

Tyranny
Preisverlauf
Letzte 36 Monate · täglich aktualisiertDie Preise umfassen Steam und 39 autorisierte Shops; gezählt werden nur reguläre Angebote. Das Diagramm zeigt wöchentliche marktweite Tiefstände und Steams offiziellen Preis über die letzten 36 Monate.
Der Preisverlauf wird in USD erfasst. Die gezeigten Beträge sind zum EZB-Kurs vom 2026-10-16 in EUR umgerechnet und dienen nur zur Orientierung; was du tatsächlich zahlst, steht auf der Shop-Seite.




01Über Tyranny
Der Tyrann hat bereits gesiegt: Als Schicksalsbinder bestimmst du mit, wie die eroberten Lande regiert werden. Deine Entscheidungen verändern Handlung, Bündnisse, Feindschaften und sogar die Welt; die taktischen Echtzeitkämpfe lassen sich für Befehle an deine Gruppe pausieren. Steam-Spieler bewerten das Spiel zu 87%% positiv bei 9.904 Rezensionen. Die Steam-PC-Version erschien am 10. November 2016.
Mitwirkende
Niedrigster erfasster Preis der letzten 36 Monate
≈ 5,29 €2023-12-12 · GameBilletBasisspiel · dieselben Daten wie in der obigen Grafik; USD-Verlauf, kein regionaler Steam-Tiefstpreis.Sprachunterstützung
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Englisch | Ja | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja | — |
| Deutsch | Ja | Ja | — |
3 weitere Sprachen anzeigen
| Sprache | Benutzeroberfläche | Untertitel | Audio |
|---|---|---|---|
| Spanisch | Ja | Ja | — |
| Polnisch | Ja | Ja | — |
| Russisch | Ja | Ja | — |
Daten zur Steam-PC-Version · 2026-10-18
02Vor dem Kauf
Sprache und Audio
Englisch bietet Benutzeroberfläche, Untertitel und vollständige Sprachausgabe. Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Spanisch sind mit Untertiteln aufgeführt.
Einzelspieler
Die Steam-PC-Version ist als Einzelspieler gekennzeichnet. Die Kämpfe laufen taktisch in Echtzeit und lassen sich pausieren.
PC-Anforderungen
Prüfe vor dem Kauf, ob dein PC das Spiel ausführen kann.
03Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle übernimmt man?
Du spielst einen Schicksalsbinder in der Armee des Overlords und verfügst in den besetzten Tiers über beträchtliche Macht.
Verändern Entscheidungen die Spielwelt?
Ja. Entscheidungen beeinflussen Handlung, Bündnisse und Feinde sowie die Gestalt der Welt.
Wie funktioniert der Kampf?
Die Kämpfe laufen taktisch in Echtzeit; du kannst pausieren und deiner Gruppe Befehle geben.
Beliebte Steam-Rezensionen
Auswahl in Originalsprache · 10 RezensionenAusgewählte hilfreiche Rezensionen in dieser Sprache enthalten Empfehlungen und Kritik. Die Auswahl bildet nicht die Gesamtwertung ab; die Meinungen beziehen sich auf die jeweils bewertete Version.
