

Hellblade: Senua's Sacrifice
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.

01Über Hellblade: Senua's Sacrifice
Als keltische Kriegerin begibt sich Senua in die nordische Unterwelt, um die Seele ihres verstorbenen Geliebten zu retten. Hellblade: Senua's Sacrifice verbindet diese Reise mit Kämpfen und einer Erzählung, die Senuas Innenwelt in den Mittelpunkt stellt. Steam-Spielerbewertung: 90% bei 66.904 Rezensionen. Veröffentlichungsdatum: 7. August 2017. Unterstützte Oberflächensprachen: Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Arabisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Schwedisch und Türkisch.
Mitwirkende
Niedrigster Stand der letzten 36 Monate
≈ 2,67 €2024-01-18 · SteamBasisspiel · dieselben Daten wie oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
17 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Arabisch | Ja | Ja | — |
| Dänisch | Ja | Ja | — |
| Niederländisch | Ja | Ja | — |
| Finnisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Norwegisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Schwedisch | Ja | Ja | — |
| Türkisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Sprache und Steuerung
Die Steam-PC-Version bietet englische Sprachausgabe sowie Untertitel in mehreren Sprachen, darunter Deutsch. Volle Controller-Unterstützung ist angegeben.
Zugänglichkeit
Der Kampf lässt sich auf Auto, Einfach, Mittel oder Schwer einstellen. Tastatur- und Controllerbelegung können angepasst werden.
03Häufige Fragen
Worum geht es?
Senua, eine keltische Kriegerin, reist in die nordische Unterwelt, um die Seele ihres verstorbenen Geliebten zu retten.
Kann ich mit Controller spielen?
Ja. Für die Steam-PC-Version ist volle Controller-Unterstützung angegeben.
Welche Schwierigkeitsgrade gibt es?
Die Kämpfe bieten dynamische Auto-Anpassung sowie die wählbaren Stufen Einfach, Mittel und Schwer.
“Binaural voices turn psychosis into something you can hear and feel, at the cost of shallow combat and a short run”
Unser Fazit
The reputation held, and the criticism is honest
Lay the cold numbers out. OpenCritic pools 156 outlets into an 84 and a "Mighty" tier; Metacritic tops out at 88 on console and sits at 83 on PC; on Steam it has held a ninety-percent positive rating across more than sixty thousand reviews. Behind those figures is a remarkably consistent portrait — almost everyone signs off on the presentation, the audio, the performance, and the thematic reach, and the disagreement lives entirely in the gameplay. Shallow combat, short runtime, one-note puzzles: those criticisms turn up in nearly every review, and the studio has never pretended otherwise.
That consistency is itself worth pausing on. It is rare for a game to draw such different kinds of player — the action crowd, the narrative crowd, the people who barely play games and came for the subject — and still leave nearly all of them agreeing on the same two-line summary of what it is and where it falls short. That is usually a sign the work knows exactly what it is.

The award spread is the more telling thing. Five BAFTAs and three Game Awards, every one of them landing on audio, art, performance, or social impact, and not a single one on gameplay or combat. That distribution says the whole game out loud: this is a work that wins on expression, not on systems. At release it was a landmark moment for indie AAA, and by June 2018 it had sold past a million copies, breaking even far faster than expected. What's rarer is that the reputation hasn't faded — plenty of 2017's talking points are forgotten now, while this one, by virtue of its subject and its sincerity, has only hardened into a reference case, the game you cannot skip whenever the conversation turns to whether the medium can speak seriously about mental health.
Who should take this walk, and who should step around it
The right player is easy to picture. You want a high-intensity experience that grips you by mood and performance; you're willing to sit eight hours with one person's interior; you value being struck by a situation over being satisfied by a system. If that's you, this game hands you something genuinely hard to forget and genuinely hard to find anywhere else. The wrong player is just as clear: if you're after longevity, combo depth, a large world to explore and grind, its eight-hour linear path and shallow fighting will leave you underfed.

