

Life is Strange 2
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-13 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.




01Über Life is Strange 2
Nach einem tragischen Vorfall fliehen Sean und Daniel Diaz und machen sich auf den Weg nach Mexiko. Als Sean entscheidest du, wie du deinen jüngeren Bruder beschützt und was Daniel aus deinem Verhalten lernt. Unterwegs formen Entscheidungen den Weg der Brüder und die Beziehungen zu den Menschen, denen sie begegnen. Steam-Spieler bewerten das Spiel zu 85% % positiv, basierend auf 22.336 Rezensionen. Die Steam-PC-Version unterstützt die Benutzeroberfläche auf Chinesisch (vereinfacht), Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Spanisch (Lateinamerika) und Japanisch. Erscheinungsdatum: 26. September 2018.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 0,00 €2023-08-12 · SteamBasisspiel · dieselben Datensätze wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
7 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Spanisch (Lateinamerika) | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | Ja |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-14
02Vor dem Kauf
Spielweise
Die Geschichte folgt Sean und Daniel auf ihrer Flucht nach Mexiko; Entscheidungen prägen ihren Weg und Daniels Lernen. Das Spiel ist für Einzelspieler ausgelegt und bietet volle Controller-Unterstützung auf Steam für PC.
Sprache
Die Steam-PC-Version bietet englische Sprachausgabe. Untertitel sind unter anderem auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Portugiesisch sowie vereinfachtem und traditionellem Chinesisch verfügbar.
03Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Life is Strange 2?
Die Spieler begleiten Sean und Daniel Diaz auf der Reise von den USA nach Mexiko. Daniels telekinetische Kräfte und Seans Entscheidungen beeinflussen ihre gemeinsame Geschichte.
Kann man allein spielen?
Ja. Die Kategorien der Steam-PC-Version führen Einzelspieler auf.
Werden Controller unterstützt?
Ja. Die Steam-PC-Version bietet vollständige Controller-Unterstützung.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in der jeweiligen Sprache · 10 RezensionenDie ausgewählten hilfreichen Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl entspricht nicht der allgemeinen positiven Bewertung; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils rezensierte Version.
Nach dem Erfolg von Life is Strange und dessen Prequel Before the Storm war es nur eine Frage der Zeit, bis vom französischen Studio Dontnod Nachschub kommt. Und jetzt ist es soweit! Wie sich Life is Strange 2 spielt, und ob man die Story rund um die Menschen in Arcadia Bay vermissen wird, erfahrt ihr in der folgenden Review. Anmerkung: Diese Review wurde zum Release der ersten Episode, Roads, verfasst. Selbstverständlich wird diese Review zu jeder neuen Episode, falls nötig, aktualisiert. Story Wie bei der Einleitung angedeutet, dreht sich die Geschichte nicht um Max Caulfield oder andere Einwohner Arcadia Bays, sondern findet ihren Anfang bei der mexikanisch stämmigen Familie Diaz in der Stadt Seattle. Sean Diaz, einer der Protagonisten, ist ein typischer, 16-jähriger Teenager: denkt nur an Sport, Party und seinen Schwarm, während sein sieben Jahre jüngerer Bruder Daniel dank Süßigkeitsexzessen, seiner Hingabe zum Fernsehen und selbstverständlich auch Minecraft das typische Kiddy verkörpert. Während Sean mitten in der Planung für seine Abschlussfeier steht und Daniel im Garten spielt, ändert sich alles: Ein schicksalshafter Vorfall sorgt dafür, dass die Brüder auf der Stelle Seattle verlassen und flüchten müssen – und zwar nach Mexiko, und sich dabei vielen Gefahren und vor allem der Frage stellen, was sich hinter wirklich Daniel verbirgt... Die erste Episode glänzt bereits mit einer wunderbaren, dramatischen Inszenierung und einer bewegenden Story, die die dominieren Gefühle Angst und Verzweiflung perfekt an den Spieler weitergibt. Und, ist ein „Life is Strange“ auch mit komplett neuen Figuren noch immer ein „Life is Strange“? Meine Antwort: ja! Nach vier Stunden fühlt sich alles wie beim Alten an: Selber Charme, selbe Storytiefe, erneut sehr gutes Charakterdesign. Spielzeit: vier Stunden (nach Episode 1) – erneutes Spielen möglich. Gameplay Das Grundgerüst des Vorgängers ist selbstverständlich erhalten geblieben, so unterteile ich es erneut in „Roaming“ und „Dialogue“. Beim Roaming erkundet man mit den beiden Brüdern die Umwelt, um Gegenstände oder Personen aufzuspüren, die den beiden weiterhelfen könnten, sei es Holz für ein Lagerfeuer oder die Suche nach einer genaueren Ortsauskunft. So kennt man es, so gibt es auch nicht viel zu erklären. Aber passend zur Situation der Diaz' sind einige neue Option erschaffen worden: Kauft man im Laden etwas ein, oder sollte man doch lieber versuchen, was zu klauen? Denn mit knapp $40 kommt man schließlich nicht vom Norden Amerikas nach Mexiko. Ebenso kann Sean seinen kleinen Bruder als „Mittel zum Zweck“ benutzen, so z.B. um ihn huckepack zu nehmen, um an höher gelegene Gegenstände zu kommen oder in der eben erwähnten Situation die Kassierin abzulenken. Zudem deutet das Spiel auch häufiger indirekt auf Essen und Trinken hin – aber ob es wirklich größere Folgen tragen sollte, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Die Dialogsequenzen sind ebenfalls wieder Klasse geworden und die Tragweite der einzelnen Optionen scheint auch deutlich erweitert worden zu sein: Selbst kleine Entscheidungen können das spätere Gameplay stark erschweren oder vereinfachen, als Beispiel mal eine Situation vom Anfang des Spiels: Sean fragt seinen Vater nach Geld, der daraufhin fragt, was Sean denn damit gerne holen möchte – diese Entscheidung bestimmt, mit wie viel Geld man dann zu Beginn der Flucht auskommen muss. Ebenso fallen viele Entscheidungen wieder zum Moralbefinden des Spielers aus, will man seinen Bruder zurecht für eine Frechheit beschuldigen oder den Nachbarsjungen anfeinden? Will man sich einer Konfrontation gelassen stellen, versuchen zu flüchten oder gar die Person überwältigen? Das alles liegt in der Hand des Spielers. Die Beziehung zu Daniel sollte man ebenfalls im Auge behalten, da dadurch auch das Bündnis der beiden Brüder nachhaltig verbessert oder auch beschädigt werden kann. Man bleibt beim Bewährten; fügt aber schöne und sinnvolle Ergänzungen hinzu. Eben dieser Aspekt, dass