Sehr gutes modernes Infinity Engine Spiel. Pillars of Eternity mit seiner klassischen "Auserwälter" Geschichte, unendlich langer Spielzeit und schnarchend langsam voranschreitender Story irgendwann zu Tode gelangweilt, Tyranny kommt dagegen mit einer frischen Story daher: Das Böse hat gesiegt und als einer der Fatebinder (Eine Art Richter und Henker) des Overlords Kyros gilt es den letzen noch freien Landstrich zu befrieden. Dabei gibt es einiges an Entscheidungsfreiheit und echte "böse" Entscheidungen. Wo andere Spiele "böse" gern als "sei ein Arschloch" übersetzen kann man in Tyranny zwar menschenverachtende aber durchaus logische Entscheidungen treffen. Ein Dorf voller Verräter niederbrennen, ein Baby töten um eine ungeliebte Thronfolge zu ändern usw. sind böse aber durchaus rationale Entscheidungen Weiterer Pluspunkt: Das Spiel ist zwar nicht kurz aber bei weitem nicht zu lang. Das mittelmäsige Kampfsystem wird durch die sich im Rahmen haltende Anzahl an Kämpfen nicht überstrapaziert. Die Story schreitet zügig voran und vermeided lange Durstrecken. Eine Warnung: Das Spiel endet in einer Art Cliffhanger. Lange war unklar ob Obsidian die Story je fortsetzen wird. Mit dem kürzlich veröffentlichten DLC und Ankündigung eines weiteren DLC besteht inzwischen aber die Hoffnung auf eine weiterführung. Insgesammt: Kein grandioses aber sehr gutes Rollenspiel mit einigen frischen Ideen. Wer Rollenspielfutter sucht und sich mit Infinity-Engine like Spielen anfreunden kann macht hier absolut nichts falsch.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Was hatte ich mir von Tyranny erhofft? Vieles. Vorab ging ich davon aus, dass man ein kleines Licht in einer vom Bösen beherrschten Welt ist. Am Ende war es dann aber doch wieder eine ziemlich generische Geschichte, die viel zu episch für die beschränkte Engine war. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich wirklich in die Welt eintauchen. Zu groß war einfach der Unterschied zwischen dem, was das Spiel mir weiß machen wollte und dem, das ich gesehen habe. An einer Stelle wird man von "tausenden" Soldaten angegriffen. Im Spiel sind das dann ca. 12 Leute. Warum schreibe ich eine Handlung, die sowas beinhaltet, wenn ich es einfach nicht darstellen kann? Es gibt Spiele, die auch mit einer Limitierung der Engine zu kämpfen haben, das aber z.B. durch geschickt gestaltete Levels kaschiert haben (Dragon Age, Witcher fallen mir spontan ein - da waren die Lager der Armeen auch nicht frei zugänglich aber man konnte sie z.B. im Hintergrund sehen). Die Schreiberlinge haben es einfach nicht geschafft, das spannende Setting in eine glaubwürdige Welt zu übertragen. Vieles wirkte auch einfach halbgar. Vier Beispiele, die für mich überhaupt nicht nachvollziehbar sind: Es gibt Stellen auf der Karte, die man z.B. nur mit entsprechendem Wert in Athletik erreichen kann. Ich habe keine Sekunde darauf verwendet, meine Skills dahingehend zu optimieren. Trotzdem gab es nicht eine solche Stelle, die ich nicht benutzen konnte. Gleiches gilt für verschlossene Truhen. Man ist so eine Art Richter. Entsprechend kommt es immer mal wieder zu "Verhandlungen". Die sind dermaßen schlecht geschrieben, dass einem fast schwindlig wird. So ist es z.B. unmöglich eine falsche Antwort zu geben. Man klickt sich einfach durch die Dinge durch, die man in der Spielwelt schon erfahren hat. An einer Stelle muss man z.B. Beweise gegen andere Anführer vorlegen. Anstatt dass man dann zwischen relevanten und irrelevanten Informationen unterscheiden muss, kann man einfach alles anklicken. Dadurch habe ich dann irgendwann auch aufgehört alle Details zu lesen und bin mehr wie ein Staubsauger vorgegangen. Da hat es auch nicht geholfen, dass man mit Items zugeschissen