

Old World
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-09 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.







01Über Old World
Old World ist ein historisches 4X-Strategiespiel, in dem du ein Reich über mehrere Generationen führst, Städte entwickelst, Kriege führst und eine Dynastie aufbaust. Herrscher und wichtige Figuren altern, sammeln Eigenschaften und sterben; ihre Nachfolger übernehmen Vermächtnisse. Adelsfamilien, Ehen, Ereignisse und Diplomatie prägen deine Herrschaft. Handgefertigte oder zufällige Karten, Szenarien, Herausforderungen und Mehrspielermodi ergänzen die Kampagnen. Die Steam-PC-Version unterstützt Einzelspieler und Mehrspieler. Die Benutzeroberfläche und Untertitel sind in Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch, Russisch, Portugiesisch (Brasilien) und Koreanisch verfügbar. Das Spiel erschien am 18. Mai 2022. 82% der 6.042 Steam-Bewertungen sind positiv.
Mitwirkende
Niedrigster Wert in 36 Monaten
≈ 0,83 €2026-07-30 · KinguinBasisspiel · dieselben Daten wie in der Grafik oben; USD-Verlauf, kein regionales Steam-Tief.Sprachunterstützung
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | — |
7 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Ausgabe · 2026-10-11
02Vor dem Kauf
Spielmodi
Die Steam-PC-Version bietet Einzelspieler sowie Mehrspieler, darunter Hotseat-, asynchrone und Cloud-Modi. Unterstützt werden außerdem Steam Cloud und plattformübergreifender Mehrspieler.
Sprache
Die Benutzeroberfläche und Untertitel sind in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Polnisch, Portugiesisch-Brasilien, vereinfachtem Chinesisch und traditionellem Chinesisch verfügbar. Vollständige Sprachausgabe ist nicht aufgeführt.
Steuerung und Anforderungen
Die Steam-PC-Kategorien nennen vollständige Controller-Unterstützung nicht; die Systemanforderungen sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten.
03Häufig gestellte Fragen
Was ist das zentrale Spielprinzip?
Du führst ein Reich über mehrere Generationen, während Herrscher altern, krank werden und sterben. Erben übernehmen Ambitionen und die dynastische Linie.
Welche Rolle spielen Familien?
Die sieben Königreiche besitzen jeweils vier Adelsfamilien. Ihre Beziehungen werden durch Ereignisse, Handlungen und Heiraten beeinflusst und können Vorteile oder Konflikte erzeugen.
Welche Inhalte bietet das Spiel?
Es gibt handgefertigte und zufällig erzeugte Karten, historisch inspirierte Szenarien, wöchentliche Herausforderungen und mehr als 3.000 einzigartige Ereignisse.
Was ist an der 4X-Mechanik besonders?
Einheiten verwenden einen reichsweit geteilten Vorrat an Befehlen und können sich mehrfach pro Runde bewegen, bis sie ermüden oder die Befehle erschöpft sind.
Beliebte Steam-Bewertungen
Auswahl in Originalsprache · 10 BewertungenAusgewählte hilfreiche Bewertungen in dieser Sprache zeigen Empfehlungen und Kritik. Diese Auswahl stellt nicht die Gesamtbewertung dar; die Meinungen beziehen sich auf die bewertete Version.
