

Kingdom Come: Deliverance
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.






01Über Kingdom Come: Deliverance
Als Henry, Sohn eines Schmieds, gerätst du in einen Bürgerkrieg und erkundest eine offene Welt im mittelalterlichen Böhmen. Quests lassen sich auf verschiedenen Wegen lösen, während deine Entscheidungen Folgen haben und das Verhalten anderer beeinflussen. Kämpfe reichen von Fernkampf und Schleichen bis zum Nahkampf; Fähigkeiten und Ausrüstung lassen sich verbessern. Steam-Spielerbewertungen: 83% positive Bewertungen bei 143.930 Rezensionen. Die Interface-Sprachen umfassen Chinesisch (vereinfacht), Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Italienisch, Türkisch, Koreanisch, Ukrainisch, Portugiesisch (Brasilien) und Japanisch. Veröffentlicht am 13. Februar 2018.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 0,00 €2025-01-01 · Epic Game StoreBasisspiel · dieselben Daten wie in der Tabelle oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | Ja |
11 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja | Ja |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Tschechisch | Ja | Ja | Ja |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Türkisch | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Ukrainisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | Ja |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-12
02Vor dem Kauf
Steuerung und Interface
Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung. Als Interface-Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Russisch, Tschechisch, Türkisch, vereinfachtes und traditionelles Chinesisch sowie weitere aufgeführte Sprachen unterstützt.
Audio und Spielmodus
Die deutsche und englische Sprachausgabe ist vollständig; für Deutsch und Englisch gibt es auch Untertitel. Steam listet außerdem Einzelspieler und Steam Cloud.
03Häufig gestellte Fragen
Wen spielt man?
Du spielst Henry, den Sohn eines Schmieds, und wirst in den Bürgerkrieg in Böhmen hineingezogen.
Beeinflussen Entscheidungen den Spielverlauf?
Quests lassen sich auf unterschiedliche Weise lösen; Entscheidungen beeinflussen ihre Folgen und die Reaktionen anderer Figuren.
Welche Kampfarten gibt es?
Die Beschreibung nennt Fernkampf, Schleichen und Nahkampf sowie verschiedene Waffen und Kombos.
“You start as a blacksmith's son in a meticulously researched, magic-free 1403 Bohemia, and the steep barrier buys a rare kind of historical immersion”
Unser Fazit
A narrow lane it actually paved

Rewind to 2018 and Kingdom Come is standing on near-empty ground. The medieval open worlds of the day either packed themselves with dragons and spells or cast the hero as a creature of destiny. Almost no one dared make a game with no supernatural elements, rigorous historical research, and a starting point as humble as an illiterate blacksmith's son. Daniel Vávra insisted on exactly that unflattering project — and the narrow lane he chose turned out to be one he paved, a lane that remains the benchmark of its niche to this day.
What is hardest to copy is not any single system but the combination punch of commoner growth and historical truth. Skyrim is freer, friendlier and easier for more people to enjoy, but Skyrim cannot give you the felt reality of climbing from a penniless country boy into someone who can tip a battle. That reality is what Kingdom Come bet everything on, and it is what the game won. Eight years on, plenty of studios have built bigger and prettier medieval worlds, yet almost none have dared to make you start this small and earn this slowly — which is why the lane still belongs to it.
Who it is for, the version to buy, and the legacy

So who is it for? The answer is unusually clear. If you are a hardcore RPG player who is happy to be bound by rules, who values historical immersion over combat catharsis, who will spend the time climbing that steep learning curve and savouring the slow craft of grinding herbs, picking locks and reading strikes in a duel, this game was very nearly built to your measure. A quick self-test settles it: when you hear "you start unable to read and have to learn literacy in-world," does that thrill you or annoy you? The first answer means this is your game; the second means no reputation will carry you over the wall. Players who want save-anywhere convenience, instant gratification and combat that feels good from minute one should walk away — the early beatings, the save anxiety and the sheer friction of the sim will grind their patience down.
If you do buy in, the version call is simple: the Royal Edition with all four DLCs is the complete package, and the 2026 next-gen release smooths the rough edges that tormented day-one players. The résumé carries weight, too — Best PC Game at Gamescom 2017, a narrative award from the Central & Eastern European Game Awards, and sales past ten million, each one vindicating an awkward, uncompromising game. More striking still, its standing keeps rising in reverse: the 2025 sequel arrived with a million-copy first day and a near-rapturous reception, and that triumph has only burnished the original's status as the foundation it all grew from. Many players met the sequel's acclaim first and circled back to this origin point. A game with a split launch reputation has, over time and on the back of its sequel, nailed itself into RPG history — which is the truest reward its early refusal to compromise could have earned.