wird. Es gibt zu vielen Items ne Geschichte aber wer liest die sich durch, wenn das Item schlecht und dazu noch das hundertste Schwert ist, das man findet? Ein Beispiel, das für mich verdeutlicht, was mit dem Spiel bzw. dem Writing nicht stimmt: man soll an einer Stelle eine Blutlinie auslöschen. Im Gespräch wird mehrfach "angedeutet" (im Sinne von: mit gigantischen Zaunpfählen gewunken), dass es ein Baby gibt, von dem man nichts weiß. Das war so schmerzhaft offensichtlich, dass ich am liebsten den Bildschirm angeschrien hätte. Aber obwohl ich einen extrem hohen "Wissen" Wert hatte, hat meine Figur das einfach nicht kapiert. Ein paar Minuten später sieht das Spiel dann vor, dass man vom Kind erfährt. Das ist einfach schlecht geschrieben. Man kann wie in Pillars eine Art Basis (funktioniert hier völlig anders) ausbauen. Dort kann man Items und Sprüche erforschen. Das habe ich regelmäßig getan aber alles war wesentlich schwächer als das, was ich in der Spielwelt gefunden habe. Ich habe wirklich alles abgegrast und konnte nicht einen einzigen Gegenstand anfertigen, den ich dann auch benutzt hätte. Das Spiel hätte großartig werden können, wenn man sich einfach auf einen kleineren Rahmen konzentriert hätte. So ist es deutlich hinter Pillars und meilenweit von Baldurs Gate und auch Neverwinter Nights entfernt. Dass das Spiel dann einfach aufhört, als es eigentlich spannend wird, macht es auch nicht besser. Vielleicht hat aber auch einfach Entwicklungszeit gefehlt. Dafür spricht für mich auch, dass die Begleiter einmal mehr völlig blass bleiben. Es findet keinerlei Charakterentwicklung statt. Dieses mal gibt es auch keine Quest für die Begleiter. WTF? Es gibt einen, der in einer Rüstung gefangen ist und eine, die einen Helm aufhat, der sie umbringt, wenn er entfernt wird. Klingt nach ner Interessanten Quest? Näh, lassen wir mal lieber draußen. Dabei habe ich z.B. mit einer Gilde von "Schmieden" und auch Magiern zusammengearbeitet. Man kann die nichtmal auf den Helm bzw. die Rüstung ansprechen. Das Spiel hat gute Ansätze, vielleicht kommen auch irgendwann Add-Ons die ein paar der Probleme beheben. Stand jetzt würde ich das Spiel nicht empfehlen.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Spoilerfreie Bewertung Lohnt es sich, die Review zu lesen? Nur für Leseratten und eingefleischte Rollenspielfans Erster Eindruck Tyranny ist im höchsten Maße beeindruckend. Am ehesten erinnert es mich an eine moderne Version von Baldur's Gate 2, besitzt jedoch ein paar deutliche Abweichungen. Tyranny ist noch deutlich textlastiger als Baldurs's Gate 2 - und das will schon was heißen - und erinnert stellenweise an ein interaktives Buch. In den ersten Stunden habe ich mich tatsächlich gefragt, warum es wohl so ein ausgeklügeltes Kampfsystem besitzt, wenn denn fast gar nicht gekämpft wird, doch dies legt sich nach den Anfängen - BG 2 ist quasi ein richtiges Hack n' Slay dagegen. Charaktererstellung und Begleiter Die Charaktererstellung ist angenehm erfrischend und innovativ. Während man zunächst nur die Herkunft, den bevorzugten Kampfstil und dann alternativ einen zweiten Kampfstil oder eine Vertiefung des ersten auswählt, spielt sich die Charaktererstellung hauptsächlich in den Entscheidungen ab, die der Protagonist als Richter und Henker während des Feldzuges getroffen hat. Sowohl die Gesprächs-, als auch die Handungsoptionen im weiteren Verlauf leiten sich aus der gesamten Charaktererstellung ab. Darüber hinaus prägt man die Reaktionen einzelner Figuren und Gruppierungen gegenüber dem Spielercharakter. Zwar ist der zweite Teil der Charaktererstellung (die Entscheidungen während der Eroberung) optional, doch erschließt sich mir kein Grund, weshalb man auf diesen interessanten und