

Grim Dawn
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.








01Über Grim Dawn
Grim Dawn ist ein Action-Rollenspiel in einer untergehenden Fantasywelt. Du kämpfst dich durch feindliche Gebiete, sammelst Beute und formst deinen Charakter, indem du zwei Klassen kombinierst. Entscheidungen in Quests können das Schicksal von Menschen und Siedlungen verändern; Handwerk und das sternbildbasierte Hingabe-System erweitern die Möglichkeiten für Builds. Steam-Spieler: 93%% positiv bei 93.384 Bewertungen. Oberflächensprachen: Chinesisch (vereinfacht), Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch, Japanisch, Russisch, Portugiesisch (Brasilien), Italienisch, Koreanisch, Vietnamesisch und Polnisch. Veröffentlicht am: 25. Februar 2016.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 2,22 €2024-12-19 · SteamBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der Tabelle oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
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| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Tschechisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Vietnamesisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Klassen und Beute
Kombiniere zwei von sechs Klassen und entwickle deinen Build mit Fertigkeiten, Ausrüstung und Hingabe-Boni weiter. Beute hat verschiedene Seltenheitsstufen und kann zusätzliche Fertigkeiten gewähren.
Solo und Koop
Die Steam-PC-Version unterstützt Einzelspieler und Mehrspieler mit bis zu vier Personen.
Sprache und Controller
Steam führt {supportedLanguages} als Oberflächensprachen auf. Englisch bietet vollständige Sprachausgabe; vollständige Controller-Unterstützung ist angegeben.
03Häufig gestellte Fragen
Können Entscheidungen die Welt beeinflussen?
Ja. Manche Quests lassen Entscheidungen das Schicksal einzelner Personen, Familien und Dörfer verändern.
Wie funktioniert Hingabe?
Das System ergänzt die Fertigkeitenanpassung: Durch das Wiederherstellen von Schreinen erhältst du Punkte für Boni auf einer Sternbildkarte.
Gibt es Herausforderungsdungeons?
Ja. Für besondere verschlossene Dungeons ist ein hergestellter Schlüssel nötig. Die Gegner werden stärker, je weiter du vordringst, und Teleportieren ist deaktiviert.
Kann ich Fertigkeitspunkte später zurückholen?
Ja, gegen Bezahlung können Fertigkeitspunkte zurückgeholt werden.
“The buy-once solo looter that pushes build depth and class freedom to the ceiling, at the cost of a quiet story and a steep on-ramp”
Unser Fazit
The gap it slotted into, exactly
To weigh Grim Dawn properly you have to set it back in 2016, because stripped of that context half the verdicts about it go quietly wrong.

The looter market then sat in an odd vacuum, and it is worth picturing clearly. Diablo III had turned bright and cartoon-friendly, a perfectly fun game that nonetheless nudged a slice of old-guard players away from the brand they grew up on. Path of Exile, the other giant, had committed hard to a high-barrier, high-complexity free-to-play life that gave serious pause to anyone who just wanted to grind solo, offline, in peace, without a passive tree the size of a galaxy. Players who craved a grim, grounded look, a one-and-done purchase, a fully offline solo option, and real build depth all at once suddenly had nowhere ideal to land. The slot was sitting empty and obvious, and almost nobody was filling it well, which is the kind of opening that either goes unanswered for years or gets answered emphatically by exactly one game.
The build ceiling nobody has matched
Grim Dawn slotted into that gap so cleanly it felt machined for it. It carried the lonely, gloomy spirit of Diablo II in its bones and then stood on its own two legs through a progression system with no visible floor underneath.

The receipts back the claim up rather than just the vibe: 93% positive across roughly ninety thousand reviews, sales past seven million copies, and a Strong critical rating that lands it in the top eleven percent of all games. That is the build ceiling no rival has actually reached. Where Diablo III bolts its builds into prefab set pieces and caps the ceiling deliberately low for accessibility, Grim Dawn opens the depth and the freedom a clear tier wider — and this is not a close call you could argue either way, it is a different weight class entirely. Anyone who has chased an off-meta combination to its limit here knows there is simply nothing else in the buy-once, single-player space that lets you build this freely.
Who should buy, who should walk, and how
So who is this actually for? If you will happily sink dozens of hours into theorycrafting, love assembling a one-of-a-kind build from absolute scratch, and savor a character growing stronger one drop at a time, the bottomless freedom on offer here is a genuine feast and little else competes. If instead you want a strong dramatic story, a hand-holding tutorial, or top-shelf bleeding-edge visuals, this is probably not your game, and the steep early gate may quietly push an impatient player out the door before any of it clicks into place. On the question of version, my advice is blunt and unconditional: play it with Ashes of Malmouth and Forgotten Gods both, every time. They are not garnish you can skip; they are the pieces that complete the classes, the constellations, and the entire late-game replay structure. Without them you are seeing half a game and judging it short. The complete thing, nearly a decade on from release, is still the hardest name to walk around — and harder still to beat — on the grim solo-looter road. That a small studio's crowdfunded passion project has held that throne for this long, against far richer competitors with far bigger budgets, is the most telling verdict of all, and the one no review score can quite capture on its own.