In the end, the one thing nothing else replaces — using binaural audio to make hallucination something you literally hear, to put you briefly inside a psychotic mind — is something even God of War, the genre's same-era giant, simply cannot offer, and few have dared to attempt since. If your hardware allows it, take the ray-traced PC, Series X/S, or PS5 build, and then remember the only rule that matters: headphones first, then begin. One last thing worth saying out loud — although the story is a portrait of someone living with psychosis, what it actually touches is the loss, the self-doubt, and the business of living alongside pain that every single person meets eventually. You don't need a matching diagnosis to recognize a more fragile version of yourself in Senua. That, more than anything, is the achievement: it takes a condition most people instinctively look away from and turns it into a journey you're willing to walk all the way through, and to keep thinking about long after the screen goes dark.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der Muttersprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Lob und Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Hellblade: Senua's Sacrifice aka. Shizophrenia Simulator. Der erste Eindruck dieses Spiels ist richtig gut. Immer wieder bekomme ich Gänsehaut, weil die Stimmen in meinem Kopf mich warnen, mir Tips geben oder mich völlig unbegründet in den Wahnsinn treiben wollen. Die Hauptcharaktärin Senua und der Spieler werden eins, ihre Gefühle sind die Gefühle des Spielers momentan. So ein Konzept gab es in keinem Spiel zuvor. Die Grafik ist unfassbar schön, die Atmosphäre unglaublich und ich kann jedem Story Liebhaber dieses Spiel nur wärmstens ans Herz legen. Allerdings solltet ihr das ganze mit Kopfhörern spielen, um die Erfahrung zu intensivieren.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich finde das Spiel (leider) nicht gut. Es ist m.E. eben nicht eine atmosphärisch und psychologisch tiefgründige Reise einer Keltin in die Welt von Mythen und Wahn, sondern viel mehr im wesentlichen eine Aneinanderreihung von Arenakämpfen, aufgelockert durch Suchaufgaben und Sprints. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2112734549 Das sehr lange Intro ließ mich hoffen, eine interessante Reise miterleben zu dürfen. Von den Stimmen in Senuas (oder Senua's) Kopf habe ich ja schon gehört, so dass ich die Kopfhörer auf hatte wie empfohlen. Tatsächlich hört man die Stimmen von allen Seiten, was sehr gut gemacht ist. Um verschlossene Tore aufzubekommen, muss Senua in den ansonsten eher schlauchartigen Leveln die Umgebung nach Formen absuchen, die vorgegebenen Runen gleichen. Erinnerte mich an The Witness und war nicht schlecht und nicht trivial. Ab und an muss man auch etwas sprinten, um ein (vermutliches) Zeitlimit einzuhalten. Das war relativ nett und harmlos. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2112733350 Schlimm waren die Kämpfe. In der Hauptsache ist das Spiel eine Aneinanderreihung von Arenakämpfen. Ja, ich bin, was Kämpfe angeht, eher ein Freund von Shootern und hier muss man mit dem Schwert angreifen, blocken oder ausweichen und das immer und immer wieder. Ganz offen, es wurde mir bald zu schwer, aber auch zu repetitiv. Die Kämpfe sind auch eigenwillig, wirken wie choreografiert. Die Kamera ist dicht an Senua dran, man sieht also nicht viel und so wirklich frei bewegen, so schien mir, konnte ich mich dabei auch nicht. Man kann es gerne anders sehen und ich möchte mich darauf auch nicht versteifen, dass die Kämpfe schlecht sind, mir lagen sie aber schlicht ganz und gar nicht. Und da nach einem Kampf vor einem Kampf ist, habe ich schnell die Lust verloren, mich nach einem Bildschirmtod nochmal ins Getümmel zu stürzen. Da ist es fast nur noch eine Randnotiz, dass ich von einer tiefgründigen Story, soweit ich gekommen bin, nichts mitbekommen habe. Gut, die Runensteine erzählen wohl über Mythen, aber viel Tiefe sah ich darin nicht. Ich lief ohne Unterschied mit Senua einfach weiter von Tor zu Tor, von Arena zu Arena. Dass Senua Stimmen im Kopf hört ist schön und gut, aber auch das war es dann damit. