

Graveyard Keeper
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-12 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.
01Über Graveyard Keeper
Baue einen mittelalterlichen Friedhof auf, verwalte ihn und suche nach Wegen, Kosten zu senken. Sammle Rohstoffe, stelle Gegenstände her und erschließe weitere Geschäftszweige; Quests, ethische Entscheidungen und geheimnisvolle Dungeons ergänzen den Alltag. Steam-Spielerbewertungen: 86% positive Bewertungen aus 40.069 Rezensionen. Veröffentlichungsdatum: 15. August 2018.
Mitwirkende
Niedrigster Wert der letzten 36 Monate
≈ 0,00 €2026-04-09 · SteamBasisspiel · dieselben Datensätze wie oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | — |
| Französisch | Ja | Ja | — |
8 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-13
02Vor dem Kauf
Spielweise
Die Steam-PC-Version bietet Einzelspieler und volle Controller-Unterstützung.
Sprachen
Englisch sowie vereinfachtes und traditionelles Chinesisch sind mit Untertiteln aufgeführt.
03Häufige Fragen
Was macht man im Spiel?
Du baust und verwaltest einen mittelalterlichen Friedhof und kannst dein Geschäft erweitern.
Gibt es Erkundung und Quests?
Ja. Die Beschreibung nennt Quests und geheimnisvolle Dungeons mit Alchemie-Zutaten.
Kann man Gegenstände herstellen?
Ja. Sammeln von Materialien und Herstellen neuer Gegenstände gehören dazu.
“It turns running a graveyard into pitch-black comedy: you put up headstones for the dead while quietly selling off their less valuable organs on the side. Players who love optimizing a supply chain get hooked, while anyone after a relaxed farm sim slams into its steep tech-point wall.”
Unser Fazit
The “dark Stardew” label still fits, but the age shows

Graveyard Keeper still lands because it takes one of the nastiest ideas in a cozy-management game and just runs with it. You’re not growing pumpkins and making friends here. You’re cutting up corpses, pulling out rotten organs, and squeezing every last point out of a graveyard so the whole operation makes money. That pitch-black joke is still the hook, and it’s why people still call it the dark side of Stardew Valley. Back in 2018, that was a big deal. Even now, it’s a weird little standout because so few games are willing to make the business loop this grim and this funny at the same time.
But the other thing that still defines it is the split between critic scores and player love. Metacritic sits at 69, OpenCritic lands at 65.4 with a 30% recommend rate, and that tells you critics were pretty split on it. Steam says something else entirely: 86% positive across 38,744 reviews. That gap makes sense. If you bounce off the early friction, you’ll think it’s clunky and opaque. If you push through, you start seeing why players stick with it.
This is for the spreadsheet goblins, not the cozy crowd

Here’s the blunt version: if you like planning production chains and solving systems, this game can absolutely grab you. It’s built for the kind of player who gets a weird little thrill out of making one workstation feed the next, then the next, then the next. The tech tree is split into red, green, and blue points, and the game doesn’t babysit you through it. That’s the point and the problem. Once it opens up, the crafting gets deep fast, from quarry work to engraving and all the nasty little steps in between. It’s way more layered than most farming sims, and that’s why the people who enjoy min-maxing keep coming back.
If you want something chill, though, this can be a bad time. It’s not an easy, pick-up-and-relax game. It’s the kind of thing that asks you to know where your next bottleneck is, then go fix it yourself. There’s no gentle hand-holding, and there’s a lot of running around between the graveyard, the church, and the mine. Add the stamina cap on top, and the errands start to feel like work if you’re not already invested. If you’re the kind of player who wants the warmth and ease of Stardew Valley, this is not that. This is for players who actually enjoy the grind when the grind is well structured.
Start with the base game, then decide if you want more

My advice is simple: play the base game first, and only then look at the DLC if you’re still hungry. The core package already gives you a lot of meat to chew on, and for most people that’s the right place to start. The main game sits around 35 hours, and if you end up clicking with it, the Stranger Sins, Game Of Crone, and Better Save Soul DLCs can stretch that closer to 55. That’s a solid amount of content, but you really do want to know whether you enjoy the loop before piling on more systems.