man auf Geld und Nahrung achten sollte, sorgt dafür, dass der Aspekt des reinen Überlebens ständig im Nacken sitzt und dafür sogar noch mehr Spannung und Stimmung aufbaut. Die scheinbar größere Tragkraft der einzelnen Entscheidungen ist ebenfalls sehr erfreulich, was dann auch hoffentlich in den weiteren Episoden fortgesetzt wird. Gestaltung Positives + wunderschöne, sympathische Grafik + stark verbesserte Animationen dank Motion Capture (siehe Making Of) + verbesserter, zusammenhängender Storyfluss + gute (englische) Synchronisation Neutrales • Kameraführung hängt an einigen Stellen • Secrets sind ZU secret Negatives - zu wenig Arbeit mit dem Soundtrack und wenn, manchmal fehl am Platz* *) Als großer Fan der Soundtracks von LiS und BtS bin ich halt etwas enttäuscht, hängt zumindest in Ep.1 den Erwartungen meinerseits etwas hinterher. Fazit: Ehrlich gesagt hab ich vor dem Release etwas Angst gehabt – fühlt es sich wie Life is Strange an? Wie ist die Charakterentwicklung der neuen Charaktere, ist die bekannte Tiefe vorhanden? Aber ich konnte mich schnell beruhigen: Dontnod hat alles richtig gemacht. Die Story ist bislang ein famoses Drama mit vielseitigen, emotional gut angebundenen Charakteren. Das Gameplay wurde um einige interessante und gute Sachen erweitert und es sieht einfach verdammt gut aus. Zum vergleichsweise hohem Preis 39,95€ für die gesamte Season lässt sich bislang kein Urteil fällen, da ja bislang nur eine Episode veröffentlicht wurde. Aber die 7,99€ als Schnupperpreis finde ich gerecht, da man da bereits eine Menge Spaß und Emotionen für sein Geld bekommt. Wer bereits in das LiS-Universum verliebt war, sollte also auf jeden Fall zuschlagen, auch objektiv ist es ein sehr gutes Spiel. Hat dir diese Review gefallen? Dann zeig es doch mit einem Like und einem Follow unserer Kuratorenseite.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach LIS1 und Before the Storm habe ich mich sehr auf LIS2 gefreut. Das Produkt LIS2 ist leider sehr enttäuschend. Warum? Der Protagnoist hat keine "Superkraft" mehr. (...gut, das war in Before the Storm auch nicht der Fall) Max Superkraft hat ein spannendes und lustiges Gameplayelement geliefert. Entscheidungsfreiheit ist in diesem Genre ja immer nur vorgespielt (siehe die Telltale Spiele) - aber LIS2 treibt es auf die Spitze. Hier wird einem nicht mal die Option gegeben sich vernünftig oder situationsangemessen zu verhalten. Es gibt teilweise nur die Option zwischen "Ja, na gut - eigentlich will ich es nicht, aber...machen wir einen Blödsinn." oder "Super, ich liebe Blödsinn!" gegeben. Man kann sich sehr schwer in die Charaktere hineinversetzen, wenn sie stets willentlich irrational handeln. Die Charaktere sind weder interessant, noch konsistent geschrieben. In LIS1 hat man sich für das Leben der Haupt- und Nebendarsteller (ja sogar der Antagonisten) interessiert. Hier wirkt es so, als würde jeder Charakter einfach existieren und ausgewürfelte Aktionen setzen. Der kleine Bruder ist hier besonders schlimm, er agiert wie kein normaler Mensch agieren würde und schwankt nonstop zwischen Stimmungen, sodass es so wirkt als hätten ihn viele Autoren abwechselnd geschrieben. Ein Roadtrip klingt nach einer spannenden Idee, oder? Nicht immer am selben Standort zu sein und viele Abenteuer zu erleben ist doch toll, oder? Eigentlich schon! Aber in diesem Spiel wird es unglaublich schlecht umgesetzt. Anstatt stets neue Abeneuer zu erleben spult das Spiel immer zwischen den Episoden x Tage vor und alle Personen die man zuvor getroffen hat sind Geschichte und der Protagonist hat in der Zwischenzeit das gemacht worauf er Lust hatte und mit neuen Charakteren interagiert (worauf man keinen Einfluss hatte). Dies wäre eigentlich eine Gelegenheit gewesen ein spannendes Element einzuführen - je nach den vorherigen Entscheidungen wird der Protagonist geformt und interagiert in der Zeit zwischen den Episoden mit den anderen (neuen) Bekanntschaften so, wie man ihn konditioniert hat. Wurde dies umgesetzt? Leider nein. Während es in LIS1 sehr spannende Charakterstudien gab (die böse zickige Mitschülerin ist eigentlich nur missverstanden, die heitere Bibelfanatikerin ist in Wirklichkeit depressiv und selbst der Sadist hat einen traurigen Hintergrund) sind die Charaktere in LIS2 sehr eindimensional. Es gibt die bösen, rassistischen Hillbillys, die coolen Hipster (nicht ironisch, in diesem Spiel sind das wirklich die coolen Leute, die man offenbar als Spieler als Freunde ansehen sollte, obwohl sie nonstop Unfug machen) und die bösen, bösen Polizisten. Es wirkt als wäre das Script von einem Teenager geschrieben worden, welcher all seine Stereotypen absolut unreflektiert als außerordentlich clever und progressiv vermarkten will. Es gibt keine Grauzonen mehr - nur schwarz und weiß. Und der letzte Punkt ist der vernichtende Punkt für das Spiel (alle bisherigen Punkte wären vermutlich noch zu verkraften gewesen): Ein Visual Novel bzw. ein interaktiver Film (oder ein Telltale-artiges Spiel) muss primär eines können: Eine interessante Geschichte erzählen. Und LIS2 ist einfach langweilig.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
(02.11.2018) Life is Strange 2: Episode 1 ———————————————— ┅¦ $€ Preis ¦┅ ☑ Ganzen Preis Zahlen ☐ Bis zum nächsten Sale warten ☐ Gratis ☐ Gib's zurück wenn du noch kannst ☐ Gar nicht erst kaufen ┅¦ ☀ Grafik ¦┅ ☐ Sehr, sehr, sehr schlecht ☐ Sehr schlecht ☐ Schlecht ☐ OK ☐ Ganz Gut ☑ Richtig schön ☐ Wahnsinnige Grafik - Atemberaubend ┅¦ ☀ Anforderungen ¦┅ ☐ PC aus 1980 reicht xD ☐ Schlechter PC ☑ Medium PC ☐ Guter PC ☐ NASA PC ┅¦ ✪ Spieler ¦┅ ☐ Kinder ☐ Erwachsene ☑ Für jeden ☐ Nur für harte Spieler ┅¦ ツ Schwierigkeit ¦┅ ☑ Leicht ☐ Leicht zur lernen, trotzdem schwer zu spielen ☐ Medium - es geht ☐ Schwer ☐ Ziemlich schwer ┅¦ ۞ Länge ¦┅ ☐ Ziemlich kurz ( 0 - 2 Stunden) ☑ Kurz ( 2 - 8 Stunden) ☐ Paar Stunden ( 8 - 12 Stunden) ☐ Lang ( 12+ Stunden) ☐ Unendlich ┅¦ ❀ Story ¦┅ ☐ Gibt's keine ☐ Schlecht ☐ Durchschnittlich ☐ Gut ☑ Fantastisch ☐ Eine der besten Story's die es gibt! ┅¦ ϟ Bugs \ Fehler ¦┅ ☐ Das Spiel selber ist ein großer Fehler ☐ Fehler/Bugs zerstören das Spiel ☐ Ziemlich viele Bugs ☑ Ein Paar Fehler ☐ Keine Fehler die einem den Spielspaß rauben ☐ Überhaupt keine ________________ ┅¦ Fazit ¦┅ Ich finde das Spiel echt mega geil! Die Story ist einfach nur wahninnig gut und sehr berührend zugleich. Es macht einfach Spaß zu spielen und man will wissen wie es weitergeht. Das Spiel selber sagt ja das der Spieler die Entscheidungen trifft und somit die Zukunft bestimmt. Das ist aber leider nur zu einem Bruchteil war den manche Sachen lassen sich nicht verändern. Aber davon abgesehen ist das Spiel für mich einfach gut gemacht. Leider muss ich jetzt auf die 2. Episode warten ich kann es nämlich nicht mehr abwarten wie es weitergeht... Ich hoffe das sie bald rauskommt laut den Gerüchten im Internet soll es ja Ende November so weit sein. Score: 9/10 Klare KAUFEMPFEHLUNG - von mir.