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie mit dem Problem ringt. Mir schien nicht, dass das Spiel irgendwie psychologische Tiefe aufweist. Nur hellseherisch sind manche Stimmen, was dem Spieler beim Kampf hilft. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2112736856 Die Grafik ist gut, wenn auch ab und an verschwommen. Senua wirkt sehr realistisch und ist nach meinem Dafürhalten mal keine absolute Schönheit sondern wirkt etwas eigenwillig unperfekt. Auch der Sound ist sehr gut und das muss er ja wohl auch bei Stimmen im Kopf. Allerdings habe ich das Englisch nicht immer gut verstanden, auch weil es absichtlich etwas verzerrt wurde. Es gibt zwar deutsche Untertitel, aber in einem Spiel wie diesem finde ich das schon sehr ungünstig, wo man sich doch eher auf den Sound konzentrieren soll. Ich habe mit Controller gespielt und das funktionierte an sich recht gut. Zusammenfassung: In Zahlen für mich persönlich ein Unterhaltungswert von etwa 4/10. Die für mich unschönen, häufigen und nicht einfachen Kämpfe haben mir den Spaß an dem Spiel zu sehr getrübt. Aber selbst wenn ich es weitergespielt hätte, mir erschien das Gameplay auf Dauer eher ähnlich eintönig wie das Leveldesign.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Was die gute Senua in diesen knapp 10 Stunden erlebt, ist ein Ritt in die Hölle und zurück. Mit Hellblade – Senuas Sacrifice, schaffen die Jungs und Mädels von Ninja Theory ein kleines Kunstwerk. Das Spiel fesselt mit seiner dichten Atmosphere von der ersten bis zur letzten Minute und greift dabei ein Thema auf, was ich zuvor noch in keinem Videospiel gesehen habe. Die gute Senua ist mental völlig im Eimer und hat das ganze Spiel über mit ihren Psychosen zu kämpfen. Diese werden im Spiel auf besondere Art und Weiße dargestellt. Die prominenteste davon sind die verschiedenen Stimmen, die uns von Beginn des Spiels an begleiten. Durch das tragen eines Kopfhörers beim spielen, bekommt man einen wunderbaren Eindruck von Tiefe und wo im Kopf sich diese Stimmen befinden. Jede hat einen eigenen Charakter und unterscheidet sich damit von einander. Auch geben die Stimmen wenn man hinhört immer wieder im Spiel Tips und Hinweise, wodurch auf einen interessante Art und Weiße auf ein HUD verzichtet wird. Es gibt auch kein Tutorial noch sonst etwas, dass einen aus der Atmosphäre des Spiels herausreisen könnte. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1109356695 Wärend eines Kampfes beispielsweise, sprechen die Stimmen eine Warnung aus, falls ein Gegner von hinten angreift. Die Kämpfe sind durchweg knackig aber zu keinem Zeitpunkt unfair. Die Hiebe mit dem Schwert fühlen sich wuchtig an und die Animationen gehen schön flüssig in einander über. Sie bilden zusammen mit den Rätseln und der Story die drei Grundpfeiler auf denen das gesamte Spiel steht. Es wird somit im Spiel immer zwischen Kampf, Rätsel und Zwischensequenzen abgewechselt. Bei den Rätseln ist im Grunde die Aufgabe immer dieselbe: Finde Runen in der Umgebung die sich aus Gegenständen, Schatten, Löchern in den Wänden oder anderen Dingen zusammensetzen und aktiviere diese, dadurch öffnet sich eine Tür. Jedoch gibt es auch ein zwei Ausnahmen im Spiel. So muss man einmal beispielsweise den Ausgang in einem Labyrinth finden. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1110651132 Neben der bereits angesprochenen tollen Akustik im Spiel, sowie auch der Musik (der Song im letzten Abschnitt hat mir besonders gut gefallen) ist auch die Optik atemberaubend. Hier und da gibt es natürlich auch ein paar nicht ganz so hübsche Büsche oder matschige Wandtexturen aber alles in allem ist das Spiel wunderschön. Ganz klares Highlight ist aber natürlich die Protagonistin des Spiels. Der Detailgrad ist faszinierend und man kommt kaum aus dem Staunen heraus. Das Spiel setzt auf die Unreal 4 Engine und ist deshalb recht Resourcen schonend und lief bei mir ohne Probleme oder Abstürze. Zur Story möchte ich keine Worte verlieren. Lasst euch selbst von ihr fesseln und mitreißen. Pro: + Optik + Akustik + Story + Kampfsystem Con: - Rätsel leider nicht sehr abwechslungsreich - Sammelgegenstände "quatschen" manchmal ins SpielgeschehenMehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe mich auf Grund der vielen positiven Rezensionen entschlossen, das Game zu kaufen. Auch die Stichwörter"keltische Kriegerin" und "Mythen" haben mich angesprochen. Nach ca. 6 Spielstunden habe ich jedoch völlig die Lust daran verloren und werde es wohl auch nicht zu Ende spielen. Woran liegt es? Zunächst muss man sagen, dass die Grafik wirklich gelungen ist, auch die Atmosphäre ist stimmig und - zumindest am Anfang - fesselnd. Ich persönlich konnte mich jedoch in keiner Weise mit dem Charakter identifizieren - das liegt mitnichten daran, dass es eine weibliche Protagonistin ist - aber ich hatte mir von einer keltischen Kriegerin einfach etwas anderes versprochen. Nun weiß man zwar, dass Senua unter einer Psychose leidet, die in erster Linie durch Stimmen dargestellt wird, aber auch das konnte mir den Charakter nicht näher bringen. Die Idee ist zwar innovativ und die soundtechnische Umsetzung der Stimmen brilliant, aber nach einiger Zeit empfand ich sie nur noch als extrem nervig. Das alleine würde mich noch nicht zu einer negativen Beurteilung verleiten, aber leider kommt hinzu, dass die "Rätsel" auf Dauer absolut eintönig sind und das Kampfsystem sehr rudimentär. Der Schwerpunkt des Spiels liegt auf der Darstellung des Wahns. Wer das auskosten möchte, sollte auf jeden Fall zugreifen - zumal der Preis absolut fair ist. Wer jedoch Abenteuer vor mythischem Hintergrund erwartet, eher nicht ;-)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
"The hardest battles are fought in the mind." Mit Hellblade liefern uns die britischen Entwickler Ninja Theory das wohl besonderste und im positiven Sinne eigenartigste Spiel, das ich seit etlichen Jahren gesehen habe. Ihren frisch gewonnenen Indie-Status haben die Briten dazu genutzt, um ein bis heute in unserer Gesellschaft eher tabuisiertes Thema zu behandeln: psychische Krankheiten. Die Story und die Atmosphäre Europa, gegen Ende des 7. Jahrhunderts: Die Keltin Senua, die von kleinauf unter einer schweren Psychose, die sich in Form von Wahnvorstellungen und Stimmen in ihrem Kopf manifestiert, leidet, wurde wegen ihrer Krankheit aus ihrer Dorfgemeinschaft ausgestoßen und mit einem Leben in Einsamkeit tief in der Wildnis bestraft. Jahre später kehrt sie in ihr altes Heimatdorf zurück – und findet nur noch Ruinen vor. Bei einem grausamen Angriff durch die Nordmänner wurde ihr ehemaliges Zuhause zerstört und ihr Liebster Dillion getötet. Bei dem Versuch, seine Seele zu retten, wagt sie kurzentschlossen einen verstörenden Abstieg in die Hölle der Nordmänner. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, damit niemand gespoilert wird. Nur so viel: Was wirklich geschieht, und was sich nur in Senuas Kopf abspielt, ist eine der spannendsten Fragen von Hellblade. Außerdem haben die Entwickler für die Darstellung der Kelten und deren Umgang mit psychischen Krankheiten mit Historikern und für Senuas Kampf gegen ihre inneren Dämonen mit Psychologen zusammengearbeitet. Und das merkt man! Das Endresultat ist ein unheimlich atmosphärisches und glaubhaftes Erlebnis, das einen so schnell nicht mehr loslässt. Und durch die großartige Aufarbeitung von Senuas Krankheit ist die Protagonistin des Spiels ein unglaublich