

GreedFall
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.


01Über GreedFall
Auf einer abgelegenen, von Magie, Reichtümern, Geheimnissen und fantastischen Kreaturen erfüllten Insel ist GreedFall ein Rollenspielabenteuer. Quests lassen sich mit Kampf, Diplomatie, Täuschung oder Schleichen angehen. Gestalte Aussehen und Fähigkeiten deiner Figur und beeinflusse mit deinem Umgang mit Gefährten und Fraktionen den Verlauf der Geschichte. Steam-Spielerbewertungen: 75% positiv bei 18.499 Bewertungen. Zu den Oberflächensprachen zählt Chinesisch (vereinfacht), Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien) und Russisch. Veröffentlicht am 9. September 2019.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 2,09 €2026-07-30 · KinguinBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der obigen Grafik; USD-Preisentwicklung, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
6 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Quests lösen
Ziele lassen sich durch Kampf, Diplomatie, Täuschung oder Schleichen erreichen.
Figur und Controller
Wähle eine männliche oder weibliche Figur, passe ihr Aussehen an und bestimme Fähigkeiten, Zauber und Fertigkeiten. Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung.
Oberflächensprachen
Die Steam-PC-Oberfläche ist unter anderem auf Deutsch und Englisch verfügbar. Englisch bietet vollständige Audioausgabe; Deutsch Untertitel.
03Häufig gestellte Fragen
Wo spielt GreedFall?
Das Abenteuer führt auf eine abgelegene Insel voller Magie, Reichtümer, Geheimnisse und fantastischer Kreaturen.
Beeinflussen Entscheidungen die Welt?
Die Welt entwickelt sich weiter; der Umgang mit Gefährten und Fraktionen kann ihren Verlauf prägen.
Wer hat GreedFall entwickelt?
Das Spiel wurde von Spiders entwickelt.
“Faction intrigue and quest-driven choices power this mid-sized RPG, offering strategic action-pause combat held back by noticeable technical instability.”
Unser Fazit
Whether GreedFall is worth the dozens of hours it asks for comes down to what you actually want out of an RPG. If you are chasing the cinematic density, the quest-writing peaks, and the all-around polish of The Witcher 3, it cannot give you that, and pretending otherwise would do you no favors. But if what you miss is the old-school structure of Dragon Age: Origins, companions at your shoulder, factions jockeying for leverage, choices that fork the road, and world relationships that keep widening across semi-open regions, then GreedFall offers a kind of satisfaction that has grown genuinely rare. It is not dazzling. It just fits right.
Where It Earns Its Keep
Its best quality is how tightly the narrative and the content lock together. Plenty of games are stuffed with things to do, yet the doing feels like working through a shopping list. Here the abundance feels more like a nautical chart you keep redrawing, where every step reshapes your understanding of who holds power and where each character stands. That coherence is rarer than it sounds, and it is the reason the long middle stretch keeps its grip when, on paper, the systems underneath it are fairly modest.
The gameplay is playable and the visuals are decent, and the flaws are all sitting out in the open: limited system depth, uneven technical performance, audio that swings between solid and shaky. You will put up with them. The point is that the world dynamics and the weight of your choices make putting up with them feel worth the trade, which is exactly the bargain a story-first RPG has to win. Few games this side of the genre's heavyweights manage to make their world feel like a living network of obligations rather than a backdrop, and that single achievement quietly outweighs a long list of smaller failings.
A Game Out of Its Time
One more honest note about where it sits in the calendar. GreedFall is no longer a new release, and playing it now makes its technical shortcomings and its simplified systems stand out more sharply than they did at launch. Time magnifies the lack of refinement, and there is no point pretending modern comparisons are kind to it. The faces age worst, and the thin subsystems feel thinner next to everything that has shipped since.
Look at it from another angle, though, and that same distance throws its old-school temperament into relief. It is not flashy, not complete, occasionally even a little clumsy, but it is genuinely built on a framework of its own. That is worth something. This is not a lavish, everything-on-the-table feast; it is an old pot of soup simmered with uneven heat that still, somehow, tastes like something real. If you love the old-school shape of the genre, do not let GreedFall slip past you. Go in patient, forgive the rough edges, and it rewards the kind of attention the modern blockbuster rarely asks for.
Beliebte Steam-Bewertungen
Auswahl in Originalsprache · 10 BewertungenAusgewählte hilfreiche Bewertungen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl bildet nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
GreedFall Einleitung: Hatte das Spiel lange in meinem Blickfeld und habe es mir kurz vor Release dann gekauft, da ich es halt direkt zu Release spielen wollte. Ich habe schon etwas länger wieder auf ein spannendes RPG gewartet und der Stil von GreedFall gefällt mir sehr gut. Da es kein AAA Game ist, hat es aber auch ein paar Schwächen, auf die ich aber später ein wenig mehr eingehen werde. Nach dem öffnen des Spieles stellte ich zu aller erst die Grafik Qualität ganz nach oben, da mir schon von Anfang an klar war, dass ich hier nichts runter schrauben muss (PC ist auf dem Profil verlinkt auch wenn dies kein Einsteiger PC ist). Das Spiel läuft wirklich sehr flüssig und hat hier schon seinen ersten Punkt gemacht. Weiter ging es zum Spiel indem man seinen Charakter selbst ein wenig gestalten kann. Auch das ist sehr solide und nach einer Klassenwahl und einer kurzen Punkteverteilung wurde man ins Spiel begleitet. Zuerst merkt man nicht wie düster dieses Spiel wird, aber das ändert sich schnell nachdem man seine Mutter trifft. GreedFall gesellt sich mit diesem Spiel in die Dragon Age Spiele von Bioware ein, der Stil und die Art sich zu bewegen und seine Fähigkeiten zu nutzen ist sehr ähnlich, auch ein wenig hat es etwas von Gothic, dass wohl eher hier im deutschem Raum bekannt ist. Es vermischen sich Fantasy und 17tes Jahrhundert und bilden ein alternatives Szenario aus dieser Zeit. Mit ein paar Schwächen macht das Spiel schon einmal einen guten Eindruck. