUNG Bugs habe ich keine bemerkt. Insgesamt macht Going Medieval eine sehr gute Figur: Das Spiel sieht super aus und es ist reichlich Content vorhanden. Going Medieval verspricht auf jeden Fall viele, viele, viiiieeele Stunden des Tüftelns, Umbauens, Ausbauens und der Neugestaltung der Landschaft. Etwas fummelig finde ich bisher nur die verschiedenen Bauebenen. Es ist nicht ganz einfach, immer die richtige Bauebene zu "erwischen" und dort weiterzubauen. Mein Fazit lautet trotzdem: Unbedingt holen! Mein Angespielt-Livestream: https://youtu.be/GF89OZiFv64Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich liebe das spiel deswegen tut es mir umso mehr weh einen Daumen nach unten zu geben. Ich werde einen Daumen hoch geben sobald wir einen Button nach einem Raid bekommen der automatisch den Bewohnern befiehlt alles was zerstört wurde wieder auf zu bauen. Momentan ist es einfach frustrierend wen meine Burg von den Trebuchets beschädigt wird die meisten 3 - 4 Stockwerke hat. Und muss dann mühselig mich durch die Stockwerke klicken und mich genau daran erinnern wie die Holzbalken waren das der Boden Baubar ist etc. Sorry das killt mein Spielspaß massiv.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
zocke es nur wegen Beam wieder :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Vom Prinzip her ein Rimworld Clon im Mittelalter. Dem Original so ähnlich das einige Menüs, wie z.B. das Wiederverwerten 1 zu 1 übernommen wurden. Wer Rimworld kennt, wird sich hier in Sekunden zurecht finden. Leider Unity und dementsprechend extrem Ressourcenlastig. Womit das Spiel auch schon beinahe das Ende erreicht hat. Noch mehr als das hier gebotene lässt sich auf der Unity-Engine kaum verwirklichen. Dazu braucht der Entwickler mehr Erfahrung im Programmieren. Anhand der Json Dateien ist zu erkennen das er immer neue Archive einschiebt ohne eine kompilierung oder splittung zu erwägen. Ich vermute das dem Dev das auch bewusst ist, da er an allen Ecken und Enden ein Aufblähen der Episoden verhindert, z.B. durch ein softlock der Entitäten im Spiel. Trotzdem reihen sich schon jetzt die typischen Bugmeldungen bezüglich Ram nutzung und CPU Temperatur. Unity ist bekannt dafür, dass es den Programmierer nicht an die Hand nimmt, was Draw-Calls und GPU instanzierung angeht. Für ein 3D Voxel Game ist das Gift. Momentan fehlen noch tonnenweise Automatismen und QoL-Features. Das automatische Beschränken von bestimmten Samen für die Aussaat zum Beispiel. Ein Moment der Unachtsamkeit und die hungrigen Mäuler haben im Winter alles aufgefressen und verhungern dann im Frühling. Schlachten, Jagen, Sammeln, Holzfällen, Öffnen und Schließen von Toren, Wiederaufbau von zerstörten Voxeln, ein und ausschalten von Heizungen, usw. usf. müssen alle händisch erledigt werden was nach ein paar Durchgängen doch extrem stört. Einige der Scripts müssen dringend angepasst werden. Das Abbauen eines Voxels z.B. benötigt drei mal den selben Arbeitsvorgang. Hat man nun drei Leute die Mining besitzen werden die schon vor Beginn der Arbeit vom Script eingereiht. Das sieht dann so aus: A rennt zum Voxel und baut 1x ab, dann läuft B los und baut bei dem Voxel 1x ab, bevor C losrennt und den Voxel 1x abbaut und damit beseitigt. Das generiert unendlich lange laufwege da es besser wäre wenn A gleich beim Voxel bleibt und den Arbeitsvorgang 3x