

HUMANKIND™
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-13 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.





01Über HUMANKIND™
Gestalte den Verlauf der Menschheitsgeschichte, indem du eine Zivilisation durch mehrere Zeitalter führst und Kulturen miteinander kombinierst. Entscheidungen, wissenschaftliche Entdeckungen und Schlachten tragen zu deinem Ruhm bei; taktische Kämpfe finden rundenweise auf der Weltkarte statt. Auf Steam für PC sind Einzelspieler- und Mehrspielerpartien mit bis zu acht Spielern verfügbar. Die Benutzeroberfläche ist in Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch (Brasilien), Koreanisch, Italienisch und Türkisch verfügbar. Veröffentlicht am 17. August 2021.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 0,00 €2025-02-06 · Epic Game StoreBasisspiel · dieselben Einträge wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
Weitere 9 Sprachen anzeigen
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Türkisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-14
02Vor dem Kauf
Spielmodi
Auf Steam für PC gibt es Einzelspieler- und Mehrspielerpartien mit bis zu acht Spielern. Einheiten kämpfen rundenweise auf der Weltkarte.
Sprache
Die Benutzeroberfläche ist unter anderem auf Deutsch verfügbar. Deutsche Sprachausgabe ist nicht aufgeführt; die deutsche Sprachunterstützung umfasst Untertitel.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in HUMANKIND™?
Du führst eine Zivilisation von der Antike bis in die Moderne und kannst Kulturen verschiedener Epochen miteinander verbinden.
Wie gewinnt man?
Ruhm ist die Siegbedingung: Große Taten, Entscheidungen und gewonnene Schlachten tragen dazu bei.
Wie funktionieren die Kämpfe?
Schlachten laufen rundenweise auf der Weltkarte ab. Du befehligst einzelne Einheiten; Kämpfe können sich über mehrere Runden erstrecken.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache zeigen Empfehlungen und Kritik. Sie bilden nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Ich bin 81Jahre alt und habe mich sehr auf das Spiel gefreut,nur brauche ich etwas länger um mich auf die Spieltechniik einzustellen.Auserdem habe ich viele Videos foller Spannung angesehen.Die Grafik finde sehr schön und gutGr geeigniet für dieses Spiel, Gruß DKMehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe jetzt eine Partie gespielt: Insg. 10 Spieler (Ich +9 KIs), langsam (450 Runden), 2. höchste Schwierigkeit. Ich wurde Zweiter, das Finale war spannend, da ich eine Rückstand von 6000 Punkten aufgeholt habe, am Ende lag ich ca 1500 Punkte hinter dem 1. In diesem Bereich klappt das also ganz gut, den Spielspaß generieren. Denn so eine Aufholjagd muss möglich sein! Was wiederum etwas ernüchternd war, waren die Statistiken danach: Ich hatte 50% mehr Bevölkerung, 200% mehr Gebäude/Distrikte, 100% mehr besiegte Einheiten als mein Konkurrent. Ich war auch besser in Forschung, Industrie und Geld, aber eben nicht in Ruhm (Die Siegpunkte im Spiel). Das fühlte sich etwas unbefriedigend an. Aber es geht eben auch darum, aus den Ressourcen; die man hat; Kapital zu schlagen, also bereits früh Ruhm zu generieren. Zum Spiel an sich: Ich würde es beschreiben als ein Spiel, was in jeder Mechanik solide bis gute Neuerungen aufweist, aber leider keine wirklich derartig gut umsetzt, dass man sag "gut gemacht"! Im Kern vereinfachen sie vieles und hören dann auf damit was zu machen. Es ist definitiv kein 4x Spiel, auch wenn es dass sein will. Mein Grund für die Nicht-Empfehlung liegt aber nicht in den Mechaniken, sondern an der unglaublichen Unübersichtlichkeit! Zu keiner Zeit habe ich Infos dann bekommen, wenn ich sie brauchte. Ich musste mich ständig durch Menüs klicken, mir die Infos merken, zurück gehen und vergleichen! An der einen Stelle, wo man im Schnellüberblick gute Infos bekommt ist, wenn man neue Bezirke bauen will, aber dann kommt ein Tooltip der alles zwangsweise überlagert und nötige Infos aufzeigt. Diplomatie ist anfangs ganz gut, aber im Kern völlig bedeutungslos. Man setzt sich nicht hin und handelt. Entweder gibt einem der andere etwas, oder eben nicht. Ab und zu gibt es einen "Gegenvorschlag" bei dem der Handelspartner einen für die Zeitepoche festgelegten Goldpreis verlang. Pech wenn man den nicht hat, dann gibts sofort Mali auf Beziehungen. Aber dafür bekommt man auch gleich einen Kriegsgrund mitgeliefert. Beziehungen direkt verbessern mit Geschenken ist nicht möglich, auch friedliche Außenposten- oder Städteübergaben nicht, von Kriegspriorisierung ganz zu schweigen, auch kann man kein anderes Land dafür bezahlen, dass es einem im Krieg hilft oder auch nur beitritt, man muss zwingend eine Allianz haben und selbst im Krieg sein und dann hoffen, dass sie die Allianz einhalten (von alleine helfen sie nicht, dass muss man auch einfordern. Das Kriegsmodul gefällt mir noch am besten, es verhindert ein Davoneilen im frühen und auch späten Spiel, weil man selbst, wenn man eine andere Nation vollends erobert hat (im meinen Fall war es die Nr.4 in der Rangliste) sie nicht vasallieren kann oder alles behalten kann, was man erobert hat, da die dafür nötigen Kriegspunkte nicht