vielschichtiger und interessanter Charakter – auch wenn es im Spiel kaum Dialoge gibt. Das Gameplay und die Steuerung Wer bei dem Titel "Hellblade" ein hektisches Action-Feuerwerk erwartet, der ist ordentlich auf dem Holzweg. Die meiste Zeit in Hellblade verbringt man damit, wie in einem Walking Simulator von A nach B zu laufen. Zwischendrin wird man dann häufig mit einfacheren Rätseln konfrontiert – meistens bestehen diese daraus, in der Umgebung einzelne Runen auszumachen, die dann eine Tür öffnen. Das ist am Anfang noch eine halbwegs spannende Mechanik – die auch zur Thematik passt (dem psychosenbedingten Sehen von Zeichen und Symbolen in der Landschaft), nutzt sich aber leider nach einer Weile stark ab, da sich diese Runen-Such-Rätsel zu oft wiederholen und an einigen Stellen ein wenig den Eindruck machen, das Spiel etwas strecken zu wollen. Es gibt zwar auch einige wirklich sehr cool gemachte Rätselaufgaben, die kommen aber leider viel zu selten vor. An vereinzelten Stellen kommt es auch zum Schwertkampf gegen mysteriöse Schattenwesen – der spielt sich zwar sehr einfach, fühlt sich aber, hauptsächlich weil Senua dabei ungefähr so beweglich wie ein Panzer agiert, nicht wirklich gut an: es gibt leichte und schwere Angriffe und Senua kann (mehr schlecht als recht) ausweichen. Der Kamerawinkel ist in den Kämpfen meist recht eingeschränkt, aber Senuas Stimmen im Kopf warnen sie vor drohender Gefahr ("Behind you!" etc.), wodurch das im Spiel nicht wirklich stört. Die KI der Gegner ist dabei nicht gerade umwerfend, mit groben Aussetzern wird man aber auch nicht konfrontiert. Durch die meist eher repetitiven Rätsel und das nicht 100% gelungene Kampfsystem gehört für mich persönlich insgesamt das eigentliche Gameplay leider nicht zu Hellblades Stärken. Die Bedienung funktioniert aber (mit Gamepad) wirklich hervorragend. Die Grafik Hellblade sieht fantastisch aus. Die in der Unreal Engine 4 gestalteten, unheimlich detailreichen Areale der einzelnen Level sehen großartig aus, die Charaktermodelle – vorallem natürlich die Protagonistin Senua – sind umwerfend und die Texturen und Animationen machen auch einen guten Gesamteindruck. Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Für ein Independent-Entwicklerstudio wurde im technischen Bereich bei Hellblade wirklich großartige Arbeit geleistet. Der Sound ...ist nicht von dieser Welt. Die Umgebungsgeräusche von Hellblade sind spitze, der Soundtrack verstärkt die unheimlich dichte Atmosphäre immens und die Dialoge – allen voran die perfekt abgemischten Stimmen in Senuas Kopf – sind großartig vertont. Man sollte das Spiel aber unbedingt mit Kopfhörern spielen, sonst begeht man einen großen Fehler! Einziges winzig kleines Manko: Es gibt leider keine deutsche Sprachausgabe, aber zu jedem Zeitpunkt bei Bedarf Untertitel ;) Der Umfang Ein kompletter Spieldurchlauf in Hellblade dauert – je nach Spielertyp – ungefähr 8 bis 10 Stunden, was, da wir es hier mit keinem Vollpreistitel zu tun haben und uns obendrein Dreck wie Mikrotransaktionen oder DLCs erspart bleiben, vollkommen in Ordnung ist. In Zahlen Writing Story 9/10 Charaktere 9/10 Technik und Atmosphäre Spielwelt 10/10 Grafik 9/10 Sound 10/10 Gameplay Leveldesign 6/10 Rätsel 6/10 Bedienung 5/5 Balancing 5/5 Kampfsystem 3/5 KI 3/5 Umfang 8/10 Insgesamt: 83/100 Hellblade ist ein extrem unkonventionelles Spiel, das mich – wie kaum ein anderes in den letzten Jahren – unglaublich emotional berührt und einfach beeindruckt hat. Und dabei ist Hellblade eigentlich nicht einmal ein "gutes" Spiel im klassischen Sinne. Es besticht weder durch bildgewaltige Action, noch durch spannendes Gameplay. Aber es ist eine unheimlich emotionale und bedrückende Reise durch die Hölle und die Abgründe der menschlichen Psyche und dabei eine faszinierende Gratwanderung zwischen Realität und Wahnsinn: Es ist ein Kunstwerk. Ob man Hellblade