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich kann mich leider vielen negativen Reviews anschließen. Ich bin ein absoluter Fan von LiS1 und LiS BtS aber LiS2 hat mich einfach nur enttäuscht. Für ein Spiel in dem man Entscheidungen treffen soll sind viele grundlegende Entscheidungen vorweggenommen. Andere haben gefühlt keinen Einfluss aufs Spiel, obwohl sie das haben könnten. Teilweise ist nicht ersichtlich was mit der Zusammenfassung (über die man auswählt welche Entscheidung man trifft) überhaupt gemeint ist. Manche Entscheidungen haben einen sichtbaren Timer (Balken in Sprechblasenform) der signalisiert dass man nur einen bestimmten Zeitraum hat um auf die Frage zu antworten. Das finde ich auch vollkommen in Ordnung, da es das Ganze etwas realistischer macht. Viele Fragen haben das nicht. Was auch vollkommen okay ist. Jedoch läuft bei denen (teilweise) scheinbar auch ein unsichtbarer Timer mit. Das finde ich Käse. Wenn man ein Konzept hat, dann sollte man das durchziehen (wenn Timer läuft immer anzeigen, oder nie) und es nicht "mal so, mal so" machen. Sean und Daniel sind mitunter die nervigsten Charaktere die ich in letzter Zeit gespielt habe. Ich bin sowieso schon kein Fan von Kindern, Daniel treibt das Ganze aber noch auf die Spitze. Und Sean trifft manchmal so unfassbar unnachvollziehbare Entscheidungen (die man dann natürlich nicht beeinflussen kann), dass mir die Haare zu Berge stehen. Alles das sorgt dafür dass ich mich emotional absolut überhaupt nicht mit den Hauptcharakteren verbunden fühle. AKA, sie sind mir egal. Und das mag in einigen Spielen in Ordnung sein, in einem LiS2 wo man Entscheidungen fällen soll ist es das aber definitiv nicht. Noch schlimmer ist, dass alle Charaktere, mit denen ich mich emotional verbunden fühle (Vater, Lyla, Cassidy (und eigentlich alle anderen Punks)) im Spiel nur von recht kurzer Dauer sind. Was mir so ziemlich jeden emotionalen Ankerpunkt unter den Füßen wegreißt sobald er vorhanden ist. Es mag sein dass das im "Life on the Road" normal ist, dann möchte ich aber ein anderen Emotionalen Ankerpunkt haben. Grafikbugs in dem Ausmaß wie ich sie hier gesehen habe, sollten in einem Spiel was (insgesamt) 40€ kostet eindeutig nicht vorhanden sein. Episode 1 und 2 haben mich total kalt gelassen, Episode 3 hat stellenweise (wenn Daniel nicht da war) tatsächlich Spaß gemacht, und Episode 4 hat dann wieder nachgelassen, auch wenn die Story mich da sogar gecatched hat Ich (als Atheist) fand die Kirchenkritischen Stellen in Ordnung und finde dass die vielen negativen Reviews die sich darauf fokussieren nicht sehen, dass nicht versucht wird die Kirche an sich als "böse" darzustellen, sondern diese eine Pfarrerin, welche eindeutig nicht die Kirche repräsentiert Ich habe das Spiel monatelang nicht angefasst aus der Angst dass es LiS1 und LiS BtS nicht das Wasser reichen kann, welche sich leider bestätigt hat. NACHTRAG: Auch die letzte Episode hat mich nicht abholen können. Generell storytechnisch ist die Episode bis auf das Ende recht in Ordnung. Der Aufbau zum Ende und alle Enden haben mich aber nicht wirklich zufriedengestellt. Zu dem Ende welches ich hatte: Ich hatte das "schlechteste Ende" in dem Sean stirbt. Mein Problem ist nicht dass das generell passiert ist. Ich habe damit gerechnet dass mich das Spiel für einige Entscheidungen bestraft. Aber ich habe immer versucht das Spiel so zu spielen als wollte ich nicht nach Puerto Lobos. Und das hat mir das Spiel nicht erlaubt. Somit hat Daniels "wieso änderst du denn plötzlich deine Meinung" auf meinen Fall nicht wirklich zugetroffen. Denn hätte das Spiel mir erlaubt zu sagen dass ich da eigentlich gar nicht hin will, wäre das kein Problem gewesen. Zu dem Thema dass wenn man das eingebaut hätte das Spielkonzept (Life on the Road) nicht funktioniert: Meiner Meinung nach schon. Man hätte beispielsweise sagen können "Ich will wegen meinen Freunden hier in Amerika bleiben, allerdings sollten wir erstmal untertauchen". Hätte das Konzept vom "Life on the Road" nicht kaputt gemacht und dem Spieler diese, meiner Meinung nach unfassbar wichtige, Entscheidungsmöglichkeit gegeben.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Am 26. September 2018 wurde die erste Episode von "Life is Strange 2" veröffentlicht und nun, 15 Monate später, kann man die finale Episode spielen und die Geschichte rund um Sean und Daniel zu einem Ende bringen. Ich möchte vorweg schicken, dass diese Review vll. etwas umfangreicher wird, da ich auf einige Punkte eingehen möchte. Auch möchte ich sagen, dass "Life is Strange" für mich eine Herzensangelegenheit ist. Im Prinzip hat die erste Season seinerzeit meine Liebe für Story-Games erst so richtig entfacht - und dafür bin ich dankbar. Trotzdem, auch wenn ich "Life is Strange" wirklich von Herzen liebe, so habe ich keine rosarote Brille auf. Es gibt negative Aspekte, es gibt Dinge die ich kritisieren möchte und werde in dieser Review. Am Ende möchte ich aufzeigen, warum "Life is Strange 2" zwar ein absolut solides Spiel mit guter Story ist, aber gerade im Bereich der "Emotionen" und "Gefühle" massiv Potenzial verschenkt und dadurch eine Menge Leute nicht erreicht. Story (ohne Spoiler) Wo "Life is Strange - Season 1" noch das typische Leben in einer amerikanischen Highschool darstellte und Teenager mit mehr oder weniger alltäglichen Problemen zu tun hatten, schlägt "Life is Strange 2" einen anderen Weg ein. Die Geschichte entwickelt sich rund um Sean und Daniel Diaz, welche mit ihrem Vater in Amerika leben. Allerdings wird ihr Leben bereits sehr bald durch ein einschneidendes Erlebnis verändert, worum sich dann über 5 Episoden eine Geschichte entwickelt. Ich möchte an dieser Stelle wirklich nichts spoilern, es sei aber soviel gesagt, dass in "Life is