ausreichen. Auf der anderen Seite ist es etwas demotivierend einer KI 3 Mal den Krieg erklären zu müssen, um das Ziel zu erreichen, was man bereits beim ersten Mal erreicht hatte. Die Kämpfe machen Spaß, aber auch hier fehlen wichtige Infos, zum Beispiel Bewegungsreichweiteanzeige, Schussreichweite ect. Da man aber nur einmal pro Zug bewegen kann, auch wenn man dann noch Bewegungspunkte über hätte, muss man genau wissen, was man tut. Nach einer gewissen Zeit entwickelt man ein Gefühl, aber gut planbar ist anders. Ich habe viele Einheiten verloren, weil ich mit Bewegungen des Feindes nicht gerechnet hatte, schlicht weil man nicht davon ausgeht, dass eine Einheit in einem Zug von der rechten zur linken Flanke an einem Kliff vorbei rennt und mir dann in den Rücken fällt. Handel ist auch so ein Ding, wieso muss ich mich bei jedem Mitspieler einzeln durchklicken, um zu sehen, was er hat, wieso gibt es kein Handelsfenster?Wieso wird mir nicht angezeigt, wie viel ich mit dieser Art Handel verdiene? Oder wie viel mir ein einzelner Handel wirklich bringt? Das allgemeine Feedback für seine Aktionen ist nicht gut, die kleinen Minigeschichten und Entscheidungen werden ab Zeitalter 4 (von 6) lächerlich bezogen auf die Auswirkungen. Oh ich bekomme 35 Forschung pro Runde für 15 Runden, gut pack sie zu den 27k die ich momentan habe. Was? Ich muss 100 Gold bezahlen? So kleine Scheine habe ich nicht! Im Gegenteil dazu explodieren die Kosten für moderne Kriegsführung. Habe ich früher noch 3-5 Runden für eine Einheit gebraucht, brauche ich für moderne Einheiten (Kampfjets, Flugzeugträger) 30-54 Runden. Und 30 bei meiner Top-Stadt. Das Mondprogamm war schneller fertig... Kurzum: Da muss noch an vielen Stellen, insb. dem UI geschraubt werden bevor es Spaß macht, aber die Basis ist da.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Vorne weg gesagt, Humankind ist kein Civ und das sollte man beherzigen, wenn man überlegt das Spiel zu kaufen. Die größte Ähnlichkeit zwischen beiden findet man beim Städteausbau, das war es aber dann mit den Gemeinsamkeiten. Ich erwähne dass weil sich Reviews und Diskussionen häufen in denen Käufer sich wundern, dass es kein Civ 2.0 ist. Ich denke Humankind fordert den Spieler und man kann nicht einfach die CIV Schablone drüber legen und starten. Ist man nicht bereit unvoreingenommen an das Spiel zu gehen und zu lesen, kann es passieren, das man z.B. trotz Übermacht einen Krieg verliert oder die besetze Stadt hinterher doch nicht bekommt. Das bringt mich zum, wie ich finde, größten Unterschied: das Kampfsystem. Das liegt nicht nur daran, dass man auf einem separaten Schlachtfeld kämpft, sondern vor allem weil jeder Kampf und jedes Scharmützel wichtig sein kann. Denn anders als in Civ, führt nicht jeder Angriff zum Krieg, sondern es gibt im Vorfeld durchaus Scharmützel. Trägt man den Sieg davon, baut man Kriegsbereitschaft auf, während die des Gegners gesenkt wird. Das bedeutet z.B. jeder Späher der vom Gegner niedergemacht wird, senkt die Kriegsbereitschaft meines Volkes gegenüber dem Angreifer und erhöht dessen. So sammelt der Gegner Punkte bis er den Krieg erklären kann. Sollte ich zwischen durch nicht auch gewonnen haben, kann es sein, das mein Volk kaum noch Kriegsbereitschaft hat und somit der folgende Konflikt mit ein paar weiter Niederlagen schnell erledigt ist, egal wie mächtig man ist. Die Kriegsbereitschaft wird auch genutzt um im Nachgang die Kriegskostenpunkte des Siegers zu berechnen (Gruß an Paradox). Das System trägt auch dazu bei, das Einheiten wichtiger als bei Civ sind, da es nicht egal ist wenn mein Späher irgendwo im Feindesland drauf geht, den jetzt verliere ich Kriegsbereitschaft, abgesehen das Einheiten natürlich über die Zeit leveln. Daran koppelt das Diplomatiesystem mit an, denn Kriegsbereitschaft wird ebenfalls durch den Umgang oder das senden von Anfragen und Forderungen erzeugt, wenn sie z.B. abgelehnt werden oder man sich nicht darum kümmert. Eine KI Forderung unbeantwortet zu lassen, erzeugt zum Beispiel Kriegsbereitschaft bei Ihr. Anfragen die man selbst gestellt hat und abgelehnt wurden, muss man verzichten, will man Beziehungen nicht verschlechtern. Diplomatie und diese zu beachten ist also wesentlich wichtiger als man es vllt. gewohnt ist. Trotzdem ist nicht alles so neu, das Handelssystem ist z.B. zugänglicher. Zum Handeln baut man keine Einheiten sondern das erledigt man per Diplomatiemenü. Man schließt Verträge und aus dem Menü heraus kann man dann Handel abschließen. Dort kann man gut erkennen warum welche Kosten anfallen und somit die Angebote gegen einander abwägen. Auch bei Humankind ist das nicht billig, aber die teilweise völlig überzogenen Preise bei Civ, wo gefühlt das Erstgebore und die Hälfte des Reiches für 10 Salpeter gezahlt werden mussten ist es bei weiten nicht. Allerdings nutzt Humankind auch hier nicht die Möglichkeit, dass einige Ressourcen durch die Industrie hergestellt werden können. Was spätestens im Industriezeitalter Thema sein könnte - schade. Das Kultursystem finde ich persönlich okay, aber es kommt auf den Einzelnen an. Reine Strategen, die immer optimieren, werden es