Beliebte Steam-Bewertungen
Auswahl in Originalsprache · 10 BewertungenAusgewählte hilfreiche Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Sie spiegeln nicht die Gesamtquote positiver Bewertungen wider; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
██ [GER] + [ENG] ██ ╔═══════════════╝ ██ [GER] ╚# Hack & Slay RPG à la Titan Quest „Grim Dawn“ wird von einem kleinen Team entwickelt, das gar nicht die Absicht hat, mit modernen Produktionen wie Diablo 3 zu konkurrieren. Abgesehen davon, macht Grim Dawn in der Alpha-Version schon jetzt einen überraschend guten Eindruck. Von Anfang an wird einem ganz schnell klar, dass man sich jeden Sieg und jeden Ausrüstungsgegenstand hart erkämpfen muss. Grim Dawn ist schwieriger und mehr Gelegenheits-Spieler feindlich und hat eine größere Spieltiefe als vergleichbare Titel. Die Welt von Grim Dawn ist düster, grau und dreckig. Damals war alles sehr farbenfroh. Ich finde Grim Dawn nunmehr schicker, düsterer und mystischer als Titan Quest. Und wer glaubt Grim Dawn sei einfach der täuscht sich gewaltig. Gerade gegen Gegner-Horden sollte man sich keinen Fehler erlauben. Erreicht man im Spiel Level 10, kann man sich noch eine weitere Klasse aneignen. Nun hat man die Möglichkeit 2 Skilltrees zu vereinen oder als Fernkampfprofi auch mal mit dem Schild zu blocken. Hat man sich mal verskillt kann man gegen Gebühr alles neu verteilen. Allerdings sollte man das nicht zu oft nutzen, sonst ist man sehr bald arm. Eine Sprachausgabe ist in der Alpha noch nicht vorhanden. Und obwohl es mehrere Antwortmöglichkeiten für die Quest-Dialoge gibt, haben diese z.Z. keine Auswirkung auf das Spiel - im fertigen Spiel soll das aber anders sein. Die Alpha-Version umfasst mehrere Stunden Spielzeit. 3 von 5 geplanten Klassen sind enthalten, die maximale Levelstufe liegt bei 25 – im fertigen Spiel soll sie bei 200 liegen, denn Grim Dawn soll nach seinem Erscheinen mit Add-ons erweitert und ausgebaut werden. Es wird bereits jetzt eine Deutsche Übersetzung angeboten: http://www.grimdawn.com/forums/showthread.php?t=10986 http://www.grimdawn.com/forums/showpost.php?s=71deaf341c15844dd8c2a8ee79096064&p=128756&postcount=4 Ursprünglich war noch für August 2013 die Veröffentlichung von Grim Dawn auf dem PC geplant. Die Entwickler mussten den Termin jedoch verschieben. Ein neuer Termin wurde noch nicht bekanntgegeben und das Spiel soll jetzt deutlich später herauskommen. Wann das Hauptspiel fertig sein wird, ist noch unklar – ich hoffe aber mit einer Fertigstellung noch in diesem Jahr. Das Spiel ist mir ~ 6x eingefroren, immer nach dem Teleportieren von einem zum anderen Ort. Stelle aber fest - wenn ich nicht direkt weiter spiele, sondern 1, 2 - 3 Sekunden warte, damit der Ladevorgang beendet werden kann - das Spiel stabil und flüssig läuft! Keine Buggs gefunden. - Noch nicht ... :) Insgesamt macht Grim Dawn einen erwachsenen und ausgereiften Eindruck. Fans von Action-RPGs sollten das Spiel auf jeden Fall in ihre Liste aufnehmen. Ich kann es kaum erwarten bis der Multiplayer-Modus zu Verfügung steht. ¯\_(ツ)_/¯ Danke fürs lesen. Viel Spaß Euer Azur ═══════════.♦.═╝ ██ [ENG] ╚# Hack & Slay RPG à la Titan Quest „Grim Dawn“ is developed by a small team that has no intention to compete with modern productions such as Diablo 3. Aside from that, Grim Dawn makes in the alpha version is already a surprisingly good impression. From the beginning it is very clear that every victory and every piece of equipment one has to fight hard for. Grim Dawn is more difficult and more casual players hostile and has a greater depth of playing than their counterparts. The world of Grim Dawn is gloomy, gray and dirty. At that time everything was very colorful. I think Grim Dawn is now more chic, dark and mystical than Titan Quest. And who believes Grim Dawn is simply is mistaken enormous. Especially against enemy hordes, one should not make any mistake. If you reach level 10 in the game, you can still acquire another class. Now you have the opportunity to combine two Skill Trees or sometimes block as a ranged professional with the shield. If you have skilled wrong you can change your skills for money. However, you should not do that too often, otherwise you are poor very soon. A speech is not yet available in Alpha version. And although there are several possible answers for the quest dialogs they have currently no impact on the game - in the final game that will be different. The alpha version includes several hours of playing. 3 of 5 scheduled classes are included, the maximum level is level 25 - in the final game you can have level 200, because Grim Dawn will be extended and expanded after its release with add- ons. A german version is already offered: http://www.grimdawn.com/forums/showthread.php?t=10986 http://www.grimdawn.com/forums/showpost.php?s=71deaf341c15844dd8c2a8ee79096064&p=128756&postcount=4 Originally Grim Dawn was still planned on the PC for August 2013. However, the developers were forced to move the appointment. A new date has not yet been announced and the game will come out much later. When the main game will be finished is still unclear - but I hope with a completion later this year. The game is frozen ~ 6x me, always after teleporting from one place to another. I found out - if I do not play further on and wait for 1, 2 - 3 seconds the charging process can be completed - the game runs stably and smoothly! No Buggs found. - Not yet ... :) Overall, Grim Dawn makes an mature impression. Fans of action RPGs should remember the game definitely. I am curious about the multiplayer mode. I hope that will be available soon. ¯\_(ツ)_/¯ Thanks for reading. Have Fun Your Azur ═══════════.♦.