Strange 2" sehr viel mehr Abwechslung der Schauplätze geboten wird. Das ist grundsätzlich ein positiver Aspekt in meinen Augen, birgt aber auch ein paar Probleme (dazu später mehr). Ich selbst habe alle 5 Episoden abgeschlossen, mir stets viel Zeit gelassen beim Erkunden meiner Umgebung, damit ich möglichst viel mitnehmen kann. Die Geschichte selbst, welche DONTNOD hier versucht zu erzählen, ist durchaus gut geschrieben. Sie ist spannend, greift kritische Themen auf und scheut nicht auch sehr brisante Bereiche anzuschneiden. Meiner Meinung nach, ist dies ein Grundbestandteil des "Life is Strange"-Franchise. Also für die grundlegende Geschichte eine klare Empfehlung. Grafik, Sound, Musik Das Grafik-Gerüst der "Season 2" baut auf der bereits bekannten Engine von Teil 1 auf. Es ist aber hervorzuheben, dass die Engine merklich weiterentwickelt wurde um bspw. in den Gesichtern der Charaktere mehr Emotionen zuzulassen. Auch die Umgebungen und Animationen wirken noch einmal feiner und detailreicher als beim bereits sehr detailreichen Vorgänger. Abgesehen von ein paar weniger gut aufgelösten Bereichen vor allem im Hintergrund, gibt es grafisch bei "Life is Strange 2" wirklich nichts zu meckern. Die Soundeffekte im Spiel sind ebenfalls wunderbar gelungen. Egal in welcher Umgebung man sich aufhält (und davon gibt es wie gesagt so einige), die Geräusche sind stets sehr atmosphärisch und gelungen. Abschließend wäre noch die Musik ... "Life is Strange" ist seit jeher bekannt für seinen fantastischen Soundtrack und das ist auch dieses Mal nicht anders. Sicher ist Musik immer Geschmackssache, aber meiner Meinung nach, bietet "Season 2" wieder etliche Songs zum mitsingen, mitfühlen oder einfach nur träumen. Entscheidungen "Life is Strange" basiert auf dem System Entscheidungen treffen zu können. In jeder Episode müssen mal größere, mal kleinere Entscheidungen getroffen werden, welche sich dann mehr oder weniger auf die weitere Story und vor allem auf die Beziehung zu anderen Charakteren auswirken. Gerade letzteres ist durchaus spürbar, obwohl ich mir da mitunter noch mehr Konsequenz wünschen würde. Grundsätzlich empfinde ich die Abweichungen in der Story aber als weitreichender als es noch in der ersten Season von "Life is Strange" der Fall war. Emotionen, Gefühle, Bindung zu den Charakteren (Spoiler für LiS2) Rückblickend auf Season 1 von "Life is Strange" war dies DIE STÄRKE des Spiels. Ich weiß gar nicht wie oft ich, wegen einer traurigen, rührenden oder einfach nur schönen Szene im Spiel, Tränen in den Augen hatte. Der Grund dafür war, dass ich mich zu vielen der Charaktere hingezogen und mit diesen verbunden gefühlt habe. Dies wurde wiederum dadurch erzeugt, dass ich die Charaktere über die 5 Episoden immer weiter kennenlernen durfte. Man hat immer neue Facetten einer Figur gesehen. Man konnte sie leiden aber auch "siegen" sehen und genau das hat berührt. Nun ist es keinesfalls so, dass "Life is Strange 2" keine guten Charaktere hat, ganz im Gegenteil, diese gibt es zu genüge. Das Problem ist, dass man durch den Aufbau des Spiels, sprich das viele herumreisen durch die USA, ständig(!) neue Charaktere trifft und diese nicht beständig sind. Sei es die beste Freundin von Sean zu Beginn des Spiels, sei es Brody, welcher nach Episode 1 keinen direkten Auftritt mehr hat, oder auch viele andere Charaktere aus späteren Episoden. Kaum hat man diese ein wenig kennengelernt und sich mit ihnen ausgetaucht, ist die Episode vorbei und in der darauffolgenden Episode bekommt man eine neue Truppe von Charakteren vorgesetzt. Dann beginnt alles von vorn. Im Prinzip gab es nur eine einzige Person mit der ich mich etwas mehr identifizieren konnte und das auch nur weil sie erst in einer Episode vorgestellt wurde, einen durch die gesamte nächste Episode begleitet und auch danach, man mehrfach noch Briefe von der Person lesen kann. Ich habe mit einigen Leuten über "Life is Strange 2" gesprochen und genau dieser Punkt wurde des öfteren als Negativpunkt angesprochen. Ich denke, dass "Life is Strange 2" hier MASSIV Potenzial verschenkt hat. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es schwer umsetzbar ist, auf einer Reise durch das Land eine stände feste Truppe bereitzustellen. Ich denke, hier waren Abstriche unumgänglich, was es nicht weniger schade macht, dass in diesem wichtigen Bereich der Emotionen Potenzial verschenkt wurde. Episoden Nachfolgend möchte ich aus meiner persönlichen Sicht die Qualität der einzelnen Episoden nach Schulnotensystem bewerten. Bitte bedenkt, dass dies eine subjektive persönliche Einschätzung ist. Eure Meinung kann davon also abweichen und das ist auch in Ordnung. Ep. 1 "Roads" -> 2 Ep. 2 "Rules" -> 3 Ep. 3 "Wastelands" -> 1- Ep. 4 "Faith" -> 4- Ep. 5 "Wolves"-> 2 Fazit: Ja, dies ist keine Geschichte über Chloe und Max und "Life is Strange 2" reicht meiner Meinung nach, auch nicht in allen Bereichen an die Qualität von "Life is Strange 1" heran, ABER trotzdem ist es grundsätzlich eine gute und interessante Geschichte, welcher es hier und da etwas an Charaktertiefe und Emotionen fehlt. Für Freunde von guten Story-Games kann ich "Life is Strange 2" grundsätzlich empfehlen. Nachfolgend die wichtigsten Pro- und Contrapunkte kurz zusammengefasst: Pro: - zeitlos schöner Grafikstil - mega Soundtrack - gut gestaltete Soundkulisse - interessante Story, welche auch vor brisanten Themen nicht zurückschreckt - viele unterschiedliche Orte und Umgebungen im Laufe der Geschichte - viele unterschiedliche Charaktere, welche auch prinzipiell gut geschrieben sind - man fühlt sich in der Spielwelt allgemein "freier" - Entscheidungen haben mehr Auswirkung in der Story als noch zu LiS 1 - Cameos, Verweise und Easter Eggs aus anderen LiS-Spielen - 4 große unterschiedliche Enden mit weiteren kleinen Unterschieden (abhängig von Entscheidungen) Contra: - durch ständig wechselnde Charaktere, wenig Zeit Emotionen für Charaktere zu entwickeln - Daniel wirkt über lange Zeit SEHR nervig (macht aber auf die gesamte Story Sinn) - Qualität der Episoden schwankt teils recht stark ------ Alle Reviews von mir findest du unter folgendem Link: << Review Bereich >>Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe mir 3 Episoden Zeit gelassen, bevor ich diese Review in Angriff genommen habe. Beim aktuellen Zustand dieses Spieles würde ich es niemandem