Platform-wise, I’d be careful. The PC version is the safest bet. The game’s mood is strong, and the pixel-art gothic look does a lot of heavy lifting, but the audio side is thinner than it should be, with a looping soundtrack that wears out over long sessions and no voice acting to break it up. Console versions, especially Switch, have also had performance complaints, with frame drops called out as a real drag. So if you have a choice, go PC, start with the base game, and treat the DLC as dessert. And if you’re coming in late, know that Graveyard Keeper 2 is already in the works, so this isn’t a dead end.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Die Auswahl bildet nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Friedrich Merz gefällt dieses Spiel. Tote nach dem Tod wiederbeleben und bis in alle Ewigkeit weiter schuften lassen ich bin dabeiMehr anzeigenWeniger anzeigen
Zu aller erst: Das Spiel hat riesiges Potenzial und hat mir vor allem am Anfang sehr viel Spaß gemacht. Ich habe es jedoch gerade eben zu Ende gespielt und bin entäuscht. Am Anfang war alles super. Der verwobene und komplexe Technologiebaum hat durch die Queststellung dafür gesorgt, dass man die Vielfalt des Spiels entdeckt hat und auch genießen konnte. Die Charaktere und Dialoge sind interessant und sehr humorvoll gestaltet. Für Spieler, die es lieben zu grinden, ist das Spiel extrem gut. Meine erste Enttäuschung hatte ich jedoch, als ich nicht in die, in der Alpha versprochene, Stadt hineinkam. Man wird das ganze Spiel lang hingehalten und es wird einem so viel über die Stadt erzählt, sodass man sich wirklich freut diese zu sehen - vor allem weil es auch die scheinbare Möglichkeit gibt mit dem Passierschein in das untere Gebiet zu kommen. Die Kohleader, welche in der unteren Kartenhälfte ebenfalls zu sehen war, gab mir immer das Gefühl, dass es das Gebiet wirklich gibt. Aber Pustekuchen. Dieses Versprechen wird einfach nicht eingehalten. Genauso verhällt es sich mit dem nördlichen Pass, den man nur ganz am Ende vom Spiel kurz während einer Quest zu Gesicht bekommt, jedoch nicht betreten kann und mit der Mauer über dem Haus zum Fluss, die zwar anvisierbar ist, man mit dieser jedoch nichts machen kann. Es scheint wirklich so, als sei den Entwicklern die Zeit ausgegangen. Was für mich jedoch ein wenig unverschämt gewirkt hat, war das Ende vom Spiel. Das ist jetzt kein richtiger Spoiler, denn nachdem man scheinbar die Hauptquest beendet hat, unterhält sich der Esel mit dem Schädel und man spricht diese Inhalte, welche jetzt nicht verfügbar sind, an. Der Esel sagt, Das die "Kapitalisten" diese Inhalte wahrscheinlich als DLC verpacken. Und da beschleicht mich das ungute Gefühl, dass die Entwickler vielleicht nicht nur fertig wurden, sondern absichtlich diese Inhalte von Anfang an vorgegaukelt haben, damit das Spiel jetzt gekauft wird und man dann über DLCs nochmals Geld scheffeln kann. Diese Sachen haben mich wahrlich enttäuscht. Es gab meiner Meinung nach auch einige Probleme mit den Quest am Ende, weil ich die letzten Stunden meiner Spielzeit damit zugebracht habe auf verschiedene Charaktere zu warten. An sich ist dieses Prinzip ja schön und gut, aber ich hatte meinen Technologiebaum vollständig erforscht und hatte nichts mehr zu tun, außer zu warten. Aber diese Problematik ist, wie gesagt, erst gegen Ende aufgetaucht. Gerade deswegen scheint es mir auch, als ob Late-Game-Kontent irgendwie fehlen würde; als ob es noch geplant wäre. Zusammengefasst will ich nochmals sagen: Das Spiel macht Spaß. Ich bin jedoch, vor allem durch die Versprechen, die (noch) nicht eingehalten wurden von den Entwicklern enttäuscht. Ich hoffe, dass die Aussage des Esels am Ende vom Spiel uns Spielern wirklich ein DLC ansagt. Ich hoffe aber auch, dass das DLC entweder kostenfrei sein wird oder zumindest nicht sehr teuer sein wird. Ich verstehe, dass das Entwicklerstudio das Geld womöglich braucht, aber jetzt sollten die Entwickler versuchen ihr Image wieder auf die Beine zu bekommen. Und dafür wäre ein nicht zu teures DLC, was alle Versprechen der Entwickler erfüllt, schon ein guter Anfang.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
🎮 Graveyard Keeper 🎮 Wer wollte nicht schon immer Friedhofswächter im Mittelalter sein? Lazy Bear Games ermöglicht dies und orientiert sich beim Spielprinzip an Stardew Valley bzw. Harvest Moon, unterscheidet sich aber an einigen Stellen dann doch. Gameplay - Basics Nach einer kurzen Story beginnen wir in einem mittelalterlichen Setting als Friedhofswächter. Dabei erhalten wir zugleich auch Quests, denn als Friedhofswächter obliegt uns die Aufgabe der Pflege des Friedshofsareals. Das beinhaltet natürlich auch das Ausheben von Gräben und das Bestatten von Leichen. Folglich bedeutet das: Wir starten das Sammeln von Ressourcen, bewirtschaften unser Land und veredeln das Gesammelte. Das kostet Energie; im Grunde wie bei fast allen Crafting-Simulatoren. Mit dem Verwenden von