Aktuelle News zu Kingdom Come: Deliverance
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Sie bilden nicht die Gesamtquote positiver Bewertungen ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Fazit: Kingdom Come: Deliverance ist herausragend und herausragend anders. Es findet wesentlich weniger Aktion statt, als in vergleichbar anderen Titeln, belohnt aber den Spieler auf eine minimalistische Art und Weise, dass man wirklich tief in die Spielwelt eintauchen kann und sich voll und ganz darin verlieren kann. Das Reden und das Interagieren mit anderen Charakteren ist der Kern des Spiels. Das ist genauso langweilig wie genial in diesem Spiel. Wer die Zeit mitbringt und sich darauf einlassen kann, erlebt jedoch eine wirklich herausragende Geschichte, die es in solch einem Gameplaygerüst noch nicht gegeben hat. Eine klare Kaufempfehlung an jeden, der seinen Schwerpunkt auf Story legen möchte und eine Alternative zu Effektfeuerwerken sucht. Ich möchte dabei jedoch bitte anmerken, dass es sich bei meinem persönlichen Fazit um sowohl vorab Beta Material handelt, meine persönliche LetsPlay Analyse und zum aktuellen Zeitpunkt lediglich 10h eigene Spielerfahrung. Ich möchte diese Review innerhalb der Kommentarfunktion nachträglich gerne noch um einige Punkte erweitern und verfeinern. Da ich mir sicher bin, dass einige von euch ebenso wie ich auf den Titel hingefiebert haben, habe ich mich darum bemüht, schnellstmöglich meine eigenen Gedanken nieder zu schreiben, damit der ein oder andere von euch sich vor dem Kauf einen ersten kleinen Eindruck machen kann. Das Game ist wirklich speziell und ebenso wie Elex nicht für jedermann, und dennoch oder genau deswegen in meinen Augen etwas besonderes. Gameplay Ihr spielt einen jungen Schmiedesohn. Dieser ist und bleibt lange kein Ritter, sondern wird von einem Schicksalsschlag aus seinem gewohnten Leben gerissen. Ihr seid definitiv kein Held und noch weniger ein Auserwählter in diesem Abenteuer. Ihr seid von Anfang an ein Schmiedesohn, was ihr auch bleibt. Die Charakterentwicklung findet durch die Anwendung der einzelnen Attribute statt und erinnern in ihrer Entwicklung an Skyrim. Kein Levelsystem oder derartiges, was euch also aufputscht. Ganz im Sinne des Realismus müsst ihr also die Eigenschaften trainieren, die euer Schmiedesohn lernen soll. Neben Kämpfen, Handeln, Schleichen und Sabotieren ist aber der Hauptteil des Spiels dadurch geprägt, dass man immer wieder aufs Neue mit den Menschen in der Welt reden muss. Geduld wird an dieser Stelle belohnt werden und Ungeduld im schlimmsten Fall zum Scheitern der Quest. Überaus beeindruckend ist an dieser Stelle auch das Speichersystem. Rollenspieltypisches Schnellspeichern mit F5 vor jeder neuen Ecke ist hier nicht möglich und eine getroffene Entscheidung lässt sich nur mit viel Mühe ändern. Ein genialer Qu, denn so ist man auf eine positive Art gezwungen, sich vor jedem Gespräch und vor jeder Höhle zu überlegen, wie man am Besten sein Ziel erreicht. Wer sein Ziel daraufhin erreicht, wird aber groß und zugleich minimalistisch realistisch belohnt. Grafik und Sound Wie bereits von einigen deutschen Teststudios angekündigt, ist der Detailreichtum der Welt herausragend und das Grafikgerüst beeindruckend schön. Eine der realistischsten Gameplaylandschaften, welche ich je gesehen habe. Ganz anders sieht es jedoch in der Kampf und Charakteranimation aus. Her wirken einige Stellen etwas hölzern und die Bewegungen sind nicht ganz so smooth, wie in Motion Capturing Titeln wie zum Beispiel Assasins Creed. Der Sound ist zudem durchaus gut gelungen. Er legt sich angenehm in den Hintergrund und stimmt den Spieler gut auf die Zeit und auf die jeweilige Situation ein. Die Hintergrundgeräusche sind angenehm realistisch und die Synchronisation solide. Ein Beweis, dass man mit viel Liebe zum Detail Arbeiten kann, ohne seinen Schwerpunkt alleine auf die Optik setzen zu müssen. Grafik und Sound unterstreichen die saubere Arbeit der Entwickler, kleiden ihr Spiel in ein gut aussehendes Gewand, da aber im inneren eine zudem auch spannende und durchdacht realistische Geschichte erzählen kann. Steuerung Wie bereits zuvor kurz angeschnitten, sind die Animationen etwas hölzern, woran man sich aber schnell gewöhnt. Die Steuerung ist solide, jedoch nicht herausragend. Sie erfüllt ihren Zweck und begleitet mich hoffentlich noch weiter gut durch das Spiel. Besonderheiten/Sonstiges Abschließend möchte ich noch am Rande darauf hinweisen, dass dieses Spiel der erste große Titel des Entwicklers ist und hier durchaus mal wieder bewiesen wird, dass für große Spiele kein riesiger Publisher notwendig ist. Ich hoffe, dass die Entwickler noch nachträglich einige Dinge fixen werden und ihre Community an die Hand nimmt, was die weitere Betreuung angeht. Natürlich ist bei einem Singleplayertitel keine grundlegende Anpassung mehr möglich, jedoch sollten noch einige Bugs beseitigt werden. Nichts desto trotz ein großartiger Titel und definitiv ein Blick wert. Es ist nicht für jeder Mann und Frau ein Abenteuer, aber wer bewusst langsam und langatmig spielen möchte, der wird hier einiges erleben. NACHTRAG: Nach einigen weiteren Spielstunden erweitere ich die Review, um im weiteren Verlauf zu dokumentieren, wie sich das Spiel entwickelt und entfaltet. Die Neuerungen fasse ich in kurzen Stichpunkten als pro und contra zusammen: Technik: + Patches für Bugfixes bereits erschienen und sollen in den nächten Wochen weiter gepatcht werden. + Nvidia hat