

Return of the Obra Dinn
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-12 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.

01Über Return of the Obra Dinn
Return of the Obra Dinn ist ein First-Person-Mystery-Adventure, das auf Erkundung und logischer Deduktion aufbaut. Als Versicherungsermittler der East India Company gehst du in Falmouth an Bord des verlassenen Handelsschiffs Obra Dinn und untersuchst das Schicksal der Crew. Steam-PC-Spieler bewerten es mit 96% positiv aus 32.495 Bewertungen. Das Spiel erschien am 18. Oktober 2018 und ist als Einzelspieler-Erfahrung mit vollständiger Controller-Unterstützung gelistet.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Wert in 36 Monaten
≈ 8,93 €2023-10-17 · SteamBasisspiel · gleiche Aufzeichnungen wie im Diagramm oben; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstwert.Sprachunterstützung
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Chinesisch (vereinfacht) | Ja | Ja | — |
| Chinesisch (traditionell) | Ja | Ja | — |
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
Zeige 11 weitere Sprachen
| Sprache | Oberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Französisch | Ja | Ja | — |
| Italienisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Japanisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Portugiesisch (Brasilien) | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
| Koreanisch | Ja | Ja | — |
| Arabisch | Ja | Ja | — |
| Ukrainisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Edition · 2026-10-13
02Bevor du kaufst
Sprache und Audio
Die Steam-PC-Fassung listet englische Vollvertonung und Untertitel in mehreren Sprachen. Prüfe vor dem Kauf die aufgelisteten Sprachen, wenn du eine bestimmte Untertiteloption brauchst.
Spielmodus und Controller
Die Steam-PC-Seite führt eine Einzelspieler-Erfahrung und vollständige Controller-Unterstützung. Außerdem werden Steam Cloud sowie Windows und Mac angegeben.
03Häufige Fragen
Wie läuft die Untersuchung ab?
Du erkundest die Obra Dinn und nutzt logische Deduktion, um die Schicksale der Menschen an Bord zu identifizieren; die Geschichte wird über entdeckte Szenen und Hinweise erzählt.
Wo beginnt die Handlung?
Die Obra Dinn treibt 1807 in Falmouth ein, nachdem sie 1803 auf See verloren gemeldet wurde; du gehst als Versicherungsermittler an Bord.
Wann erschien das Spiel?
Es wurde am {releaseDate} veröffentlicht.
Wie fällt die Spielerbewertung aus?
Die Steam-Spielerbewertungen zeigen derzeit {rating} positiv aus {reviewCount} Bewertungen.
Beliebte Steam-Bewertungen
Auswahl in Muttersprache · 10 BewertungenAusgewählte hilfreiche Bewertungen in dieser Sprache zeigen sowohl Empfehlungen als auch Kritik. Diese Auswahl repräsentiert nicht die Gesamtbewertung; die Meinungen beziehen sich auf die bewertete Version.
Return of the Obra Dinn ist das neuste Machwerk des durch "Papers, Please" bekannt gewordenen Lucas Pope und genremäßig in den Bereich Deduction, Mystery-Adventure oder First-Person-Puzzle einzuordnen. + Innovatives, intelligentes Spielprinzip + Ausgezeichnete und überraschend detailgetreue 1bit-Grafik + Erfordert Beobachtungsgabe, Aufmerksamkeit und Logikfähigkeiten des Spielers bei wenig Führung + Handlung bis zum Schluss fesselnd und motivierend +/- Ca. 9 Stunden Spielzeit +/- Teils nerviges Herumgelaufe zwischen den Erinnerungsszenen - Trotz hervorragender Umsetzung stößt 1Bit-Grafik bei der Darstellung mancher Details an ihre Grenzen - Kein Erstellen eigener Notizen Handlung: In 1802 ist das Handelsschiff Obra Dinn mitsamt 200 Tonnen an Handelsgütern von London aus in Richtung Orient in See gestochen. Als sie sechs Monate später den vereinbarten Treffpunkt am Kap der guten Hoffnung nicht erreichte, wurde die Obra Dinn als vermisst deklariert. Doch als das Schiff 5 Jahre später überraschend an die britische Küste gespült wurde, war von der 60 Mann starken Besatzung keine Spur zu sehen. Als Ermittler der zuständigen Versicherung obliegt es uns, die Obra Dinn nach Hinweisen zu durchsuchen, um ein möglichst exaktes Bild der Vorgänge zu zeichnen, die zu einer Tragödie solchen Ausmaßes geführt haben könnten, sowie etwas über das Schicksal jedes einzelnen Mitglieds der Crew in Erfahrung zu bringen. Die Handlung, die mit einer gesunden Portion Mystik gewürzt ist, verliert bis zur letzten Spielminute nicht an Spannung. Dabei wird sie dem Spieler keineswegs auf dem Silbertablett präsentiert und es liegt an diesem, aus den gegebenen Informationen die richtigen Schlussfolgerungen anzustellen. Grafik & Sound: Optisch sticht Return of the Obra Dinn sofort ins Auge, denn es ist in einem Grafikstil gehalten, der als 1Bit-Dithering bezeichnet wird und an den Minimalismus alter Computersysteme erinnert, zwischen deren unterschiedlichen Farbschemata man sich sogar im Einstellungsmenü