ausführt, bzw. die drei Vorgänge zu einem zusammen zu fassen der drei mal solange dauert. Das hätte auch noch Vorteile für die Scriptauslastung. Dies ist "ein" beispiel für die Qualität der Scripte die allesamt handwerklich solide aber in keinster Weise überraschend brilliant sind. Die Charaktere laufen Meilen um 6 Stöcke aufzunehmen und lassen den 7ten liegen den dann ein anderer aufhebt. Egal ob Laufwege, Baureihenfolgen oder Transport von nahen und fernen Gegenständen. Going Medieval begeht exakt die gleichen Fehler wie seine Vorgänger. Das Spiel bekommt regelmäßige Updates. Diese bringen wenige neue Mechaniken dazu. Das Wasser Update war dabei eine erfrischende Erfahrung, war es doch das erste Update das tatsächlich eine neue Mechanik einführte. Leider kamen danach Updates für Handelsreisen und deren Probleme (Überfälle) was im Grunde nur Scriptkopien in neuen Instanzen sind. Ich hab zwei Jahre gewartet bis ich im EA zugeschlagen habe, ich denke zwei weitere Jahre hätte ich noch weiter warten sollen. Vielleicht ist 2027 mehr Spaß drin.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ein Stronghold mit mehr Details und Fokus auf Aufbau? Warum nicht! Pro: intuitive Steuerung (nur Anfangs bisschen fummelig) BGM und Athmospäre Grafik, rudimentär und aufs Wesentliche reduziert geringes/kein Bugaufkommen Sehr Faire Archivmentaufgaben (max. 20h, dann habt ihr alle) schnell Spielfähig, nicht einmal 300mb im download Sprachunterstützung (11 und das für ein Indie-Game) Neutral: (noch) kein Modsupport Contra: Kartengröße/Gebiete leider kein Multiplayer :( Details Für den kleinen Betrag, kann man mind. 20h Zeit in dieses Spiel setzen. 1. Schwierigkeitsgrade Sofern man nicht mit einer Person startet und recht fix ein anständiges Fort aufgebaut bekommt ist das kein Problem. Es gilt zu erwähnen ihr kämpft immer in Unterzahl, ergo Bogenschützen sind absolut notwendig. Ich hatte den Anfang mit den 3 Personen genommen und davon 2 Schützen und 1 Melee dabei gehabt, die Schützen fangen ca. 60-70 % der Leute draußen ab, sodass beim Tordurchbruch sich selten mehr als 2 Feinde in dem inneren Palisadenring befinden. Wichtig, schützt die Schützen, macht Türen auf dem Weg zu den Zinnen, da bei einem Durchbruch die Melees ggf. nicht alle aufhalten können. 2. Lagerflächen Das ist die Grundlage einer guten Wirtschaft in dem spiel, definiert früh Lagerflächen für Holz, Zweige und alles was sonst draußen rumliegen kann, selektiert diese und spielt mit den Prioritäten rum. Da es recht viele Items gibt, baut sehr früh eine Art Lagerhaus, definiert dort eine Fläche wo erst einmal alles landet was nicht 'offensichtlich' draußen liegen darf. Damit verschafft ihr euch Zeit einmal gegen die Spoiltime und um euch einen Überblick zu verschaffen. Erforscht sehr früh Regale, diese eigenen sich ideal für Nahrung, Medizin und co. 3. Wohnen und Arbeit Wichtig, wie in Stronghold gibt es hier auch Zufriedenheit, die wird am einfachsten erreicht indem ihr Häuser/Räumen bestimmten Zwecken widmet, ein Hinweis gibt es in der Headbar oben. Am Anfang sind Ressourcen knapp, daher nicht alle in ein Haus/Zimmer müllen, versucht daher direkt Räume für Betten und so auszulegen. Dies zählt auch bei Produktionsstätten, manchmal gibts es je nach Einrichtung auch Raumboni für Forschung und co. Arbeitpläne anpassen, sorgt dafür, dass eure