einen angepassten Treiber für KCD veröffentlicht. FPS Steigerung bei meinem Setting +5 bis +10FPS - Stabile Framerate, wenn auch im oberen Bereich sehr hardwarehungrig (soll durch Patches noch behoben werden) - manchmal Soundbugs bei diversen Konversationen (Stimmen sehr leise) Gameplay: + Reiten fühlt sich wirklich großartig an + Nach zwei Tagen ist auch das Kampfsystem eingängig. Die Eingewöhnung lohnt sich + Die Geschichte trumpft nachwievor mit großartig inszinirten Momenten. Man fühlt sich wirklich betroffen und fühlt mit dem Charakter mit. Da man wirklich das Gefühl hat nur ein kleines unbedeutendes Licht zu sein, macht es die Spielerfahrung umso intensiver. + Das Speichersystem ist unkonvenzionell und verhindert dauerhaftes Zwischenspeichern. Das macht die Spielerfahrung ebenso umso spannender, da hinter jeder Ecke ein neuer Tod lauern kann. - besonders kritisch ist aktuell noch das Minigame "Schlösser knacken". Die Steuerung ist sehr hakelig und im Falle eines Fehlschlags werden Wachen sehr schnell auf den Spieler aufmerksam. wurde durch Patches behoben) DLCs: Ich empfehle jedem der das Spiel spielt die DLCs am Ende noch daran zu hängen. Hier haben die Entwickler nochmal alles gegeben. Sehr spielenswert, wobei der letzte (a womans lot) sehr langsam und träge ist. Das ist aber als runder Abschluss des Spiels durchaus im Sinne des Entwicklers wie ich annehme. Dankesagung: Vielen Dank an die fleißigen Kommentatoren im verlauf der letzten Tage. Dank eurer Hilfe konnte die Review noch weiter verfeinert werden und hilft hoffentlich dem ein oder anderen interessierten Leser. Auch ich schreibe "just for fun" in meiner Freizeit die Reviews und bekomme daher auch einiges nicht, oder erst eine Weile später mit.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zusammenfassung Update (22.01.19): Immer noch schlecht optimiert. Schlechte Performanz, viele Bugs. Mit einem Wort: unfertig! Ein gutes RPG (ohne Magie; nur Alchemie) mit einem interessanten Kampfsystem, das wirklich viel Spaß machen kann. Das Spiel liet und leidet immer noch an einem zu frühen Release, was sich in Form von Bugs, Freezes, Framedrops, zum Ton asynchroner Lippenbewegung etc. äußert. Sehr schade, denn das Spiel lebt zum großen Teil von der mittelalterlichen Atmosphäre, die dadurch zerstört wird. Keine Kaufempfehlung zum Vollpreis! Fühlt sich an wie eine Beta. Grafik und Optik Im Großen und Ganzen sieht das Spiel gut aus. Die Natur sieht wirklich bezaubernd aus. Die Flüsse, der Schlamm (nein im Ernst er sieht sehr echt aus und ist auf seine Weise schön) und ganz besonders der Wald. Dieser Eindruck wird auch von den schwammigen Texturen hier und da (einige Holzbretter und Miscs) nicht getrübt. 9/10 Sound Der Sound steht im Einklang mit der Optik. Der Wald hört sich lebendig an und das Rauschen des Wassers natürlich. In den Schenken sind Geklirr und lebhafte Unterhaltung zu hören, ganz wie in den Immersive Mods aus Skyrim. Die Handlung, also Kämpfe oder spannende Momente werden gelungen musikalisch begleitet. Jedoch sind die Lippenbewegungen in den Dialogen asynchron zum Ton und die Stimmenlautstärke in den Cutscenes ist viel zu niedrig. Das nervt! 5/10 Atmosphäre Sobald die Patches da sind, die Sound, Performance etc. fixen, kann man KCD als das RPG mit der besten mittelalterlichen Atmosphäre überhaupt bezeichnen. Aber vorerst… 7/10 Gameplay Die große Abwechslung bringt KCD mit dem „neuen“ Kampfsystem. Im Kampfmodus wird ein Gegner per Targetlock fokussiert. Zur Auswahl stehen dem Spieler dann fünf Angriffsrichtungen und ein Stichangriff. Rüstung hat hier nicht einfach einen Gesamtwert, sondern schützt nur das Körperteil, das sie bedeckt. D.h., dass ein ungeschützter Kopf eines Gegners ein prima Ziel für einen Angriff von oben ist. Mit dem Schwert herumfuchteln kann zielführend sein, aber es gibt hier auch Kombos. Schlägt man zuerst von oben, dann von rechts und dann von links-unten in einem gleichmäßigen Tempo, dann vollführt man eine Kombo bei der der letzte Schlag einen Angriff von unten vortäuscht aber in Wirklichkeit mitten ins Gesicht des Gegners geht. Ihr meint das hört sich mega geil an? Nicht wenn so ein Schlag in das eigene Gesicht geht. Für das Blocken gibt es nur eine Block-Taste und wenn richtig timed, dann wird entweder Konterangriff à la Assassin's Creed ausgeführt, gegen den es keine Verteidigung gibt oder wenn etwas schlechter getimed blockt man nur und muss dann selber zuschlagen. Beim Blocken verbraucht man Ausdauer und wenn man es nicht schafft sich etwas zurückzuziehen, dann wird man mit einer Schlagabfolge niedergemacht. Im early-game sind zwei Gegner ziemlich anspruchsvoll, vorausgesetzt das sind keine schlecht ausgerüsteten Banditen, die man dann doch ziemlich einfach fertig machen kann. Sind es drei oder mehr Gegner sollte man ihnen besser aus dem Weg gehen. Oder taktisch vorgehen, indem man den Wein des Banditen vergiftet oder ein Pferd durchgehen lassen, das extra dafür im Camp platziert worden ist. Dadurch das das Kämpfen nicht ganz so leicht ist, wird ein erfolgreicher Kampf mit einem Erfolgsgefühl belohnt. Sobald man bessere Ausrüstung hat, fleißig geübt hat wird das Kämpfen viel leichter. 