einflussreichen Teil verzichten sollte. Die Begleiter sind tiefgründig und vielschichtig und auch die Gespräche und Reaktionen der Begleiter machen einen nicht unerheblichen Teil des Spielreizes aus - hier weist das Spiele eine starke Gemeinsamkeit mit BG 2 auf. Kampfsystem Wie bereits erwähnt ist das Kampfsystem gut durchdacht. Es ist rundenbasiert und bietet optionale automatische Pausen. Auch hier haben die Klassiker als Vorbild gedient. Es ist allerdings insofern deutlich dynamischer, dass es viel mit Cool-Down-Fähigkeiten arbeitet. Durch diesen Unterschied spielen sich magiebegabte Charaktere deutlich aktiver als in den klassischen D&D-Spielen. Nur die wenigsten Fähigkeiten erfordern eine Rast zur Wiederherstellung - sie sind entsprechend mächtig im Einsatz. Einen Wermutstropfen hat das Kampfsystem leider aufzuweisen. Obwohl es nicht an Optionen mangelt bezüglich der KI der einzelnen Charaktere und den individuellen Formationen, hat die KI der Gruppencharaktere starke Wegfindungsschwierigkeiten. Damit ist nicht gemeint, dass sie den Weg nicht von einer Ecke der Karte in die andere finden, sondern dass sie im Kampf teilweise an ihren Kameraden "hängenbleiben" und nicht seitlich an ihm vorbeikomen, obwohl es sich nach realen Maßstäben vielleicht maximal um einen Meter handeln kann. So müssen z.B. Nahkämpfer aus der zweiten Reihe oft manuell in einem Bogenlauf in das Kampfgeschehen befördert werden, da sie von selbst nicht an den Frontkämpfern vorbeikommen. Wer ohnehin auf viel Mikromanagement setzt, den wird diese Einschränkung nicht stören. Freunde des ki-gesteuerten Kampfes werden sicherlich das ein oder andere mal genervt nach dem Nahkämpfer schauen müssen, wenn der anvisierte Magier nicht wie gewünscht mit Schlägen eingedeckt wird. Story und Gameplay Die Story liest sich wie ein gutes und spannendes Buch - mit dem Unterschied allerdings, dass man quasi jede Entscheidung selbst trifft. Die Gesprächsoptionen deuten auf Lösungswege, die sich wirklich sehr stark von einander unterscheiden und essentiell entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels sind. Sie erwecken in gar keinem Fall den Eindruck Pseudoentscheidungen zu sein, die ohnehin zum selben Ergebnis führen würden. Selbstverständlich kann ich dies abschließend nicht einwandfrei bewerten, da ich noch in meinem ersten Durchlauf stecke, aber mein Gefühl und meine Erfahrung mit solchen Spielen hinterlassen einen entsprechenden Eindruck. In jedem Fall macht der erste Durchlauf jetzt schon Lust auf einen zweiten. Während sich die Konsequenzen einiger Entscheidungen unmittelbar auswirken und klar nachzuvollziehen sind, wirken sich andere Entscheidungen eher subtil und versteckt aus und so kam es, dass ich die Informationen eines NPCs zunächst nur hingekommen habe und mir erst ein paar Minuten später klargeworden ist: "Oups, das war ja ich." Das Spiel bietet insgesamt eine große Hilfestellung, um den Überblick über die Gesamtsituation zu behalten und so sind Textstellen oft braun oder grün hinterlegt und zeigen damit an, dass hier eine Erklärung zur Verfügung steht. Dies ist in jedem Fall hilfreich, wenn man mal den ein oder anderen Namen vergessen hat und gerade zu Beginn habe ich diese Option dankbar angenommen. Während die braunen Markierungen allgemeine Erklärungen zur Welt und den Charakteren bieten, versteckt sich hinter einer grünen Markierung stets das individuelle Wissen des Protagonisten. Diese Differenzierung ist nur ein weiteres Merkmal für die Detailverliebtheit der Entwickler. Fazit Das Spiel ist eingefleischen Fans der Rollenspielklassiker uneingeschränkt zu empfehlen. Auch wenn das Spiel ein gutes Kampfsystem besitzt und die Kämpfe sich im weiteren Spielverlauf häufen, wären Spieler, die ein Hack n' Slay oder einen Dungeon Crawler suchen vermutlich schnell enttäuscht. Als Käufer sollte man unbedingt eine hohe Ausdauer beim Lesen mitbringen und dies auch gerne tun. Wer Dialoge im Schnelldurchlauf durckklickt wird vermutlich schnell von der komplexen Story überfordert.