entscheiden kann. Trotz der "Retro-Grafik" glänzt Obra Dinn mit einer Detailpracht, die man für eine solche Technik kaum für möglich gehalten hätte. Obwohl der Großteil der Geschichte in Standbildern erzählt wird, sind einzelne Elemente der Spielwelt herausragend animiert. Sonnenlicht bricht glitzernd auf der Wasseroberfläche, Partikel fliegen durch die Luft, Emotionen spiegeln sich in den Gesichtern der Charaktere wider und Licht- und Schatteneffekte kommen stimmungsvoll zum Einsatz - es erfordert sehr viel künstlerisches Geschick, eine derart immersive Spielwelt mit so "geringen" Mitteln zu erschaffen. An der Musik, die sich stilistisch an alten Abenteuerspielen orientiert, und an den Soundeffekten gibt es nichts auszusetzen. Die Vertonung der Charaktere mit ihren landestypischen Akzenten ist ebenso gut gelungen und trägt zur Immersion bei. Gameplay: Zunächst scheint die Obra Dinn komplett verlassen zu sein. Lediglich eine einzelne, längst verwitterte Leiche auf dem Boden vor der Kapitänskajüte erinnert daran, dass hier ein tragisches Ereignis stattgefunden haben könnte. Unser Spielercharakter ist im Besitz einer Taschenuhr, mit der er beim Anblick von sterblichen Überresten einen visuellen und auditiven Einblick in die Vergangenheit zum Todeszeitpunkt des Betroffenen erhält (warum auch nicht?). Dabei finden wir uns in einer Art Standbild wieder, das wir nach Hinweisen durchsuchen müssen. Unsere Enthüllungen führen uns dabei zu weiteren Verstorbenen und so liegt es an uns, die verschiedenen Todesszenen zu einer Aneinanderkettung von Ereignissen zusammenzuführen, die Sinn ergibt. "Nach Hinweisen suchen" ist in diesem Fall in übertragenem Sinn gemeint, denn es gibt in Return of Obra Dinn keine Gegenstände, mit denen auf übliche Weise interagiert werden kann. Der Spieler muss anhand der Audio-Schnipsel und dem Gesehenen eigens Zusammenhänge herstellen. Ein umfangreiches Notizbuch, welches sich mit der Zeit mit niedergeschriebenen Dialogen und Bildern automatisch vervollständigt und in das man die Ergebnisse der Ermittlungen zu jedem einzelnen Passagier mittels drop-down-Menü eintragen kann, hilft dem Spieler dabei, die Übersicht zwischen Ereignissen, Charakteren und Handlungssträngen zu wahren. Während die ersten Szenen noch schnell und einfach entschlüsselt werden können, erweist es sich im späteren Verlauf als richtiggehende Knobelaufgabe, Identität und Todes-Verursacher gemeinsam mit der, in den meisten Fällen relativ klar ersichtlichen, Todesursache jedes Charakters in Verbindung zu bringen. Eine gute Beobachtungsgabe und ein hohes Maß an Konzentration werden dem Spieler dabei abverlangt. In den kurzen Gesprächsfetzen sollte man lernen, zwischen den Zeilen zu lesen: Wer spricht zu wem, in welcher Beziehung stehen die Dialogpartner zueinander? Kleidung, Namen und Herkunft, sowie Positionierung der Besatzung sind von bedeutender Wichtigkeit. Die Passagierliste und die beiden Fotos, auf denen die Crew abgebildet ist sollten wiederholt und eingehend studiert werden, denn oft stehen dem Spieler nur diese Mittel zur Identitätserforschung zur Verfügung. Erst nach jeweils drei richtigen Ergebnissen erhält man eine entsprechende Bestätigung, ob man mit seiner Vermutung richtig lag - was ein stupides Trial & Error Vorgehen erschwert und trotzdem dafür sorgt, dass man nicht auf Grund der Fülle der zu verarbeitenden Informationen den Überblick verliert. Entfernt erinnert Return of Obra Dinn an alte Detektiv-"Brettspiele" (zB. Sherlock Holmes Consulting Detective), zumindest was die Fähigkeit des logischen Schlussfolgerns und die Gedächtnisarbeit betrifft, die Lucas Pope seinen Spielern hier bei fast nicht existenter Hilfestellung zutraut. Wenn am Ende das letzte sinnbildliche Puzzlestück eingesetzt ist und alles nahtlos ineinander übergeht, fühlt sich das überraschend befriedigend an. Eine absolut geniale Spielerfahrung. Kritik: So hervoragend und stimmungsvoll die 1Bit-Grafik umgesetzt ist, stößt sie doch bei der Darstellung so mancher Details an ihre Grenzen. So muss man manchmal schon sehr genau hinsehen, wenn es darum geht, die exakte Todesursache festzustellen. Hat er eine Pistole in der Hand oder freut er sich n... egal. ;) Wenn man das Haar in der Suppe suchen will, könnte man hier noch kritisierend anmerken, dass es ein wenig umständlich ist, für ein erneutes Abspielen der Erinnerungsszenen jedes Mal die entsprechende Leiche auf dem Schiff aufsuchen zu müssen, auch wenn deren Standort im Notizbuch vemerkt ist. Schön wäre es gewesen, hätte man direkt vom Notizbuch aus auf die Szenen zugreifen können. Und weshalb muss dieses Wegfindungs-Leuchten so merkwürdige Schnörkel fliegen? Außerdem stört es mich persönlich immer, wenn man aus einem Spiel nicht heraus-tabben kann. Fazit: Lucas Pope hat es schon wieder getan. Er hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und ein Machwerk geschaffen, das in jeder Hinsicht so außergewöhnlich ist, dass es mit Leichtigkeit hätte scheitern können. Ist es aber nicht. Return of the Obra Dinn ist nicht weniger als ein Meisterwerk geworden. Ich war so darin vertieft, dass ich die gesamten 9 Stunden Spielzeit am Stück verbracht und mich am Ende gefragt habe, wo die Zeit geblieben ist (Wortwitz nicht beabsichtigt!). Ein absolutes Muss für alle Freunde von spannenden und mysteriösen Detektiv-Geschichten! Folgt doch unserem Kuratoren-Programm GGC-Curations, wenn ihr mehr Reviews wie dieses lesen wollt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Muss zugeben... Geiles Konzept, geniale Geschichte, aber viiieel zu schwierig!!! Viele der Schicksale muss man Googlen, weil dann sowas ist wie, ja den kann man nur wissen weil er der letzte oder zweitletzte schotte ist und der dieses eine seltsame Tattoo am Schniedel oder im Ohr hat. WIE SOLL MAN DARAUF KOMMEN!!!!! Erkennt mal dieses eine Tattoo oder Narbe oder was auch immer in diesem Pixel Brei von Grafik wenn man nicht einmal nen M von nem W unterscheiden kann bei dem Grafikstil. sieht zwar gut aus, aber bei nem spiel wo es auf Genauigkeit und Aussehen ankommt ne Katastrophe. Oder so Schicksale, die KEIN Wort sagen, nicht EINMAL namendlich erwähnt werden und auch nur EINMAL in ner Erinnerung vorkommt dann zu wissen wer das ist ohne zu googlen ist auch escht scheiße und verdirbt einem den spaß am Spiel. Und außerdem kann sein das ich da bissl empfindlich bin, daber die sache mit den dialogen find ich auch kacke. Wenn da 7 oder 8 Menschen sprechen und dann soll man wissen welche Stimme zu welchem Menschen passt ist es auch zum kotzen sein Schicksal herraus zu finden. Ich finde einfach das wenn das Game etwas einfacher wäre durch besseres Verraten der Schicksale und der Dialoge und durch eine verbesserte und andere Grafik wär das ein echt geniales und tolles Spiel.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ein Geisterschiff, ein Rätsel, ein Muss für mich. Aber wie war es dann, das Rätsel zu lüften? https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2631978021 Geschichte Das bewaffnete Handelsschiff Obra Dinn der (britischen) Ostindien-Kompanie verschwindet 1802 und taucht Jahre später (1807) als Geisterschiff in Cornwall auf. Als Versicherungsdetektiv gehen wir an Bord, um herauszufinden was passiert ist, wobei uns eigentlich nur interessiert, was mit jedem einzelnen Besatzungsmitglied geschah. Die Geschichte, die wir insbesondere mittels einer magischen Uhr analysieren, die uns in Szenen aus der Vergangenheit versetzt, klingt wie reinster Seemannsgarn. Eine Mischung aus tragischem Realismus, Exotik und Jules-Verne'schem Abenteuer. Ich fand die Geschichte sehr komplex und total eindrucksvoll in Szene gesetzt. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2631991565 Gameplay An die Mechaniken des Gameplays, das fast völlig ohne Tutorial auskommt, musste ich mich erst mal gewöhnen. Einiges war klar, anderes habe ich nur durch Ausprobieren gecheckt. Der Einstieg ist also nicht ganz einfach. An ein paar Stellen an Bord der Obra Dinn finden wir in der "Gegenwart" (also 1807) menschliche Überreste. Diese ermöglichen uns mit der genannten Uhr, die Todesszene des Opfers (1802) zu erleben (akustisch ein paar Sekunden und visuell als Standbild). Dieses Bild führt uns dann zu weiteren Todesszenen desselben Kapitels (deren Überreste dann auch in der Gegenwart sichtbar sind), die zeitlichaufeinander folgen. Insgesamt gibt es 10 Kapitel. Die Kapitel folgen ebenfalls zeitlich aufeinander. In der ersten Phase des Spieles füllen sich so (fast) alle Seiten unseres mitgeführten Buches mit diesen Szenen, wobei immer die Frage ist: wer und wie ist er umgekommen (es gibt auch ein paar, die überlebt haben; da ist die Frage, wo sind sie abgeblieben). Schon in der ersten Phase wird man einige Fragen beantworten können (je nach Fertigkeit des Spielers), aber nicht alle. Ich hatte da bspw. etwa 20 der 60 Schicksale geklärt. Ab da (zweite Phase) könnte man jederzeit die Untersuchung beenden, aber nur wenn man alle 60 Schicksale geklärt hat, bekommt man die Bonus-Episode zu Gesicht. Allerdings wird es immer schwieriger, weitere Fragen zu klären. Es kommt auf immer unscheinbarere Details an, die man vorher nicht gewürdigt hat. Man muss Informationen aus mehreren Szenen zusammenfügen und Plausibilitätsannahmen machen. Die Akustik der Szene spielt dabei auch eine gewichtige Rolle. Der Aufwand wird mit jedem weiteren Schicksal aber immer größer, was frustrierend sein kann. Für die letzten vielleicht 15 Seelen habe ich mir aus einem Guide Tipps geholt, um immerhin einzugrenzen, in welcher Szene ein hilfreiches Detail zu finden ist. Dies war dann aber