Für mich eines der besten 4X-Strategiespiele wenn man auf der Suche nach Spieltiefe, guter KI und durchdachten Mechaniken ist - und eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringt (letzteres schreibe ich dazu, weil ich nun nach knapp 100h im Spiel vollauf begeistert bin, aber auch schon einige Niederlagen einstecken musste. Mir haben auch diese verlorenen Partien großen Spaß gemacht und das "aufs neue Versuchen", aber das macht vielleicht nicht jedem/jeder Spieler/in Spaß...) Man spürt, dass der Chefentwickler von Civ4 hier am Werk ist - und wer das kennt und mag fühlt sich hier direkt zu Hause. Old World nimmt aber auch Elemente von Colonization (Ressourcensystem, Einwohner als Spezialisten), Civ5+6 (Hexfelder, 1 UpT, unterlegene Einheit kann überleben, Berücksichtigung von Nachbarschaftseffekten bei der Stadtplanung) und Crusader Kings (Charaktere mit Eigenschaften und Interaktionen, dynastische Nachfolge, Familienangelegenheiten wie Heiraten oder Ausbildung der Kinder) auf - und schafft es all dies aus einem Guss zu verbinden. Es hängt keines dieser Features "in der Luft" und es kommt auch nichts aus der Luft (z.B. das Plündern von Verbesserungen bringt einen Teil der Ressourcen, die der Gegner durch Ausfall und Reparatur der Verbesserung verliert und nicht wie in Civ6 ein magisches Vielfaches, von dem keiner weis woher es kommen soll...). Überhaupt ist das Ressourcenmanagment sehr gelungen - man verwaltet meistens den Mangel...und hat man mal von irgendetwas scheinbar "genug", dann hat man wahrscheinlich nicht genug investiert (und etwas anderes fehlt), ein Ereignis kommt um die Ecke bei dem man den Vorrat irgendwie einsetzen kann/muss oder man verkauft die Überschüsse irgendwann am Weltmarkt (dessen Preise dynamisch auf Angebot und Nachfrage reagieren), um z.B. Charakterinteraktionen zu bezahlen. Auch zwei Dinge (Befehlssystem und eingeschränkte Wahl von Stadtstandorten), bei denen ich mich vorher gefragt hatte "Wie soll das funktionieren...da bewege ich doch Einheiten über die ganze Karte?" bzw. "Macht das noch Spaß, wenn ich mir nicht mehr den idealen Siedlungspunkt raussuchen kann?" haben sich im Spiel für mich positiv ausgelöst. Vorneweg - beide vorstehenden Mechaniken mögen nicht realistisch wirken und sein, aber bei genauerem Hinsehen sind es auch die diesbezüglichen Regeln in anderen Spielen nicht (warum brauchen Einheiten Jahre um von A nach B zu kommen? Ist es realistisch das bereits im Midgame die ganze Karte mit enggebauten Städten zugesiedelt ist?) und im Nachhinein scheint mir die eigene anfängliche Skepsis gegenüber den Besonderheiten von OW mehr daher zu rühren, dass es sich "ungewohnt" anfühlt nun auch mit einer Kommandoressource haushalten zu müssen (ja, im wahrsten Wortsinn lässt sich ein "Eilmarsch" über die Karte anordnen - aber Sinn macht er selten. Außerdem kann man inzwischen optional per Voreinstellung bei Partiebeginn die Länge solcher Gewaltmärsche einschränken) oder statt sich das MM dutzender Kleinstädte aufzuhalsen man weniger Siedlungen einschließlich des Umlandes organisch (Stadtkern, Vororte, landliche Regionen) aufbaut und man dafür Platz für Feldschlachten hat. Letztlich zählt für mich das Gameplay - und da ist mein Fazit positiv, vor allem weil das Wirtschaftssystem sehr in die Tiefe geht und die KI gut mithält. Selbst auf einem Level ohne zusätzliche Boni fallen die Computergegner nicht zurück und bauen ihre Städte aus. Diplomatisch agieren sie glaubwürdig und zugleich clever (man kann Freundschaften aufbauen, aber es wird auch genauso konsequent Tribut gefordert, wenn man schwach ist). Wenn es zum Krieg kommt, sollte man besser im Frieden genug aufgerüstet haben - die KI greift selbst nur an, wenn sie Siegchancen sieht, schickt dann eine ordentliche Anzahl verschiedener Einheitentypen und weis dann auch damit umzugehen (konzentriertes Feuer zur Ausschaltung