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Leider fällt meine Review zu dem Spiel eher negativ aus. Es ist ein gutes Spiel und fast ohne Bugs (3-mal vorgekommen). Das Spiel hat ein sehr gutes Gameplay und hat in meinem Fall 42 Std. unterhaltung geboten bis ich durch war. Der krönende Abschluss ist leider miserabel und komplett misslungen. Ca. 41 Stunden spielt man Quests und folgt dem Strang der Geschichte den man gewählt hat, entwickelt seinen Charakter, bereist diverse Orte. Der Abschluss der Story wo man denkt dass die Hälfte der Geschichte noch vor einem liegt ist in ca. 1 Stunde abgehackt. Leider ist es besser wenn an dieser Stelle nichts gespoilert wird, aber nach 3 nach einander folgenden Kämpfen ist man durch. Glückwunsch. Ein paar Seiten Text danach war das ende. Man spürt förmlich dass Publisher das Spiel zu einem Termin fertig haben wollte und das Ende wurde so stark gekürzt wie es nur konnte. Bevor ich es vergesse das Ende (?) der Geschichte wird 100% in dem Tyranny II fortgesetzt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Review zu Tyranny *SPOILERFREI* Tyranny ist eines der aktuellsten Klassischen RPGs. Ein sehr großer Prozentsatz dieses Spiels macht das lesen aus. Darum ist es gewiss auch kein RPG ala The Witcher für Jedermann. Hier gibt es keine Actiongeladenen Filmsequenzen, alles spielt sich im Kopf ab. Genau wie ein gutes Buch, weiß auch Tyranny eine unglaublich gute Geschichte zu erzählen - vorrausgesetzt, man lässt sich darauf ein. Zugegeben, der Anfang mag etwas schleppend sein. Zu Beginn wird man doch sehr mit Begriffen und Namen zugetextet und man muss gerade da geduldig sein und dem ganzen Zeit geben. Das Spiel besteht aus 3 "Akten" und gerade in Akt 1 dauert es sehr lange, bis mal etwas passiert. Tyranny lässt sich Zeit damit, dass die Geschichte mal richtig in Gang kommt, aber das macht meiner Meinung nach nichts. Es gibt einem die Zeit, die Charaktere kennen zu lernen. Überhaupt war es bei mir das erste Mal seit wirklich langer Zeit, dass ich mich so sehr mit meinem Charakter identifizieren konnte und auch Sympathien zu anderen aufbauen konnte. http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=926339395 Was ich noch sehr toll fand, waren die Auswirkungen der Entscheidungen. Darüber lässt sich jetzt sicherlich streiten, aber für mich hat sich fast jede Antwort oder Entscheidung Spielentscheidend angefühlt. Desweiteren bin ich mir auch sicher, dass man das Spiel mehrfach durchspielen kann und dabei grundlegend andere Erlebnisse machen kann. Ich habe jetzt meinen ersten Durchgang hinter mir und dafür 49 Std. gebraucht. Ich habe aber auch bewusst den warscheinlich längsten Weg gewählt. Damit möchte ich nur sagen, dass es hier wirklich Auswirkungen gibt, welche Quests man überhaupt bekommt, welche Geschichte einem erzählt wird, mit welchen Charakteren man zu tun hat und natürlich dann das große Ende. Das Ende, MEIN ENDE ... hat mich zu einer klitzekleinen Träne gerührt. Ich war einfach komplett Überrascht und Überwältigt. Und das ist mir auch wärend des Spiels schon einmal passiert. Ich war einfach eins mit meinem Charakter und daher finde ich das Storytelling in Tyranny fantastisch. Ich habe bewusst nichts aus dem Spiel erwähnt, den was in der Shopbeschreibung steht ist meiner Meinung nach Info genug. Jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden. Nur soviel sei gesagt: Das Spiel ist wie es auch bei Büchern ist. Ein Buch kann