auch recht einleuchtend logisch. Nur die letzten fünf Schicksale habe ich mir dann erklären lassen. Angeblich kann man alle Schicksale logisch eruieren, was mir leider nicht gelang. Das Rätsel (wenn man das ganze Schiff so ansieht) ist unglaublich kunstvoll arrangiert. Die Szenen sind so, dass man doch Schritt für Schritt Dinge klären kann, die scheinbar hoffnungslos im Dunkeln lagen. Es gab aber auch ein paar unschönen Sachen, die das hochwertige Rätseln trübten. Manche Details verschwanden für mich im Pixeldunst. Da war für mich manches nicht wirklich eindeutig, was aber als eindeutiger Hinweis galt. Manche Todesarten waren unklar zu benennen, selbst wenn man sah, was los war. Wurde nun jemand zerrissen oder geköpft, wurde er von der Ladung erschlagen oder von dem getötet, der die Ladung ins Rollen gebracht hat? An dem Punkt fand ich die englische Originalfassung noch eindeutiger (ich habe dann mit ihr weitergespielt), aber auch da gab es Mehrdeutigkeiten. Ein Trost: bei manchen Tötungsarten sind mehrere Antworten erlaubt. Wenn man das Spiel nicht unbedingt zu 100% gelöst haben will, so ist es für geübte Rätsler geeignet. Will man aber möglichst alles lösen, so muss man schon ein Rätselfanatiker sein, so mein Gefühl. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=2631976238 Technik Die Grafik ist im Retro-Stil. Das mag sein, um erst mal interessant zu erscheinen (so hat es mich jedenfalls "gecatched", obwohl ich sonst überhaupt nicht auf Pixelbrei stehe), ist aber auch gemacht, um das Lösen der Rätsel zu einem mühsamen Unterfangen zu machen. Das jedenfalls ist gelungen. Mit einer "vernünftigen" Grafik wäre das Spiel deutlich schneller durchzuspielen. Der Sound ist gut. Ein guter Soundtrack begleitet die Ereignisse. Für die Dialoge (auf Englisch; deutsche Untertitel) hat man viele Sprecher engagiert, die ihre Sache ausreichend gut machen. Die deutsche Übersetzung ist gut und man wird mit ihr ziemlich weit kommen. Im Zweifel würde ich mich dann aber auf die englische Fassung verlassen, jedenfalls was die Todesarten angeht. Die Steuerung mit Controller ist gut. Man kann auch mit Tastatur und Maus spielen. Nur für die Tastenbelegung muss man in den Optionen nachschauen oder ausprobieren. Sonstiges Ich habe meinen ersten Durchgang bald nach dem Ende der ersten Phase beendet (ich dachte, mehr finde ich nicht heraus) und habe dafür 6h gebraucht. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt, habe es nochmal von vorne begonnen (um meiner Schlussfolgerungen ganz sicher zu sein) und habe dann geschlagene 20h gebraucht, um das Spiel durchzuspielen. Die Errungenschaften werden fast alle freigeschaltet, wenn man die Schicksale klärt. Nur eine Errungenschaft funktioniert anders. In Zahlen für mich persönlich ein Unterhaltungswert von 10/10. Ein hammerschweres Rätselspiel mit innovativem und tollem Konzept. Bitte mehr davon! Zuweilen aber frustrierend (zu?) schwer. Die Pixelgrafik ist anstrengend. Dennoch 10/10, weil die positiven Aspekte bei mir deutlich überwogen. Dies ist mein subjektiver Spieleindruck. Für meine Wertung zählt, wie gut es mich unterhalten hat. Entsprechend der Daumen nach oben oder unten, abhängig davon, ob ich es einem ähnlich gesinnten Spieler weiterempfehle. Der Spieleindruck eines anderen Spielers kann aber durchaus stark davon abweichen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Zugegeben, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, und eigentlich hätte ich mich von der Wertung her für ein ausgeglichenes "~" entschieden - wenn man es denn hätte geben können. Da aber schließlich für mich die nervigen Aspekte des Spiels überwogen, habe ich schweren Herzens einen "Daumen runter" gesetzt. MEINE WERTUNG IST VOLLKOMMEN SUBJEKTIV - ES KANN UND WIRD VIELE SPIELER GEBEN, DENEN MEINE PROs UND CONTRAs WEDER EINLEUCHTEN NOCH WICHTIG SIND! AUßERDEM IST DAS FOLGENDE NATÜRLICH SPOILERLASTIG! Nun zur Begründung: Ja, es ist ein Puzzlespiel - ein sehr knobeliges und daher halbwegs fesselndes. Aber es ist kein Spiel, in dem es große Variationsspielräume bei den Puzzles gibt; genaugenommen besteht das Spiel nur aus einem einzigen Puzzle: Leichen ihre Identität sowie ihre Todesart (und gegebenenfalls deren Verursacher) richtig zuordnen - und das gleich 60 mal. Um als Versicherungsangestellter zu Beginn des 19. Jahrhunderts unserer Aufgabe auch korrekt nachzugehen, besteigen wir das Schiff "Obra Dinn" bewaffnet mit einem Buch, welches unsere Questfortschritte festhält, und einem kompaß-/uhrähnlichem Gebilde, mit dem wir bei den aufgefundenen Leichen an Bord Erinnerungsfetzen betrachten können, welche unsere einzigen Informationsquellen zur Lösung der Aufgaben darstellen. Moment, bitte was? Was haben wir da? Sind wir in jetzt in einer Fantasy-Geschichte gelandet? Ja und nein, schließlich müssen