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1859810070 Handlung Ein Maler zeichnet mich gerade und ich bin ganz froh, dass ich gebraucht werde und jemand mich aus dem Zimmer holt. Ich habe viel zu tun und muss noch meine Mutter vorher sehen. Ich komme aus der Familie "de Sardet" und wir sind vom adligem Blute, aber uns geht es genauso wie allen anderen in diesem Land. Die Stadt Sérène und auch andere Teile sind von einer Pest befallen und ich möchte in der neuen Welt ein Heilmittel suchen. Als ich den Weg zu meiner Mutter folgte, da hielt mich Kurt, mein ehemaliger Lehrer und Waffenmeister, auf und wollte sehen, wie weit ich wohl bin. Leider habe ich den Kampf nicht ganz gewonnen, aber ich bin ganz gut geworden. Ein kurzes Training kann nicht schaden, besonders wenn man von der neuen Welt schon gehört hat. Nach der kleinen Runde auf dem Übungsplatz besuchte ich meine Mutter. Leider geht es ihr sehr schlecht und ich weiß nicht wie lange Sie wohl noch leben mag, aber im Grunde hat sie mich auf den Weg geschickt unser Volk zu retten. Ich wollte bei ihr bleiben, aber sie gab mir ein Glücksbringer mit und ich machte mich mit Kurt auf den Weg. Überall findet man das Gesindel, das sich aus dem Leid anderer hervor hebt und wir müssen auch noch meinen Vetter Constantin finden. Anscheinend wurde er gefangen genommen und wir müssen ihn befreien gehen, da er mich in die neue Welt begleiten soll und er eine neue Aufgabe dort bekommt. Außerdem muss ich bevor ich mich auf den Weg mache noch um paar Anliegen kümmern. Eines der Anliegen ist natürlich ein Schiff zu finden auf dem wir zur neuen Welt fahren. Nachdem wir einen vermissten Schiffsjungen gefunden haben und auch meinen Vetter und paar anderer Dinge, können wir nun endlich los. Allerdings gab es im Hafen natürlich auch noch einen Zwischenfall. Eine völlig unbekannte Kreatur brach aus einem der Schiffe aus und ich musste mich dieser stellen. Ich wusste nicht, dass ich so gut Kämpfen kann und habe es geschafft dieses Biest zu erledigen. Das Vieh ist fast so groß wie ein Haus und nun lag es doch im Dreck, als ich dem Tier eine Kugel verpasst hatte. Nach diesem Schrecken machten wir uns auf den Weg auf ein anderes Schiff und setzten die Segel. Nach einer langen Reise kamen wir am Hafen von New-Sérène an und das Abenteuer kann beginnen... https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1859810585 Pro: + schöne Grafik und wirklich tolle Landschaften + offene Maps mit Abgrenzungen + tolles 17te Jahrhundert Setting mit schöner Story + schöner Sound und gute englische Sprecher + erinnert an die Dragon Age Reihe + einfaches Kampfsystem + viele Waffen und Ausrüstungen + 3 anpassbare Klassen mit je 3 Skilltrees + viele verschiedene Gegnerarten + Begleiter die nach und nach zum Team zusammenschliessen + verschiedene Fraktionen die man mit Ruf ausbauen kann + 4 Schwierigkeitsgrade von Einfach bis sehr schwer + HUD System anpassbar + Begleiter ausrüstbar + Hauptstory um die 30 Std + Nebenstorys, welche ich noch nicht zeitlich abschätzen kann + Begleiter, Fraktionen und Story können beeinflusst werden durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten + gute Performance Contra: - schlechte Gesichtzüge - Begleiter kann man nicht skillen - wenn man durch Türen geht, nervt der Übergang bevor man wieder richtig steuern kann - kein deutscher Dub - wiederkehrende Levelelemente - Gegner im Kampf zu fixieren kann nervig sein - kleinere Bugs, wie feststecken an Kisten kommen öfter vor - wiederholende Gesichter auch bei Story Personen https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1859811006 Fazit: GreedFall ist genau das Spiel was ich mir erhofft habe. Ich habe mir kaum einen Trailer angeschaut, sondern nur was es circa werden soll und es hat meine Erwartungen übertroffen. Es hat eine Fülle von Aufgaben und eine lange Spielzeit, auch wenn die Hauptstory um die 30 Std hat, sind allein die Nebenquest locker bei ein paar Stunden mehr. Zusätzlich ladet das Spiel einen ein, ein wenig mehr zu endecken. Durch das Skillen von Fähigkeiten können die Einen z.B. Schlösser knacken und die Anderen nicht. Oder über einen Abgrund springen und andere können diesen Ort nie erreichen. Wie ich hier nun mehrmals erwähnt habe, erinnert es mich sehr an die Dragon Age Reihe, da der Stil ganz gut kopiert wurde. Es hat zwar rein technisch und auch rein optisch gar nichts damit zu tun, aber der Aufbau des HUDs und des Kampfsystems ist eine sehr gute Kopie und gibt dem Spiel eine gute Stabilität. Wunderbar ist auch die Story, die einen direkt packen kann und allein die Sprecher sind recht glaubwürdig. Das Kampfsystem spielt sich locker von der Hand und auch Gegner die z.B. einen Totenkopf über sich haben, können besiegt werden. Ich habe sofort schon die Arena bezwungen und dort habe ich mich mit Level 5 hinein getraut. Allerdings konnte man in dieser auch schnell leveln =). Aber eines gibt es auf jeden Fall zu bedenken. Es ist kein AAA Titel und auch die Animationen von den Gesichtern sind nun nicht das Gelbe vom Ei, aber ich denke hier wurde ein sehr tolles Spiel geschaffen, dass erstens sehr viel Spaß macht und zweitens einem eine super Story bietet. Man sollte zwar englisch gut verstehen, aber im Notfall kann man auch die Untertitel einschalten. Performance Probleme hatte ich noch keine und das bei flüssigen 120fps im 1440p Bereich. Der Entwickler Spiders hat hier vieles richtig gemacht und kann mit einem sehr guten Action RPG dienen. Die Fantasy Inhalte mischen sich mit der Barock Zeit und so entsteht eine fantastisches Spiele Erlebnis. Hier gibt es auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung besonders wenn man die Art des Games mag und man den Stil von Dragon Age lieben gelernt hat. Ihr möchtet mehr Reviews von mir sehen/lesen hier abonieren und bei gefallen auch gerne meiner Gruppe beitreten und bei meinen Give Away´s teilnehmen. Aus eigener Sache: ══════════════════════════════════════════════ Über Zensuren informiert werden? for UNCUT! Gruppe for UNCUT! Stream ══════════════════════════════════════════════Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach den ersten paar Stunden, erlaube ich mir hier ein erstmaliges Fazit, dass allerdings vor allem ein Anreiz sein soll, ob dieses Spiel überhaupt für euch geeignet ist, oder nicht. Greedfall - Ernüchterung Leider muss ich sagen, dass bei mir, wie der Titel bereits sagt, ziemliche Ernüchterung Einzug hält. Ich bin für gewöhnlich der Typ Spielerin, der sich Hals über Kopf in ein Spiel stürzt und die ersten Tage mindestens 10 Stunden oder mehr damit verbringt. Allerdings muss ich sagen, dass Spiele, die eine derartige Freude in mir auslösen konnten, in den letzten Jahren sehr rar geworden sind. Ich hoffte wirklich Greedfall wäre eine Ausnahme. Traurige Realität iist aber, dass ich mich förmlich zwingen muss, länger als 2 Stunden am Stück zu spielen, insbesondere bei Passagen, die durch offene Natur führen. Ich behaupte nicht, dass ich schon ein koplettes Urteil abgeben kann und es mag gut sein, dass ich in ein paar Stunden zu einer deutlich besseren Gesamtwertung komme, aber das ändert letztlich nichts an dem, was ich bisher erlebt habe. Solltet ihr also die folgenden Punkte als absolutes no go einstufen, so solltet ihr vom Kauf eher absehen, zumindest zu diesem Preis. 