noch so gut sein, wenn der Schreibstil nicht behagt, bringt das nicht sehr viel ergo es ist Geschmackssache. Ich für meinen Teil kann es weiter empfehlen aber nur an Leute, die auch gerne lesen ;) PROs super Story Entscheidungen haben großen Einfluss auf das Spielgeschehen mehrere Enden und Spielverläufe gute Soundkulisse schöne, gestaltete Szenen man kann seine eigenen Zauber kreieren vielfältiges Skillsystem CONTRAs kein Open World - man kann sich nur an zuvor freigeschalteten Schauplätzen hin und her bewegen Türme Upgrades zwar eine gute Idee, allerdings kommt das ganze nicht wirklich zum Einsatz Preis ist zwar gerechtfertigt, trotzdem würde ich zu einem Sale raten ( sowieso immer xD ) http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=926654943 Mir hat das Spiel sehr gut gefallen, ich kann es Bedenkenlos weiter empfehlen!Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Vorab: Ich schreibe hier von meinem eigenen subjektiven Empfinden. Wie man sieht gibt es viele positive Rezensionen - Geschmäcker können eben sehr verschieden sein. Nach Pillars of Eternity habe ich dieses Spiel leider blind gekauft. Ein riesen Fehler - das Spiel macht mir einfach absolut keinen Spaß, die Dialoge sind gefühlt in Buchlänge und furchtbar uninteressant. Die ganze Story ist für mich uninteressant und nicht glaubwürdig. Sie kann mich einfach nicht in seinen Bann ziehen. Erst dachte ich die Dialoge stören mich, weil sie so lang sind. Aber dann habe ich Tides of Numenera gespielt wo die Dialoge noch länger und zahlreicher sind. Doch die Dialoge dort habe ich quasi verschlungen und bin sofort in die Welt eingetaucht. Dabei haben mir Grafikstil und die "Einführung" zur Chahrakterformung ganz gut gefallen. Aber mit den Dialogen, der Story und auch dem Kampfsystem konnte ich mich absolut nicht anfreunden. Obwohl das kampfsystem recht ähnlich zu PoE ist, fühlt es sich irgendwie völlig anders an. Sicher habe ich aufgrund von PoE eine gewisse Erwartungshaltung gehabt, weil das Spiel vom gleichen Entwickler und mit der gleichen Engine ist. Mir war zwar klar, dass die Story und das Setting komplett anders sind, aber die Umsetzung des Ganzen gefällt mir einfach nicht annähernd. Das Spiel ist zwar sicher nicht grundlegend schlecht, aber mich persönlich kann es nicht in den Bann ziehen. Das war bei PoE ganz anders und genau das macht ein Rollenspiel wie ich finde aus.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Nach ca. 5 Stunden muss ich sagen: Ich wurde schon lange nicht mehr so in den Bann eines Spiels geschlagen wie hier. Viele Dialoge, deine Handlungen erzeugen für die Spielwelt (bis jetzt :-) ) logische Konsequenzen, ein angenehmes Kampfsystem sowie Skillsystem. Auch nach dieser kurzen Spielzeit empfehle ich dieses Spiel schonmal. Es fühlt sich bis jetzt einfach richtig an und mich als alten Baldurs Gate-Veteran erfreuen die Spielmechaniken sowie Grafik und Co umso mehr.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
"Die Spielwelt Terratus wird weitgehend beherrscht vom gottgleichen Herrscher Kyros. Nach über 400 Jahren ist mit den Grenzlanden auch die letzte Region unter der Herrschaft des Tyrannen. Doch trotz andauernder Okkupation will sich selbst nach Jahren kein Frieden einstellen. Kyros ist darüber sehr erzürnt und befiehlt seinen beiden Heergruppen, der Legion der Geschmähten und dem Scharlachroten Orden, die letzten Aufständischen endlich niederzuwerfen. Um den Druck zu erhöhen, versiegelt er den Zugang zur Region magisch und droht damit, nach Verstreichen einer Frist von acht Tagen alle Eingeschlossenen zu töten, sollte nicht endlich Ruhe einkehren. Erschwert wird die Mission durch den Wettstreit der beiden Heerführer, den Archonen Graven Ashe und Nerats Stimmen, die