nun kaufen sollte oder nicht, hängt letztendlich von der persönlichen Präferenz ab. Wer bei Videospielen hauptsächlich leicht verdauliche Action-Kost sucht und sich eher berieseln lassen möchte, dem wird Hellblade wahrscheinlich eher nicht gefallen. Und auch wer eine spielerische Herausforderung sucht und spannendes Gameplay erwartet, wird bei Hellblade nicht fündig. Wer jedoch eine – zwar spielerisch nicht sonderlich anspruchsvolle – aber unheimlich besondere Erfahrung möchte und mit vielen offenen Fragen und Interpretationsspielraum in der Story etwas anfangen kann, dem kann ich Hellblade wärmstens empfehlen!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Hellblade: Senua's Sacrifice Ich habe es geschafft nun endlich mal dieses Spiel anzufangen. Da ich ziemlich wenig Zeit für das Zocken habe, bzw auch noch andere Hobbys habe, ist es mir nun erst gelungen Zeit dafür aufzubringen. Ich habe mir Reviews durch gelesen und auch die Trailer sprachen mich sehr an. Man spielt in der Rolle von Senua, eine gebrochene keltische Kriegerin, die um die Seelen ihrer Liebsten kämpfen will. Der Weg wird in die Hölle der Wikinger geebnet und Senua kämpft mit Stimmen im Kopf und Psychosen. Das Spiel startet mit einer "Ruderbootfahrt" in einen mit Leichen getränkten Wasserlauf, hier merkt man schon die Stimmen im Kopf und die Fragen, die man sich selbst stellt. Ok ok das "Ruderboot" ist eher ein Baumstamm welcher so präperiert wurde, damit man damit rudern kann. Immer wieder sagen uns die Stimmen im Kopf, was wir wohl tun sollten. Hier ist es gefährlich, dreh um, nein betrete nicht diesen Boden. Der Wasserlauf ist gespickt mit Leichen die im Wasser vor sich her gammeln und aufgeknüpfte Menschen am Land. Als wir auf dem Land sind , stoßen wir zu aller erst einmal dieses "Boot" von uns weg. Wir wollen ja nicht zurück sondern nur nach vorne blicken und dem weg folgen... Und da ist er nun... der Weg in eine Hölle, der von den Stimmen begleitet wird. Warum bewerte ich das Spiel negativ? Diese Frage beantworte ich euch im Fazit. Pro: + tolle Grafik + tolle Soundkulisse + Senua´s Mimik + düstere Atmosphäre + Story hört sich recht spannend an + super umgesetzte Psychosen, und die psychische Stabilität von Senua Contra: - bei der Hingabe, was die Grafik angeht, hätte man auch an bessere Schatten oder auch an Fußabdrücke zB in Sand denken können - die Stimmen werden echt nervig - Kämpfe sind lieblos (rechts,links klicken und leertaste ausweichen, mit Sprinttaste kann man noch einen Sturmhieb anwenden) - und das was mich direkt nach knapp über einer Stunde nur noch auf den Geist ging, ist das Zeichen suchen... Fazit: Ich wurde in letzter Zeit öfter mal enttäuscht, oder ein Spiel war nicht wirklich gut, aber hier scheint es für mich an zwei Dingen einfach massiv das Spiel zu stören. Erst war ich hellauf begeistert, diese Stimmung, die Grafik und auch diese Art von Story mag ich sehr. Keltische Geschichte ist sehr interessant und auch diese ganze Umsetzung mit den Stimmen im Kopf und Senua´s Psychosen sind klasse umgesetzt. Auch über das schwache Kampfsystem kann man wirklich hinwegschauen aber was mit richtig ankotzt sind die verfluchten Zeichen die man finden muss, um Türen zu öffnen. Diese verursachen einen extremen Bruch im Spielfluss und sind dann auch nichtmal schnell auffindbar. Bzw ich habe das Gefühl das bei mir ein Zeichen verbuggt war. Nach 10 Minuten suchen (an der richtigen Position), brachte es mich einfach nur zur Weißglut. Außerdem wird man in schlauchige Wege geschickt, in denen man immer wieder das gleiche macht. Ich habe mir das einfach ganz anders vor gestellt. Was ich bis jetzt gesehen hatte sind öde Kämpfe, schlauchige Wege und Symbole die man finden muss um Türen zu öffnen. Ich selbst bin ziemlich enttäuscht und vielleicht ist das Spiel einfach nichts für mich, auch wenn ich zu Beginn echt angetan war, hatte sich dies schlagartig geändert. Naja Geschmäcker sind verschieden, aber ich kann nur empfehlen euch das Spiel genauer anzuschauen, bevor man enttäuscht wird. Ihr möchtet mehr Reviews von mir sehen/lesen hier abonieren und bei gefallen auch gerne meiner Gruppe beitreten und bei meinen Give Away´s teilnehmen. Aus eigener Sache: ══════════════════════════════════════════════ Über Zensuren informiert werden? Kurator for UNCUT! Gruppe ══════════════════════════════════════════════Mehr anzeigenWeniger anzeigen