wahrscheinlich begrüßen durch die Kulturen Schwerpunkte setzen zu können. Immersionsfans die sich mit einer Kultur identifizieren wollen, könnte der stete Wechsel genau das vermiesen. Ein Wechsel ist kein muss, allerdings ist der Benefit in der Kultur zu bleiben zwar mächtig aber nicht so ansprechend. Was mir fehlt, ist ein Spionagesystem, ein umfangreicheres Religionssystem und ein Charaktereditor mit dem ich Kontrahenten erstellen kann. Das Lategame fühlt sich etwas eintönig an und irgendwie ist die Balance zwischen Epoche und Technologiezeitalter noch nicht optimal. Ebenso sind da noch ein paar Sounds Bugs, Asset lade Bugs und die Ladezeit im Lategame ist nicht optimal, obwohl bei letzterem kann das auch an meinem PC liegen. Solche Dinge sind aber schnell poliert. Eine vergleichende Aussage zu einem 5 Jahre gereiften Civ wäre im Moment nicht angemessen, man denke an CK2 zu CK3 vergleichen. Ich denke in dem Spiel steckt schon einiges drin und glaube das Amplitude Humankind noch weiter ausbauen wird. Wer Civ 2.0 erwartet hat, sollte aber lieber auf ein Civ 7 oder sowas warten.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Vorweg: Ich mache viele vergleiche zu Civ. Gemeint ist Civ 5 & 6 (hat sich da eh nicht viel getan!) in der Basisausführung. Wichtig ist - technisch ist das Spiel einwandfrei! Schön vertont, schön anzusehen, aber der Inhalt ist es der mir Bauchschmerzen bereitet. Gerade am Anfang, bzw. in den frühen Epochen glänzt das Game mit einer Komplexität die über Civ hinausgeht, finde ich. Aber im Lategame flacht es stark ab. Die Technologische Dichte nimmt rapide ab in den späten Epochen, die Möglichkeiten nehmen kaum noch zu und gerade im Lategame kommt dann wieder das Endless Legends Prinzip zum tragen, das Formen dieser Megaclusters an Städten, um einfach irre viel Punkte mit einer riesigen Stadt zu generieren. Ich sage es ganz ehrlich: 30 Euro ist die Schmerzgrenze für dieses Spiel, nicht mehr, mit aktuellem Content und Zustand. 49,99 ist in meinen Augen übertrieben - weder der Content noch die Innovationen geben das her. Es ist Endless Legends, aufgebohrt und mit Civ-Elementen versehen, aber es ist weder "Innovativ" noch bringt es "Neue Ideen" ein. Es verpackt sie höchstens anders. Und im Lategame schwächelt es dann einfach nur noch, im Vergleich zu Civ. Reift mit der Zeit vielleicht besser, durch Expansions und co. Aber zum aktuellen Zeitpunkt muss ich dem Game in diesem Preis/Leistungsverhältnis einfach ein Daumen runter geben. Eine neutrale Wertung wäre mir lieber, aber da ich mich entscheiden muss fällt es Negativ aus.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zu mir: Ich bin Mitte 30 und seit CIV 2 dabei. Neben CIV gebe ich aber auch anderen 4x Spielen gern mal eine Chance. Mein System: Asus X570 Auros Master, Ryzen 5900x, 32GB RAM G-Skill Trident-Z, MSI RTX 3080 Suprime X, System und Spiel jeweils getrennt auf eigenen M2 SSD Samsung 970 Evo Pro 512 GB, Meine Erwartungen: Ich habe mich lange auf das Spiel gefreut und frischen Wind erhofft. Wenn es bisher auch kein Sturm war, so doch zumindest eine leichte Briese. Manches gefällt mir besser, anderes schlechter als bei CIV. Bei CIV hinkt der Vergleich oft aber, da es für CIV ja nun einmal zich Updates, DLC's, Mod's etc. gibt, welche die Meinung schnell verfremden kann. Das fällt mir bei vielen Bewertungen auf, wo einfach Äpfel mit Birnen verglichen werden. Vergleicht man nun die stets holprigen und stark verbuggten CIV-Starts im letzten Jahrzehnt, so fällt der Start und der Umfang bei Humankind viel solider und umfangreicher, also in Summe auch fertiger aus, ABER mit noch Luft für oben. Gut war die Verschiebung, welche dem Spiel sehr gut getan hat. Ich kann bei mir bisher, nach etwas über 11 Stunden Spielzeit, nur wenige Bugs und keinerlei Abstürze melden. Auch Grafikfehler konnte ich keine feststellen (ich spiele alles mit höchster Einstellung auf 3440 x 1440). Ein Spielstand war platt, da sich die aufpoppenden Ereignisse immer in Endlosschleife wiederholten und ich so die Runde nicht beenden konnte. Das war auch schon das wildeste. Die Fehler bei der KI sind deutlich geringer als bei CIV VI, man erinnere sich dort u.a. un die Start-KI, welche auf Gottheit zum Start selbst von Einsteigern ohne große Probleme besiegt werden konnte. Zum KI-Teleport habe ich die Vermutung, dass es gar kein Teleport ist, sondern das es einfach für die KI eine enorme Sichtweite haben musst, bzw. sie trotz FOW direkten Einfluss auf die freien Städte nehmen können, bzw. der Radius vom Einlussbereich stark erhöht ist. Ich habe es versucht nachzustellen mit 3x KI-Gegener auf jeweils entfernten eigenen Inseln. Die KI landete auf höchster Stufe nicht bei mir auf der Insel, sondern mietete erst Einheiten bei den freien Städten zur Erkundung und dann übernahmen sie die Städte, obwohl ich mit miener Nähe den viel schnelleren und höheren Zuwachs an Einfluss hätte haben müssen. Das kann sehr ärgerlich sein, ist mir aber nur auf den beiden hohen Graden aufgefallen. Das ist etwas für einen Patch. Kleiner Tipp aus meinen Versuchen: ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nur raten