um Kyros' Gunst ringen und versuchen die Befriedung des Landstrichs für sich zu verbuchen. Die Spielfigur wiederum ist ein sogenannter Schicksalsbinder, der im Auftrag des Herrschers lokale Konflikte lösen und die Ordnung wiederherstellen soll. Er ist Ankläger, Richter und Henker in einer Person und trifft seine Entscheidungen nach eigenem Gutdünken. Damit nimmt er eine zunächst unabhängige Position zwischen den einzelnen Fraktionen ein. Je nach Entscheidung des Spielers variiert dabei der Verlauf der Handlung." Liest sich nicht schlecht oder? Eigentlich will ich Tyranny als Fan der alten Baldurs Gate-Spiele wirklich gerne mögen aber seit ich das Ding vor über fünf Jahren installiert habe, habe ich mich da die 30 Stunden bisherige Spielzeit eigentlich mehr oder weniger nur durchgekrampft. Wie oft ich da rausgetabbt bin um mal irgendwas anderes kurz zu machen und wie oft ich da nach der halben Stunde fast eingepennt bin. Von den 30 Stunden waren vermutlich gerade mal 20 tatsächliche Spielzeit. Dabei mag ich das Gameplay und die Optik solcher Spiele und auch die Herangehensweise, dass man hier mal den Bösen spielt, der als hochrangiger Scherge eines gottgleichen Imperators dessen Interessen in einem von Rebellen destabilisierten Landstriches vertritt, fand ich durchaus interessant. Eigentlich eine schöne Sache und doch ich habe genau zwei dicke fette Probleme mit dem Spiel. 1. Man wird mit Text nur so zugeschissen. Also nicht falsch verstehen, ich mag komplexe Geschichten in Rollenspielen. So hat mir zum Beispiel auch Pillars of Eternity sehr gut gefallen. Aber bereits in der ersten Spielstunde wird man so krass mit Informationen zugeworfen, dass einem der Kopf raucht. Dabei ist ein flüssiges Lesen kaum möglich, weil so ziemlich jeder Begriff farbig unterlegt ist und bei Berührung mit der Maus ein weiteres Fenster mit Erklärungen aufgeht. Wäre das jetzt ein klassiches Elfen/Zwerge/Orks-Setting würde man das nicht brauchen aber hier wird eine riesige Welt mit verschiedenen Völkern, Gruppierungen, Historie, kruder Magie, Religion etc etabliert, die nicht mal eben so erfassbar ist. An sich sollte das kein Problem sein. Endlich mal was anderes als die hundertste Herr-der-Ringe-Rippoff-Fantasywelt aber der Nachteil ist dann für mich echt, dass man in diesem Spiel einen derartig riesigen Background vermitteln will. Da komme ich dann ehrlich gesagt nicht mit und auch nach mehrern Spielstunden weiß ich immer noch nicht wirklich wie die Welt funktioniert und welcher Begriff was bedeutet. 2. Das Regelsystem ist für mich nicht lesbar. Ich bin da eher einfach gestrickt. Stärke macht Schaden und lässt einen schwere Rüstungen anlegen, Geschicklichkeit ist für Boigenschützen, Vitalität ist für Leben und Intelligenz für Mana. Das ist Bodenständig und damit fühle ich mich wohl. Falls nötig komme ich auch noch mit D&D und DSA-Regeln klar. Aber hier heißt alles anders und Steigerungen haben andere Auswirkungen. Waffen machen nicht einfach nur Schaden, sondern haben unterschiedlichste Attribute. Zaubersprüche kann bzw. muss man sich durch merkwürdige Ketten selbst zusammenbauen. Das ist mir alles zu hoch. Das sind natürlich beides Dinge, die man auch gut finden kann. Eine sehr unklischeehafte Handlung. Ein Regelsystem in das man sich reinfuchsen muss. Vür 10 Jahren hätte ich das vielleicht zu schätzen gewusst aber als jemand, der arbeiten geht, Familie hat und in seiner wenigen freien Zeit dann einfach nur spielen will kommt das bei mir einfach nicht mehr an. Viellicht ist diese Art Spiel aber auch nichts mehr für mich. Ich versuche mich derzeit auch an Divinity - Original Sins 2 und komme da auch nicht richtig rein. Das ist zwar (noch) schöner, flotter und weniger erschlagend aber irgendwie wollte der Funke da bisher auch noch nicht überspringen. Ich denke, ich werde Pillars of Eternity II und Pathfinder: Kingmaker mal von meiner Wishlist streichen. Ich habe mich lange davor gesträubt, das Spiel einfach aufzugeben, weil man einfach merkt, dass hier eine Menge Herzblut drin steckt und ich auch nicht wirklich wahr haben wollte, dass ich bei solchen Titeln mittlerweile an meine Grenzen stoße. Aber nach einem erneuten kurzen Spielstart, der in keinem Spaß mündete, habe ich mich dann überwunden und endlich "deinstallieren" gedrückt.