Dorfbewohner sich nicht totarbeiten. sonst brechen sie erschöpft zusammen und müssen zum Bett getragen werden. Achtet auch auf die Umweltbedingungen, niemand will im Sommer bei 40°C in der Mittagshitze schuften, setzt in so einem Fall auf Nachtarbeit. Im Winter ist es wichtig, dass sich die Leute nicht unterkühlen, daher alle Dorfbewohnter die draußen arbeiten, sollten nicht länger als 6h unterwegs sein, verordnet denen dann Schlafzeiten und setzt später eine weitere Arbeitsschicht an. HEILUNG: Es ist einfach allen Dorfbewohnern die selben Arbeitszeiten zu definieren und fertig, das führt jedoch zu Problemen, keiner ist bei Bettruhe wach um die Kranken/Verwundeten zu pflegen. Daher, mind. 1 Dorfbewohner hat einen versetzten Tageszyklus zu den anderen, diese pflegt dann die schlafenden gesund. 4. Trinken Der Punkt ist hier etwas ungünstig gelöst, Brunnen etc. gibt es nicht und die Einwohner meinen mit Trinken ausschließlich Alkohol. Daher gibt es hier sehr lange eine 'Grundunzufriedenheit'. Arcu's Tipstüte Setzt auf Beeren, diese überleben auch mal ein Winter und sind allgemein sehr Resistent, daraus können Mahlzeiten und Wein erstellt werden. Definiert beim Anfang rechtzeitig die Fähigkeiten der Dorfbewohner, sodass sich frühzeitig eine gute Aufgabenteilung ergibt. Für die Jagt z.B: braucht man nicht nur Meisterschütze, sondern auch Umgang mit Tieren. Geht nach Möglichkeit immer zu zweit jagen, alleine gegen ein Wolf kann es zu Problemen kommen. Zu den Tageszeiten, generell empfehle ich 2 Schlafzyklen, damit man im Sommer nicht immer umstellen braucht. So macht 9-14 Uhr - Schlafenszeit, dann 2h Freizeit. Dann sorgt dafür, dass sie in der Nacht nochmal 2-3h Schlaf bekommen mit einer 1h Freizeit, Rest Arbeit. Warum Zwei Arbeitsphasen, relativ einfach gerade im Winter können die Dorfbewohner nur eine gewisse Zeit draußen bleiben ohne zu erfrieren, daher helfen die Schlafenszeiten die Dorfbewohner ins Warme zu 'zwingen', was sie bei Freizeit ggf. nicht unbedingt tun. Fazit - Rating: 83/100 Grafik und Animationen: 8/10 (rudimentär, trotzdem i.O.) Story: 5/10 (Ihr schreibt hier eure eigene) Handling: 9/10 Balancing: 8/10 Umfang: 10/10 (Mehr als 10 Punkte gibs leider nicht) Atmosphäre und Soundtracks: 8/10 Ausführung (Bugs etc.): 10/10 Komplexität: 10/10 Einstellungsmöglichkeiten: 10/10 Vertonung: 5/10 (Keine Sprachausgabe bis lang vorhanden, wobei für ein Spiel im Aufbaugenre auch kaum notwendig, daher gibt es hier 5 Platzhalterpunkte) Für ca. 20 Euro auf jeden Fall einen Blick wert, wenn ihr alle Erfolge erspielen wollt, seit ihr so bis zu 20 Stunden beschäftigt. Potential hat das Spiel auf jeden Fall. Bin mir in Zukunft am Überlegen, ob ich bei Fazits von Indie-Spielen noch 5 oder 10 Bonuspunkte gebe, da so wie hier oftmals nur ein sehr kleines Entwicklerteam (1-5 Personen) steckt, die natürlich nicht die Leistung eines AAA Titels abliefern können. Könnt mir ja in den Kommentaren schreiben, was ihr davon haltet. Mfg Arcu ;)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Going Medieval ist ein Spiel, welches stark an Rimworld und Co. erinnert, jedoch im Mittelalter spielt, was es für mich als Mittelalterfan ungleich interessanter als etwaige Konkurrenz macht. An sich bietet das Spiel viel Potenzial und macht viele Dinge richtig. Nicht umsonst habe ich schon dutzende Stunden hinein versenkt. Eine