1. Grafik und Design: Naja, wie soll ich sagen. Alles wirkt sehr statisch und leer. Teilweise erinnert es mich an Skyrim Mods, nur deutlich unbelebter. Die Städte sind eine große Ansammlung an Copy and Paste Szenarien. Man bekommt schnell das Gefühl, dass man jedes dritte Haus so schon mindestens dreimal gesehen hat. Zwischendurch gibt es Dinge, die wirklich liebevoll gestaltet sind, aber der Großteil wirkt nicht nur nicht Zeitgemäß, denn das alleine wäre kein Problem, sondern der Gesamteindruck ist auf eine äußerst leblose Art altbacken und vieles fühlt sich irgendwie an, als wäre es kein wirklicher Teil des ganzen. Es ist schwer zu erklären, aber dieses mittendrin Gefühl fehlt irgendwie. Man fühlt sich eher reingeklatscht, was sicher auch an den wenigen Interaktionsmöglichkeiten mit der Welt liegen mag. Im allgemeinen gibt es nicht vieles, mit dem man sinnvoll interagieren kann. Hier hat man große Fehler gemacht. Man kann zwar schon manche NPC´s ansprechen, aber man hört letztlich immer nur die gleichen 25 Sätze. Hier und da findet man Kisten zum looten, aber in erster Linie in den Städten. Das führt mich zum wirklich triftigsten Punkt. Die Natur und die Kämpfe gegen "Monster" Die Natur hat bisher für mich eigentlich nur einen Abschnitt dargestellt, den ich möglichst schnell durchlaufen möchte. Es gibt eigentlich nichts zutun, außer ein paar sammelbare Pflanzen und Gegner, die viel zu leicht zu töten sind. Allgemein sind die Kämpfe sehr statisch und undynamisch. Sie fühlen sich steif und hakelig an. Ich spiele auf extrem und muss sagen, die einzigen Schwierigkeiten ergeben sich aus dem steifen Kampfsystem, nicht wegen der Gegner selbst. Ich weiß nicht ob es am Gamepad liegt, aber die Reaktionszeit bei Schlägen ist grottig. Die Pausenfunktion ist eine nette Idee, aber eigentlich sinnlos. Die Gegner haben dermaßen steife und vorhersehbare Angriffsmuster, dass eine Pause eigentlich unnötig ist. Auch wenn viele Gegner auf einmal kommen, braucht man nur zu blocken, bis der rechte Moment kommt und dann mit Zornangriffen die ersten zwei oder drei ausschalten. Sehr einfach, sehr langweilig. Die Kämpfe sind ein notwendiges Übel, um durch die Pampa zu kommen. Der dritte Punkt ist am ärgerlichsten. Die sogenannten Antwortmöglichkiten, sind bisher in den meisten Fällen nur Fassade. Es gab bisher genug Situationen in denen ich mir von einem Rollenspiel deutlich mehr erwartet hätte, was die Möglichkeiten im Verhalten meiner Spielfigur betrifft. Permanent wird man belogen, sieht enormes Unrecht, Rassismus, Extremismus, sogar einen religiös motivierten und extrem unnötigen Mord und man hat nicht einmal die Möglichkeit, sich dagegen zu stellen oder zumindest etwas dazu zu sagen, außer automatisch ausgesprochenem, diplomatischen Gewäsch. Und genau das ärgert mich am meisten. Wenn ein Rollenspiel so schon enorm limitierte Ressourcen und Möglichkeiten hat, dann sollte wenigstens das funktionieren, was ein Rollenspiel ausmacht. Das spielen einer Rolle... Genau diese Möglichkeit fehlt bisher aber und das ganze beschränkt sich auf marginale Möglichkeiten einzugreifen. Meistens sind es eher solche Wumms Momente, an denen man dann endlich etwas asuwählen kann, das einen Unterschied stellt, aber die Wahl eigentlich trotzdem nicht gegeben ist, weil offensichtlich ist, was man wählen sollte. Solche Dinge wie Lügen oder Wahrheit sagen zb... Das ernüchternde Endfazit für die ersten Stunden beläuft sich also auf eine traurige Wertung der unteren Mittelklasse. Ich hätte kein Problem mit den Statischen Kämpfen ohne Dynamik, der Kargen und steifen Grafik, dem leeren Design usw... Wenn die Rollenspielelemente dafür umso gelungener währen. Letztlich haben wir aber nur ein steifes, altbackenes Spiel, dem es an Dynamik und Interaktionen mit der Welt fehlt und dessen Rollenspielelemente eben so karg sind, wie die restlichen Funktionen. Ich hatte mich so sehr auf ein neues AA Spiel gefreut, das nach so viel Potential ausgesehen hatte. Das Setting an sich ist sehr Ansprechend, nur die ausarbeitung ist auch für ein so kleines Team absolut katastrophal. Allerdings werde ich meine Bewertung updaten, sobald ich mich dazu durchringen kann, das Spiel weitere 10 bis 15 Stunden zu spielen. Sollte ich bis dahin keine andere Meinung von diesem Spiel haben, werde ich es abbrechen, denn dann bezweifle ich, dass sich daran noch etwas ändern kann. Wer also nicht diese Gedult und das Durchhaltevermögen mitbringt, sich durch diesen Anfang zu knödeln, der sehr wohl seine guten Momente hat, aber alles in allem enttäuschend ist, der sollte entweder ganz die Finger davon lassen oder abwarten und sich Lets plays ansehen, die deutlich weiter fortgeschritten sind, als nur 10 oder 15 Stunden. Zu diesem Zeitpunkt und mit diesem Preis, kann ich nur für die wenigsten Leute eine Kaufempfehlung geben. Ich bin ein sehr geduldiger und nachsichtiger Mensch, was Spiele von kleinen Entwicklern betrifft. Vampyr zb fand ich super. Hatte seine deutlichen Schwächen, war zu leicht, aber ein fesselndes Spiel. Greedfall ist dagegen einfach zu zäh und kahl. Wartet also erstmal ab, informiert euch gut und habt ein paar Wochen Geduld. Bis dort hin is das spiel sicher um 10 bis 20 euro billiger und mehr sollte man dafür auch nicht ausgeben , wenn man nicht absoluter Fan solcher Spiele ist und all die Malel einfach übersehen kann, was mir bisher aber absolut unmöglich erscheint.