sie Anfangsphase ausgiebig zu nutzen und zu schnell aufzusteigen, auch wenn man dann evtl. nicht die Zivilisation bekommt die man sich wünscht. Die Boni bzgl. Nahrung, Forschung und Einfluss sind hier sehr schnell gefarmt (was schnell zu sehr vielen KOSTENLOSEN Einheiten führt). Der Aufstieg in die drauf folgende Stufe gelingt dafür um so schneller. Nun zu dem was mir gefällt: - Grafik ist wunderschön. Da macht das Spiel einfach alles richtig (für mich). - Die Anfangsphase ist sehr sehr motivierend. - Wenig Mikromanagement - Mehr taktischer Tiefgang in den Kämpfen, aber auch auf dem Weg dahin - gutes Grollsystem, was den Spielverlauf sehr abwechslungsreich machen (aber auch frustrieren) kann - Tolle Vielfalt an Einheiten und Gebäuden - die generierten Maps sind super gestaltet, Insbesondere mit den Höhenunterschieden ist es sehr interessant zu spielen. - Zivilaisationssystem ist Geschmackssache. Ich finde das von Humankind um Welten besser als das von CIV - viele abwechslungsreiche Events, welche sowohl durch Aktionen als auch random ausgelöst werden - in den manuellen Kämpfen ist die KI durchaus als gut zu bezeichnen, zumindest ist das mein Eindruck. Deutlich schlauer als bei CIV, aber das ist ja auch nicht schwer.. xD Was mir nicht gefällt: - die extrem langen und sicher unnötigen Ladezeiten beim Starten des Spieles an sich, Starten eines neuen Spiels und auch beim Laden eines Spielstandes (insbesondere mit Blick auf mein System). - Stadtausbau ab Zivilisationsstufe 4-5 einfach nur noch ein langweiliges durchklicken... - Balancing muss noch einiges dran gemacht werden, wobei es schon jetzt gut zu spielen ist und das "Nur noch eine Runde"-Gefühl definitiv aufkommt. - Die Verteilung der Rohstoffe ist immer wieder total unsinnig. Entweder man hat viel zu viel oder viel zu wenig. Dabei dann auch mal alles bei einem auf einem Haufen, mal meilenweit auseinander,. - Tooltips/Beschreibungen in einigen Fällen ungenügend bzgl. Aussagekraft und Auswirkung, - die Menüs von Städten und Einheiten sind teils etwas unübersichtlich Neutral: - Wenige wirklich gravierende Bugs (z.B. überlappende Tooltips). Solider Start. - Musik stimmig, aber irgendwie weder einprägsam noch fesselnd. Sie läuft und stört nicht. - die Übersetzungen sind weitestgehend gut bis sehr gut gelungen, werfen teils aber doch Fragen auf. - bei dem Preis kann man eine deutsche Vertonung erwarten,, die englische ist aber gut gemacht. - Ich habe noch kein Spiel beendet, daher kann ich noch nichts zu Siegbedingungen und Rundenlimit sagen. - Das Politiksystem hat Stärken und Schwächen. Hier erwarte ich noch Verbesserungen (DLC?). Alles in allem kann ich das Spiel schon jetzt empfehlen, würde aber ehr dazu raten noch 2-3 Monate zu warten, da tut sich sicher noch etwas. Meine subjektive Wertung nach 11 Stunden: Grafik: 6/6 Spielfluss/-gefühl: 5/6 KI: 4/6 Techtree: 4/6 Religion: 5/6 Verordnungen: 5/6 Politik: 4/6 Kampfsystem: 5/6 Krieg: 4/6 Interface: 3/6 Sound: 4/6 Musik: 3/6 Motivation: 5/6 Gesamt würde ich dem Spiel aktuell eine solide 4,5/6 ausstellen. Wenn das Spiel gut weiterentwickelt wird, dann sehe ich den Thron von CIV wackeln. :-D Liebe Grüße, euer CliffMehr anzeigenWeniger anzeigen
Mahhhlzeit, Humankind war für mich die Hoffnung die Rundenstrategie mal wieder ordentlich nach vorne zu befördern und mir wieder diese "Sucht" der "noch die eine Runde" zu geben. Tja das hat HUMANKIND auch geschafft aber irgendwie dann doch versagt auf ganzer Linie ¯\_(ツ)_/¯. Klingt behindert, ist es auch. Aber ich versuch's zu erklären. Ich war schon immer großer Civ-Fan. In CIV 4 und den dazugehörigen MODs und DLCs hab ich einen nicht geringen Teil meiner Jugend investiert. Aber dann kamen CIV V, was ja noch völlig ok war auf seine Weise, und dann CIV 6 was mir einfach nicht gefallen hat. Und dann kam - HUMANKIND - um die Kurve und ohhh Mann hab ich mich gefreut. Das Konzept klang damals schon interessant und schien vielversprechend. Da bleiben wir gleich mal stehen... GAMEPLAY: Die Idee sich von Epoche zu Epoche (insgesamt 6) mit immer neuen Völkern durch zuschlagen ist völlig in Ordnung. Motiviert auch zum experimentieren. Aber dadurch wächst mir mein "Volk" auch irgendwie nicht ans Herz. Beginnst als Ägypter, zum Römer, zum Franken.... und endest als Australier. Da fehlt mir irgendwie was. Zumal auch meine Nachbarn sich ständig verändern. Zuerst wollen mir die Griechen ans Leder..... auf einmal kommen die Teutonen im Kuschelmodus daher... nur das mir die Soviets zum Schluss Atomraketen in den A*sch blasen. Man verliert bei größeren Matches gern mal den Überblick. Jede Nation hat eigenständige Boni, Gebäude, Einheiten aber vor allem die frühen Epochen Enden sehr schnell, weil die Progression vor allem Anfangs entsprechend schnell ist. Gefühlt sucht man sich für jede Epoche nur andere Boni aus... Wo wir beim nächsten sind... BALANCE: Ich spiel nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, aber ein bisschen anspruchsvoller darf es schon sein. Aber da wird es schon unfair. Ich spiel mit 8 Zivilisationen. Bereits nach der 2 Epoche sind die Teilweise 1000 Punkte vorn. So schlecht bin ich dann auch