

Imperator: Rome
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.




01Über Imperator: Rome
Imperator: Rome ist ein großes Strategiespiel im antiken Mittelmeerraum. Verwalte Bevölkerung, Provinzen und Figuren, führe Handel und baue dein Reich aus, während du dich mit Politik, Diplomatie, Krieg und möglichen Aufständen auseinandersetzt. Auf Steam für PC liegt die positive Bewertung bei 65% aus 19.418 Rezensionen. Veröffentlicht am 25. April 2019.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis in 36 Monaten
≈ 6,77 €2025-04-24 · SteamBasisspiel · dieselben Einträge wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | — | — |
| Englisch | Ja | — | — |
| Französisch | Ja | — | — |
3 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | — | — |
| Russisch | Ja | — | — |
| Spanisch | Ja | — | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-10
02Vor dem Kauf
Spielmodi
Auf Steam für PC sind Einzelspieler und Mehrspieler aufgeführt. Die Steuerungsunterstützung ist nicht angegeben.
Sprachen
Die Benutzeroberfläche unterstützt Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und vereinfachtes Chinesisch. Für diese Sprachen ist keine Sprachausgabe angegeben.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Spiel?
Du verwaltest Bevölkerung und Provinzen, handelst mit Waren und baust dein Reich aus. Figuren können deine Nation führen, Provinzen verwalten und Armeen oder Flotten befehligen.
Welche Regierungsformen gibt es?
Republiken, Monarchien und Stammesregierungen haben unterschiedliche politische Strukturen, die du verwalten musst.
Wie funktioniert der Krieg?
Vor der Schlacht wählst du eine Taktik, um den Plänen des Gegners zu begegnen. Militärische Traditionen unterscheiden sich je nach Kultur.
“If you love grand strategy and ancient history and enjoy building long-term plans, do not miss it, but reserve dozens of hours to learn.”
Unser Fazit
This is an extremely honest piece of work. It does not lure you in with dazzling effects, and it does not serve up a pre-chewed linear plot for you to follow along. It simply spreads the entire classical world open in front of you and says: here is the time, how do you want to use it? That question is the whole game, and your answer is the whole experience.
A Machine For Making History
If you are willing to give it dozens of hours, what it returns is a rare sense of historical hands-on feel — the feeling that you really are haggling with the Senate, weighing border security against fiscal strain, deciding which family to elevate and which to leave out in the cold. Compared with Europa Universalis IV and the character-driven politics of its peers, Imperator: Rome plays more like an integrated machine: the scope of grand strategy, layered with the flavor of character politics, all compressed into the classical era, a stretch of time that games have historically left relatively under-explored.
The result is a package of extremely high system density and a staggering amount of content, which also places a higher demand on the player's time and learning curve than most. You will not "finish" it across one or two evenings. You will only accumulate, across different playthroughs, a string of your own little histories: the run where Rome achieved an unrealistic unification, the run where a small nation endured a century in the gap between giants, the time a single wrong governance choice brought a whole empire crashing down.
Is It Worth The Hours
The critical reception lands squarely in the solid range across outlets, and that consensus matches the experience: this is a strong, demanding strategy title rather than a flawless one. So is it worth tens or even hundreds of hours? If you love grand strategy, have an interest in classical history, or simply enjoy the slow build of a long-term plan and watching it pay off piece by piece, those hours have a way of slipping out of your hands almost without your noticing.
If, on the other hand, you only want a bit of instant stimulation in scattered pockets of time, this ancient history simulator will feel heavy and slow. Its rhythm is not suited to a quick taste. It works better as a stretch of background to a phase of your life — the kind of long historical serial you find yourself opening for a couple of minutes every evening after work, until a couple of minutes has quietly become an hour.
In one line: it is a game that honors the time you put in, and is unafraid to charge you for it. That trade is the whole proposition, and whether it is a good one depends entirely on what you are willing to spend. For the right player, it is one of the most rewarding long-haul toys the genre has produced.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache zeigen sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl bildet nicht die Gesamtbewertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Nach meinen ersten 20 Stunden mal ein Review von mir. Ich verstehe ehrlich gesagt die vielen negativen Reviews nicht. Klar ist man enttäuscht wenn man etwas anderes Erwartet hat, allerdings sind die neu eingeführten Spielprinzipien großes Kino und es war durch Devdiarys und den PDX Twitchkanal doch relativ klar was man erwarten durfte. Grundsätzlich: Imperator: Rome ist ein anderes Spiel als EU4,HOI4 und CK2 auch wenn es an der ein oder anderen Stelle ähnlich scheint sind die grundlegenden Spielmechanismen andere dementsprechend ist ein Vergleich nicht wirklich angebracht. Nachdem ich alle 4 genannten Spiele seit Release spiele, muss ich festhalten: Keins davon war so fertig wie es Imperator: Rome zur Zeit ist. Natürlich ist das Spiel ausbaufähig und natürlich fehlt es an der ein oder anderen Stelle an Tiefe, dennoch ist dieses Spiel ein vollwertiges Strategiespiel. Ich würde sogar sagen besser als CIV6 mit allen Addons zur Zeit und quasi jedes aktuelle Total War Spiel. Wirtschaft: Die Wirtschaft ist im Endeffekt ein relativ simples System, welches auf 2 Ebenen wirkt. Grundsätzlich kriegt man durch Sklaven und Stammesmitglieder Steuereinnahmen generiert welche die Basis für eine Wirtschaft darstellen können. Neben den Steuereinnahmen sind Sklaven noch für die Produktion von Handelswaren zu gebrauchen. Dementsprechend ist das Plündern von Feinden und das Entführen der dortigen Bevölkerung ein primäres Ziel von Krieg. Dieser Mechanismus macht es zum ersten mal tatsächlich möglich das eigene Gebiet