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Dieses Spiel ist wunderbar. Habe es gestern nach knapp 60 Stunden beendet und hatte ein wunderbares Erlebnis. Dabei hatte es mir zu Beginn nicht gefallen und hätte es fast auf meinem Pile-of-Shame gelegt. Zum Glück habe ich es nicht getan. Aber von Anfang an: Das Spiel ist entwickelt worden von Spiders, welche für Spiele wie "Of Orcs an Man" oder "Bound by Flame" verantwortlich sind. In meiner Wahrnehmung waren ihre Spiele immer mittelmäßig bis schlecht, weswegen ich keine großen Erwartungen an das Spiel hatte. Jedoch hat mich das Kolonial-Setting mit Fantasy-Elementen interessiert sowie das es sich hier um ein Bioware ähnliches Rollenspiel handeln soll. Ein paar Spoiler-freie Worte zur Story. Als junger adeliger De Sardet, der Vetter vom Prinzen des Landes, wird man zum Abgesandten seines Landes ernannt. Man wird auf eine kürzlich entdeckte Insel gesandt, mit dem Ziel, ein Heilmittel für eine Krankheit zu finden, welche das Festland heimsucht und zahlreiche Tode fordert. Frisch übergesegelt geht es nun darum, ein Heilmittel zu finden und zahlreiche andere Geschichten zu erleben. Diese werden in Form von Hauptstory, Nebenmissionen und Missionen erzählt. Die Haupt- und Nebenmissionen sind alle sehr spannend erzählt und teilweise clever miteinander verzahnt, sodass es sich lohnt alles zu erledigen. Die Missionen werden über Anschlagbretter angenommen und sind optional und meistens Fetch-Quests. Diese Beschränken sich jedoch sehr und machen einen kleinen Teil des Erlebnis aus. Während des Abenteuers lernt man zahlreiche Charaktere und Begleiter kennen. Mir haben die Charakter alle gefallen und vor allem die Begleiter sind mir ziemlich ans Herz gewachsen. Für jeden kann man Freundesmissionen durchführen, um das Band zu ihnen zu stärken und mehr über sie zu erfahren. Optisch ist das Spiel gut in Szene gesetzt. In den besten Momenten braucht es sich vor aktuellen AAA-RPGs nicht zu verstecken. In etwas schlechteren Momenten sieht es aus wie eine etwas hübschere Variante von Dragon Age Origins. Die Mimik ist ein bisschen steif, was mir jedoch nicht zu negativ aufgefallen ist. Lediglich in einigen wenigen, sehr emotionalen Szenen, wirkt die Mimik nicht passend zum gesprochenen. Es handelt sich nicht um ein Open-World sondern um ein Multi-Region Spiel. Das bedeutet, dass die Insel nicht nahtlos zu erkunden ist, sondern in zahlreiche Areale aufgeteilt ist. Mir persönlich gefallen Multi-Region Spiele gut, wenn es darum geht Größe zu simulieren. Open-World Spiele haben für mich oft das Problem, dass sie dem Spieler ein gewaltiges Land suggerieren möchten, die Spielwelt jedoch komplett in 20-30 Minuten bereist werden kann. Dadurch wirkt dieses riesige Land auf mich gerne weniger wie ein Land, sondern mehr wie ein Bundesland. Die Insel, Teer Fradee, ist ziemlich gefährlich und neben den Bewohnern von zahlreichen Monstern bewohnt. Mir hat das Gegner-Design hierbei sehr gut gefallen, auch wenn die Gegner-Vielfalt überschaubar ist. Die Kämpfe gegen diese sind hierbei ein absolutes Highlight. In Echtzeit kämpft man entweder mit Schwert, Streitkolben, Magie oder Pistole gegen diese und kann dabei jederzeit das Geschehen pausieren und die Lage analysieren. Vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden ist dies auch unbedingt notwendig, sowie das Kampfsystem mit all seinen Mechaniken perfekt zu beherrschen. Wenn man dies tut, entsteht ein wunderbarer Flow von Angreifen, Ausweichen, Zaubern, Falle legen, Schießen und Co. So ein Kampfsystem wünsche ich mir für das nächste Dragon Age oder anderem RPG dieser Art. Man steigt mit seinem Charakter im Level auf und kann diesen in zahlreichen Disziplinen weiterentwickeln. So kann man sich entscheiden einen gewitzten Diplomaten zu spielen oder doch lieber einen Dieb oder Kämpfer mit großem Zweihandschwert und dicker Rüstung. Die Performance des Spiels ist die meiste Zeit gut, auch wenn ich die Grafikeinstellungen ein wenige runterstellen musste. Gegen Ende des Spiels brach sie dennoch (aus Gründen) ein bisschen ein, jedoch nicht sehr störend. Während des Spiels ist man häufig dazu aufgefordert, Entscheidungen zu treffen und Positionen zu beziehen, welche alle gegen Ende zusammenlaufen und entsprechende Konsequenzen erzeugen. Dadurch verändert sich der Verlauf der Geschichte, sodass jeder ein auf sich zugeschnittenes Erlebnis erfährt. Ein paar letzten Worte zur Musik. Ich würde sie mit dem Worten dezent und unaufgeregt beschreiben. Die Musik erfüllt ihren Job gut, da sie die jeweiligen Situationen unterstützt und sich nicht selbst in den Vordergrund schiebt. Mir hat vor allem die Musik während der Erkundung gut gefallen, da diese einen mysteriösen Touch hat und einem wirklich das Gefühl vermittelt, als Fremder eine fremde Insel zu erkunden. Ich kann das Spiel zu 100 % empfehlen und mir hat es ähnlich gut gefallen, wie damals Dragon Age Origins. Hoffentlich wird das Spiel ein Erfolg und die Firma entwickelt einen zweiten Teil. Dabei hoffe ich, dass sie etwas mehr Budget haben, da man dies ebenfalls merkt. Einige Gebäude oder Leute auf der Straße wurden mehrfach verwendet, was sicherlich an Kostenreduktion gelegen haben wird.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Eigentlich schreibe ich keine Reviews, aber was mir bei diesem Spiel so durch den Kopf brauste, darf ich der Welt nicht vorenthalten. Nachdem ich vermutlich aus einer Art Drang zur geistigen Selbstverstümmelung den Rest dieser zähen Hauptstory doch zu Ende gebracht habe, hat mir die Telefonseelsorge geraten, das alles mal nieder zuschreiben. Wer keine Lust auf Text hat, möge bitte nach unten zur Zusammenfassung scrollen. Klar, man hört überall das Spiel hat Potential. Aber das haben meine Eltern in der Schule auch gesagt. Trotzdem hat mit mir keiner gespielt. Spiders versucht hier ein auf Hochglanz poliertes AAA Spiel abzuliefern und ist damit abgestürtzt wie die Hindenburg. Das Spiel hat interessante Ideen, strotzt aber vor dilettantischer Umsetzung. Keine Sorge, ich spoilere nicht. Auch wenn man mir für Spoiler dankbar sein müsste. Das würde anderen den Rest des Spiels ersparen. 95% der Quests (Neben und Haupt) bestehen aus Gequatsche und Gelaufe. Allein der Prolog hat mich satte 6 Stunden beschäftigt, die ich rennend von A bis Y verbracht habe. Gibt es dann doch mal ein Ereignis oder eine interessante Entscheidung zu fällen, hat dies selten Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Aber selbst mit dieser Inkonsequenz könnte ich leben, wären es nicht fast ausschließlich Boten-Quests. Da waren mir selbst die Hol und Bring Quests eines Gothic 3 lieber. Da konnte man wenigstens was töten. Jedenfalls hab ich kurz vor Ende des Spiels noch eine Krawatte bekommen, weil ich tatsächlich nochmal 3 Stunden lang über die Insel rennen und mit Leuten A bis T (hab mitgezählt) quatschen musste. Die Hauptstory geht nicht völlig neue Wege, weil sie an eine Mischung aus Avatar und irgendwas dessen Name mir jetzt nicht einfällt erinnert, ist aber durchaus Okay und weiß auch mal zu überraschen. Sie wäre gut, hätte man sie kompakter gehalten. Vieles im Hauptplot trägt zum Geschehen mal so gar nichts bei, und die 3 Stunden Gerenne kurz vor Ende waren nur die Spitze des Eisbergs. Dafür hat das Spiel multiple Enden. Das passt auch ganz gut, denn im Spiel stehen sich schließlich 2 Völker mit durchaus validen Interessen gegenüber. Allerdings hätte ich mir schon mehr Folgen für die eigenen Entscheidungen gewünscht. Der Hauptcharakter ist