einzelner Einheiten, Berücksichtigung von Terrain und Einheitenfähigkeiten, Flankierungen, Plünderung von Ausbauten usw.). Kann man solch einem Angriff standhalten, versucht die KI gerne einen taktischen Rückzug - mit dem Ergebnis, die eigene Verluste zu minimieren und später einen neuen Angriff aufzubauen. Oder um den Spieler zu einer leichtsinnigen Verfolgung einzuladen, die dann in einem Hinterhalt endet... Positiv hervorzuheben ist auch die ständige Verbesserung des Spieles durch die Entwickler (vieles was die Community an Bugs, Balancingproblemen und Vorschlägen hervorbringt wird direkt umgesetzt - siehe Anzahl/Frequenz Patches) und die Modbarkeit des Spieles. Wenn ich Kritikpunkte an OW finden soll, dann fallen mir eigentlich nur die Beschränkung zeitliche auf die Antike ein (aber dafür gibt es Mods - oder vielleicht irgendwann ein "New World" mit dem gleichen Team/Spirit?) und der Performancehunger, den das Spiel auf großen Karten im Lategame entwickelt (mir sind Spieltiefe und KI aber die Extrasekunden beim Rundenwechsel wert)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nein, einfach nein. Das 4X Genre ist vermutlich das einzige das sich die letzten ~10 Jahre permanent zurück entwickelt hat, oder auf gut deutsch - laufend besch...eidener wird. Winzig(Endless Legend), winziger(Civ VI) am winzigsten(Old World). Selbst mit mods die die Karten größer machen bekommt man Platzangst und hektik Schweiß auf der Stirn weil nichtmals mehr 2 Städte zwischen die Hauptstädte passen(wie bei Civ VI) sondern nur noch eine... Vorgegebene Siedlungsplätze, wie bei Age of Wonder: Planetfall(Wenn ich nur heraus finden könnte ob AoW 4 das auch hat, damit ich es auf ignore setzen kann.... wenn mir jemand weiterhelfen kann wäre ich demjenigen sehr verbunden). Grottige "Länder" und exakt gleichmäßige verteilung der "Protagonisten". Kann man wie bei Civ VI ein Geodreieck an den Monitor halten und bekommt in jede richtung die selbe entfernung. Das ganz ist mMn dem Multiplayer geschuldet. Es darf ja niemand schlechter gestellt sein und die Karten müssen auch in 1-2 Abend-seasons durch sein(und schnell viel Krachbumbäng muss ja heutzutage sowieso). Dabei war es mal der Reiz des Genres zu erkunden, zu wachsen, nicht zu wissen wieviel Platz man hat(Wo bin ich? Großer Kontinent? Inselreich? Viele Nachbarn? Keine Nachbarn?) uvm. Das Genre hat seine Kernreize verloren...Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Test, Wertung und Ausblick zu Old World Über folgenden Link könnt Ihr zu meinen umfangreichen Preview Test auf YouTube zu Old World gelangen. Hinweis Stand 19.05.22: Deutsche Übersetzung über die Beta Eigenschaften möglich, erst im Juni wird die Deutsche Übersetzung vollständig in das Spiel implementiert. Zuvor erschien das von Mohawk Games entwickelte Spiel exlusiv im Epic Games Store anfangs als Early Access Titel und reifte dort heran. Nun steht der größere Release mit Erweiterungen vor der Tür und ich durfte dankend für euch die vorab Steam Version Testen. Wie gut es im Epic Store gereift ist und wie gut das Spiel funktioniert könnt ihr beim Test Erfahren. https://www.youtube.com/watch?v=oQB1PEEmt84 Gekürzter Text für Lesefreudige: Zu Beginn einer Partie, welches in der Regel 200 Runden geht, kann man aus 7 verschiedenen Kulturen und Ihren jeweiligen Herrschern Wählen. Jede Kultur hat Ihre eigenen Stärken und unterschiedliche Boni sowie Familien. Dies erhöht den Wiederspielwert, weil neben den dynamischen Ereignissen auch die Kulturen sich unterschiedlich Spielen lassen. Jedoch fehlen tiefgreifendere Unterschiede und somit Spielen sich die grundlegenden Mechaniken oft Gleich. Man kann zwischen historisch korrekten Karten oder Zufalls karten wählen. Neben dem Klassischen Sandboxmodus gibt es auch ein Umfangreiches Szenario Menü. Hier kann man das Tutorial auswählen, welches Einsteiger gut abholt und Veteranen