empfehlen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die letzten 2 Episoden das Ruder nochmal rumreissen können. LiS2 macht alles falsch, was LiS richtig gemacht hat. Charaktere werden nicht richtig aufgebaut/etabliert bevor sie durch Twists und Windungen, die einen überraschen sollen, wieder aus dem Spiel gerissen werden. Im ersten Teil der Reihe habe ich noch ewig mit mir gehadert, bevor ich Entscheidungen traf, habe Freunde konsultiert und mich mit ihnen beraten. Ich habe mitgefiebert und jede Episode mehrfach gespielt, um dem Rätsel um Rachel auf die Spur zu kommen. Jede Entscheidung in LiS2, die wirklich elementar wichtig für den Spielverlauf ist, wird vom Spiel selbst getroffen. Damit käme ich klar, würde das Spiel nicht gleichzeitig versuchen, mich durch die Resultate dieser "Entscheidungen" emotional in die Klammer zu nehmen. Ich bin inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ich den Controller in solchen Momenten einfach weglege und "Selber Schuld" sage, während sich das Unheil vor meinen Augen auf meilenweit absehbare Weise vervielfältigt. Aber wer trifft nun diese Entscheidungen, die das Spiel vor sich her treiben, ohne, dass es sich entfalten kann? Diese Frage beantworte ich gerne mit dem ausgestreckten Zeigefinger. Dieses Rotzblag von Bruder, das der Protagonist aus mir unerfindlichen Gründen nach wie vor bei sich behält, obwohl es alles um sich herum zerstört um danach anklagend seinen großen Bruder, das wäre dann wohl ich, anzustarren. Diese Blage vor dem Herrn, immerhin stattliche 9 Jahre alt, hat es sich offensichtlich zu seinem persönlichen Ziel gemacht, seinen völlig zu unrecht fürsorglichen Bruder und damit auch mich als Spieler, durch jeden Atemzug den sie tut zu strafen. Die Doppelmoral dieser kleinen Hyäne zieht sich inzwischen durch alle 3 Episoden und wird immer nur noch mehr ausgebaut. Während man sich in der ersten Episode noch ärgern darf, weil Superman junior einem "Streiche" spielt, die suggerieren, dass er verschwunden ist, sich aber selber aufregt, wenn man ein Witzchen zu viel reißt, nimmt das Maß an aggressiven Tendenzen des Kindes als auch meinerseits mit jeder neuen Episode zu. Es folgen Spoiler. Die zweite Episode dieses Spieles dreht sich in seiner Spielmechanik vor allem um eines: Regeln! Töte dies nicht, lass das nicht schweben, iss mit Besteck. Die zentralen Regeln werden dabei nicht von mir als Spieler vorgegeben sondern wurden im Zeitraum zwischen Episode 1 und 2 zwischen den Figuren etabliert. Alles soweit gut. Bis wir zu dem Punkt kommen, an dem man sich als treusorgender Bruder einmal zu oft auf diese Regeln beruft und durch das Spiel dafür zu bestrafen versucht wird. Leider hat das Spiel die Rechnung nicht mit meiner eiskalten Natur gemacht die ganz deutlich sagt: Grab dir ruhig dein Loch, aber heul nicht rum, wenn du dann rein fällst. Nun wird der eifrige Leser dieser Review (Danke fürs Durchhalten bis hier!), der ja bereits die Spoilerwarnung hinter sich gebracht hat, wohl schon weit genug gespielt haben, um zu wissen, was passiert. Junior A rettet Junior B mit seinen Kräften vor dem schrecklichen Baumhaus-Unfalltod. Junior B glaubt nun aber, dass tatsächlich ER die Kräfte hat. Und anstatt das Ganze auf sich beruhen zu lassen bekräftigt und bestärkt Junior A nun unseren Pseudotelekinetiker entweder, oder aber hält sich nicht an die vom Spiel vorgehaltenen Regeln und outet sich als der tatsächlich Begabte. Warum sich kein dritter Weg findet, der meiner Meinung nach der logischste gewesen wäre (nämlich das so-tun-als-wäre-nichts-passiert-meine-Güte-hat-der-eine-blühende-Fantasie), ist eine Frage, die man offensichtlich lieber dem Spieler überlässt. Nun gut, weil Daniel also nicht die Schnauze halten konnte und angeben musste ist ein Kind schwer verletzt worden, vielleicht auch tot, man weiß es nicht, und die Charaktere sind offensichtlich auch nicht interessiert genug an der Materie, um sich entsprechend zu informieren. (Welche Zeitung berichtet schon über Polizeibrutalität gegen Kinder?) Wichtig ist nur das Fazit, das Daniel aus der Gesamtsituation ziehen kann: Du bist schuld! Da hilft mir als freudlosem Spieler nur ein müdes Schulterzucken und das Warten auf die dritte Episode. In der Zwischenzeit kann ich mich aber über noch mehr ärgern als die Frage, wieso sich Dontnod einbildet, mir die Schuld für seine Kollateralschäden zuschieben zu können. Zwei weitere Entscheidungen in dieser Episode prägen nämlich das Spielgeschehen mindestens genauso weiträumig. Das wäre zum einen, die mehr als dumme Entscheidung, die eigenen Regeln zu brechen, um sich mal das City Life anzusehen und einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Doppelt ärgert mich diese Entscheidung, weil ich sie selber nicht treffen kann, sie wird für mich getroffen. Dreifach ärgert sie mich, weil ich hier für das Nichtbefolgen der etablierten Regeln bestraft werde, und im Verlauf der Episode dann durch den Autounfall auch noch für das Befolgen dieser. Die 2. Entscheidung, die mich beim Spielen fast zur Weißglut getrieben hat, ist das Einbrechen ins ehemalige Zimmer von she-never-even-loved-us-Karen. Unsere Protagonisten haben Zuflucht bei ihren Großeltern gefunden, die keine Fragen gestellt und nicht die Polizei gerufen haben. Es werden 2 Regeln für die Herren der Schöpfung aufgestellt: Ihr helft im Haushalt und DoN't oPeN tHaT dOoR. Nun möchte man fast raten, was passiert, kann sich das als spitzfindiger Spieler aber nach nur anderthalb Episoden mit der kleinen Ratte schon denken. Man sieht also einerseits das Unheil auf meilenweite Entfernung kommen, kann aber andererseits nichts dagegen tun und wird sogar gezwungen, sich selbst zu beteiligen. Sämtliche Konsequenzen der Entscheidungen dieser Episode tangieren mich bestenfalls peripher. Nun habe ich auch die 3. Episode durchgespielt, die meiner Meinung nach die kürzeste war und es sich mit dem Eingliedern in den bisherigen Spielverlauf deutlich zu einfach macht. Die Handlung setzt einige Monate nach der 2. ein, was zwischendurch passierte darf man sich dann im Tagebuch durchlesen. So kommt man eben doch noch auf eine dem unteren Durchschnitt einer Episode entsprechenden Spieldauer! Und das ganz ohne lästige Animationen oder gutes character building. Genial. Wieder sind also zwischen 2 Episoden für die Handlung wichtige Kleinigkeiten hinzugekommen. Zuvor lebensrettende Regeln, die