vertont, was, wenn man bedenkt, dass man diesen vorher ein wenig selbst designen kann, nicht selbstverständlich ist. Er hat auch eine Hintergrundgeschichte. Bleibt aber ansonsten oft farblos und ist zu perfekt. Sympathie hab ich jedenfalls keine entwickelt. Aber auch für keinen der Begleiter, die man kennen lernt. Keinerlei Tiefgang, kaum Emotionen oder andere interessante menschliche Eigenschaften, die dafür sorgen, dass man sie mit der Zeit liebgewinnt. Einzig Siora hat einen etwas interessanteren Charakter. Nur dass sie nervt. Die Romanzen die man mit den NPCs starten kann, wirken auf mich zumindest nicht glaubwürdig. Aber wenigstens sind sie im Kampf immer sofort tot. Was einem den Rest des Kampfes nervige Standardsprüche erspart. Das Handwerkssystem sah so vielversprechend aus. Selbst Gegenstände herstellen kann man zwar nicht, aber die Möglichkeit Waffen zu modifizieren und dessen Eigenschaften zu verändern, fand ich 'ne feine Idee. Leider macht das Kampfsystem alles zunichte. Obwohl die taktischen Möglichkeiten (von der taktisch nutzlosen "taktischen Pause" -Funktion abgesehen) in diesem völlig taktlosen Kampfsystem relativ überschaubar sind, hat man es geschafft dem Spieler die Kontrolle über das Kampfgeschehen zu nehmen: unerträgliche Angriffszeiten, Blocks die ständig aus unersichtlichen Gründen fehlschlagen. Und ständig ins leere gehende Angriffe bei diesen großen Echsenviechern, Legolas oder wie die heißen, weil der Charakter bei Angriff nicht nahe genug heranspringt. Da der Charakter ja bei Angriff selbst auf den Gegner zu springt und man sich um Nähe, bzw. Distanz im Kampf nicht selbst kümmert, disqualifiziert der Kampfmodus sich hier selbst. Mehr als auf Maustasten hämmern, kann man eh nicht tun. Auch hat man sich bei Spiders nicht großartig mit Gegnervielfalt aufgehalten. Es gibt abgesehen von einer Handvoll Bossen wirklich genau 10 verschiedene Gegner. Von denen auch noch die Hälfte aus dem gleichen Baukasten kommen und nur der Körperbau etwas verändert wurde. Dann wurden diese 10 Gegner jeweils noch mal grün oder rosa angemalt und dachte keiner merkt's. Überhaupt war man bei Spiders zu sehr damit beschäftigt, einen Triple A Titel erschaffen zu wollen, obwohl es dazu hinten und vorne an Geld oder Know How oder beidem gefehlt hat. Um die Story unnötig aufzublähen hat man sich beispielsweise ab der 2ten Spielhälfte die Nebenquests fast ganz gespart. Wenigstens hier war Spiders lernfähig und wollte den Spieler nicht mit noch mehr Rennerei durch die Prärie nerven. Apropos Prärie... zumindest rein landschaftlich ist die Spielwelt schön designed. Sehen wir von den unsichtbaren Wänden und dem top modischen Schlauchlevel-Design ab, ist das eine der wenigen Stärken des Spiels. Ist aber leider nur Fassade, denn man hat vergessen hat sie zu befüllen. Nichts, aber auch wirklich NICHTS zu entdecken. Wird eh völlig überbewertet. Dafür gibt es in den Höhlen und Dungeons dann immer mehrere verzweigende Wege, die alle zum gleichen Ziel führen und völlig irrelevant sind. Das gleicht's aus. Aber der für mich gröbste Designfehler ist folgender: Ich bin zwar kein Freund von Maps, die mit aufdeckbaren Fragezeichen übersäht sind, da man so schon weiß, ob es etwas hinter der nächsten Ecke zu entdecken gibt. Aber hier hat man die Fragezeichen auf der Karte dann noch nicht mal mit Inhalt gefüllt. Folgende Dinge können sich dahinter verbergen: 1) Türen zu Gebäuden. Kein Witz. Macht 80% der Fragezeichen aus. 2) Fähigkeitenschreine. 3) Lagerplätze zum schnellreisen und Ausrüstung checken. Also wenn man schon nichts zu entdecken bietet, dann aber bitte richtig. Abseits der Spieltwelt hat man sich vernünftige Belohnungen für Quests leider ebenso gespart wie interessanten Inhalt in entdeckbaren Truhen. Mal eine gute Waffe als Questbelohnung? Wozu? Lieber mit einer der ca 15 verschiedenen Waffen das ganze Spiel über rumlaufen. Fazit: Unterm Strich hatten die Entwickler eine Solide Story mit unerwarteten Wendungen, die sie dann leider mit Belanglosigkeit gepanscht haben. Dann die schön designte Welt, die Ideen mit den Waldgeistern, einem Naturverbundenen Volk, das im Gegenteil zur modernen, konsumierenden Zivilisation im Spiel steht und ein Hauptcharakter der, wäre er nicht so ein perfekt gelecktes Muttersöhnchen, durchaus mit interessanten Hintergründen aufwarten könnte. Leider versauen sie's an allen anderen Ecken. Allen. Danke, wer bis hierhin gelesen hat. Wem das noch nicht reicht, nochmal die Gegenüberstellung Weiß auf Blau: Negativ: - Hauptstory unnötig lange - Kampfsystem kommt aus der Gruft - Nichts zu entdecken - Unsichtbare Wände - Fragezeichen in der Welt Inhaltslos - Nebenquests nur langweilige Boten-Quests. Da fällt mir ein... Der Hauptcharakter De Sardet ist doch der Botschafter der Händlerkongregation... plötzlich macht alles Sinn - Wenig Monster - Langweilige Charaktere - Begleiter nutzlos und sterben sofort - Wenig Waffen und Rüstungen - Konsequenzen wenig spürbar Positiv: - Gute Story Idee - Spielwelt sieht schön aus - Hauptcharakter vertont und anpassbar (zumindest ein wenig, wer sich jetzt aufregt, dass er keinen Elfen spielen kann, dem ist eh nicht zu elfen) - Waffen und Rüstungen schön erweiterbar - Verschiedene Enden Wertung: 4/10 Cahoona sagt: Mag dich nicht! Eine Sache aber noch... warum meinen eigentlich immer alle, dass Greedfall an The Witcher erinnert? Weil das Viech mit dem Geweih dem Waldschrat in The Witcher 3 ähnelt? Da erinnert mich Greedfall ja mehr an Eve Online weil ich im Spiel nachts so etwas wie die Milchstraße sehen kann. Nein ehrlich... das Spiel hat wirklich GAR nichts mit The Witcher gemein. Hätten sie sich mal besser eine Scheibe von abgeschnitten. Hätte dem Spiel gut getan.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