vom Genre die neuen Dynastie Mechaniken etwas näherbringt. Jedoch wird nicht alles tiefgreifend erklärt. Innerhalb des Spiels ist ein umfangreiches Glossar zum Nachschlagen vorhanden. Zusätzlich richtige World Maps mit den jeweiligen korrekten Startpunkten der gewählten Kultur und Kampagnen wie der Aufstieg Karthagos und die zum Release erscheinende neue Kampagne über die Helden von Griechenland. Dort kann man beispielsweise dann die Schlacht um die 300 Spartiaten an den thermopylen Nachspielen. Einige Kapitel sind kurzweiliger Spaß, andere wiederum sind etwas länger. Die Meiste Zeit verbringt man jedoch in den Zufalls basierten Sandboxkarten. Positiv hervorzuheben ist der besonders gute Soundtrack, der das Spielen auf der Karte gut trägt, jedoch interessanterweise erst durch die Forschung Kunst und Theater im Spiel freigeschaltet wird. Zum Spielbeginn baut man seine erste Hauptstadt, Civilization Typisch, auf einen günstigen Standort. Diese Standorte sind durch kleinere Dörfer vorgegeben und bieten eine Orientierungshilfe. Ziel ist es, sich weiter auszubauen, größere Städte und Siegespunkte zu erlangen. Die Siegespunkte erhält man durch Ambitionen die im laufe des Spiels passend zum Spielgeschehen ausgewählt werden können und nach Abschluss gut geschrieben wird. Anfangs sind diese einfacher zu erreichen, beispielsweise das gründen von Städten. Mit zunehmenden Spielfortschritt werden diese Ziel Ambitionen komplexer und können nicht immer, aufgrund von ablaufender Zeit erfolgreich beendet werden. Dieser Zeitdruck bei Zielen könnte den ein oder anderen gemütlichen Tüftler missfallen. Die Spielrunden laufen jedoch wie gewohnt gemächlich runden basiert ab. Weitere Besonderheit ist, dass falsche Befehle oder gar ganze Runden mit einem einfachen klick rückgängig gemacht werden können. Dies spart zeit beim nachladen und lässt kleinere Patzer, bei denen man sich ärgern würde wieder beheben. Grafisch wie hier dargestellt ist das Spiel gut gereift und die fehlenden Texturen sowie Animationen wurden nach und nach hinzugefügt. Das Spiel ist kontrastreich und kleinere Unterschiede in Landschaften oder Rohstoffvorkommen lassen sich erkennen. Weltwunder sind klar von normalem Gebäude zu erkennen. Die Ansicht ähnelt einem Siedler von Catan. Die Stimmige Darstellung wird mit seltenen FPS sowie Performanceeinbrüchen und im späteren Spielverlauf durch längere CPU Berechnungen geschmälert. Das HUD sowie die Menüführung ist schlüssig und es lässt sich leicht navigieren. Wichtiges ist auf dem ersten Blick zu sehen, wie die Rohstoffe oder wichtigste Characktere. Unten Links beim Runden beenden werden offenen Ereignisse aufgezeigt und noch nicht vergebenen Befehlspunkte lassen sich noch ausgeben. Somit bleiben Einsteiger nicht ohne Führung und Veteranen haben nützliche Stützen beim taktieren und tüfteln für die nächsten Züge. Auch die Darstellung mit den Portraits weiß zu überzeugen, jedoch hätte ich mir eine lebendigere 3-Dimensionale Präsentation gewünscht, ähnlich wie bei Crusader Kings 3, da durch die vielen Texte und wiederkehrenden Zeichnungen das Auge sich satt sieht. Dennoch wird das Kopfkino sehr gut angeregt. Die Diplomatie sowie die Dynamischen Ereignisse die sich dem derzeitigen Spielgeschehen gut anpassen sind Stimmig, werden jedoch mit zunehmenden Spielfortschritt manchmal wiederholend und die Auswirkungen der Ereignisse sind nicht immer weitreichend genug. Das groß beschriebene Familiendynastie System mit dem aufwachsen seines Erben und das lenken seiner Familie weiß anfangs zu überzeugen, doch tiefgreifendere Mechaniken eines Crusader Kings werden vermisst. Die größer werdende Familie verliert leider mit zunehmender Spielzeit an Bedeutung und gravierende Familienfehden oder Unglücke kommen zu selten vor als dass diese in Gewicht fallen, genauso wie die Dynamischen Ereignisse. Diese begeistern anfangs sehr und bringen