ausführlichere Review werde ich zum Release des Spiels verfassen. Vorerst werde ich erstmal wieder Abstand davon nehmen und warten, bis weiterer Content und Patches kommen, da das Spiel aktuell doch auf Dauer eintönig wird und vor allem noch etliche Bugs hier und dort lauern. So schaffen es die Siedler teilweise nicht, Aufgaben zu erledigen, sondern bleiben einfach vor einer Baustelle stehen oder legen beim Kochen das Fleisch dutzende Male nebens Feuer bzw. selbiges beim Essen. Mir ist auf diese Art auch bereits ein Siedler verstorben, der einfach stundenlang versucht hat, sich mit Essen an den Tisch zu setzen, dem das Essen aber jedes Mal danebengefallen ist. Auch ist die Wegfindung bzw. die Ressourcenfindung etwas clumsy. Meist in Zusammenhang mit oben beschriebenem Bug, dass ein Koch-Siedler das Fleisch versehentlich neben das Lagerfeuer legt und dann beim nächsten Versuch nochmal komplett neues Fleisch vom Lager holt, statt wieder den Haufen zu nehmen, der schon dort liegt. Auch würde ich mir etwas "intelligentere" Siedler wünschen. Gerade beim Bauen geht es mir oft so, dass die Siedler einmal quer über die Map laufen, um dort an einem Gebäude zu bauen, obwohl genau neben ihnen noch Baustellen fertiggestellt werden müssen. Generell würde ich mir für etliche dieser Systeme etwas mehr QoL und Feinschliff wünschen - ich hoffe, dass die Devs nicht nur zu viel Fokus auf Dutzende Inhalte legen - niemand braucht Pflanzenfäule, wenn die Siedler es nicht schaffen, genau diese verdammte Pflanze zu schneiden, die zu schneiden ich ihnen 500-mal befehle.^^ Ich gebe dem Spiel schweren Herzens einen Daumen runter (wie gesagt, EA und Bugs blabla - da versagt Steams Wertungssystem imo einfach), vieles macht das Spiel richtig und mir gefallen die Systeme und insbesondere das Setting. Dennoch würde ich in Anbetracht mancher Bugs und Unstimmigkeiten, die den Spielspaß und -fluss doch sehr mindern können, aktuell eher vom Kauf abraten.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
"Verfressen! Faul! Inkompetent! Und hab ich schon "faul" gesagt? FAUL!!! So kann das ja nichts werden mit dem Überlebenskampf. Wer solche Mit-Survivler hat, braucht keine Feinde mehr. Die können gar nichts, einer ist zu blöd zum Holz hacken, der andere stopft sich nur den Wanst voll und die Dritte kriegt nichtmal ne einfache Hauswand hochgezogen! Pah!!! Alles muss man selber machen, ich habs von Anfang an gewusst: Mit diesen gesichtslosen Hanswursten bin ich verraten und verkauft... die haben wirklich nichtmal ein Gesicht, lächerlich! Ich mach das lieber wieder alleine, so hab ich schon immer am besten survivalt. Tschau, Ihr Trottel, ich hau ab. Seht zu wie Ihr klar kommt! ... ... so, wie ging das noch gleich? Aha! Da! Einen neuen Survival Versuch starten und diesmal solo. Juhu! Das wird besser laufen, ich habs im Gefühl. Niemand überlebt so geschickt, wie ich und ohne diese Klötze am Bein wird das schon klappen. Los gehts: Ab in den nächsten Überlebenskampf, diesmal schön in Ruhe und allein, hach, wundervoll... Ja, da fühl ich mich gleich viel wohler in meiner Haut, die faulen Fresssäcke sind weg und ich hack erstmal bisschen Holz. Mal gucken, ob ich noch zwei Baumstämme auf einer Schulter tragen kann... hmmm... hauruck! Aahhhhrgghhh!!! Nein, kann ich nicht. Dafür bin ich jetzt eingeklemmt, son Mist! Ähm, oh oh... ... ich