aber eigentlich echt relativ sind. Nun werden wir mit gleich 9(?) neuen Charakteren konfrontiert, von denen wir 7 als Freunde interpretieren sollen. Aber hey, man hat ja schon von ihnen gelesen. Also weiter jetzt im Takt! Gleich zu Beginn der 3. Episode zeigt sich noch stärker, was sich in der 2. schon anbahnte: Daniel ist ein verzogenes Gör, das seine Fähigkeiten zum persönlichen Vorteil einsetzt und dabei auch gerne mal die Menschen um ihn herum in Verlegenheit oder Gefahr bringt. Ging es in der vorherigen Episode noch darum, dass er beim Würfelspiel seine Fähigkeiten zum Gewinnen nutzt, ist er jetzt schon so weit, dass er das Messerwerfen trainiert und, für den Fall, dass du ähnliche Kompetenzen entwickeln könntest, das von dir geworfene Messer umleitet und ziellos durch den Wald schickt. Unabhängig davon, dass jemand zusieht und dem big mystery der Diaz-Brüder auf die Schliche kommen könnte, kam in mir an dieser Stelle erstmals das Gefühl auf, man müsse das Kind vielleicht im Schlaf abstechen, damit es in der Zukunft niemanden verletzt, weil es sich nicht genug im Fokus wähnt. Der weitere Verlauf der Episode bestärkt mich in diesem Eindruck nur noch mehr. Für mich ist dieses Spiel nur noch dadurch zu retten, dass Cable aus der Zukunft kommt, und das sich anbahnende Problem löst, bevor weitere Menschen zu Schaden kommen und Sean sein Leben endgültig weggeworfen hat, um den blutsverwandten Zwergterroristen zu beschützen. EDIT: Trotz Corona nicht weitergespieltMehr anzeigenWeniger anzeigen
Life is Strange 2 Info: Dieses Review wird zu jeder Episode weiter geführt. Es kann Spoiler von LiS 1 und LiS Before the Storm enthalten. Da aber im Moment das Spiel nicht komplett ist, kann man nichts zu 100% sagen und beruht zum Teil auf Vermutungen. Nach dem Blockbuster Life is Strange (Reviewlink) und dem Prequel Life is Strange: Before the Storm (Reviewlink) ist nun der Nachfolger auf dem Markt. Life is Stange 2. Ich und viele andere haben sicher lange auf diesen Titel gewartet. Vor kurzem gab es ein Bonus-Spiel, das zwar relativ kurz war, aber einen weiteren Einblick in das Life is Stange Universum gegeben hat. Auch die Geschichte von The Awesome Adventures of Captain Spirit (Reviewlink) hat den Vorgängern alle Ehre gemacht und nun sieht es so aus, als ob dieser Höhenflug weiter geht. Nicht viele Spiele packen einen so sehr ans Herz, wie die Geschichten aus dem LiS Universum. Ich bin auch hier wieder geflashed und hatte wieder ein paar Tränen in den Augen. Ja auch wir Männer dürfen hier unsere Gefühle zeigen, denn wenn man darüber nachdenkt, gibt es solche Situationen auch in echtem Leben. Okay lassen wir nun mal die Superkräfte (die man ja so nennen darf) außen vor. Erinnert euch manche Sache nicht auch so an euer eigenes Leben? Das macht das Spiel einfach noch spannender, diese Geschichten aus dem Leben, die immer eine gewisse Art von Drama beinhalten. Und wie ich schon oft gesagt habe. LiS gehört nicht in Kinderhände. Auch wenn diese Landschaften und Themen teilweise aus dem echten Leben gegriffen sind, geht es hier um Dinge die oft nur für Erwachsene gedacht sind. Man könnte nun sagen, der Tod oder Drogen gehören auch bei Kindern zur Aufklärung, doch ist hier kaum dieses, sondern das man hier selber entscheiden kann. Auch LiS 2 hat mich direkt berührt mich gegriffen mich in den Bann gezogen und das Vorbestellen hat sich sowas von gelohnt. Wer vorher LiS gespielt hat bekommt sogar die Auswahl, das Spiel direkt am Anfang schon zu beeinflussen. Die ersten Fragen sind: Hast du LiS 1 gespielt? Hast du Arcadia Bay zerstört? Daraus kann man nun wahrscheinlich die Geschichte verändern (ich werde auf jeden Fall dem weiter nachgehen) und somit die erste Handlung vornehmen, obwohl man noch nicht im Spiel ist. Auch hier kann ich eines schon sagen. Es wird sich nicht nur um Themen wie Drogen, Alkohol und Tod drehen, sondern auch um Gewalt, Sex und Rassismus. Dieses Spiel eignet sich also nicht für jedermann und spiegelt die reale Welt in die virtuelle Welt. Ich werde hier keine große Einleitung erzählen, worum es im Spiel geht, denn sonst würde man Story spoilern und das sehe ich ja sowas von nicht ein. Ich sage nur soviel, wie auch auf der Kaufseite zu sehen ist, man spielt Sean Diaz der auf seinen Bruder Daniel aufpassen muss. Nach einem tragischen Vorfall, versucht Sean alles in die eigene Hand zu nehmen und vor der Polizei zu flüchten. Schnell wird ihm klar, wie jede Handlung, das spätere Leben beeinflussen wird. Pro: wieder top Grafik (Stil gefällt mir sehr) viele neue Einstellungen packende und ergreifende Story für manch einen "Tabuthemen" die als Storyinhalt zählen sehr gute Sprecher toller Sound, stimmungsvolle Klänge, gut übersetzt kein 0815 Game gute Lacher, stellen zum weinen, und Dinge zum Ausrasten tolle Charaktere gute Auswahl bei Entscheidungen (auch welche die zeitlich ablaufen) Neutral: Cliffhanger, verdammt (ach naja eigentlich nicht so negativ, aber ich will die nächste Episode) macht einen Schlagartig traurig (was mich persönlich sehr runter zieht und mich nachdenktlich macht) keine deutsche Synchronisation (nur Untertitel) Contra: ein zwei kleine Bugs ein paar Fehler in der Übersetzung (wirklich nicht nennenswert, wenn nicht einer in einer Textauswahl gewesen wäre) Ich wollte hier eine Übersicht mit Spoilern einfügen, aber dafür ist kein Platz mehr. Daher werde ich die nun verlinken. Episode 2 Episode 3 Episode 4 Episode 5 Fazit: Für mich wohl eins der besten Spiele in 2018. Warum? Es ist einfach diese Story und diese Spiegelung zum realen Leben. Ich selbst finde hier hat man alles richtig gemacht. Nicht nur in LiS 2 sondern auch bei den vorigen Spielen. Dieses Erlebnis diese Spiele zu spielen, kann man nur jedem empfehlen. Natürlich wird es Leute geben, die mit dem Spiel nichts anfangen können, aber ich denke es sind nur eine Handvoll. Wie schon bei den Vorgängern, die denken das hier ein non plus ultra Spiel auf den Markt gekommen ist und die dann aber mit solchen interaktiven Filmen (wie ich es so gerne mal bezeichne) nichts anfangen können und dafür noch eine schlechte Note abgeben. Nicht nur ungerecht, sondern auch dämlich, aber was weiß ich schon. LiS 2 führt einen auch wieder zu einen Punkt im Herzen, den man gerne öfter spüren möchte. Nicht weil es einen traurig macht, sondern ganz einfach diese Liebe, die in diese Erstellung