Energie erhalten wir auch Punkte. Diese sind farblich und inhaltlich verschieden. Rote Punkte erhält man fürs Schmieden und Bauen, grüne für Aktionen mit Pflanzen und der Natur und blaue für theologische und anatomische Aktionen. Diese Punkte wiederum können wir im Fähigkeitenbaum verwenden und so neue Techniken erlernen. Es empfiehlt sich direkt nach dem Start des Spiels einen ausführlichen Blick in diesen zu werfen und sich diesen genauer zu betrachten, damit man eine grobe Vorstellung hat, wie das Spiel aufgebaut ist. Denn trotz des lustigen und ausführlichen Tutorials, blieben, zumindest bei mir, danach noch ein paar Fragen offen. Das Veredeln empfand ich persönlich als sehr komplex. Als Beispiel: Wir kaufen Weizensamen, säen diese aus, ernten das Weizen, machen daraus Mehl, fertigen mit Wasser einen Teig und backen daraus dann Brot und verwenden das Brot letztlich zum Erstellen von Sandwiches. Sieben Schritte und unzählig verwendete Energie. Auch beim Thema Alchemie war ich, trotz dass ich im Genre heimisch bin und diverse Titel spiele, zunächst etwas verwirrt, weil man, um die entsprechenden Zutaten verwenden zu können, diese erst "erforschen" musste und nicht einfach nur testen konnte. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten half das Prinzip "Learning by doing". https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2272482903 Noch zu erwähnen ist das Kämpfen. Das wirkt etwas hölzern, wird aber im Verlauf des Spiels relevant. Durch das Besiegen von Gegnern erhält man allerdings keine direkten Punkte sondern in der Regel Rohstoffe. Als äußerst schwierig erwies sich das Fischen, was von vielen Spielern ja gerne als Zeitvertreib verwendet wird. Aufgrund dessen fertigte ich einen englischen Guide an, der die sehr komplizierte Mechanik erklärt. Gameplay - NPC`s & Friedhof Das Spiel hat etliche NPC`s und auch diese liefern uns die Möglichkeit zur Erledigung von Quests. Durch das Erledigen steigt die Beziehung zu den Questgebern, was uns gewisse Vorteile bringt und/oder neue Quests freischaltet. Dabei sind die Dialoge äußerst amüsant und lustig, jedoch muss man in gewisser Weise auf diesen z.T. morbiden Humor stehen. Andernfalls sind es lediglich liebevoll ausgearbeitete Dialoge. Mit den Tageswechseln erscheinen auch spezielle NPC`s, welche spezielle Aufgaben für uns haben oder Privilegien bieten. Da das Spiel Graveyard Keeper heißt, bestatten wir natürlich auch Leichen. Diese werden uns aus dem Dorf und der Stadt geliefert und wir beerdigen diese. Vorher können wir ihnen noch Teile entnehmen, was die Qualität der Leiche senkt oder steigert. Denn nach dem Beerdigen bestimmt die Qualität der Leiche, in wie weit das Aufstellen von Grabsteinen, Kreuzen und Umrandungen Sinn macht und beeinflusst letztlich auch die Qualität des Friedhofs. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2272482683 Im weiteren Verlauf können wir die Leichen dann auch einbalsamieren oder verbrennen und so die Qualität steigern. Das Werfen in den Fluss geht, wie man bereits in den Teasern sieht, auch, ist aber nicht ratsam. Die Pflege des Friedhofs erlaubt es uns Rasenflächen, Blumenbeete oder andere Dinge zu bauen. Insgesamt nimmt dieser Part aber nur einen kleinen Teil der täglichen Aufgaben ein. Gameplay - Generell Insgesamt ist das Spiel, gerade zu Beginn, sehr auf das Sammeln und Abbauen fokussiert und beschränkt sich im Wesentlichen auch darauf. Erst nach einiger Zeit rückt das Veredeln und Anpflanzen nach. Wie bereits gesagt, ist der Friedhof nur ein kleiner Aspekt des Spiels. Die Laufwege werden im mittleren Spielabschnitt meiner Meinung nach recht lang. Das ist mal etwas anderes zu den üblichen Spielen, die es einem recht häufig sehr einfach machen. Muss man aber mögen! Von den "ethischen Zwickmühlen", die in der Beschreibung des Spiels Erwähnung finden, konnte ich nichts merken. Da bin ich von Frostpunk schlimmeres gewohnt. Grafik & Sound Die 2D-Pixelgrafik erinnert stark an das bereits erwähnte Stardew Valley bzw. Harvest Moon oder auch Harvest Life. Es kommt definitiv nicht an My Time at Portia heran. Es wirkt allerdings sehr passend. Leider sind die Wege, gerade im sumpfigen Gebiet, nicht immer so gut erkennbar. Die Wegfindung gehört hier ein Stück verbessert. Die Animationen sind keine Augenweide, aber sind stimmig. Die Musik passt in meinen Augen zum Spiel. Sie wirkt oft recht düster und melancholisch. Das Mittel der Wahl scheint natürlich eine Orgel bzw. ein Keyboard zu sein und wird immer wieder von Glocken, Schlagzeug und Flöten unterstützt. Mit wechselnden Geschwindigkeiten wird hier eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre geschaffen. Weniger Mühe gab man sich bei den Dialogen. Das ist lediglich gebrabbel und wäre besser gegangen! Fazit Das Spiel entwickelte sich von einem Rohdiamant zu einem wahren Juwel. Zwar lohnt sich das dritte DLC nur für Fans, aber die anderen beiden waren schon eine gute Ergänzung. Nachzulesen im Details in den entsprechenden Rezensionen. Deshalb wäre meine Empfehlung, dass man sich die Collector's Edition - am besten gleich auch mit Rabatt - kauft und so vollumfänglich in den Genuss des Spiels kommt. Denn durch das nachträgliche Kaufen der DLC, könnten Teile des Spielerlebnisses verloren gehen. Meine Rezension zum DLC: Stranger Sins Meine Rezension zum DLC: Game of Crone Meine Rezension zum DLC: Better Save Soul Meine Rezension zu My Time at Portia Wenn ihr an weiteren Rezensionen von mir interessiert seid oder meine Arbeit unterstützen wollt, dann folgt meiner Gruppe und/oder der Kuration.