massiv zu stärken ohne sich Provinzen in den kämpfen nehmen zu müssen. Die Sklaven und Stammesmitglieder können dann zu freien Menschen geupgraded werden, quasi freigelassen werden, diese sind allerdings nur für den Manpowerpool zuständige und haben ansonsten keinerlei Auswirkungen auf die Wirtschaft. Diese können dann wieder zu Bürger geuprgraded werden, welche einen Handelsmodifikator an die gehandelten Waren (kauf und verkauf) setzen. Die 3 Wirtschaftsgebäude die man bauen kann setzen dann wiederum Modifikatoren an diese Werte. Das Spiel setzt an dieser Stelle auf Spezialisierung und Optimierung. Dabei muss man aufpassen, da ein Downgrade nicht möglich ist (aber wozu kann man beim Nachbarn einfallen). Forschung: Auch hier gibt es ein vollkommen neues System. Grundsätzlich techt man automatisch hoch und kriegt dadurch kleine Bonimodifikatoren an verschiedene Bereiche. Damit schaltet man dann Erfindungen frei, welche man zusätzlich erwerben muss und welche in einer gewissen Zufälligkeit begegnen (Im Endeffekt eine Mischung aus EU und Stellaris würde ich sagen). Dies kann/sollte dem aktuellen Spielziel angepasst sein um am meisten rauszuholen. Krieg: Grundsätzlich hat jede Region einen anderen Skillbaum und es kann in andere Richtungen optimiert werden. Dadurch, dass man drei Stränge in Reihenfolge freischalten muss ist der Wiederspielfaktor der selben Nationen durchaus gegeben und es dürfte sich Bspw. Karthago deutlich anders spielen, ob ich auf eine starke Flotte oder auf Söldnerarmeen setze. Personeninteraktionen: Die Interaktionen auf persönlicher Ebene gehen nicht so tief wie in CK2 haben aber dennoch impact auf das Spiel. So sollte man versuchen die Macht im Staate auf alle Familien zu verteilen, damit diese nicht anfangen unruhig zu werden und gar zu rebellieren - da kann es durchaus sinnvoll sein jemand an die Fleischtöpfe der Nation zu lassen, welcher Inkompetent ist um zu verhindern dass der zu kompetente Widersacher an Macht gewinnt. Auch das Heiraten sollte man nicht vergessen, wenn man nicht irgendwann (in einer Monarchie) ohne Erben dazustehen will. Auch wenn man das System auf weiten Teilen ignorieren kann, kann es einem helfen Friedenszeiten zu überbrücken (welche ansonsten hervorragend dafür genutzt werden können, das eigene Gebiet zu optimieren). Alles in allem gibt es ein großes Rundum Paket an komplett neuen Spielmechaniken, welche auf Optimieren der eigenen Stärken hinausläuft wie bei EU4. Ich bin guter Dinge, dass die ab und an etwas flache Immersion mit mehr tiefe Versehen wird aber es ist ein vollwertiges Spiel was seine 40 Euro Wert ist. Wertung: Zur Zeit Version 1.0 8,5/10 PunktenMehr anzeigenWeniger anzeigen
Als langjähriger Paradox-Fan habe ich fast alle Spiele der letzten zehn Jahre gespielt, am ausgiebigsten CK2 (1600+ Stunden) und EU4 (900+ Stunden). Mit der DLC-Politik habe ich erst seit Stellaris so meine Probleme, ganz besonders aber bei HOI4, da sie eher wie Storypakete für einzelne Regionen wirken, als wirklich das Gameplay einzelner Spielaspekte zu verändern. Für Imperator hatte ich die Hoffnung, dass die besten Mechaniken aller genannten Spiele in einem meiner Lieblingssettings vereint und anschließend verfeinert werden würden. Um es gleich zu sagen: Meine sehr hohen Ansprüche und Erwartungen erfüllt das Spiel derzeit nicht. Da ich nicht geneigt bin, einen Verriss des Spiels und der Arbeit der Entwickler direkt nach den ersten Eindrücken zu verfassen, habe ich ihm Chance zur Entwicklung gegeben und gegen meinen ersten Impuls weitergespielt. Was habe ich gespielt vor dieser Review: Das Tutorial mit Rom (etwa zwei Stunden) und eine Ironman-Kampagne mit Mazedonien (etwa acht Stunden). Darauf basiert meine erste Einschätzung, wobei ich noch anmerken muss, dass ich mir aus Spannungsgründen keine Vorberichte oder Entwickler-Blogs angeschaut habe. Ich ging also vorbehaltlos und uninformiert in das erhoffte Abenteuer. Der erste Eindruck: Die Karte ist hoffnungslos überfrachtet mit sehr vielen Einzelstaaten/-stämmen. Eigentlich bleiben da für einen angemessenen Start nur etwa zehn größere Mächte zum Spielen, denn für einzelne kleine Lokalmächte dürfte es sehr, sehr schwer sein, sich rechtzeitig zu einem lebensfähigen Konkurrenten aufzubauen, bis die erste Großmacht an der Tür klopft. Ich erwarte, dass sie im Laufe des Spiels einfach von den größeren und einigen wenigen, ziemlich zufällig entstehenden anderen Mächten geschluckt werden. Zumal sie aufgrund der Gameplay-Entscheidung einer Gliederung in Zivilisationsstufen (von Lokal- zur Weltmacht quasi) in ihrer Diplomatie eingeschränkt sind. Im Tutorial, in dem Rom zudem noch einen satten Startbonus bekommt, bestätigte sich dieser Eindruck. Ich fegte die Konkurrenz einfach weg, hatte schnell die ersten zehn Ziele erreicht - und keine Lust mehr auf die weiteren Vorgaben. Es war schlicht langweilig und ohne Herausforderung, die Erklärungen dürftig und das Mikromanagement quasi nicht vorhanden. Natürlich hat ein Spiel zu Beginn Einstiegshürden, gerade Paradox-Titel, aber ich fühlte mich selten so allein gelassen und fand selbst EU4 intuitiver - und das als langjähriger Kunde und Fan! Wie werden sich da erst absolute Neulinge fühlen? Das aktuelle Meinungsbild der Reviews hier ist sicherlich auch diesen Spielern geschuldet. Okay, das Tutorium war nichts. Das Spiel fesselte mich auch nicht wirklich, es war schlicht nicht motivierend. Die Herrscher und die Familien wirkten blass, die verschiedenen Politiker nur den Werten nach interessant, der Sinn von Hochzeiten nicht deutlich, Interaktion mit benachbarten Herrschern schlicht nicht vorhanden, rudimentäre Diplomatie und alle anderen Staatsentwicklungen auf Knopfdruck durch das "Mana"-System, was nicht glaubwürdig wirkt, dazu kaum Ereignisse und ein nicht sehr flottes Spielerlebnis auf einem im Dezember nagelneu gekauften unteren Spitzeklasse-System (auf meinem alten wäre das Spiel wahrscheinlich unspielbar gewesen). Nach den ersten beiden, eher fassungslos machenden Spielstunden mit dem Tutorial, machte ich mich nach einem sehr kurzen Sparta-Intermezzo daran, Mazedonien zu alter Größe zu führen. Die Vorgeschichte brachte mir etwas mehr Identifikation mit der Herrscherfamilie, die Monarchie gab den persönlichen Entscheidungen wie Heirat oder Freundschaft mehr Sinn, doch viele Elemente blieben weiter im unklaren. Worauf sollte ich bei der Wahl der Braut