die sinnvollen Erweiterungen und Ideen mit die ein Humankind oder Civilization vermissen lassen, jedoch sind diese nicht Spürbar genug. Mali sowie Boni durch die Ereignisse sind kaum Spürbar und verpuffen in der Menge an Aufgaben und dem restlichen Recourseneinkommen. Wiederum positiv hervorzuheben ist die durchdachte Spielmechanik mit den Befehlspunkten. Wir müssen uns entscheiden welche Einheiten wir pro Runde Befehle erteilen wollen ehe die Befehlspunkte aufgebraucht sind und können nicht immer alle Soldaten oder Handwerker eine Aufgabe geben. Dies bringt etwas Vielfalt beim Taktieren hinein, vor allem bei einem Krieg mit einer anderen Nation. Die KI ist im Spiel Allgemein gelungen und fordernd. Seltene Aussetzer sind vorhanden aber dies fällt kaum ins Gewicht. Die Kämpfe spielen sich gewohnt wie bei Civilization und sind ebenso Rundenbasiert. Einheiten lassen sich aufwerten und mit zunehmender forschung sowie Erfahrungsstufen verbessern. Beim Kämpfen kommt das klassische Schere Stein Papier Prinzip zu tragen mit zusätzlichen Geländeboni. Sperrkämpfer verursachen mehr schaden bei Kavallerie wohingegen die Bogenschützen anfälliger gegenüber der Reiterei ist. Leider ist hier bei all den Neuerungen Potenzial liegen geblieben. Bei den Kämpfen hat ein Age of Wonders: Planetfall klar die Nase vorne. Dort können Einheitsverbände zusammen marschieren und müssen nicht mühselig immer einzeln angeklickt werden. Auch finden die Kämpfe separat statt als dass diese zum mühseligen anklicken der Truppen verkommen. Abschließend hebe ich das Diplomatie System hervor. Es ist ein gelungenes und motiviert. Verheiraten wir nun unsere Tochter mit dem Prinzen vom Nachbarstaat um mehr Ansehen zu erlangen oder geben wir doch lieber Geschenke und handeln neben Karawanenverträgen ein klassisches Bündnis aus? Die Dynamischen Ereignisse erfordern oft ein Umdenken, da positive Beziehungen mit Griechenland beispielsweise den Ägyptern nicht gefällt und uns bei deren Ansehen in die Bedrängnis bringt. Gehabt euch wohl, Yorick AureliusMehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Spiel ist nicht schlecht. Aber wer von CK3 und Civ oder Humankind kommt, wird eher enttäuscht sein. Der Vergleich zu CK3 und Civ ist da, aber wenn die beiden Letzteren ein Kind hätten, wäre es das eher enttäuschende Mitglied der Familie. Ich hab es jetzt was länger gespielt als es eigentlich Spaß macht, um zu sehen, ob es im Mid und Endgame besser wird. Aber leider sitzt man irgendwann fast nur noch davor und klickt auf 'Jahr beenden'. Durch den Versuch, beide Spiele zu verbinden, sind die Stärken der Spiele nämlich auf der Strecke geblieben. Das Charaktersystem ist ziemlich flach, man hat auch nur begrenzt Einfluss auf die Entwicklung der Charaktere. Politische Hochzeiten kann man z.B. nur mit den direkten Nachfahren arrangieren. Die Karten sind recht klein, selbst wenn man große wählt, hat man gefühlt max. 15 Runden Zeit bevor alle City Plätze belegt sind und alle Ruinen entdeckt. Das Ereignissystem ist interessant, aber auch nach kurzer Zeit sich sehr wiederholend. Und vieles scheint kaum bis wenig Auswirkung auf das Game zu haben. Wobei das mitunter schwer zu sagen ist, da trotz nett gemachtem Tutorial, man kaum in die Tiefe des Spieles blickt. Die teils künstlichen Landkartenbegrenzungen irritieren zudem. Warum sind Ländereien auf meiner Karte, die ich nicht entdecken kann? Der Soundtrack ist gut, aber erst vollständig hörbar nachdem man die entsprechende Forschung entwickelt hat. Grafik erinnert sehr an alte CIV Teile und ist leider nicht auf der Höhe der Zeit. Kurz um, ich bevorzuge CK3 und Humankind.