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich schließe mich der negativen Kritik der populärsten Kommentare an. Da gibt es einige, die sehr eloquent beschreiben, was faul an Graveyard Keeper ist. Graveyard Keeper ist unausgereift und hat viele Inkonsistenzen. Ich bin ja nicht derjenige, der wegen kleinen technischen Problemen herumjammert, wie zB das gelegentliche Ruckeln oder wenn XP-Punkte nicht aufsammelbar sind, aber wenn es um Spielmechaniken geht, kenne ich kein Erbarmen und da ist für mich ein solches Ausmaß an Fehlleistung auch unentschuldbar. Ein Spiel zu programmieren, die Assets zu erstellen und dafür zu sorgen, dass alles läuft, ja, das ist verdammt aufwendig, schwierig und kostet viel Zeit. Aber ein Spiel EINMAL von einem ORDENTLICHEN Tester durchspielen zu lassen, der dann Gameplay-Glitches auf eine Liste setzt, die dann auch relativ leicht zu beheben wären, sollte wirklich nicht zu viel verlangt sein. Irgendwie versagen da derzeit die meisten Spiele. -Charaktermovementspeed zu gering (gehört um +40% rauf. Wäre viel besser als Teleportstein) -Felder zu düngen extrem umständlich und mühsam gemacht -Nahrung wieder mal viel zu sinnlos, wie in fast jedem Spiel, das auf Nahrung basiert -Transport von Blöcken (Holz, Stein, Eisen) nervig -viele Rezepte sind inkonsistent (=brauchen unverhältnismässig viel/wenig Rohstoffe, Energie) -Händlerstufen leveln sich von selbst hoch(?) Anscheinend ein Bug -die gesamte Ökonomie macht keinen Sinn -Viele Nooptraps bzw. Progression Sackgassen -seltsame Progression Curves (allen vorran das Werkzeug. T0 ist useless, das schnell erreichbare T1, ist dann gleich mal godlike) -Das ganze Energiesystem ist von Grund auf ein Unsinn und gehört eigentlich ganz anders gemacht +100 andere, "kleine" Problemchen. Dinge, die man eigentlich durch "bessere Nachdenken" sehr viel besser und eleganter hätte lösen könnte. Graphisch ist das Spiel durchaus 9/10, in seinem Graphik Genre (relativierend ist, dass die Graphikinhalte verhältnismässig wenig sind von der Menge her) Gameplay maximal 4/10, wahrscheinlich patchbar auf 7/10 Für mich gilt: Gameplay >>> Grafik Was ich garantiert nicht mehr mache ist, dass ich Spiele anhand ihrere Potentials bewerte. Denn es ist immer wieder das gleiche mit neuen Spiele. ALLE haben sie viel Potential, und die meisten sind Schrott und minderwertig. Wenn ein Spiel halbgar veröffentlich wird, dann bekommt es eben eine negative Review, so einfach ist das. Das ist die einzige Sprache, welche die verdammten Game Designer verstehen. Anders lernen die es nie. Es geht nicht darum, dass ein Spiel gut aussieht, oder eine tollte Idee hat, es geht darum WIE das Spiel umgesetzt ist, mit welcher FINESSE die Spielmechaniken miteinander verknüpft sind. Und da ist GYK im besten Fall nur mittelmäßig.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dann fang ich mal mit einer kleinen Zusammenfassung an: Die Story: Ist erstmal ziemlich abstrus, man ist ein ganz normaler Typ in der Gegenwart, wird von einem Auto angefahren und steht plötzlich in einer Art Geisterwelt, wo man von einem anderen Typen gesagt bekommt, dass man jetzt einen neuen Abschnitt der Existenz erreicht hat. Zwar ist eine Rückkehr nicht völlig ausgeschlossen, schließlich ist ja nichts völlig unmöglich, aber jetzt ist man bitteschön erstmal Friedhofswächter. Achja und man soll erstmal den Schädel des guten Gerrys ausgraben, der erklärt einem dann was man dabei so zu tun hat. Direkt nach dem sprechenden Schädel Gerry trifft man einen kommunistischen Esel, welcher einen mit Leichen beliefert. Schnell lernt man dann auch die anderen Bewohner dieser skurrilen Mittelalter-Welt kennen, die sich im wesentlichen auf ein nahes Dorf und eine nahe Stadt beschränkt, wobei man selbst wohl die Stadt nicht erreichen kann und mehr oder weniger in der Region ums Dorf gefangen ist. Die Spielmechanik: Um in der Story voran zu kommen muss man die Beliebtheit bei diversen NPCs steigern, damit die einem helfen. In der Regel muss man ihnen dafür Dinge bringen oder irgend etwas bauen/reparieren, wofür man wiederum ebenfalls Dinge braucht um den Bau oder die Reparatur ausführen zu können. Ingame kann man auch jederzeit aufrufen welcher NPC was von einem will und wie er zu einem steht. Vom Prinzip her also ziemlich einfach, auch nicht übermäßig herausfordernd, denn man kann praktisch