achten? Welche Werte waren relevant? Welchen Sinn machte es, Frauen aus bestimmten Familien zu heiraten? Schlichtweg blieb das innerstaatliche Beziehungsgeflecht der Familien blass und oberflächlich, nach außen hin war es nicht existent (vgl. CK2 als Musterbeispiel). Es konnte mir egal sein, wer welches Amt ausübte. Kam jemand mit besseren Werten, dann schmiss ich den anderen raus. Konsequenzen macht das Spiel nicht deutlich, die Meinung der Familien dem Herrscher gegenüber bleibt intransparent, das System der geächteten Familien vollkommen nicht nachvollziehbar. Hm... aber immerhin wird doch das Gameplay ansonsten sauber sein, oder? Nun, ehrlich gesagt nein. Gängige Funktionen aus anderen Titeln, die dort zum Standard gehören, sind nicht vorhanden. Viele Komfortfunktionen aus CK2 und EU4 sind nicht implementiert, obwohl sie doch den selben Zweck haben. Der Transport von Einheiten zur See zum Beispiel kann nicht automatisch erfolgen. Warum in aller Welt ist das nicht möglich, wenn es bei den Vorgängern doch lief? Die Auswirkungen des Baus eines Gebäudes in einer der vielen Städte innerhalb der Provinzen werden ebenfalls nicht deutlich, es gibt schlicht keine Infos darüber, wo der Bau eines Marktplatzes am meisten Sinn macht. Die Meldung "Provinz XY" hungert poppt immer wieder auf, doch was kann ich dagegen machen? Was soll ich mit den Bevölkerungsgruppen anstellen, was bringt es mir, meine Mana-Punkte in ihre Religion, ihre Kultur und ihren Statusaufstieg zu investieren? Welche Provinz ist wirtschaftsstark und welche nicht? Hier bliebt das Spiel eine einzige Rohbaustelle, wozu letztlich noch das/der fehlende Ledger beiträgt. Schlichtweg bleibt der Spieler hier im Dunklen, immer und jederzeit. Welcher Nachbar ist angreifbar, wie viele Armeen hat er - keine Ahnung. Wo liegt mein Einheitenlimit? Keine Angabe. Die Senkung und Hebung von Steuern und Abgaben erfolgt via drei Auswahlmöglichkeiten, warum nicht wie bei EU4 via Regler? Und so weiter und so fort... Ich könnte noch eine ganze Weile aufzählen! Was dem Spiel schließlich fehlt ist Immersion und Identifikation. Es wirkt auf mich wie ein Sandkasten für passionierte Spieleentwickler, die sich ihr Hobby von uns - ihren Kunden - bezahlen lassen. Es ist kein vollwertiger Vollpreistitel, es ist eine Arbeitsgrundlage für weitere Entwicklung. Normalerweise werden solche Spiele als spielbare Version in eine Early-Access-Phase gelassen und zwei Jahre fertig entwickelt. Genau so sieht Imperator gerade aus, es ist schlichtweg nicht fertig! Ich hätte gerne Geld für seine Entwicklung bezahlt und dabei zugesehen, wie es zum Release hin immer besser und runder wird. Von ganzem Herzen wäre ich dabei gewesen, so aber fühle ich mich ziemlich im Stich gelassen von Paradox. Gemessen an dem Standard von CK2 und EU4 ist es daher eine Enttäuschung für Spieler wie mich, für Neueinsteiger nicht zugänglich und insgesamt derzeit einfach, so gerne ich das tun würde, keine Empfehlung wert. Wartet lieber ab, bis die ersten DLCs erschienen sind und greift dann bei Angeboten zu. In der aktuellen Rohform werden ansonsten auch eure Erwartungen und Vorstellungen enttäuscht. Ich werde natürlich weiterspielen und hoffen, dass das Spiel mich doch noch packt. Aber es gibt Spiele, die mich in jüngster Vergangenheit absolut gepackt haben und die nun im Buhlen um meine Freizeit eine Riesenkonkurrenz zu Imperator darstellen. Mit HOI4 bin ich nicht warm geworden, Stellaris kam erst nach etwa zwei, drei Jahren wieder auf meinen Schirm, Imperator könnte leider dieses Schicksal teilen. Es wäre sehr schade drum :-( Ergänzung (28.04.2019): Ich habe nun einen neuen Spielstand begonnen und spiele die Treverer. Die Mechanik der loyalen und illoyalen Stammesführer bekommt hier durch deren persönliche Armeen einen Sinn, es ist nicht mehr unerheblich, wen man in Events unterstützt und welche Familie bevorzugt/benachteiligt wird. Offenbar sind manche Funktionen und Mechaniken auch für Kulturen/Mächte nutzbar, wo sie spielerisch wenig Effekt haben, anderswo jedoch spieltragend sind. Einige Funktionen wie die Einschätzung der Stärke der Feinde (via Krieg erklären und dann auf die Standarte der potentiellen Feinde gehen) habe ich nun auch entdeckt, was das Spielen angenehmer macht.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Imperator Rome macht mir viel Spaß und ich kann es momentan seit dem Release nicht aus der Hand legen. In meiner Spielliste sind auch Stellaris, EU4 und CK2, welche ich regelmäßig spiele. Daher habe ich am Releasetag nicht abwarten können und das Spiel "blind" gekauft. Da die vielen negativen Reviews mich abgehalten hätten das Spiel zu kaufen möchte ich hier meine bisherigen Erfahrungen teilen. Kritikpunkt 1) Das Spiel ist Inhaltsleer. Dieser Punkt bezieht sich auschließlich auf den VERGLEICH zu EU4 (oder CK2). Obwohl es schwer ist ein neues Spiel mit einem 7 bzw. 6 Jahre alten und erweiterten Spiel zu vergleichen, hält Imperator Rome den Verlgeich hier Stand. Ich habe immer das Gefühl ein ganzes Reich bekümmern zu müssen. Die Tätigkeiten fangen bei der Finanzierung des Staates und der Armee an, gehen über die Zufriedenheit und Verteilung der Bevölkerung (Nachschub an Sklaven) als Basis des komplexen Handelssystems bishin zur Relegiösen und kulturellen Einheit (wenn man diese widerspenstigen Gallier dem römischen Imperium einglieder möchte) des Reiches weiter. Und für ein erfolgreiche Verwaltung des Reiches gibt es noch viel mehr zu beachten. Abschließend kann ich zu dem Punkt sagen, dass ich z.B. im Gegensatz zu EU4 nie Leerlauf in Friedenszeiten gehabt habe und es immer etwas zu optimieren gab. Kritikpunkt 2) Das Spiel ist steril Der Start das Spiels ist tatsächlich etwas trocken, aber irgendwie haben ja alle Paradoxtitel zunächst erst mal den Charme einer Excel-Tabelle. Man wird mit Prozenten und Zahlen zugeschmissen ohne zu wissen was das ist wo es herkommt und ob man das Essen kann. Das Spiel nimmt einen hier nicht an die Hand und das Tutorial zeigt lediglich, dass hier eine Mechanik existiert, aber nicht wie sie funktioniert. Das führt schnell zu dem Eindruck, dass das eigene Handeln wirkungslos ist, da man nicht die Zusammenhänge versteht. Es ist als wenn man auf ein Schachbrett starrt ohne die Regeln zu kennen...langweilig gell? Man muss sich den Titel wie alle Paradoxtitel ein Stück weit erarbeiten, und dann fühlt man sich wirklich wie ein