nicht. Ich kann mir teilweise noch herleiten wie das sein kann aber bei jedem Spiel?! Man kann es natürlich noch aufholen aber in der Regel klappt es nicht mehr. Es ist unglaublich wichtig, wo man startet und welche Ressourcen einem zu Verfügung stehen. Wenn die Map klein ist und man relativ eng mit zwei drei Zivilisationen beisamen ist, beginnt das Spiel praktisch mit Krieg. DENN! außerhalb von Landesgrenzen können Einheiten angegriffen werden ohne Kriegserklärung. Aber mein Reich erweitert sich ja nur, wenn ich außerhalb der Landesgrenzen Gebiete beanspruche. Die Mechanik per se ist ja nicht schlecht, aber beispiel die Nachbarn haben einen guten Startpunkt gewählt und verfügen zu beginn gleich über Pferde. Hilft eigentlich nur Neustart. Aber man kann doch verhandeln... HANDEL: Der wirkt wie ein Fremdkörper. Ressourcen kann man nur kaufen. Einen wirklich Handel, alâ mein Gold und Färbemittel gegen dein Eisen gibt es nicht. Man kann auch keine Technologien handeln oder Karten. Über Frieden im Kriegsfall kann man verhandeln, allerdings nur bei gleicher Stärke. Man kann sich dabei auf einen Patt einigen. Ist der Gegner stärker sind die Forderungen exorbitant, vor allem am Anfang des Spiels. Der Krieg ist dann doch auch Mist... KRIEG: Ne, tatsächlich nicht. Die Einheiten können gestapelt werden, 2x Bogenschützen mit 1x Pikinier und 1x Schwertkämpfer, und so in den Kampf geschickt werden. Der Krieg selbst ist dann ein kleines Minispiel, wobei man beginnt seine Einheiten zu platzieren und dann rundenmäßig verschiebt, angreifen oder verteidigen lässt. Das macht Laune. Allerdings ist die Anzeige vor einem Kampf, die anzeigt wie hoch die Chancen stehen, ein wenig ungenau. Grundsätzlich ist's eh klar wer gewinnt aber bei ein paar Kriegen hat es mich schon gewundert, dass ich noch gewann oder trotz Überlegenheit ordentlich kassiert hab. Der liebe Gott will eh keinen Krieg... RELIGION: Wirkt ein bisschen wie anfangs vergessen und zu einem späteren Zeitpunkt dann doch noch rein implementiert. Christentum, Islam, GoaGoa (MPU), etc. gibt es nicht, sondern nur Glaube, mit dem man sich dann ein bisschen spielen kann. Bringt teilweise gute Boni. Einen Glauben gründen muss jede Zivilisation am Anfang. Einmal hab ich die ganze Welt unter meinem Glauben gehabt aber so wirklich was gebracht hat es irgendwie nicht. Sonst ist aber alle soweit in Ordnung.... FAZIT: Buuuhhh. Wie oben erwähnt, kommt einfach nicht diese Sucht auf. Es ist einfach absehbar, ab welchen Zeitpunkt man verloren hat. Und selbst wenn man am gewinnen ist, will es einfach keinen Spaß machen. Mods soll es bald noch geben, sowie DLCs. Da kann sich noch einiges tun. Aktuell würde ich abraten davon. Wartet noch ein Jahr bis es im Sale ist. Eventuell macht die Community noch ein paar coole Mods und die Entwickler kümmern sich noch gut darum, aber bis dahin verpasst ihr nix. Mit besten Grüßen C0nnyMehr anzeigenWeniger anzeigen
Bei den ersten Let's Play Videos war ich von Humankind nicht so überzeugt. Es schien sich um einen Civilization-Klon zu handeln, der etwas bessere Gefechte bot. Letztendlich hat die Neugier gesiegt und ich habe Humankind doch gekauft. Nun, nach 35 Stunden meiner ersten Partie, in der ich alles in Ruhe ausprobiert habe (600 Runden-Einstellung), bin ich begeistert. Humankind hat mit Civilization, das ich tausende von Stunden seit Teil 1 gespielt habe, gar nicht so furchtbar viel zu tun, wie man denken könnte. Auf den ersten Blick sieht man Hex-Felder und Städteverwaltung, aber auf den zweiten Blick merkt man, dass viele Dinge doch etwas anders funktionieren. Die Idee der Ausbreitung über Außenposten ist z.B. wirklich gelungen und hält einen ordentlich auf Trab. Auch die Verordnungen sind eine echte Bereicherung und die Forschung macht ebenfalls Spaß. Habe ich bei Civilization am Ende einer Partie immer alles erforscht, hat mir hier nach meiner ersten Partie noch vieles gefehlt - man musste also tatsächlich gewichten, was man haben will. Der Wechsel der Kulturen, den ich anfangs sehr befremdlich fand, hat sich als geniale Idee erwiesen. Der regelmäßige Wechsel ermöglicht einem eine Anpassung an das Spielgeschehen, die gut funktioniert. Man kann durch die Wechsel sehr gut negative Effekte ausbessern, die sich während der Partie ergeben haben oder positive Effekte bestimmter Gebiete verstärken. Merkt man z.B. während der Partie, dass einem immer Geld fehlt, wählt man als nächstes vielleicht lieber ein Volk mit Handelsboni und schon kann das Problem gelöst sein. Das einzige, das mich an dem System etwas stört, ist, dass man Textmeldungen wie "Die Franzosen haben dies oder das getan" nicht mehr sofort zuordnen kann, weil es in den ersten zig oder hundert Runden gar keine Franzosen gab. Ein bisschen wird das abgemildert, weil in diesen Meldungen die Farbe des Gegenspielers verwendet wird, aber bei vielen Gegnern ist das schon etwas verwirrend. Das Glaubenssystem scheint mir hingegen noch etwas leblos zu sein. Am Ende der Partie hatten alle meinen Glauben, aber ich konnte nicht wirklich erkennen, ob das echte Auswirkungen hatte. Sicher kann man fremde Städte, die zum eigenen Glauben