wir irgendwann feststellen, daß viele Tode der Obra Dinn auf das Einwirken von See-Ungeheuern zurückzuführen sind. Die aber scheinbar für alle Beteiligten auch eher etwas "überraschendes" haben, während das mühsame Vehikel des "Erinnerungskompaß" scheinbar in der Spielrealität Gang und Gebe ist. Und da leider die gesamte Spielmechanik daran hängt, kann man diese dramaturgisch sinnfreie Apparatur auch nicht aus dem Plot tilgen... Nun denn, bewaffnet mit diesem Kuriosum begeben wir uns also von Leiche zu Leiche (die im Laufe der Entwicklung sukzessive freigeschaltet werden) und versuchen, aus den Erinnerungsfetzen logisch Personen und ihr Ableben zu rekonstruieren. Die Erinnerungen, in denen die untersuchten Personen auftauchen, werden dabei automatisch in unserem Büchlein notiert. Schnell stellen wir fest, daß man bestimmte Ereignisse und Situationen nur dann halbwegs rekonstruieren kann, wenn man sich verschiedene Erinnerungen in zeitlicher Abfolge ansieht und den Weg einzelner Figuren rekonstruiert. Und dabei stoßen wir auf das größte Problem unseres kleinen magischen Uhrwerks bzw. unseres "Questjournals": leider haben deren Entwickler nämlich offenbar eine "Save"-Funktion der Erinnerung vergessen, will heißen, daß das Journal zwar den Namen der Erinnerung einträgt; um sich die Erinnerung aber noch einmal anzuschauen, muß man erst zur betreffenden Leiche wieder zurückdackeln. Und so findet man sich schnell damit beschäftigt, das gesamte Schiff unzählige Male von oben bis unten und von Steuerbord bis Backbord zu durchkämmen, um aus den Erinnerungen brauchbare Informationen zu gewinnen. Das ist anfangs noch ganz unterhaltsam, gegen Mitte aber schon arg nervtötend und schikanös. Wobei das Spiel uns anfangs glauben läßt, daß man alle Personen absolut zweifelsfrei bestimmen kann. Dies ist aber mitnichten so: bei einigen Figuren ist einfach nur die Wahrscheinlichkeit größer, daß sie die eine oder andere Person sind; teilweise muß man die Person aufgrund ihrer Kleidung erraten oder angesichts der Menschen, mit denen sie oft zusammensteht (was manchmal bei 3 spärlichen Erinnerungen pro Person doch nicht als "logisch zwingend" betrachtet werden kann). Und manchmal identifiziert sich eine Person auch nur durch ein kleines Detail, wie zum Beispiel einen Ring, oder ein quergestreiftes T-Shirt. In einem sehr detailliert gezeichneten Adventure würde ich auch auf solche Dinge auch achten, nur ist die optische Ästhetik unseres besagten Spiels ja bewußt uni-farben und grobpixelig. Das mag einen sehr angenehmen Vintage-Charakter haben, aber erstens fragt man sich, warum dieses Adventure sich bewußt zu diesem Grafikstil entschieden hat, und zweitens ist durch die Wahl des Grafikstils das Erkennen von wichtigen Details unnötig schwer, obskur oder geradezu unmöglich - zumindest erging es mir bei der Todesursache einer Leiche so. Merkwürdig verquast ist auch das Dropdown-Menü, aus dem man die jeweilige richtige Todesursache auswählen soll. Von den angebotenen Vorschlägen, 3 Seiten voll, wird man aber im Spiel lediglich ungefähr 8 verschiedene benutzen; und diese sind dann so schwammig, daß man sich fragt, ob es das große und sehr detaillierte Auswahlmenü als "Ablenkung" überhaupt gebraucht hätte... Eine mir wichtige "Warum"-Frage, nämlich die nach dem genauen Hergang und der Verkettung der Ereignisse, nachdem man nun alle 60 Leichen korrekt identifiziert hat und zumindest versuchen könnte zu verstehen, um was es plotmäßig wirklich ging, bleibt das Spiel dann aber leider schuldig - das kann man dann nur erahnen, oder man läßt es etwas frustriert bleiben. Wirklich warm wird man mit einer der Figuren ohnehin nicht. Mein, wie bereits gesagt, sehr subjektives Urteil: von der Idee schön, allerdings ab und an zu holprig und mir insgesamt zu eintönig und zu unentschieden, um ein wirklich gutes Spiel zu seinMehr anzeigenWeniger anzeigen
Review zu Return of the Obra Dinn Meine Güte ist das ein Meisterwerk! Return of the Obra Dinn stammt aus der Schmiede von Lucas Pope, Schöpfer vom grandiosen Papers, Please und ist außerdem wohl noch der Papst unter den Spielemachern. Return of the Obra Dinn ist ein weiterer dieser Fälle, bei denen ich mich überhaupt nicht vor dem Kauf informiert hatte. Ich dachte mir schon bei der 1-Bit-Grafik: "Das muss ich haben!". Dann den Namen Lucas Pope gelesen. "Moment, den kennste doch.", dachte ich mir. Schnell gegoogelt und gesehen, dass er Papers, Please gemacht hatte. Und schon hab ich blindlings im Vollpreis zugeschlagen! Die gesamte Umwelt ist im 1-Bit-Stil deutlich weniger statisch, als ich ursprünglich angenommen hatte. Zwar müssen sich die Augen erst noch daran gewöhnen, jedoch gibt es diverse Farbänderungen, bei der es für jedermann eigentlich eine geben sollte, die ihm zusagt. Außerdem ist es wohl hilfreich