römischer Imperator, der ein Reich mit all seinen Problemen bekümmert. Seien es zu mächtig werdende Generale, denen die Truppen wegen der vergangenen gloreichen und blutigen Schlachten auf dem Marsfeldern bis in den Tod folgen, oder rebellischen Provinzen, welche nicht die römische Kultur aktzeptieren wollen. Kritikpunkt 3) Das Spiel ist unfertig und braucht DLC`s Ich bin mir sicher, dass Imperator Rome zum aktuellen Zeitpunkt, den meisten Kontent für ein Paradoxspiel in seiner Basisversion liefert. Natürlich sagt jetzt EInige " Warum ist Feature XY aus dem Paradoxtitel XZ nicht drinne?", dann muss ich auf ein DLC warten. Imperator Rome bedient sich bei den Mechaniken quer durch die bisherigen Paradoxtitel, wobei es mich am ehesten im Kern noch an EU4 erinnert. Es ist hier wie beim Kochen, man hat hier eine leckere Suppe angerührt mit vielen guten Zutaten und diese fein aufeinander abgeschmeckt. Das jetzt ausgerechnet Zutat XY nicht noch mehr drinne ist, kann zwar für den Einzelnen schade sein, verdirbt aber bei Weitem nicht den Genuss des Gerichtes. Kritikpunkt 4) In dem Spiel gibt es nur den Sinn des Worldconquests und es ist zu leicht Am Ende des Tages läuft es bei allen Paradoxtiteln auf den World oder Galaxie Conquest raus, der Rest ist eigentlilch Kopfkino und eigenes RP. Deswegen liebe ich zum Beispiel Stellaris, eigentlich ist es fad immer wieder die gesamte Galaxie einzunehmen, aber dies mit unterschiedlichen Mitteln (als Verbrechersyndikat, oder Roboterrasse mit Schwarmbewusstsein und eigenen Ethiken) lässt es mich immer wieder anders erleben. Auch bei EU4 läuft alles darauf raus ein großer Blob zu werden. Die Frage ist doch, macht mir der Weg dahin Spaß und habe ich ein schönes Kopfkino wärend ich auf die immer gleiche bunte Karte starre? Umd mir macht es momentan jedenfalls einen Heidenspaß die Gallier und Germanen der römischen Kultur zuzuführen und genauso freue ich mich darauf als Germanischer Stamm die Römer zu vermöbeln. Auf dem Weg zum großen einfarbigen Blobb konfrontiert mich das Spiel mit vielen interessanten Problemen, die ich lösen muss und einigen unvergesslichen Momenten. Das Spiel ist bisher das wohl hübscheste Paradox Spiel (neben Stellaris, aber hier hinkt der Vergleich), meine kleinen Städte wachsen sichtbar auf der Karte mit zunehmender Einwohnerzahl, beim scrollen in die Weltansicht durchbricht man die Wolkendecke usw. Ich hoffe, dass ich den Leuten die bei EU4 das Kampfsystem zu dröge fanden (wer hat den Größeren --- Doomstack) und das Handelssystem banal ( Hallo? Ich mach zwei Klicks, um zwei Händler zuzuweisen) aber dennoch die Idee einer expandierenden Nation darzustellen nicht widerstehen konnten, hier die Empfehlung aussprechen zu können: Für euch ist Imperator Rome gemacht! Ich würde so viel Spaß verpassen, wenn ich zuvor die Reviews gelesen hätte. So nun muss ich aber weiter spielen, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. :) P.S.: Die Bewertungen auf Metacritque sind auch hiflreiche, dort hat das Spiel z.B. realistische 81/100.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nicht kaufen. Wartezeit ca. 1,5 - 3 Jahre. Es ist in einem tech alpha bis alpha Zustand und ich würde es Paradox zutrauen, wenn sie die Bugfixes und fehlenden Kontent teilweise als DLC verkaufen würden. Ein paar Beispiele: Nur 4 Gebäude wozu eine Verteidigungs Festung bereits mitgezählt ist. Man kann noch nichtmal Häfen, Tempel oder Bibliotheken bauen. Sämtliche Charaktere egal ob Führer, Imperatoren, Generäle oder Bürger sind aus einem Random Generator. Kein Witz!!! Es gibt sogar ein Konsolenbefehl, welcher neue Randoms entwirft. Ihr seht euren Imperator also weitere 50 mal als bürger oder General. Also immer die selben Gesichter mit den selben 10? haircuts mit unterschdlichen Farben. Alle Einheiten sehen trotz deluxe edition flavour pack + preorder flavour pack so gut wie gleich aus. Es gibt so gut wie keine Unterschiede egal welche Nation, Religion oder Kultur ihr habt. Selbst Pferdeeinheiten werden als die Standart Infantrie dargestellt Große Teile der Weltkarte (ca 80%) sind ausgegraut und einfach nicht spielbar, und selbst wichtige Regionen wie Asien, große teile des Mittleren Osten oder Ost Europas fehlen. Selbst große teile Mitteleuropas ist "nur" besiedelbar. Forschung und Entwicklung fühlt sich unrealistisch an, weil fast alles quasi mit "mana" bzw. verschiednen Punkten zu Erwerben ist und man es meistens sofort kriegt. Was natürlich sehr unrealistisch ist und auch nie von der Paradox Community so gewollt war. Das Spiel ist bei einer höheren geschwindikeit, wenn man scrollen will unspielbar. Viele melden auch anderswo stuttering probs. Die Translations fast sämtlicher Sprachen scheinen Fehlerhaft, weil auf prof. Übersetzer verzichtet wurde. Auch deutsch. Das Tutorial ist mal wieder keines aber dies ist ja nix neues bei Paradox. Das die A.i Strohdoof ist und selbst große empfohlene nationen sofort zerfallen, weil sie z.b mal eben 20 anderen nationen den Krieg erklären ist ja sowieso klar. ... Die Eventpictures sind lieblos und die Events lächerlich wenige, seidenn man rechnet die wiederholenden random Ereignisse dazu. Aber richtige Events gibt es so gut wie keine. Auch gibt es keine Option für historisches Gameplay oder unhistorisches Gameplay. Wurde einfach eingespart. Es macht einfach keinen Spaß, wenn soviel Kontent fehlt und da kommt auch sicherlich kein Imperator feeling auf, wenn der Imperator just random ist und 100 weitere mal vorkommt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Imperator Rome Als Nachfolger zu EU Rome, sieht man viele Gemeinsamkeiten, was positiv als auch negative sein kann. Positive ist, es ist sehr einsteiger freundlich, mit etwas Erfahrung in Eu 4 oder Ck 2 findet man sich hier ohne Probleme zurecht. Man merkt aber auch schnell, das der einfache, nicht immer der beste weg ist. Nach dem ich mehrere Stunden mit anderen gespielt habe ( in MPs ), wurde mir bei vielen bewusst, wie schnell sie Sachen verurteilten, ohne tiefer zu schauen, und ganze Funktionen einfach nicht nutzten, sich aber sofort beschwerten. Das gleiche verhalten sehe ich auch bei vielen Youtubern, und Streamern, bei denen man teils in ihren eigenen Videos sieht, das sie Dinge in ihrem spiel nicht nutzen, und dann sagen es gäbe sie nicht. Auch ist die Erwartungshaltung teils nicht mal auf dem Game selber aufgebaut, sondern auf einem 200 