übergelaufen sind, von den Gegnern einfordern, aber da die Anzahl der Städte, die man ohne massive Nachteile besitzen kann, ziemlich niedrig ist, habe ich das kaum nutzen können. Ähnlich ist es mit dem Krieg. Die Schlachten machen viel Spaß, viel mehr als je bei Civilization. Aber: Erobert man Städte des Gegners, hat man plötzlich zu viele Städte und schon drei Städte über dem Limit können sich ziemlich stark negativ auswirken. Man verliert mit jeder Stadt über dem Limit mehr Einfluss und dieser ist wiederum der Motor des Spiels. Man kann das Limit durch bestimmte Aktionen (z.B. Forschung) erhöhen, aber die Möglichkeiten sind begrenzt. So hält sich der Spaß an Eroberungen ein bisschen in den Grenzen des Städtelimits. Zu guter Letzt ist dem Spiel gegen Ende ein bisschen die Luft ausgegangen. Ich führte stabil vor den anderen und hatte das Städtelimit bereits weit überschritten. Alles war gut, Kriege lohnten sich nicht mehr und so forschte ich einfach durch, bis die Marsmission abgeschlossen war. Letztendlich bestanden die letzten Runden eigentlich nur noch im Durchklicken von Forschung und Produktion. Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich als erste Partie echte Kindergarten-Einstellungen gewählt habe. Die nächsten Partien werden dann zeigen, ob das Spiel bis zum Schluss spannend bleiben kann, wenn die Gegner stärker sind. Ich denke aber schon, dass das so ist. Ein Tipp an die Entwickler: Ermöglicht höhere Städtelimits! Mein Fazit: Ein tolles Spiel, das jetzt schon viel Spaß macht. Manchmal vermisse ich noch etwas Tiefe in den einzelnen Spielsystemen, aber sind wir doch mal ehrlich: Civilization ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. 6 Teile und unzählige DLCs später ist es heute natürlich eine Institution, an der man kaum vorbei kommt. Humankind wird auch nicht auf der Stelle treten und wenn das Glaubenssystem und die noch etwas magere Diplomatie später verbessert werden und noch ein paar Dinge hinzu kommen, wird es eine echte Konkurrenz für die Civilization-Serie. Da bin ich ganz sicher. :)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
---- UPDATE: 19.02.2025 ---- Nach dem desaströsen Release von Civ7, wollte ich Humankind nochmal eine Chance geben. Immerhin ist dessen Release nun lange her und es gab viele Patches und DLCs., welche ich mir auch im Angebot geholt habe. Doch nein, Humankind hat immernoch das selbe Problem. Es ist schlicht langweilig. Ja es ist besser geworden, man erkennt einzelne Stellen wo nachgebessert wurde aber das Grundproblem ist halt immernoch das selbe. Man huscht so schnell und belanglos zwischen den ganzen Epochen durch, so schnell hat man nicht mal die entsprechende Einheit erforscht oder Gebäude gebaut. Und das obwohl ich auf Marathon spiele. Auch generell ist das ganze Gameplay irgendwie nicht ansprechend, es gibt nicht wirklich was sinnvolles zu tun. Das erkunden macht nicht viel Spass, Kriege führen nicht, Städte gründen ist müheseelig usw. Die Idee hinter dem Spiel ist ja nicht schlecht aber die Umsetzung ist einfach nur Lahm. Gerade jetzt wo das mit Civilization 7 erstmal ziemlich verkackt wurde, hätte Humankind hier richtig Punkten können. Schade. --- Ursprüngliche Rezession --- Humankind ist weder schlecht noch gut... Also wie nun bewerten? Das Spiel hat viel potential, doch bleibt es dabei irgendwie auf der Strecke. Der Anfang des Spieles ist nett aber wird dann recht schnell rudimentär. Die Epochen flattern bedeutungslos an einem vorbei. Man ist plötzlich in der Neuzeit und läuft aber eigentlich gerade mit einem Schwertkämpfer durch die Welt. Genauso die Religion... Auch die Diplomatie ist fast sinnfrei. Ich kann nicht verstehen, wie man seine eigene Spielmechanik dermaßen aushebelt und es dann noch in den Verkauf bringt. Das Spiel sieht gut aus, es hat tolle Ideen, doch fühlt sich das Spiel planlos und lieblos an. So wird es einfach nur schnell langweilig. Schade, denn ich liebe solche Spiele wie Civilization. Ich bin mir fast sicher, dass es hier ein Haufen an DLCs geben wird, wodurch das Spiel am Ende vielleicht doch noch ein voller Erfolg wird. Zumindest möchte ich es hoffen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Wertung: 8/10 - Klare Kaufempfehlung tl;dr: Civilization hat Konkurrenz bekommen. Nicht so erschlagend komplex und mit viel Wiederspielwert ist dieses Spiel ein Muss für Freunde des 4X-Genre. * Typisches 4X-Spiel in dem man eine Zivilisation durch die Zeiten führt * Sehr hoher Wiederspielwert durch Kombination von Kulturen * Viele verschiedene Spielmechaniken, jedoch nicht zu komplex * Typisches Feeling eines rundenbasierten Strategiespiels von Amplitude Studios (Endless Space, Endless Legend) * Dem Genre angemessene Grafik * Single- und Multiplayer * Erzähler mit nettem Humor, leider nur auf Englisch mit deutschen Untertiteln * Angemessener Preis mit einem kleinen Wermutstropfen Gameplay: Na also, es geht doch! Nachdem mich die Civilization-Spiele leider überhaupt nicht mehr reizen, kommt endlich ein Spiel, dass würdig in die doch sehr großen Fußstapfen tritt. Und das Ganze auch noch ohne wie eine billige Kopie zu wirken, sondern mit eigenen