komm nicht mehr raus... ... jemand muss mir helfen! Ähm... hallo? Fresssäcke? Ich bräuchte da mal Eure Hilfe... huhu? ... ... ... ... ach Mist." Tja, lieber Leser, Survival Hochmut kommt vor dem Fall, oder? Aber vielleicht hast Du ja ein Herz für Überlebenskämpfer und hilfst dem armen Joe aus der Patsche. Dann frisst er Dir sicher vor lauter Dank die Haare vom Kopf, toll oder? Aber für die Durchfütterung kriegst Du ja auch was: nämlich ein Rimworld in 3D, im schicken Low Poly Look, mit tollem mittelalterlichen Szenario und echt angenehm düdeliger Klampfen, Flöten und Lauten-Mucke. Hört, hört! Erstmal sieht das hier alles nach so nem typischen Mittelalter-City-Builder aus, doch weit gefehlt. Hier gehts ins Detail und zwar bis ins aller-aller-aller-kleinste Detail. Starten kannst Du mit nem Haufen Deppen oder nem Solo Deppen und in toll einstellbaren Schwierigkeitsgraden von "Urlaub im Mittelalterdorf für lahm labberige Luschen" bis "Brutalo Fight um jede Brotkrume aus den sieben Pest-Höllen!!!" Joe hats gleich übertrieben und nun hat er den Salat, also wähle weise und versuchs lieber erstmal mit den Stützrädern für Nicht-Rimworld-Veteranen. Dann klickst Du Dich durchs gut gemachte Tutorial (und sowas lob ich immer extra, weil es was über starkes Game Design und Verständnis für die eigenen Mechaniken aussagt) und weist ein paar läppische Alltagsaufgaben zu. Ressourcen beschaffen und ein Häusli bauen. Alles auf einer extrem ausufernden Prio-Liste, boah! Und schon gehts los! So ein Haus knallst Du nicht einfach in die Landschaft, allein fürs einfache Wände ziehen musst Du ordentlich ranklotzen. Nix da mit - Zwei Baumstämme über die Schulter und in die vorgefertigte Schablone drücken und Peng! Steht die Bude. Hier musst Du etliche Arbeitsschritte vollführen und erst dann steht vielleicht am Ende ein Haus. Und das macht soviel Spaß! Weils eben nicht so simpel runter gebrochen ist, wie in anderen Games. Da stopf ich mir nen ganzen Bären roh in den Schlund und meine Hunger Leiste tickt ein wenig nach unten - und das ist dann Survival. Pfffttt.. Der gute Joe würde sich unter seinen Baumstämmen umdrehen bei sowas. Hier muss ich sogar drauf achten, meine Nahrung trocken und kühl zu lagern, sonst vergammelt eben alles. Auch die Werkzeuge tun das und nutzen sich realistisch ab beim fleißigen Schuften. Allein, dass jeder Siedler ein echter Mensch mit etlichen charakteristischen Werten und Fähigkeiten ist, lässt die gesichtslosen Figuren RPG-typisch schnell ans sonst eiskalte, steinerne und pechschwarze Gamer Herz wachsen. Noch dazu sind die Leutchen selten und damit kostbar. Hier werden keine Heerscharen in den Hungertod geschickt, bis es endlich in der achtzehnten Generation dann halbwegs läuft. Jedes Individuum zählt und ist unentbehrlich für die Gemeinschaft! Sogar ne eigene Lebensgeschichte haben die Gesellen, das gefällt. Zusammengefasst ist alles hier eben sehr komplex und geht mehr ins Detail statt in die Masse. Auch das Bauen auf mehreren Ebenen ist schon für sich allein ne echte Herausforderung und jetzt kommts: Alles in diesem Spiel machst Du erstmal falsch. Und das ist toll! Endlich gibts mal wieder Mechaniken, die man selbst entdecken und ausprobieren kann, statt die aus den Genres schon gewohnten Abfolgen einfach hierher zu übertragen und ab-zu-fleiß-arbeiten. Ein Beispiel: Oh, da sind