nicht in eine Sackgasse geraten. Wie ich finde schafft es das Spiel aber ziemlich gut eine Suchtspirale zu erzeugen. Nur noch den Ofen Upgraden um endlich Stahl herstellen zu können, aber dafür vorher noch Graphit beschaffen. Oh, aber da kommt schon der verdammte Esel und bringt die nächste Leiche, für die will er noch Karotten haben, seit er weiß dass man Teil des Großkapitals ist uh und dann muss man bald die nächste Predigt halten und wo bekomme ich eigentlich das Graphit für die Stahlherstellung her? Ach verdammt, schon wieder ne Stunde um ^^ Neben der Herstellung von Zeug hat man als Friedhofswächter, wie ich schon angedeutet habe, außerdem die Aufgabe die regelmäßig angelieferten Leichen unter die Erde zu bringen, sowie an einem Tag in der 6-Tage-Woche eine Predigt in der Kirche zu halten. Zumindest nachdem man diese freigeschaltet hat. Die Gräber geben dabei Punkte, welche zu einer Qualitätspunktezahl des Friedhofs addiert werden. Ein Faktor wie hoch die Punktezahl ist sind die Gräber selbst, also Umrandung und Grabsteine. Der andere Faktor sind die Leichen. Die enthaltenen Seelen haben eine gut und böse Wertung, Leichen mit ganz vielen negativen Punkten verschandeln einen den Friedhof. Man kann etwas dagegen tun indem man z.B. an den Leichen rumbastelt und "böse" Teile herausschneidet. Es besteht aber auch die Chance einen Fehler zu machen, dann macht man es schlimmer. Später kann man aber auch noch irgendwelche Konservierungsstoffe in die Leichen packen. Zu lange sollte man mit der Beerdigung auch nicht warten, Fäulnis ist auch nicht gut für die Wertung. Sollte man es mal ganz versaut haben kann man die Leiche auch verbrennen, dann zählt sie nicht für die Friedhofswertung, man bekommt aber immerhin eine Bestattungsurkunde, diese wiederum kann man gegen Geld eintauschen. Naja und wenn alle Stricke reisen und man das verbrennen vielleicht auch noch nicht erforscht hat, kann man die Leiche auch einfach in den Fluss werfen, mit mutmaßlich katastrophalen Nachwirkungen für die Stadtbewohner flussabwärts. Abseits vom entfernen von bösen Leichenteilen sind die Leichen aber auch ganz gute Lieferanten von diversen Ressourcen. Zumindest freut sich der Gastwirt wenn man ihm Fleisch verkauft was mit einem gefälschten königlichen Siegel als absolut unbedenklich gekennzeichnet wurde... Daneben muss man, wie erwähnt, auch Predigten halten. Diese bringen einem Glaubenspunkte die vor allem für die Herstellung von hochwertigen Büchern benötigt werden und für das untersuchen von Gegenständen sowie diverse Sonderaktionen. Und natürlich spenden diese Narren die Gläubigen am Ende jeder Predigt auch etwas, wie viel ist abhängig von der Friedhofswertung und wie erfolgreich die Predigt ist hängt von dem Ausbau der Kirche ab. Achja unter der Kirche und dem Haus verlaufen einige Gänge, man muss die Übergänge noch freiräumen, aber dann werden das Alchemielabor, die Leichenhalle und der Dungeon mit dem Haus, der Kirche und dem Dorf verbunden: Der Dungeon unter dem Haus ist dabei eher ein schwacher Part des Spiels, das Kampfsystem ist einfach sehr simpel. Mit dem drücken der Leertaste schwingt man sein Schwert frontal vor sich, zumindest solange man Ausdauer hat. Stirbt man, wacht man einfach in der Hütte oben wieder auf. Immerhin kan man ein bisschen Zeug erbeuten und scheint ziemlich optional zu sein. Die eigenen Fähigkeiten verbessert man übrigens durch einen Technologie-Baum, in diesen kann man rote, blaue oder violette Punkte investieren. Rot für Handwerk, grün für Natur und violett für Alchemie. Verdienen tut man diese in denen man einfach im entsprechenden Bereich arbeitet. Man kann außerdem fast jeden Gegenstand untersuchen und damit auch Punkte verdienen und zu guter letzt kann man auch Bücher kaufen und damit Forschungspunkte bekommen. Man muss übrigens nicht alles gleichmäßig leveln und wirklich alles selbst herstellen, die Händler im Dorf verkaufen einem so gut wie alles und leveln durch häufiges handeln auch mit. Wenn man also 0 Bock hat z.B. Karotten für den Esel anzubauen, dann kann man sich die auch einfach kaufen, Voraussetzung ist dann halt nur, dass man dann mit den anderen Bereichen auf die man mehr Lust hat auch ausreichend verdient. Zum Abschluss dann aber doch noch ein paar eher negative Punkte: Selbst mit Teleportstein verbringt man doch so einiges an Zeit mit raumlaufen. Es gibt leider keine zentrale Übersicht darüber welche Ressourcen man für welche Konstruktion braucht, zumindest nicht ingame. D.h. wenn man z.B. gerade beim Haus ist und eine neuen Kirchenbank bauen möchte, muss man erstmal in die Kirche und dort im Baumenü zu schauen was man benötigt und dann zurück zum Haus um die Ressourcen einzupacken und dann wieder zur Kirche. Dabei sollte einem natürlich auch nichts dazwischen kommen, sonst vergisst man vor dem Rückweg noch ob man eigentlich Nägel oder Metallteile einpacken wollte. Ein Grund warum ich inzwischen ein Spielewiki nebenher auf hab, das