9/10 KI Das Kampfsystem wird vor allem dadurch anspruchsvoll, dass Gegner versuchen dich zu umkreisen und dich von hinten anzugreifen. Dies gilt jedoch nicht für deine Verbündeten. So sieht die KI im Kampf gegen deine Gegner aus: du bist verletzt und versuchst dich zurückzuziehen, damit deine Freunde den Gegner von hinten und von den Seiten angreifen. Sie laufen nur dem Gegner hinterher, der wiederum dich verfolgt, bis sich einer deiner Freunde endlich dazu entschließt doch noch sein Schwert gegen den Gegner zu erheben. Gelegentliche KI-Aussetzer führen oft zu viel zu leichten Kämpfen im late-game, helfen aber einem durch das early-game zu kommen. 6/10 Mechaniken Ein Punkt, den ich unter dieses Thema fasse sind die allwissenden Wachen. Klaue ich ein Pferd in einer Stadt, reite dann in die nächste, sitze ab und sitze auf. Was passiert? Genau die Wachen merken, dass das Pferd gestohlen ist. An dem Punkt wollte ich das Spiel ausmachen und Skyrim installieren. Weiterer Punkt sind die Berufe Fähigkeiten, die in Form von Minispielen realisiert sind. Taschendiebstahl nervig; Schlösserknacken nicht so sehr, wenn man den Dreh raus hat (Wortspiel beabsichtigt); Schwert schärfen und Alchemie cool. Aus Platzgründen schaut zur Alchemie lieber ein Video. 7,5/10 Balance Das early-game ist angenehm anspruchsvoll, aber das late-game zu einfach. Schwere Rüstung ist meiner Meinung nach etwas zu stark. Im Gegenteil halte ich den Bogen zu schwach, da man aufgrund des Wackeln des Bogens beim Spannen nicht vernünftig zielen kann und deshalb Kopftreffer schwer sind und der Schaden in den Korpus zu gering ausfällt. Jedoch weiß ich nicht wie stark der Bogen ist, wenn man die Fähigkeit trainiert, da ich gut ohne ihn zurecht gekommen bin, bzw. sogar besser. Ein weiterer Punkt ist, dass manche Skills viel besser sind als andere, bzw. sind mache Skills tatsächlich überflüssig oder nutzlos. Faustkampf und der Bogen haben keinen „Skilltree“. Das Schwert hat zu viele Techniken und die restlichen Waffenarten zu wenige. Dessen ungeachtet gibt es viel zu wenige Angriffskombos (keine, die mit einem Angriff von rechts oder rechts-unten beginnen). 5,5/10 Performance und Technik Gelegentliche „freezes“, Halbierung der FPS bei Nacht in Kombination mit Fackelschein. Manchmal entstehen lange Wartezeiten bis der Dialog geladen hat. Flackernde Rüstungen und doch einige nicht funktionierende Scripts sind zu beobachten. Der eigene Helm wirft keinen Schatten. Bei mir schafft es das Spiel die Helligkeit meines Desktops und aller Anwendung zu verstellen. PC-Neustart hilft. Die Steuerung im Kampf ist manchmal etwas hakelig und ich kann nicht vernünftig zwischen mehreren Gegnern switchen. Manche Ereignisse, die durch die Schnellreise ausgelöst werden können (z.B. ein Überfall) funktionieren nicht richtig. 5/10 Story Da die Entwickler während der Entwicklungszeit, den Großteil der Hauptstory gespoilert haben, empfand ich die ersten drei+ Stunden als langweilig. Dies wird dadurch verschlimmert, dass man an die Hauptkampagne gebunden ist und praktisch schlecht etwas anderes machen kann. Die Lage bessert sich rasch, nachdem man ein eigenes Pferd erhält. Des Weiteren besteht die Story zu Anfang zu größten Teil aus uninspirierten Aufgaben, wie Bier holen, Hasen jagen oder einen ganzen ingame Nachmittag eine Stadt bewachen. Das erwarte ich in Nebenquests und nicht hier. Die beworbenen unterschiedlichen Lösungswege für eine Quest sind zwar da, aber nicht immer oder oft stark eingeschränkt. Alternative Handlungsstränge sind mir nicht aufgefallen, obwohl ich durch Speichern und Laden versucht habe diese zu entdecken. Da ich die Story nicht komplett durch habe gibt es eine vorläufige 6,5/10. Fazit KCD sieht noch etwas "roh" aus, wie eine späte Beta-Version. Es ist absolut spielbar und macht Spaß, aber es fehlt der letzte Schliff.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Spiel könnte ein Meisterwerk sein, die Betonung liegt dabei auf, könnte. Denn leider hat es im Moment noch einfach zu viele Fehler, und das für ein Spiel, was 4 Jahre Entwicklung gekostet hat. Zur Vertonung sage ich nur WOW einfach grandios, was die Deutschen Synchronsprecher an Arbeit abgeliefert haben. Vor allem interessant zu hören, das man z. B. von Liam Neeson Befehle entgegen nimmt ^^ dabei lässt die Lippensynchro eher zu wünschen übrig in der Einstellung Deutsch. In der Einstellung Englisch ist die Lippensynchro wirklich sauber, aber dafür ist die Vertonung doch recht mies. Die englischsprachigen Synchronsprecher kommen einem eher recht gelangweilt rüber. Grafisch steht Kingdom Come: Deliverance anderen namenhaften Spielen in nichts nach. Die weiten idyllischen Landschaften, die Sonnenaufgänge, das Licht, das Wasser, die Charaktere, eben einfach alles, ist wirklich schön anzusehen und teilweise sogar atemberaubend. Die Story zu verfolgen und zu sehen, wie sich der Hauptcharakter entwickelt (von einem Schmiedesohn zu einem Ritter), macht einfach nur Spaß und Neugier auf mehr. Der Schwierigkeitsgrad, da sage ich nur oho. Man muss in diesem Punkt wirklich umdenken. Weg von den ganzen "ich kann alles mit level 1" RPG's. KCD ist in diesem Punkt wirklich gnadenlos, und viel mehr realitätsnah, was auch völlig okay ist. Denn, wenn man bedenkt, was der Hauptcharakter vor all dem schlimmen übel war. Nur der Sohn eines Schmieds, wo auch noch die Eltern es nicht gut hießen, das Ihr Sohn kämpfen, lernt. Und genau dieses muss man sich verinnerlichen. Man kann z. B. kein schweres Schloss knacken, wenn man nur Erfahrungen für ein sehr leichtes Schloss hat. Dasselbe gilt auch für die Schwertkunst, für das Bogenschießen, für das Reiten usw. usw. usw. Man muss wirklich den Hauptcharakter an die Hand nehmen und ihm alles beibringen, sogar das Lesen. Was ich pers. richtig klasse finde. Das