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Bei Tyranny handelt es sich um ein Old School RPG vom Hause Obsidian Entertainment (bekannt u.a. für Pillars of Eternity und Fallout: New Vegas). Dabei übernehmen wir die Rolle eines sogenannten Schicksalsbinders, der auf der Seite des Herrschers Kyros dem "Bösen" dient. Schon bei der Charaktererstellung wird deutlich, dass wir eine Menge Freiraum haben. Sowohl eine interessante Hintergrundgeschichte darf gewählt werden, als auch der Kampfstil, der nötige Skill und das Aussehen. Dabei ist zu beachten, das besagter Kampfstil nicht zwingend über das gesamte Spiel beibehalten werden muss. Wo andere Spiele uns direkt ins Spielgeschehen werfen, bekommen wir hier die Möglichkeit die sogenannte Eroberung Kyros' nicht nur zu erleben, sondern auch gewisse Entscheidungen per Multiple-Choice zu treffen. Alle davon werden das Spielgeschehen beeinflussen, da sich auch Jahre später noch viele an jene Taten erinnern werden und individuell darauf reagieren. Schon hier zeugt ihr also zukünftige Vor-, und Nachteile. Ein Prinzip, dass über das Spielerlebnis bestand behält. Als besonders gelungen empfinde ich auch die interne Hilfestellung zu bestimmten Gruppierungen und/oder Geschehnissen. Finden sich diese in einem Dialog, muss die Maus nur noch an das Wort herangeführt werden und man erfährt anhand einer kurzen Erklärung worum es sich dabei handelt. Auch eine Neuerung bei den Kämpfen dürft ihr erwarten: Kombo-Angriffe. Diese können nur gemeinsam mit einem Gruppenmitlgied ausgeführt werden und sehen fantastisch aus. Generell schafft es die Geschichte, sofern man sich fleißig die Zeit nimmt Dialog für Dialog zu lesen, zu fesseln. Unsere Entscheidungen können uns zu allerhand verschiedenen Ausgängen führen. Kein Weg muss beschritten werden. Es ist eure Wahl, die euch an euer Ende bringt. Pro's: - Gute Storyline - Interessante Charaktere, die sich nicht wie simple Randfiguren anfühlen - Schicke Kombo-Angriffe - Entscheidungen über Entscheidungen - Hilfestellungen zu unbekannten Geschehnissen/Gruppierungen direkt im Dialog - Heimatstätten Kon's: - Manch etwas zu kleines Gebiet - Starre Flora und Fauna - Nur teilweise (englisch) vertont - (Angeblich nur 20-30 Stunden Spielzeit) Ich konnte noch nicht alle Eindrücke vom Spielgeschehen sammeln. Derzeit jedoch empfehle ich es an jedermann weiter, der mit Baldurs Gate oder Pillars of Eternity etwas anfangen kann.Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Gegen die Spielmechanik und die Grafik ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Allerdings ist inhaltlich bei Tyranny nicht viel zu holen. Sidequests wurden zugunsten von simplen Entscheidungen wie "verurteile Person A oder B" scheinbar gestrichen. Die Hauptstory ist auch ziemlich uninspiriert und kommt nicht aus dem Quark. Das irritierenste dabei war für mich, dass gerade als ich dachte "so, jetzt kommt vermutlich der letzte Akt mit noch mal richtig viel Action", war das Spiel vorbei, als ich den Raum verließ. :pMehr anzeigenWeniger anzeigen
Quelle: originale Steam-Nutzerrezensionen. Hilfreich-Stimmen sind ein archivierter Stand, keine Live-Daten. Zuletzt erfasst: 15.08.2026.