nicht allzu nah am Bildschirm zu sitzen. (was eig. selbstverständlich ist) Obwohl ich ein großer Fan von Sherlock Holmes und Hercule Poirot bin, so besaß ich vor RotOD kein einziges Detektivspiel auf Steam! Das wird sich wohl demnächst ändern! Mir war bisher einfach nicht bewusst wie viel Spaß dieses Genre machen kann! Und wenngleich ich auch ein Fan von Detektivgeschichten bin, so ist RotOD kein Zuckerschlecken. Im Gegenteil. Das Spiel ist schwer, sehr schwer. Anfangs wird man noch recht schnell, viel herausfinden können, doch nach der Flut kommt bekanntlich irgendwann auch mal die Ebbe und die Detektivarbeit gerät ins stoppen. Wer sich jedoch allzu schwer tut, hier mal ein paar Tipps (spoilerfrei): Man siehe sich die Reihenfolge der globalen Errungenschaften an. Da das Spiel in Kapitel untergliedert ist, und man Achievements erhält sofern man einen erfolgreich beendet hat, kann man sich die Häufigkeit der Errungenschaften ansehen und die Kapitel dementsprechend nacheinander abhaken. Schließlich werden die Meisten den Kapitel zuerst abgeschlossen haben der am Einfachsten ist. Daran kann man sich ganz gut orientieren. Ein weiterer Tipp wäre das Spiel neu zu beginnen. Dies habe ich gemacht (u.a. habe ich deshalb auch eine längere Spielzeit, als der Durchschnitt) und kann es wirklich nur empfehlen. Mit mehr Wissen von Anfang an zu rätseln erleichtert vieles ungemein! Spielerisch betrachtet gleicht RotOD am ehesten noch einem Walking Simulator, aber das ist nur das was der Spieler mit seinen Händen macht, was er mit seinem Kopf anstellt, während des Zusammenreimens von Todesfällen, ist eine ganz andere Art von Spiel. Auch wenn mir RotOD sehr viel Spaß gemacht hat, so ist es definitiv nicht perfekt. Die meisten anderen Spieler beschwerten sich über eine Nichtimplementierung eines Notizbuchsystems. Möglicherweise ist dies im Detektivspielgenre ein übliches Gimmick, da ich jedoch, wie oben erwähnt, kaum bis gar keine Erfahrungen darüber habe, kenn ich mich damit nicht aus. Außerdem: Was spricht denn gegen ein Notizbuch, dass mit einem Stift und Papier funktioniert und in der Realität genutzt wird? Nein, meiner Meinung nach hat Return of the Obra Dinn ganz andere Probleme. Beispielsweise waren die Formulierungen (zumindest im Deutschen) recht problematisch. Der Unterschied zwischen "aufgespießt sein", oder "durchbohrt worden" ist da wohl noch der Signifikanteste. Da man per Taschenuhr, oder eher Todesuhr, mit der man den Moment des Todes einsehen kann und jene Mementos dazu noch statisch sind ist dies oftmals schwer zu erkennen, wie jemand jetzt verstorben ist, zumindest ging es mir so. Weshalb ich in jenen Fällen oft raten musste. Apropos raten. Ich war schockiert, in welchem Ausmaß man sich die Schicksale verschiedenster Crewmitglieder mit purem Raten ergaunern kann! Das komplette letzte Viertel des Tagebuchs habe ich erraten und einfach herumprobiert! (Oder eleganter ausgedrückt: Ausschlussverfahren) Das heißt jedoch nicht, dass man die ganze Zeit raten kann. Bei einigen Fällen war klassische Detektivarbeit gefragt! Hier mal Beispiele, die ich grandios fand (Achtung: Spoiler!) In Kapitel 2, Teil 1, kann man sehr viele schlafende Matrosen und Marsgäste entdecken. Neben eine der Hängematten hing eine Tasche mit Pfeife, und ein anderer Matrose hatte am herunterhängenden Arm ein spezielles Tattoo. Also hat man halt danach Ausschau gehalten und da die Kojen nummeriert waren konnte man so die Crewmitglieder herausfinden. GENIAL! Solche Fälle sind nur leider die Minderheit. Oftmals muss man raten und darauf achten, wenn z.B. zwei Personen nebeneinander stehen und deren Beziehung herausfinden muss. Mehr war das manchmal nicht. Es ist auch nicht wirklich akribisch, wenn man gezwungen wird im Tagebuch zu schreiben, dass jemand mit einer Pistole erschossen wurde, obwohl es ganz klar eine Muskete war. Einfach aufgrund der simplen Tatsache, dass Muskete nicht zur Auswahl stand. Genauigkeit sieht eig. anders aus! Es wäre außerdem nützlich gewesen, wenn man sich hätte ducken können. Bekanntermaßen liegen Leichen oftmals auf dem Boden, sodass man sie leichter hätte betrachten können. So, genug geredet! Auf gehts zur Pro-Contra-Liste! Pro: + Die Musik ist hervorragend stimmig! + Jeder Screenshot ist bei der Grafik ein simplistisches Kunstwerk! + Die Synchronsprecher sind richtig klasse! + Soundkulisse ist großartig. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass Sounds bei Aktionen erklingen und auch abrupt aufhören (schwer zu beschreiben), wie dem Verschwinden des Kompasses, dem erfolgreichem Enträtseln von Schicksalen, beim Verlassen einer Erinnerung etc. + Die Obra Dinn wirkt sehr authentisch. Als hätte dort wirklich eine Crew einst gelebt! + Generell ist der Detailgrad recht hoch angesetzt, etwas, das mich immer wieder ins Erstaunen versetzt hatte. Das habe ich bei der minimalistischen Grafik einfach nicht erwartet + Die Geschichte war recht interessant und wird auch nicht linear erzählt, was Erinnerungsvermögen abverlangt, aber dadurch deutlich faszinierender gestaltet ist + Anspruchsvolles Spielprinzip das dem Spieler an den Rand seines Logikverständnisses treiben wird + Ein unglaublich befriedigendes Gefühl des Vorankommens, wenn man etwas auf eigene Faust ausbaldowert hat + Es war fantastisch sich Details auf einem Notizbüchlein zu notieren und die Verbindungen zu finden. Ich kann es nur jedem empfehlen! Contra: - Mit simplen Raten kann man unter Umständen für meinen Geschmack zu weit kommen - Für Nichtbriten ist das Spiel noch ein Ticken schwerer, da einige Charaktere aufgrund ihres Akzents herauszufinden sind. (Zumindest ist es dann deutlich leichter) Ich kann schließlich nicht einen Waliser von einem Schotten aufgrund deren Akzente unterscheiden Prontra: +- Viel Herumgelaufe zwischen den Erinnerungen +- Man kann in Erinnerungen komischerweise durch einige Objekte hindurchgehen. Ich vermute zwar, dass das von Lucas Pope gewollt ist, nur frage ich mich weshalb. Vor allem, weil dies nur hin und wieder bei einigen Objekten funktioniert +- Die Bedienung des Tagebuchs hätte etwas ausgefeilter sein können. Eventuell mit der Bedienung der Zahlentasten +- Mag das Schiff noch so authentisch gewirkt haben. Irgendwann hat man alles gesehen, weshalb ein Szenenwechsel durchweg wünschenswert war. Wohl auch der Grund warum das Ende so erquickend war, aber seht lieber selbst! Der Normalpreis ist vollkommen in Ordnung, sofern man sich etwas Zeit lässt und gewillt ist die Achievements zu erledigen. Sollte man das nicht machen, so würde ich empfehlen auf einen Sale zu warten. Und so wie der Spieler bei 3 richtigen Schicksalen belohnt wird, so danke auch ich Lucas Pope für dieses hervorragende Spiel! "Wohlgetan. 2 Spiele bisher korrekt." Ich danke fürs Lesen und wünsche sehr viel Spaß beim Spielen! ;-) https://store.steampowered.com/app/653530/Return_of_the_Obra_Dinn/Mehr anzeigenWeniger anzeigen
An sich eine super Idee, die aber am Ende zu frustrierend war, um sie wirklich zu genießen. Das Hauptproblem liegt hierbei darin, dass man sehr schlecht herausfinden kann, welche Angaben für jedes Mitglied der Besatzung eindeutig richtig sein müssen. Es fängt schon damit an, dass man bei einigen Charakteren herausfinden muss, welche Nationalität sie haben. Zwar ist das beispielsweise bei den chinesischen Charakteren offensichtlich, aber wenn es dann um schwedische oder gar schottische Namen geht, erfordert das unübliches, erzwungenes Hintergrundwissen und hat nichts mehr mit cleverer Beobachtung zu tun. Bestimmte Klischees muss man anscheinend auch noch kennen. Dann kommt noch der Teil, in dem man das Schicksal eintragen muss. Blöd nur, dass die Vorgaben zu oft ungenau sind. Was ist der genaue Unterschied zwischen „abgestochen“ und „aufgespießt“? Hat der eine, der gerade gegen das Monster kämpft, überlebt oder nicht? Und was heißt allgemein „überlebt“, wenn man nicht weiß, ob die Leute bei der Flucht das Festland überhaupt erfolgreich erreicht haben? Mit solchen Fragen wird man komplett alleine gelassen, und es nervt einfach zu sehr, wenn man die eindeutige Lösung gar nicht wissen kann. Um die Sache noch schlimmer zu machen, gibt es Charaktere, bei denen man letztendlich tatsächlich raten muss. Diese Probleme haben für mich die Spielerfahrung komplett zerstört. Es gibt durchaus clevere Hinweise, die man finden kann, aber dieser ganze Frust überschattet sie einfach. Dadurch bin ich am Ende mit sehr unzufriedenen Gedanken zurückgeblieben – trotz des Erfolgs, das gesamte Schicksal der Schiffscrew gelöst zu haben. Mein Fazit: Für mich persönlich hat das Spiel einfach nicht gebockt. Vielleicht kann man sich auf Return of the Obra Dinn einlassen, wenn man sich einfach nur das coole visuelle Feature des Spiels anschauen möchte – ansonsten kann ich dem Titel aber keine Weiterempfehlung geben.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
I wish I could erase my memory and play this game again and again. Every two years I forgot enough to replay it, but it will never be the same. Great story, great art style and unlike any other game I played. The soundtrack is a piece of art, just like the game, and I keep listening to it.