═╝ PS: english is not my main language ;)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Grim Dawn bringt gute Ideen mit, verzettelt sich aber aus meiner Sicht gerade bei den Basiselementen. Hat mir gefallen: + Grafisch gut gelungen, wirkt in sich stimmig. + Das Gameplay an sich ging wirklich flüssig von der Hand. Man kommt mit wenigen Klicks an sein Ziel, die Steuerung war ziemlich präzise. Hat mir nicht gefallen: - Storytechnisch dachte ich eigentlich "Finde Xardas!" wäre der Abgrund des Erzählens, aber Grim Dawn topt das nochmal. Die Story beginnt damit, das man gehängt wird und kurz vor dem Tod wieder abgehängt wird. Dann wird einem gesagt "Ach, wo Du gerade am leben bist, ich hab da nen Auftrag für Dich". Und es beginnt eine Aneinanderreihung nichtssagender Nebenquests. Bei gefühlter Halbzeit des Spiels bekommt man die Hauptquest "Triff mich kurz vor Ende des Spiels wieder, dann reden wir über die nächsten Schritte". o_O - Wenn man sich die Weltkarte ansieht, kann man sich quasi zu Beginn einen Überblick über alle Gebiete verschaffen. Was direkt ins Auge fällt ist, dass die ersten beiden größeren Regionen mit recht vielen ineinander verwobenen Teilgebieten bestückt sind, während die zweite Hälfte der Karte quasi nurnoch ein Gebieteschlauch ist. Während des Spiels gewinnt man dann auch ab der Halbzeit den Eindruck, dass das Spiel auch nur noch halbherzig zuende gebracht wurde. Die Kombination aus weit/offen am Anfang vs. komplett linear ab der Hälfte wirkt merkwürdig (vor allem wenn man noch das Loch im Hauptquest mit in Betracht zieht). - Gegnertypen gibt es aus meiner Sicht eigentlich nur zwei: Die, die stehenbleiben und schießen und die, die auf mich zulaufen und draufhauen. Ich denke auch man hat eigentlich fast alle Gegner gesehen, sobald man die Wüstenregion betritt. In den Endregionen kommen dieselben Gegner vor, die ich bereits in den anfänglichen Gebieten bekämpft habe. Im Norden nichts neues in diesem Sinne. - Der Punkt, der mich im Grunde dazu bringt einen Daumen runter zu geben, ist die Balance. Ich finde das Spiel bringt sich mit seinen ganzen Möglichkeiten Punkte in irgendwas zu investieren, hunderte Komponenten zum Sammeln und zusammensetzen, Fraktionen glücklich machen, etc. selbst aus dem Tritt. Das Spiel wirkt für mich überladen und nur halbherzig ausgearbeitet. Es wirkt, als wären die Einzelteile nicht zuende gedacht und harmonieren deshalb auch nicht richtig. Am schlimmsten sind aber die Items. Die Stats wirken komplett zufällig zusammengewürfelt, Planung fällt hier schwer. Die Gegner haben meist die Schadensarten bedient, für die zumindest für mich keine Items gedroppt sind, die entsprechende Widerstände bieten. Am Ende bin ich fünzig mal zum Händler gelaufen, bis ich entsprechende Items kaufen konnte. Es droppen massig magische Gegenstände und auch viele seltene und epische Gegenstände, etc. Und alle haben das gleiche Problem: Gefühlt 90% der Items sind gut zehn Level unterhalb meiner Charakterstufe und weitere 5% sind sechs Level über meiner Charakterstufe. Auch wenn die Monsterstufe meist auf meinem Niveau ist bzw. etwas höher, bekomme ich in der Regel nur Schrott. Generell ist meiner Meinung nach weniger manchmal mehr. Ich fände es zielführender, wenn die Dropchance aller Gegenstände verringert werden würde, dafür aber die Qualität der Items angehoben wird. Die Verteidigungswerte der Rüstungsgegenstände sehen für mich fast aus wie vorher festgelegt. 96, 155, 228, ... Ich kenne langsam die Reihen auswendig, von der Variation her natürlich recht spärlich. Wirkt so wie vorgefertigte Bauklötze, bisschen Random mit rein, fertig. - Das mit den Fraktionen habe ich irgendwie nicht verstanden. Es gibt vier(?), ich kann aber im Grunde nur zwei glücklich machen, weil die anderen beiden nur aus Monstern bestehen, die ich zwangsweise bekämpfen muss. Irgendwie hatte dieses System auch keinen Einfluss auf den Spielverlauf. Oder bin ich bekloppt? - ACHTUNG SPOILER: Es wird kein wirklicher Bösewicht eingeführt, gegen den es sich lohnen würde am Ende anzutreten. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wozu ich die blöden Aufgaben eigentlich erledige. Um am Ende gegen dieses merkwürdige Tentakel-etwas zu kämpfen? Das Ding hatte soweit ich mitgezählt habe eine Attacke, die es selbst ausführen konnte (diese Tentakelarme und Monsterbeschwörung nicht mitgezählt). Und dann ist ausgerechnet der Endboss das einzig statische Nahkampfmonster im Spiel. Und dann kriegt man dafür am Ende noch nen feuchten Händedruck, also ich weiß nicht. EDIT: Ich habe nun Grim Dawn ein zweites mal durchgespielt, diesmal mit den Erweiterungen Ashes of Malmouth und Forgotten Gods. Kurz gesagt, teile ich immer noch meine Einschätzung von vor vier Jahren (also von oben). Das Gameplay an sich ist wunderbar, aber die Balance macht das Spiel für mich kaputt. Man wird so mit nutzlosen (seltenen, epischen und legendären) Items zugeschmissen, die alle 385984 Eigenschaften besitzen, durch die zumindest ich nicht komplett durchblicke. Habe mich diesmal nur darauf konzentriert alle Widerstände möglichst maximal zu halten, der Rest der Eigenschaften war mir egal. Hat so total gut geklappt und kein Gegner konnte mir ernsthaft etwas anhaben.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Grim Dawn ist ein Action-RPG im Stil eines Diablo, Torchlight oder Path of Exile, welches im Februar 2016 den Early Access auf Steam verließ. Entwickler: Das Spiel wird von Crate Entertainment entwickelt, einem kleinen Indie-Studio mit unter 10 Entwicklern, unter denen jedoch einige Branchen-Veteranen sind. So haben einige der Entwickler bereits an Titan Quest, Diablo 2 oder Borderlands mitgewirkt. Hintergrund: Grim Dawn wird bereits seit 2009 als inoffizieller Nachfolger des Genre-Klassikers Titan Quest entwickelt. 2012 wurde eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen, seit 2013 ist es im Early Access auf Steam. Story: Grim Dawn spielt in der Welt Cairn, die sich in etwa in der viktorianischen Zeit befindet und eine Mischung aus Steampunk, Western und Postapokalypse darstellt. Die Menschheit wurde in einem Krieg zweier nicht-menschlicher, übernatürlicher Mächten beinahe komplett zerrieben. Nur wenige Enklaven der Menschheit existieren noch, darunter auch Devils Crossing, ein ehemaliges Gefängnis, welches uns als Startpunkt und für weite Strecken des Spiels auch als Rückzugsort dient. Der eigene Charakter wurde von einem „Ätherischen“ (einem Mitglied einer der 2 übernatürlichen Mächte) besessen, untypischerweise aber wieder verlassen. Er besitzt fortan mystische Fertigkeiten, die die verschieden Zauber erklären, die er jetzt wirken kann. Die Story wird dabei leider nicht in Cinematics präsentiert (es gibt lediglich ein animiertes Introvideo, aber leider keines nach dem Finale), sondern fast ausschließlich in Tagebüchern, Notizen oder ähnlichem, die man in zerstörten Häusern findet. Interessanterweise hat mir diese Art der Präsentation gut gefallen; ich habe mir häufiger ausgemalt, wie die Welt wohl vorher ausgesehen haben könnte. 