Speichern. Okay das ist wirklich ein Thema für sich, womit man sich mit der Zeit aber doch arrangieren kann. Ich habe z. B. herausgefunden das die Händler, die den Retterschnaps verkaufen, unterschiedliche Preise für den selbigen haben, sowie auch die Tageszeit einen unterschied bei den Preisen macht. Frühs habe ich den Schnaps meist um 20 Groschen billiger bekommen als Nachmittags oder abends. Man muss halt abwägen, wenn man nur hin und her Lauferei Quests erledigt, braucht man keinen Schnaps. Kurz vor einer Schlacht oder einer Quest, wo man denkt, die könnte vllt. heftiger werden, macht der Schnaps schon Sinn. Für alles andere reicht das Bett völlig aus, welches man in jeder Unterkunft mieten kann, oder in den ganzen Lagern inmitten der Wälder findet. Zudem gibt es mittlerweile dafür auch schon Mods, die einem das Quicksave ermöglichen. Zu den FPS, kann ich nicht wirklich viel was zu sagen, denn bei mir läuft das Spiel sauber und rund mit 60. Sicher gab es hier und da auch mal ruckler und FPS Einbußen, aber dass war meist in Getümmeln mit bis zu 20 NPC's im Kampf. Denke aber, dass da bald Abhilfe geschaffen wird. Nun zu den Aspekten, die nach 4 Jahren Entwicklung, eigentlich nicht mehr wirklich vorhanden sein sollten. Das Festbuggen in Türrahmen Wenn man bis zu 5 min. mit Rumgehüpfe und Charakter drehen benötigt um aus solchen Türrahmen wieder raus zukommen. Kann auf Dauer recht nervig werden. Treppen, die man nur geduckt hochkommt. Das Festbuggen mit dem Pferd an Gebüschen, obwohl man ohne Probleme mit dem Charakter da durchlaufen kann. Zum Glück kann man das Pferd bei ausreichendem Abstand zu sich rufen. Die Wegfindung der NPC's bei Kollisionen ist teilweise recht irritierend anzusehen. Das Spärliche oder auch gar nicht vorhandene zurücksetzen von NPC's, wenn diese selbst verbuggt sind. Und zu guter Letzt der Speicherbug, den ich in meiner bisherigen Spielzeit bereits zweimal verflucht habe. Es läuft was nicht rund im Spiel, wie in meinem letzten Fall mit einem NPC mit dem ich reden musste, für eine Quest, dieser aber nicht ansprechbar war, weil er nämlich verbuggt war. Nichts ahnend Spiel beendet und neu gestartet, und dann kam das böse erwachen. Nämlich die Meldung "Spielstand konnte nicht geladen werden", diese Meldung bekam ich dann für die nächsten 10 Spielstände. Der Spielstand, der dann funktioniert hatte, war einer der 11 Std. alt war. Somit waren mal wieder 11 Std. Spielzeit für den Popes. Wenn man bedenkt, dass dieser Bug schon vor zwei Jahren bekannt war und heute immer noch existiert, ist dass dann doch verdammt frustrierend. Mein derzeitiges Fazit Im groben und ganzen ist das Spiel wirklich verdammt gut und es macht auch wirklich viel Spaß, vorausgesetzt man steht auf dieses Genre und das Zeitalter. Aber man hätte dem Spiel besser noch ein paar Monate mehr Zeit geben sollen. Für alle, die sich überlegen das Spiel zu kaufen, wartet lieber noch ein wenig damit bis wenigsten ein oder zwei Patches raus kamen. Wenn das der Fall war, ist das Spiel definitiv eine Kaufempfehlung wertMehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich mag das Spiel. Wirklich. Doch nun habe ich zum dritten mal 2 bis 3 Stunden Spielfortschritt verloren, weil das Spiel abgestürzt ist oder ich durch einen Bug gestorben bin. Ich verstehe ja den Ansatz der Entwickler zu sagen, dass man nicht vor jeder Entscheidung speichern können sollte, aber zumindest jede Stunde ein Autosave wäre echt nicht zu viel verlangt gewesen. Ich glaube nicht, dass ich die Muße habe jetzt all den Quest und auch Levelfortschritt (ja das Spiel speichert nicht einmal wenn man uplevelt) wieder zu erspielen. Bis es für die vielen Bugs eine Lösung gibt oder zumindest die Option von regelmäßigen Autosaves da ist, kann ich das Spiel leider nicht empfhelen. EDIT: Ich bin der Meinung, dass ein Autosave pro Stunde das Spiel deutlich aufwerten würde ohne die Idee des "nicht immer Speichern können" ernsthaft zu gefärden. Im aktuellen Zustand ist das Spiel drch die vielen Bugs einfach zu instabil um auf Regelmäßiges Speichern verzichten zu können. Ich bin mir sicher, dass sich das mit den nächsten Updates klärt. Bis dahin bleibe ich jedoch bei meiner Review: Ich kann das Spiel wie es jetzt ist nicht empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
"Jeder ist seines Glückes Schmied" Eine Redewendung, die kaum passender für Kingdom Come Deliverance sein könnte. Wir spielen nicht nur ein einfaches Spiel, nein, wir arbeiten hart um unsere Spielfigur in dieser lebendigen und wunderschönen Welt voran zu bringen. Allgemeines: Dieses Spiel deutet am Anfang nur darauf hin, was wirklich in ihm steckt. Das mittlelalterliche Feeling ist perfekt umgesetzt worden. Bereits nach dem Intro und den tollen zusammengeschnittenen Szenen hat man immer mehr Lust darauf, endlich durch das Dorf in Böhmen zu laufen und das Spiel nach und nach zu entdecken. Die Grafik ist fantastisch und der Sound erstklassig. KC:D handelt von einem normalen Mann, der seinen Ruf zu verbesser versucht, stärker und schlauer sowie geschickter wird und seine Rache zu vollenden will. Doch levelt man hier nicht einfach wie in anderen Spielen seinen Charakter zum Sieg, sondern der Spieler wird langsam und stetig "besser" in seiner Spielweise und seinen Handlungen. "Learning by Doing" trifft es hier am besten. Vor allem der Kampf hat es uns angetan, im Guten wie im Schlechten. Gameplay: Gespielt wurde das Spiel mit Tastatur und Maus. Daher ist jegliche Kontrolle mittels