+++ Vollständiges Review (1x durchgespielt, den Rest auf YT gesehen) +++ !!!TLDR im Fazit!!! Wall of Text incoming! Enjoy! Wo soll ich anfangen... Ich liebe und hasse dieses Spiel. Auf der einen Seite bietet es unglaublich viele gute Aspekte und auf der anderen Seite lässt es an manchen Stellen urplötzlich einfach nach und zeigt alle seine Schwächen auf einmal. Um eines vorweg zu nehmen: Ich empfehle Greedfall jedem der eine gute Story zu schätzen weiß, die zeit der Kolonialisierung mag und Fetchquests hasst. Aber fangen wir von vorne an. Die Story von Greedfall ist wohl einer meiner liebsten Aspekte dieses Spieles. Sie ist spannend, birgt einige Twists und Turns und wirkt nicht aufgesetzt. Jeder der Begleiter die man im Laufe der Geschichte ansammelt hat seine eigene Persönlichkeit und alle Quests rund um die Hauptstory und die Begleiter fühlen sich gut an. Leider stolpert das Spiel mehrfach an entscheidenden Stellen über seine eigenen Füße. Die toll animierten und choreografierten Cutscenes erhöhen immer wieder die Erwartungen des Spielers, nur um dann an bestimmten Punkten sogar recht harsch zerschlagen zu werden. um Spoiler zu vermeiden werde ich nicht mehr sagen als das: Die Geschichte von Greedfall ist toll, hat jedoch ihre Schwächen, die sich gerade im späteren Spielverlauf deutlich abzeichnen und bei manchen Spielern zu großer Enttäuschung führen können. Was tut man um die Story voranzubringen? Man erfüllt Quests, eine Menge gut geschriebener Quests. Jede einzelne Aufgabe passt sowohl zeitlich als auch örtlich zu den momentanen Geschehnissen in der Geschichte, was die Spannung und insbesondere das Pacing sehr verbessern. Es gibt, bis auf sehr wenige, kleine Ausnahmen KEINE EINZIGE Fetch- oder Killquest. Das klingt erstmal ziemlich gut, ist jedoch Fluch und Segen zugleich. Während es insbesondere am Anfang des Spieles noch erfrischend ist, nicht immer nur Viecher zu killen oder Sachen zu sammeln wünscht man sich im Verlauf der Geschichte immer mehr einfach mal eine stumpfe, einsilbige Quest zu haben. Denn jede Aufgabe erstreckt sich über mindestens 4 Anlaufpunkte, welche die jeweilige Geschichte erzählen. Das ist für die Hauptgeschichte und einige ausgewählte Nebenquests wirklich toll, jedoch können längst nicht alle Aufgaben mit ihrer Story fesseln. Abschließend kann also folgendes über die Quests gesagt werden: Sie sind gut, aber manchmal übertreiben sie es in ihrem Drang nach Komplexität. Kommen wir nun zum nächsten wichtigen Punkt: Das Gameplay. Dieses ist sehr solide. Neben einer Vielzahl an Ausrüstungsstücken und Craftingmöglichkeiten enthält das Spiel drei ausgiebige Skillbäume welche alle ihre eigenen Gameplay-verändernden Aspekte in das Spiel integrieren. Während etwa einer der 3 Skilltrees eher den Kampf als Thema hat, sind die anderen beiden auf Charakterverbesserungen und Weltinteraktionen wie Schlösser Knacken ect ausgelegt. Das beste an diesem System ist: man levelt IMMER alle drei zur selben Zeit und kann diese durch bestimmte Items welche man recht häufig in der Story erhält auch zurücksetzen, was die Experimentierfreudigkeit nie absinken lässt. Auch das Kampfsystem ist sehr angenehm, da es sowohl dynamisch als auch, durch eine Pause-Funktion sehr taktisch ist. Die verschiedenen Angriffe sind leicht zu verstehen und der schnelle Wechsel aus schnellen, langsamen und taktischen Angriffen, sowie Paraden und Konterparaden geht gut von der Hand. Sowohl mit Controller als auch Maus/Tastatur funktioniert das sehr gut und die Kämpfe wirken stets fordernd und wuchtig. Alles in allem hat man mit Greedfall also ein durch und durch ausgereiftes Rollenspiel mit einem sehr dynamischen und gleichzeitig taktischem Kampfsystem und angenehm vielseitigen Charakterverbesserungen durch Skilltrees. Neben dem Gameplay ist natürlich auch die Atmosphäre für ein RPG von großer Wichtigkeit. Hier zeigt das Spiel jedoch deutliche Schwächen, was wohl auf das eher kleine Budget des Entwicklers zurückzuführen ist. Es handelt sich NICHT um ein Open-World Spiel, was jedoch aufgrund seiner weitläufigen Gebiete kein Problem darstellt. Stattdessen sind aber unsichtbare Wände ein immer wieder auftretendes Problem, welches einen daran erinnert das man ein Spiel spielt und eben keine neue Welt erkundet. Neben eher kleineren, nicht nennenswerten Problemen fiel mir leider etwas anderes besonders auf: Der Schmied arbeitet auch nachts um 3 noch genau so wie nachmittags und niemanden scheint die Anwesenheit von Banditen in der Stadt zu stören die Nachts aus ihren Löchern spawnen um von mir geschlachtet zu werden. Da es einen tag-Nacht-Wechsel gibt, rechnete ich mit echten KI-Routinen, Tagesabläufen mit verschiedenen Anlaufpunkten und Interaktionen, wie es schon 2001 in Gothic 1 & 2 sehr fortschrittlich dargestellt wurde. Dies fehlte hier leider, was immer wenn es mir auffiel einen bitteren Beigeschmack hinterließ. Auch die Menge an unterschiedlichen Gegnern in Greedfall lässt oft zu wünschen übrig, da man stets gegen die selben 6-8 verschiedenen Gegnertypen in unterschiedlichen Texturabwandlungen und Stats kämpft. Zusammengefasst: Greedfall zeigt deutlich das es ein Spiel und eben keine lebendige Welt ist. Hat man sich damit allerdings abgefunden, ist es nicht mehr so schlimm. Auch grafisch bietet das Spiel einen Mix aus positiven und negativen Eindrücken. Während die wichtigsten Locations sehr beeindruckend aussehen und detailliert modelliert sind, fällt vor allem die sehr häufige Benutzung bestimmter Assets (Models, z.b. Gebäude oder Gegenstände) überdeutlich ins Auge. Diese kleinere Schwäche kann das Spiel jedoch durch tolle Lichtstimmung und die bereits genannten eindrucksvollen Key-Locations ausgleichen. Besonders positiv sind die Zwischensequenzen zu erwähnen welche die Quests der Hauptstory mit sich bringen. Diese sind stets toll animiert und wirken, als wären sie von Film-Regisseuren geplant worden. Alles in allem ist Greedfall also sehr schön und gut anzusehen, zeigt aber auch hier die Probleme des begrenzten Budgets der Entwickler. Abschließend sei noch die Musik und Sounds von Greedfall zu betrachten. Während die Sounds der Waffen wuchtig und mächtig klingen, die (ausschließlich) englische Synchronisation aller Dialoge beeindruckend gefühlvoll ist und die Umgebungsgeräusche sehr atmosphärisch sind, schwächelt vor allem die musikalische Begleitung des Spieles aufgrund von zu wenig unterschiedlichen Stücken und Eintönigkeit in der Melodie. Besonders enttäuscht war ich davon, dass für die toll gemachten Cutscenes sehr häufig trotz großer Emotionalität gar keine Musik zu hören war. Dies kann zwar als künstlerische Freiheit wahrgenommen werden, lässt jedoch in Wahrheit viele Cutscenes an Dramatik und Spannung verlieren. Zusammengefasst kann auch hier gesagt werden, dass positive und negative Aspekte, wie tolle Kampfgeräusche und mittelmäßige musikalische Begleitung zusammenkommen und das Spiel auf ihre Weise besser und schlechter machen. ________________ FAZIT (TLDR) Wer es bis hierher geschafft und ALLES gelesen hat: Respekt! Ich hätte es wahrscheinlich selber nicht durchgehalten. Fassen wir aber noch einmal kurz zusammen: Greedfall polarisiert. Ein kleines Budget zeigt seine Auswirkungen in allen Teilen des Spieles. Während bestimmte Aspekte wie die Story und das Gameplay sehr gut gelungen sind, fallen andere Bereiche wie etwa die Atmosphäre oder die Grafik und Musik durch teils größere Kritikpunkte auf, die den Spielspaß ab und zu leider deutlich eintrüben. Ich empfehle jedoch jedem RPG-Fan Greedfall einmal auszuprobieren da es eine willkommene Abwechslung im übersättigten Markt der AAA-Open World RPGs darstellt. Seine Stärken spielt es hervorragend aus und ist daher für mich auch nach dem Durchspielen ein wirklich gutes Spiel. Meine(persönliche!!!) Bewertung lautet daher: 76/100 Punkten, Ein gutes Spiel mit ungenutztem Potential. Ich hoffe euch hat meine viel zu lange Review gefallen. :) Auf Wiedersehen! Darken0idMehr anzeigenWeniger anzeigen