3 Säulen des ARPGs: Meiner Meinung nach gibt es drei Bereiche, in denen sich ein gutes ARPG hervortun muss: - Spaßige Kämpfe aus isometrischer Perspektive: Grim Dawn erreicht hier nicht das Tempo eines Diablo 3, die Kämpfe fallen aber deutlich knackiger aus als noch in Titan Quest: Hinter jedem Treffer steckt Wucht, die man in gutem Sound, Gegner-zurückschleudern sowie Blut-und Splattereffekten spürt. - Komplexe Charakterentwicklung: Wie schon in Titan Quest hebt sich auch Grim Dawn von der Konkurrenz durch das „Duale Klassensystem“ ab. Mit Stufe 1 erlernt man eine von 6 Meisterschaften (Soldat als klassischer Nahkämpfer, Okkultist als Petmaster mit Giftflüchen, Sprengmeister als Fernkämpfer mit Gewehr und Granaten, Schattenklinge als Assassine, Arkanist als offensiver Magier oder Schamane als ein Nahkämpfer mit Fokus auf Blitzschaden und einigen 2-Hand-Waffen-Skills), mit Stufe 10 kann man sich eine 2. Meisterschaft aussuchen. Fertigkeitspunkte können in aktive und passive Fertigkeiten investiert werden, eine Respec-Funktion existiert zwar, wird aber recht schnell recht teuer. Man kann also nicht (wie in Diablo 3), ständig seine Fertigkeiten ändern, sondern legt sich gewissermaßen fest. Dazu kommt das Devotion-System, welches vor allem passive Boni (vor allem die im späteren Spielverlauf essenziellen Resistenzen) bietet. Hierfür müssen überall in der Welt verstreute Schreine repariert oder gesäubert werden, um Punkte in verschiedene Sternbilder zu stecken. Das ermöglicht eine unglaublich große Anzahl verschiedener Builds: So können zwei Druiden (Schamane + Arkanist) völlig verschieden sein, je nachdem, welche Skills verwendet werden und ob man das Devotion-System für mehr Schaden oder aber bessere Verteidigung verwendet. Grim Dawn ordnet sich insgesamt zwischen Path of Exile (deutlich komplexer) und Diablo 3 (nicht so komplex) ein. - Zufallsgenerierte Beute: Jedes gute ARPG entfesselt diese Gier nach der besseren Waffe, der besseren Rüstung oder dem besseren Helm, so auch Grim Dawn. Es gibt (abermals wie auch in Titan Quest) verschiedene Seltenheitsstufen, wobei aber nicht legendäre Items zwangsweise besser sein müssen als gut ausgewürfelte seltene Gegenstände. Cool ist, dass ein Gegner, der eine funkensprühende Waffe trägt, die ordentlich wehtut, diese nach seinem Tod auch verliert. Eine Spinne verliert so z.B. nie ein Gewehr, weil sie damit ja gar nicht angreifen könnte. Zusätzlich gibt es wieder sammelbare Komponenten, die allerdings im Gegensatz zu Titan Quest oft neue Fertigkeiten mit sich bringen. Ebenfalls neu dabei: Ein umfassendes Crafting-System. In seinen Kerndisziplinen gibt sich Grim Dawn also keine Blöße, wie sieht es aber bei den anderen Disziplinen aus, die entscheiden, ob Grim Dawn ein „rundes Spiel“ ist? Map: Die Map ist handgestaltet, sie wird also nicht zufallsgeneriert. Das verringert natürlich ein wenig den Wiederspielwert, allerdings sind einige NPCs und verschiedene Dungeon-Eingänge zufällig auf der Karte verteilt. Außerdem sieht man der Karte wirklich die Liebe zum Detail an. Meist existiert eine Straße als „Hauptweg“, die zum nächsten Punkt der Hauptquest führt. Verlässt man diese und verliert sich in den umfangreichen Nebengebieten, so entdeckt man neue Quests, NPCs, Dungeons mit extrem starken Gegnern usw. Es existieren 4 Akte, durch die man bei Bedarf recht schnell durchkommt, wenn man aber die gesamte Karte erkundet, braucht man für einen kompletten Durchgang bestimmt 25 Stunden. Grafik: Grim Dawn benutzt die Engine des mittlerweile fast 10 Jahre alten Titan Quests, jedoch wurde die Engine ordentlich aufgebohrt. Der Welt sieht man das Alter der Engine kaum an, auch weil sie so schön gestaltet ist, allerdings wirken einige Effekte ordentlich angestaubt. Insgesamt sieht Grim Dawn trotzdem keinesfalls schlecht aus, auch weil die Entwickler einen realistischen Stil gewählt haben (im Gegensatz zum comic-artigen Diablo 3). Quests: Die Quests sind zum Teil Standardkost der Marke „Töte dieses“ und „Bring mir jenes“. Oft geht es darum, das Überleben in Devils Crossing zu sichern. Allerdings gibt es auch viele Quests mit Entscheidungsmöglichkeit: Töte ich diesen NPC, um seine Waffe zu erhalten oder verschone ich ihn, sodass er daraufhin aus Dankbarkeit in Devils Crossing einzieht und mir als Schmied, Händler etc. weiterhilft? Diese Entscheidungen, die auch Konsequenzen haben, wirken erfrischend im Vergleich zu den Standardquests. Sound: Der Ingamesound ist gelungen, mit dem Soundtrack werde ich nicht völlig warm. Er passt gut zur Umgebung, allerdings gefiel mir der Soundtrack aus Titan Quest deutlich besser. Vertonung/Übersetzung: Die Hauptquest ist auf Englisch vertont, aber nicht auf Deutsch. Auch gibt es keine offizielle deutsche Übersetzung, dafür aber eine sehr gute inoffizielle Fan-Übersetzung. Multiplayer: Grim Dawn ist ein Spiel mit Fokus auf den Singleplayer. Der Multiplayer- Modus ist eher als Anhängsel zu verstehen, er funktioniert zwar, da aber die Charakterdaten auf dem eigenen PC gespeichert werden, ist Cheaten kein Problem. Mit Fremden im Multiplayer spielen kann daher etwas nervig werden. DRM/Online-Zwang: Grim Dawn ist auch DRM-frei über gog.com verfügbar. Ein Online-Zwang existiert glücklicherweise (im Gegensatz zu Diablo III und Path of Exile) nicht. Fazit: Alles in allem ist Grim Dawn ein äußerst gelungenes ARPG und überzeugte mich bereits im Early Access. Die kleinen Schwächen stören kaum, die Stärken des Spiels überwiegen deutlich. Für schmale 25€ für die Release-Version kann ich Grim Dawn nur weiterempfehlen. PS: Das ist meine erste Review, wer Kritik oder Verbesserungsvorschläge hat, kann dies gern in die Kommentare schreiben Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Spiel an sich ist wirklich sehr gelungen. Man hat genügend Klassen und diese kann man auch noch kombinieren um eine Kombo zu finden die einem zusagt. Ich würde sogar fast sagen es ist besser als Diablo3 da man hier noch ordentlich Equip farmen muss und es nicht beim Händler bekommt... Es ist etwas Schade das man keine wirkliche Alternative hat um seinen Char zu leveln, außer den Story Mode immer und immer wieder auf schwierigeren Stufen zu spielen was gerade mit Twinks schnell sehr eintönig wird. Aber damit kann ich leben und da man den Ruf bei den einzelnen Fraktionen fürs Endgame eh benötigt ist es wohl auch besser das dies die einzige Möglichkeit ist damit man dann mit max lvl nicht erst anfangen muss ewig Ruf zu farmen. UPDATE: Nach erneuten 300 Stunden Spielzeit seit meiner ursprünglichen Bewertung möchte ich diese mal ein wenig überarbeiten. Aber eine Empfehlung kann ich dennoch nicht aussprechen. Es gibt einfach zu viel was nervend ist an diesem Spiel. Jetzt werden einige wieder sagen: "Bei über 600 Stunden Spielzeit kann man auch ruhig das Spiel empfehlen!" Da bin ich jedoch anderer Meinung. Die Stunden kommen bei mir zusammen weil ich erstens gerne Achievements mache und