eingeflossen ist. Es berührt einfach wie schon vorher das Herz und ist eine Art der Liebe zum Spiel. Ich hoffe man weiß, was ich meine, aber ich denke viele werden wissen, wovon ich rede. Richtig? LiS 2 entführt einen in ein kleines Abenteuer, das eher ein Drama ist und die Handlung zwingt einen doch es mindestens ein zweites mal zu spielen, wenn nicht sogar ein drittes mal, weil man wissen will, was bei den anderen Entscheidungen passiert. Wie auch in den Vorgängern werde ich in dieses Spiel versinken und mich einfach treiben lassen. Wie gesagt, ich werde dieses Review erweitern und hoffe auf viele, denen mein Review wieder bei der Entscheidung hilft. Ein klares Daumen nach oben, für dieses Stück Kunst. Episode 2 Nachtrag: Es ist eine pure Frechheit von manchen Leuten wegen der "Verkaufsstrategie" das Spiel schlecht zu bewerten, das hat nichts mit der Bewertung des Spieles zu tun. Das Spiel ist erstklassig und andere Spiele muss man auch vorher komplett zahlen um diese Spielen zu können. Man kann sich darüber im Forum beschweren, aber ein Spiel deswegen schlecht zu bewerten, zeugt von einem ziemlich großen unberechtigtem Ego. Wer hat hier jemals gesagt, dass Ihr Episoden einzeln kaufen dürft? Keiner? Ok dann packt euer mimimi sonst wo hin, solche Affen braucht man hier nicht. Ihr möchtet mehr Reviews von mir sehen/lesen hier abonieren und bei gefallen auch gerne meiner Gruppe beitreten und bei meinen Give Away´s teilnehmen. Aus eigener Sache: ══════════════════════════════════════════════ Über Zensuren informiert werden? Kurator for UNCUT! Gruppe ══════════════════════════════════════════════Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Achtung: Ich kann niemandem verbieten, dieses Spiel zu mögen oder gar zu lieben. Wenn ihr eine schöne Zeit damit hattet, dann freut mich das. Meine Meinung muss in keiner Weise mit eurer übereinstimmen. Wer Life is Strange 1 mochte, wird hier wahrscheinlich sehr enttäuscht werden. Dies liegt nicht (nur) an der neuen Story und den neuen Charakteren, die zu Beginn sehr sehr liebevoll aufgebaut werden. Vielmehr ist es die Erzählstruktur, die nahezu keine Charaktertiefe zulässt. Personen, welche einem in einer Episode begegnen, sind in der darauffolgenden Episode nahezu nichtig. Figuren, allen voran die Hauptfiguren, handeln stellenweise so nicht nachvollziehbar, dass man sie durch den Bildschirm greifen und einfach nur schütteln möchte. Die von der Entwicklerseite vielgepreisten Entscheidungsmöglichkeiten sind zwar nett, bedauerlicherweise erschließen sie sich nur, wenn man sich dazu entscheidet, ein empathieloser Sturkopf zu sein, dem jegliches Gefühl für Gut und Böse fehlt. Wer eine halbwegs gute Erziehung genossen hat, wird einen Teufel tun und seinen kleinen Bruder dazu anstiften, Verbrechen zu begehen. Change my mind! *dab* Und auch darüber hinaus schafft es LiS2 selten, wirklich zum Nachdenken anzuregen. Wer den ersten Teil gespielt hat, wird durchaus Momente gehabt haben, in denen einen der innere Konflikt nahezu aufgefressen hat. Diese Momente und Entscheidungen sucht man hier nun wieder bedauerlicherweise mit der Lupe. Selbst der Soundtrack, der sogar noch bei The Awesome Adventures of Captain Spirit einen wahnsinnig guten Song bot, lässt hier über alle 5 Episoden stark zu wünschen übrig. Das einstige Non-Mainstream-Indie-Ensemble ist zum Großteil einer Pop-Mainstream-Chartliste gewichen, die keine Magic Moments aufkommen lässt. Dontnod hat bewiesen, dass sie sich vieles trauen. Dass sie versuchen, neue Wege einzuschlagen. Doch wie es bei Experimenten nun mal so ist, besteht immer eine gewisse Chance, dass sie scheitern. Und am Ende ist Life is Strange 2 nichts anderes als das: Ein gescheitertes Experiment, dass dir seine Meinung über Politik und Weltbild mit der Schaufel ins Gesicht prügelt und dich nicht selbst denken lässt. Wer das mag, kann bedenkenlos zugreifen. Wer den Anspruch an den ersten Teil nicht verfliegen lassen möchte, der spart sich das Geld oder greift zu, wenn mal wieder ein Publisher-Sale ansteht und man sich diese Staffel für einen UNGLAUBLICH schmalen Taler zulegen kann.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Review zu Episode 1 - Roads: Uff, mich hat's ganz schön gebeutelt. Eine emotionale Reise zweier Brüder, die nach einem tragischen Unfall ein neues Zuhause suchen. Von anfänglich netter Zuschauerperspektive zu einem authentischen Miterleben und auch Mitverursachen der Ereignisse. Wer die Brüder in sein Herz schließt, die Verantwortung für den jüngeren Bruder ernst nimmt, wird zunehmend betroffener. Freud und Leid wird spürbar, Entscheidungen trifft man immer überlegter, zumindest ging es mir so. Ich habe Episode 1 bereits mehrmals gespielt und auch die kleinen Interaktionen mit dem Bruder oder der Umgebung beeinflussen den Spielverlauf. Empfehlenswert für all jene, die gerne interaktive Geschichten mögen und das Thema interessant finden!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Life Is Strange 2... nun, lasst mich dieses Review mit zwei kleinen Anmerkungen beginnen: 1. einige Punkte dieses Reviews haben nur wirkliche Relevanz, wenn ihr das Spiel bereits zum Release der ersten Episode (September 2018) gekauft und gespielt habt und wiegen wesentlich weniger schwer, wenn ihr erst später dazu gekommen seid oder gar so clever wart, bis zum Release der 5. Episode (Dezember 2019) zu warten. 2. ich bin Fan des Genres, habe kein Problem mit etwas politischeren Themen und kann, auch wenn ich den Vorgänger sehr gemocht habe, grundsätzlich gut ohne Max und Chloe leben. Falls etwas davon auf euch nicht zutrifft, werdet ihr in einigen Punkten gänzlich anderer Meinung sein - was völlig okay ist, aber dennoch einige Punkte in diesem Review finden, die ihr vermutlich nachvollziehen könnt. Das Review wurde, wie schon beim Vorgänger, erst nach Erscheinen (und Durchspielen) der letzten Episode geschrieben und ist weitestgehend spoilerfrei. Nun geht es aber los... LiS 2 macht meiner Meinung nach fast alles falsch, was der Vorgänger richtig gemacht hat. Natürlich, es sieht aus, klingt und spielt sich wie ein "Life Is Strange"-Game, aber in den Punkten Charaktergestaltung, Story und dem Aufbau einer in sich schlüssigen, nachvollziehbaren Spielwelt hat Dontnod scheinbar fast alles verlernt, was man im Vorgänger noch konnte. Die gesamte Ausgangslage der Story, die