Euro wert von EU4 oder dem weis Gott wie teurem CK2. Wer ein besseres EU 4 sucht, wird es nicht finden. Wer ein besseres CK 2 sucht wird es nicht finden. Schon einfach deswegen nicht, weil es teile aus beidem hat, und gerade neu rausgekommen ist. Sich darüber zu beschweren, das es nicht wie Eu4 ist, oder wie Ck2, finde ich daher bei den meisten Revs die ich gelesen habe einfach nur fehl am platz. Beispiel die Mana Diskussion. Es ist eine begrenzende Ressource, und manche sind wichtiger als andere, aber aus meiner Erfahrung heraus, sind die meisten die sich darüber beschweren das das mist ist auch die die immer die Instand Butten drücken, von denen ich selber kein Fan bin. Gut ding will Weile haben, das ist damit leider nicht so der Fall. Ich bin selber der Meinung, das viele Funktionen fehlen, die da sein sollten, und die erstaunlich einfach zu implementieren waren, was, teils zurecht, die Frage aufwirft, warum sind sie nicht basismäßig drin? Aber keiner der Dinge hat mich bis jetzt frustriert, oder mich daran gehindert das Game zu spielen. im vergleich zu spielen weit aus größerer Entwickler ich das nicht sagen kann. Am ende muss ich aber auch sagen. Das Game fühlt sich als gute Basis für echt tolle MP runden an, und macht mir auch im SP Spaß. Die Pogramierung ist modfreundlicher, und man kann sehr viel machen, es eröffnet einem viel mehr möglichkeiten als EU 4 oder CK 2. Ich freue mich schon auf all die Dinge. Aber...... Wie ich sagte, es fühlt sich wie ein Basis Game an, was zwar heißt, es ist überall noch Luft nach oben, und ausbaufähig, was ein fahles Gefühl hinterlässt. DLCs und free Content werden das wohl auffüllen, aber bei jedem neuen Game sagen zu müssen, das wird noch mit DLCs kommen oder mit free Content zu liefern, hebt nicht gerade die Laune der Spieler. Persönlich freue ich mich auf das was noch kommt. Das Game ist eine gute Basis, mit viel Luft nach oben, aber bei weitem nicht so schlecht wie es hier in vielen Rews verschriehen wird, oder wie teils melodramatisch ins Paradoxforum gepostet wird. Teils auf Bild Zeitungs Niveau dramatisiert. Ps. Ich bin Legastheniker. Ich bitte um Entschuldigung für Rechtschreib- und ZeichensetzungsfehlerMehr anzeigenWeniger anzeigen
Schade, Paradox. Eure geilen Spielideen fallen mehr und mehr eurer DLC-Politik zum Opfer. Das Spiel ist eine leere Hülle für DLCs, leider nicht mehr. Es bietet praktisch überhaupt keine Neuerungen, die so fundamental wären, dass man sie nicht in einem anderen Paradox-Titel schon gesehen hätte. Gleichzeitig ist es sehr flach und fühlt sich total nach Arcade an. Man wartet im Grunde nur darauf, Punkte ausgeben zu können. Es springt kein Funke über, das Spiel plätschert vor sich hin und man sitzt einfach dabei. An der schönen Optik hat man sich nach 10 Minuten satt gesehen und von 500 Nationen sind geschätzt 490 einfach generisch. Einzelne Kritikpunkte, die mich besonders stören: - Es gibt kein Nachrichtensystem. Du bereitest einen aufwändigen Krieg vor, studierst den Gegner genau und dann, als du gerade losschlagen willst, bemerkst du, dass der Gegner sich vorher mit mehrere anderen verbündet hat. Darüber wirst du nicht in Echtzeit informiert. - Es gibt keine Flottenbefehle außer "Fahr dort hin". Du wirst ständig von Piraten angegriffen? Viel Spaß bei hunderten von Klicks beim Versuch, die Piraten zu vertreiben. - Es gibt keine Audio-Notifikation bei wichtigen Ereignissen. Ähnlich wie in EU IV hast du oben Reiter, die du nacheinander abarbeiten kannst. Bei EU IV wirst du zusätzlich mit einem Audiosignal informiert und der Reiter ist übersichtlich dargestellt. Hier erscheint das Ding einfach, ohne auf sich aufmerksam zu machen. Im recht unübersichtlichen (das gilt auch für die Icons der Staatsverwaltung) Interface geht das einfach unter. - Das Mikromanagement beim Handel ist sehr zerfahren und unnötig fummelig. Keine Übersicht über alle Güter, über Überschüsse und Bedarf. Stattdessen jedes Mal 3 Klicks, wenn ich eine bestimmte Region aufrufen will. Dann wieder 3 Klicks zurück um zu schauen, was ich dort hin oder von dort weg handeln will usw usw. - Es gibt keine Übersicht, wie stark dein Gegner oder deine Gegnerallianz ist, bevor du einen Krieg anfängst. Erst dann siehst du, über welche Einheiten der Gegner verfügt. Ein starker Malus, der dazu führen kann, dass man mal unerwartet in eine Falle läuft. - Häfen sind nicht nötig, Einheiten können von überall hin auf Schiffe laufen. 20000 Mann plus Elefanten. Die latschen einfach so aufs Schiff. - Viele haben ja schon geschrieben, dass das Spiel ein Crossover aus CK2 und EU IV ist. Das stimmt im Grunde, leider wurde von beiden Teilen eher das Schlechte übernommen. Die Implementierung der individuellen Charaktere funktioniert in Imperator Rome leider recht schlecht, die Personen besitzen bei Weitem nicht genug Spieltiefe, um eine Identifizierung zuzulassen, zumal die riesige Zahl von Personen in großen Staaten völlig unübersichtlich ist und Führer nach kurzer Zeit ohnehin in der Versenkung verschwinden. Was bringt es mir zu wissen, dass Publius Marcus der Rival von Claudius Julius ist, wenn beide nach kurzer Zeit ohnehin abgewählt werden oder sonstwie einfach nicht mehr von Bedeutung sind...? - Das Söldnersystem ist gut, das vermisse ich bei EU IV in dieser Form. Was jedoch völlig abstrus ist: Warum brauchen Söldner teilweise über ein Jahr, um ihre Moral hochzufahren? Wofür bezahle ich die Typen denn ab der ersten Minute? Dass sie Vollgas geben anstatt rumzugammeln! Das macht Söldner noch um ein Vielfaches teurer, als sie ohnehin schon sind und man kann sie nicht reaktiv einsetzen, wenn man angegriffen wird, da sie sofort untergehen ohne Moral. - Die KI... mein Gott.. hier wurden die größten Böcke geschossen. Ich erkläre als Karthago Krieg gegen einen unbedeutenden Staat auf Sizilien, habe viele Bundesgenossen und erwarte deren Hilfe. Was machen die? Sperren mit ihren Schiffen die Straße von Gibraltar (gegen wen?!) und stellen alle ihre Truppen auf meine Hauptstadt - nur um dort massive Abnutzung zu erleiden. Möglichkeiten, der KI Aufträge zuzuweisen, gibt es keine. - Anderes Beispiel, warum die KI völlig verkorkst ist: Bei Kriegen bricht die KI gerne mal Belagerungen kurz vor Ende ab um kleine herumirrende Stacks von Gegner zu vernichten. Das verzögert Kriege unfassbar und unnötig. - Apropos Belagerungen: nach Belagerungen, bei denen man gestürmt hat, passiert