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich hatte große Erwartungen an das Spiel, und es bietet tatsächlich das, was ich erwartet hatte. Wir entdecken die Vergangenheit der Obra Dinn und müssen das Schicksal und die Namen der einzelnen Besatzungsmitglieder und Passagiere herausfinden. Die Prämisse gefällt, der düstere Lovecraft-Ton (nicht zu gruselig, aber einfach das typische Thema) und dann natürlich der krasse 1-Bit-Stil. In Kombination mit den begehbaren Dioramen hat das wirklich was. Die Vertonung ist ebenfalls erstklassig, ebenso wie die treibende Musik, die sich zwar schnell wiederholt, aber nie langweilig oder nervig wird. Mein großes Aber betrifft leider die Rätselmechanik. Wir erleben mehrere Perlenketten von Ereignissen. Wir steigen an einer Stelle ein und erleben dann Einzelschicksale. Im Buch sind die Ereignisse festgehalten, aber leider nur sehr grob. Es gibt Dias, die man sich anschauen kann, Bewegungen der einzelnen Personen und es gibt Zeichnungen der Personen. Leider müssen wir immer zur nächsten Szene springen und vor allem können wir uns nicht mal eben eine alte Szene anschauen. Dazu müssen wir erst die aktuelle Sequenz verlassen (durch das Schiff laufen), landen wieder an der letzten Einstiegsstelle und laufen dann zu der Leiche, deren Schicksal wir noch einmal erfahren wollten. Dann dort zur nächsten oder direkt zu einer Tür in die Hauptwelt. Das ist sehr viel Lauferei und verlangsamt alles unnötig. Gerade wenn ich eine Idee habe, wer jemand sein könnte oder ob die Person hier oder da war, möchte ich das schnell überprüfen, weil ich oft auch mehrere Ideen habe. Aber dieses ganze Herumlaufen, nur um sich eine bestimmte Szene noch mal anzuschauen, macht das Spiel unnötig zäh, da hatte ich irgendwann keine Lust mehr drauf. Mein Lieblingskrimi(-VR)-Spiel hat das viel besser gelöst: In The Invisible Hours ist man immer in der Szene und kann von jeder Position aus vor- und zurückspulen. Bei Obra Dinn gibt es zwar keine laufenden Szenen, aber warum kann ich nicht einfach an einer Stelle stehen bleiben und zur nächsten oder letzten Szene springen, die ich bereits freigeschaltet habe und die an dieser Stelle spielt? Schade, ich hätte mich gerne auf das Puzzeln konzentriert. So hatte ich bald keine Lust mehr, ewig hin und her zu laufen, um Szenen zu starten. Wer viel Geduld hat, holt sich das Spiel trotzdem.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Da ich ein absoluter Neuling in diesem Genre bin, hat es mich zunächst ziemlich überfordert. Ein zweiter Anlauf war nötig. Diesmal auf einer anderen Plattform(PS4) und zu zweit. So konnten wir uns über mehrere Abende, nach und nach durch Personen und Schicksale graben. Dennoch blieb es uns verwehrt, alle Schicksale alleine aufzuklären. Bei 41 war für uns Schluss. Für uns schien es keine Möglichkeit mehr zu geben, auch nur ein weiteres Detail zuverlässig benennen zu können. So entschieden wir uns, mit Hilfe einer Komplettlösung, die restlichen Personen zu identifizieren und die passenden Schicksale zuzuordnen. Zunächst erschien mir dieser Weg richtig, man will ja nicht ewig auf der Stelle treten und nur noch raten müssen. Im Nachhinein ärgere ich mich jedoch über diese Entscheidung. Dachte ich zunächst, dass man ab einem bestimmten Punkt tatsächlich nur noch raten kann, bin ich nach einem Studium der Seite ObraDinn Fandom vom Gegenteil überzeugt worden. Entscheidende Hinweise lagen die ganze Zeit vor unseren Augen und wurden von uns nicht als solche Erkannt. Andere Schicksale hätten wir sicher aufgeklärt, wenn wir neben dem Buch im Spiel, tatsächlich Notizen im echten Leben angefertigt hätten. Was ich sagen möchte: Das Spiel hat uns in den Bann gezogen. Geschichte, Grafik, musikalische Untermalung, Spielprinzip - alles passt so gut zusammen, dass es schwer fällt, ein ähnliches Spiel überhaupt nur zu finden. Kauft das Spiel und habt euren Spaß. Lasst euch nicht spoilern und verwendet eventuell analoge Hilfsmittel beim spielen. Ich habe in den letzten Jahren selten so ein Erfolgserlebnis wie in diesem Spiel verspürt, wenn man wieder drei Schicksale richtig zugeordnet hat. Mein allergrößter Respekt an Herrn Pope, so ein Ding im Alleingang zu stemmen!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Ich habe dieses Spiel zurückgegeben. Obwohl die Idee genial ist und ich Detektivspiele mag. Aber es ist mir einfach zu krass und zu eklig. Psychisch ungesund. Schade eigentlich. Denn Obra Dinn ist ein großes Detektivspiel, mit einem Schwierigkeitsgrad und einer TIefe, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Es wird womöglich Gamingeschichte schreiben. Auch den Mysteryfaktor so in Richtung Fluch der Karibik kann man in der Indiesparte vielleicht noch akzeptieren, obwohl er zum logisch-deduktiven Detektivthema eigentlich nicht passt. Aber dieses Spiel ist stellenweise schlicht ein widerlicher Horrorslasher und der Ekelfaktor übersteigt um einiges, was ich abkann, ohne ein Kind von Traurigkeit zu sein. Für hartgesottene Erwachsene. Würde meinen Kindern verbieten, so etwas zu spielen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerbewertungen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Schnappschuss, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.