spart unnötige Wege. Hoffe da wird noch nachgebessert. Leider gibt es keine Möglichkeit das Inventar zu vergrößern, auch gibt es keine separaten Slots für Dinge die man am Körper trägt wie eine Rüstung oder ein Schwert. Fast alle Aktionen verbrauchen Ausdauer, die kann man zwar mit hergestellter Nahrung immer wieder auffüllen, es gibt aber keine Möglichkeit die Ausdauer permanent zu vergrößern. Gerade die beiden letzten Punkte sind etwas merkwürdig, da man ja ansonsten ständig damit beschäftigt ist irgend etwas zu verbessern, fände ich da schon irgendwie logisch das man auch diese Punkte ausbauen kann. So, noch zwei Sachen die ich abseits vom eigentlichen Spielinhalt positiv hervorheben möchte: Zum einen sind die Entwickler ziemlich aktiv, nach dem Release gab es direkt ein paar Updates und sie bekommen wohl ganz gut mit was in der Community vor geht, auch antworten sie immer wieder in Steam-Diskussionen. Und zum anderen ist das Spiel komplett ist Deutsch. Es gibt zwar ein zwei kleinere Schnitzer, aber insgesamt ist die Übersetzung okay. So was ist bei einem Indie-Spiel nicht unbedingt Standard. Zwar ginge es auch so sehr gut, aber ich finde es trotzdem immer angenehmer in der Muttersprache zu spielen. Fazit: Alles in allem hat man aber immer etwas zu tun und Spaß dabei, das Spiel lässt einem keinen Leerlauf und ist auch noch schön makaber, von daher für ~16€ eine gute Kaufentscheidung bisher :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich tu mir schwer damit, das Spiel zu bewerten. Die positiven Aspekte stechen deutlich hervor, die negativen beeinflussen jedoch den Spielspaß. Grafik: Die Grafik ist liebevoll und stimmig, sie erzeugt eine schöne Atmosphäre die einen großteil des Charmes des Spieles ausmacht. 9/10 Sound: Der Sound und die Hintergrundmusik ist passend. Nichts, was man außerhalb des Games hören würde, aber völlig in Ordnung. 7/10 Story: Ja, die gibt es! Man sucht sie nur ein bisschen. Lange. Das Setting würde allerdings mehr ermöglichen, wer also wirklich wert auf eine gute Hintergrundgeschichte legt, könnte enttäuscht werden. Da es sich allerdings um ein Sandboxgame handelt möge man es dem Spiel verzeihen ;) 6/10 Gameplay: Das Spiel ist ziemlich grindy, wer damit kein Problem hat wird es mögen. Der Fortschritt geht nicht zu schnell voran, es entsteht aber auch nie das Gefühl, dass man für seine Arbeit nicht belohnt wird. Arbeit? Ja, das ist es phasenweise wirklich. Verglichen mit Stardew Valley oder My Time at Portia fühlen sich die "täglichen" Aufgaben mit der Zeit nicht mehr so an, als würden wir ein unterhaltsames Spiel spielen. Wir gestalten unseren Friedhof, halten Messen ab, haben unsere kleine Farm und beschaffen uns jede Menge Material, welches wir zu jeder Menge Zeug verarbeiten. Nebenbei kämpfen wir ein bisschen oder gehen angeln. Aber ehrlich, das hört sich lustiger an als es ist. Dennoch, es gibt genug zu tun und wer sich dazu motivieren kann wird belohnt werden. 6/10 Charaktere: Die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen nicht wirklich ausgearbeitet, manche wirken wie hohle Platzhaler, die man eigentlich noch gerne mit mehr Dialogen und einer interessanten Hintergrundgeschichte versehen hätte, davon dann aber abgekommen ist. Hier wurde meiner Meinung nach ziemlich viel potential verschenkt. Die besser ausgearbeiteten Charaktere wirken jedoch interessant und unterhaltsam. 4/10 Bedienung: Das Spiel ist recht übersichtlich, hier habe ich kaum was auszusetzen. 8/10 Ein Kritikpunkt am Ende: Es gibt bereiche in der Karte, zu denen man im Laufe des Spiels Zutrittsberechtigungen erhält (durch Quest oder Kauf), welche jedoch nicht im Spiel enthalten sind. Hier wurde scheinbar vor dem Release beschlossen, weniger Content als ursprünglich geplant einzubauen: Mies! Wer auf Pixelgrafik steht und mit "harter Arbeit" in einem Spiel zurechtkommt, kann es mögen. Allen anderen rate ich eher vom Kauf ab.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Fast 50 stunden sind nun schon ins Spiel geflossen. Trotzdem fällt mir eine positive Bewertung ein wenig schwer. Zur Geschichte ohne groß zu spoilern: Gerade sind wir noch dabei unserer Frau eine nette Nachricht ins Handy zu tippen: "Bin gleich da.", dann sind wir auch schon unerfreulich nahe an der Stoßstange eine heranrasenden Autos, dessen Fahrer ein derartiges Maß an Unvorsichtigkeit garantiert nicht auf dem Schirm hatte. Und ... anstatt harfespielende, geflügelte Spießer um uns herum zu sehen ... oder gehörnte Sado-Maso-Freaks, wie Mutter Kirche ja so gerne bildlich vermittelt, stehen wir in einer sehr nebulösen Gegend vor einer ebenso merwürdigen Gestalt, die uns gerade ungefragt dazu gratuliert, der neue Friedhofswärter zu sein. Halleluja - das haben wir irgendwie anders erwartet ... und prompt fängt unser leicht begriffstutziger Protagonist an, darüber zu lamentieren, dass er doch gerade daheim sitzen und sich einen schönen Abend mit seiner Frau machen sollte. Nix da! Erst