gerne mal Folgendes: man gewinnt zwar die Belagerung, aber die eigenen angreifende Armee löst sich in Luft auf. Aber, hey, die Elefanten und schwere Infanterie waren ja quasi ein Schnäppchen. Paradox... für 40 Euro habe ich keine Lust, euer Betatester zu sein. In 5 Jahren ist das Spiel sicher großartig... wenn man bis dahin nochmal 150 Euro investiert hat. Im Moment verfliegt die anfängliche Euphorie leider nach kurzer Zeit. Zum derzeitigen Zeitpunkt absolut keine Kaufempfehlung. Wartet auf die nächsten 5 DLCs und kauft es dann im Sale. Da kommt sicher noch Großes. Cäsars Eroberungen in Gallien und Britannien. Spartacus. Kaiserzeit und Christentum. Bürgerkrieg - Sulla und Marius. Triumvirat. Die Spielmechaniken werden sich sicher noch massiv ändern. Im derzeitigen Zustand ist das Spiel optisch nett - ansonsten völlig unausgereift. Das spiegelt sich übrigens schon im Titel wieder: Das spiel heißt Imperator: Rome. Die Kaiserzeit kommt aber nicht vor.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Imperator: Rome ist nun seit knapp einer Woche auf dem Markt und die durchschnittliche Userbewertung auf Steam liegt derzeit bei erschreckend niedrigen (Tendenz weiter fallend) 41%. Warum das so ist und wieso mir das Spiel dennoch gefällt – ich es aber derzeit auch nur bedingt weiter empfehlen würde – werde ich kurz ohne langes und lästiges Geschwafel zusammenfassen. Das Spiel – basierend auf Paradox`s bewährter hauseigener Clausewitz Engine – spielt in der Antike zu Beginn der Expansion Roms. Wie man es aus den Schwestertiteln Europa Universalis 4 oder Crusader Kings II kennt, sind so ziemlich alle Nationen oder Stämme spielbar. Den am häufigsten genannten Kritikpunkt der Spielerschaft Liste ich einmal nachfolgend auf: Das Spiel ist „Bare Bones“, sprich: es hat zu wenig Content und es riecht schon jetzt nach DLC Schwemme Ja etwas mehr könnte es schon sein, aber wenn man ehrlich ist, ist der Umfang sogar umfassender als bei EU4 oder CKII zu Release. Vieles verbirgt sich aber auch zu verschachtelt in der ebenso bemängelten Bedienoberfläche/Interface. Paradox hat bei Imperator: Rome viele Features aus seinen Schwestertiteln hineingepackt, aber eben nicht ganz so umfassend. Von jedem etwas: Ein wenig Population-Management (Victoria 2), Charaktere (CKII) und leichtes Armee- und Provinzmanagement (EU4). Und ja, hier gibt es noch viel Luft nach oben. Derzeit gibt es beispielsweise nur lächerliche vier Stadtverbesserungen: Kasernen, Festungen, Marktplätze und Kornspeicher. Für das Zeitalter Roms typische Verbesserungen wie Bäder, Aquädukte, Kanalsysteme oder Tempel fehlen. Gladiatorenschulen, Amphitheater oder das Kolosseum ebenso. Das schreit wieder nach DLC. Wer sich aber darüber wundert, oder gar ärgert ist bei Paradox sowieso an der falschen Adresse. Wenigstens gibt es Straßen. Dürfen aber nur Legionen bauen.. Und so bleibt halt jeder Spielinhalt derzeit noch recht oberflächlich. Das Charaktersystem ist ebenso flau und nicht mit so viel Tiefgang wie bei Crusader Kings II. Es gibt auch einen Senat. Mit Fraktionen mit dem es sich herumzustreiten gilt. Rivalisierenden Familienclans oder Generäle die ihre Legion auch schon mal zweckentfremden.. Das Militärsystem ist auch nur recht rudimentär. Die Einheitenvielfalt ist überschaubar. Schade für die Epoche. Die Möglichkeiten in Sachen Aufstellung der Legionen, Flankenausrichtung, Doktrine nur bedingt gegeben. Da wurde wohl auch für ein Military DLC zurück gehalten. Das Spiel ist sicherlich für einige DLCs ausgelegt. Keine Frage. Aber dennoch kann man nicht von mangelnden Content sprechen. Es ist vieles da. Mehr als sonst. Nur eben nicht so tiefgängig. Mit den großen Nationen (wie allen Voran Rom, Karthago oder Ägypten) macht mir das Spiel aber richtig Spaß. Für die kleineren Nationen oder Stämme ist noch wenig geboten.. das kommt wohl auch mit einem Tribes DLC. Wie dem auch sei. Ich sehe durchaus die Notwendigkeit von Patches und Verbesserungen, aber die werden sicher kommen. Es hatten auch viele Spieler mit Performanceproblemen zu kämpfen. Das wurde mir jedoch erspart. Habe den Clienten aber auch auf eine SSD gepackt. Keine Ahnung ob es damit zu tun hatte. Mein Rechner ist ansonsten auch nur besseres Mittelfeld (i7-3770 3,5GHz – 16GB Ram – GTX1070). Gab heute einen Patch, der sollte das verbessern. Hat aber wieder mehr zerschossen als gebracht wie ich so lese. Mal wieder typisch.. Alles in allem würde ich sagen das Spiel wird mal richtig gut. Potential ist massig da. Braucht vielleicht noch zwei bis drei Wochen bis die meisten Kinderkrankheiten gefixt werden. In diesem Sinne… Alea Iacta Est Schweinebacke.. oder so. P.S.: Bin bei Steam auch als Kurator unterwegs und freue mich über jeden Follower: http://store.steampowered.com/curator/2370797-7IDGaming.de/?appid=275290Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach langem hin und her habe ich mich entschieden den Daumen nach unten zu geben. Paradox hat ein solides Grundspiel abgeliefert. Aber das reicht einfach nicht zu diesem Preis. Wenn ich kein begeisteter Modder wäre hätte ich den Titel wohl nach 5 Stunden ad acta gelegt. Pro - Sehr leicht zu modden - Grafisch ansprechende Karte und Einheiten - Sound ist nicht schlecht - Viele Provinzen und Städte - Man kann Strassen bauen Contra - Die KI ist wirklich komplett dämlich. Wenn man die eigen Einheiten auf Unabhängig agieren setzt stehen sie gerne mal sinnlos rum oder erkunden die Karte während der unterlegene Gegner eine Stadt weiter sitzt und sich am Kopf kratzt - Vier in zahlen 4 Gebäude kann man bauen. Warum sollten man als Römer auch ein Aquädukt bauen wollen oder überhaupt nach Wasserversorgung sehen. Macht dann auch Sinn das es keine Badehäuser gibt. Man kann Gladiatorenkämpfe starten aber nicht in dem eigens dafür gebauten Colosseum, das gibt es nämlich nicht. - Kavallerie wird als Infanterie dargestellt. Kamelreiter wird als Infanterie dargestellt. Elefanten sind jetzt Fußsoldaten Ach einfach alles ist jetzt Infanterie. Immerhin Wahlweise mit Schwert oder Speer. - Kinder. Hat schon mal wer mehr als fünf Kinder bekommen? Ich schaffe es nicht ohne Modding. Natürlich kann man die lieben Kleinen auch nicht Ausbilden um ihre Werte zu steigern. - Wenn man die Portraits anschaut kommt man nicht drumherum zu denken das die ganze Antike ein massives Inzuchtproblem hatte. Macht Spaß wenn mein Imperator so aussieht wie der