Erst Hui dann Pfui, (Vorsicht es kommen ganz viele Wörter, hab mich hinreißen lassen ) insgesamt ne nette Story die leider nicht über die ganzen Schwächen hinweg hilft. Pro: Die Story, wenn mann sich drauf einlässt. Wurde auch echt an ein paar Stellen überrascht. Con: Die Grafik, Leider altbacken starr und steril. Und ja ich ich spiele auf max Settings. Matschige Texturen, schlechte Lippen Synchronisierung. Aber das mag vielleicht Ansichtssache sein. Die Welt, ja naja. Nennen wir es Mal Open World in kleinen mitunter sehr eingeschränkten, schlauchartigen Häppchen garniert mit einem Haufen Ladescreens. Erkunden ist notwendig, für Ausrüstung, Missionen und ähnliches. Wird aber bis auf ein zwei Aha Momente eher zur monotonen Qual. Das Gameplay, guter Ansatz mit erheblichen Schwächen. Bewegungsmechaniken, Warum zum Geier kann ich nicht springen? (Ah ja, wegen Leveldesign) Warum kann man Türen nicht einfach NUR öffnen? Nein man wird jedes mal in eine Animation gezwungen. Die Aktionstaste ist meist nur da um da zu sein, es reicht aus gegen die vom Spiel markierte Stelle zu rennen, Tür, Leiter, Vorsprung etc. egal ob mit Absicht oder Versehen. (Oh du hast dich zu schnell umgedreht, lass uns die endlose nicht zu sprintende Leiter doch gleich wieder runtergehen) - Kampfsytem, ja es hätte so schön sein können, mehrere Waffenklassen mit Waffenwechsel im Kampf und eigenem Skilltree. Aber 3 Angriffe und ein Block pro klasse sind mir einfach viel zu wenig im Jahr 2019. Der Waffenwechsel ist auch einfach nur da gebraucht wird er nicht. Es reicht einfach Block 3x Leichter Angriff, Block, Zornangriff. Bei Bossen noch ein klein wenig Timing aber wars dann auch schon. Die Story, nachdem man sich an die Erzählweise gewöhnt hat ist so ziemlich alles vorhersehbar. Wirklich entscheiden Entscheidungen sind selten. Nicht nachvollziehbare moralische Handlungen z.B. habe ich mich das ganze Spiel für Die Einheimischen und ihre Kultur eingesetzt, BFF's und so. Nur um zuzuschauen wie an den Einheimischen Verbrechen begangen werden, ja auch nach dem Spiel zugrunde liegenden Gesetzten, und ich mich nicht dazu entscheiden kann zu helfen. Oder gegen Ende eiskalt, son Bindungs N'adaig von der Indianer Uschi über den Haufen zu schießen. Oh Ja ich versteh eure Kultur so Gut, ich bin Quasi einer von Euch und Peng voll in Fresse. Das soll's dann aber auch gewesen sein, mit dem Review. Für alle die bis hier hingekommen sind Danke für's Lesen und ja ich hab es nicht so mit Formatting.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe jetzt 3 Stunden gespielt und bin absolut zufrieden damit, das alte "Bioware"-Feeling aus Zeiten von Dragon Age hat sich sofort bei mir eingestellt. Die Grafik ist nicht top, allerdings ist sie immer noch mehr als gut und muss sich auf einem starken Rechner sicher nicht vor anderen Spielen verstecken. Es gibt uferlos viel zu entdecken, der Stil des Spiels ist erfrischend und endlich mal etwas "anders" als gewohnt. Bugs habe ich bisher keine entdecken können, das Spiel läuft ohne Probleme, die Quests sind alle absolvierbar. Einziger echter Kritikpunkt: Das Lootsystem finde ich noch etwas umständlich, ich hoffe auf Nachbesserung, damit ich alles auf einmal aufheben kann, ohne mit der Maus auf "Alles nehmen" zu klicken. Klare Kaufempfehlung von mir, Fans klassischer Bioware-Spiele werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Review zu Greedfall oder in anderen Worten ein paar Gedanken über eine Spieleindustrie und "aufgeklärte" Menschen die "politische Korrektheit" vorheucheln. Einst war einmal eine junge aufblühende Kultur die sich aufgeklärt und freizügig gab, bis (selbsternannte) Sittenwächter der verschiedensten Länder auf den Plan traten und in der Unterhaltungsindustrie ihr Unwesen trieben. So sind Verbraucher mittlerweile umringt von diversen kranken Weltanschauungen wieder wie sie perfider nicht sein könnte. Greedfall als angebotenes Produkt schlägt genau in diese Kerbe und ist damit auch (mein) größter Kritikpunkt dieses Spiels als auch artverwandte Produkte die nach demselben Schema funktionieren. Daher kann diese Meinung auch stellvertretend für aktuell übliche Verfahrensweisen gelten. Danke speziell hier an die französischen Firmen Spiders (Bigben Interactive) und Focus Home Interactive. Denn hier ist es quasi egal welches Geschlecht von Spielern ausgewählt wird. Die Charaktere sind so gestaltet, dass sie weitesgehend neutral aussehen. Egal ob Männlein oder Weiblein (Bärte nicht berücksichtigt). So ist auch die Statur der Figuren fast deckungsgleich und selbst bei der Sprache wird Wert auf größtmögliche "Neutralität" gelegt... oder anders formuliert, es ist schlichtweg egal mit welchem Charakter gespielt wird. Die vermeintliche Wahl die uns Spielern vorgegaukelt wird ist nur eine Illusion. Weibliche Charaktere in Greedfall sind nahezu flachbrüstig, Dekolleté's sind quasi nicht existent, Rüstungen/Kleider (was auch immer) bis zum Halsanschlag und bloß nix zeigen. Könnte jetzt natürlich sagen, es passt in das Spielambiente, aber das wäre nur eine bequeme Ausrede, denn es steht ein bekanntes Muster mit einigen Problemen dahinter. Weitere Beispiele sind rückblickend eine Charakterentwicklung einer "Lara Croft", Biowarecharaktere in Vollköprer-Latexanzügen mit Soft"erotik" Szenen, ein entmannter Dante aus Devil May Cry 4 oder auch asiatische MMO Titel können dazugenommen werden, in denen es sogar schon teils zuviel ist "nur mal" Bein zu zeigen. Dort wird teilweise zensiert, was das Zeug hält. Nur ein paar Dinge nach Schema F aufzuzeigen, die auf die Schnelle einfallen. Die seit längerem anhaltende Diskussion über Geschlechter, Darstellung von fiktiven Figuren und dem Anspruch es jedem Recht machen zu wollen, mutet mittlerweile nur noch lächerlich an und ich frage mich langsam warum ausgerechnet so etwas in "Unterhaltungsprodukten" transportiert wird? Nun... ich scheine zu vergessen, dass Unterhaltung genau das ist. Ein Weg moralische und ethische Vorstellungen der jeweiligen Gesellschaft zu transportieren. Egal wie weltfremd sie in der Praxis auch sein mögen. Hauptsache die Masse kann sich an etwas festbeißen. Modeerscheinung? Klar, her damit. Wir verpacken alles... auch Zerrbilder. Das komplette Gegenbeispiel? Sogenannter "Fanservice" in Spielen.... Andererseits wird