Ansätzen, Spielmechaniken und Ideen. Aber ich fange am besten ganz von vorne an. Okay, vielleicht dann doch nicht GANZ von vorne, aber in der Jungsteinzeit. Dort beginnt man seine Partie Humankind. Ganz ohne vorher eine Zivilisation oder irgendeine Art von Fraktion zu wählen, startet man in einer zufallsgenerierten Landschaft als eine Gruppe Jäger und Sammler. Mit dieser beginnt man die Karte zu erkunden, Tiere zu jagen und Nahrung zu sammeln (daher die Bezeichnung Jäger und Sammler, schlau was?) und gründet seinen ersten Außenposten. Nettes Gimmick dieser primitiven Halbprimitiven: durch die Nahrung entstehen weitere Einheiten, mit denen es sich schneller erkunden und sogar wilde Mammuts erlegen lässt. Was in den ersten Runden auch direkt auffällt sind die zufällig erstellten, unveränderbaren Gebiete, in die die Karte unterteilt ist. Gründe ich irgendwo einen Außenposten gehört die ganze Region mir. Es kommt, wie es kommen muss, der Mensch findet irgendwann Hütten wohnlicher als Höhlen. Und nun wählt man tatsächlich eine Kultur wobei jede eigene Vorzüge, Boni, Gebäude und Einheiten hat. Auch hat jedes Volk einen speziellen Schwerpunkt, zum Beispiel Kampf, Produktion, Landwirtschaft oder Kultur. Übt man sich besonders in dieser Richtung bekommt man mehr Ruhm. Ruhm? Was ist denn das? Da kommen wir auch schon zu den ersten großen Unterschieden zu anderen Spielen des Genres: Während man das Spiel spielt, sammelt man eine Art Fleißsternchen. Hat man x Bezirke im Reich gebaut gibt es ein Stern. Hat man y Bevölkerung, Fleißstern. Besiegt man feindliche Einheiten, rate, genau, Sternchen. Ein jedes dieser Sternchen gibt auch eine gewisse Menge Ruhm und in der Leib-und-Magen-Kategorie entsprechend etwas mehr Ruhm. Jedes Mal wenn man sieben dieser Ziele erfüllt hat schreitet die Zivilisation eine Ära voran, von der Antike, über das Mittelalter, Frühe Neuzeit und so weiter, bis zur Gegenwart. Erlangt man in der Gegenwart 21 Sterne hat man das Spiel gewonnen. Diesen Sieg durch Sternchen-Overkill habe ich in all meinen Partien jedoch noch nie erreicht. Viel eher endet das Spiel durch das Rundenlimit, 300 Runden auf normaler Geschwindigkeit, oder durch Technologiesieg wenn man eine Raumbasis auf dem Mars gegründet hat oder alle Technologien erforscht. Damit kommen wir auch zu Dingen, die mir nicht so gut gefallen haben. Das Rundenlimit von 300 Runden finde ich viel zu kurz. Oft ist man dann gerade im schönsten Spiel. Oder, wenn man auf einen Technologiesieg hinarbeitet, jagt man am Ende so schnell durch die Errungenschaften, dass man mit dem Modernisieren und Bauen gar nicht hinterher kommt. Außerdem ist die KI, wie leider bei den meisten Spielen seiner Art, nicht die Allerschlauste. Statt Landschaftsverbesserungen und Ressourcen zu plündern rennt sie oft lieber schnurstracks zur schwer befestigten Stadt. Wenigstens agiert sie in der Diplomatie nicht völlig unlogisch. Ein weiterer Minuspunkt ist es, dass die Musik im Spiel auf nur sehr wenige Lieder beschränkt ist und man für eine gute Auswahl an Ohrschmeicheleien vier zusätzliche DLC im Wert von zusammen rund 16€ berappen muss. Ein Pluspunkt sind die Einheitenkämpfe die in der Karte als eigenständige rundenbasierte Schlachten realisiert wurden. Auch Religionen können in dem Spiel gegründet werden und werden wie im echten Leben gerne auch mal als Grund für einen netten kleinen Religionskrieg angeführt. Religionen können außerdem den Völkern bestimmte Boni geben, die der Religionsführer, der mit den meisten Gläubigen, aus einer Auswahl wählen darf. Zusätzlich zu den klassischen "Währungen" eines Amplitude Studios Spiels wie Nahrung, Industrie, Gold und Wissenschaft gibt es auch Einfluss. Das Annektieren neuer Gebiete oder Gründen und Vergrößern von Städten kostet diesen. Allerdings braucht man ihn auch um kulturelle Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel ob die kleinen Kinderlein eher die Schulbank oder den Lehm in die Formen für die Backsteine drücken sollen. Ersteres gibt mehr Wissenschaft, letzteres mehr Industrie. Grafik & Sound: Die Grafik ist dem Spiel angemessen und eher besser als bei Genrevettern. Zwischensequenzen beim Epochenwechsel sind durch ein nettes Comicfilmchen präsentiert. Die Musik ohne die oben erwähnten DLC ist leider sehr schnell wiederholend und beginnt dann zu nerven, obwohl sie sehr gut ist. Falls man die zusätzlichen Liedstücke kauft wird jede gespielte Kultur und Epoche ausgezeichnet musikalisch vertont. Technik: Die KI ist nicht die allerbeste, jedoch auch zum Glück nicht die allerschlechteste. Das Spiel läuft auf meinem System (Ryzen 5 1600 mit Geforce 3070 und 16GB RAM) auf maximalen Einstellungen problemlos. Jedoch kommt es nach stundenlangen Spielesessions manchmal zu Soundhaklern bei der Sprachausgabe und trotz eingestelltem VSYNC muss ich mit teils recht starkem Tearing leben. Bisher war ich aber auch zu faul, zu schauen, woran das bei mir liegt. Bugs: Störende Bugs gab es mal, wurden aber mittlerweile alle herausgepatcht. Wenn man nach 10 Stunden Spiel mal das Spiel neustarten muss weil es langsam zu Performanceproblemen kommt ist das für mich kein Bug in