davor usw usw usw... - Alles ist darauf ausgelegt zu expandieren. Bleibst Du ein kleines Reicht wirst Du geschluckt. - Sehr wenige Skins - Nahrung. Das so ziemlich wichtigste Damals waren gefüllte Bäuche. Hat aber in IR kaum bis gar keinen Einfluss. Es besteht auch nicht die möglich asymmetrischen Krieg zu führen wie es einst Hannibal tat. Gand Strategy (was sich Paradox gerne auf die Fahne schreibt) ist das nicht - Diplomatie ist bis auf die Grundsachen die man aus vielen Spielen kennt keine vorhanden. Alles in allem ist IR ein Spiel das wie ein Wein noch viel Zeit und Geld (also euer Geld) braucht um zu reifen. Nur diesmal übertreibt es Paradox mit dem weglassen von Dingen die man später via DLC dazu kaufen kann. Wäre es denn so schlimm ein paar mehr Gebäude mitzuliefern. Oder Einheiten als das darzustellen was sie sind. Ein bisschen mehr Zeit in die KI stecken. Oh Paradox hätte es so einfach haben können ein sehr gutes Spiel abzuliefern das nicht die Leute dazu bringt sich veralbert vorzukommen. Wünsche jedem der es kauft dennoch viel Spaß mit dem Grundspiel.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Trotz der vielleicht für Paradox Spiele verhältnismäßig geringen Spielzeit möchte ich ebenfalls eine kurze Einschätzung zu Imperator: Rome teilen. Als Vorbemerkung möchte ich beifügen, dass ich ebenfalls nach dem direkten Release "enttäuscht" war - das Spiel hatte bekanntermaßen vor einigen Monaten keine erkennbare Spieltiefe und war insbesondere durch die direkte Wirksamkeit von Maßnahmen unglaubwürdig und zu einfach (Stichwort: Mana). Nach zwei größeren Updates und etwa ein halbes Jahr später kann ich allerdings zunächst festhalten, dass sich das Spiel bereits in eine sehr gute Richtung entwickelt hat. Darauf möchte ich auch bevorzugt näher eingehen: - Das System aus Loyalität und politischen Einfluss hat großartige Vorteile und verhilft dem Spiel bereits maßgeblich zu einer höheren Spieltiefe. Pöbelt der Senat/Hof über den Konsul/König und hintergeht diesen durch ständige Intrigen infolge wünschenswerter Loyalität, dann ist es anknüpfend durchaus folgerichtig wenn der "Herrscher" wenig entscheiden kann - somit also über weniger politischen Einfluss verfügt. Nicht zu vergessen ist, dass ein ständiges abwägen der Loyalität auch einige Entscheidungen bedeutsamer werden lässt. Insgesamt also eine folgerichtige und gute Entscheidung. Einzig ein Makel haftet dem System noch an, Loyalität lässt sich zu einfach gewinnen und ist initial auf (viel) zu hohem Niveau. Vielleicht als Verbesserungsvorschlag: Verknüpft doch deutlicher, dass Söhne und Töchter zorniger Familien, keine gute Meinung über den jeweiligen Herrscher haben können. "75" Loyalität als Mittelwert ist auch zu hoch! - Das Städtebau und Migrationssystem sehe ich als zweiten großen Baustein, warum die Spieltiefe nun deutlich zugenommen hat. Endlich kann das Reich abseits von sagen wir mal "agressiver" Außenpolitik erweitert werden. Städte können an beliebigen Stellen gegründet werden, Regionen und Städte lassen sich gezielt fördern, Straßen zu fernen Zielen erweitern und Bewohner glaubhaft zum richtigen Glauben bekehren - gut so. Neben dieser positiven Entwicklung darf auch nicht vergessen werden, dass der Pöbel nach Nahrung verlangt und die Nicht-Beschaffung eben dieser fatale Außwirkungen mit sich bringen kann. - Die Abschaffung des unsäglichen Manasystems ist wohl die dritte große Verbesserung. Endlich muss im Anschluss eines gepflegten Feldzugs scharf überlegt werden, wie sich neue Regionen in das Reich integrieren lassen. Größere Probleme lassen sich jedenfalls durch die Ansammlung von bunten imaginären Ressourcen nicht sofort beheben. - Die Seeschlachten und militärischen "Großoperationen" wie etwa Landungen haben sich potenziell stark verbessert, weil etwa Flüsse befahrbar sind und Küstenfestungen direkt eingenommen werden können. Allerdings sind diese Aktionen zu selten von praktischen Nutzen und die Seekampfführung ist insgesamt durch z.B fehlende Handelsrouten uninteressant. Neben den genannten Verbesserungen gibt es sicherlich noch einige Detailverbesserungen am Interface oder den Bedienkomfort, allerdings werde ich mit Blick auf die fortschreitende Uhrzeit langsam müde und ich denke meine wichtigsten Punkte wurden deutlich :) ____ Ich bewerte Imperator: Rome zusammenfassend definitiv als nun empfehlbares Globalstrategie-Erlebnis. Das spricht Paradox von ihrem besonders dicken Versäumnis auf die nächsten Monate und Jahre allerdings nicht frei. Es gibt noch genügend Baustellen die angegangen werden müssen, Stichpunkte die einen dabei spontan einfallen sind Handelsrouten, Diversität der Nationen und Völker sowie Religionen, Entscheidungen und Katastrophen [...]Mehr anzeigenWeniger anzeigen
[Gespielt habe ich eine ganze Kampagne mit Theben, kleinere mit Epirus, Kreta und Rom, zudem gemeinsam mit meinem Mitbewohner viele Stunden an einem Karthago-Save gesessen - alles auf Sehr Schwer] Imperator ist, wie auch zuletzt Stellaris, ein Spiel mit großartigem Potenzial, das dennoch auf ganzer Linie enttäuscht. Ich fange mit dem Guten an. Kriege sind rein mechanisch gesehen deutlich spannender als in allen anderen Paradox-Spielen, die historisch vor Hearts of Iron platziert sind. Gelände, Befestigungen, Auswahl der Generäle und die Taktik sind entscheidend und der Kampf vor dem Kampf, also das Manövrieren zur Herstellung bester Kampfbedingungen, ist sehr befriedigend. Ich sage "rein mechanisch", weil, natürlich, die KI mal wieder im großen Stile enttäuscht. Es ist z.B. möglich als Karthago den Übergang zu Sizilien unbesetzt zu lassen, um dann, sobald die einmarschierenden römischen Truppen in ihrer Bewegung gelockt sind, d. h. nicht umkehren können, die eigenen Armeen aus den umliegenden Provinzen per Gewaltmarsch schnell in die unbesetzte Region zu schicken und somit dank Hügel- u. Seeüberquerungsbonus die römischen Truppen problemlos zu vernichten. Gegen einen untalentierten Kommandanten kann so etwas sicherlich mal gelingen, aber als eine immer wiederholbare Taktik sorgt es dafür, dass man Rom spielend leicht ausbluten kann. Es sollte im Grunde auch nicht zu schwer sein dieses Problem zu lösen, ein einfaches Kalkulieren der Marschdauer von feindlicher und eigener Armee sollte die KI davon abhalten, solche Entscheidungen zu treffen. Es handelt sich hierbei auch leider nicht um ein Einzelbeispiel. Immer wieder