versucht habe hier alle zu schaffen und zweitens weil es ja grundlegend kein schlechtes Spiel ist wenn man auf ARPGs steht. Wenn man erstmal verstanden hat das es in diesem Spiel nur um Defense geht dann kommt man auch ohne Probleme durch den Content, aber langfristiger Spaß sieht für mich halt anders aus. Und bis man das verstanden hat stirbt man sich halt durch die Gegend. Wahrscheinlich wollten die Entwickler die Itemspirale umgehen bei der man immer bessere Items mit mehr Dmg sucht. Stattdessen sucht man hier immer bessere Items mit mehr Verteidigung drauf. Und eins ist mal klar, ersteres ist bei weitem unterhaltsamer. Egal welche Klassen Kombo ich ausprobiert habe, am Ende kommt man immer bei einem Nahkämpfer raus. Selbst die Fernkämpfer sind Nahkämpfer in dem Game. Egal was man für Klassen wählt, egal welche Skills man wählt und egal welche Spielweise man wählt, man muss immer alle Resistenzen über Cap haben, Rüstungsabsorbtion und Rüstung so hoch wie möglich haben und jeden möglichen Skillpunkt in Def Fähigkiten stecken. UND SELBST DANN kann man nicht einfach alles wegtanken... DIe beste Möglichkeit zum entspannten Spielen welche ich gefunden hab ist nen massiven Tank mit Schild zu bauen und einfach auf Vergeltungsschaden zu gehen. Die Gegner hauen sich einfach an einem kaputt. Der Spielspaß bleibt dabei zwar nach kurzer Zeit auf der Strecke und man steht gerne mal 10 Minuten an einem Gegner aber was solls. Das würde wahrscheinlich auch noch Spaß machen wenn die Gegnerdichte nicht so unterirdisch wäre. Es sind einfach viel zu wenig als das man ein flüssiges Gemetzel hinbekommen könnte. Die einzige Möglichkeit nicht direkt am Gegner zu stehen ist indem man einen Pet Build spielt. Ich persönlich bin auch ein Freund von selbigen jedoch sterben die Pets in diesem Spiel weg wie die Fliegen. Man hat mehr damit zu tun seine Pets aus irgendwelchen Bodeneffekten zu holen oder wieder zu beleben als alles andere. Und zu allem Übel muss man jetzt auch noch dafür Sorgen das seine Pets die selben Resistenzen usw. haben wie man selbst was bedeutet man verzichtet wieder auf jede Menge Dmg und auf eigenen Schutz. Und das allerschlimmste sind Monster die einem einfach aller 10 Sekunden alle positiven Effekte entfernen. Wer zum Geier hielt das für eine gute Idee? In einem Spiel wo man Unmengen an Defensiv Auren benötigt um zu überleben so einen Mist hinzuzufügen ist mir einfach unverständlich. Sollte man es rechtzeitig mitbekommen bevor man umfällt, rennt man dann erstmal minutenlang weg und versucht im Eifer des Gefechtes seine Buffs wieder drauf zu bekommen, welche natürlich auch auf einer passiven Leiste sind weil die aktive ja voll ist mit den Fähigkeiten welche man im Kampf braucht, nur um dann zu hoffen den Gegner zu besiegen bevor er 10 Sekunden später wieder alles entfernt. Und mich stört bei dieser Art von Spielen auch nicht das die Lagermöglichkeiten begrenzt sind und man sich halt überlegen muss welche Setteile und epischen Teile man behält. Aber hier muss man nun plötzlich auch noch grüne! Teile aufheben weil diese sogenannten "Monster spezifische Ausrüstung" besser ist als Max Lvl episch... Und natürlich kann man sich bei Youtube jede Menge Videos anschauen wo Leute alles wegballern aber die spielen halt alle mit Mods wo man direkt nen Max Lvl Char hat und sich einfach das Wunsch Equip erstellt und in sein unendliches Lager legt... Alles in allem ist es nach einer Weile einfach nur sehr frustrierend. Nur meine bescheidene Meinung. ;)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Schönes Hack and Slay. Endlich mal wieder eines welches Titan Quest das Wasser reichen kann. Die Möglichkeiten seinen Char zu individualisieren (Skillung) sind schier unbegrenzt. Wer Titan Quest Fan war macht mit diesem Spiel nichts falsch...Klare Kaufempfehlung.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Grim Dawn ist ein Spiel, für welches ich doch schon hohe Erwartungen hatte, nicht zuletzt aufgrund der positiven Resonanzen auf Steam; konnte es diese erfüllen? Mal sehen. Graphisch ist das Spiel gelungen, auch wenn es mir dennoch optisch nicht immer zusagt oder hin und wieder mal nervige parts enthällt (Bäume faden nicht komplett aus, wenn man unter ihnen steht, was das Ganze unübersichtlich macht - das gleiche Problem mit bereits gedropptem Loot). Das ist aber eher Meckern auf höherem Niveau und ändert nichts daran, das das Spiel gerade für ein ARPG ein Hingucker ist. Die Spielwelt ist groß, dabei teilweise abwechslungsreich und enthällt Geheimnisse in Form von auf der Minimap nicht eingezeichneten hidden paths als nices feature. Auf dem Papier wirkt die Freiheit bei der Skillung, aufgrund der vielen Möglichkeiten zwar eventuell vorteilhaft aber dazu gleich mehr. Außerhalb dieser Aspekte verlor mich das game allerdings mit zunehmender Spieldauer immer mehr. Zunächst einmal ist die "Story" eine absolute Katastrophe, was an unterschiedlichen Aspekten liegt. Die gewählte Erzählweise ist in Form von nur mit seltener Gesprächsausgabe versehenen Dialogboxen der NPC's, das wars. Diese Wahl ist meiner Meinung nach für ein ARPG komplett ungeeignet, da die anderen Elemente eines ARPG's ja kein Storytelling hergeben und somit nur die Erzählung übrig bleibt. Das heißt hier konkret: Du willst Story? Text lesen bitte! Alleine das sorgt schon dafür, das es einem wirklich schwierig gestaltet wird hier interessiert einer Geschichte folgen zu wollen. Dazu kommt noch, dass wenn man mal kurz etwas mitbekommen hat, es nicht irrelevanter hätte sein können. Das Ganze geht Hand in Hand mit den Quests. Irgendwelche immer gleichen Nebenquests, welche 90 % des Questvolumens ausmachen füllen das Spiel und sollen als Inhalt dienen. Und die Mainquests? Nun ja, diese unterscheiden sich nicht wirklich von den Nebenquests bis zum Schluss und haben so viel Inhalt wie eine Brotdose. Es wird nie ein Bogen gespannt oder etwas aufgebaut, damit gibt es natürlich auch keinen Klimax. Somit bleiben für mich nach Abschluss des Spiels nur Fragen in jeder Hinsicht offen: Wer sind wir? Warum sind wir der Held? Was für ein Motiv oder andere Beweggründe haben wir? Sind die anderen NPC's nur irgendwelche Überlebenden? Wer oder was ist überhaupt das Böse? Passiert hier noch irgendwas Interessantes? Für all diese Fragen und mehr habe ich leider keine Antwort und selbst wenn das game diese eigentlich für mich hätte, werde ich bestimmt keinen 500-seitigen Kriminalroman in Computerspielform lesen, nur um diese zu finden. Gegnertypen sind insgesamt nicht viele vorhanden aber auch die models