First: take my money and make MORE of this ♥♥♥♥ !!!! Story: 10/10 Grafik: 10/10 Sound: 10/10 Steuerung: 8/10 Persönliches Fazit: Hellblade ist eines dieser selten gewordenen "Funken" was Storytelling und Immersion angeht. Es ist intensiv, fordernd und unglaublich Gut aussehend. Warum schafft ein quasi Indie-Team eine solch hervorragende Präsentation mit einer Animations- und Soundqualität die ihres gleich sucht wo die meisten Triple A Titel einfach schon an der Immersion scheitern ? Die Darstellerin von Senua hat da einen unglaublich guten Job gemacht damit ich mich mit der Story, Szene und der Protagonistin verbunden fühle. Die Facial Animations suchen ihres gleichen. Das Kampfsystem war angenehm fordernd und wirklich passend da das Spiel sich ja mehr auf Story konzentriert als auf Kampf. Aber es muß kein Dark Souls sein um zu gefallen in meinen Augen. Dafür bietet Hellblade an allen Fronten etwas was mir einfach Spaß macht. Horror, Wahnsinn, extrem gelungene Szenen, Story, Grafik und der superbe Sound. Man weiß gar nicht was man als erstes loben soll. Mein erster und nicht letzter Durchlauf hat knapp 9 Stunden gedauert. Aber da mich die nordische Mythologie (unser kulturelles Erbe) total eingefangen hat werde ich ganz sicher noch einen zweiten Durchlauf machen. Ich denke das Ninja Theory genau weiß was sie da haben und hatten .. man merkt das sie selber das Thema abgefeiert haben. "Wahnsinn" wurde in meinen Augen noch nie so gut dargestellt. Absolute Kauf- und Spielempfehlung !Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Hellblade: Senua‘s Sacrifice https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1606683408 POSITIVES + Nordische Mythologie + gute Grafik (bis auf die Schatten) und vor allem Senua sieht in den Nahaufnahmen echt klasse detailliert aus + beste Animationen die ich bisher in einem Spiel gesehen habe + großartige Mimik und Emotionen der Protagonistin + Wettereffekte (Regen, Blitze, Donner) + Geräuschkulisse + düstere Atmosphäre (siehe dazu aber auch unter Negatives) + Umsetzung der Psychischen Störung https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1606682695 NEGATIVES - miese Schatten trotz Einstellung auf „Sehr hoch“ - nervige Unschärfe-Effekte während Visionen - keine deutsche Vertonung UND die diversen Stimmen die Senua im Hintergrund hört, sind NICHT alle mit Untertiteln übersetzt (und diese geben unter anderem wichtige Infos) - unsägliche Third-Person Optik seitlich links stört nicht nur das Sichtfeld und verursacht Übelkeit, sondern ich hatte auch das Gefühl dauernd den Abstand zum Monitor vergrößern zu wollen (Herauszoomen Fehlanzeige) - massiver Verlust der Atmosphäre und Immersion wenn man andauernd Untertitel lesen muss - leicht schäler/dämlicher Blick der Protagonistin - Bewegungssteuerung lässt sich ausgerechnet NICHT auf die Pfeiltasten umstellen, aber auf alle anderen...was soll das? - öde Kämpfe (lediglich schneller Angriff, schwerer Angriff, Blocken und Ausweichrolle) - Fokussierungs-Quatsch (hier wäre es passender gewesen, wenn Senua die Zeichen auf den Steinen übersetzt und vorgelesen hätte, statt einer männlichen Stimme aus dem Off, und was soll das seltsame Leuchten an den Fokuspunkten und wieso kann man das nicht abschalten?) - Fokussierungs-Rätsel sind vielleicht genau einmal cool, aber wenn man immer wieder dieselben nervigen