schickt die KI einzelne Stacks in den Tod, statt gemeinsam anzugreifen und einen sicheren Sieg zu feiern usw. usf. Dass die Kriegsführung trotzdem ein Genuss ist, liegt letztendlich daran, dass man durch die Kombination guter Mechaniken und dummer KI immer wieder sehr spannende Kriege gegen vollkommen überlegene Gegner gerade so gewinnen kann und zudem eigene Fehler, aufgrund der Bedeutung der strategischen Faktoren teuer büßen muss. Das Paradox plant diesen Aspekt weiter zu verbessern (komplexe Nachschub-Mechaniken) ist lobenswert, und auch die KI wird hoffentlich im Laufe der kommenden Patches und Erweiterungen dem Spiel gerecht. Auch gut haben mir die erst vor kurzem neu eingeführten Bevölkerungsmechaniken gefallen. Migration ist nun ein dynamischer Prozess, statt wie zuvor eine beliebig wandelbare Ressource, was vor allem kleinen Reichen zugutekommt, welche massiv in Infrastruktur und Provinzverbesserungen investieren können. Ich konnte mein kleines Theben in eine blühende und fortschrittliche Metropole verwandeln, während sich der Rest der Griechen bekriegte. Durch den höheren Zivilisationswert, ein ausgebautes System von Aquädukten usw. zogen immer mehr Bewohner hinzu, was mir große technologische und finanzielle Vorteile, gerade gegenüber großen Reichen verschaffte. Ergänzt wird das Ganze durch ein solides Nahrungssystem, welches Bevölkerungswachstum zu einer ernstzunehmenden Herausforderung macht. Zu beobachten wie Städte bevölkerungstechnisch explodieren, oder aber ganze Provinzen, aufgrund mangelhafter Zustände, entvölkert werden, ist für mich sehr interessant und verschafft der Welt einen einzigartigen Charakter. Solche Sandbox-Mechaniken sind der Grund weshalb ich Paradox-Spiele liebe, und die stattgefundene 180°-Wende der Entwickler, aufgrund der Wut der Community, lässt für die Zukunft hoffen, dass man sich von der Brettspiel-Tradition abwendet und wieder dynamische Sandkästen entwickeln wird. Die Implementierung dieses Bevölkerungssystem, wenn auch nicht so komplex wie in Victoria, ist der richtige Schritt. Auch manche diplomatischen Systeme finde ich grundsätzlich gut gelungen. Reiche sind in versch. Ränge aufgeteilt, die von Stadtstaat bis Weltmacht reichen. Nur Länder, die den gleichen Rang besitzen, können sich miteinander verbünden oder Verteidigungsligen bilden. Hierdurch entsteht ein Schutzsystem der Kleineren gegen die jeweils Größeren, was oftmals dazu führt, dass die Kriege Phrygiens, Karthagos oder Roms, gegen Kleinstaaten zu blutigen Affären ausarten. Dieses grundsätzlich komplexe Netz von Garantien, Verteidigungspakten und Bündnissen, macht die Expansion komplizierter als in anderen Paradox-Spielen. Auch hier gibt es jedoch Schwächen. Wenn man die ersten paar Kriege in einer Region gewonnen hat, wird es für den Spieler ein leichtes den Rest zu schlucken. In meinem Theben-Save besaßen sowohl Karthago als auch Rom Provinzen im Umkreis Griechenlands. Ich hatte beide bereits in Kriegen besiegt, müsste also als Bedrohung aufgefasst werden. Dennoch kümmerten sie sich nicht darum durch Garantien meine Expansion zu bremsen. Ich konnte vollkommen unbedrängt mehrere kleine Nationen schlucken und meine Vormachtposition stärken – und dass trotz aggressiver Intentionen seitens Rom und Karthago. Für ein Spiel wie Imperator mangelhaft. Ich weiß nicht wie viel Sinn es macht für die rein negativen Aspekte des Spiels auszuholen, sie sind zu viele und der Vorwurf ist an alle die gleichen: Sie sind nutzlos und ohne Gewicht für den Spieler. Das prominenteste Beispiel ist das Politik- und Charaktersystem. Man gibt sich anfangs die Mühe alles zu durchschauen und zu verstehen, bis man realisiert, dass man seine Zeit verschwendet. Man klickt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit in Sekundenschnelle durch Events, illoyale Charaktere sind in wenigen Sekunden abgehandelt und sonstige Ereignisse oder Konstellationen haben keinerlei entscheidenden Einfluss. Jede Herausforderung, welche das Politiksystem stellt, können mit ein oder zwei Klicks überwunden werden. Auch Religion beschränkt sich auf einen Produktionsmalus der „ungläubigen Pops“ und den einen Klick, um einen von sechs Boni für die nächsten Jahre auszuwählen. Die versch. Posten der Regierung determinieren kleine, vernachlässigbare Boni. Wie ist so etwas nach CK2 möglich? Ähnliches frage ich mich bei der Forschung. Das Erfindungssystem ist nett und auch der Einfluss der Bürger auf den Fortschritt macht Sinn, aber wieso verläuft sie vollkommen linear? Wo ist die technologische Individualität meines Reiches, wie sie z.B. Stellaris einigermaßen erfolgreich suggerieren konnte? Wo sind die gesellschaftlichen Umbrüche oder die Armee-Reformen, die durch technologische Erneuerungen ausgelöst werden? Natürlich muss die Forschung kein komplexer Kernaspekt des Spiels sein, aber zumindest eine deutlich größere Nicht-Linearität hätte dafür gesorgt, dass die große kulturelle Vielfalt der Antike für den Spieler spürbar wird. Das ist auch mein nächster Kritikpunkt: Alles fühlt sich gleich an. Ob man Karthago, Rom oder einen griechischen Staat spielt, macht überhaupt keinen Unterschied. Es ist nur etwas schwieriger als Republik Kriege zu erklären. Das wars. Keine Ereignisse, keine einzigartigen Mechaniken, sorgen dafür, dass ich ein wirkliches Gefühl für die Eigenarten meiner Kultur kriege. Die Events sind zu 90% gleich und die Spielmechaniken ebenso. Zwar gibt es Traditionen, welche kleinere Boni oder Mali je nach Volk gewähren, aber es sollte Paradox bewusst sein, dass man auf diese Weise nicht viel beim Spieler auslösen. Es gibt noch einige andere Aspekte, die man kritisieren könnte. Um wenige kurz zu nennen: Die langweilige Musik, die lächerlich kurze Kampagnendauer bis ca. 30 v. Chr, oder das nervige Handelssystem. Es bleibt leider nur festzustellen, dass dieses Spiel nicht weiß was es sein will, sondern von vielen, aber inkonsequent und langweiligen Mechaniken beladen ist und so in die Mittelmäßigkeit stürzt. Die Kriege sind spannend, aber die grundsätzliche Leichtigkeit des Ganzen, sorgt dafür, dass man schnell unbesiegbar wird (meine durchgespielte Kampagne dauerte ca. 20 Stunden, und die letzten 3 davon waren ereignislos) Mir bleibt leider nur der Daumen nach unten.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind eine archivierte Momentaufnahme, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.