Flucht, wirkt abstrus und im späteren Verlauf sogar absolut unlogisch, was einem die letzte Episode dann sogar noch mehr oder minder direkt ins Gesicht schleudert, viele Entscheidungen in der Story wirken reichlich dumm, viele Entscheidungsmöglichkeiten des Spielers sind weder logisch noch rational oder nachvollziehbar - so dass man oft nur die Wahl zwischen "lass ich die beiden Brüder jetzt das tun, was ich selbst garantiert niemals in dieser Situation tun würde" und "okay, das macht nun so wirklich gar keinen Sinn - so dumm können die doch nicht sein" hat - was einen enorm negativen Einfluss auf die Story allgemein hat, aber eben auch darauf, sich in die Protagonisten hineinversetzen zu können. Ein weiteres Problem ist... selbst wenn es diese Logiklücken, diese seltsamen Entscheidungen und all das nicht gäbe - bliebe am Ende eine recht belanglose, im Regelfall vorhersehbare Hauptgeschichte, die nirgends Akzente setzen kann. LiS 2 fixiert sich völlig auf zwei Kernpunkte, zwei "Gefühle" die es dem Spieler unbedingt vermitteln will: "Roadtrip-Feeling" und "Geschwisterliebe" und ordnet diesen zwei Punkten absolut alles unter... Nebencharaktere, die oft in der nächsten Szene - spätestens aber in der nächsten Episode wieder verschwunden sind und - wenn man Glück hat - bestenfalls noch eine Notiz hinterlassen, die Nachvollziehbarkeit der Handlungen der Beiden, wenn die Story mal wieder eine aufgezwungen wirkende "Wendung" benötigt oder einfach nur belanglose Dialoge, weil es 30 Spielminuten später ja eh aufgrund der obligatorischen Abschieds vom jeweiligen Charakter keinen Unterschied mehr macht. Das Einzige, was das Spiel in diesem Zusammenhang neben der gut verdeutlichten Rassismusdarstellung (Lob dafür!) gut hinbekommt, ist die Beziehung zwischen Sean und Daniel und ihre Entwicklung zu- und miteinander. Natürlich gibt es auch hier leider Momente, in denen man denkt "so wie Daniel/Sean würde kein Mensch in dieser Situation reagieren" - und man muss eben einen kleinen Hang zur Kindererziehung mitbringen, aber generell ist dieser Punkt die erzählerische Stärke des Spiels. Hier - und eigentlich nur hier - entstehen dann auch einmal kurz die emotionalen Momente, die auch den Spieler mal kurz schwer atmen lassen... die Momente, die LiS 1 (und auch BTS) so gut und auch so besonders gemacht haben. Leider ist es halt wirklich nur ein immer mal wieder kurzes Aufflackern in einer ansonsten belanglosen, oft unlogischen Geschichte mit weitestgehend belanglosen (Neben-)Charakteren zu denen man oft keinerlei Bezug aufbauen kann, deren Handlungen man oft nicht nachvollziehen kann in einer von Logiklücken durchzogenen Spielwelt. Oder ums kurz zu sagen: Characterwriting, Storytelling, Worldbuilding - das ist alles nicht eine, sondern drei Nummern schlechter als im Vorgänger. Und in einem derart storyfokusiertem Spiel, wo es nahezu kein wirkliches Gameplay gibt, ist das natürlich der schwerste Schlag überhaupt. Technisch gibt es hier nichts zu meckern... es gab noch einmal einen kleinen Sprung von LiS-BTS bei der Grafik, das Design ist gewohnt gut, die englischen Sprecher sind durchweg alle völlig okay, die deutschen Untertitel sind professionell gelungen, die Musik ist, wenn auch von der Auswahl her meiner Meinung nach einen Hauch schlechter als bei LiS, jederzeit absolut stimmig (auch wenn auffällt, dass mit fortschreitenden Episoden immer weniger Lizenzsongs verwendet werden... da hat wohl jemand gemerkt, dass der Titel finanziell nicht so der Kracher wird und wollte sich die Lizenzkosten sparen, hm?) - die erzeugte Atmosphäre im Spiel stimmt also und ist wohl das, was jeder, der den Vorgänger kennt, erwartet hat. Bugs sind mir ebenfalls keine begegnet und Performanceprobleme hatte ich ebenfalls zu keinem Zeitpunkt. Fazit: Eines der Hauptprobleme des Games war, dass man zwischen den einzelnen Episoden jeweils zwischen drei und vier Monate warten musste - was einfach viel zu lang ist, insbesondere eben dann, wenn es der Geschichte an Momenten mangelt, die so lang im Gedächtnis bleiben würden. Die stilistisch sicher interessanten, aber für derart viele Monate viel zu vagen, undetaillierten Rückblenden als Wolfsbrüder-Geschichte haben hier nur wenig geholfen. 6 Wochen ist okay, 8 Wochen sicher noch erträglich... aber 12-16 Wochen... das funktioniert einfach nicht. Aber selbst lässt man diesen Kritikpunkt einmal weg, weil er für zukünftige Käufer ja jetzt nach Erscheinen der letzten Episode nicht mehr relevant ist, bleibt halt eine ziemlich flache Geschichte und viele inhaltliche Schwächen, Logikfehlern und Plotholes, die der Vorgänger in diesem Rahmen einfach nicht hatte, die selbst das BTS-Prequel von einem gänzlich anderen Entwickler so nicht hatte. Entweder Dontnod hat mit LiS einen Zufallserfolg errungen ohne zu wissen, was diesen Titel eigentlich so erfolgreich machte und selbst ein anderer Entwickler konnte die "Formel" in BTS besser kopieren als sie selbst in LiS 2 oder der Zeitdruck war zu groß oder das Writing-Team hat sich zu sehr verändert oder man hat sich zu sehr nur auf diese "Road-Trip"- und "Geschwisterliebe"-Punkte fixiert und alles andere aus den Augen verloren oder was auch immer. Auf jeden Fall hat man meiner Meinung nach hier, immer natürlich im Vergleich zum Vorgänger zu sehen, eigentlich weitestgehend auf ganzer Linie versagt. Ich würde auch Fans von LiS oder LiS-BTS empfehlen, sich vielleicht erst einmal nur Episode 1 zu kaufen um zu sehen, ob es dem eigenen Anspruch genügt bzw. den Geschmack trifft oder einfach mal 60 Minuten Gameplay-Videos anschauen (wobei die erzählerische Qualität in späteren Episoden tendenziell eher ab- statt zunimmt, bis es dann in Episode 5, hauptsächlich wegen etwas Nostalgie, noch einmal kurz etwas bergauf geht). Bei mir hat LiS 2 nun leider so gar nicht gezündet, obwohl es objektiv sicher eher ein "naja, ganz okay"-Spiel ist, wenn man das Genre mag, einfach weil die Releasepolitik völlig indiskutabel war und sämtliche Erwartungen durch den, meiner Meinung nach in jeder Hinsicht besseren, Vorgänger hier absolut gar nicht erfüllt wurden - und das obwohl die Ausgangslage des Plots das Potential hatte, weit mehr "relatable" für mich zu sein als die Geschichte des Vorgängers.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind eine archivierte Momentaufnahme und keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.