Rätsel machen muss, ist das einfach richtig schlechtes Spieldesign - schlechte bis keine Kollisionsabfrage und gleichzeitig an anderen Stellen unsichtbare Barrieren - kein Springen oder klettern (außer an Leitern) - Schlauchlevel - sehr überschaubares Gegnerrepertoire - kurze Spielzeit von nur 9 Stunden (die ich mir aber nicht in ihrer Gänze angetan habe) https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1606684743 FAZIT Hellblade: Senua‘s Sacrifice von Mitte 2017 ist leider nur ein etwas besserer Walking-Simulator. Man verkörpert Senua die unter Schizophrenen Psychosen leidet und ständig Stimmen hört. Die Idee ist eigentlich klasse und die Umsetzung ist auch gut, bis auf die fehlende deutsche Vertonung die massiv Atmosphäre kostet, da man vom Geschehen oben auf dem Bildschirm eher weniger mitbekommt, wenn man unten die Übersetzungen am lesen ist. Auch die eintönigen Kämpfe hätte ich noch problemlos ertragen können. Aber was mich sehr schnell richtig gestört hat, waren die immer gleichen Zeichenrätsel um die nächste Tür zu öffnen. Das riß mich jedesmal knallhart aus der Immersion und mit jedem gleichen Rätsel stieg meine Abneigung gegen das Spiel bei gleichzeitigem nicht vorhanden Spielspaß! Man hatte eine echt gute Grundidee, wusste aber nicht wie man das Ganze mit Spielinhalten füllen sollte. Das Zeichen-Suchen ist absolut ohne Sinn und passt einfach nicht zum Geschehen. Eine Empfehlung kommt nicht in Frage. Meine Enttäuschung war sogar so groß, dass ich eine Rückgabe erstattet habe. Ich hoffe ich konnte damit verdeutlichen wie schlecht dieses Spiel ist. Wenn ihr an weiteren Reviews von mir interessiert seid, dann folgt meiner Gruppe.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Review verfasst am 11.08.2017 Hellblade: Senua's Sacrifice ist ein Action-Abenteuer-Psycho-Game. Man bestreitet mit Senua einen steinigen Weg voller Leiden und Qual. Das Spiel lebt von der Geschichte, die es echt in sich hat. Womit wir bei einem Kritikpunkt wären und zwar wurden viele wichtige Stellen schon im Trailer verbraten, was das Erlebnis geschmälert hat. Also am Besten den Trailer vorher nicht gucken! Technisch ist das Game einwandfrei, nur die Kampfsteuerung ist etwas unkomfortabel, wenn man mit mehreren Gegnern kämpfen muß. Das Kampfsystem ist simpel obwohl es anfangs gewöhnungsbedürftig ist. Die Länge, oder Kürze des Spiels finde ich nicht negativ. Besser kurz und gut, als lang und bescheiden. Dafür ist der Neupreis nicht so hoch. Preis/Leistung ist hier ok. Weitere Einschätzung: Grafik: 8/10 Sound: 9/10 Soundtrack 9/10 Synchro: 10/10 Story 8/10 Leveldesign: 8/10 Gegnerdesign: 8/10 Atmosphäre: 9/10 Steuerung: 7/10 Fazit: Kurz und heftig, verstörend und doch interessant. Ein Erlebnis, wie man es vorher noch nie hatte. Aber auch ein Erlebnis, welches man aushalten muß.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Was man Hellblade: Senua's Sacrifice nicht abstreiten kann, ist die sehr gute Präsentation. Leider kann ich den Hype um dieses Spiel nicht so ganz nachvollziehen. Dafür hat mich das Gameplay einfach viel zu sehr genervt. Abgesehen von den unübersichtlichen Kämpfen bei denen man die Gegner hinter einem nicht sieht und man daher ständig sinnlos ausweichen muss wird das Spiel durch viel zu viele Suchrätsel garniert. Wenn ich nicht ständig nach diesen Runen suchen hätte müssen, wäre das Spiel garantiert in 2-3 statt 6 Stunden beendet gewesen. Besonders doof fand ich, dass es oft mehrere Stellen mit der besagten Rune gab aber das Spiel unbedingt die eine bestimmte haben wollte. Ohne Walkthrough hätte ich das Spiel schon sehr früh abgebrochen. Von der Story kann ich leider gar nicht so viel sagen, da die Sprachbarriere leider zu groß war und ich mich nicht immer auf die Untertitel konzentrieren wollte/konnte (z.B. in Kämpfen). 3/5Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.