sich das Recht herausgenommen "Realismus" verkaufen zu wollen? ^^ Finde den Fehler... Sexuelle Neutralität und verharmloste Einschränkungen um es jedem rechtzumachen? Puritanische und/oder verkrustete Wertvorstellungen, die von wenigen dem gesamten Globus aufgebürdet werden? Möchte mal diejenigen sehen, die auf dem Papier als auch in der Realität Schubladendenken aufgeschlossen gegenüber Transsexuellen, Lesben (romantisiertes 百合 "Yuri" Genre) und Schwulen (Mass Effect Romanzen von Bioware als Beispiel) oder auch Behinderten (in Spielen sinds ja "Augmentierte mit coolen Gadges) sind. So tolerant wie aktuell getan wird sind viele Menschen nicht wirklich wenn es um den eigentlichen Kern der Sache geht. Vor allem nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt oder es sich um existentielle Dinge wie Geld oder gar Rechte geht. Warum nicht gleich Strichmännchen in Spielen verwenden? Die haben nämlich gar keinen Angriffspunkt. Oder muss es nach politischem Neusprech "Strichfrauchen" heißen? Wobei, dann käme natürlich die Diskussion auf ob diese Figuren klassisch Schwarz oder Weiss gezeichnet werden müssen. Sehr schwierig... Eine Alternative wären Höhlenmalereien wie vor Jahrtausenden an irgendwelchen Felsen. Die zeigen in ihrem Minimalismus eine weitaus größere Aufgeschlossenheit als viele Werke heutzutage... Tja, es ist gar nicht so einfach in einer Welt die sonst keine anderen Probleme hat und die sich der künstlichen Abschottung und Grenzen in jeglicher Form mehr als denn je hingibt. Das Gehabe seitens der Industrie als auch der Verbraucher die mit auf dieser Welle schwimmen... ist mit Verlaub gesagt, einfach nur noch zum kotzen. Wenn in Richtung Cyberpunk von CD Projekt S.A. scheint sich das auch noch nicht so schnell zu ändern... Im Gegenteil, es wird immer wieder eins draufgesetzt. Ein "normales" Spiel ohne Extreme in die ein oder andere Richtung ist scheinbar heutzutage nicht mehr möglich. Selbst da wäre die Definition der "Norm" ein Diskussionspunkt für sich. Hilfreich oder nicht ist mir egal. Schenke derlei oberflächlichen Dingen keine Beachtung. Das ist meine Produktkritik und in dem Punkt ein Vorwurf an die gesamte Branche ;] Jeder muss sich im Endeffekt ein eigenes Urteil bilden.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
GreedFall ist die Art von Spiel, die in den letzten Jahren selten geworden sind. Während grosse Publisher sich beinahe nur noch auf AAA-Titel konzentrieren, oft mit jährlichen oder 2-jährlichen Releases, sind obere Mittelklasse-Games kaum noch zu finden. Wir haben viel zu wenige solide RPG, die zwischen den grossen Titeln für neue und spannende Geschichten sorgen. In meiner Zockerkarriere war Gothic das erste dieser Spiele. Faszinierende Welten, interessante Charaktere und Geschichten. Was uns in diese Spielewelten entführt, ist ein charmanter Mix aus Lore, der Handlungsgeschichte und der Charaktere. Gutes Voiceacting. Gute Musik. Nicht zuletzt schaffen Spiele es, uns eine glaubwürdige Welt zu präsentieren, in der wir die Motivation und die Handlungen der Charaktere, auf die wir treffen, nachvollziehen können. Die Abstriche gibt es oft bei Grafik und Gameplay. Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Spiele gerade weil sie technisch nicht mit AAA-Titeln konkurrenzieren können, sich oft sehr darum bemühen, dass die Handlung und die Charaktere dies kompensieren. Zumindest für mich funktioniert das. GreedFalls Stärken liegen in der Geschichte und der Welt in der wir diese miterleben und in deren Präsentation. Ich war mehr als einmal positiv überrascht, wie weit die Entscheide im Spiel reichen. Schon in dem ersten Gebiet, der alten Heimatstadt, werden Entscheidungen in den vemeintlichen Tutorialquests einen Einfluss auf NPC's haben, die wir erst in der neuen Welt finden. Zumeist einzigartige Dialoge, die uns eine Mission erleichtern oder erschweren. Fraktionen und einzelne NPC erinnern sich an das, was wir getan haben. Ich hebe einzelne NPC hervor, weil diese uns manchmal einen Gefallen schulden und selbst bei nicht so gutem Fraktionsruf helfen (oder umgekehrt :)). Meine Entscheidungen beeinflussen diese Welt und die NPC und zwar nicht nur auf übergeordneter Ebene. Manchmal wirklich auf einem "persönlichen Level". So kam bei mir so gut wie nie der Gedanke auf, dass ich Nebenquests nur wegen XP oder Ressourcen/Items gespielt habe. Etwas, das viele AAA-Games nicht schaffen. Die Interaktion mit den Gefährten ist ebenfalls eine der Stärken in diesem Spiel. So fällt es mir zumindest leicht, über die eher zweckmässige Grafik und das solide aber nicht herausragende Gameplay hinweg zu sehen, bzw. gar nicht erst darüber nachzudenken. Nicht jedes RPG muss ein Witcher III sein. Bisher habe ich 2 Durchläufe mit unterschiedlichem Ausgang und bereue keine Sekunde, die ich in diesem Spiel verbracht habe. Da diese Art Spiel viel zu selten geworden ist, habe ich gerne den vollen Preis bezahlt. Wer eher weniger geneigt ist, über die Schwächen des Spiels hinweg zu sehen, aber dennoch auf der Suche nach einem guten RPG ist, dürfte bei einem Sale wenig verkehrt machen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe mir das spiel gekauft, weil ich dachte, 8.2/10 punkten verheißt ein solides spiel und so wurde es auch angepriesen. das setting ist 17tes jahrhundert-mäßig, unverbraucht und gut anzusehen. aber den rest finde ich altbacken, zumal ich spiele, wie witcher 3 gespielt habe. es gibt in greedfall nicht etwa eine große, frei begehbare karte, sondern alles ist aufgeteilt in kleinere zonen, wo am ende ein ladebildschirm wartet. ehrlich gesagt, bin ich ziemlich enttäuscht. manche sagen, es wäre egal, aber das auge ißt eben doch mit. ich finde die animationen holzig, die gesichter ausdruckslos und dann ist da noch die tatsache, daß die audiospuren englisch sind, mit deutschen untertiteln. ich kann zwar gut englisch, aber das kann nicht jeder. ich weiß auch, daß man von zwischensequenzen kaum was mitbekommt, wenn die augen grade die untertitel lesen. nebenbei gibt es die üblichen RPG dinge, wie quests und ausrüstungsbildschirm, fertigkeiten usw. - aber gerade bei den quests bin ich es schon nach 4 stunden leid, für jeden hinz und kunz im spiel den laufburschen zu spielen, wo ich doch angeblich einen adeligen diplomaten spiele. zur zeit habe ich 4 stunden gespielt, was für einen kurzen einblick reicht. ich persönlich empfehle das studium einiger spielvideos vor einem kauf und wenn es dir gefällt, kauf es. am besten im sale.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: Originale Steam-Nutzerbewertungen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand und keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.