selber wiederholen sich ständig. Dann gibt es stärkere Gegner, die eine Art Bossmonster darstellen aber im Prinzip nur größer sind, manchmal mit einem Stern über dem Kopf gekennzeichnet sind, sich aber sonst nicht von normalen Gegnern unterscheiden. Wenn die Palette insgesamt größer wäre, dann würde ich damit wahrscheinlich sogar auskommen. Dann droppen die Bosse mehr aber oft nur Schrott-loot. Meine von der Farbe her besten Ausrüstungsgegenstände habe ich von irgendwelchen aberwitzigen Gegnern bekommen, die einfach so mal ne epische Rüstung gedroppt haben. Aber mal zu der Ausrüstung und den damit verbundenen Attributen. Es gibt viel zu viele Arten von damage und dazugehörigen Resistenzen sowie irgendwelche Multiplikatoren mit den abenteuerlichsten Namen. Davon ist natürlich nichts deklariert, was in einem unlösbarem Rätsel endet. Sind Äther- und Chaosschaden besser als der Rest? Wie sind die Synergien? Auf ein Attribut skillen geht auch nicht. Auf jedem Gegenstand sind dann auch noch 48 Effekte drauf. Hier kann ich mich nur noch auf die Plus- oder Minuszahl verlassen, die mir anzeigt, ob die Waffe mehr oder weniger DPS macht. Ebenfalls chaotisch ist das Skillsystem. Dieses ist unnötig komplex und auch hier hat man keinen wirklichen Plan, was gut funktioniert und wie es synerigert oder welche Rolle das Ganze spielt (auch mit Cunning, Spirit, usw.). Man hat einfach keinen Überblick über zwei große Skill- und einen riesigen Devotion-tree, dazu noch Cunning, Strength, Spirit, wodurch jegliche Transparenz verunreinigt wird. Deshalb habe ich mir eine Skillung online herausgesucht, welche zeigte, dass die Komplexität der Skillung für dieses Spiel absolut nicht notwendig ist. Das Resultat war nämlich, dass mein character (und auch der meines mates) komplett broken war. Also entweder keinen Plan haben, was ich hier skille oder fertiges build nehmen und der Rest des Spiels wird viel zu einfach. Hinzu kamen noch andere Punkte wie etwa langsames Leveln, zu wenig Bewegung/Action, besonders für Hack and Slash (hat z. B. Victor Vran deutlich besser gemacht), fehlende Innovation in einigen Punkten, was soll das Fraktionssystem? und mehr Kleineres. Es ist natürlich nicht das schlechteste Spiel der Welt, auch wenn Teile meiner review vielleicht danach klingen aber es hat mich einfach fertig gemacht und angepisst also musste ich so ausführlich und deutlich werden. Zu Beginn des Spiels war viel noch ok, wenn man etwas zum ersten Mal dargeboten bekam. Dies änderte sich schnell durch für mich hirnrissige design choices, Repetition und Anderem. Das Resultat waren somit leider Tristheit, Langeweile, Frustration und Reizlosigkeit. CheersMehr anzeigenWeniger anzeigen
In Anbetracht meiner Spielzeit mag es ein wenig vermessen wirken bereits eine Kritik zu schreiben, aber sei es drum. Grim Dawn ist ein ARPG der alten Schule, keine Questmarker, gelegentliches Kiten, hin und wieder fluchen, komplett selbstständiges Skillen (inklusive Verskillen) auf S die Skills auf C der Charakter usw und sofort. Kennt man oder? Ja natürlich Wozu dann das Ganze? Wozu? Ganz einfach, es gibt nicht mehr viele dieser unnachgiebigen ARPGs in Iso-Perspektive. Diablo 3 skillt sich quasi von selbst, Torchlight ist für manche zu bunt und Dark Souls fehlt die schöne Vogelperspektive. Ich würde mich nie im Leben als Genre-Veteran bezeichnen (Diablo 1-3 gesuchtet, Torchlight einmal durch und etwas Titan Quest) daher muss ich Grim Dawn einen fordernden Schwierigkeitsgrad attestieren. Wenn man, so wie ich, nicht gerade der skilligste und verbissenste Gamer ist, muss man sich über den gelegentlichen Bildschirmtod oder das häufiger vorkommende Kiten nicht aufregen. Es gehört wohl einfach dazu wenn man nicht stundenlang Stats checken mag oder sich auf dem Papier seinen Traumcharakter bereits berechnet. Auf Veteran gestartet, bin ich nach Akt I auf Normal gewechselt, der dezent verskillte Charakter macht sich nun deutlich besser, der fordernde Schwierigkeitsgrad bleibt dennoch, gute Balance wie ich finde. Für Genre-Neulinge dürfte der Einstieg in die Welt von Grim Dawn etwas überfordernd sein. Keine Questmarker? 3 verschiedene Charakterfenster zum durchklicken? Gefühlt ein dutzend Schadensarten+Resistenzen? Keine opulenten Zwischensequenzen sondern Text pur? Minute um Minute Items und Stats vergleichen um das letzte Prozent rauszukitzeln? Sowas dürfte heutzutage einige Leute vor den Kopf stoßen, Genrefreunde und Kenner der alten Klassiker werden sühtig nach diesem Spiel. Die Charakterentwicklungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt, auch wenn es im Endgame wohl wieder auf "übliche" Über-Builds hinauslaufen dürfte. Aber egal, wenn man eher Vanilla unterwegs ist und kein Powergamer sein möchte, kann man mit Grim Dawn herausfordernden Spaß haben.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Eigentlich ist Grim Dawn ganz ok, aber da ich meine persönliche Sicht zu dem Spiel darstellen möchte, muss ich leider eine negative Bewertung geben. Zuerst einmal ein objektiver Mangel, und das ist die Technik: Niedrige FPS, weil das Spiel Multicore nicht unterstützt. Das führt bei mir dazu, dass Grim Dawn circa so aussieht wie Dungeon Siege 2 und trotzdem ~30(oder weniger FPS) hat und das auf einem PC, auf dem man Diablo 3 bei mittleren EInstellungen ganz gut spielen kann(40-60 FPS). In anbetracht dessen, dass mir die Äestetik dieses Spiels auch nicht zusagt, ein ernüchterndes Ergebnis. Nicht, weil ich ein buntes Spiel wie D3 mag, nein, weil das Design von Charakter, Rüstungen, Skilleffekten lame ist. Im Prinzip ist Grim Dawn hier wie Diablo 3: Rüstungen und Waffen müssen möglichst hässlich sein, um anscheinend als "awsum!" zu gelten. Möglichst große Entstelltheit von Objekten, statt Äestetik... Keine Ahnung, warum die Leute auf sowas abfahren. Ok, Grafik ist eigentlich ziemlich egal, deswegen nun zur subjektiven Betrachtung: Mein größter Kritikpunkt ist das Gamedesign, welches ein KOMPLETTER MISCHMASCH ist. Es gibt kaum Synergien, oder rote Fäden im Skill System. Das liegt daran, weil jeder Skill so circa 3 bis 5 verschiedene Schadensarten hat, welche von sehr generischen Items individuell geboosted werden. Das Spiel fühlt sich einfach nicht an, als würde man einen Charakter, den man sich selbst ausdenkt, spielen, sondern eher so, als würde der Charakter einen selbst erstellen... Ich sags mal so: Für einen "Puristen" ist das Spiel eine absolute Katastrophe, weil es so scheint, als würden Spielmechaniken eher per Zufall ineinandergreifen, statt per Design. Man kann es vielleicht so ausdrücken: Die Gamedesigner schmeissen verschiedene beliebige Skills in den Raum, anstatt sich Buildkonzepte zu überlegen und entsprechende Skills und Items einzubauen. Ich bevorzuge eindeutig letztere Herangehensweise.