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ob einem das Spiel gefällt, hängt stark von den eigenen Erwartungen ab. Mich als Strategieenthusiasten hat es sehr positiv überrascht. Es ist eine erfrischende Abwechslung im 4X-Genre mit neuen Mechaniken, die einen Blick wert sind. Wer keinen Multiplayer plant, kann mit etwa drei abwechslungsreichen Partien à ca. 12 Stunden rechnen. (Bisher habe ich Tutorials und drei Sandbox-Partien gespielt, nicht die Kampagnen!) Zeitspanne: Im Fokus steht ausschließlich die Antike statt der gesamten Menschheitsgeschichte. Dadurch ist der Unterschied zwischen Early- und Lategame geringer als bei Civ o.ä. Genrevertretern, die Epoche selbst aber ist detailliert ausgearbeitet. Skurrile Situationen wie Panzer gegen Bogenschützen bleiben daher aus. Dennoch ist technologischer Fortschritt deutlich spürbar. Charaktere & Events: Ähnlich wie CK3 legt das Spiel Wert auf Charaktere und Dynastien. Die Einbindung in das klassische Hexfeld-Prinzip gelingt gut. Events beeinflussen Charaktere spürbar, sind atmosphärisch geschrieben und meist nachvollziehbar erklärt. Sie wiederholen sich mit der Zeit, bieten aber für mehrere Partien genug Abwechslung. Die Eventfrequenz ist zum Partiestart einstellbar. Auch Spieloptionen wie Erbfolge lassen sich einstellen. Map: Verschiedene Kartenmodi sorgen für unterschiedliche strategische Ausgangslagen. Die Karten generieren spannende geografische Situationen wie Engpässe oder Meerengen. Wer maximale Asymmetrie und Erkunden möchte, sollte Kartentyp und Ressourcen zufällig wählen. Kampf: Das Kampfsystem ist intuitiv, aber tiefgehend. Terrain, angrenzende Einheiten, Perks, Generäle und Herrschereigenschaften beeinflussen das Kampfergebnis. Besonders gelungen ist die Verzahnung von See- und Landkampf, etwa durch das Verankern von Schiffen zur Truppenüberquerung. Insgesamt bietet das System viele taktische Möglichkeiten. Diplomatie: Die Diplomatie ist eher schlicht, bietet aber mehr Interaktion als viele Genrevertreter. Viele Aktionen werden durch Events begleitet. Mit klugem Vorgehen lassen sich auch auf höherem Schwierigkeitsgraden die meisten Kriege vermeiden. Innenpolitik & Hofämter: Innenpolitik umfasst Königsfamilie, große Familien, Religionen und Hofämter. Ziel ist es, deren Zustimmung zu sichern – sonst drohen Aufstände oder Intrigen. Die Entwicklung der Erben ist beeinflussbar, bleibt durch Events aber stets spannend. Städtebau: Städte sind an feste Standorte gebunden. Die Expansion erfolgt über mehrere Mechaniken zur Grenzerweiterung. Gebäude entfalten ihre Stärke durch Positionierung und Nachbarschaftsboni, was Einarbeitung erfordert. Die Mechaniken werden aber gut über Tooltips erklärt. Grafik & UI: Die Grafik ist hübsch, wenn auch nicht super modern. Die Karte ist auch nach vielen Stunden nett anzuschauen. Das UI ist übersichtlich, wenn auch mit teils zu langen Texten. Ein Manko: Alle Fraktionen nutzen identische Einheiten- und Gebäudemodelle. Multiplayer: Hot-Seat, LAN und Online sind verfügbar. Die Partien sind nach belieben einstellbar. In meinen Partien lief alles stabil ohne Desyncs oder Abstürze. (Großer +Punkt im vgl. zu Civ oder Paradox) Fazit: Man spürt die Kreativität der Entwickler. Old World bietet viele durchdachte und frische Mechaniken und sorgt für viele Stunden Spielspaß. Trotz kleinerer Einschränkungen bei Umfang und Grafik ist es ein gelungenes 4X-Spiel mit eigenen Akzenten – ein kleines Juwel im Strategiegenre.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zu viel, dadurch zuwenig. Es gibt massig Ressourcen, die aber eigentlich alle beliebig sind da man alles auf dem Markt für Gold kaufen und verkaufen kann. Der Dynastie Baum nervt nur. Random Events, welche man nicht beeinflussen kann, verteilen Eigenschaften für die Charaktere zufällig und machen aus deinem Erben einen debilen Trinker oder einen charismatischen Helden. Was aber auch völlig egal ist. Denn mein Herscher stirbt sagen wir mal mit 60, dann wird mein 40 jähriger Sohn Herscher und stribt dann auch mit 60. Was ganz natürlich und logisch klingt funktioniert in einem Spiel nicht wo jeder Zug ein Jahr ist. Wie