dem Sinn. Spieldauer: Das Spiel hat dadurch, dass man in jeder Epoche verschiedenste Kulturen neu zusammenwürfelt einen riesigen Wiederspielwert. Ich habe mittlerweile fast 215 Stunden auf der Uhr und spiele immer noch gerne. Folgt doch unserem Empfehlungs-Programm: GGC-Curations, wenn ihr mehr Reviews wie dieses lesen wollt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Alles in Allem ist es ganz ok, aber wirklich Spielspaß kommt nicht auf, zumindest nicht für mich. Das Problem ist der Hype der gemacht worden ist "Der CIV - Killer" .. wirklich überhaupt nimmer nicht! Mir ist bewusst das man nicht zwei Spiele vergleichen kann und das es besonders gegen "große" Namen schwer ist. Man muss aber auch erwähnen das sich die Entwickler selber in diese Ecke gestellt haben. Hier mal meine Pros und Cons: Pro: -Wunderschöne Grafik für ein 4X Spiel, einfach toll anzuschauen! -Die Idee mit dem Kulturwechsel ist super (leider aber nicht gut umgesetzt) -Die Beschränkung der Wunder via "Beanspruchung" nach einem Zeitenwechsel ist sehr gut, dadurch fällt das Wonderrushing wie aus Civ bekannt weg! Sehr gut! -Das Kampfsystem macht wirklich Laune und ist eine schöne Idee, es fühlt sich nicht so Stein, Schere, Papier mässig an (auch wenn es das am Ende natürlich ist) wie bei CIV das war es aber leider auch schon :( Con: -Völlig verbuggt! Mittlerweile ist es ja "normal" das wir Käufer damit leben sollen das Spiele unfertig zu einem Vollpreis verkauft werden. Ich finde es aber gelinde gesagt eine Frechheit das man sich herausnimmt Spiele zu produzieren die von Bugs nur so strotzen und der Kunde soll dann einfach hoffen und zittern das genug Einheiten verkauft werden damit es vielleicht, evtl. noch ein paar Patches gibt. -KI, diese ist, sagen wir, deppert. Die einzige Herausforderung liegt darin das auf einmal ein Reich welches einem in allen Aspekten unterlegen ist (Einfluss, Geld, Größe, Militär etc) anfängt die Provinzen mit Kultur oder Einfluss zu "übernehmen" und man nichts dagegen tun kann. Ebenso ist es auffällig das die KI auf einem Kontinent welchen man nicht direkt überblicken kann (Fog of War) auf einmal rasende Fortschritte im Bereich der Punkte macht und man spätestens nach dem Mittelalter keine Chance mehr hat aufzuholen. -Diplomatie, ebenso wieder ein "KI Punkt" bzw. eine Katastrophe, es geht hier einfach nur darum schnell Handelsabkommen zu erreichen und das war es. Ich kann keine Vernünftigen "Allianzen" bilden. Ich war mit allen anderen 6 oder 7 Nationen in einer Allianz, unter den Nationen gab es ständig Krieg. Ich konnte mich aber keinem meiner Verbündeten anschließen oder ähnliches. Das ist völlig witz- und nutzlos! Ich mag einfach keine Onlinespiele dafür fehlt mir die Zeit und die Lust, auch wenn die Gegner dann vom Verhalten und der Strategie her meist interessanter oder besser sind als ich selber. Nein ich möchte ein Singelplayerspiel in Ruhe und Frieden zocken und erwarte bei einem Strategietitel daher auch eine zumindest einigermaßen anspruchsvolle KI. -Spielspaß, das Spiel braucht wirklich Zeit. Die Idee mit dem Nomadentum am Anfang ist in der ersten Spielrunde gut! Allerdings, spätestens nach dem zweiten Durchlauf nervt das einfach nur noch. Ich will nicht ewig und drei Tage nach irgendwelchen "besonderen" Punkten suchen müssen und hoffen das ich einfach schneller mehr finde als der Rest, das macht schlicht keinen Spaß! Ab der "frühen Neuzeit" fängt das Spiel dann langsam an interessant zu werden, man kann auf einmal wirklich auf der Welt interagieren und fühlt sich nicht mehr nur als Zuschauer. Richtig Spaß macht es aber trotzdem nicht, so recht das "Warum nicht" greifen kann ich das gar nicht, es fehlt einfach dieser "Noch eine Runde" Moment. Ich war, wenn ich ehrlich bin, froh das es dann irgendwann auch durch war xD. -Langzeitmotivation, ich denke ich habe nun meine zwei Durchgänge gehabt und das war es auch. Klar man kann zwischen vielen Kulturen und damit Kombinationen wählen aber, je nach Spieltyp, wird man sich am Ende immer für die Gleichen entscheiden. Ich spiele weniger gerne Kriegerisch, warum sollte ich also eine auf Krieg ausgerichtete Kultur wählen? Zumal wenn man ehrlich ist, solange man die "Stabilität" der eigenen Städte im Griff hat man sowieso so gut wie durch ist .. In der letzte Runde habe ich nicht mal mehr gewechselt. Immer die Zhou behalten und gut war es. Ich musste nur einmal Krieg führen und alles war gut. -Performance, das ist mein größter Kritikpunkt. Ab der "Gegenwart" ist das Spiel faktisch nicht mehr Spielbar, es ist nur noch am zuckeln und ruckeln, der Sound spinnt und eine Runde dauert manchmal 1 Sekunde und dann wieder 30 ohne ersichtlichen Grund. Mein Rechner ist denke ich mehr als nur fähig mit einem 4X Titel zurechtzukommen. Das ist in meinen Augen einfach die größte Enttäuschung, man wartet in den letzten 10 Runden einfach nur noch das das Game zu einem Ende kommt und hofft das nix abstürzt ^^ Von mir, aktuell also ein Daumen runter evtl. in einem halben Jahr nochmal .. mal schauen .. es hat sich mal wieder bewahrheitet "never Preorder" ;)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.