(so wie es auch in Diablo 2 war) In Grim Dawn gibt es keine reine "Eismagierin" oder einen coolen 2h- Schwertkämpfer, der voll auf Physical damage geht, nein in Grim dawn ist es praktisch unmöglich einen "dedicated Build" zu machen. Ja, man kann sicherlich einen Charakter erstellen, der sich auf den Schadenstyp Bleed(Bluten) fokusiert, aber ohne es zu wollen, nimmt man zwangsweise haufenweise andere Schadensarten mit, sodass der Build wieder zu einem Mischmasch verkommt. So wird aus einem "dedicated Bleed Build" so ein komischer Typ mit 1h Waffe und Schild, der einfach nur draufhaut und dabei ~5 Schadenstypen verursacht, wobei der Bleed Schaden halt ein bisschen mehr ist. In der Hinsicht war Titan Quest etwas besser. Da konnte man zB ein extrem schnelles 1h Schwert mit +Vitality Schaden nehmen, die gesamte Ausrüstung auf Vitaliydamage ausrichten und den Schadenstyp mit dazugehöriger Aura in ungeahnte Höhen boosten. So gehört sich das auch. Oder auch das Petsystem finde ich in Grim Dawn nicht toll, weil im Prinzip gibt es hier (glaube ich) nur einen prädestinierten Build, wo man am Ende 4 verschiede Pets hat, die auch wieder gefühlte 20 unterschiedliche Schadenstypen haben. Gut, man kann diese Schadenstypen dann ja mit einem Fluch boosten, der die Resistenzen von 20 verschiedenen Schadenstypen senkt...Für mich ist das einfach nur extrem lame. Was mir auch nicht gefällt sind die übergroßen Maps. Sowas braucht ein ARPG nicht, denn ein ARPG lebt davon neue Charaktere zu erstellen und die geeignetsten Gebiete zu farmen. Große Gebiete sind einfach nur schlecht für den Wiederspielwert. Noch was: Fernkämpfer Builds kann man praktisch komplett vergessen. Wer glaubt in Grim Dawn einen stylischen Armbrustschützen, der voll auf Pierce geht, machen zu können, der wird enttäuscht. Zwar gibt es Armbrust(2h, ohne Köcher), aber keine dazugehörigen Skills. Ok, das kann ich ja noch verzeihen, da Grim Dawn in der Alpha Version ist und wahrscheinlich kommt da noch mehr. Wer einen Fernkampf Schützen machen will, der wird vermutlich mit 2 Pistolen enden, die einen AOE Skill verwenden, der auch wieder 5(?) Schadensarten macht. Pistolen und Shotguns(also moderne Waffen) finde ich in einem ARPG ja UNGLAUBLICH LAME, aber das ist Geschmackssache, das ist kein objektiver Mangel an dem Spiel, sondern nur meine Meinung. Gibt sicher Leute, die das gut finden. Ich nehme an, die meisten, die das lesen, verstehen nicht was ich meine, denn vielen geht es nur darum, möglichst hohe Crits zu machen, aber einem Spieler wie mir ist es wichtig verschiedene Build machen zu können, die einem bestimmten "Thema" folgen und trotzdem effektiv sind und sich unterschiedlich spielen. Das geht in Grim Dawn nur schwer, weil es kaum Synergien gibt, sondern es ist wie gesagt eher so: Man pickt sich ein paar Skills raus und boosted deren Schaden mit Items, die ziemlich vielseitig rollen können und die aufgrund ihres generischen Charakters auch sehr unübersichtlich sind.(zB gibt es viele Affixe, die sich in mehrere Eigenschaften aufspalten. Meiner Ansicht nach ein KOMPLETTER UNSINN) Was mir auch fehlt sind "geheime Synergien" die sich aufgrund mathematischer Finessen ergeben, aber das ist ja leider mittlerweile bei den meisten Spielen so, dass die Spielmathematik für dumpfe Leute, die ihre Bildung von Fernsehwerbung beziehen, gemacht ist, wo man nix verstehen muss, sondern einfach nur DPS linear steigert. Ich hab nix gegen Grim Dawn, schlecht ist es nicht, aber auch nirgends überragend. Mir ist unklar, warum man Grim Dawn statt Diablo 3, Path Of Exile oder Titan Quest spielen sollte.. Selbst bei Diablo 3, welches eigentlich total verkackt wurde, kann man mittlerweile interessante und sehr spezifische Builds machen. Bei Path of Exile sowieso, nur bei PoE hat man eben das Traden und ein dementsprechend balanctes Spiel. Wen die von mir genannten Eigenheiten des Spiels nichts ausmachen, der kann Grim Dawn ja probieren, kostet ja nicht so viel. Für mich hat es sich jedenfalls nicht ausgezahlt, aber wie gesagt, das ist großteils Geschmackssache und nicht, weil das Spiel grundsätzlich schlecht ist.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich würde mir wünschen, dass Grim Dawn deutlich mehr Aufmerksamkeit zukommen würde, denn es ist, meiner Ansicht nach, das bessere Diablo 3. Das Spiel macht genau das, was sich die Fans von Blizzards Hack & Slay gewünscht haben: Die Atmosphäre ist trüb, die Welt ist dreckig und zerstört und den Leuten geht es geradezu lächerlich schlecht, was irgendwie zum Trend geworden ist, wenn man über realistische Spiele spricht. Überall findet man zerstörte Ortschaften vor, in denen Dämonen und Monster die Bevölkerung auf äußerst kreative Art und Weise in ihre Einzelteile zerpflückt haben. Der Vormarsch der Monsterscharen ist anhand des Designs klar ersichtlich und man empfindet immer eine Hoffnungslosigkeit, wenn man durch die trostlosen Landschaften von Cairn wandelt. "Wie?", frage ich, der Spieler, während der Charaktererstellung, "Wie soll ich es nur schaffen, dieses zerrüttete Land zu retten?" "Kein Problem!", sagt das Spiel. "Heb den nächstbesten Stock auf, den du finden kannst und dann hau solange auf Monsterschädel ein, bis die sich zwei Mal überlegen, noch einen Fuß in unsere Länder zu setzen." "Den Stock, der 48% mehr Ätherschaden verursacht oder den Stock, der eine 5%ige Chance hat, ein Erdbeben auszulösen?", frage ich und halte die zwei Stöcke nach oben, die ein Monster bei seinem Ableben dreißig Meter in die Luft geworfen hat. Ich bin mir auch sicher, dass es nicht wirklich tot ist, denn so theatralisch stirbt doch keiner. Die Monster in Cairn sind bestenfalls Dienstleister, die sich einen Arsch voll Zeug aus den Rüstungskammern geschnappt haben und mit sich herumtragen, nur um sie dann hoch in die Luft zu werfen, wenn ich sie mit meinem Stock falsch anschaue. Schreckhaft, diese Gesellen, und verdammt geschickt darin, sich tot zu stellen. "Ist mir eigentlich egal", sagt das Spiel und winkt ab. "Warum soll ich deine Hand halten? Du bist ein großer Junge, also kümmere dich selbst darum, dass dein Build und deine Ausrüstung miteinander harmonieren, sonst treten dir die Jungs da drüben ordentlich in den Arsch!" Ich verstehe, was das Spiel mir sagen will: Grim Dawn ist nicht einfach. Die Entwickler gehen davon aus, dass man eine gewisse