einmal wird man ein "guter" Friedhofswärter, dann darf man auch "irgendwie" zurück nach Hause. Wo wird gerade überhaupt sind, wird nicht erklärt ... muss aber auch nicht sein. Bals schon merken wir, dass wir ausser Friedhofswärter noch diverses anderes sein müssen, um in dieser Mittelalterlichen Welt voller schräger Charactere und offen gelebten Klischees zu bestehen. Bald schon sind wir auch Schreiner, Bildhauer, Minenarbeiter, Schmied, Holzfäller, Fischer, Juwelier, Alchemist, Prior, Koch, Schriftsteller, Händler, Lieferjunge, Brauer, Winzer, Bauer und so weiter ... ach ja und auch Kannibale, Leichenfledderer, Kämpfer, Komplize undundund Klingt im ersten Moment vielschichtig und ja - könnte man meinen. Aber ab hier - leider nein. Grafik: Nun - etwas sehr veraltet, aber trotzdem sehr hübsch und fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Man hat das Gefühl, es müsste so einfach gemacht sein. Gameplay: Es ist einfach. Für jede Aktion, bekommen wir Erfahrungspunkte, aufgeteilt in rot, grün und blau. Rot für Handwerk, grün für alles, was aus der Natur kommt und blau für spirituelle Handlungen. Mit diesen Punkten schalten wir Perks und Technologien frei und erarbeiten uns so viele neue Craftingstationen und dazugehörige Produkte. Und da liegt auch die große Schwäche des Spiels - es zieht sich teilweise unglaublich hin. Wir sammeln, um zu craften, um zu craften, um zu craften, um zu ... ihr ahnt es. Je weiter wir die Storiequests der einzelnen Charactere vorantreiben (die übrigens ganz nett gemacht sind), desto aufwändigeres Zeug müssen wir zusammen klöppeln. Und das dauert ... immer wieder müssen wir uns kleine Ziele setzen und uns erinnern oder herausfinden, wo wir denn nun wieder das ganze Zeugs herbekommen, das wir dafür brauchen. Es ist ein r.e.i.n.e.s. Craftingspiel - die Stories geben nur den Anreiz, den ganzen Plunder auch bauen zu "wollen". Wer also auf storylastig steht - hier Fehlanzeige, auch schnelles Gameplay sucht man hier vergebens. Graveyard Keeper ist für Planer, für Horter, für diejenigen, die gerne und viele Ressourcen und Produktionsketten im Kopf haben - und sich von Zeit zu Zeit mal gerne mit einem versoffenem Totenschädel bei einem Menschenfleischburger unterhalten wollen. ♥♥♥ - an makabren Elementen fehlt es nicht. Das und unser immer fleissiger und sehr pragmatisch veranlagter Protagonist, den man ob seiner naiven Fähigkeit, sich schnell mit der Realität abzufinden, einfach lieben muss, machen den grossen Reiz des Spiels aus. Man wünscht unserem treudoof fähigem Allrounder-Hansel einfach, dass er wieder nach Hause kommt und wir tuen verdammt nochmal alles dafür, dass das auch passiert! Und wenn wir dafür einem zwielichten Typen das NECRONOMICON besorgen müssen und ihm auch noch einen düsteren Beschwörungsaltar zusammen zimmern - dann machen wir das - ist doch wurscht. Erstmal machen und dann schauen was passiert - was soll schon schief gehen ; ) Ich bin noch lange nicht durch und habe noch einiges, was ich zusammen bauen und zusammen sammeln muss. Aber ich will wissen, wie die Sache endet und deshalb gibt es von mir eine Empfehlung! Danke fürs Lesen Ihr und Euer NocMehr anzeigenWeniger anzeigen
Für mich zu viel Lauferei und dann das typische. Ach der Tisch benötigt 8 holz und nicht 6, alles wieder zurück rennen und das Holz aus der Kiste nehmen. Andauernd, irgend ein item vergessen. Man kann auch nirgends ingame nachschauen, wie viel das Rezept benötigt, man muss immer zum Handwerkstisch und wieder zurück und die Wege sind extrem Lang.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Kapitalismus im Leichenstadium „Ich schmeiße die Leiche einfach mal in den Fluss. Er oder Sie…äh… wollte es so!“ Gameplay „Graveyard Keeper“ wirkt auf den ersten Blick ein wenig wie das bekannte Stardew Valley, spielt sich aber doch anders. Als eigentliche Tätigkeit kümmern wir uns um den Friedhof, nehmen Leichen auf, klauen ihre Organe und verbuddeln sie. Äh, vergesst den mittleren Schritt. Das wäre ja…höchst unanständig! Aber hey, das leckere Fleisch kann man ja nicht verkommen lassen…Äh, wo war ich? Achja, neben dieser Tätigkeit in der Top-Down Ansicht bauen wir dann tatsächlich noch Pflanzen an, hacken Holz und sammeln generell Ressourcen und erledigen gelegentlich auch mal eine Quest. In der langen Spielzeit schalten wir immer mehr Verarbeitungsprozesse und Technologien frei, die wir uns mit Skillpunkten erwerben. Das Prinzip ist dabei aber immer dasselbe: Erst erlernen wir eine neue Technik, dann bauen wir die Geräte dafür und üben uns daran, was üblicherweise gut belohnt wird. Da es jedoch viele komplexe Techniken gibt, können wir viele Arbeiten an Zombies, die wir erschaffen, „outsourcen“ und so bauen wir mit der Zeit lange und selbständige Produktionsketten auf. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2406496104 “Graveyard Keeper” zieht sich teilweise recht stark, was natürlich oft an den Mechaniken liegt. Bei mir persönlich kam allerdings immer dieses Gefühl auf, dass ich schon früher bei Minecraft hatte: „Ah, das mache ich noch fertig. Ups, das da wollte ich ja auch noch erledigen“. Wer kennt es nicht? Wenn ich einmal angefangen habe, konnte ich immer nur schwer wieder aufhören. Das dürfte auch der Grund sein, wieso man den Abspann des Spiels erst nach stolzen 60 Spielstunden sieht. Story Als normaler Typ in der heutigen Zeit erleiden wir einen kleinen Verkehrsunfall und finden uns plötzlich in einer anderen Welt wieder. Aus irgendeinem Grund sind wir der Friedhofswärter in einer Fantasiewelt und dabei wollen wir doch eigentlich nur wieder nach Hause. Auf der Suche nach den Gründen, wieso wir plötzlich in einem schrägen Mittelalter leben, erledigen wir Aufgaben für die Dorfbewohner, sprechen mit unserem besten Freund, dem Totenschädel und machen uns mit dem morbiden Humor des Spiels vertraut. Denn die Dialoge sind einfach köstlich und genau wie das Gameplay, einfach nur verrückt. Wer schon mal ein Spiel vom Publisher „TinyBuild“ gespielt hat, der weiß, wovon ich rede. Enttäuscht war ich nur ein wenig vom Ende, von dem ich nach der langen Spielzeit einfach ein wenig mehr erwartet hätte. Grafik/Sound Pixelig, sehr pixelig. Trotzdem vermisst man bei dem Look nichts und alles Wichtige ist gut erkennbar. Außerdem fallen einem durchaus die kleineren Feinheiten und Attitüden der Charaktere auf, wenn man sich darauf einlässt. Die Grafik ist genau richtig konzipiert. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2406496655 Soundtechnisch ist das Spiel auch relativ plump aufgebaut, bietet aber ein paar schöne Melodien. Aber da sich das Spiel so hinzieht, habe ich ehrlich gesagt, die meiste Zeit Serien geschaut. DLCs In „Stranger Sins“ erfüllen wir uns einen lang ersehnten Traum: Wir machen eine Kneipe auf! Dazu kommen neue Storyplots und mit der Taverne eine Möglichkeit, richtig Geld zu verdienen. Außerdem erfahren wir etwas über die Vergangenheit des Dorfes. „Game of Crone“ bietet mit einem Flüchtlingslager, Vampiren und einem sozialistischen Esel drei verschiedene Storylines. Beide DLCs sind jedoch eher begleitend gedacht und der Kauf lohnt sich daher nur, wenn man erst ein paar Stunden im Spiel verbracht hat oder nochmal neu anfangen will. Sie lohnen sich schon, aber man kann ja auch erst nach ca. 10 Spielstunden überlegen, ob man den Aufpreis tätigen möchte. Fazit „Graveyard Keeper“ ist ein komplexes Aufbauspiel, dass den Spieler jedoch entspannt schalten und walten lässt. Die Story fühlte sich zeitweilen mehr wie ein Hintergrund an, was jedoch auch an der langen Spielzeit und den verhältnismäßig wenigen Interaktionen mit den NPCs liegen könnte. Aber trotzdem war die Geschichte ganz nett und insbesondere witzig gestaltet. „Graveyard Keeper“ muss einem von der Aufmachung schon gefallen und es muss klar sein, dass man hier einige Spielstunden versenken kann und das Spiel recht grindlastig ist.. Wer auf der Suche nach einem Spiel dieser Art ist, der ist hier auch fündig geworden. Du bist auf den äh…Leichengeschmack gekommen? Für mehr Reviews kannst du mal in meiner Steamgruppe vorbeischauen, in der ich noch viele weitere Titel reviewt habe. Würde mich sehr freuen!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Schade! Das ist im Grunde mein Fazit zu diesem Spiel. Rund 60 Stunden, drei Versuche, drei Gamebreaker-Bugs, kein Abschluss/Fortschritt der Story möglich. Zwei versuche erfolgten vor dem DLC, das erste Mal ging die Quest (Hauptquest-Bestandteil) beim Händler nicht weiter - die aufgetragene Aufgabe wurde erledigt, damit sollte eine Ingame-Woche später die nächste freigeschaltet sein/werden. Dies passierte jedoch nicht. Da das "Ansehen" damit nicht hoch genug steigen konnte, konnte ebenso das Warenhaus nicht freigeschaltet werden - die exakte Reihenfolge weiß ich leider nicht mehr. Damit war der Erste Spielstand für die Tonne, denn ohne das Warenhaus war es im Grunde nicht möglich die Hauptquestreihe fortzuführen. In den ersten Spielstand flossen die meisten Spielstunden, da mir zu dieser Zeit schlichtweg nicht klar war, ob das - so wie es war - "normal" war. Hier half auch keine komplette Neuinstallation inkl. Bereinigung. Versuch zwei: Eine andere Aktion zum fortführen der Hauptquest funktionierte nicht - dafür ließ sich jedoch das Warenhaus freischalten. Brachte nur nichts, Spielstand für die Tonne. Versuch drei: anderer PC, frisches Windows, selber Fehler wie beim ersten Versuch. Dabei ist dieser Bug seit langem bekannt und viel-diskutiert. Interessiert den Entwickler nur nicht. Einen neuen Versuch scheue ich, da die Aktion beim Händler nach erst ca. 10-15 Stunden möglich ist; erwische ich diesen Bug erneut, wäre mir die kostbare Zeit zu schade. Sechzig Stunden mündeten hier in purem Frust - so etwas sollte ein Videospiel an sich nicht bewirken. Aber zum Glück haben andere Entwickler auch schöne Töchter Spiele.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.