eines Controllers hier nicht beachtet worden. Die normale Steuerung funktioniert wunderbar. Aus der Ego-Perspektive bewegt ihr eure Spielfigur durch Dörfer, Burgen, Wälder und Räume. Innerhalb des Inventares kontrolliert ihr z.B. den Handel, die Ausrüstung, eure Nahrungsversorgung und Bedürfnisse oder auch Gespräche mittels Maus. Auch könnt ihr die Pfeiltasten verwenden. Die Kämpfe sind das Schwerste am Spiel. Auch hier ist die Tastatur- und Maussteuerrung zwar gut umgesetzt, jedoch bedarf es an Übung einen Kampf zu meistern. Mittels der Maus deutet ihr die Schlagrichtung an und die Tastatur ermöglicht euch immer in Bewegung zu bleiben. Ein stehendes Ziel ist ein leichtes Ziel. Bis wir unseren ersten Kampf gemeistert haben, verging eine ordentliche Zeit. Dies wird einigen sicher nicht gefallen, kämpft man sonst in PC-Spielen wesentlich einfacher. KC:D ist folglich herausfordernd. KC:D macht zudem eine ganz bestimmte Sache anders als normale Rollenspiele. Euer Zustand im Spiel ist entscheidend für Gespräche mit Bewohnern des Landes. Nach einem Kampf ist man bekanntlich dreckig und blutet. Der Gesprächspartner wundert sich über euch oder ekelt sich sogar. Eine dunkle schwere Rüstung bewirkt, dass der Gesprächspartner eventuell ängstlich ist oder gar mit euch nichts zu tun haben möchte. Auch müsst ihr immerzu etwas essen. Folglich ist auch die Versorgung der Spielfigur relevant. Ebenfalls interessant ist die Rüstung des Spielers. Sie besteht nämlich nicht nur aus einer Brustplatte, sondern aus vielen Einzelteilen. Dies ist der erste Schritt eine Rüstung im Mittelalter wirklich zu verstehen. Toll gemacht aber für einige sicher zu viel des Guten. Positiv Die fantastische Grafik und ein unglaublicher Detailreichtum bewirkt, dass man sich jede Szenerie (zumindest zu Beginn des Spiels) ganz genau anschaut. Ein wirklich erstklassiger Sound untermalt nicht nur mit den guten Synchronsprechern sondern auch mit den tollen Umgebungsgeräuschen und auch aufgrund der starken orchestralen unterstützenden Musik das Geschehen. Ein guter Einstieg ermöglicht dem Spieler schnell die Grundsätze zu verstehen. (Gutes Tutorial) Die Gespräche sind komplett vertont worden. Die Textpassagen sind gut geschrieben. Fordernde Kämpfe Open World (Freie Entscheidungen) Tolle Interaktionsmöglichkeiten mit den Bewohnern der Welt Liebevolle Quests Negativ Sehr steile Lernkurve (Kampfsystem) Manchmal erkennt man Clippingfehler. Kleidungsstücke passen nicht immer perfekt übereinander, sodass sie ineinander ragen. Sound der Synchronsprecher nicht immer lippensynchron Oft viel geschriebener Text Ab und an fehlerhafte Animationen (Stand: 15.02.2018) Probleme mit Speicherpunkten, Speichern nicht immer möglich (Stand: 15.02.2018) Technik: Bereits zuvor haben wir über die Technik viel geschrieben. Die Grafik ist atemberaubend. Man erkennt gut, zu welcher Leistung die Crynengine im Stande ist. Die Vegetation wirkt komplett glaubhaft und auch jedes noch so kleinste Detail ergibt Sinn. Es macht Spaß, dem Treiben in der Ortschaft und der Burg zuzuschauen. Die Charakteranimationen wirken gut umgesetzt (Motion-Capturing). Die Texturen sind sehr scharf und auch in der Ferne wirkt das Spiel nie unansehnlich. Selbst auf einem Mittelklassesystem (i7 2600K, 16GB DDR 3 und einer GeForce GTX 970) läuft das Spiel auf "Sehr Hoch" wirklich gut. Ca. 40 - 60 FPS. Wiederspielwert/Spielzeit: Zum gegebenen Zeitpunkt ist das Lategame noch nicht erreicht. Jedoch kann dieses Spiel mit allen Nebenquests und der langen Hauptquest euch sehr lange fesseln und da es sich um eine Open World handelt, gibt es immer andere Lösungswege zu finden. Insofern motiviert das Spiel für mehrmalige Durchgänge. Fazit: Kingdom Come: Deliverance ist ein tolles Rollenspiel, welches die Spielergemeinde gebraucht hat. Kein Fantasy-Kram ist hier zu finden. Ernstes und tief dreckiges Mittelalter versüßt euch den Tag nach der Arbeit oder Schule. Auf Grafik und Sound ist sehr viel Rücksicht genommen worden und die Welt in der ihr hier spielt wirkt zu jeder Zeit glaubhaft. Einzig das komplexe Kampfsystem wird den ein oder anderen verschrecken. Wer jedoch ein Spiel sucht, dass fordernd und zugleich wunderschön ist, ist hier an der richtigen Adresse. Anmerkung: Diese Review wird im fortschreitenden Spielverlauf weiterhin angepasst Zusatz Wer sich von dem Spiel extra überzeugen möchte, der kann auf das nun folgende Video klicken. https://www.youtube.com/watch?v=L_q_kGXVk9A&feature=youtu.be Zu meiner Person: Ich bin der Cigar0, Content Creator auf Youtube. Mitglied von GGC und immer sehr interessiert an neuen Spielen. Über einen Besuch würde ich mich sehr freuen. Zum Kanal Ihr wollt noch mehr Reviews zu tollen Spielen lesen? Ihr wollt bei der Entscheidung, welches Spiel ihr euch kaufen solltet, unterstützt werden? Dann besucht uns doch auf dem offiziellen Reviewprogramm der German_Gamer_Community.