Expertise im Genre hat und werfen mit Statusveränderungen, Schadenstypen, Rüstungstypen, Bonuseffekten und Procs nur so um sich. So kann es ganz schnell passieren, dass man eine leere Aluminiumdose aufhebt und fortan als Mainhandwaffe trägt, weil sie deutlich bessere Statuswerte hat, als die riesige Haudraufclaymore des bitterbösen Bonbongeschmacks, die man bis dahin verwendet hat. Grim Dawn ist ein Paradies für Minmaxer. Nicht nur, dass man aus (Zum Zeitpunkt des Reviews) acht Klassen zwei miteinander kombinieren und ihre Boni samt Fertigkeiten aufeinander abstimmen kann, nö, es gibt auch noch einen sehr umfangreichen Devotiontree, den man durchs purgen der im Land verteilten Schreine nach und nach ausbaut und der sich hauptsächlich aus passiven Skills zusammensetzt, an deren Ende manchmal ein Ultimate-Effekt steht, der oft ein Proc ist. Offenbar war das noch nicht kompliziert genug, denn die Entwickler haben die Items mit derartig vielen Boni vollgestopft, dass mir manchmal schwindelig wird und ich den Überblick verliere. Dann sitze ich minutenlang vor meinem Monitor und wundere mich, warum dieses Item gerade meine DPS erhöht, also forsche ich in den Detailbäumen, bis ich den Grund gefunden habe. Das Ausrüstungen frischer Items ist also ein langwieriger Prozess, dem nicht dadurch geholfen wird, dass man die Dinger im Anschluss noch sockeln kann, woraufhin man wieder minutenlang vor dem Sack voller Zeugs steht, den man zusammengetragen hat wie der erste Messie in der Postapokalypse. Man schleppt alles, aber auch wirklich alles, mit sich herum. Mit dem ganzen Zeug, das man so findet, könnte man eine Armee ausrüsten, um sie gegen die Dämonenscharen ins Feld zu schicken, aber wo wären wir denn, wenn wir an dieser Stelle Logik verwenden würden? Die Leute in Cairn können nichts außer jammern, wie schlecht es ihnen doch geht und was für moralisch graue Entscheidungen sie heute wieder getroffen haben. Das ist so übertrieben, dass das Gejaule stellenweise unfreiwillig komisch wird. Wenn der Händler sagt, der lässt mich einen Blick auf die paar Sachen werfen, die er noch da hat, und mir dann ein prall gefülltes und stetig wechselndes Inventar vor die Nase klatscht, kommt bei mir nicht der Eindruck auf, dass es sich um Zeiten des Mangels handelt. Ich denke eher, dass die Bewohner des Landes einfach nur zu faul oder zu feige sind, um ihren Scheiß alleine zu machen, also haben sie sich irgendeinen Dödel rausgesucht, dem erzählt, dass er irgendwelche Superkräfte hat und ihn dann losgeschickt, um ihre Drecksarbeit zu machen. Das ganze Zeug, das er ihnen anschleppt, kaufen sie ihm für Spottpreise ab und versetzen es für das Zehnfache des Marktwerts, um sich eine goldene Nase an der armen Sau zu verdienen. Kurzform: Die Handlung ist nicht die Stärke von Grim Dawn, aber das spielt keine Rolle. Wer ein Action-RPG der Story wegen spielt, der liest auch Bücher in der Öffentlichkeit, um Eindruck zu schinden. Nun ja, das World Building ist toll, muss ich zugeben. Die Landschaften erzählen ihre eigenen Geschichten und die Lore-Schnipsel, die man überall finden kann, sind interessant, aber meiner Ansicht nach viel zu bierernst geschrieben, wenn man sich das Chaos anschaut, das man mit seinem Knüppel anrichtet. Wieso muss denn alles immer nur aus Elend und Leid bestehen? Kann denn nicht auch mal was Gutes passieren? Nee. Jede Entscheidung muss natürlich harte Konsequenzen mit sich bringen, damit man sich beim spielen immer schön schlecht fühlen kann, während man eine halbe Minute später wieder zehntausend Viecher aus den Latschen kloppt. Wenn mir Körperteile und ganze Viecher um die Ohren fliegen, der Bildschirm wackelt und Explosionen die Umgebung erbeben lassen, denke ich bestimmt nicht mehr an die drei armen Bauern, die wegen meiner Entscheidung heute Abend nichts zu fressen haben. Die stehen morgen immer noch im Questhub und erzählen mir davon, wie dreckig es ihnen geht und dass diese Existenz keinen Sinn mehr macht. Der Soundtrack unterstreicht das ganze Elend noch, denn er hört sich so an, als würde der Typ unten in seiner Wohnung auf seiner Gitarre herumklimpern, um irgendeine Schleife zu beeindrucken, die er irgendwo aufgegabelt hat. Mir gefällt Grim Dawn richtig gut. Es macht manchmal einen überladenen Eindruck und man muss sich wirklich auf die ganzen Zahlen einlassen können, aber wenn man das hin bekommt, kriegt man ein richtig gutes Action-RPG kredenzt. Ich freue mich auf den bald anstehenden DLC und die damit verbundene Rückkehr ins Land von Cairn, wo sicher wieder ein ganzer Haufen Leute echt die totalen Probleme hat, weil alles schlecht ist und ach, guck uns doch mal an. Das wird so super.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zuerst: Dieses Review ist nicht als gänzlich negative Bewertung zu sehen. Leider kann man eben nur Daumen RAUF oder RUNTER auswählen. Die viele positiven Bewertungen kann ich leider dennoch absolut nicht nachvollziehen. PRO: - grafisch sehr schön - im späteren Verlauf anspruchsvoll - atmosphärische Gebiete - LAN-Modus Contra: - unnötig kompliziertes Fähigkeitensystem über Devotion - miserables Levelbuilding - überall Blockaden um zusätzliche Laufwege zu erzeugen - extrem schlechte (Haupt)Karte - kaum Gesprächsausgabe der NPCs - absolut keine Story: Wer ist hier überhaupt das Böse? Keine Ahnung! - Keine Videoszenen im Verlauf des Spiels - viel zu viele Mechaniken: Phyischer Schaden, Feuerschaden, Eisschaden, Giftschaden, Säureschaden, Blitzschaden, Frostbrandschaden, Verbrennungsschaden, Durchschlagsschaden, Blutungsschaden, Chaosschaden, Elementarschaden, Ätherschaden, etc. (man verzeihe mir eventuell ungenaue Bezeichnungen) PLUS entsprechende Widerstände. Das eignet sich zum Verfassen einer Disseration. - es kommt nicht zur "Sammelwut" wie etwa bei Diablo 2 (zumindest nicht bei mir) - XP-Verlust bei Tod, noch mehr Verlust wenn das Grab nicht eingesammelt wird = Frust pur - stärkste Gegner des Spiels sind Fallen in der Umgebung (Giftpfützen, Äthergewitter etc). Aufgrund der oft schlechten Sichtbarkeit und des darauf unerwarteten Blitztodes ebenfalls ein Frustfaktor - häufige Fehler im LAN-Spiel - langweiliges Fraktionsystem - Klassenpunkte sind nicht rücksetzbar (Meisterschaftspunkte) - Fähigkeiten der verschiedenen Klassen noch nicht ausbalanciert Empfehlung: Spielen Sie Diablo 2 oder Titan Quest. Beide sind um Dimensionen besser.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerbewertungen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand und keine Live-Daten. Zuletzt gesammelt: 14.08.2026.