und vor allem WARUM soll ich für 20 Züge eine Beziehung zu den 5 wichtigsten Beratern und der engsten Familie aufbauen? Oder gar zu den 30 anderen Personen im Diplomatie Baum des eigenen Reichen? Und dann noch ganzen anderen Reiche. Das führt unweigerlich dazu das einem die Diplomatie im Reich irgendwann egal wird. Man sieht zu das es Erben gibt. und verheiratet den Erben an irgendjemanden und so fort. Die Malis welche man dadurch bekommt sind genauso unerheblich wie die Bonis welche man bekommen würde wenn man sich gewissenhaft durch Grindet. Alles in allen ist Civilization das deutlich bessere Strategie Spiel und Crusader King 3 das deutlich bessere Dynastie und Hofintriege Spiel. Old World hat eine Kombination aus beiden versucht und ist meiner Meinung nach gescheitert.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach 3 abgeschlossenen Tutorial-Missionen und der 4. im Spiel und als Anfänger in diesem Genre kann ich diese Spiel sehr empfehlen. Man wird stetig und logisch an die Spielmechaniken ran geführt. Das Spiel gibt einem die Möglichkeit eventuelle Fehlentscheidungen zu korrigieren (bis zum Auslösen des Runden-Endes). Ich gehöre schon zu den älteren Semestern und hier werden die grauen Zellen nochmal richtig in Wallungen gebracht. Das Spiel ist recht umfangreich und komplex, geschichtlich aber nicht überladen, so dass man nicht überfordert wird. Das Tooltipp-System ist auch klasse gemacht und gibt sehr viel Einblicke in die Begrifflichkeiten und die Geschichte. Ganz klare Kaufempfehlung.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Das Game ist auf Krieg als Dauerzustand ausgelegt, deshalb ist die Stadtentwicklung eingeschränkt auf wenige Möglichkeiten. Auch die feste Platzierung neuer Städte, umringt von Stämmen und Barbaren, zeigen das. Hier wurde ein Spiel um eine Phase geschaffen, die bei Civilization nicht mal zwei Stunden Spieldauer einnimmt. Um das in die Länge zu ziehen, Krieg, Krieg, Krieg. Und der ist dann schnell langweilig. Keine 5 Euro wert.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Old World will viel – trifft aber nicht ins Herz. Als Fan der Antike und von Civilization war ich sofort begeistert: Eine Weiterentwicklung des CIV-Prinzips, mit klarem Fokus auf die Antike, politische Dynastien und Charakterentwicklung – das klang nach Tiefe und frischem Wind für das Genre. Die Präsentation überzeugt: Grafik, Musik, Menüs und Soundeffekte wurden liebevoll und mit großer Sorgfalt gestaltet. Alles fügt sich stimmig zusammen. Auch technisch läuft es einwandfrei – keine Bugs, keine Abstürze, einfach solide. Doch beim Spielen fehlte mir das Gefühl, wirklich hineingezogen zu werden. Die vielen Figuren bleiben blass, die Events wirken zufällig und zusammenhangslos. Ich wollte Geschichten erleben – stattdessen klickte ich mich durch Menüs, Texte und Namen, die ich schnell wieder vergaß. Auch die zahlreichen Ressourcen und Systeme bremsen eher, als dass sie motivieren, wirken eher einschränkend, als bereichernd. Oft hatte ich das Gefühl, Aufgaben abzuarbeiten, statt echte Entscheidungen zu treffen. Die guten Ideen verlieren durch ihren mechanischen Charakter an Reiz, und der Detailgrad hemmt den Spielfluss, statt zu motivieren. Unterm Strich: Old World ist klug, aber nicht mitreißend. Die Ideen sind spannend, die Umsetzung kompetent - aber sie berühren mich nicht. Es ist ein gutes Spiel für Strategen mit Geduld – aber mir fehlte das Herz.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Absolut nicht ausgewogen. Selbst in einem Test auf der leichtesten Stufe mit den maximalsten Mali breitet sich die KI so schnell aus und "zaubert" Einheiten aus dem Nichts! Da muss dringend am Balancing gearbeitet werdenMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerbewertungen. Hilfreiche Stimmen sind eine archivierte Momentaufnahme, keine Live-Daten. Zuletzt gesammelt: 15.08.2026.