ja Kräuterlis, juhu! Die kann man schneiden lassen, cool. Schnipp, schnapp. Tja, schön blöd, nu sindse für immer wech! Hättest Du dir mal lieber nur zurück geschnitten, sodass sie nachwachsen. Das ginge nämlich auch. Musste halt vorher nachdenken. Und ja, erst wirst Du Dich ärgern, aber so herum ists doch eigentlich viel logischer, oder? Nur gibts in den anderen Games diese Optionen gar nicht, Du hackst die Kräuter einfach weg, die werden schon irgendwann nach-spawnen. Und an so nen Quatsch haben wir uns schon viel zu sehr gewöhnt. Ich mag den höheren Realismus und die Schwierigkeiten, die damit einhergehen und nein, man kann hier keine zwei Baumstämme über einer Schulter tragen und damit rennen und springen wie in the Forest. Wäre auch einfach Unsinn. Übrigens ist The Forest trotzdem toll, aber eben sehr Arcade mäßig in seiner Surival-igkeit. Hier wird das harte Mittelalterleben real dargestellt, auch die Kämpfe. Die laufen in Echtzeit ab und bieten etliche Optionen, können und werden aber besonders anfangs oft in die Heldenhosen gehen, wenn Deine wackeren Kämpfer nur Unsinn machen und flott in die Waagerechte übergehen. Ein Jammer. Aber auch dadurch lernst Du wieder was. Und irgendwann wird aus dem Ganzen dann doch ein City Builder und zwar, wenn der Laden endlich läuft und die Bedürfnisse gestillt sind. Dann kannst Du schicke Bauwerke und Großprojekte errichten und mal so richtig den Heimwerker-King rauslassen. Tolle Festungen hochziehen und Felder, soweit das Auge reicht... Und das macht in seinen endlosen kreativen Möglichkeiten extrem viel Spaß. Und ne uneinnehmbare Festung wirst Du brauchen, denn irgendwann stehen die Nachbarn vor der Türe und dann wird aus dem Game zu guter Letzt auch noch ein RTS im besten Sinne. Wow. Dann kannst Du auch noch ein bisschen lang vergessene Stronghold Tage aufleben lasen und ums blanke Überleben fighten. Mir aber gefällt der Rimworld Part bisher am besten und schau doch auch mal auf die Roadmap, was da alles noch kommen soll. Da wird einem schwindelig und bisher klotzen die Devs auch wirklich ordentlich ran, alles gut an der Front also und Mod Support solls wohl auch noch geben. Dann wirds sicher so richtig wild. Und noch ist natürlich nicht alles drin, aber so wie sich dies hier entwickelt, kann das wirklich ein Projekt für viele viele Jahre werden und wenn Dir auch Rimworld schon gefallen hat oder Du City Builder, Crafting-Survivals oder Echtzeitstrategie magst, dann riskier doch mal nen Blick. Und beim nackten (oder auch bekleideten) Überlebenskampf in ferner Vergangenheit wünsch ich Dir wie immer... ... viel Spaß ;-) Survival Joe Teil 16 Und hey, wenn´s Dir gefallen hat, ne Runde von mir zu lesen, dann klick hier https://store.steampowered.com/curator/41622336/ und da gibts mehr von mir auf meiner Kuratoren-Seite. Schmökern for free: Also stell Dir nen Tee bereit und viel Spaß beim Lesen...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Bewohner stellen sich unnötig dumm an bauen sich ein, brauchen trotz eingestellter Priorität der Tätigkeiten ewig irgendwas zu erledigen. Spiele das Spiel eig. sehr gerne aber anstatt die Sachen die vorhanden sind zu verbessern werden ständig unnötige sachen hinzugefügtMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind archivierte Momentaufnahmen, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.