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ein kleiner Weckruf an die Entwickler: Ich habe mich wahnsinnig auf das Spiel gefreut, doch die ersten Stunden waren ernüchternd: - Das Kampfsystem ist zu schwammig und für Anfänger recht schwer (nach einiger Zeit etwas besser nachzuvollziehen) - lange Ladezeiten vor den Dialogen - Lippenbewegung und Ton asynchron - Sprachausgabe in vielen Dialogen zu leise (hier müsste etwas nachgepegelt werden) - Quests nicht abschließbar - hackelige Steuerung von Pferd und Charakter - das System zum Aufbrechen von Schlössern ist grauenhaft (viele Fehlversuche; komische Steuerung) Trotz all dieser negativen Punkte finde ich, dass man dem Spiel eine Chance geben sollte. Ich freue mich, wenn bald ein Patch kommt, der die Negativpunkte beheben wird und den Unmut vieler Spieler eliminieren kann. Denn das Spiel sieht grandios aus und macht großen Spaß. Hoffentlich können die Bugs und die schwammige Steuerung verbessert werden. Ich werde KCD auf jeden Fall weiterspielen und weiterempfehlen. Doch ich kann die Aufregung einiger Spieler durchaus verstehen, denn von einem Spiel welches so lange in der Entwicklungszeit steckte und dessen Release immer wieder verschoben wurde, muss man sich für diesen Preis mehr erwarten können. Deshalb fällt mein Review insgesamt negativ aus, obwohl ich das Spiel, das Konzept, die Idee dahinter durchaus mag. Sollten die angesprochenen Fehler beseitigt werden, werde ich erneut eine Review verfassen, die hoffentlich dann positiv ausfallen wird. P.S. Bitte seht dies hier nicht als einen Hate. Ich hatte mir mehr erhofft, wurde enttäuscht und erwarte nun eine Reaktion der Entwickler, die eine Chance verdient haben.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Lasst euch nicht von den testwertungen beeinflussen .. Es ist ein grandioses Spiel, mit tollen mechaniken. Das Spiel wird hauptsächlich kritisiert durch bugs, kampfsystem und speichersystem. "Ich gebe euch am ende noch einen guten hinweis ;) " Nützlicher Tipp: Es ist unglaublich einfach an geld zu kommen, hier genannt "groschen". Ich habe 10 k groschen und könnte retterschnaps bis zum umfallen aufkaufen. Retterschnaps ist das gebräu zum manuell Speichern. Geht Jagen, fleisch braten und verkaufen. Jeder Kumane im Wald bringt geld ein wenn ihr es schafft 3 oder mehr zu töten, umso besser.. Ich bin hauptsächlich durch geplünderte rüstungsteile reich geworden... Ich habe so gut wie keine schwerwiegenden bugs ! Ja die stimmen in sequenzen sind leise und asynchron .. es stört mich nicht. Ansonsten kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Diese Bugs sollen hauptsächlich auf der konsole schwierigkeiten bereiten! Das Kampfsystem : Ja es ist anfangs schwer.. Ich habe aber 2 std. lang mit übung verbracht und habe so immer weiter geskillt bis hin zu den ersten kombos und verteidigung. Ich bin momentan ein gerüstetes kampfschwein.. Und habe das beste schwert im spiel. Ich kann es locker mit 4 mann gleichzeitig aufnehmen ohne probleme zu bekommen.. Wenn du glück hast laufen deine gegner schon davon - hier gibt es ebenfalls einen skill. Den ich persönlich aber nicht benutze. Sry leute ich kanns nicht verstehen, wer daran rumnörgelt solls bleiben lassen und woanders weinen. Gute Rüstung und Waffen, sogar die beste waffe im spiel! : Geht nach Neuhof. Dort angekommen folgt ihr die straße bis fast zum ende der Karte. Das heißt wenn ihr die map öffnet - unten rechts- .. Wenn ihr die straße folgt kommt auf der linken seite ein verlassenes lager .. Dort steht eine truhe daneben befindet sich direkt ein schild namens sperrruhe. In der Truhe befindet sich sehr gute rüstungsteile. Sowie Waffen und das beste langschwert im spiel. "das schwert des heiligen georg" .. Viel Spaß !!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Story, Grafik und eigentlich fast alles an dem Spiel ist super gut. Leider bin ich zu dumm für das unnötig komplizierte Kampfsystem. Habe es mit Maus + Tastatur, mit Controller, ohne Mods und mit Mods ausprobiert und es ist einfach nur frustrierend. Es ist unmöglich das Spiel nur für die geile Story zu spielen wenn man das Kampfsystem nicht auf die Reihe bekommt. Es wird leider auch nicht besser wenn man versucht zu trainieren, weil man kein Feedback bekommt was gerade falsch läuft. Youtuber geben einem jede Menge schlauer Ratschläge zu dem Thema. Versucht man diese umzusetzen bekommt man von dem Bauern mit der Kriegssense eine Kombo nach der nächsten ins Gesicht, während derer Animation man nichts machen kann, außer zu warten bis sie zu ende ist. Die eigenen Schlänge werden hingegen so langsam ausgeführt, dass der Gegenüber sie jeden einzelnen problemlos pariert. Um das nochmal klar zu stellen: Ich bin mir im Klaren, dass ich das Problem in der Gleichung bin. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass es da draußen Menschen gibt die genau wie ich überfordert sind. Diesen Leuten kann ich nur vom Kauf abraten.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Was erwartet euch in Kingdom Come Deliverance? Ein Rollenspiel im Spätmittelalter ohne Magie und Zauberei! Warum das Ausrufezeichen? Nun mir fällt kein vergleichbares Setting als RPG ohne Zauberei ein. Wer also dem Schwert-, Axt- und Bogenkampf abgeneigt ist und lieber mächtige Feuerbälle durch Tamriel schleudert, der ist hier absolut falsch. Und genau das hat mich auch angezogen. Nach hunderten von Stunden in Bethesda und CD Project Spielen, kann ich mir eine Beurteilung anmaßen. Wem das nicht passt, bitte den Fehdehandschuh zur aktiven Kommunikation in die Kommentare werfen. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1310472045 Womit kann Kingdom Come punkten? Das Spiel entschleunigt extrem. Man kann die doch recht lineare Haupthandlung verfolgen, die recht witzige Quests mitbringt und einen auch nicht immer an die Hand nimmt. Genauso kann ich Nebenquests nach gewohntem RPG Muster bewältigen. Einige von diesen Nebenquests sind spannender, andere typisch von dem Format ``geh hier hin und besorg dieses - geh da hin und beschaffe mir jenes“. Auch wenn die Konsequenzen aufgrund der eigenen Entscheidungen nicht so gravierend sind, wie in einem Witcher 3, wird das Spiel nicht langweilig (ein paar Minuspunkte zu diesem Thema findet ihr weiter unten). Der Mehrwert liegt aber für mich in der Umgebung, an dem nicht immer ``Speichern“ können, an dem anfänglichen Schwierigkeitsgrad (weiteres bei den Minuspunkten). Gefühlt waren die ersten Stunden wie in Oblivion, weil man ein sehr langes Intro/Tutorial hat und erst spät in die Welt entlassen wird. Und durch das nicht immer abspeichern können, geht man auch anfänglich mit viel Respekt durch die Gegend. Das Kampfsystem mit dem Schwert muss man verinnerlichen, dann ist es nicht so schwer wie in manchem Youtube Review gewarnt wird. Da ist Bogenschießen ohne Fadenkreuz schon was anderes. Aber das macht dann auch den Reiz des Spiels aus. Man kann nicht mal eben durch ein Banditenlager rush`n, sondern muss bedacht an die Situationen heran gehen. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1310471763 Womit hätte Kingdom Come punkten können? Mit mehr ``Bugfreiheit“ (ich hasse Denglish)! Ich hatte bis jetzt nicht einen Absturz. Aber manchmal passieren seltsame Sachen die das abschließen einer Quest verhindern und wenn man dann neu laden will, kurz vor dem Bug aber kein Retterschnaps (speichern) getrunken hat…..ja dann muss man halt die letzten 30 min Spielzeit unter dem Ordner ``Erfahrung“ abheften. Mit noch mehr Tiefe in der Story und mit mehr Konsequenzen. Es ist nicht so verschachtelt wie es hätte sein können. Paradebeispiel ist die Witcher 3 Quest ``Der Rote Baron“, wo man irgendwie nur das notwendige Übel wählen konnte und ich noch lange überlegt habe, ob ich was anders hätte machen sollen. Ich habe die Hauptquest noch nicht abgeschlossen aber das fehlt mir bis jetzt ein bisschen. Es ist nicht so, das man den Ausgang einer Quest immer vorhersehen kann. Aber das man im Nachgang grübelt, vielleicht eine Weiche anders gestellt zu haben, dieses Erlebnis hatte ich nicht. Mit mehr Schwierigkeit bei steigendem Levelfortschritt. Am Anfang waren die Kämpfe schwierig aber jetzt….naja solange ich nicht gegen 2-3 echte Ritter kämpfen muss, ist alles Fallobst was da im Wald oder am Wegesrand kauert. Das trübt nicht das Spielerlebnis aber eine Einstellung des Schwierigkeitsgrades wäre toll gewesen. Mit mehr Möglichkeiten des Geldausgebens. Anfänglich ist wie in jedem RPG das Geld (hier die Groschen) knapp. Recht schnell ist man aber gut situiert und weiß nicht wohin mit der Kohle. Vielleicht kommt ja ein Hausbau DLC...Zwinker Zwinker. 82 Erfolge/Achievements Einige sind an die Story, andere an Endscheidungen und wieder andere an Fleißarbeit gebunden. Aber alles keine Raketenphysik und mit genügend Spielzeit (und den entsprechenden DLC`s) sind 100% Offline Erfolge machbar. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1317090763 Fazit Mit meiner heutigen Erfahrung würde ich die 50€ wieder ausgeben, für ein Spiel das ich gerne spiele, das sicherlich noch seine Ecken und Kanten hat und das mich trotz aller anfänglicher Schwächen in den Böhmer Bann gezogen hat. Es gibt so viele Lost Places im Spiel, die ihre eigene Geschichte erzählen und auch die Phantasie des Spielers beflügeln, das allein der Gang in die Botanik Spaß macht ohne auch nur eine Quest erledigen zu wollen. Ich konnte mich aktiv mit einigen KCD Spielern austauschen und jeder gewichtet die Vor- und Nachteile anders. Wenn Warhorse Studios hier am Ball bleibt, die Bugs aktiv ausmerzt und in Zukunft gute DLC`s raus bringt, dann ist das sicherlich für alle ein gutes Spiel.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach circa 30 Spielstunden ist meine Haltung irgendwo zwischen "Macht eigentlich Spaß" und "Ich könnte nur kotzen". Die Aufgaben, die ich so in der Welt erledige, machen für den Moment etwas Spaß, aber eher durch das Welt erkunden. Die Handlungen selbst sind nüchtern betrachtet eher langweilig; Leute finden, von A nach B und mit jemandem reden. Ab und zu sind dann aber auch wieder interessante Quests dabei, mit Sequenzen unterlegt. Und dann ist da diese Sache mit dem Speichern. Seltenes Speichern ist nicht direkt mein Problem, eher was alles so zwischen dem Speichern vorfallen kann. Nach einem halben Tag ingame voller Gelaber und Micromanagement steht mir das Wasser bis zum Rand der Hose, wenn ich mal weiter in einen Ort reisen muss. Bei der Schnellreise erwarten mich regelmäßig größere Gruppen Banditen oder auf direktem Wege ebenso, null Chance mit dem Pferd gut zu entkommen und wenn man die einmal an den Fersen hat ist der Tod auch schon recht schnell da. Und dann lädt der nächste Speicherstand wieder am Anfang des Tages, die ganze "Arbeit" umsonst - und so fühlt sich der Kram, den man macht, wirklich an. Wie Arbeit. Ich kann in diesen 30 Stunden nicht mehr klar sagen, wie oft mir sowas passiert ist, aber es hat mich immer wieder komplett raus geworfen, wenn ich gerade schön immersiv in der Welt drin war. Mittlerweile kämpfe ich damit, das Spiel überhaupt weiter zu spielen, weil die Frustmomente auch nicht wirklich entlohnt werden. Aber wie gesagt, eigentlich macht das Erleben der Welt auch einen gewissen Spaß. Auto-Save an gewissen Stellen wäre hier meiner Meinung nach angesagt gewesen, auch wenn ich jetzt die Hardcode-Menschen auf den Plan rufe. Das hätte für mich jedenfalls den dicken Punkt gekillt, wegen dem ich nicht dazu komme, das Spiel wirklich zu genießen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt gesammelt: 14.08.2026.

